Private Haftpflicht Risiken

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Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Eine private Haft­pflicht­versicherung sollte jeder haben. Doch was ist über­haupt versichert? Zahlt die Versicherung, wenn ich den Haustür­schlüssel verliere, Wasser über den Laptop meines Mitbewohners kippe, oder mein Kind fremde Autos zerkratzt?

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Die Angebote für eine Privathaft­pflicht­versicherung basieren auf den vom Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft (GDV) empfohlenen „Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Privathaftpflichtversicherung (AVB PHV)“ und den jeweiligen Besonderen Bedingungen. Abweichende Vereinbarungen sind im Einzel­fall also möglich. Der aktuelle Stand dieser Bedingungen ist 2020.

Angeboten werden aber immer noch auch Verträge, deren Bedingungen auf im Detail abweichenden GDV-Empfehlungen mit älterem Stand basieren. Sie können diese Bedingungen zumindest teil­weise auf der GDV-Website einsehen. Diese Musterbedingungen stellen die Mindest­voraus­setzungen hinsicht­lich des Umfangs des Versicherungs­schutzes dar. Das konkrete Angebot sollte also in keinem Punkt Rege­lungen enthalten, die aus Verbrauchersicht ungüns­tiger sind.

Nein, Privathaft­pflicht­versicherer können Ihren Antrag auf Versicherungs­schutz ablehnen. Eine Pflicht zum Vertrags­schluss gibt es nur in der von Gesetzes wegen vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung.

Versicherer weigern sich zuweilen, Verträge mit Menschen zu schließen, die bereits Haft­pflicht­schäden hatten oder denen der Versicherer einen der vorherigen Haft­pflicht­verträge gekündigt hat. Außerdem sammelt das Hinweis- und Informationssystem („HIS“) der deutschen Versicherer Daten, um Versicherungs­betrug und -miss­brauch zu verhindern. Wer dort gespeichert ist, läuft Gefahr, keinen neuen Vertrag mehr zu bekommen.

Nein, das können Sie nicht. Zum einen kommen bei solchen Update-Auto­matiken nur verbesserte Vertrags­bedingungen desselben Anbieters zum Zuge und das Update ist ausgeschlossen, wenn gleich­zeitig der Beitrag steigen würde.

Zum anderen wird es manchmal schon nach wenigen Änderungen der Haft­pflicht­bedingungen schwierig zu ermitteln, welche Versicherungs­bedingung jetzt gilt.

Wie bei Best­leistungs­garan­tien finden wir deshalb: Eine Update-Auto­matik kann zwar nicht schaden. Ob und was sie allerdings nutzen wird, ist völlig unkalkulier­bar. Wir geben deshalb auch für Update-Auto­matiken keine Plus­punkte.

Wählen Sie bei der Suche in unseren Testergebnissen Privathaftpflichtversicherungen einen Vertrag mit aktuell sehr guten Bedingungen und werfen Sie alle paar Jahre wieder einen Blick darauf.

Laut Bürgerlichem Gesetz­buch hat der Schädiger den Zustand herzu­stellen, wie er ohne seinen Fehler bestünde. Geht eine gebrauchte Sache kaputt, muss er so viel Geld zahlen, dass Sie sich eine gleich­wertige Sache beschaffen können. Deshalb zahlt der Versicherer Ihnen regel­mäßig nur den Zeit­wert, damit Sie sich ein gebrauchtes Gerät kaufen können.

Viele Versicherer werben mit einer „Neuwert­entschädigung“. Doch die ist begrenzt auf Höchst­beträge zwischen oft nur 500 und 3 000 Euro. Nur vereinzelt ist mehr drin. Außerdem darf der beschädigte Gegen­stand meist höchs­tens ein Jahr alt sein. Wir denken: Die Neuwert­entschädigung bringt selten etwas und dann nur wenig. Sie ist mehr Marketing als sinn­volle Deckungs­erweiterung.

Ja, der Versicherer kann den Vertrag – genau wie Sie – nach jedem Schaden und nach Ablauf der Versicherungs­lauf­zeit kündigen. Nur wenn er auf die Kündigung verzichtet, verlängert sich der Vertrag um ein Jahr.

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Service Questions

Muss ein Hund operiert werden, zum Beispiel nach einem Unfall, über­nimmt die Hunde-OP-Versicherung einen Teil der Kosten. Mit enthalten sind meist auch die Operations­vorbereitung und die Nach­sorge in den ersten Tagen nach der OP. Operationen können mehrere Tausend Euro kosten. Eine OP-Versicherung mit sehr hohem Leistungs­niveau erstattet den größten Teil der Tier­arzt­rechnung für ein breites Spektrum an Behand­lungen oder über­nimmt die Kosten sogar komplett.

 

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17 der 61 Operationskosten­versicherungen im Test bieten ein sehr hohes Leistungs­niveau, weitere 16 ein hohes. Um das Leistungs­niveau zu bewerten, haben wir für jeden Tarif ermittelt, in welcher Höhe sich der Versicherer an zwei Modell-Operationen beteiligt und unter anderem die Art und Anzahl der vom Versicherungs­schutz ausgeschlossenen Erkrankungen bewertet. Außerdem haben wir die Vertrags­bedingungen unter die Lupe genommen. Die gute Nach­richt: Bei der OP-Versicherung sind leistungs­starke Angebote für einen jungen Hund schon für weniger als 200 Euro im Jahr erhältlich.

 

 
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Wer die Kranken­versicherung für Hunde in der „Voll­version“ wählt, bekommt die Kosten für Operationen und für nicht-operative Heilbe­hand­lungen erstattet, zum Beispiel für Klinik-Aufenthalte, Medikamente, Physio­therapie und tier­ärzt­liche Unter­suchungen. Auch ohne Operation kann es sehr teuer werden, zum Beispiel wenn ein Hund mit einer schweren Magen-Darm-Entzündung für mehrere Tage in die Tierklinik muss.

 

 

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Informationen Hundehalterhaftpflicht

Besitzer von Haustieren haften mit ihrem gesamten Vermögen für Schäden, die ihr Tier anrichtet. Die sogenannte Gefährdungshaftung ist gesetzlich vorgeschrieben. Läuft ein Hund beispiels­weise vor ein Auto und verursacht einen Verkehrs­unfall, können viele Tausend Euro Schadens­ersatz und Schmerzens­geld fällig werden.

Halte­rinnen und Halter von Kleintieren wie Katzen sind über ihre Privathaftpflichtversicherung gegen solche Schäden versichert. Für Hundehalter gilt das nicht: Sie brauchen eine spezielle Hundehaft­pflicht­versicherung.

Richtet ein Tier einen Schaden an, kann dessen Besitzer zu Schmerzens­geld und Schaden­ersatz verpflichtet werden. Beispiels­weise kann es um die Zahlung der Reparatur­kosten gehen, wenn die Katze das Auto der Nach­barin zerkratzt, oder um Schmerzens­geld, wenn der Hund den Post­boten beißt.

Auf einem Schulden­berg bleiben Tierhaltende nicht sitzen, wenn sie die richtige Haftpflichtversicherung haben.

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Wer hin und wieder aus Gefäl­ligkeit mit dem Hund eines Freundes oder einer Nach­barin spazieren geht, haftet in der Regel nicht für Schäden, die der Hund während des Spaziergangs verursacht.

Etwas anderes gilt allerdings, wenn ein Hundehalter mehr­wöchig verreist und die Pflege und Verantwortung für seinen Hund einer anderen Person über­lässt. In diesem Fall könnte der Hundesitter als Tierhüter haften.

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Wer eine Katze oder ein Kleintier, zum Beispiel ein Kanin­chen, hält, kann sich entspannen. Die kleinen Vier­beiner sind in der Privathaft­pflicht­versicherung mitversichert. Wer allerdings keine Privathaft­pflicht­versicherung besitzt, sollte das dringend ändern. Ganz egal, ob Tierhalter oder nicht. Sehr gute Tarife sind nicht teuer. Privathaft­pflicht-Schutz für die ganze Familie gibt es bereits für weniger als 75 Euro im Jahr.

Tipp. Mit unserem individuellen Vergleich Haftpflichtversicherung finden Sie die passende Privathaft­pflicht­versicherung.

Wer einen Hund oder ein Pferd besitzt, benötigt eine Hunde- oder Pferdehalterhaftpflichtversicherung. In manchen Bundes­ländern ist das sogar Pflicht. Pferde­besitzer mit Reitbe­teiligung sollten die Personen der Reitbe­teiligung in ihren Vertrag mitaufnehmen und darauf achten, dass auch Schäden versichert sind, die das Pferd ihr zufügt.

Wer kein eigenes Pferd oder keinen eigenen Hund besitzt, manchmal aber auf die Vier­beiner von Freuden aufpasst, benötigt keinen eigenen Tarif. Das Hüten fremder Hunde und Pferde ist in der Privathaft­pflicht­versicherung in der Regel mitversichert.

Immer umfassend geschützt. Versicherungssumme von 10 Mio. € für Personen- und Sachschäden. Die Haftpflichtversicherung für Ihr Tier - jetzt schon ab 6,60 € im Monat!

Im Werbemarkt für Tierversicherungen herrscht eine hohe Konzentration. Unter den Werbemedien ist vor allem Internet- und Zeitschriftenwerbung verbreitet.

Wer einen Hund hat, braucht eine Hundehaft­pflicht. Der Vergleich lohnt: Güns­tige Hundehaft­pflicht­versicherungen, die Hundehalter gut absichern, gibts schon unter 50 Euro.

Hunde können erhebliche Sach- und Personenschäden verursachen. Wer einen Hund hat, sollte daher generell eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. In manchen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Erfreulich: Schon für unter 50 Euro im Jahr ist der Vierbeiner gut versichert.

Haustiere erfreuen sich in Deutschland einer großen Beliebtheit. Mit rund 34 Millionen Haustieren belegt Deutschland im europäischen Vergleich den zweiten Platz, was die Anzahl der Haustiere angeht.

Oberlandesgericht Karlsruhe gibt Klage des vzbv gegen die Verivox Versicherungsvergleich GmbH statt

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