Laut ADFC hat eine französische Studie gezeigt, dass in 90 Prozent aller Fahrraddiebstähle die Räder nur durch minderwertige Schlösser gesichert waren.
Vernünftiger Diebstahlschutz setzt also ein vernünftiges Schloss voraus: Dabei lohnt es sich, ein kleines bisschen mehr auszugeben – nicht nur weil teurere Schlösser schwerer zu knacken sind. Sondern auch, weil sie langlebiger und damit nachhaltiger sind. Damit sparst Du auf lange Sicht sogar Geld.
 

Welche Schlossarten schützen wirklich? Sicherheitsstufen bei Fahrradschlössern

  • Am Fahrrad angebrachte Rahmenschlösser oder dünne Spiralkabelschlösser bieten wenig Schutz, auch wenn sie praktisch und leicht sind. Sie hindern Täter*innen zwar daran, direkt aufzusteigen und davonzufahren – mehr aber auch nicht.
  • Ketten- und Faltschlösser in guter Qualität bieten guten Schutz. Sie sollten aus gehärtetem Stahl sein. Damit sind sie zwar keine Leichtgewichter, aber doch gut zu verstauen. Ein Faltschloss kann man oft mit einer passenden Halterung kaufen, in der das Schloss unterwegs direkt am Rahmen verstaut werden kann. Kettenschlösser können während der Fahrt einfach um den Rahmen gewickelt werden – im Vergleich zu Faltschlössern bieten sie mehr Flexibilität, was das Absperren erleichtert.
  • Bügelschlösser aus Stahl haben die höchste Sicherheitsstufe der Fahrradschlösser. Sie sind aber leider auch teurer, schwerer und deutlich unhandlicher: Es ist es schwierig, beim Bügelschloss die richtige Größe zwischen „noch transportfähig“ und „groß genug, um das Rad an einen festen Gegenstand zu sperren“ zu finden. Letzendlich ist es also Geschmackssache, wie Dein Schloss aussieht – aber aus Stahl sollte es sein.

Worauf beim Schlosskauf achten?

  • Im Idealfall hat Dein Schloss eine Länge, die ausreicht, um es um beide Räder und den Rahmen an eine Befestigung anzuschließen.
  • Es kommt bei einem Schloss nicht nur auf das Material an, sondern auch auf den Verschließmechanismus: Denn wer nicht mit der Flex anrückt, kann sein Glück immer noch am Zylinderschloss probieren. Bei hochwertigen Schlössern sind die Aussichten für Täter*innen ohne schweres Gerät aber gering.
  • Ob Schlüssel- oder Zahlenschloss spielt für die Sicherheit keine große Rolle – sofern Du beim Absperren nicht nur eine einzige Ziffer verdrehst. Natürlich besteht auch dann die Chance, dass jemand fröhlich eine Kombination nach der anderen durchprobiert – die Erfolgswahrscheinlichkeit ist aber verschwindend gering. Bei vier Zahlenrädern mit je zehn Ziffern gibt es immerhin 10.000 potenzielle Kombinationen – da wäre man eine Weile beschäftigt.
  • Achte beim Schlosskauf am Besten auf das VDS-Siegel – dann weißt Du, dass das Schloss hinsichtlich Funktionssicherheit, Zuverlässigkeit und Witterungsbeständigkeit auf Herz und Nieren geprüft wurde. Der VDS hat auch eine Liste von empfohlenen Schlössern veröffentlicht. Und auch die Stiftung Warentest gibt regelmäßig detaillierte Testergebnisse verschiedener Schlossarten und -hersteller heraus.
Neueste Meldungen  Neu im Vorstand der DEVK Rechtsschutzversicherungs-AG: Annette Hetzenegger

Quelle:
ver.de für nachhaltige Entwicklung eG
ver.de Projektgesellschaft AG
Frundsbergstr. 23
80634 München

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