Das ifo Geschäftsklima hat sich im Juli erneut klar aufgehellt, und die Stimmungsverbesserung ist breit aufgestellt. Sie zeigt sich in allen Wirtschaftssektoren. Der Tiefpunkt der Krise scheint zunehmend durchschritten und die Unternehmen hoffen auf eine Belebung der Nachfrage.
In den deutschen Schlüsselbranchen Maschinenbau, Metall- und Automobilindustrie sind die Unternehmen allerdings im historischen Vergleich nach wie vor relativ schlecht gestimmt, zumal bereits das Jahr 2019 nicht gut lief.
Die Coronakrise wird eine neue Normalität bringen und kann ein Beschleuniger für den bereits begonnenen Strukturwandel und die Digitalisierung werden. Unternehmen sollten sich auf die neuen Bedingungen einstellen und nicht nur darauf hoffen, dass sich die Nachfrage von allein wiederbelebt – dies gilt insbesondere für die genannten Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft.
 

Klare Stimmungsaufhellung

Das ifo Geschäftsklima hat sich im Juli erneut klar aufgehellt und liegt nur noch 5 Punkte unter seinem Vorkrisenniveau vom Februar 2020. Der Teilindex der Geschäftserwartungen hat sogar seinen Februar-Wert überschritten; bezogen auf den Ausblick scheint sich zumindest eine V-förmige Erholung abzuzeichnen. Lediglich die aktuelle Lage wird noch deutlich schlechter als zu Anfang des Jahres beurteilt, hat sich aber ebenfalls im Vergleich zu den Vormonaten aufgehellt.
Die Stimmungsverbesserung zeigt sich in allen Wirtschaftssektoren. Bei den Dienstleistungen ist der Index sogar bereits wieder im positiven Bereich angekommen.
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