• Bericht legt Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit im Kerngeschäft, im Unternehmen selbst und beim gesellschaftlichen Engagement der Gothaer
  • Gothaer hat 1,3 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investiert
  • CO2-Emissionen wurden seit 2018 um 26 Prozent auf 13.329 t reduziert
  • 2020 Gothaer Stiftung zur Förderung von Nachhaltigkeit gegründet
  • Nachhaltigkeit wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette durch Beitritt zu UN PRI, GRESB und UNEP FI PSI gestärkt

Die Hochwasserkatastrophe als Folge des menschengemachten Klimawandels zeigt einmal mehr, wie zentral der Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken für Versicherungen ist. „Als Versicherung sehen wir die Folgen des Klimawandels aus verschiedenen Perspektiven“ so Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns. „Zum einen geht es nach einem solchen Ereignis darum, an der Seite unserer Mitglieder zu stehen und schnelle Hilfe zu leisten. Zum anderen sind wir als Unternehmen selbst gefragt: Durch die Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien in unsere Kapitalanlage und unsere Versicherungsprodukte nehmen wir aktiv Einfluss und unterstützen die Transformation hin zu einer klimaschützenden Wirtschaftsweise. “Um das Thema im Unternehmen voranzutreiben, hat der Gothaer Konzern im Januar 2020 einen eigenen Bereich Nachhaltigkeitsmanagement gegründet. Unter der Leitung von Svetlana Thaller-Honold wird hier die Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt und gemeinsam mit einem das gesamte Unternehmen umspannenden Netzwerk umgesetzt.

Heute veröffentlicht die Gothaer ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2020. „Wir wollen mit dem Nachhaltigkeitsbericht zeigen, dass wir unserem Anspruch, „Glaubhaft nachhaltig“ zu sein, sehr ernst nehmen. Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit im gesamten Gothaer Konzern zu implementieren. Dazu zählen die Kapitalanlage, unsere Produkte, CO2-neutrale Standorte und die Förderung von Nachhaltigkeit in der Gesellschaft“, so Svetlana Thaller-Honold. Im Jahr 2020 konnten in allen drei Feldern bereits erste Meilensteine erreicht werden. So hat die Gothaer mittlerweile 1,3 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investiert, die CO2– Emissionen seit 2018 um 26 Prozent auf 13.329 t reduziert und im Jahr 2020 die Gothaer Stiftung zur Förderung von Nachhaltigkeit gegründet.

Der Bericht wurde gemäß dem Berichtstandard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) erstellt. Der DNK umfasst 20 Kriterien zu den Bereichen Strategie, Prozesse, Umwelt und Gesellschaft. Das berichtende Unternehmen muss ausführlich darlegen, welche Ziele, Managementkonzepte es in den jeweiligen Bereichen verfolgt und anhand vorgegebener Indikatoren die Fortschritte darlegen. Die Entsprechenserklärungen werden in der DNK-Datenbank der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Damit sind sie vergleichbar und es wird eine maximale Transparenz hergestellt.

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„Nachhaltigkeitsmanagement ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie Ambition25 und gehört für uns zu einer zukunftsgerichteten Unternehmensführung Mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsmanagement wollen wir uns zudem vom Wettbewerb abheben. Denn immer mehr Kundinnen und Kunden und insbesondere junge Talente achten auf Nachhaltigkeit. Sie wollen Teil eines Unternehmens sein, das ihre eigenen Werte vertritt. Deswegen haben wir 2020 viel unternommen, um unser Ziel, „Glaubhaft nachhaltig“ zu sein, im Unternehmen spürbar zu machen“, erklärt Harald Epple, Finanzvorstand und verantwortlicher Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit im Gothaer Konzern. Ganz neu ist auch die Dienstwagenverordnung, die Anfang Juli in Kraft getreten ist: durch die signifikanten Vergünstigungen für Elektroautos setzen wir starke Anreize für die nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden und leisten damit einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen.

Auch in Bezug auf die Kapitalanlage rückt das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus: Seit 2018 berücksichtigt der Gothaer Konzern explizit ökologische und soziale Aspekte sowie Kriterien der Unternehmensführung – sogenannte Nachhaltigkeits-Kriterien. Nach dem Beitritt zu UN PRI im Mai 2020 ging die Gothaer im September 2020 mit der Mitgliedschaft bei dem Global Real Estate Sustainability Benchmark (kurz: GRESB) einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Kapitalanlage: GRESB ist das führende Bewertungssystem zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienunternehmen und Immobilienfonds.

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Bewertung Gothaer veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht.

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