Weihnachtsmärkte: Keine Chance für Diebe

Endlich ist sie da, die Zeit der Adventsmärkte. Im Gedränge fühlen sich leider auch Taschendiebe wohl. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 83.688 Taschendiebstähle angezeigt, 2021 waren es nur noch 72.903. Die Zahl an Diebstählen mag also geringer sein, trotzdem sollte man aufmerksam bleiben. Unser Tipp: Prägen Sie sich die wichtigsten Tricks der Täter ein. Sie tarnen sich zum Beispiel als falsche Touristen, Anrempler und Beschmutzer.

Wie diese und weitere Tricks funktionieren, sehen Sie in sechs kurzen Filmen der Bundespolizei.

Tipps zum Schutz vor Taschendieben:

  • Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig.
  • Tragen Sie Wertsachen in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen.
  • Tragen Sie Ihre Tasche mit der verschlossenen Seite zum Körper.
  • Achten Sie besonders im Gedränge auf Ihre Tasche und Wertsachen

Weitere Informationen:

Taschendiebe lieben Weihnachtsmärkte
Weihnachtsmarktbesucher aufgepasst: Achten Sie auf Ihre Wertsachen. Denn Menschenansammlungen sind für Taschendiebe ein Eldorado. Hier können sie in einem unbeobachteten Moment schnell zugreifen. Mit unseren Tipps können Sie sich schützen.

Taschendiebe sind häufig professionelle Täterinnen und Täter und gehen zumeist in Teams vor: Einer lenkt das Opfer ab, ein Zweiter greift zu – ein Dritter verschwindet mit der Beute in der Menge. Das Repertoire der Diebe und Diebinnen ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Tricks bekannt: Opfer werden im Gedränge angerempelt oder unter einem Vorwand abgelenkt, beispielsweise indem ihre Kleidung „versehentlich“ beschmutzt wird oder die Täter sie nach dem Weg fragen.

Dabei haben es die Taschendiebe nicht nur auf Bargeld, sondern auch auf Zahlungskarten abgesehen. Denn mit diesen können die Diebe beispielsweise mit einer gefälschten Unterschrift im Handel an der Kasse bezahlen oder die kontaktlose Bezahlfunktion der Karte nutzen.

Die besten Tipps zum Schutz vor Taschendieben

Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

  • Fordern Sie Abstandhalten ein, wenn Ihnen Fremde zu nahe kommen wollen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie nötig.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm.

Weitere Tipps, wie Sie die Tricks der Taschendiebe durchschauen und sich davor schützen können sowie Videoclips der europaweiten Kampagne „Stop Pickpockets“, die das Vorgehen der Taschendiebe aufzeigen, finden Sie auf unserer Themenseite.

Wurde die Zahlungskarte gestohlen, sollten Sie umgehend handeln

  • Veranlassen Sie die sofortige Sperrung aller Karten. Über den Sperr-Notruf 116 116* ist das für alle girocards und die meisten Kreditkarten möglich. – Tipp: Lassen Sie auch gleich ihren (elektronischen) Personalausweis sperren.
  • Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an. Diese kann zusätzlich die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen.
  • Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber. Für Smartphonebesitzer gibt es die Sperr-App 116 116, mit der sie die Daten ihrer Zahlungskarten in ihrem Handy speichern und die girocard direkt sperren können.

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