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Wirtschaft Deutschlands

Die Wirtschaft Deutschlands ist hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts die größte Volkswirtschaft Europas und die viertgrößte Volkswirtschaft weltweit. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag Deutschland 2015 in US-Dollar in Europa an neunter und international an 18. Stelle. Wichtige Bereiche sind die Industrie und der Dienstleistungsbereich; die Produktion von landwirtschaftlichen Gütern hat eine relativ geringe Bedeutung. Deutschland ist arm an Rohstoffen und Energierohstoffen; der Abbau von Rohstoffen fällt volkswirtschaftlich kaum ins Gewicht. Der Großteil des deutschen Außenhandels erfolgt mit anderen Industrieländern; dabei wird ein beträchtlicher Außenhandelsüberschuss erzielt. Als weltweit konkurrenzfähigste Wirtschaftsbranchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, Nutzfahrzeug-, Elektrotechnische, Maschinenbau- und Chemieindustrie. Im Dienstleistungsbereich gilt international die Versicherungswirtschaft (insbesondere Rückversicherungen) als bedeutend.

Laut Angaben des globalen Wettbewerbsfähigkeitindex des Weltwirtschaftsforums rangiert Deutschland auf Platz 5 (von 137 Staaten) der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegt Deutschland 2017 Platz 26 von 180 Ländern.

Deutschland gilt als weltweit bedeutendster Messestandort; zahlreiche Leitmessen finden hier statt. Kongresse, Ausstellungen und eine im internationalen Maßstab bedeutende Museums- und Veranstaltungslandschaft sind eine wichtige Grundlage von Reiseverkehr und Tourismus in Deutschland.

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