Reformvorschläge des GDV zu Riester

„Wir brauchen eine mutige Vereinfachung“

In seiner Kolumne macht sich GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg von Fürstenwerth diesmal Gedanken zur Reform der Riester-Rente. Dabei belässt er es nicht dabei, die kritischen Punkte zu beleuchten, vielmehr schlägt er konkrete Veränderungen vor. Wie er sich eine moderne Altersvorsorge vorstellt? Hier erfahren Sie.
Die derzeitige Komplexität der Riester-Rente durch viele unterschiedliche Angebote hat laut Jörg von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführer  des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zur Unübersichtlichkeit geführt. „Viele Kunden sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr“, schreibt er in seiner Kolumne auf der GDV-Homepage.
„Wir brauchen also eine deutliche, mutige Vereinfachung von Riester“, fordert er. Sowohl bei den Produkten als auch bei der Förderung sei das vonnöten. Um die Frage zu umgehen, welche Person gefördert werden könne oder nicht, schlägt er vor, ganz einfach alle Erwerbstätigen einzuschließen – also auch die bisher ausgeklammerten Selbstständigen. Zudem müsse das Zulagenverfahren einfacher gestaltet werden.
Zusätzlich sieht er die Politik in der Pflicht für eine Entscheidung, wie das Thema Garantien in den Produkten künftig behandelt werden soll. Auch über die Verbreitung, etwa obligatorisch über den Arbeitgeber oder als Alternative bei einem freiwilligen Abschluss über professionelle Vertriebe müsse sich Gedanken gemacht werden.
 

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Roland

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