• Gebuchte Bruttoprämien steigen um 6,4 Prozent auf 12,5 (11,7) Mrd. EUR
  • Operatives Ergebnis (EBIT) bei 559 (616) Mio. EUR, 9,3 Prozent unter Vorjahresperiode
  • Konzernergebnis mit 223 (235) Mio. EUR in etwa auf Vorjahresniveau
  • Coronabedingte Großschäden in Höhe von 313 Mio. EUR und Ergebniseffekte auf Kapitalanlagen in Höhe von 60 Mio EUR bilanziell verarbeitet
  • Alle Geschäftsbereiche von Corona-Pandemie beeinträchtigt
  • Finanzkennzahlen verdeutlichen jedoch starke Resilienz der Talanx Gruppe
  • Talanx Gruppe durch mobiles Arbeiten und professionelles Krisenmanagement vollständig handlungsfähig mit allen Services für Kunden und Geschäftspartner
  • Ausblick für 2020 infolge coronabedingter Unsicherheiten am 21. April zuückgenommen

 

Die Corona-Krise hat die Talanx Gruppe im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres sowohl in der Versicherungstechnik als auch in der Kapitalanlage belastet. Die Großschadenlast stieg in der Erst- und Rückversicherung auf 435 Mio. EUR von 137 Mio. EUR im gleichen Vorjahreszeitraum und lag deutlich über dem periodenanteiligen Großschadenbudget von 278 Mio. EUR. Von den Folgen der Pandemie und des Lockdowns waren alle Geschäftsbereiche betroffen. Gleichzeitig stellte die Talanx angesichts der ungewöhnlichen Herausforderungen des Corona-Lockdowns jedoch ihre hohe Resilienz in Krisenzeiten unter Beweis. Die gebuchten Bruttoprämien erhöhten sich um 6,4 Prozent auf 12,5 (11,7) Mrd. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 559 (616) Mio. EUR. Das Konzernergebnis lag mit mit 223 (235) Mio. EUR in etwa auf Vorjahresniveau. Insgesamt belastete die Corona-Pandemie das Konzernergebnis mit 133 Mio. EUR nach Steuern, davon entfielen 48 Mio. EUR auf das Kapitalanlageergebnis und 85 Mio. EUR auf coronabedingte Schäden jenseits des im ersten Quartal ohnehin zu erfassenden Großschadenbudgets sowie 5 Mio. EUR auf Abschreibungen des PVFP. Die Solvency-II-Quote vor Übergangsmaß­nahme lag am 31. März 2020 in der oberen Hälfte des Zielkorridors von 150 bis 200 Prozent.

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Bewertung Talanx erzielt im ersten Quartal Konzernergebnis von 223 Mio. EUR.

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