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Erfolgreiches Geschäftsjahr für Versicherungskammer
  • Versicherungskammer konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet
  • Beitrags- und Kapitalanlagevolumen deutlich ausgebaut
  • Größtes Naturschadenereignis in kurzer Zeit gemeistert
  • Gesundheits- und PflegePartner: Einzigartigen Service für Kunden geschaffen

 
Der Konzern Versicherungskammer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen liegt das Beitragsvolumen im gesamten Versicherungsgeschäft bei 8,7 Mrd. Euro, im selbstabgeschlossenen Geschäft bei 8,6 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von insgesamt 4,7 bzw. 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „In einem anspruchsvollen Markt haben wir uns als Versicherer der Regionen mit unseren Versicherungslösungen und Serviceleistungen sowie mit unserem personell-digitalen Multikanalvertrieb mehr als gut positioniert“, sagt Dr. Frank Walthes, Vorsitzender des Vorstands des Konzerns Versicherungskammer, dem größten öffentlichen Versicherer in Deutschland.
 
Der Kapitalanlagenbestand des Konzerns Versicherungskammer (inkl. Drittgeschäft) wächst um rund 5,5 Prozent und liegt bei 65 Mrd. Euro. Durch den Beitritt zur Finanzinitiative PRI (Principles for Responsible Investment) bekennt sich die Versicherungskammer zu den Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren. Einen Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie bilden die Bereiche Infrastrukturprojekte und Erneuerbare Energien, in die der Konzern in den letzten Jahren verstärkt investiert. „Nachhaltigkeit hat für uns in allen Bereichen eine hohe Bedeutung“, so Walthes.
 
Schaden- und Unfallversicherung
In der Schaden- und Unfallversicherung kann der Konzern Versicherungskammer die Beiträge überdurchschnittlich um 5,4 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro steigern. Die Kompositversicherer des Konzerns verzeichnen sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft einen Anstieg der Einnahmen. Insbesondere in der Wohngebäude- und Kraftfahrtversicherung sowie der Industrieversicherung werden Zuwächse erzielt. Den Großteil des gesamten Beitragsanstiegs verbucht der Versicherer der Regionen in den Geschäftsgebieten Bayern und der Pfalz. BavariaDirekt, der digitale Versicherer der Versicherungskammer, verzeichnet ein Beitragsplus von 20,1 Prozent.
 
Der Gesamtschadenaufwand für alle Naturgefahrenereignisse lag beim größten Öffentlichen Versicherer 2019 bei rund 200 Mio. Euro. Das Pfingstunwetter Jörn Anfang Juni war für den führenden Gebäudeversicherer in Bayern und der Pfalz das größte Naturgefahrenereignis der vergangenen 35 Jahre. Alleine für dieses lokale Hagel- und Starkregenereignis im Westen von München und im Allgäu wurden rund 150 Millionen Euro aufgewendet. Insgesamt gingen für Jörn gut 40.000 Schadenmeldungen ein, die Mehrzahl davon online. Walthes erklärt: „Wir mussten eine ungewöhnlich große Anzahl von Totalschäden an Fahrzeugen feststellen, unter anderem verursacht durch starke Zerstörungen der gesamten Fahrzeugoberflächen sowie eingeschlagene Heck- und Frontscheiben, die häufig Einbauten für intelligente Fahrerassistenzsysteme enthalten.“ Im Gebäudebereich sorgten die heute eingesetzten hochwertigeren Baustoffe (z.B. Wärmedämmungen, Photovoltaik und Schallschutz) sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) für hohe Schadenvolumina und eine ungewöhnlich hohe Zahl von Großschäden. „Für uns als Versicherer macht ein solch‘ extremes Schadenereignis unseren Service für unsere Kunden erlebbar. Als verlässlicher Partner haben wir in kurzer Zeit bereits den größten Anteil der Schäden reguliert.“
 
Gesundheits- und Pflegeversicherung
Die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe, die Bayerische Be-amtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung, steigern die Bei-träge um 2,8 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Mit dem Anfang des Jahres eingeführten modularen Produktangebot BeihilfeCOMFORT für Beamte konnte die Anzahl neuer Kunden in diesem Segment um 50 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft in der Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im privaten und betrieblichen Bereich entwickelt sich mit rund 55.000 Neukunden sehr positiv. Im Bereich der geförderten Pflegezusatzversicherung belegen die beiden Krankenversicherer mit einem Marktanteil von über 20 Prozent den ersten Platz, in der Kranken- und Pflegezusatzsatzversicherung Platz 2 (nach Personen).
 
Mit dem „PflegePartner“ wurde 2019 ein bis dato einmaliger Service auf den Markt gebracht, der Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mit Beratung, Organisation und verschiedenen Services unterstützt – persönlich, telefonisch und digital. „Wir sind auf einem guten Weg, vom reinen Kostenerstatter zum modernen Gesundheitspartner unserer Kunden zu werden“, so Walthes. Dazu gehören neben persönlichen und digitalen Services für Kunden auch die zusammen mit anderen privaten Krankenversicherern bereitgestellte Plattform und Gesundheitsakte „Meine Gesundheit“.
 
Lebensversicherung
Die Lebensversicherer der Versicherungskammer steigern ihre Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr mit 5,3 Prozent um fast das Dreifache auf 3,2 Mrd. Euro. Walthes: „Angesichts des dauerhaft niedrigen Zinsniveaus suchen Kunden Möglichkeiten, einen Teil ihres Vermögens sicher anzulegen. Sie vertrauen uns, dass wir ihr Geld verantwortlich und nachhaltig anlegen.“
Das 2018 gestartete Arbeitgeberportal zur Verwaltung von Verträgen der betrieblichen Altersversorgung und Zeitwertkonten verzeichnet eine zunehmende Nachfrage. „Mit 900 angeschlossenen Unternehmen haben wir den Bestand nahezu verdoppeln können“, so Walthes weiter. Gleiches gelte für die Zahl der Verträge, welche in Zukunft für einen kontinuierlichen Beitragszuwachs sorgen werden. Zudem wurden alle Vertriebswege des Konzerns umfassend für das Geschäft im Wachstumsmarkt bAV geschult.
https://proexpert24.de/presseportal/pressefach-mieten/

DAK-Gesundheit fordert Reform der Pflegeversicherung

Verwaltungsrat beschließt Resolution zur solidarischen Neuausrichtung
Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit fordert eine solidarische Neuausrichtung der Pflegeversicherung. Das oberste Gremium der Kasse hat auf seiner Sitzung am 28. März eine entsprechende Resolution verabschiedet. Die Kernforderung ist eine Entlastung Pflegebedürftiger und deren Familien, indem der Eigenanteil für die Pflege künftig begrenzt wird. Alle weiteren Kosten soll die Pflegeversicherung übernehmen. Bisher ist es umgekehrt – dies führt zu großen finanziellen Belastungen, die viele Menschen nicht mehr tragen können. Zur Finanzierung fordert der DAK-Verwaltungsrat einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln.
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DAK-Gesundheit kritisiert Eingriff in die Selbstverwaltung

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit übt scharfe Kritik am Referentenentwurf zum „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ des Bundesgesundheitsministeriums. Der Entwurf sieht unter anderem vor, den Verwaltungsrat des Spitzenverbands gesetzlicher Krankenkassen nicht wie bisher mit Ehrenamtlichen aus der Selbstverwaltung der Kassen zu besetzen. Stattdessen soll er künftig aus hauptamtlichen Kassenvorständen bestehen. Das oberste Gremium der DAK-Gesundheit weist diesen Eingriff in die unabhängige Selbstverwaltung entschieden zurück. Andere Elemente des Gesetzentwurfs sind aus Sicht der Kasse hingegen überfällig. Auf seiner Sitzung am 28 März 2019 hat der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit einstimmig eine entsprechende Resolution beschlossen.
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Ausstellungseröffnung des 2. LVM-TALENTFORUMS 2019 am 2. April

Nach der erfolgreichen ersten Auflage in 2016 lädt die LVM-Kulturwelt zur Ausstellungseröffnung des zweiten TALENTFORUMS am Dienstag, 2. April 2019, um 16 Uhr ins Foyer des Hauptgebäudes der LVM Versicherung am Kolde-Ring ein. In einer professionell kuratierten Ausstellung sind Malereien, Fotografien, Zeichnungen, skulpturale Arbeiten, Literatur und Musik von künstlerisch aktiven LVM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehen und zu hören. Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Ludger Grothues dürfen sich alle interessierten Gäste auf eine Einführung des deutschen Konzeptkünstlers Ruppe Koselleck freuen. Die ebenfalls öffentliche Finissage findet am 19. Mai um 17 Uhr statt.
Über das LVM-TALENTFORUM  
Alle kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob Liebhaber, Amateure oder Autodidakten, waren eingeladen, eigene Arbeiten einzureichen, um damit Teil einer großen Gemeinschaftsausstellung zu werden. Rund 50 LVMer haben sich mit ihren Werken beteiligt. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Malerei und Fotografie. Wie vor drei Jahren wird zur Ausstellung ein Katalog herausgegeben.
Die LVM Versicherung
Rund 3,5 Millionen Kunden mit knapp 11,6 Millionen Verträgen vertrauen der LVM Versicherung. Sie gehört mit annähernd 3,5 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie Kapitalanlagen von über 19,0 Milliarden Euro zu den 20 führenden Versicherungsgruppen in Deutschland. Kundenservice vor Ort bieten die rund 2.300 LVM-Vertrauensleute mit ihren über 4.800 Mitarbeitern in den bundesweit vertretenen LVM-Versicherungsagenturen, unterstützt von 3.700 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale in Münster sowie im angestellten Außendienst.
Die Unternehmensgruppe hat ein vollständiges Produktangebot für Privat- und Gewerbekunden. Über die LVM-eigene Bank, die Augsburger Aktienbank AG, und die LVM-Kooperationspartner hkk, Aachener Bausparkasse und Federated Investors Inc. bietet sie weitere Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte an. (Stand 31.12.2017)

Instinctif Partners: Online-Check zur Krisenreaktionsfähigkeit
  • Instinctif Partners lanciert CrisisCommsOptic®-Tool
  • Versicherungsschutz ersetzt nicht das eigene Handeln in der Krise
  • Neues Online-Tool objektiviert kommunikative Leistungsfähigkeit im Krisenfall

Cyber-Attacken und Betriebsunterbrechungen sind die meistgefürchteten Unternehmensrisiken weltweit. Damit rücken laut Allianz Risk Barometer 2019 die Gefahren durch Cyber-Angriffe erstmals an die oberste Stelle aus Sicht der Unternehmen. Instinctif Partners, eine der international führenden Kommunikationsberatungen und Expertin für Krisenkommunikation, prüft mit innovativen Online-Analysetools die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen bei Krisen. Mit CrisisCommsOptic® steht Kommunikatoren nun ein schnelles Bewertungsinstrument zur Verfügung, mit dem speziell die kommunikative Leistungsfähigkeit eines Unternehmens im Krisenfall getestet werden kann.
Versicherungsschutz bei Cyber-Attacken, Produktrückrufen oder Betriebsunterbrechungen fängt einen finanziellen Schaden auf, aber die Notwendigkeit, schnell zu handeln, bleibt bestehen. „Schneller als je zuvor kann heute eine über Jahre aufgebaute Reputation zerstört werden. Mögliche Risiken zu identifizieren und sich für den Ernstfall richtig vorzubereiten, ist daher Pflicht, nicht Kür. Nur mit einer guten Vorbereitung kann im Fall einer Krise kommunikativ schnell und richtig agiert werden. Und das ist in Krisen entscheidend“, sagt Thomas Stein, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland.
Anhand eines Online-Fragebogens für die Schlüsselbereiche Ressourcen, Monitoring, Stakeholder, Sprecher, Textvorlagen, Trainingsstand und Rückblick identifiziert CrisisCommsOptic® Schwachstellen in der Krisenkommunikation. Ein Dashboard liefert ein Stärken/Schwächen-Profil sowie eine individuelle Auswertung an empfohlenen Maßnahmen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. CrisisCommsOptic® ergänzt die ebenfalls von Instinctif Partners entwickelten und in der Praxis bewährten Diagnose-Tools CrisisOptic® und RecallOptic®. Diese bewerten mittels eines umfangreichen Online-Fragebogens die Business Resilience von Unternehmen und Organisationen und helfen, Krisen zu antizipieren und zu bewältigen.
„Die Risiken durch Cyber-Attacken haben es in den vergangenen Monaten auf die Tagesordnung so ziemlich aller Führungsetagen deutscher Unternehmen geschafft. Mit der Online-Analyse objektivieren wir die Selbsteinschätzung, ob ein Unternehmen auf eine Krise gut vorbereitet ist“, sagt Hubert Becker, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland. „Auch im Underwriting kann die strukturierte Analyse helfen, zum Beispiel als Unterstützung des Risk-Assessments oder mit Hinweisen für Vorsorgemaßnahmen des Versicherungsnehmers.“
Das internationales Business-Resilience-Team von Instinctif Partners bietet mit mehr als 70 Experten weltweit Beratung und Dienstleistungen zu Krisenprävention, Krisenmanagement und Krisenkommunikation für global agierende Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Verbände, Parteien und Regierungen.
Risiken und Krisen erfordern neben der Kommunikationsexpertise häufig weitere Beratung und Unterstützung. Instinctif Partners vermittelt deshalb auch rechtliche Beratung durch renommierte Anwaltskanzleien sowie Spezialisten für Cyber-Sicherheit, Trauma- und Stressberatung oder Call-Center-Services.
Unternehmen, die sich unter http://www.optic.instinctif.com/registration registrieren, können ihre Leistungsfähigkeit in der Krisenkommunikation über CrisisCommsOptic® für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei testen. CrisisCommsOptic® ist in englischer Sprache verfügbar.
Über Instinctif Partners
Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners mehr als 450 Mitarbeiter an 22 Standorten. In Deutschland sind wir mit rund 55 Mitarbeitern an Standorten in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Hongkong, Peking, Shanghai und Brüssel.

Hubert Becker
Hubert Becker

Thomas Stein
Thomas Stein

 
 

Itzehoer Versicherungen übertreffen eigene Wachstumserwartungen
  • Organisches Wachstum 2018 fast dreimal so hoch wie im Marktdurchschnitt
  • Beitragsanstieg um 19,6% auf  550,7 Mio. € (460,5 Mio. €), davon 6%-Punkte organisch
  • Rechtsschutz-Bestand nach Übernahme stabilisiert und in Gewinnzone geführt
  • Mitarbeiterzahl im Konzern 2018 auf 801 erhöht (Vj. 695), weitere Einstellungen geplant
  • Planung für 6-geschossigen Erweiterungsbau  2020/2021 mit ca. 200 Arbeitsplätzen läuft
  • Versicherer fordert baldige gesetzliche Haftpflichtregelung für e-Scooter

Mit einem gewaltigen Sprung haben die Itzehoer Versicherungen im vergangenen Jahr die Hürde von einer halben Milliarde Euro Beitragsvolumen genommen. Das eigene starke Wachstum, das wieder fast dreimal so hoch ausfiel wie im Branchendurchschnitt, wurde zusätzlich beflügelt durch die Integration der ehemaligen Rechtsschutzsparte der ALTE LEIPZIGER mit rund 300.000 Verträgen und gut 60 Mio. € Jahresbeitragsvolumen.
Der Versicherungsbestand der Itzehoer wächst unaufhörlich weiter. Im Jahr 2018 stieg die Anzahl der Wagnisse von 2.514.907 auf  2.952166. Die gebuchten Brutto-Beiträge stiegen im Konzern – statt ursprünglich erwarteter 18,9% – um 19,6%  auf 550,7 Mio. € (Vj. 460,5 Mio. €), daraus entstammten sechs Prozentpunkte aus organischem Geschäft. Das natürliche Wachstum der Itzehoer war damit fast dreimal so hoch wie der Marktdurchschnitt von 2,1%.
„Das herausragende Ereignis im Jahr 2018 war die erfolgreiche Übernahme und Integration des neuen Rechtsschutzbestandes“, berichtet Uwe Ludka, Vorstandsvorsitzender der Itzehoer Versicherungen.  „Das Rechtsschutzgeschäft bildet nun mit knapp 350.000 Verträgen neben der Kfz-Versicherung das zweite bedeutende Standbein der Itzehoer. Umso erfreulicher ist für uns, dass es uns bereits gelungen ist, den Bestand zu stabilisieren und die Ertragssituation bis hin zum Erreichen der Gewinnzone zu verbessern.“
Auf organischer Seite war 2018 einmal mehr die Schaden- und Unfallversicherung, der Haupt-Wachstumstreiber, allen voran die Kraftfahrzeugsparte. Die Zahl der Kfz-Risiken haben die Itzehoer über alle drei Vertriebswege des Versicherungskonzerns – das Vertrauensleute-Netz im Norden, den bundesweiten Makler-Vertrieb sowie die Direktversicherungstochter AdmiralDirekt.de – von 871.555 auf 921.489 gesteigert. In der Lebensversicherung konnten die Itzehoer Versicherungen im schwierigen, vom Niedrigzinsumfeld geprägten Markt ihr Brutto-Beitragsvolumen bei 49,3 Mio. € (Vj. 49,3 Mio. €) stabilisieren.
Die erfreuliche Schadensituation sowie das Kapitalanlageergebnis von 18,5 Mio. € (Vj. 16,2 Mio. €) nutzten die Itzehoer Versicherungen, um ihrer Schwankungsrückstellung 26,9 Mio. € (im Vorjahr Entnahme von 9,8 Mio. €) zuzuführen. Der Jahresüberschuss von 6,4 Mio. € (Vj. 15,2 Mio. €) wurde dem Eigenkapital hinzugefügt. „Wir setzen damit als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit konsequent auf wirtschaftliche Solidität im Interesse unserer Mitglieder“, so Uwe Ludka.  Ein weiterer Ausdruck der finanziellen Stärke sind die Solvabilitätswerte, denen zufolge die Gesamtheit aller Risiken der Itzehoer in etwa dreifacher Höhe bedeckt ist. „Die Itzehoer ist finanziell kerngesund und bietet ihren Versicherten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verlässlichkeit“, so Uwe Ludka.
Die erfolgreiche Entwicklung ließ die Mitarbeiterzahl des größten unabhängigen Versicherers Schleswig-Holsteins 2018 im Konzern von 695 auf 801 steigen. Deshalb wurden die Planungen für
einen sechsgeschossigen Anbau auf der Südseite der Hauptverwaltung in Itzehoe mit Platz für bis zu 200 Mitarbeiter weiter vorangetrieben. Bis Jahresende sollen die Pläne fertig sein, so dass spätestens bis Mitte 2019 die Bauanträge gestellt werden sollen. Der Baubeginn ist für das 2. Quartal 2020 vorgesehen, die Fertigstellung bis Anfang 2022. Das Investitionsvolumen wird weiterhin mit rund 25 Mio. € veranschlagt. Zur Überbrückung der akuten Raumnot wurden am Vossbarg in Itzehoe zusätzliche Räume angemietet, in die gut zwei Dutzend Beschäftigte ausquartiert wurden.
„2019 wollen wir erneut um 4,6% wachsen“, kündigt Itzehoer Vorstandsvorsitzender Uwe Ludka an. Das Jahr sei bereits erfolgreich gestartet, so stieg u. a. allein im Januar  die Zahl der Kfz-Haftpflichtrisiken um 24.210 auf 945.704. Aufgrund ähnlicher Voraussetzungen wie 2018 wird erneut ein Jahresüberschuss von ca. 6 Mio. € erwartet.
Als eine Forderung an die Politik setzen sich die Itzehoer Versicherungen für eine zügige Klärung der Haftpflichtsituation moderner selbstfahrender Fortbewegungsmittel wie e-Scooter ein.

Darmkrebsmonat März: Video thematisiert familiäres Krebsrisiko

Ein Clip zum Darmkrebsmonat März macht auf ungewöhnliche Weise auf familiäres Darmkrebsrisiko aufmerksam. Seine Botschaft ist klar, Darmkrebs kann vererbt werden und ist mit einem hohen Risiko verbunden, bereits jung zu erkranken. Rund 63.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Dickdarmkrebs. Etwa ein Viertel der Betroffenen kommt aus Familien, in denen diese Krebsform häufig aufgetreten ist. 3.500 Erkrankungen jährlich lassen sich auf vererbbare Formen dieses Krebses zurückführen. Die BARMER, die Stiftung LebensBlicke-Früherkennung Darmkrebs, die Familienhilfe Darmkrebs e.V., Semi-Colon und die Filmproduktion TAKEPART regen mit dem Video in sozialen Netzwerken zum Austausch über das Thema Darmkrebs an. „Wer familiär mit Darmkrebs vorbelastet ist, sollte regelmäßig zu Früherkennungsuntersuchungen gehen. Diese Aufmerksamkeit wollen wir stärken“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.
Der Film ist visuell und inhaltlich so angelegt, dass er auf verschiedenen sozialen Netzwerken wirken könne. „Kanäle wie Facebook, Snapchat und YouTube sind der richtige Platz, um auf das Thema familiärer Darmkrebs aufmerksam zu machen. Wir wollen die zumeist jungen, internetaffinen Angehörigen von Darmkrebs-Patienten zur Früherkennung und zum gegenseitigen Austausch über die Erkrankung animieren. Je stärker das Thema Darmkrebs ins öffentliche Bewusstsein rückt, desto häufiger kann das Leben retten“, sagt Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Ziel sei es, potenziell betroffene Personen anzuregen, sich ärztlich beraten zu lassen.
Zum 18. Mal macht der Darmkrebsmonat März auf die Wichtigkeit von Vorsorge aufmerksam. Er ist ein bundesweiter Aktionsmonat als gemeinsame Initiative der Stiftung LebensBlicke, des Netzwerks gegen Darmkrebs e.V. sowie der Felix Burda Stiftung. Der Clip wurde von TAKEPART Media + Science GmbH unter Regie von Philipp Lutz produziert.
Link zum Film: https://youtu.be/1yKaV_H3hhU

40 Jahre UKV: Vom Krankenversicherer zum Gesundheits- und Pflegepartner

Vor 40 Jahren haben zehn öffentliche Versicherer in Deutschland die Union Krankenversicherung – UKV gegründet, die am 14. März 1979 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Gemeinsam mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse (BK) ist sie heute der Kranken- und Pflegeversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe und die drittgrößte private Krankenversicherungsgruppe in Deutschland.
Seit Genehmigung für den Geschäftsbetrieb „der Versicherungssparte Krankheit“, wie die Aufsicht dies seinerzeit in bestem Beamtendeutsch nannte, hat sich viel getan: Längst ist die UKV mehr als reiner Kostenerstatter von medizinischen Leistungen. Sie fungiert heute als umfassender Gesundheits- und Pflegepartner ihrer rund 3,2 Millionen Kunden in Deutschland. Diese Entwicklung der UKV wurde heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Saarbrücken von den drei Mitgliedern des Vorstands, Dr. Harald Benzing, Andreas Kolb und Manuela Kiechle skizziert.
Neuer Service PflegePartner stärkt Top-Position in Pflege
Exklusiv wurde bei dieser Gelegenheit der neue Service „PflegePartner“ vorgestellt, der UKV-Kunden und deren Angehörige im Pflegefall aktiv berät und unterstützt. Der PflegePartner bündelt verschiedene pflegebezogene Beratungs-, Online- und Serviceleistungen auf einer digitalen Plattform und deckt alle zentralen Bedürfnisse rund um die Pflege ab. Dazu zählen u.a. die Unterstützung beim Erstantrag auf Pflegeleistungen oder die Organisation der Pflege-Situation. Der neue 7/24-Service steht ab sofort den Versicherten in der Privaten Pflegeversicherung der beiden Krankenversicherer zur Verfügung.
Das neue Angebot ist einmalig im Deutschland: Es ergänzt perfekt die bundesweit führende Position der UKV bei Pflege- und Krankenzusatzversicherungen und basiert auf einer historischen Pionierleistung, denn die Krankenversicherungsgruppe bot bereits 1978 als erste Versicherung in Deutschland eine Pflegekostentagegeldversicherung an.
Wachstum auch durch digitale Gesundheitsangebote
Im vergangenen Jahr konnten die beiden Krankenversicherer ihre Beiträge um 2,4 Prozent auf knapp 2,5 Mrd. Euro Beitragsvolumen ausbauen. Besonders gut hat sich das Geschäft in der Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im privaten und betrieblichen Bereich entwickelt. Auch digitale Angebote zu Prävention und Therapie erfreuen sich großer Beliebtheit. Als eine der ersten privaten Krankenversicherungen steht UKV- und BK-Kunden seit kurzem das digitale Gesundheitsportal MEINE GESUNDHEIT zur Verfügung: Die interaktive Plattform bietet einedigitale Patientenakte, ein elektronisches Rechnungsmanagement und umfangreiche Gesundheitsdienstleistungen, wie etwa Medikationsplan oder Arztsuche. „Wir sind Gesundheitspartner und Lotse unserer Kunden und bauen unsere digitalen Gesundheitsservices künftig weiter aus“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Benzing.
Kunden können im neuen ePortal MEINE GESUNDHEIT gezielt und individuell beim Gesundbleiben unterstützt werden, etwa mittels individueller Beratung oder spezifischer Präventionsangebote. Bei bevorstehenden Operationen werden Kunden heute auf der Suche nach dem besten Arzt oder Krankenhaus von UKV-Experten beraten und auch Telefon- oder Online-Sprechstunden mit Ärzten werden den Kunden angeboten. Diabetes- und Tinnituspatienten können ihre Therapien inzwischen via App steuern und damit UKV-Kunden erst gar nicht krank werden, unterstützt sie eine App dabei, die Bewegung und Sport fördert. Im Falle eines Unfalls sorgt schließlich eine elektronische Patientenverfügung dafür, dass der Wille des Patienten auch umgesetzt wird.
UKV: Zahlen, Daten, Fakten

  • UKV und BK sind die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe und mit 3,2 Mio. Versicherten drittgrößte PKV-Gruppe in Deutschland
  • die jährlichen Beitragseinnahmen liegen bei knapp 2,5 Mrd. Euro, der Kapitalanlagebestand beträgt fast 16 Mrd. Euro (2018)
  • seit Bestehen hat die UKV rund 8 Mrd. Euro Leistungen an Kunden ausbezahlt
  • in Saarbrücken beschäftigt die UKV 738 Mitarbeiter und ist damit unter den Top-5 Arbeitgebern
  • seit 1979 hat die UKV hier 222 Mio. Euro Steuern gezahlt

Union Krankenversicherung – UKV:
Die Union Krankenversicherung AG wurde 1979 gegründet. Zusammen mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse ist sie der Kranken- und Pflegeversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit mehr als drei Millionen versicherten Personen bilden sie die drittgrößte private Krankenversicherungsgruppe in Deutschland. Die unternehmerische Führung liegt beim Konzern Versicherungskammer.

Deutsche Versicherer optimieren lieber, als neu zu denken

Digitalisierungs-Initiativen konzentrieren sich zu stark auf Status quo

  • Mehr als 85% der Digitalisierungs-Initiativen zielen auf Prozessoptimierung
  • Nur 14% der Initiativen verfolgen grundlegend neue Ansätze
  • Angst vor internationalen Technologie-Konzernen wächst

Versicherungen und Makler versuchen mit Digitalisierungs-Initiativen den Status quo ihrer Daten und Prozesse zu verbessern. Dabei konzentrieren sich 61% der Initiativen auf die Optimierung und 25% auf die Transformation von Bestands-Daten- und -Prozessen. Aber nur 14% der Digitalisierungs-Initiativen verfolgen das Ziel, Versicherung „neu zu erfinden“, ergibt eine Umfrage auf dem EY Innovalue Versicherungs-Roundtable.
Digitale Durchschlagskraft unzureichend
„Die gesamte Branche bemüht sich zwar um effektive und moderne Prozesse. Doch es reicht noch nicht, um den Status quo deutlich zu verbessern“, sagt Christian Mylius, Partner & Managing Director bei EY Innovalue. „Hingegen sollten die Einführung und Umsetzung professioneller Data Analytics Konzepte in Verbindung mit künstlicher Intelligenz in den Fokus rücken. Nur so haben Versicherungen und Makler eine Chance, auch in Zukunft profitabel und zur Zufriedenheit der Kunden zu wirtschaften.“
Größte Bedrohung geht von Internet-Giganten aus Knapp die Hälfte der Roundtable-Teilnehmer gibt zudem an, dass die größte Gefahr für ihre jeweiligen Geschäftsmodelle von internationalen Technologie-Konzernen wie Amazon oder Google ausgeht. Denn die Tech-Giganten sind einen wichtigen Schritt voraus: Sie recyceln nicht, sondern implementieren neue und volldigitale Prozesse in Verbindung mit einem hoch professionellem Datenmanagement. Zudem stehen Ökosysteme, wie beispielsweise Connected Living oder Mobility, sowie asiatische Versicherer auf der Verfolger-Liste – wenn auch mit großem Abstand. Im Gegensatz dazu schätzen die Befragten die Bedrohung von neu gegründeten Insurtechs als eher gering ein. Grund dafür ist, dass der deutsche Versicherungsmarkt über Jahrzehnte komplex gewachsen ist und inzwischen Kooperationen zwischen etablierten Versicherern und Insurtechs häufiger sind als anfängliche Verdrängungsszenarien.
Der EY Innovalue Versicherungs-Roundtable ist seit 2003 ein etablierter Think-Tank. Bei der Veranstaltung zum Thema Digitalisierung kamen im November 2018 mehr als 80 Vorstände und Geschäftsführer von deutschen Versicherern sowie aus führenden Maklerhäusern, Makler-Pools und Finanzvertrieben zusammen.
Über EY Innovalue:
EY Innovalue ist eine strategische Managementberatung für die Finanzdienstleistungsindustrie. Das 2001 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Bereiche Insurance, Payments und Banking. EY Innovalue bietet hochspezialisiertes, umsetzungsorientiertes Consulting und schafft messbaren Beratungserfolg. Die Berater verbinden ausgeprägtes Markt-Know-how mit langjährig erprobter Fach- und Methodenkenntnis. Nach mehr als 400 abgeschlossenen Projekten mit hoher Wertschöpfung unterstreicht eine Weiterempfehlungsrate von 94 Prozent die Expertise von EY Innovalue.

Jetzt mit neuen Projekten für Artenschutz und Vielfalt bewerben

Am 1. April ist es wieder soweit: Die VGH Versicherungen starten die Bewerbungsphase für den VGH Natur- und Umweltpreis 2019. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Das neue, stärker auf künftige Projekte ausgerichtete Konzept hat sich 2018, im Jahr seiner Einführung, bereits bewährt.

Der VGH Natur- und Umweltpreis  wurde 2015 in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN) ins Leben gerufen. Er unterstützt geeignete Hegemaßnahmen zur Förderung der frei lebenden Tierwelt. Der Wettbewerb soll zu mehr nachhaltigen Projekten motivieren, ihre Umsetzung dokumentieren und Erfolge öffentlich sichtbar machen.

Auch im Jahr 2019 bietet die VGH allen Hegeringen und Jägerschaften der LJN die Möglichkeit zu zeigen, auf welch vielfältige Weise Jägerinnen und Jäger sich heute für die Natur, die Umwelt und den Artenschutz engagieren können.

Was hat sich 2018 geändert – und warum?

Seit dem VGH Natur- und Umweltpreis 2018 konzentriert sich das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro auf ein Siegerprojekt, es wird nicht mehr auf mehrere Maßnahmen verteilt. Während außerdem früher Initiativen ins Rennen gingen, die jeweils innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt wurden,  darf das Projekt inzwischen erst nach Einreichung des Bewerbungsantrags starten. Im aktuellen Durchgang soll es bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Dr. Wolfram Klöber, bei der VGH verantwortlich für den Natur- und Umweltpreis: „Statt abgeschlossener Maßnahmen zeichnen wir nun zukunftsweisende Projektideen aus, und das hat einen tollen Nebeneffekt: Wir beobachten, dass seit der Preisverleihung im Dezember 2018 örtliche und regionale Medien regelmäßig über die Fortschritte des Siegerprojektes berichten. Das inspiriert zu neuen Initiativen und ermutigt andere, ihre Jagdreviere stärker in den Dienst der biologischen Vielfalt von Ökosystemen und Arten zu stellen.“ Nachhaltiges Denken und Handeln, so Klöber, seien heimatverbundenen Regionalversicherern wie der VGH wichtige Anliegen.

Langfristig denken – jetzt handeln!

Ab dem Jahr 2020 wird die EU voraussichtlich ihre „Greening“-Auflagen verschärfen , also die Genehmigung von Fördergeldern für Flächennutzung noch stärker an Umweltbelangen ausrichten. Klöber: „Es gibt keinen Grund, deshalb auf die Brüsseler Bürokratie zu schimpfen. Im Gegenteil, sie gibt dadurch Anreize, dem Struktur- und Artenverlust auch in unserer niedersächsischen Landschaft entgegenzuwirken.“ Und Hegemaßnahmen, so Klöber, gehörten ohnehin zu den Hauptaufgaben von Jägern.

Kleine Projekte mit großen Chancen

Nicht der aufwändigste Wettbewerbsbeitrag hat automatisch auch die größten Erfolgsaussichten. Kleine, aber wirksame Projekte können Artenschutz und Artenvielfalt genauso effizient voranbringen. Wolfram Klöber: „Kein Hegering sollte sich scheuen, mit einem ökologisch sinnvollen Vorhaben die Juroren und die Bevölkerung vom nachhaltigen Engagement der Jäger für unsere Umwelt zu überzeugen.“

Siegerehrung auf der Messe „Pferd & Jagd“

Eine Jury, die sich aus Vertretern der VGH und der LJN zusammensetzt, bewertet alle eingereichten Maßnahmen und entscheidet über das Gewinnerprojekt. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt wie in den Vorjahren im Rahmen  der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover (5. bis 8. Dezember 2019).

Bewerbungen bis Ende September 2019

Alle Jägerschaften und Hegeringe der LJN, die entsprechende Projekte realisieren möchten, sind eingeladen, ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 29. September 2019 bei den VGH Versicherungen einzureichen (service@vgh.de, Betreff: VGH Natur- und Umweltpreis – Abteilung HB2). Die Ausschreibungsunterlagen gehen den Vorsitzenden der Jägerschaften und Leitern der Hegeringe über die Landesjägerschaft zu.

Neueinreichung: Erfolg im zweiten Anlauf möglich

Übrigens: Teilnehmer, die 2018 nicht zum Zuge gekommen sind, müssen ihre Zeit und Arbeit nicht umsonst in die Bewerbung investiert haben. Das neue Wettbewerbskonzept lässt zu, dass sie sich 2019 mit demselben Vorhaben erneut bewerben dürfen.

VOLKSWOHL BUND ist einer der besten Arbeitgeber Deutschlands

„Hohe Identifikation – starker Teamgeist“
90 Prozent sind sicher: „Dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“

Die VOLKSWOHL BUND-Mitarbeiter habe ihr Unternehmen beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ unter die Top 100 gewählt – jetzt schon zum vierten Mal. In der Kategorie 501 – 2000 Mitarbeiter hat der VOLKSWOHL BUND Platz 9 erreicht und gehört damit zu den Top-Ten.
Die Befragung durch das Great Place to Work-Institut fand im Herbst vergangenen Jahres statt. Freiwillig und anonym konnten sich die Mitarbeiter zu Themen wie Vertrauen, Teamgeist, berufliche Entwicklung, Vergütung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf äußern. Zusätzlich durfte jeder individuell Lob und Kritik anbringen.
„Dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“
90 Prozent der befragten Mitarbeiter sind der Meinung: „Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“ 91 Prozent der Teilnehmer würden einem guten Bekannten den VOLKSWOHL BUND als Arbeitgeber empfehlen. Von dem rund 700 Mitarbeitern haben 74 Prozent an der Online-Befragung teilgenommen. Ergänzend zur Mitarbeiterbefragung hat das Personalmanagement dem Place to Work-Institut Informationen über Themen wie Weiterbildung, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit geliefert. Die Ergebnisse sind ebenfalls in die Bewertung eingeflossen.
Bereits im Februar hat der VOLKSWOHL BUND in der Kategorie „Beste Arbeitgeber NRW 2019“ eine Auszeichnung vom Great Place to Work-Institut erhalten. Das Unternehmen kam auf Platz 3 in der Größenklasse über 250 Mitarbeiter. Laut Great Place to Work-Institut stehen die Auszeichnungen für ein „glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Mitarbeitenden und für einen starken Teamgeist im Unternehmen“.
„Weitere Verbesserungen entwickeln“
„Die Ergebnisse der Studie sind sehr wichtig für uns“, sagt Stephan Tocholski, Leiter der VOLKSWOHL BUNDPersonalabteilung. „Wir erhalten auf diese Weise detaillierte Informationen aus erster Hand. Darauf können wir aufbauen und weitere Verbesserungen für unsere Mitarbeiter entwickeln. Außerdem stärkt die Auszeichnung unsere Arbeitgebermarke, so dass wir gute Bewerber auf uns aufmerksam machen können.“ Deutschlandweit haben 680 unterschiedlich große Unternehmen aus verschiedenen Branchen am diesjährigen Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ teilgenommen. Den Wettbewerb gibt es seit 2002.
Auch bei „Focus Business“ stark
Erst vor wenigen Wochen konnte der VOLKSWOHL BUND in einer Arbeitgeber-Studie des Magazins „Focus Business“ überzeugen. In der Kategorie „Mittelgroße Versicherungen und Krankenkassen“ erreichte das Unternehmen den 1. Platz. Am Standort Dortmund wurde der VOLKSWOHL BUND zum fünften Mal in Folge die Nummer 1. In der Gesamtwertung kam der VOLKSWOHL BUND unter allen Unternehmen aller Branchen in ganz Deutschland auf Platz 51.
Die Mitarbeiter der VOLKSWOHL BUND Versicherungen haben ihr Unternehmen erneut unter die Top 100-Arbeitgeber gewählt. Personalchef Stephan Tocholski und die Personalentwicklerinnen Marie Lipka (Mitte) und Andrea Otto nahmen die Auszeichnungen in Berlin entgegen. (Foto: Great Place to Work)

ÖKO-TEST: NV-Versicherungen im Bereich Smart-Home-Schutz gut aufgestellt

ÖKO-Test attestiert den NV-Versicherungen, dass Sie im Bereich von Smart-Home-Versicherungen als eine der wenigen Versicherungen gut aufgestellt sind. Die Smart InsurTech AG verglich für ÖKO-Test 51 verschiedene Hausrat-Tarife. 36 konnten das Leistungsniveau nicht erfüllen. Lediglich 15 Hausrat-Tarife können einen Smart-Home-Schutz gewähren – die NV gehört mit zu den günstigsten Anbietern.
So macht unser Premium-Produkt „NV HausratPremium 6.0“ keine Abzüge bei Schäden, die der Kunde grob fahrlässig anrichtet, etwa bei Brand durch eine vergessene Kerze oder bei Einbruch durch ein gekipptes Fenster. Zudem leistet unser Produkt auch dann, wenn der Kunde gegen seine Sicherheitspflichten verstößt, also beispielsweise die elektronische Tür der Smart-Home-Anlage nicht ab-, sondern aufschließt.
Smart Home ist ein Zukunftsmarkt, mit dem das gesamte Haus elektronisch vernetzt und auf Knopfdruck bedient werden kann. „Die Marktanalyse von ÖKO-Test zeigt, dass wir uns mit Zukunftsmärkten beschäftigen und unseren Mitgliedern günstige Tarife anbieten können“, so Arend Arends, NV-Vorstandsvorsitzender.
Über die NV-Versicherungen VVaG:
1818 gegründet, ist die NV eine der ältesten Versicherungen in Deutschland. Tradition und Fortschritt, gepaart mit Vertrauen und Zuverlässigkeit, haben sie über Generationen stark gemacht. Was die NV auszeichnet, sind die Nähe zum Kunden sowie schlanke und schnelle Prozesse – von der Policierung bis zur Schadenregulierung. Seit einigen Jahren hat die NV ihr Geschäftsgebiet über die Grenzen Ostfrieslands bundesweit ausgeweitet. Die NV konzentriert sich auf die Sparten Haftpflicht, Unfall, Hausrat, Wohngebäude und Feuer. Hervorragende Ergebnisse in renommierten Vergleichstests belegen die Spitzenleistungen des ostfriesischen Versicherers. Der geschäftliche Erfolg bleibt nicht aus. Seit Jahren wächst die NV weit über dem Branchendurchschnitt. Mit ihrem modernen und ausbaufähigen Neubau in Neuharlingersiel dokumentiert die NV ihre Zukunftsperspektiven.

ErnteSchutz Vario der Versicherungskammer Bayern macht Landwirte wetterfest

Landwirte sind eine wichtige Zielgruppe für die Makler. Noch vor der beginnenden Anbausaison ist der beste Moment, die Landwirte wetterfest zu machen, bevor es im April wieder von früh bis spät auf die Felder geht.
Die Launen der Natur haben den Landwirten im vergangenen Jahr übel mitgespielt: Hagel, Starkregen und Dürre bedeuteten zum Teil massive Ernteausfälle. Allein durch die Dürre ergaben sich in Deutschland Schäden von weit über einer Mrd. Euro. Die Kunden der Versicherungskammer Bayern erhielten ihre vertraglich versicherten Schäden ersetzt, während die staatlichen Soforthilfeprogramme bis heute noch nicht vollständig abgewickelt sind.
Allein auf Petrus zu vertrauen ist demnach auch für Bayerns Landwirte keine Option mehr. Denn kein landwirtschaftlicher Betrieb ist vor Extremwetterereignissen gefeit. Als größter Landwirtschaftsversicherer in Deutschland steht die Versicherungskammer Bayern in der Verantwortung, gemeinsam mit den Maklern die Landwirte zu beraten und zu unterstützen“, so Raimund Lichtmannegger, Hauptabteilungsleiter Landwirtschaft der Versicherungskammer Bayern.
Neben der Sach- und Haftpflichtversicherung sieht Lichtmannegger vor allem eine Ernteausfallversicherung für relevant an. Mit dem flexiblen Bausteinmodell können die Makler den Versicherungsschutz der Landwirte individuell dem jeweiligen Betrieb und den regionalen Gegebenheiten anpassen.
Zunehmend wichtiger wird diese Absicherung aufgrund eines Kabinettsbeschlussesder Bayerischen Staatsregierung: Sie hat sich darauf verständigt, ab Juli 2019 für alle versicherbaren Schäden durch Wetterextreme keine Soforthilfen mehr zu gewähren. Das trifft auch die Landwirte mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel.
 

In NRW fehlen trotz steigender Baugenehmigungen jährlich bis zu 30.000 Neubauwohnungen

LBS: Mehr Wohneigentum kann Wohnungsmarkt entlasten

Während der Wohnungsbau bundesweit stagniert, legten die Baugenehmigungen in NRW im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent zu. Insgesamt entstehen derzeit jährlich rund 50.000 neue Wohnungen, die Wohnheimplätze bereits eingerechnet. Für mehrere Jahre wären aber bis zu 30.000 mehr Fertigstellungen erforderlich, um den Wohnungsmarkt spürbar zu entlasten, mahnt die LBS.
Aus den Baugenehmigungen 2018 sollen knapp 32.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen, das sind 2.000 mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Eigenheime liegen mit knapp 17.000 Wohnungen um 800 unter dem langjährigen Mittel. Allerdings kann man in einer Baugenehmigung noch nicht wohnen. Die Umsetzung gerade von größeren Neubauanlagen dauert schon deshalb immer länger, weil Handwerksbetriebe meist komplett ausgelastet sind – häufig mit ebenso dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen.
Um die aufgestaute Bedarfslücke zu schließen wären nach Berechnungen verschiedener Marktforscher mehrere Baujahrgänge mit bis zu 80.000 neuen Wohnungen erforderlich – davon ist NRW derzeit weit entfernt. Grundsätzlich unmöglich sind solche Zahlen nicht: Mitte der neunziger Jahre kamen teilweise über 100.000 Wohnungen jährlich neu auf den Markt.
Seinerzeit waren sowohl der Geschosswohnungsbau wie auch der Eigenheimbau doppelt so stark wie heute, erinnert LBS-Vorstand Jörg Münning. Sein Appell: „Neben den Investoren, die oft wegen der Grundstückspreise bereits an die Rentabilitätsgrenze stoßen, können die Wohneigentümer erheblich zum Neubau beitragen!“
Mit einer Wohneigentumsquote von 41 Prozent bewegt sich NRW derzeit bundesweit eher im unteren Mittelfeld. „Das Potenzial derjenigen, die sich die eigenen vier Wände leisten können, liegt nach Berechnungen von LBS research aber bei bis zu 63 Prozent“, so Münning. Um das zu erreichen, müssten insbesondere die einkommensschwächeren Haushalte unterstützt werden.
Da es wegen der niedrigen Zinsen immer schwieriger werde, das notwendige Eigenkapital aufzubringen, seien eine deutliche Aufwertung der Wohnungsbauprämie sowie Vereinfachungen bei der Wohn-Riester-Förderung erforderlich. Dazu kämen ein Grunderwerbsteuer-Freibetrag für Ersterwerber und der verbesserte Zugang zu den Landesfördermitteln, so Münning weiter.

Schwäbisch Hall untermauert Marktführerschaft
  • Neugeschäft mit Bausparverträgen und Baufinanzierungen gewachsen
  • Bausparbestand mit mehr als 300 Mrd. EUR auf Rekordniveau
  • Unternehmen treibt Digitalisierung voran

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Beim Bausparen verzeichnete sie ein deutliches Plus im Neugeschäft und erreichte die höchste Gesamtsumme der verwalteten Bausparverträge in der Unternehmensgeschichte. In der Baufinanzierung stieg das vermittelte Volumen ebenfalls an. Das Ergebnis lag vor allem als Folge des Niedrigzinsumfeldes unter dem Vorjahreswert, aber deutlich über den eigenen Erwartungen.
„Für die Bausparkasse Schwäbisch Hall war 2018 gemessen am Neugeschäft ein erfreuliches Jahr. Sowohl beim Bausparen als auch in der Baufinanzierung sind wir dank unserer engen Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Banken gewachsen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Reinhard Klein. „Die Entwicklung unseres Bauspargeschäftes zeigt, dass unsere Kunden die Vorteile des Bausparens in Zeiten sehr niedriger Zinsen zu schätzen wissen. In der Baufinanzierung wird die Nachfrage nach unseren Produkten vom lebhaften Immobilienmarkt befördert.“
Bauspargeschäft im In- und Ausland gewachsen Schwäbisch Hall schloss im Geschäftsjahr 2018 im Inland Bausparverträge über ein Volumen von 29,7 Mrd. EUR ab (28,0 Mrd. EUR im Vorjahr). Mit einem Anteil von wiederum mehr als 30 Prozent bleibt Schwäbisch Hall unangefochtener Marktführer. Mit rund 306 Mrd. EUR (2017: 299 Mrd. EUR) verwaltet die Bausparkasse Bausparverträge mit der höchsten Gesamtbausparsumme seit ihrer Gründung.
Ebenfalls sehr erfolgreich verlief das Geschäft mit Bausparverträgen im Ausland. Die Beteiligungsgesellschaften in Osteuropa und China steigerten das Bauspar-Neugeschäft im vergangenen Geschäftsjahr währungsbereinigt um 16 Prozent auf 12 Mrd. EUR (2017: 10,5 Mrd. EUR).
Hohes Niveau in der Baufinanzierung
Das Neugeschäft im zweiten Kerngeschäftsfeld Baufinanzierung stieg um 3,6 Prozent auf 15,1 Mrd. EUR (14,6 Mrd. EUR im Vorjahr). „Grundlage für die erfreuliche Entwicklung sowohl im Bausparen als auch in der Baufinanzierung waren unsere Beratungsqualität und die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken. Unser bewährtes Zusammenspiel ist ein echter Wettbewerbsvorteil“, so Klein.
Ergebnisentwicklung von Niedrigzinsumfeld beeinflusst Das Ergebnis vor Steuern inklusive der Tochterunternehmen war 2018 mit 295 Mio. EUR zwar rückläufig (2017: 334 Mio. EUR), lag jedoch deutlich über den Erwartungen. „Wir haben weiter stark in die Zukunft unseres Unternehmens investiert und ein Ergebnis über unseren Erwartungen erzielt. Damit sind wir als zinssensitives Institut im aktuellen Umfeld zufrieden“, sagte Klein.
Ausgabe des ersten Pfandbriefes
Im laufenden Geschäftsjahr arbeitet Schwäbisch Hall im Rahmen seiner Strategie weiter an der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette. Das gilt für die Überarbeitung der bestehenden Prozesse und Kanäle zum Kunden und für neue Geschäftsmodelle. Im vergangenen Jahr hat Schwäbisch Hall bereits den Online-Marktplatz Baufinex für Vermittler mitgegründet, um das Baufinanzierungsgeschäft gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken weiter auszubauen. Das über Baufinex eingereichte Baufinanzierungsvolumen betrug Ende Februar, wenige Monate nach dem Start der Plattform, bereits 200 Mio. EUR.
Voraussichtlich im 2. Halbjahr wird Schwäbisch Hall den ersten eigenen Pfandbrief emittieren. Der Baufinanzierungsspezialist nutzt damit die Möglichkeit des novellierten Bausparkassengesetzes, um die eigene Refinanzierungsbasis zu erweitern und die Ertragslage zu stärken.
Optimistischer Geschäftsausblick
Schwäbisch Hall ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Erklärtes Ziel für das Gesamtjahr ist es, die Ergebnisse des Vorjahres leicht zu übertreffen und im Bausparen wiederum einen Marktanteil von über 30 Prozent zu erzielen. In der Baufinanzierung sieht sich das Unternehmen unter den ersten drei der Branche und will seine Position weiter ausbauen.
Das Unternehmen erwartet, dass die bereits hohe Nachfrage nach Wohnraum und damit auch die Preise in den kommenden Jahren weiter steigen. Viele Immobilien müssen zudem energetisch saniert und altersgerecht umgebaut werden.
Reinhard Klein
 
 
„Wir als Bausparkasse Schwäbisch Hall unterstützen Menschen seit jeher dabei, Immobilien ohne finanzielle Risiken zu erwerben oder zu modernisieren. Angesichts der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt wird diese Aufgabe immer wichtiger“, sagte Klein. „Mit unserer Strategie und im Schulterschluss mit den genossenschaftlichen Banken sind wir sehr gut aufgestellt, um die Wachstumschancen zu nutzen.“

Strategische Partnerschaft: BKK firmus und INTER Versicherungsgruppe kooperieren

Private Zusatzversicherungen ergänzen den gesetzlichen Schutz

BREMEN/OSNABRÜCK/MANNHEIM. Die Gesetzliche Krankenkasse BKK firmus aus Bremen/Osnabrück kooperiert mit der INTER Versicherungsgruppe mit Sitz in Mannheim: Versicherte der BKK firmus profitieren ab sofort von privaten Zusatzversicherungen der INTER.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der INTER einen starken Partner gefunden haben. Die BKK firmus und die INTER verbinden viele Gemeinsamkeiten, die wir zum Vorteil unserer Versicherten nutzen wollen“, betont BKK firmus-Vorstand Gerhard Wargers und die INTER-Vorstandskollegen Michael Schillinger und Roberto Svenda ergänzen: „Die serviceorientierte Kundenberatung, die attraktiven Beiträge sowie die Finanzstärke der Unternehmen machen uns in der Tat zu perfekten Partnern. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl die BKK firmus als auch die INTER von der Kooperation profitieren werden.“
BKK firmus-Kunden können ab sofort die gesetzlichen Leistungen ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen ergänzen. Dazu bietet die INTER den Versicherten der BKK firmus leistungsstarke Zusatztarife an – darunter Reiseschutz-, Zahnzusatz- und  Krankentagegeldversicherungen. Zahlreiche Auszeichnungen und Top-Ratingergebnisse in den vergangenen Jahren unterstreichen die Qualität der INTER-Tarife und des Unternehmens. Kunden der BKK firmus schätzen schon seit vielen Jahren den attraktiven und konstant günstigen Beitragssatz inklusive zahlreicher Leistungen und umfassendem Service.
Die BKK firmus
Die BKK firmus ist entstanden durch den Zusammenschluss mehrerer erfolgreicher Betriebskrankenkassen in Nord-West-Deutschland und ist mittlerweile geöffnet für alle Versicherten bundesweit. Die 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten betreuen über 90.000 Kunden und rund 18.000 Arbeitgeber.
Die INTER Versicherungsgruppe
Die INTER Versicherungsgruppe sitzt in Mannheim. Dort sind derzeit rund 950 Mitarbeiter beschäftigt. Deutschlandweit ist die INTER mit zahlreichen Geschäftsstellen und Mitarbeitern im Innen- und Außendienst vertreten

Versicherungsgruppe die Bayerische definiert neue Unternehmensstrategie

Die Versicherungsgruppe die Bayerische justiert ihre strategische Ausrichtung neu: Im Mittelpunkt steht nun die bedingungslose Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden. Dazu hat das Unternehmen ein Transformationsprogramm unter dem Namen „Bayerische goes Amazon“ ins Leben gerufen, eine neue Vision für die Marke erarbeitet und die DNA des Unternehmens in 15 Leitsätzen zusammengefasst.
„Wir wollen natürlich nicht den amerikanischen Handelsriesen imitieren, sondern uns von dessen Ideen inspirieren lassen. Wir fokussieren uns konsequent und zu hundert Prozent auf die Bedürfnisse der Kunden. Das ist unser Maßstab, aber es ist zugegebenermaßen auch in der Konsequenz neu für uns“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen. „Unser Denken dreht sich vollständig um unsere Versicherten und unsere Vertriebspartner. Danach richten wir unsere internen Prozesse neu aus.“
Die 15 Leitsätze fassen die Strategie zusammen und geben den Mitarbeitern Orientierung. Dabei geht es um Gedanken wie „In großen Dimensionen denken“, „Höchste Maßstäbe anlegen“, „Erfinden und vereinfachen“ oder „Verschwendung vermeiden“.
Die Vision der Bayerischen lautet: „Wir richten uns kompromisslos auf den Kunden aus. Als Versicherungsverein verstehen wir uns als Vertrauter unserer Kunden und unserer Mitglieder – und das ein Leben lang. Wir stehen für Prävention, Sicherheit und Vorsorge, die Einhaltung unseres Versprechens im  Ereignisfall und für die Zeit danach. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir weiter denken, scheinbar unverzichtbare Branchenregeln in Frage stellen, vielleicht sogar das Versichern überflüssig machen und uns auf die Vorsorge konzentrieren.“
Graefer Martin Vorstand Bayerische
„Wir wissen, das ist ein großer Anspruch“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. „Aber unsere Gesellschaft, in der wir leben, verändert sich gravierend und in einem atemberaubenden Tempo, kaum etwas bleibt wie es war. Darauf wollen wir uns einstellen.“
Um diese neue Strategie wirksam anzugehen, hat das Unternehmen bereits eine Reihe von Veränderungen auf den Weg gebracht. So wurden die Ressorts der Versicherungsgruppe neu kombiniert und die Bereiche Unternehmensorganisation, IT, Vertrieb und Marketing in einem Ressort gebündelt. Eine weitere Maßnahme war die Gründung der neuen Unternehmenseinheiten: Einmal die Bayerische Digital Holding AG, die die IT-Aktivitäten der Gruppe bündelt und offen ist für Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern. Zum andern die Gründung der Bayerische Prokunde AG, die die vertrieblichen Aktivitäten der Gruppe steuert und ebenfalls Kooperationen begrüßt und über Beteiligungen wie die Nettowelt GmbH & Co KG oder die compexx Finanz AG schon heute in einem erheblichen Umfang Produkte Dritter vertreibt.
Der Transformationsprozess wird durch das eigene Managementteam sehr breit getragen und in fünf Teilprojekten umgesetzt. Die Gruppe hat dafür Investitionsmittel in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dabei richtet sich die Gruppe darauf aus, Dienstleistungen nicht mehr nur auf das Versichern zu fokussieren. Das Programm wird begleitet durch eine umfassende Qualifikation des eigenen Personals in der Anwendung moderner Instrumente und Methoden zur Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle, der Verbesserung der eigenen Prozesse sowie der Realisierung digitaler Projekte. Dabei wird die Gruppe im Rahmen von Transformationspartnerschaften von Dritten unterstützt.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund  500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.

Continentale Lebensversicherung: Unkomplizierte Lösungen zur Betriebsrente – BRSG-Aktion verlängert

Viele Unternehmen tun sich mit den Neuerungen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) noch schwer. Zwei wesentliche Änderungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG): Seit 1. Januar 2019 ist der Arbeitgeberzuschuss zur Betriebsrente bei neuen Verträgen zur Entgeltumwandlung grundsätzlich verbindlich. Zudem genießen alle Arbeitnehmer höhere Steuervorteile. Anders als viele bAV-Anbieter hat die Continentale Lebensversicherung dafür unkomplizierte Lösungen parat. Zum Beispiel können bei ihr auch Kleinstverträge abgeschlossen werden, wenn ein Mitbewerber keine Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses anbietet. Im vergangenen Oktober hat der traditionsreiche Versicherer dazu eine Aktion gestartet, die aufgrund der großen Resonanz bei Kunden und Vermittlern jetzt bis zum 30. Juni 2019 verlängert wurde.
Schon jetzt mit dem Zuschuss starten
Seit Jahresanfang müssen Arbeitgeber bei neuen Zusagen ihre gesparten Beiträge für die Sozialversicherung oder pauschal 15 Prozent grundsätzlich an ihre Mitarbeiter weitergeben. Vorausschauende Unternehmer können sogar noch einen Schritt weitergehen: Sie zahlen direkt 20 Prozent in die vereinbarte Altersversorgung ihres Mitarbeiters ein. So hoch ist in der Regel die durchschnittliche Ersparnis der Beiträge zur Sozialversicherung.
Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen
Zwar tritt die Zuschusspflicht für bestehende Verträge erst 2022 in Kraft. Doch es lohnt sich, bereits jetzt damit zu starten. So fühlen sich die Mitarbeiter gleichbehandelt. Das steigert die Zufriedenheit und trägt zur Mitarbeiterbindung bei. Bei der Continentale können nun bis Ende Juni 2019 die Beiträge für seit 2005 bestehende Direktversicherungen um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Bei Verträgen mit einem Zusatzschutz für den Fall der Berufsunfähigkeit gibt es zudem keine erneute Gesundheitsprüfung.
Kleinstverträge nur für den Arbeitgeberzuschuss abschließen
Darüber hinaus hat die Continentale ein spezielles Angebot, wenn Mitbewerber die Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses nicht umsetzen können oder wollen. In diesen Fällen können Unternehmen bei dem langjährig erfahrenen Lebensversicherer Kleinstverträge im Kollektiv abschließen, die nur den Arbeitgeberzuschuss abbilden. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitgeber künftig volle Versorgungen – also Entgeltumwandlung plus Zuschuss – über die Gesellschaft einrichten lässt.
Höhere Steuervorteile ausschöpfen
Durch das BRSG wurde außerdem für alle Arbeitnehmer der Dotierungsrahmen von 4 auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze ausgeweitet. Das entspricht 2019 jährlich 6.432 Euro. So viel kann also steuerfrei über die Entgeltumwandlung in Direktversicherungen eingezahlt werden. Hierfür sieht die Continentale ebenfalls eine problemlose Umsetzung vor: Die Kunden können ihre Beiträge zur Direktversicherung bis zum 30. Juni 2019 sogar um bis zu 200 Prozent erhöhen. Das gilt für alle Policen, die mit Bedingungsstand ab 1. April 2012 abgeschlossen worden sind. Vereinbart der Versicherte zusätzlich eine Beitragsbefreiung im Fall der Berufsunfähigkeit, ist das mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung möglich.
Ausgezeichneter und kompetenter Partner für Vermittler
Mit dieser Aktion unterstreicht die Continentale ihre hohe Vermittler- und Kundenorientierung insbesondere auch im bAV-Geschäft. Für ihren sehr guten Service wird das Unternehmen zudem regelmäßig ausgezeichnet – zuletzt im aktuellen bAV-Kompetenz-Rating des Institutes für Vorsorge und Finanzplanung.
 

Frauen und Altersvorsorge: Vier Möglichkeiten, sich besser abzusichern

37 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Deutschland haben neben der gesetzlichen Rente keine zusätzliche Altersvorsorge abgeschlossen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der öffentlichen Versicherer, zu denen die VGH gehört.
Hohe Teilzeitraten, häufige und längere Erwerbsunterbrechungen, niedrige Entgelte und die Beschäftigung in Minijobs sorgen dafür, dass Frauen im Vergleich zu Männern im Durchschnitt geringere Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Folge: Während eine frühere Arbeitnehmerin im alten Bundesgebiet durchschnittlich 620 Euro Rente bezieht, erhält ihr männlicher Kollege 1.100 Euro. „Die Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigen, dass die gesetzliche Rentenversicherung allein für viele Frauen nicht ausreicht, um sie im Alter gut zu versorgen“, warnt Galina Lührs, VGH-Abteilungsleiterin Vertrieb/Beratung und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des regionalen Marktführers in Niedersachsen.

Trotz drohender Niedrigrente kümmern sich wenige Frauen um eine zusätzliche Absicherung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, zu wenig Geld für eine zusätzliche Altersvorsorge zu haben. Aber auch ein Mangel an Informationen (15 %), attraktiven Angeboten (15 %) und Zeit (12 %) gehören zu den Gründen. „Die meisten sind sich nicht bewusst, dass Altersvorsorge nicht teuer sein muss. Schon mit kleinen Beiträgen können Frauen ihre Rente aufbessern“, erklärt Galina Lührs.

Kleines Gehalt, große Wirkung

Nur 24 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Deutschland gaben an, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen zu haben. Dabei ist diese für Arbeitnehmerinnen – auch in Teilzeit – besonders attraktiv. Denn seit 2002 haben Beschäftigte, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, ein Recht auf Entgeltumwandlung. Darüber können sie einen Teil ihres Bruttogehalts in eine betriebliche Altersvorsorge umwandeln und selbst bestimmen, wie viel sie von ihrem Gehalt zurücklegen möchten. Wer jeden Monat 100 Euro in die bAV einzahlt, hat durch Ersparnis bei Steuern und Sozialversicherung einen Nettoaufwand von lediglich rund 50 Euro. Weiterer Vorteil: Die Beiträge lassen sich flexibel gestalten und können in Phasen der Elternzeit oder Arbeitslosigkeit auch ausgesetzt werden.

Frauen, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, haben die Möglichkeit, ihre Arbeitsstunden aufzustocken. Die Vergütung dieser Mehrarbeit wird dabei nicht als Lohn ausgezahlt, sondern fließt in eine betriebliche Altersvorsorge. „So können Frauen Einkommenseinbußen vermeiden und trotzdem eine zusätzliche Versorgung für das Alter aufbauen“, empfiehlt Galina Lührs. Eine Arbeitsstunde mehr am Tag kann schon dabei helfen, die Rente aufzubessern.

Bei der Altersvorsorge von staatlichen Zulagen profitieren

Nur rund 21 Prozent der erwerbstätigen Frauen haben laut der YouGov-Umfrage einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Dabei hat die Riester-Rente gerade für Frauen mit Kindern einen entscheidenden Vorteil: Staatliche Zulagen von jährlich bis zu 300 Euro pro Kind und die eigene Zulage in Höhe von 175 Euro vereinfachen die Vermögensbildung und verhelfen zu beachtlichen Förderquoten. Frauen in Kindererziehungszeiten können oft bereits mit einem Eigenbeitrag von jährlich 60 Euro in den Genuss der vollen Förderungen kommen und so eine attraktive Zusatzrente aufbauen. „Eine individuelle Berechnung bei einem erfahrenen Versicherungsberater anzufragen, lohnt sich in jedem Fall“, rät Lührs.

Mehr Sicherheit oder mehr Rendite?

Zwei weitere Vorsorgemöglichkeiten sind die klassische und die fondsgebundene private Rentenversicherung. Die klassische Variante bietet mit einer garantierten Verzinsung stabile Sicherheit in der Altersvorsorge. Höhere Renditen können Frauen hingegen über die fondsgebundene Rentenversicherung erzielen. Über einen Sparvertrag zahlen sie regelmäßig in einen Investmentfonds ein. „Sparer setzen sich mit einer fondsgebundene Rentenversicherung Kursschwankungen aus. Daher sollten sie einen langen Anlagezeitraum in Erwägung ziehen, um ihre Renditechancen zu erhöhen“, weiß die VGH-Expertin. Da Sparpläne flexibel sind, ist es möglich, die Zahlungen zeitweise einzustellen, wenn zum Beispiel bei einer Babypause weniger Geld verfügbar ist. Allerdings nutzen diese Form der zusätzlichen Altersvorsorge laut YouGov-Umfrage lediglich 12 Prozent der erwerbstätigen Frauen.

Ganz gleich, ob sie bAV, Riester-Rente, klassische oder fondsgebundene private Rentenversicherung als zusätzliche Altersvorsorge wählen: Frauen sollten sich über die gesetzliche Vorsorge hinaus für das Alter absichern. „Um eine bedarfsgerechte Lösung zu finden, sollten sich Frauen von einem Versicherungsexperten persönlich beraten lassen“, so Galina Lührs.

Die Befragung zu Frauen und Altersvorsorge

Alle verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.044 Personen zwischen dem 19. und 21. Februar 2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

„Unser NETZ e. V.“ ist Pflegeinnovation 2019

Foto (v.l.n.r).: Dr. Harald Benzing, Vorstand Union Krankenversicherung, Verena Grötzinger, Vorstandsvorsitzende „Unser NETZ e. V.“ und Bürgermeisterin Owen, Sibylle Schmid-Raichle Gebietsdirektorin SV SparkassenVersicherung, Gabriele Riecker, Leiterin der Geschäftsstelle „Unser NETZ e. V.“, Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Mitglied DSGV, Manuela Kiechle, Vorstandsmitglied Union Krankenversicherung
Der „Deutsche Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe 2019“ geht in diesem Jahr nach Baden-Württemberg. Der Verein „Unser NETZ e. V.“ im schwäbischen Lenningen und Owen gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Der Gewinner wurde gestern Abend auf einer Gala am Rande des Deutschen Pflegetags in Berlin bekannt gegeben. Die Auszeichnung würdigt besonders zukunftsweisende und impulsgebende Projekte in der Pflege. Der Preis wurde 2017 von der Sparkassen-Finanzgruppe gemeinsam mit ihrem Kranken- und Pflegeversicherer UKV – Union Krankenversicherung ins Leben gerufen und wird 2019 bereits zum dritten Mal vergeben.
„Preisträger lebt Quartiersgedanken vorbildhaft“

„Was braucht es in unserem Ort, um zu Hause gut alt zu werden?“, fragten sich die Bürger aus Lenningen vor 16 Jahren gemeinsam mit ihrem örtlichen Bürgermeister und ihrem Pfarrer. Als Antwort wurde 2005 der Verein „Lenninger Netz“ (heute „Unser NETZ e. V.“) zur Unterstützung hilfsbedürftiger und älterer Mitbürger gegründet. Der Verein stellt heute ein ortsnahes, engagiertes und außergewöhnlich engmaschiges Versorgungsangebot zur Verfügung, das vielen Bürgern in einer Pflegesituation geholfen hat, weiter zu Hause leben zu können.
Das ist nur möglich durch die Unterstützung von rund 100 Ehrenamtlichen und in Kooperation mit örtlichen Vereinen und Institutionen. „Unser NETZ“-Vereinsvorsitzende Verena Grötzinger freut sich über die Auszeichnung: „Der Pflegeinnovationspreis würdigt die kontinuierliche Arbeit unseres Vereins und damit auch die großartige Leistung der Ehrenamtlichen.“ Das Preisgeld wolle sie vor allem dafür nutzen, weiterhin kostenfreie Angebote für Hilfesuchende anbieten zu können. Auch UKV-Vorstandsmitglied Manuela Kiechle lobt die Arbeit des diesjährigen Preisträgers: „Das Projekt ‚Unser NETZ e. V.‘ lebt den Quartiersgedanken vorbildhaft und zeigt, dass ein dichtes und bedarfsgerechtes Netz an Beratung und Betreuung zu Hause auch im ländlichen Raum möglich ist.“
Betreutes Wohnen zu Hause als Herzstück
Das Konzept „Betreutes Wohnen zu Hause“ ist das Herzstück der Vereinsarbeit und erfreut sich hoher Popularität vor Ort. Schon in der Startphase wurde es als kostengünstiges, risikoarmes und effizientes Instrument identifiziert, ältere und hilfsbedürftige Menschen in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem eigenständigen Leben zu Hause zu unterstützen. Je nach Bedarf werden im „Betreuten Wohnen zu Hause“ umfassende Alltagshilfen, Besuchsdienste durch Ehrenamtliche, ergotherapeutische Hausbesuche sowie Angebote für Menschen mit Demenz vermittelt. Flankierende Maßnahmen wie Bewegungsgruppen, ein Kleinreparaturdienst, ein Bürgerfahrdienst zum Einkaufen oder der Männerstammtisch 55+ ermöglichen die Teilhabe am Gemeindeleben.
Wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Anlauf- und Beratungsstelle des Vereins, der wie ein Pflegestützpunkt arbeitet und ältere und hilfsbedürftige Bürger durch ein „Case- und Care-Management“ in vielen Lebenssituationen unterstützt. Damit steht für die Bürger vor Ort jederzeit eine kompetente, gut erreichbare und neutrale Hilfestellung bereit. Zudem ist der Verein Betreuungsträger einer Seniorenwohnanlage, falls das Leben im eigenen Zuhause nicht mehr möglich ist. 2011 wurde das Vereinsgebiet um die Stadt Owen erweitert, seitdem stellt „Unser NETZ e. V.“ Angebote für alle Generationen bereit und engagiert sich neben den Angeboten für Senioren in der Familien- und Behindertenhilfe.
Pflegeinnovationspreis würdigt jährlich beste „Pflege im Quartier“
Der Pflegeinnovationspreis zeichnet seit 2017 Lebensräume aus, in denen ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und dort Unterstützung und Pflege erhalten. Teilnahmeberechtigt sind Projekte, Institutionen oder Vereine, die sich der „Pflege im Quartier“ widmen und folgende Kriterien erfüllen: Ortsnahe Versorgung und Pflege, Beratung zum Älterwerden und zur Pflegebedürftigkeit, Soziale Teilhabe und Integration sowie Bedarfsgerechtes Wohnen.
„Gute Pflege ist uns ein wichtiges Anliegen und Zukunftsfeld. Daher wollen wir vorbildhafte Projekte wie ‚Unser NETZ e. V.‘ mit dem Preis gezielt sichtbar machen und anderen zur Nachahmung empfehlen“, sagt Kiechle. Für den Pflegeinnovationspreis 2019 hatten sich knapp 50 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben, aus denen die Jury den diesjährigen Gewinner ausgewählt hat. Diese bestand aus acht Experten aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Politik und Wirtschaft, darunter der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, und Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern.

BUND DER VERSICHERTEN VERMISST KOSTENEHRLICHKEIT BEI DER GOTHAER

BEFÜRCHTUNG RÜCKWIRKENDER PROVISIONEN AUS RIESTER-VERTRÄGEN
Die Gothaer Lebensversicherung AG erklärte am Freitag, dass eine vom Bund der Versicherten e. V. (BdV) veröffentlichte Kostenermittlung „einseitig“ errechnet worden sei und „tatsächlich“ geringere Abschlusskosten beim ReFlex Riester-Tarif erhoben würden. „Bei den von uns veröffentlichten Zahlen handelt es sich um solche, die die Gothaer ohne das Zutun des BdV selbst im Produktinformationsblatt veröffentlicht“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Diese führen zu einer Abschlusskostenquote von 16,3 Prozent. Trotzdem beharrt die Gothaer weiter darauf, dass sie nur 2,5 Prozent erheben würde. Versicherungsmathematiker Kleinlein fordert: „Es ist dringend Zeit, dass die Gothaer Kostenehrlichkeit ernst nimmt.“ Das jüngste vom BdV gewonnene Gerichtsverfahren gegen die Gothaer bestätigt viele Kritikpunkte des BdV an dem Umgang der Gothaer mit Abschlusskosten.
Die Gothaer begründet ihre Darstellung geringerer Kosten damit, dass zusätzliche Abschlusskosten in Abhängigkeit vom Anlageerfolg erhoben würden. Diese Kosten möchte sie aber nicht in die Quote eingerechnet sehen. „Die Gothaer beschönigt unehrlich die Abschlusskostenquote, indem sie einfach einen Teil der Kosten nicht einrechnet“, kritisiert Kleinlein. Zudem ist es unüblich, erst in der Zukunft entstehende Kosten als Abschlusskosten anzusetzen. Letztere sollten ja nur für das Begleichen der für den Abschluss entstehenden Kosten erhoben werden. „Es wäre fatal, wenn die Gothaer zukünftige Erträge aus dem Vertrag rückwirkend als Abschlusskosten etwa in Form von Zusatzprovisionen den Vermittlern zukommen ließe“, moniert Kleinlein. Dies würde zu Lasten der Kund*innen und auch der Steuerzahler*innen geschehen.
Zusätzlich ist es aus aktuarieller Sicht nicht nachvollziehbar, wie die Gothaer den Kostenblock dieser zusätzlichen Abschlusskosten ermittelte, da er von Annahmen zum Kapitalanlageerfolg abhängig ist. So könnten diese Kosten sogar noch höher ausfallen, würde zum Beispiel die gegenwärtige Niedrigzinsphase beendet. „Die Gothaer kalkuliert die Abschlusskosten, ohne plausibel zu machen, auf welche Annahmen sie sich stützt“, erläutert Versicherungsmathematiker Kleinlein. „Dieser Vertrag ist in Sachen Abschlusskosten eine Wundertüte – mit bösen Überraschungen.“
Die Abschlusskosten werden seit 1994 üblicherweise als Quote in Bezug auf die vereinbarte Beitragssumme angegeben. Im Falle des konkreten Produktinformationsblattes zum Produkt ReFlex (Zertifizierungsnummer 3960) fließen bei einem 40 Jahre laufenden Vertrag 41.842 Euro Beiträge in den Vertrag. Dabei fallen Abschlusskosten in Höhe von 6.806,12 Euro an. Diese Werte sind von der Gothaer selbst errechnet und in das Produktinformationsblatt eingefügt. Damit ergibt sich:
6.806,12 € / 41.841,60 € = 0,162663951≈16,27 %
Dies ist mehr als das Sechsfache dessen, was die Gothaer selbst behauptet, die von 2,5 Prozent spricht. „Auch in der Gothaer Lebensversicherung arbeiten Versicherungsmathematiker, die dabei helfen können, korrekte und ehrliche Kostenquoten zu ermitteln“, erklärt Kleinlein.
Hintergrund zum Gerichtsverfahren:
https://www.bundderversicherten.de/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/bdv-klage-gegen-die-gothaer-riester-rente-reflex-erfolgreich
Die Aussage der Gothaer:
„Die vom Bund der Versicherten kritisierte Höhe der Abschlusskosten von 160 Promille basieren auf einer einseitigen Darstellung  der Kostenermittlung des BdV. Tatsächlich berechnen wir von den Beiträgen und Zulagen unserer Kunden 25 Promille Abschlusskosten, allerdings fallen zusätzliche Abschlusskosten abhängig von der Performance der zugrunde liegenden Kapitalanlage an.“
Zitiert aus: https://www.versicherungsbote.de/id/4877558/Gothaer-BdV-ReFlex-Klage/

Hiscox aktualisiert Cyber-Versicherungsschutz CyberClear

Hiscox hat seinen Cyber-Versicherungsschutz CyberClear erneut erweitert. In der überarbeiteten Deckung schließt der Spezialversicherer mit Cyber-Diebstahl eine zusätzliche relevante Schadenquelle ein. Auch Vertragsstrafen der Kreditkartenindustrie werden ohne Entschädigungsgrenze berücksichtigt. Neu sind zudem eine prämienneutrale 2-fach Maximierung der Versicherungssumme im Antragsmodell sowie die Absicherung gegen Cyber-Betrug und Cyber-Betriebsunterbrechungen bei technischen Problemen als optionale Zusatzbausteine. Präventive Maßnahmen stehen unverändert im Fokus der Vorsorge und werden verstärkt gefördert. Unternehmen, deren Mitarbeiter erfolgreich das online verfügbare Cyber-Training abgeschlossen haben, belohnt der Versicherer ab sofort mit einer Reduzierung des Selbstbehalts im Schadenfall um 25 Prozent.
Ole Sieverding, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox Deutschland, zu den Hintergründen der Aktualisierung: „Die Risiken im Cyber-Umfeld wandeln sich rasant; Unternehmen stehen täglich neuen digitalen Bedrohungen gegenüber. Als Cyber-Versicherer ist es unsere Aufgabe, diese Entwicklungen zu verfolgen und in unseren Schutz aufzunehmen. Das tun wir regelmäßig: Vor gut einem Jahr haben wir unsere Cyber-Versicherung grundlegend überarbeitet und nun erneut weitere relevante Bestandteile in die Deckung aufgenommen, damit sichergestellt ist, dass unsere Kunden auch für die Risiken von morgen abgesichert sind.“
Zeitgemäßer Schutz und Service für Geschäftskunden
Die Hiscox CyberClear Deckung bietet Schutz bei einem Cyber-Eigenschaden, einer Cyber-Betriebsunterbrechung, Schäden bei Dritten (Haftpflicht) sowie bei Cyber-Diebstahl. Außerdem garantiert Hiscox seinen Versicherungskunden Service-Leistungen wie Soforthilfe im Cyber-Notfall, ein Cyber-Training zur Sensibilisierung für Cyber-Gefahren für alle Mitarbeiter sowie einen individuellen Cyber-Krisenplan. Durch eine exklusive Partnerschaft von Hiscox mit der HiSolutions AG, einem der renommiertesten Cyber-Krisenberater in Deutschland, können sich Cyber-Kunden im Verdachts- und Krisenfall auf eine sofortige Unterstützung durch erfahrene IT-Experten verlassen. Optional kann die Police um Schutz bei Cyber-Betriebsunterbrechung durch Cloud-Ausfall oder bei technischen Problemen, Cyber-Betrug und eine Deckung für Vertragsstrafen bei verzögerter Leistungserbringung erweitert werden.

Wer zahlt die Sturmschäden durch Eberhard?
  •    Gothaer hat bereits 800 Schäden mit einem zu erwartenden Schadenaufwand in Höhe von 1,3 Mio. Euro aufgenommen
  •    Prognose liegt bei 5.400 Schäden durch Eberhard
  •    Schnelle und unbürokratische Hilfe im Schadenfall

Sturm und Orkanböen fegten am Wochenende über Nordrhein-Westfalen hinweg. Tief „Eberhard“ sorgte dafür, dass der Fern- und Regionalverkehr in Westdeutschland eingestellt werden musste, Bäume umstürzten und Dächer abgedeckt wurden. In der Regel sind die gesamten Auswirkungen aber erst nach dem Sturm in vollem Umfang zu sehen. Wurde das eigene Hab und Gut beschädigt, fragen sich Mieter und Hausbesitzer nicht nur, wie der Schaden schnellstmöglich behoben werden kann, sondern vor allem wer dafür die Kosten trägt.
Die Gothaer hilft betroffenen Kunden schnell und unbürokratisch: „In der telefonischen Schadenaufnahme wurden die Kapazitäten verdoppelt. Unsere  Kunden und der Vertrieb erhalten bei der telefonischen Neuschadenmeldung gezielte Hinweise und Handlungsempfehlungen zur Vorgehensweise bei notwendigen Reparaturen und welche Unterlagen zusammengestellt werden sollten. Darüber hinaus haben wir die Regulierungsvollmachten der Agenturen angehoben. Betroffene Kunden sollten uns schnellstmöglich informieren, damit wir die Hilfe und die Schadenregulierung anstoßen können“, erklärt Uta Buchholz, Leiterin des Schaden-Services bei der Gothaer. Bisher sind 800 Schäden aufgenommen worden. Wir rechnen mit einem damit verbundenen Schadenaufwand in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt gehen wir von circa 5.400 Schäden aus, die uns in den nächsten Tagen durch das Sturmtief Eberhard gemeldet werden.“, so Buchholz.
Elementarversicherung deckt Kosten nach dem Sturm
Sturm- und Hagelschäden sind häufig in der Wohngebäude- und Hausratversicherung enthalten. Doch damit werden nicht alle Naturereignisse abgedeckt. Die möglichen Folgen eines Sturms, wie Überschwemmungen oder Rückstau, die zu vollgelaufenen Kellern führen, sind beispielweise nicht in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung enthalten. Für Schäden dieser Art ist eine zusätzliche Elementarversicherung nötig. Nur dann übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparaturarbeiten und Instandsetzungen am Wohngebäude. Auch bei der Hausratversicherung ist ein zusätzlicher Schutz gegen Elementarschäden nötig. Wird das Inventar infolge der Überschwemmung beschädigt, übernimmt der Versicherer dann die Kosten und erstattet den Wiederbeschaffungswert.
Schäden am Auto
In der Kfz-Versicherung verursachten Sturm und Hagel 2017 laut GDV einen Schadenaufwand von 405 Millionen Euro. Ob geparkt oder während der Fahrt – wird das Auto unmittelbar durch den Sturm von mindestens 62 Stundenkilometer (Windstärke 8) beschädigt, greift bereits die Teilkasko. Ist der Schaden jedoch selbstverschuldet, beispielsweise indem der Fahrer gegen einen bereits umgestürzten Baum auf der Straße fährt, greift die Versicherung nicht. Einen weitergehenden von der Windstärke unabhängigen Schutz bietet eine Vollkaskoversicherung.
Haftung durch den Grundstückbesitzer
Wird ein Auto durch einen morschen Baum beschädigt oder gar eine Person durch herabfallende Dachziegel verletzt, steht der Grundstückbesitzer durch die Verkehrssicherungspflicht in der Verantwortung. Der Grundstückeigentümer sollte regelmäßig die Gebäude und das Grundstück auf mögliche Gefahrenquellen prüfen. Das gilt beispielsweise für Bäume, lose Dachziegel oder den Gartenzaun.
Die Gothaer Sicherheitstipps für stürmische Zeiten im Überblick:

  • Vorsicht vor herumfliegenden Gegenständen
  • Elementarversicherung schützt vor finanziellen Folgen von Naturereignissen
  • Sturmschäden ab 62 Stundenkilometer (Windstärke 8) versichert
  • Grundstückbesitzer in der Verkehrsversicherungspflicht
  • Mögliche Gefahrenquellen regelmäßig kontrollieren

Über die Gothaer
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

Betriebliche Krankenversicherung: Neues Angebot der Barmenia vereinfacht die Zahn-Versorgung

Die Barmenia hat in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) ein neues Pauschal-Modell für die Zahn-Versorgung eingeführt und bietet Kunden damit eine ebenso leistungsstarke wie verständliche Lösung.
Versicherte können die seit März erhältlichen Wert-Gutscheine sofort flexibel nutzen – etwa für Zahnersatz, Inlays, Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung, Wurzel- und Paradontosebehandlungen, schmerzlindernde Maßnahmen oder Kieferorthopädie nach einem Unfall.
Dabei lassen sich unterschiedliche Budgets vereinbaren, von bis zu 500, 1.000, 1.500, 2.500 oder 5.000 Euro pro Kalenderjahr. Die Barmenia erstattet die Leistungen stets zu 100 Prozent, bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Damit bietet sie auch Kunden einen Mehrwert, die über eine private Absicherung verfügen und andernfalls einen Eigen-Anteil tragen müssten. Offen steht das Angebot in der Arbeitgeber-finanzierten Variante sogar Beschäftigten mit laufenden oder geplanten Behandlungen – es gelten keine Ausschlüsse oder sogenannte Zahnstaffeln, wie in Tarifen, die erst nach einer Wartezeit voll leisten. Zudem beseitigt das Barmenia-Angebot typische Limits, etwa die Grenze von maximal einer professionellen Zahnreinigung pro Jahr.
„Die Versicherten können über das Budget vollkommen frei verfügen“, sagt Daniel Schmalley, Leiter des Kompetenzcenters Firmenkunden der Barmenia. „Lästiges Nachrechnen, wer zu wie viel Prozent genau was bezahlt, fällt bei uns weg. Die Leistungen sind absolut transparent: Was auf dem Wert-Gutschein steht, bekommt man auch.“
Insbesondere das Thema Prophylaxe gewinne an Bedeutung, weil der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und anderen Leiden zunehmend erforscht werde. Der neue Tarif vereinfache daher den Zugang zu Vorsorge, so Schmalley. „Bei Mitarbeitern sind Zahn-Leistungen besonders gefragt – jeder kann von ihnen profitieren.“ Das mache entsprechende bKV-Bausteine als Personalinstrument auch für Arbeitgeber so attraktiv.
Die Gutscheine der Barmenia lassen sich jeweils mit oder ohne Beitragsbefreiung vereinbaren, etwa für den Fall längerer Arbeitsunfähigkeit, während der Elternzeit oder bei Pflegebedürftigkeit.
Die Barmenia hat ihr Angebot in der bKV in den vergangenen Jahren stets weiterentwickelt. Ihre Gutscheine zu verschiedenen Themen erklären sich selbst, steuern sich selbst und rechnen sich selbst ab. Damit ist der Verwaltungs-Aufwand für Unternehmen und Beschäftigte deutlich gesunken.
Weitere Informationen zu dem neuen Produkt mit dem Titel „Zahn-Budget“ und allen weiteren Angeboten in der bKV finden sich auf der Webseite www.barmenia-firmenloesungen.de.
Der in Wuppertal ansässige Krankenversicherer betreute im Jahr 2018 über 1,2 Millionen versicherte Personen. Mit einem Beitragsvolumen von über 1,7 Milliarden Euro ist er die Nummer Sieben der privaten Krankenversicherer auf dem deutschen Markt. Neben der Krankenversicherung gehören auch die Barmenia Lebensversicherung a. G. und die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG dem Unternehmen an. Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 rund 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ob kompakte Vollversicherungen oder Ergänzungsversicherungen, betriebliche Krankenversicherungen, Sicherheit auf Auslandsreisen, die Barmenia bietet moderne und attraktive Produkte für vielseitig Interessierte. Viele digitale Services runden das Angebot ab. Seit mehreren Jahren bietet der Krankenversicherer seinen Kunden bereits auch die Option, digitale Gesundheitslösungen wie die Telemedizin zu nutzen.

BDV-KLAGE GEGEN DIE GOTHAER RIESTER-RENTE „REFLEX“ ERFOLGREICH

ÜBERTEUERTES RIESTER-ANGEBOT DER GOTHAER IST RECHTSWIDRIG
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat die Gothaer Lebensversicherung AG wegen intransparenter Versicherungsbedingungen bei einer Riester-Rente verklagt. Mit der Verbandsklage greift der BdV den Riester-Rententarif „ErgänzungsVorsorge ReFlex“ in 41 Klauseln bzw. Angaben in den Produktinformationsblättern an. Das Landgericht Köln hat dem BdV nach der mündlichen Verhandlung am 23.01.2019 weitestgehend Recht gegeben. BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein: „Die Gothaer darf unter anderem nicht mehr mit Muster-Produktinformationsblättern werben, die rechnerisch falsch und rechtswidrig sind.“ Ein Schwerpunkt der Klage betrifft die Abschlusskosten, die von der Gothaer unrechtmäßig zu hoch angesetzt sind. „Es ist erschreckend, dass die Abschlusskostengier der Gothaer besonders bei der staatlich geförderten Riester-Rente so ausgeprägt ist“, kritisiert Kleinlein.
Wegweisend ist die Bestätigung des Gerichts, dass auch das sogenannte Produktinformationsblatt unter die Verbandsklage fällt. Dieses muss bei Riester-Renten besonderen Anforderungen genügen, um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten. „Es ist richtig, dass Verbraucherverbände wie wir vom Bund der Versicherten auch Unterlagen wie Produktinformationsblätter einer gerichtlichen Prüfung zuführen können“, lobt Kleinlein das Vorgehen des Gerichts. Nach Ansicht des Gerichts genügt das von der Gothaer erstellte Produktinformationsblatt den gesetzlichen Anforderungen nicht.
Gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen hat die Gothaer zudem bei den mit den Beiträgen verrechneten Abschlusskosten. Diese sind bei bestimmten Lebensversicherungsverträgen gesetzlich gedeckelt. Bei der „ReFlex“ schießen sie jedoch in die Höhe. „Die Gothaer Riester-Rente „ReFlex“ ist ein Musterbeispiel für maßlos hohe Kosten“, sagt BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein. Für einen Beispielvertrag mit 40 Jahren Laufzeit und einer Beitragssumme von 41.842 Euro werden Abschlusskosten in Höhe von 6.802 Euro verrechnet. Das sind über 160 Promille (Verwaltungskosten kommen noch hinzu). „Die Gothaer schert sich offenbar nicht um Rechtsvorschriften bei der Kostenbegrenzung. Kostensensibilität ist ihr ein Fremdwort.“ Die vorausbelasteten Abschlusskosten dürfen 25 Promille nicht übersteigen. Hieran hält sich die Gothaer nicht. Man kann daher bei diesem Produkt von „Abschlusskosten-Wucher“ sprechen. Außerdem werden zweierlei Kostenformen kombiniert, was ebenfalls nicht zulässig ist. „Es grenzt an Betrug, dass bei den mit Steuermitteln finanzierten Riester-Renten aufsichtsrechtswidrig überhöhte Kosten angesetzt und diese dann durch falsche Darstellungen rechnerisch nicht nachvollziehbar ausgewiesen werden“, kritisiert Kleinlein scharf. „Derartige Kostenabzocke bei Riester-Renten geht zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger. Da die Versicherungswirtschaft so stark mit den Kosten trickst, müssen harte Regeln her, um solche Kostenabzocke zu verhindern“, fordert Kleinlein.
Ein weiterer vom BdV kritisierter Punkt: Die Gothaer hat die für Riester-Verträge verpflichtende nominale Kapitalerhaltsgarantie nicht erfüllt. Laut verwendetem Muster-Produktinformationsblatt werden nur die eingezahlten Beiträge, aber nicht die geflossenen Zulagen garantiert. „Wenn Steuermittel in Riester-Verträge fließen und der Versicherer bei den Produktinformationsblättern gezielt rechnerische Fehler einbaut, dann ist das gewissermaßen ein Betrug an allen Bürgerinnen und Bürgern“, beklagt Axel Kleinlein.
Solche Verträge hätten nach Einschätzung des BdV gar nicht erst als förderfähige Riester-Verträge zertifiziert werden dürfen. Der BdV wird bei der dafür zuständigen Behörde – dem Bundeszentralamt für Steuern – erfragen, wie es dazu kommen konnte.
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

BUND DER VERSICHERTEN AB SOFORT IN HAMBURG ZU ERREICHEN

ERFOLGREICHER STANDORTWECHSEL VON HENSTEDT-ULZBURG IN DIE HANSESTADT
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV), Deutschlands größter Verbraucherschutzverein, wenn es um private Versicherungen geht, hat eine neue Adresse:
Ab sofort ist er in der Gasstraße 18 – Haus 4 in 22761 Hamburg zu erreichen.
„Die letzten Umzugskartons sind ausgepackt, die neuen Büroräume bezogen. Unser Herz für Verbraucherschutz und Fragestellungen rund um private Versicherungen schlägt künftig in Hamburg und von dort aus überregional“, freut sich BdV-Vorstand Axel Kleinlein gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Mario Leuner und Stephen Rehmke. Der BdV ist damit zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn bei seiner Gründung 1982 war Hamburg schon einmal Vereinssitz.
„Im Laufe der Jahre haben wir uns als Verbraucherschutzverein stetig weiterentwickelt. Nicht nur die Aufgaben und Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind vielfältiger geworden. Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gestiegen. Mit dem neuen zentralen Standort in der zweitgrößten Stadt Deutschlands sind wir noch stärker am politischen und medialen Geschehen, können weiterwachsen und uns weiter schlagkräftig den vielfältigen Aufgaben im Verbraucherschutz widmen“, erläutert Kleinlein. „Unsere Mitglieder, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Öffentlichkeit dürfen sich freuen und gespannt sein, die Versicherungswirtschaft darf sich warm anziehen.“
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

BARMER-Arztreport 2019 – Volksleiden Reizdarmsyndrom oft falsch behandelt

Laut aktuellem BARMER-Arztreport erhielten eine Million Menschen in Deutschland im Jahr 2017 die Diagnose Reizdarmsyndrom. Das sei jedoch nur die Spitze des Eisbergs, zahlreiche Betroffene mieden aus Scham den Gang zum Arzt. Tatsächlich sei davon auszugehen, dass bis zu elf Millionen Erwachsene an Symptomen wie Durchfall, Krämpfen oder Verstopfung leiden. Erkrankt seien dabei zunehmend Jüngere. So sei die Anzahl der Betroffenen im Alter von 23 bis einschließlich 27 Jahren zwischen den Jahren 2005 und 2017 von knapp 40.000 auf rund 68.000 gestiegen. Dies sei ein Zuwachs von 70 Prozent. „Aufgrund dieser hohen Relevanz muss die Versorgung der Betroffenen deutlich besser werden“, forderte der BARMER-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Christoph Straub.
Schwerwiegende Defizite bei der Reizdarmbehandlung
Im Jahr 2017 hätten mehr als 130.000 Reizdarm-Patienten Computertomografien (CT) und mehr als 200.000 Betroffene Magnetresonanztomografien (MRT) erhalten, obwohl sie bei dieser Erkrankung von zweifelhaftem Nutzen seien. Rund 100.000 Personen bekämen opioidhaltige Schmerzmittel, bei denen eine Abhängigkeit drohe. Straub: „Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden nicht an einer rein körperlichen Erkrankung. Das muss bei Diagnostik und Therapie stärker berücksichtigt werden.“ Nötig sei ein multidisziplinärer Behandlungsansatz, schließlich sei nicht allein der Darm das Problem.
Odyssee bis zur klaren Diagnose
Besonderes Augenmerk richtet der Report auf den viel zu häufigen Einsatz bildgebender Verfahren. Gerade CT sollten aufgrund der hohen Strahlenbelastung nur zurückhaltend eingesetzt werden. Trotzdem hätten 9,2 Prozent der ambulanten und 5,6 Prozent der Fälle im Krankenhaus im zeitlichen Umfeld der Diagnose eine CT-Untersuchung erhalten. Ein ähnliches Bild zeigten die MRT, die sich ebenso wenig für die Diagnostik des Reizdarms eigneten. Trotzdem hätten rund um die Diagnose ambulant 17,1 Prozent und im Krankenhaus 3,2 Prozent der Fälle ein MRT erhalten. „Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist es besonders wichtig, den ganzheitlichen Blick auf Körper und Geist zu richten. Eine reine Gabe von Medikamenten ist der falsche Ansatz“, sagte der Autor des Arztreports und Geschäftsführer des aQua-Instituts in Göttingen, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi. Das sei vor allem wichtig, da viele der Betroffenen eine wahre Arzt-Odyssee durchlaufen würden, bevor sie die richtige Diagnose erhielten.
Einsatz von Magensäureblockern kann abhängig machen
In der üblichen Therapie der Betroffenen gibt es laut Arztreport verschiedene zweifelhafte Ansätze, die nicht frei von Risiken sind. Demnach würden den Patientinnen und Patienten häufig Protonenpumpenhemmer, umgangssprachlich Magensäureblocker, verordnet. 38,6 Prozent, also rund 400.000 Betroffene, erhielten diese Medikamente. „Es ist kritisch zu hinterfragen, dass so viele Menschen mit Reizdarmsyndrom Magensäureblocker erhalten“, so Szecsenyi. Eigentlich sollten sie zum Schutz des Magens gegen zu viel Magensäure eingesetzt werden. Der Nutzen bei einem Reizdarmsyndrom sei dagegen umstritten. Daher sollten Magensäureblocker nur dann über einen längeren Zeitraum verordnet werden, wenn eine medizinische Indikation bestehe. Aber auch opioidhaltige Schmerzmittel würden vergleichsweise häufig verschrieben und zwar an rund 100.000 Patienten und damit immerhin 44 Prozent mehr als in einer Vergleichsgruppe. Hier sei nicht nur die Wirkung fraglich, sondern auch das Risiko einer Medikamentenabhängigkeit gegeben. Damit werde den Menschen aber nicht wirklich geholfen.
Multidisziplinärer Ansatz bei Reizdarmsyndrom
Wer an einem Reizdarmsyndrom erkrankt ist, verursache den Reportergebnissen zufolge bereits acht Jahre vor der Erstdiagnose deutlich höhere Kosten als Vergleichspersonen, die diese Erkrankung nicht haben. „Die Betroffenen leiden mitunter schon viele Jahre an einem Reizdarmsyndrom und suchen deswegen immer wieder Hilfe beim Arzt. Die Erkrankung wird aber lange Zeit nicht erkannt, und die Betroffenen erhalten eine falsche Therapie“, betonte BARMER-Chef Straub. Wenn die Diagnose feststehe, stiegen die Behandlungskosten noch einmal deutlich an. Das läge auch an den bereits erwähnten Verfahren, die dann zum Einsatz kämen. Straub: „Es ist enorm wichtig, dass die Reizdarm-Patientinnen und -Patienten die Behandlung erhalten, die sie brauchen.“ Laut Szecsenyi sei ein multidisziplinärer Ansatz unerlässlich, in dem Hausärzte oder Internisten eng mit Schmerztherapeuten, aber auch zertifizierten Ernährungsexperten zusammenarbeiteten. Nicht fehlen dürfe der Aspekt der Psychosomatik. Das Reizdarmsyndrom könne eben auch seelische Ursachen haben.
Daten aus dem BARMER-Arztreport 2019
Behandlungsfälle: Im Jahr 2017 haben von 100 Versicherten 93 eine ambulante ärztliche Versorgung benötigt. Hochgerechnet auf die bundesdeutsche Bevölkerung bedeutet dies, dass etwa 77 Millionen Menschen ambulanter medizinischer Hilfe bedurften. Dabei variierten die Behandlungsraten zwischen den Regionen nur minimal und reichten von 92,2 Prozent in Berlin bis hin zu 93,9 Prozent im Saarland. Im Durchschnitt entfielen im Jahr 2017 auf jeden Bundesbürger 8,58 Behandlungsfälle. Das entspricht etwas mehr als 700 Millionen einzelnen Behandlungsfällen (im Report Seiten 43 und 61).
Behandlungskosten: Im Jahr 2017 lagen die Behandlungskosten für die ambulante ärztliche Versorgung im Schnitt bei 572,12 Euro je Versicherten. Das ist ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 561,14 Euro pro Versicherten. Während sich im Jahr 2017 die Durchschnittskosten bei Frauen auf 646 Euro beliefern, waren es bei Männern 496 Euro. Die im Durchschnitt geringsten jährlichen Kosten fielen in der Gruppe der 20- bis 24-jährigen Männer mit 221 Euro an und die höchsten Kosten mit 1.200 Euro bei den 85- bis 89-jährigen Männern (Seite 13).
Regionale Verteilung von Kosten: Vor allem in Hamburg und Berlin waren im Jahr 2017 die Behandlungskosten je Versicherten vergleichsweise hoch. Mit 650 Euro in der Hansestadt und mit 643 Euro in der Hauptstadt lagen sie um 13,6 beziehungsweise 12,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 572 Euro. Die geringsten Kosten lagen in Brandenburg mit 531 Euro um 7,2 Prozent unter dem deutschlandweiten Schnitt (Seite 61).
Häufige Diagnosen: Im Jahr 2017 diagnostizierten die Ärzte bei 35,4 Prozent der Bevölkerung Krankheiten an der Wirbelsäule und am Rücken, darunter bei 39,5 Prozent der Frauen und 31,3 Prozent der Männer. 30,3 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger gingen wegen akuten Infektionen der oberen Atemwege zum Arzt, darunter 31,6 Prozent der weiblichen und 28,9 Prozent der männlichen Versicherten. 29,1 Prozent der Bevölkerung bekamen die Diagnose Bluthochdruck gestellt. Hier war der Anteil der Frauen mit 29,3 Prozent nur unwesentlich höher als der der Männer mit 28,8 Prozent (Seite 72).

IDEAL TotalProtect bietet Rundum-Schutz bei schweren Krankheiten und bei Tod

Die als Koproduktion mit der DEVK Re entwickelte Dread-Disease-Versicherung ist ab sofort unter dem Namen IDEAL TotalProtect auch über unabhängige Vermittler erhältlich. „Damit bauen wir die Vertriebsmöglichkeiten für das Premiumpaket zur  finanziellen Absicherung von dauerhaft schweren Krankheiten weiter aus“, begründete Ramona Paul, Leiterin Produktmanagement der IDEAL Versicherungsgruppe, den Entschluss zur Erweiterung der hauseigenen Produktpalette. Zuvor war der Vertrieb der identischen Dread-Disease-Police unter dem Namen DEVK-VitaProtect exklusiv dem Außendienst der DEVK vorbehalten.
Keine Lotterie auf bestimmte Krankheiten
Die IDEAL TotalProtect leistet bei allen schweren und dauerhaften Krankheiten sowie bei Tod. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die Kataloge mit bestimmten schweren Krankheiten auflisten, sind bei der neuen Dread-Disease-Police 13 umfassende Krankheitsbereiche abgesichert. So ist es vollkommen egal, ob beispielsweise eine Multiple Sklerose oder das Guillain-Barré-Syndrom dazu geführt hat, dass die versicherte Person bestimmte Fertigkeiten dauerhaft nicht mehr selbständig ausüben kann oder in ihrer Mobilität eingeschränkt ist. „Bei uns gibt es keine Lotterie auf bestimmte Krankheiten“, erläutert Ramona Paul die Maxime für die Leistungsprüfung: „Die IDEAL leistet ab einem definierten Gesundheitszustand, der dauerhaft schwer durch eine Krankheit eingeschränkt sein muss und nicht aufgrund einer spezifischen Erkrankung.“ Weiterer Pluspunkt der IDEAL TotalProtect ist die sogenannte Catch-All-Komponente, die ebenfalls eine Marktinnovation darstellt. Damit werden auch solche Krankheiten versichert, die nicht unter die festgelegten Krankheitsbereiche fallen, aber dennoch die Gesundheit schwer und dauerhaft einschränken.  Gleichzeitig werden Erwerbsunfähigkeit sowie  Krankheiten und deren Folgen abgesichert, die heute noch gar keine Bedrohung darstellen.
IDEAL TotalProtect hilft mit frei verfügbarer Einmalleistung
Im Versicherungsfall leistet die IDEAL eine Einmalzahlung, die flexibel und ohne Zweckbindung eingesetzt werden kann. So können zusätzliche finanzielle Belastungen wie Umbauten am Haus oder eine Reduzierung der Arbeitszeit  und – damit einhergehend – weniger Gehalt aufgefangen werden. Da die IDEAL TotalProtect generell eine Todesfallleistung ohne die sonst übliche Klausel zur Überlebenszeit mit einschließt, ist die Police auch eine sinnvolle Ergänzung zum Hinterbliebenenschutz. Für einen  monatlichen Beitrag von 43,76 Euro kann ein 35-jähriger Nichtraucher bei einer Laufzeit von 15 Jahren das Risiko einer dauerhaft schweren Erkrankung mit einer Versicherungssumme von 50.000 Euro absichern. Hinzu kommt eine Plussumme, so dass inklusive Überschuss sogar 60.000 Euro abgesichert sind. Die IDEAL TotalProtect kann mit einem Eintrittsalter zwischen 18 und 62 Jahren bis zu einer maximalen Versicherungssumme von 250.000 Euro zuzüglich 20 % Plussumme abgeschlossen werden.
Über die IDEAL
Die IDEAL Lebensversicherung a.G. ist ein unabhängiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der fest in Berlin verwurzelt ist. Die IDEAL bietet ihren Kunden innovative Versicherungslösungen, die sie durch alle Lebensphasen begleiten. Seit über 100 Jahren behauptet sich die IDEAL mit maßgeschneiderten Produkten auf dem deutschen Markt und gilt als eine der Denkfabriken der Versicherungsbranche. Als erster Versicherer in Deutschland führte die IDEAL eine private Pflegerentenversicherung ein und ist bis heute Marktführer in diesem Bereich. Mit Einführung der IDEAL Universal Life Versicherung auf dem deutschen Markt profitieren Kunden auch hierzulande von einem flexiblen und transparenten Versicherungskonto, welches Komponenten der Alters- und Risikovorsorge in nur einem Vertrag vereint.

Basler Cyber-Police mit vereinfachtem Antragsprozess – geeigneter Versicherungsschutz schon für Kleinstbetriebe möglich

Ab sofort können sich kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Bereich des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes sowie Handels-und Dienstleistungsbetriebe noch einfacher gegen Cyber-Gefahren absichern.

Die Basler Versicherungen haben ihren Antragsprozess für Firmen mit bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz stark vereinfacht. Die Beantwortung einiger weniger Fragen reicht aus und der Kunde kann mittels eines rechenbaren Tarifs sofort Versicherungsschutz beantragen.
Zudem wurde der Deckungsumfang des Produktes verbessert. So erhält der Kunde im Cyber-Schadenfall zukünftig z.B. auch Ersatz für beschädigte IT-Hardware sowie Entschädigungen für zu entrichtende Bußgelder im Ausland. Außerdem besteht nun auch Versicherungsschutz für analoge Daten. Der erweiterte Leistungsumfang erstreckt sich ab sofort auch auf den Zeitraum nach dem eigentlichen Cyber-Schadenfall. So werden die Honorare für eine  Sicherheitsanalyse inklusive der Empfehlungen zur Sicherheitsverbesserung erstattet, um zukünftige Schäden bereits im Ansatz zu verhindern. Der Präventionsgedanke ist seit jeher Bestandteil der DNA der Basler-Produkte.
Aufgrund zahlreicher Pressemitteilungen steigt die Nachfrage nach Absicherung von Cyber-Gefahren an. Der Vorteil der Basler Cyber-Police: Sie bietet schon Kleinstbetrieben mit dem Cyber Schutzbrief einen hervorragenden Schutz. Mit einer Versicherungssumme von 50.000 EUR können alle  Betriebe den Einstieg in die Cyber-Versicherung wagen. Sie erhalten dann schon essentielle Absicherung gegen alle gängigen Cyber-Gefahren und profitieren von der Unterstützung einer 24-Stunden-Hotline, die im Schadenfall 7 Tage die Woche zur Verfügung steht.
Auch größeren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 50 Mio. EUR steht die Basler Cyber-Police zur Verf ügung. Der Versicherungsschutz umfasst auch hier die klassischen Bausteine Cyber-Kostenpositionen (Forensikkosten, PR-Maßnahmen), Cyber-Drittschadendeckung (z.B. Abwehr Ansprüche Dritter, Rechtsverteidigungskosten, Ansprüche der E-Payment-Serviceprovider) sowie eine Cyber-Eigenschadendeckung (z.B. Betriebsunterbrechung, Wiederherstellung von Daten, Entfernung der Schadsoftware).
Basler Versicherungen
Die Basler Versicherungen sind mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft. Die rund 1’600 Mitarbeiter fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden und Vertriebspartner. Ein kundennaher Service sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Basler zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Mit Sitz und Kompetenzzentrum Nichtleben in Bad Homburg sowie dem Kompetenzzentrum Leben in Hamburg agiert die Basler als servicestarker Privatkundenversicherer und als qualitätsorientierter Anbieter im Firmenkundengeschäft mit hoher Expertise im Underwriting. Die Basler Versicherungen gehören zur Baloise Group, Basel (Schweiz) und hatten 2017 ein Geschäftsvolumen von 1,17 Milliarden Euro.

Geschäftszahlen: Ammerländer Versicherung wächst

Erstmals mehr als 500.000 Kunden. Branchenweit stärkstes Wachstum in der Hausratsparte.

Das Jahr 2018 war erfolgreich für die Ammerländer Versicherung. Im Anschluss an die jüngste Aufsichtsratssitzung gab der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit seine Geschäftszahlen bekannt. Die Beitragseinnahmen sind um 21,2 % auf 47,02 Mio. Euro (2017: 38,8 Mio. Euro) gestiegen. Die Zahl der Mitglieder ist um 90.582 auf 547.897 gewachsen (+ 19,8 %). Der Gewinn nach Steuern fiel mit rund 3,4 Mio. Euro um rund 970.000 Euro höher aus als im Vorjahr. Dieser fließt vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliedervertreterversammlung in die Verlustrücklage.
Hausratversicherung: Marktanteil bundesweit ausgebaut
Die Hausratversicherung bleibt die stärkste Sparte der Ammerländer Versicherung, dies mit einem Anteil von 72,3 % am gesamten Beitragsvolumen. Die hier verdienten Beiträge stiegen um 18,87 % auf 32,42 Mio. Euro. Damit setzte die Sparte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Das zeigt auch ein Vergleich der bundesweit 50 größten Hausratversicherer: Zwischen 2015 und 2017 konnte die Ammerländer Versicherung ihre Beitragseinnahmen und ihren Marktanteil in der Sparte am stärksten ausbauen, so die Studie „Branchenmonitor 2015-2017: Hausratversicherung“.
Fahrrad-Vollkaskoversicherung legt deutlich zu
Die zweitstärkste Sparte ist mit einem Anteil von 8,18 % nach wie vor die Unfallversicherung (+ 14 % gegenüber 2017). Ein deutliches Wachstum war für die Glasversicherung (+ 20,8 %) und die Allgemeine Haftpflichtversicherung (+ 21,8 %) zu verzeichnen. Besonderes Potenzial bewies die Fahrrad-Vollkaskoversicherung: Die verdienten Beiträge stiegen um 134 % auf rund 3,05 Mio. Euro, sodass sich das Volumen dieser Sparte in einem Jahr mehr als verdoppelt hat. Damit entwickelte sich die Fahrrad-Vollkaskoversicherung erstmals dynamischer als die Glasversicherung und bewegt sich in ihrer Bedeutung auf die Unfallsparte zu.
Schadenverlauf
Die Zahl der Schadenfälle ist in geringerem Maße gestiegen als im Vorjahr. Sie legte um 2.660 auf 25.442 Fälle zu (2017: + 5.279). Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle haben sich um 2,3 Mio. Euro erhöht. Damit fiel der Anstieg im Verhältnis zum Beitragswachstum gering aus und betrug 13,5 %. Im Vergleich zu 2017 wurden weniger
Kleinschäden gemeldet. Dafür ist das Volumen pro Einzelschaden gestiegen, insbesondere in den Sparten Wohngebäude, Unfall sowie Hausrat. Insgesamt hat die Ammerländer Versicherung ein gutes Verhältnis zwischen Beitragseinnahmen und Aufwendungen (für Schäden und Verwaltung sowie Abschlusskosten) erreicht. Die Netto-Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) hat sich positiv entwickelt. Sie erreichte 77,27 % (2017: 82,91%).
Erstmals mehr als 100 Mitarbeiter
Aufgrund des Unternehmenswachstums wurde das Team deutlich verstärkt, sodass es 106 Mitarbeiter (2017: 84) inklusive 3 Auszubildende zählt. Damit arbeiten bei der Ammerländer Versicherung erstmals mehr als 100 Menschen. Um ihnen genügend Raum und moderne Arbeitsplätze zu bieten, wurde das neue Firmengebäude bezogen. Insgesamt wurden in den Bau 5,4 Mio. Euro investiert. Das Gebäude wurde von Beginn an in modularer Bauweise geplant, sodass bei Bedarf ein weiterer Trakt errichtet werden kann. Dadurch entstünde in beiden Gebäudeteilen Raum für bis zu 130 Mitarbeiter. Aufgrund des anhaltenden Wachstums wird voraussichtlich noch 2019 mit den Planungen für den Erweiterungsbau begonnen.
 

Ammerländer Versicherung Rechner für Hausrat, Fahrrad, Gebäude. Direkt online.
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Über die Ammerländer Versicherung
Die Ammerländer Versicherung ist ein bundesweit tätiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), gegründet 1923 im niedersächsischen Westerstede. Als solcher ist die Ammerländer Versicherung ihren Kunden in besonderem Maße verpflichtet. In diesem Sinne bietet die AV ihren Kunden in den Bereichen Hausrat und Glas, Fahrrad-Vollkasko, Autoinhalt, Haftpflicht, Unfall und Wohngebäude umfassenden, leistungsstarken Versicherungsschutz.
Die Ammerländer Versicherung im Internet unter: www.ammerlaender-versicherung.de

Jens Köwing in den Vorstand der HDI Systeme AG berufen
  • Jens Köwing verantwortet Ressort Querschnitt & Service Operation
  • Vorstand der HDI Systeme AG nach Neuausrichtung komplett
  • Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen wird gestärkt 

Jens Köwing wird zum 1. April 2019 Vorstand für das Ressort Querschnitt & Service Operation der HDI Systeme AG, dem IT-Dienstleister der HDI Gruppe unter dem Dach der Talanx AG. In seiner neuen Funktion löst er Michael Krebbers ab, der das Ressort bisher kommissarisch geleitet hat. Nach der Neuausrichtung der HDI Systeme AG im vergangenen Sommer ist damit nun das Vorstandsgremium der Gesellschaft komplett.

Jens Köwing arbeitet seit 2012 bei der HDI Systeme AG, zunächst als Leiter des IT-Controllings, seit 2015 als Leiter des Bereichs Holding IT-Supply. Zuvor war der 42-jährige Wirtschaftsinformatiker als Berater bei Accenture für die Themen IT-Strategie und IT Financial Management und als Projektleiter bei IT-Dienstleistungsgesellschaften im Siemens-Konzern tätig. Sein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Hannover schloss Jens Köwing mit Diplom (FH) ab.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Michael Krebbers, Dr. Thomas Kuhnt und Herbert Rogenhofer wird Jens Köwing die Weiterentwicklung der Konzern-IT vorantreiben. Ein Aufgabenschwerpunkt ist die Optimierung der Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen.

„Mit seiner umfassenden Erfahrung in bedeutenden IT-Projekten bringt Jens Köwing für diese Position die besten Voraussetzungen mit“, sagt Dr. Jan Wicke, CIO des Talanx-Konzerns und Aufsichtsratsvorsitzender der HDI Systeme AG. „Ich freue mich sehr, dass er aktiv dazu beiträgt, IT wieder zu dem zentralen Erfolgsfaktor für unser Unternehmen zu machen.“

Über die HDI Gruppe

HDI ist eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Unter dem Dach des Talanx-Konzerns mit Prämieneinnahmen in Höhe von 34,9 Mrd. EUR (2018) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit ist die HDI Gruppe im In- und Ausland sowohl in der Industrieversicherung als auch in der Privat- und Firmenversicherung tätig.

Zu den weiteren Marken des Talanx-Konzerns zählen Hannover Rück als einer der weltweit führenden Rückversicherer, die auf den Bankenvertrieb spezialisierten Targo Versicherungen, PB Versicherungen und neue leben sowie der polnische Versicherer Warta. Ampega verwaltet als eine der größten deutschen Asset-Management-Gesellschaften die Anlagen des Talanx-Konzerns und ist erfahrener Lösungsanbieter für konzernexterne institutionelle Kapitalanleger.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong) und die der Hannover Rück-Gruppe mit AA-/stable (very strong). Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Versicherungsgruppe die Bayerische kauft Nettowelt

Die Bayerische Prokunde AG übernimmt die Nettowelt GmbH & Co. KG mit Sitz in Goslar zu 100 Prozent. Nettowelt ist einer der führenden deutschen Dienstleister im Bereich der Honorarvermittlung und bietet Vertriebspartnern einen umfassenden Service sowie einen Zugang zu den besten Nettopolicen renommierter Lebensversicherer.
„Es freut uns, dass wir mit Nettowelt einen exzellenten Partner gewinnen konnten für die Honorarvermittlung“, sagt Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische Prokunde AG, einer Tochter der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Als vieljähriger Partner und Anbieter von Nettopolicen sehen wir exzellente Marktchancen, wir werden das Angebot gemeinsam mit weiteren Anbietern ausbauen und den Partnern umfassende Dienstleistungen und Unterstützung liefern.“ Dabei wird die Bayerische auch bei dieser Beteiligung offen sein für Dritte, die das Geschäftsmodell der Honorarvermittlung ebenfalls ausbauen wollen.
„Wir freuen uns, mit der Bayerischen den idealen neuen Gesellschafter gefunden zu haben“, sagt Martin Ziems, Nettowelt-Geschäftsführer und Gesellschafter des Unternehmens. „Wir kennen und schätzen die Bayerische und die dort verantwortlichen Personen als innovative und extrem kundenorientierte Partner.“
Nettowelt verfügt über ein Team von erfahrenen Vertriebsexperten, die die Probleme der Finanzbranche kennen. Seit 2010 bietet das Unternehmen ein Konzept mit echten Nettoprodukten zum Vertrieb an, mittlerweile sind Kooperationsverträge mit über 300 Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich geschlossen. In Zusammenarbeit mit den Partnern haben die Experten weit über 20.000 Verträge abgewickelt.
Dabei ist das Geschäftsmodell der Nettowelt so ausgelegt, dass heute und in Zukunft ein breites Produktangebot renommierter Versicherer präsentiert werden kann. Dies betrifft alle Schichten der Lebens- und Rentenversicherung. Die Nettowelt steht dabei auch für die Entwicklung des Geschäftsmodells für Versicherungsmakler und Vertriebs- sowie Beratungsorganisationen zur Verfügung. Bei der Bayerischen, die seit mehr als 30 Jahren alle Formen der Lebensversicherungen (neben Altersvorsorge also auch die Risikoversicherungen) in Form von Honorartarifen anbietet, wird das Angebot in Zukunft auch von interessierten Partnern des eigenen Exklusivvertriebes genutzt werden können.
Als Dienstleister bietet das Unternehmen das komplette Nettokonzept. Die Vertriebspartner konzentrieren sich auf ihre Kunden, Nettowelt übernimmt die Abwicklung sämtlicher Vermittlungs- und Betreuungsentgelte, bietet ein umfangreiches Schulungsangebot und stellt Berechnungs- und Beratungssoftware kostenfrei zur Verfügung. Ein Vergleichsrechner ermöglicht schnelle Kalkulationen. Die zur Verfügung gestellten Betreuungs- und Vermittlungsverträge werden stets auf den rechtlich aktuellen Stand gehalten.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund  500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.
 

Talanx verzahnt HDI Service AG stärker mit Geschäftsbereichen
  • Clemens Jungsthöfel und Jens Warkentin mit Wirkung zum 01.05.2019 in den Vorstand berufen
  • Bisheriger Vorstandssprecher Thomas Belker wird Sprecher der Geschäftsführung der Precire Technologies GmbH

Die Talanx-Gruppe verzahnt die für Personal, Innere Dienste, Einkauf und Rechnungswesen zuständige HDI Service AG enger mit den operativen Geschäftsbereichen in Deutschland.

Dazu werden Clemens Jungsthöfel, Finanzvorstand der HDI Global SE, und Jens Warkentin, Finanzvorstand und Arbeitsdirektor der HDI Deutschland AG, zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben mit Wirkung zum 01.05.2019 in den Vorstand der HDI Service AG berufen. Clemens Jungsthöfel wird als künftiger Sprecher des Vorstands die Bereiche Innere Dienste und Einkauf verantworten. Jens Warkentin leitet künftig die Personalfunktionen. Michael Heinen, der für das Rechnungswesen verantwortlich ist, bleibt Vorstandsmitglied der Gesellschaft. Ziel ist es, mit der Neuorganisation noch besser auf die Bedürfnisse der Talanx-Gruppe einzugehen und passgenaue Lösungen für das operative Geschäft zu erarbeiten.

Zum 30.04.2019 scheidet der bisherige Vorstandssprecher Thomas Belker (58) in bestem gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand aus, um unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Er übernimmt ab dem 01.05.2019 die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung der Precire Technologies GmbH in Aachen. Das Start-up Precire analysiert mit künstlicher Intelligenz verbale und schriftliche Kommunikation und unterstützt dabei wesentliche Prozesse auch für eine digitale Personalarbeit. Anteile an dem Unternehmen besitzt der Hauptaktionär der Talanx-Gruppe, der HDI V.a.G..

„Wir danken Herrn Belker sehr für seine Arbeit in den vergangenen Jahren. Er hat den Prozess zur kulturellen Weiterentwicklung der Talanx-Gruppe in Deutschland hin zu einer agilen Organisation mitgestaltet. Zudem hat er die HDI Service AG noch effizienter aufgestellt. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe bei Precire“, sagt Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG und Aufsichtsratsvorsitzender der HDI Service AG. „Clemens Jungsthöfel und Jens Warkentin wünsche ich viel Erfolg für ihre künftigen, zusätzlichen Aufgaben. Entscheidend für den Erfolg der HDI Service AG wird sein, weiter effiziente und schlanke Prozesse zu etablieren. Die Personalfunktion wird die kulturelle Weiterentwicklung hin zu einer agilen Organisation weiter begleiten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, die Digitalisierung zu bewältigen. Damit positionieren wir uns im Kampf um Talente.“

Im vergangenen Jahr hatte die Talanx-Gruppe auch den IT-Dienstleister im Konzern, die HDI Systeme AG, stärker an die Geschäftsbereiche gebunden. Dazu waren die IT-Verantwortlichen der Geschäftsbereiche Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Industrieversicherung in den Vorstand der HDI Systeme AG berufen worden. Insgesamt sind jetzt die Konzerndienstleister in Deutschland stark mit den operativen Einheiten verbunden.

Clemens Jungsthöfel (48) ist seit 1. Mai 2018 Vorstandsmitglied der HDI Global SE und seit 1. Juli 2018 deren Finanzvorstand. Zuvor arbeitete er für die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Jungsthöfel ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie gelernter Versicherungskaufmann. Er prüfte dabei als Partner international tätige Versicherungsgruppen, einschließlich Industrie-, Spezial- und Rückversicherungsunternehmen.

Jens Warkentin (52) ist seit Oktober 2018 Mitglied des Vorstands der HDI Deutschland AG und verantwortet seit Januar dort das Ressort Finanzen. Er arbeitete zuvor für die AXA, zuletzt als Vorstandsmitglied der Axa Konzern AG, Axa Lebensversicherung AG, Axa Versicherung AG und Axa Krankenversicherung AG. Er verantwortete dort das Ressort Kunden-, Partner- und Prozess-Service.

Über die Talanx

Die Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 34,9 Mrd. EUR (2018) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Das Unternehmen mit Sitz in Hannover ist in mehr als 150 Ländern aktiv. Die Talanx arbeitet als Mehrmarkenanbieter mit einem Schwerpunkt in der B2B-Versicherung. Mit der Marke HDI, die über eine mehr als hundertjährige Tradition verfügt, ist die Talanx im In- und Ausland sowohl in der Industrieversicherung als auch in der Privat- und Firmenversicherung tätig. Zu den weiteren Marken des Konzerns zählen Hannover Rück als einer der weltweit führenden Rückversicherer, die auf den Bankenvertrieb spezialisierten Targo Versicherungen, PB Versicherungen und neue leben sowie der polnische Versicherer Warta. Ampega verwaltet als eine der größten deutschen Asset-Management-Gesellschaften die Anlagen des Talanx-Konzerns und ist erfahrener Lösungsanbieter für konzernexterne institutionelle Kapitalanleger. Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong) und die der Hannover Rück-Gruppe mit AA-/stable (very strong). Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Autokostenvergleich: Größter Kostenfaktor ist Wertverlust

Kaufprämie verzerrt Realkosten für E-Autos

Die derzeit hohen Spritpreise lassen E-Autos für viele Verbraucher attraktiv erscheinen. Zudem sind die Stromer wegen der Kaufprämie in der Anschaffung häufig deutlich günstiger als Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Die derzeit hohen Spritpreise lassen E-Autos für viele Verbraucher attraktiv erscheinen. Zudem sind die Stromer wegen der Kaufprämie in der Anschaffung häufig deutlich günstiger als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Doch bei einem Gesamtkostenvergleich zeigt sich: Nicht die zeitweise deutlich über zwei Euro liegenden Literpreise für Benzin und Diesel sind der größte Kostenfaktor, sondern der Wertverlust eines Fahrzeugs. Das hat der ADAC in seinem aktuellen Autokostenvergleich ermittelt.

Zum Beispiel der Golf: Die ADAC Experten verglichen den Stromer VW ID.3 mit dem 110 kW starken 1.5 eTSI Golf. Die höheren Anschaffungskosten der E-Version (36.960 Euro, Benziner: 32.460 Euro) werden überkompensiert durch andere Kostenfaktoren wie Versicherung, Kfz-Steuer, Ausgaben für Wartung und Reparaturen, Reifenverschleiß, Kraftstoff- bzw. Stromkosten und eine Pauschale für die Wagenwäsche und -pflege. Insbesondere die vergleichsweise geringeren Wartungs- und Betriebskosten von Elektroautos machen sich in der Gesamtbilanz bemerkbar: Die Elektroversion kommt so auf 47,2 Cent pro Kilometer, der Benziner auf 56,9 Cent.

Selbst wenn man einen Preisnachlass von 15 Prozent auf den Benziner-Golf einrechnet, kommt der elektrische ID.3 am Ende günstiger weg. Zieht man die aktuelle Elektro-Umweltprämie vom Kaufpreis des Stromers ab, dann ist der ID.3 rund 5.000 Euro günstiger in der Anschaffung – mit Folgen für den Wertverlust, der dann entsprechend geringer ausfällt.

Noch immer lassen sich die Hersteller bis auf wenige Ausnahmen die Elektromo¬bilität teuer bezahlen. Damit jedoch die Kostenbilanz bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen auch ohne Subventionen noch besser ausfällt, müssen die Kaufpreise weiter sinken und dürfen nur geringfügig über denen eines vergleich¬baren Verbrennermodells liegen.

Der Gesamtkostenvergleich berücksichtigt alle Kosten eines Autos. Gegenübergestellt werden nahezu alle auf dem deutschen Markt erhältlichen gängigen Elektroautos sowie Plug-in-Hybride mit Benzinern oder Dieseln mit vergleichbarer Motorleistung und ähnlicher Ausstattung. Der aktuelle Umweltbonus von bis zu 9000 Euro für reine Elektrofahrzeuge und bis zu 6750 Euro für extern aufladbare Plug-in-Hybride ist in den Berechnungen berücksichtigt. Grundlage aller Berechnungen ist eine durchschnittliche Haltedauer von fünf Jahren mit einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern. Wegen der zurzeit starken Schwankungen der Kraftstoffpreise wurde zur Berechnung der Durchschnitt der vergangenen drei Monate herangezogen.

 

Wohnen im Alter – was gibt es zu bedenken?

Die Frage, wie und wo man im Alter einmal seinen Ruhestand genießen möchte, beantworten die meisten Menschen zu spät. Würden junge Bauherren bereits beim Bau an die Zukunft denken, bliebe dem ein oder anderen im Rentenalter wohl vieles erspart.

Grundsätzlich ist bei den unterschiedlichen Wohnformen, die sich für Senioren anbieten, zwischen klassischen Pflegeheimen, betreutem Wohnen sowie Senioren-Wohngemeinschaften zu unterscheiden. Dabei ist die Frage nach der richtigen Wohnart eine höchst individuelle. Die Antwort darauf richtet sich nicht nur nach dem Geschmack des Betroffenen. Sie hängt auch davon ab, wie viel Unterstützung jemand im Alltag benötigt und was er sich leisten kann.

Ein Pflegeheim bietet sich immer dann an, wenn tatsächlich professionelle Pflegeunterstützung angezeigt ist. Anders ist dies beim Betreuten Wohnen. Die Bewohner leben weitgehend selbstständig und werden nur nach Bedarf unterstützt. Das kann beim Einkaufen genauso sein wie bei der Organisation und Erledigung von Alltagsterminen. In der Regel wird aber auch medizinische Hilfe angeboten. Eine Senioren-WG ist vor allem für Menschen geeignet, die alleinstehend sind und Anschluss suchen. Sie wollen nicht allein leben, sondern sich eine Wohnung oder ein Haus mit anderen Personen teilen. Auf diese Weise können sich die Bewohner gegenseitig unterstützen und durch die gemeinsame Nutzung einer Immobilie auch Kosten sparen.

Auszug ist oft nicht gewollt

Das Sprichwort “Einen alten Baum verpflanzt man nicht!” bewahrheitet sich in vielen Fällen. Im Alter hat man sich als Immobilieneigentümer nicht selten an seine Umgebung gewöhnt und ist nicht mehr so flexibel, noch einmal umzuziehen. Deshalb kommt für viele Menschen ein Auszug aus ihren eigenen vier Wänden überhaupt nicht in Frage. In aller Regel wohnen Immobilieneigentümer jedoch nicht in alters- oder behindertengerechten Wohnungen oder Häusern. In diesem Fall müssen bauliche Umgestaltungsmaßnahmen erfolgen.

Bedingungen für Barrierefreiheit

Das Schlagwort “Barrierefreiheit” wird immer wieder diskutiert. In der eigenen Immobilie ist hierunter vor allem zu verstehen, dass auch Personen mit Gehbehinderung oder -einschränkung problemlos im Haus oder in der Wohnung zurechtkommen. Wesentlich für die Barrierefreiheit ist deshalb vor allem, dass sich die Bewohner auch mit Rollator oder gegebenenfalls Rollstuhl gut in der Immobilie bewegen können. Hierfür ist es erforderlich, dass die Tür entsprechend breit ist, damit sie problemlos mit Hilfsmitteln passiert werden kann. Entsprechend ist der Eingangsbereich zu gestalten. Generell können Rampen über kleinere Stufen ausgebaut werden oder es wird ein Aufzug (Treppenlift) eingebaut.

Mittel zur sicheren Fortbewegung

Innerhalb der Wohnung oder des Hauses eignen sich Handläufe, um mehr Sicherheit bei der Fortbewegung zu geben. Generell sollte überall dort, wo zusätzlich zur bloßen Fortbewegung noch weitere Gefahrenquellen lauern, wie etwa durch Wasser in Bad und WC, ein Handlauf angebracht werden. Rutschfeste Badvorleger, Duschmatten, aber auch ein altersgerechter Einstieg in Duschwanne oder Badewanne verhindern Unfälle, die in Sanitäranlagen leider häufig vorkommen. Auch eine helle Ausleuchtung der Immobilie sowie das Verlegen von Kabeln in Kabelläufen beugt Stolperfallen vor und verhindert auf diese Weise Probleme beim Wohnen im Alter.

Einfache Handhabung im Alltag

Ein wichtiger Aspekt für altersgerechtes Wohnen ist die leichte Erreichbarkeit von Dingen des täglichen Bedarfs wie etwa Geschirr, aber auch die einfache Bedienbarkeit von Lichtschaltern und das Vorhalten von bequemen und standsicheren Hockern oder Stühlen zum gelegentlichen Ausruhen. Türen sollten immer nach außen zu öffnen sein, um im Falle einer Ohnmacht oder einer vergleichbaren Notsituation des Bewohners als Helfer auch von außen leicht in einen Raum gelangen zu können.

Ein wichtiger Aspekt bei der altersgerechten Ausstattung ist auch die Haustechnik. Heizung, Lüftung und anderes sollten leicht bedienbar sein. Telefone sollten einfach zu bedienende Notruffunktionen, ein gut leserliches Display sowie gut zu erkennende Tasten besitzen. Es hört sich banal an, aber auch eine gut hörbare Türklingel, gegebenenfalls verbunden mit einem optischen Signal im Falle von Schwerhörigkeit, sind essentiell, um in guter Lebensqualität in den eigenen vier Wänden alt zu werden.

Nähe zur Familie und medizinischen Versorgung

Die Nähe zur eigenen Familie ist nicht nur von tatsächlicher Bedeutung, oft stellt sie auch eine psychische Entlastung da. Wer seine Liebsten in der Nähe weiß, fühlt sich als älterer Mensch sicherer. Aber auch für Personen, die keine Verwandten in der unmittelbaren Umgebung haben, ist die Lage der Immobilie äußerst relevant. Pflegepersonal und Ärzte haben es einfacher, wenn der Wohnort des potentiellen Patienten gut erreichbar ist.

Finanzierung von Umbauten

Stellt man im Laufe der Zeit fest, dass wesentliche Umbaumaßnahmen nicht ausbleiben können, wenn man langfristig auch im Alter und mit den damit einhergehenden Problemen in der eigenen Immobilie wohnen bleiben will, so ist ein häufiges Thema bei Seniorinnen und Senioren, dass sie sich diese Umbauten mit ihrer Rente nicht leisten können. Allerdings gibt es je nach Alter, Liquiditätssituation und Bonität verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung, wenn das eigene Kapital nicht ausreicht.

Obwohl die Zinsen derzeit steigen, stellt ein klassischer Immobilienkredit mit einer Besicherung des Darlehens mit der Immobilie immer noch ein gutes Instrument zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen dar. Ein Gespräch bei der Bank vor Ort kann hierfür hilfreich sein. Förderbanken bieten immer wieder Spezialkredite an. So gibt es beispielsweise bei der KfW den “Altersgerecht Umbauen-Kredit”, der bis zu einer Höhe von 50.000 Euro und altersunabhängig gewährt werden kann. Die KfW bietet zusätzlich hierzu auch spezielle Zuschüsse an.

Immobilienverrentung als Alternative

Die Immobilienverrentung ist vor allem für Personen geeignet, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Bonität keinen klassischen Kredit mehr bekommen oder aus anderen Gründen von den genannten Finanzierungsmöglichkeiten Abstand nehmen. Viele Menschen spricht die Immobilienverrentung aber auch an, weil sie hierüber zu Lebzeiten das Thema “Immobilie” final und selbstbestimmt regeln können. Oftmals zeichnen sich bereits zu Lebzeiten der Immobilieneigentümer Streitigkeiten oder zumindest unterschiedliche Auffassungen darüber ab, was mit der Immobilie im Falle des Versterbens der Eigentümer geschehen soll. Viele Eltern ersparen ihren Kindern diese Streitigkeiten, indem sie die Eigentumsverhältnisse bereits zu Lebzeiten regeln.

Gastautorin Janine Hardi ist Rechtsanwältin und Geschäftsführerin der RPI GmbH. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie die unabhängige Internetplattform RenteplusImmobilie.de, die älteren Hauseigentümern Orientierung liefert, wie man im Alter durch eine Verrentung der Immobilie finanziellen Spielraum schaffen kann.

Abgeltungssteuer + Erbschaftsteuer: muss das sein?

Erträge von Wertpapieren unterliegen in der Regel der Abgeltungssteuer. Daran haben sich die meisten gewöhnt. Aber wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, müssen die Erben sogar auf diese Gewinnbeteiligung des Staates Erbschaftsteuer zahlen.

Wer ein Wertpapierportfolio erbt, wird von einem oft überrascht. Das Finanzamt will manchmal gleich zweimal einen Anteil. Einerseits gilt der Verkehrswert am Todestag als Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer. Andererseits müssen bei den Erträgen grundsätzlich noch mindestens 25 Prozent Abgeltungssteuer abgezogen werden.

Das heißt, im Depot steckt abzuführende Abgeltungssteuer, auf die trotzdem Erbschaftsteuer anfällt. Das folgende Beispiel zeigt, dass hier nicht unerhebliche Summen zusammenkommen können. Angenommen ein Wertpapierdepot von 500.000 Euro erwirtschaftet nach Kosten jährlich drei Prozent Rendite. Das entspricht in 20 Jahren einem Zuwachs von etwa 400.000 Euro. Hierin stecken rund 100.000 Euro Abgeltungssteuer. Erbt jetzt zum Beispiel eine Nichte das Depot, läge der Erbschaftsteuersatz bei 30 Prozent. Sie trifft damit eine zusätzliche Besteuerung von 30.000 Euro auf die Abgeltungssteuer. Klingt das für Sie nach einer verfassungswidrigen Doppelbesteuerung? Ist es nicht, urteilte erst letztes Jahr das Finanzgericht Münster. Erbschaftsteuer und Einkommensteuer sind zwei unterschiedliche Tatbestände und diese Doppelbelastung ist damit nicht unbillig.

Investmentpolice bietet eine Lösung

Wer vorausschauend reagiert, muss das jedoch nicht hinnehmen. Manche Experten empfehlen, die Abgeltungssteuer vor dem Erbfall rechtzeitig zu realisieren oder das Vermögen möglichst schon zu Lebzeiten zu verschenken. In der Praxis passen beide Ideen für die meisten Anleger nicht. Den eigenen Todestag weiß niemand. Das Wertpapierdepot ist zudem oft ein tragender Teil der Altersvorsorge. Er sollte nicht einfach so weggegeben werden, um nicht die Sicherheit des Schenkenden im Ruhestand zu gefährden. Aber es gibt für dieses Problem eine einfache Lösung, wenn das Depot vorausschauend in einer Investmentpolice steckt. So behält der Schenkende zu Lebzeiten die Kontrolle und vermeidet für die Vermögensnachfolger die Doppelbesteuerung.

Vorteil schon während der Laufzeit der Police

In diesem Fall wirkt eine rechtliche Besonderheit. Erfolgt die Auszahlung solch einer Versicherung im Erbfall, muss auf die in diesem Rahmen angesammelten Erträge keine Abgeltungssteuer abgeführt werden. Insbesondere bei hohen Vermögen oder ungünstigen Erbschaftsteuerklassen macht es Sinn, so etwas frühzeitig einzurichten. Im angeführten Beispiel muss die Nichte dann zwar noch immer einen Erbschaftsteuersatz von 30 Prozent abziehen. Aber sie spart sich die rund 100.000 Euro, die für die Abgeltungssteuer fällig geworden wären. Allerdings ist es dafür Voraussetzung, dass die Erträge, Kursgewinne usw. bereits in der Police entstehen. Dann fällt schon während der Laufzeit keine Abgeltungssteuer an und muss bei der Auszahlung im Todesfall auch nicht mehr abgezogen werden.

Investmentpolicen eignen sich sehr gut als Instrument zur Erbschaftsplanung. Während der Laufzeit können die Besitzer auf geänderte Umstände flexibel reagieren. Zum Beispiel durch Teilschenkungen zur Ausnutzung von Freibeträgen oder das Einsetzen weiterer Erben. Im Idealfall lässt sich so – zusätzlich zur abgeltungssteuerfreien Auszahlung – sogar die Erbschaftsteuer komplett vermeiden. Der Königsweg: Durch einen Nießbrauchvorbehalt können die Altersvorsorge abgesichert, Freibeträge noch optimaler genutzt und Vermögen so frühzeitig ohne Steuerabzug übertragen werden.

Gastautor Stefan Brähler ist Geschäftsführer der Confidema GmbH und Spezialist für den Einsatz von Versicherungsstrukturen in Vermögensverwaltung und Private Banking in Oberursel. Weitere Beiträge von ihm und anderen Vermögensverwaltern finden Sie auf www.v-check.de.

Planungssicherheit bei den Zinsen schaffen

Wer trotz steigender Zinsen und Baukosten jetzt in eine Immobilie investieren will oder bereits in Planung hat, dem rät Ingo Schweitzer von der AnCeKa Vermögensbetreuungs AG, sich unbedingt die aktuellen Zinsen zu sichern und einen ausreichenden Risikopuffer einzuplanen.

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Was können Immobilieninvestoren angesichts steigender Zinsen tun?

Vieles spricht dafür, dass die Inflationsrate erst einmal hoch bleiben wird, weshalb die Zinsen weiter nach oben gehen müssen. In diesem Umfeld rate ich, das aktuelle Zinsniveau zu sichern.

Wie funktioniert das?

Wer einen Kreditvertrag unterschrieben hat, hat meistens sechs Monate Zeit, ihn in Anspruch zu nehmen. So lange wird von der Bank keine Bereitstellungsprovision berechnet. Allerdings sollte das Objekt wirklich erworben werden. Der Kreditvertrag ist unabhängig von der Immobilie und kann dann nur noch mit einer Vorfälligkeitsentschädigung wieder aufgelöst werden.

Wie sieht es mit laufenden Krediten aus, die demnächst fällig werden?

Da sichert sich der Bauherr die aktuellen Bauzinsen zum Fälligkeitstag schon heute. Dann kommt pro Monat ein Aufschlag von derzeit rund 0,05 Prozentpunkten auf den aktuellen Zins dazu. Nach sechs Monaten wären das rund 0,3 Prozentpunkte mehr. Bei einem Kredit mit zehnjähriger Zinsbindung hätte man sich aktuell einen Zins von rund zwei Prozent gesichert.

Das lohnt sich also nur, wenn der Zins in sechs Monaten bei über zwei Prozent steht…

Ja, so ist es. Das halte ich aktuell nicht für ausgeschlossen. Es ist eine Frage der Planungssicherheit und die bekommt ein Immobilieninvestor damit. Schließlich geht es um die Existenz und da sollte man besser keine Risiken eingehen. Das gilt auch bei der Anschlussfinanzierung eines laufenden Kredits mit Hilfe eines Forward Darlehens.

Gibt es sonst noch Alternativen wie die variable Verzinsung eines Kreditteils?

Da die sichere Planungsgrundlage für die Zukunft an erster Stelle stehen sollte, rate ich von einer variablen Verzinsung gerade im aktuellen Umfeld ab. Das gilt ebenfalls für die Finanzierung in Fremdwährung. Auch sie birgt Unsicherheiten in Form von Währungsschwankungen.

Wie kann ich mich sonst noch absichern?

Durch eine vorausschauende Planung. Am Ende der Laufzeit meines Kredits habe ich eine Restschuld, die ich heute schon kenne. Die Annuität, also Zins plus Tilgung, für den Restkredit sollte ich mit sechs bis acht Prozent einkalkulieren. Der Immobilieninvestor sollte sich also recht sicher sein, dass er in der Lage ist, diesen Restkredit mit einer höheren Kreditrate bedienen zu können.

Was raten Sie grundsätzlich, wenn man aktuell an den Kauf oder den Bau einer Immobilie denkt?

Ich würde die Finger davon lassen. Das gilt insbesondere für Investitionen in gebrauchte Wohnungen oder Häuser, weil hier noch durch die energetischen Auflagen zusätzliche Kosten entstehen. Lediglich zur Eigennutzung kann man aktuell noch in Immobilien investieren.

Neue Gothaer BasisVorsorge GarantieRente Index vereint Steuervorteile, Sicherheit und Rendite

Im Ruhestand selbstbestimmt leben – eine wesentliche Voraussetzung dafür ist finanzielle Unabhängigkeit. Die Gothaer BasisVorsorge GarantieRente Index unterstützt Kundinnen und Kunden mit einem Mix aus Steuervorteilen, Sicherheit und Renditechance beim Aufbau ihrer Vorsorge im Alter. Das neue Produkt ist ab sofort verfügbar.

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