Am zweiten Oktober ist der „Gib deinem Auto einen Namen“-Tag. Früher hießen Pkw gerne „Suse“ oder „Knutschkugel“. In Zukunft werden vielleicht Namen wie „Stromer“ oder „Elektra“ angesagt sein.

Darauf deutet eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag der DEVK Versicherungen hin. Denn beim Autokauf verabschieden sich immer mehr Menschen von konventionellen Antrieben und wechseln zu umweltfreundlicheren Alternativen.

DEVK PM 2021 09 30 Umfrage Autokauf Infografik

Corona-bedingt wurden 2020 weltweit rund 64 Millionen Fahrzeuge zugelassen – laut statista weniger als die Jahre davor. In den Prognosen für 2021 und 2022 steigen die Neuzulassungen jedoch wieder auf das Niveau vor der Pandemie. In Deutschland gehört das Auto weiterhin zu den wichtigsten Verkehrsmitteln. Bei der Anschaffung legen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend Wert auf umweltfreundliche Antriebe. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der DEVK, für die das Meinungsforschungsinstitut YouGov insgesamt 2.039 Personen repräsentativ befragt hat – davon 1.365, die erwägen, ein Auto zu kaufen.

Für Familien ist das Auto unverzichtbar
Dabei ist der Anteil derer, die kein Auto kaufen wollen, mit 28 Prozent relativ hoch. Das trifft vor allem auf Singles, Geschiedene und kinderlose Paare zu. Ganz anders bei Familien: Leben Kinder unter 18 Jahre im Haushalt, planen die meisten Eltern eine Pkw-Anschaffung. Im Bundesdurchschnitt wollen sich rund ein Drittel der Deutschen für einen Gebrauchtwagen entscheiden (31 Prozent). Mit einem neueren Auto liebäugeln rund ein Drittel der Befragten – 22 Prozent mit einem Neufahrzeug, 10 Prozent mit einem Jahreswagen.

Bei der Finanzierung sind sich die Deutschen einig: Mehr als die Hälfte der Befragten, für die ein Autokauf infrage kommt, sparen dafür (56 Prozent). Oft trägt auch der Verkauf des alten Autos zur Anschaffung des neuen bei (37 Prozent). Fast ein Viertel nimmt einen Kredit auf (23 Prozent). Privates Leasing oder Leasing über den Arbeitgeber spielen dagegen eher eine untergeordnete Rolle.

Alternative Antriebe boomen
Bei der Wahl des Antriebs hat der Benziner aktuell die Nase vorn: 40 Prozent würden sich für einen Ottomotor entscheiden. Auf dem Rückzug ist dagegen der Diesel. Nur noch 12 Prozent der Befragten wollen sich einen anschaffen. Vor vier Jahren hatten noch 20 Prozent der Deutschen ein Dieselauto – das zeigt eine YouGov/DEVK-Umfrage von 2017 im Zusammenhang mit dem Dieselskandal. Alternative Antriebe sind heute gefragt wie nie zuvor.

Fast jeder Vierte möchte sich einen Pkw mit hybridem (16 Prozent) oder sogar rein elektrischem Antrieb (10 Prozent) anschaffen. Das zeigt sich auch in den Neuzulassungen seit Jahresbeginn. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden von Januar bis August insgesamt mehr als 421.000 Fahrzeuge mit hybridem oder Elektroantrieb zugelassen. Das ist fast ein Viertel aller neuzugelassenen Pkw in diesem Zeitraum. Zum Vergleich: 2017 besaßen nur jeweils 1 Prozent der Deutschen ein Elektro- oder Hybridfahrzeug. Heute würden sich fast ein Drittel der Männer (31 Prozent) für ein E-Auto entscheiden (rein elektrisch 12 und hybrid 19 Prozent). Bei den Frauen steht der Benziner hoch im Kurs (45 Prozent).

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Öko-Rabatt für Elektromotor
Wer sich beim Autokauf für eine elektrisch betriebene Variante entscheidet, kann bei der Kfz-Versicherung sparen. Für ein reines Elektroauto gibt es 15 Prozent Rabatt in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Besitzerinnen und Besitzer von Hybrid-Pkw erhalten immerhin eine Ermäßigung von 5 Prozent in der Kfz-Haftpflicht.

Von A wie Akku bis Z wie Zündkabel
Bei der DEVK ist nicht nur der Akku mitversichert. Kommt die Ladekarte bei einem Einbruch abhanden oder fällt das Ladekabel einem Brand zum Opfer, zahlt die DEVK den Schaden. Auch bei Kurzschlüssen und Überspannungsschäden am Elektroauto übernimmt der Versicherer die Kosten. Werden Kabel, Schläuche und Leitungen durch Tierbisse beschädigt, zahlt die DEVK die Reparatur inklusive Folgeschäden – im Premium-Schutz sogar unbegrenzt.

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Bewertung Ein Viertel der Deutschen will sich umweltfreundliche Autos kaufen.

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