Angesichts steigender Corona-Fallzahlen rät die BARMER dringend zur zeitnahen Grippeschutzimpfung, die für alle BARMER-Versicherten kostenlos ist. So ist die Zahl der krankgeschriebenen BARMER-Versicherten aufgrund einer Covid-19-Infektion von der 34. Kalenderwoche (16. bis 22. August) auf die 36. Kalenderwoche (30. August bis 5. September) von 2.853 sprunghaft auf 3.451 Fälle gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 21 Prozent. „Die Zahl der Corona-Erkrankten wird weiter zunehmen. Eine Grippeschutzimpfung für diesen Winter ist wichtiger denn je, um mögliche schwerwiegende Doppelerkrankungen mit Covid-19 zu vermeiden und um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. Erste Politiker fordern eine kostenlose Grippeschutzimpfung für alle Menschen. Die BARMER habe bereits vor Wochen reagiert und übernehme die Kosten der Influenzaimpfung für alle ihre Versicherten, und zwar unabhängig von ihrem Risikostatus.
 
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Ah ja, schon wieder Impfen um einer eventuellen Doppelerkrankung vorzubeugen. Vielleicht sollte man zunächst einmal den Arzt seines Vertrauens daraufhin befragen inwieweit man eine Doppelerkrankung zu fürchten hat. Ich für meinen Teil denke mir vor rückläufigen Impfungen gegen Grippe das anscheinend der Impfstoff unter das Volk muss. Ich möchte betonen das ist nur mein Gedanke.
Überaus interessant und großzügig ist, das die Barmer für alle Versicherten die Kosten übernimmt. Hier drängt sich eine Frage auf: Hat die Barmer ein Sonderkonto wovon Sie die Impfungen bezahlt oder sind die Kosten bereits von den Mitgliedern mit ihrem Beitrag erbracht worden. Fragen über Fragen?
 

STIKO: Keine Grippeimpfung für alle

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, kurz STIKO, sieht diese Effekte nicht ausreichend belegt. Aktuell empfiehlt sie die Impfung nur chronisch kranken Kindern. Zwar stehe in dieser Saison mehr Grippe-Impfstoff als sonst zur Verfügung. Er würde aber nicht für alle reichen.
 
Vollständiger Impfschutz nach zwei Wochen aufgebaut
Allem voran die Risikogruppen sollten sich zeitnah impfen lassen. Dazu zählten etwa Schwangere, ältere Menschen und chronisch Kranke. Wer gegen die Grippe geimpft sei, könne eine besonders gefährliche Doppelinfektion von Covid-19 und Influenza vermeiden. Je früher man sich gegen die Grippe impfen lasse, desto besser, so Straub. Die Grippesaison beginne in der Regel Anfang Oktober und ende Mitte Mai. Nach der Impfung dauere es bis zu 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut sei. Vor allem für Risikogruppen könnten Influenzaviren lebensbedrohlich sein. Im Winter 2017/2018 hätten sich knapp 350.000 Menschen mit dem Grippevirus infiziert, etwa 25.000 seien daran gestorben.
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Eine Frage drängt sich gerade noch auf: ” Wenn in 2017/2018 ca. 25.000 Menschen am Grippevirus gestorben, wieso ist die Sterblichkeitsrate bei Covid19 im Verhältnis weitaus geringer? Schon wieder Fragen über Fragen?

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