PKV für Ü55

01

PKV für Ü55

Private Krankenversicherung

Privatversicherten ab 55 Jahren ist der Zutritt zur gesetzlichen Kasse auf den üblichen Wegen meist versperrt. Auf Umwegen geht es aber doch:

  • In die beitrags­freie Familien­versicherung beim Ehe- oder einge­tragenen Lebens­partner können alle, die nicht haupt­beruflich selbst­ständig sind. Ihre monatlichen Einnahmen dürfen höchs­tens 470 Euro betragen (Minijob 450 Euro).
  • Wer in ein europäisches Land mit gesetzlicher Pflicht­versicherung auswandert und seine Privatversicherung kündigt, darf nach der Rück­kehr wieder in die Kasse.
PKV im Alter zu teuer? Jetzt Beiträge vergleichen!

Stan­dard­tarif wählen und Beitrag senken

Leistungen entsprechen denen der gesetzlichen Kassen

Der Stan­dard­tarif ist eine gute Alternative für lang­jährig Versicherte, da sie über viele Jahre in ihrem bisherigen Tarif Alterungs­rück­stel­lungen gebildet haben. Die Leistungen des Stan­dard­tarifs entsprechen etwa denen der gesetzlichen Kassen.

Stan­dard­tarif kostet oft weniger als bisherige Kranken­versicherung

War der bisherige Versicherungs­vertrag eines Kunden deutlich leistungs­stärker, kann die Versicherungs­gesell­schaft bei einem Wechsel in den Stan­dard­tarif einen Teil der Alterungs­rück­stellung auflösen und zur Beitrags­senkung verwenden. Dadurch kostet die Versicherung im Stan­dard­tarif meistens erheblich weniger als ein normaler Kranken­versicherungs­tarif.

Tipp: Sie wollen neu in die private Kranken­versicherung? Vergleich Private Krankenversicherung.

Der Beitrag ist gesetzlich begrenzt

Der gesetzliche Höchst­beitrag für den Stan­dard­tarif beträgt zur Zeit 706,28 Euro im Monat (Wert für 2022). Das ergibt sich aus dem allgemeinen Beitrags­satz der gesetzlichen Krankenkassen vom 1. Januar des Vorjahres und der aktuellen Beitrags­bemessungs­grenze. Mehr dürfen die privaten Versicherer im Stan­dard­tarif nicht verlangen. Meistens liegt der Beitrag jedoch deutlich nied­riger – nicht einmal ein Prozent der Stan­dard­tarif-Kunden zahlt so viel. Im Durch­schnitt zahlen Stan­dard­tarif-Versicherte etwa 390 Euro im Monat.

Ehepaare bezahlen zusammen maximal 150 Prozent des gesetzlichen Höchst­beitrags, wenn ihr jähr­liches Gesamt­einkommen die Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Kranken­versicherung nicht über­steigt (2022: 58 050 Euro).

Wer in den Stan­dard­tarif kann

Der Stan­dard­tarif steht allen Versicherten offen, die vor dem 1. Januar 2009 in die Private Kranken­versicherung gewechselt sind und seit mindestens zehn Jahren privat kranken­versichert sind. Für Beamte gibt es Varianten des Stan­dard­tarifs, die dem Umfang ihres benötigten Versicherungs­schutzes entsprechen – je nachdem, wie hoch ihr Beihilfe­anspruch ist. Notwendig für die Aufnahme in den Stan­dard­tarif ist außerdem, dass die Kunden:

  • mindestens 65 Jahre alt sind oder
  • mindestens 55 Jahre alt sind, wenn ihr gesamtes jähr­liches Einkommen die Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Kranken­versicherung (2022: 58 050 Euro brutto im Jahr) nicht über­steigt, oder
  • jünger als 55 Jahre alt sind und eine Rente oder eine Pension beziehen oder beantragt haben, wenn ihr gesamtes jähr­liches Einkommen die Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Kranken­versicherung (2022: 58 050 Euro brutto im Jahr) nicht über­steigt.

Ihre Familien­angehörigen, die bei einer Versicherung in der gesetzlichen Kranken­versicherung beitrags­frei familien­versichert wären, können ebenfalls in den Stan­dard­tarif wechseln.

PKV im Alter zu teuer? Jetzt Beiträge vergleichen!

ünstigere Beiträge und bessere Leistungen mit der PKV. Jetzt gratis Angebot anfordern!

Style Switcher

Header Style
Pre Define Colors

Custom Colors
Layout