• Akkus zum Neuwert versichert – kein Abzug „neu für alt“
  • Optimiertes Deckungskonzept bereits in Autoversicherung Komfort enthalten
  • Fehlbedienung der Ladestationen über Vollkasko mitversichert

Die Anzahl an Elektroautos steigt deutlich – sowohl bei den Neuzulassungen als auch bei den Verkaufszahlen. Ein zentraler Grund sind die Vorgaben der Europäischen Union zur CO2-Reduktion, die nur mit Elektrofahrzeugen eingehalten werden können. „Für uns als Allianz bedeutet dies, dass wir unsere Produkte und Prozesse unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten neu denken und weiter entwickeln“, sagt Frank Sommerfeld, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG auf dem 9. Allianz Autotag. Die Allianz hat deshalb ihr Versicherungsangebot für Elektro und Hybridfahrzeuge deutlich erweitert.

Gibt es bei Haftpflichtfragen keinen Unterschied zu Autos mit Verbrennungsmotor, sind Leistungen im Bereich der Kaskoversicherung umso entscheidender. Denn die Technik von Elektroautos unterscheidet sich teils deutlich von den in Verbrenner- Fahrzeugen verbauten Systemen. „Kapazitätsschwächen der Batterien, neue, komplexe und kostspielige Reparaturen, verändertes Brandverhalten, Cyberrisiken sowie die nachhaltige Beschaffung und Entsorgung von kritischen Komponenten und Rohstoffen“, beschreibt Frank Sommerfeld, Vorstandsvorsitzender der Allianz
Versicherungs-AG, die neuen Risiken.

Aus diesem Grund bietet die Allianz bereits seit einigen Jahren einen sehr guten Versicherungsschutz für Elektro- und Hybridfahrzeuge an. Dieser war bisher ausschließlich in der Produktlinie Premium integriert. Mit dem neuen Tarif im Herbst ist die verbesserte Deckung ab dem 1.10.2021 auch in der verkaufsstärksten Produktlinie Komfort und zusätzlich bei Motorrädern und Wohnmobilen enthalten. Damit bietet die Allianz einen umfassenden Versicherungsschutz für den wachsenden Elektro- und Hybridmarkt zu günstigen Beiträgen an.

Erweiterte und neue Deckungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Die Allianz bietet eine Allgefahrendeckung ohne komplizierte Ausschlüsse für den Akku (ohne Abzug „neu für alt). Nur Material- oder Konstruktionsfehler sowie Schäden aufgrund von Verschleiß oder Abnutzung sind nicht mitversichert.

Die Kosten für die Zustandsdiagnostik zur Überprüfung der Reparaturfähigkeit sind bis 1.500 Euro mitversichert. Kann der Akku nicht repariert werden, ist im Produkt Komfort in den ersten 24 Monaten und in Premium in den ersten 36 Monaten der Neupreis des Akkus versichert. Für alle weiteren Elektrofahrzeuge (z. B. E-Motorrad) wird in den ersten 24 Monaten der Neupreis des Akkus erstattet.

Versichert sind künftig auch Schäden an der eigenen fest installierten Ladestation (Wallbox oder Induktionsplatte) durch Vandalismus, Fehlbedienung beim Laden des Fahrzeugs oder aufgrund eines Fahrzeugfehlers. Die Entschädigung beträgt dabei höchstens 2.500 Euro.

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Wird der Akkumulator in einem Elektroauto durch Brand oder einen schweren Unfall zerstört, entstehen weitere, meist hohe Kosten. Zum Beispiel durch die Lagerung im Wassercontainer, die Entsorgung des kontaminierten Löschwassers oder für einen Spezialtransport des beschädigten Fahrzeugs in eine spezialisierte Werkstätte. Im neuen Angebot sind all diese Leistungen mitversichert.

Zusätzlich ist bereits in der Teilkaskoversicherung ein umfangreicher Versicherungsschutz enthalten. Der Diebstahl eines Ladekabels während des Ladens oder ein Tierbissschaden sind ebenso mitversichert wie Überspannungsschäden aufgrund von Gewitter.

Im Premium Schutzbrief ist der leere Akku als Panne mitversichert, und auch hier gilt das Leistungsversprechen der Allianz, dass der Kunde in 60 Minuten wieder mobil ist.

Auch künftig fördert die Allianz den Umstieg auf die Elektromobilität mit einem zusätzlichen finanziellen Anreiz in der Versicherungsprämie. Um das elektrische Fahren zu unterstützen, wird wie bisher ein Elektro-Nachlass von bis zu 20 Prozent automatisch im Beitrag berücksichtigt.

Wer im Herbst neben den Reifen auch den Versicherer wechseln will, tut gut daran, sich zuvor eingehend zu informieren.

Die Preise der Gesellschaften differieren zum Teil erheblich. Wer vergleicht, der kann oftmals etliche hundert Euro sparen. Die Stiftung Warentest ermittelte bereits für Modellkunden erhebliche Beitragsunterschiede zwischen den verschiedenen Versicherern. Für Fahranfänger kann zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif der Haftpflichtversicherung mit Teilkasko eine Differenz von 1.000 Euro bestehen. Bei anderen Verträgen sind die Beitragsdifferenzen zwar nicht so erheblich, machen aber schnell einige hundert Euro jährlich aus.

Quelle: Verbraucherzentrale

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Bewertung Elektroautos richtig versichern mit der Allianz.

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