Energietarif wechseln: Vergleichsportale und Wechseldienste im Test

Der Weg zum günstigsten Strom- und Gaspreis führt für viele Kunden über Vergleichsrechner. Im aktuellen Test der Stiftung Warentest von acht dieser Portale schnitt aber keines gut ab. Nur zwei waren befriedigend, die anderen ausreichend oder mangelhaft. Eine Alternative können Wechseldienste sein, die jährlich für den Kunden zu einem günstigen Tarif wechseln. Der Test von Wechseldiensten zeigt: Sie lohnen sich.

Über Vergleichsportale wie Check24, Verivox oder Stromvergleich.de suchen Kunden aktuelle Preise und Tarifbedingungen. Das Problem: Es mangelt vor allem an wichtigen Tarifinformationen und Transparenz. Der monatliche Abschlag ist zum Beispiel bei einigen Portalen nicht ohne weiteres erkennbar, weil der Neukundenbonus in den Durchschnittspreis mit eingerechnet wird, der aber erst nach Ablauf des Lieferjahres gutgeschrieben wird. Zudem erhalten die meisten Portale eine Provision vom Energieversorger, wenn sie einen Tarif vermitteln, weshalb bei ihnen zunächst nur diese Angebote erscheinen. Auch viele Datenschutzerklärungen haben Defizite. Die Stiftung Warentest rät daher, bei mehreren Portalen zu schauen und gibt Tipps, wie man zum günstigsten Tarif kommt.

Wer sich nicht selbst um einen günstigen Energietarif kümmern möchte, kann einen der sieben Wechseldienste im Test nutzen. Sie suchen jedes Jahr einen günstigen Tarif, wechseln den Anbieter und vermitteln zwischen Energieversorger und Kunden. Bezahlt wird meist mit 20 bis 30 Prozent der Ersparnis. Im Langzeittest der Stiftung zeigte sich, dass es einen eindeutigen Testsieger gibt, der sehr empfehlenswert ist, die anderen sechs Wechselhelfer sind empfehlenswert.

Die Tests sind unter www.test.de/stromtarifrechner und www.test.de/stromwechsel abrufbar und erscheinen auch in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

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