Tierhalterhaftpflicht. Hunde- und Pferdebesitzer sollten kein finanzielles Risiko eingehen

Wer zahlt wenn… das Haustier Schaden anrichtet?

  •    Tierhalter-Haftpflicht für Hunde und Pferde vorgeschrieben
  •    Neu: Krankenversicherung für Hunde
  •    Viele Kleintiere sind über die private Haftpflicht abgesichert

Mehr als elf Millionen Hunde und rund eine Millionen Pferde leben laut dem Online-Portal Statista in Deutschland und machen Tierbesitzern Freude. Doch wer zahlt, wenn die Lieblinge teure Schäden anrichten?

Bisse, Stürze oder Sachbeschädigungen sind keine Einzelfälle: Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die Gothaer 4.525 Schadensfälle, in denen der Hund des Versicherungsnehmers quasi auf eigene Faust gehandelt hat. Im vergangenen Jahr entstanden durch Hunde Schäden im Gesamtwert von 4,3 Millionen Euro. Bei Pferden ereigneten sich insgesamt 967 Schadenfälle, die eine Gesamtsumme von etwa 2,2 Millionen Euro kosteten.

Hund und Pferd mit der Tierhalterhaftpflicht gut versichert
Eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung schützt Hunde- und Pferdehalter vor Schäden, die ihr Tier verursacht. „Je nachdem kann so ein Schaden auch mal in den fünfstelligen Bereich gehen. Allein der Fall, als ein Pferd ausbrach, durch mehrere Kleingärten und einen Zierkarpfen-Teich rannte, verursachte einen Schaden von rund 10.000 Euro“, so Markus Wulfert, Haftpflicht-Experte bei der Gothaer Versicherung. Mit der Gothaer Tierhalterhaftpflicht sind nicht nur Besitzer und Angehörige, sondern auch Hundesitter oder Reitbeteiligungen vor Forderungen geschützt. Pferde sind außerdem nicht nur beim Training, sondern auch bei Turnieren versichert.

Susi und Strolch
Die Tierhaftpflicht greift auch bei ungeplanten Liebeleien, erzählt Wulfert: „Mitversichert sind Haftungsansprüche aus Schäden durch gewollten oder ungewollten Deckakt. Wird eine Zuchthündin trächtig, muss der Halter des Mischlings, beziehungsweise dessen Versicherung, im schlimmsten Fall für die Gewinneinbußen des Züchters aufkommen, der nun auf einen reinrassigen Wurf verzichten muss.“

Tierkrankenversicherung für Hunde
Während eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter Normalität und teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben ist, kennen viele Tierhalter die Möglichkeit einer Tierkrankenversicherung nicht einmal – und kommen entsprechend selbst für hohe Tierarztrechnungen auf. Medikamente, Operationen und Klinikaufenthalte können für Hundehalter teuer werden. Eine Operation nach einem Kreuzbandriss kann sich beispielsweise inklusive Röntgen, stationärer Unterbringung und Nachsorge schnell auf 3.500 Euro summieren. 83 Prozent der Hundehalter in Deutschland haben keine Krankenversicherung für ihr Tier, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer ergab. Gleichzeitig fürchtet etwa jeder vierte Befragte wegen einer möglichen, aufwändigen Operation seines Hundes in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.
Die Gothaer bietet seit 2018 eine Tierkrankenversicherung für Hunde, die besorgten Haltern mit den Produktlinien Tierkranken Basis, Plus und Premium Sicherheit bietet. Zusätzlich können Hundehalter auch noch das Modul „Heilbehandlungen“ abschließen.