Hagel, Orkanböen, Starkregen: Versicherungskammer Bayern hilft Kund*innen auch vor Ort // Drohnenflüge fördern schnelle Regulierung

Sturm Volker fegte zwischen 21. und 25. Juni mit großer Wucht über ganz Deutschland hinweg. Insbesondere Süddeutschland war stark betroffen. In Bayern waren lokal schwere Unwetter mit Orkanböen, Hagel (bis zu 6,5 cm Durchmesser, Hageldecken bis 20 cm) und Starkregen zu verzeichnen. Dabei entwickelten sich auch mehrere Superzellen, ein extrem starker Gewittertyp. Zwischen 29. Juni und 1. Juli folgte mit Sturmtief Xero ein weiteres schweres Unwetter, besonders betroffen war hier die Stadt Landshut.

Schäden aus komplexen Unwetterlagen wie dieser Unwetterserie lassen sich aufgrund der Kleinräumigkeit der Ereignisse und der lokal sehr heftigen Auswirkungen nur schwer schätzen. Die Versicherungskammer Bayern rechnet allein infolge des Sturmtiefs Volker derzeit mit 30.000 bis 35.000 Schäden und mit einem Schadenaufwand in Höhe von 85-130 Mio. Euro. „Wir gehen davon aus, dass der Aufwand unter dem des Hagelsturms Jörn (2019) und über dem des Orkans Sabine (2020) liegen wird. Volker wird demnach einer der größten Kumule der vergangenen Jahre“, erläutert Christian Krams, Leiter Konzern Schaden und Vorstand BavariaDirekt. Besonders in der Gegend rund um Wolfratshausen gibt es einen hohen Anteil von etwa 20-30 Prozent an Kfz-Totalschäden durch den Hagel. Der Schadenaufwand aus Sturmtief Xero – hier waren vor allen Dingen die dramatischen Bilder von Überschwemmungen aus Landshut in den Medien – ist momentan noch schwer abzuschätzen. Die Versicherungskammer Bayern rechnet bei Xero mit einem niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag in Höhe von bis zu 25 Mio. Euro. In Summe ist damit nach heutigem Stand aus den beiden Unwettern mit einem Schadenaufwand von 110-155 Mio. Euro zu rechnen.

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Um den Kfz-Kund*innen an stark betroffenen Orten schnell und unbürokratisch zu helfen, war die Versicherungskammer Bayern rasch mit Sammelbesichtigungszentren vor Ort. Sie ist zudem mit ihren zahlreichen Außenregulierern zur Stelle, was sowohl von Kund*innen als auch Vertriebspartner*innen honoriert wird. Auch FairFleet, der Kooperationspartner und Münchener Full-Service-Anbieter für Drohnen, war bereits im Einsatz, um besonders betroffene Gebiete aus der Luft zu besichtigen. Darüber hinaus kommen derzeit für beschädigte Gebäude die Notdächer – insgesamt 70 an der Zahl – zum Einsatz, die die Versicherungskammer Bayern letztes Jahr den bayerischen Feuerwehren zur Verfügung gestellt hatte.

„Unsere neu gestalteten Prozesse, die wir im Rahmen der Schadentransformation auch für den Kumulfall neu aufgesetzt hatten, haben sich sehr gut bewährt. Mit einer zentralen Schadensteuerung, einem einheitlichen Kommunikationsprozess und dem Fokus auf eine hohe telefonische Erreichbarkeit, arbeiten alle Schadenabteilungen in Sach Hand in Hand und unterstützen sich standortübergreifend. Damit können wir trotz der herausfordernden Situation unser Versprechen als Serviceversicherer gegenüber Kund*innen und Vertriebspartner*innen einhalten“, erläutert Krams.

Die Unwetterserie setzte sich am Wochenende insbesondere in Franken mit andauerndem Starkregen und daraus resultierendem Hochwasser fort.

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Bewertung Sturmtief Volker wird eines der größten Unwetterereignisse der vergangenen Jahre.

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