Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Kreislauferkrankungen im Ennepe-Ruhr-Kreis nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. 3.804 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär in Kliniken in Westfalen-Lippe aufgenommen werden. Dies teilte heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 25.691 (2018: 25.320) AOK-versicherte Patienten im Ennepe-Ruhr-Kreis mussten im Krankenhaus behandelt werden. 33,3 Prozent der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. „Außerdem wurden rund 25 Prozent mehr Frauen (14.290) im Krankenhaus behandelt als Männer (11.401)“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (2.727), gefolgt von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (2.510). Außerdem wurden Patienten wegen Neubildungen (2.413) und Verletzungen, Vergiftungen (2.116) ins Krankenhaus eingewiesen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen 31 Prozent mehr Männer (950) als Frauen (723) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 46 Prozent mehr Frauen (1.490) als Männer (1.020) ins Krankenhaus eingewiesen.

Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 4,5 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 5,9 Tagen bei Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, 6,6 Tagen bei Neubildungen sowie 6,8 Tagen bei Krankheiten des Kreislaufsystems. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich 16,8 Tage stationär.

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Bewertung Krankenhauseinweisungen im Ennepe-Ruhr-Kreis.

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