Noch nie wurde ein Impfstoff gegen ein Virus so schnell entwickelt wie in der Corona-Pandemie. Erste Angaben der Hersteller stimmen optimistisch, was den Impfschutz betrifft. Wir beantworten viele praktische Fragen, die sich jetzt stellen.

Impfstoff-Zulassungen gegen das Coronavirus werden noch für Dezember erwartet, Impfzentren in Bayern und ganz Deutschland gerade aufgebaut. Mit den ersten zur Verfügung stehenden Impfdosen für die Bevölkerung wird ab Januar gerechnet. Jetzt stellen sich ganz praktische Fragen: Wo bekommt man die Impfung? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Ist die Impfung kostenlos?

Wer entwickelt derzeit einen Corona-Impfstoff?

Die Impfstoff-Forschung gegen Covid-19 läuft weltweit auf Hochtouren. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO werden aktuell 48 mögliche Impfstoffe bereits am Menschen getestet, weitere 164 Kandidaten sind in der vorklinischen Entwicklung. Drei Pharmaunternehmen liegen derzeit bei der Impfstoffentwicklung vorne: das deutsch-US-amerikanische Gespann Biontech/Pfizer, der US-Konzern Moderna sowie ein britisches Duo, bestehend aus dem britisch-schwedischen Konzern AstraZeneca und der Universität Oxford. Sie alle hatten in den vergangenen Monaten positive Daten zu einem Corona-Impfstoff vorgelegt.
 

Impfstoff von Biontech/Pfizer: Großbritannien lässt Corona-Impfstoff zu

Biontech/Pfizer und Moderna haben jeweils Zulassungsanträge bei der europäischen Arzneimittel-Agentur EMA und der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt. Die EMA will das Prüfergebnis für den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer bis spätestens 29. Dezember mitteilen.
Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat nach Angaben des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Das teilten die beiden Unternehmen heute mit. Es die erste Zulassung für BNT162b2 weltweit.
 

Moderna – Entscheidung der Zulassung gegen Mitte Januar

Über den Zulassungsantrag des US-Konzerns Moderna soll eine Entscheidung voraussichtlich am 12. Januar getroffen werden. Gibt die EU-Behörde ihre Zustimmung, wäre in einem nächsten Schritt die EU-Kommission an der Reihe. In der Regel folgt die Kommission dabei den Empfehlungen der EMA.
 

Die Zulassung für den Impfstoff von AstraZeneca verzögert sich

Schwieriger liegt der Fall bei AstraZeneca. Der britische Konzern hatte Ungereimtheiten bei seiner Wirksamkeitsstudie aufgrund einer Dosierungsspanne eingeräumt. Der nach Ansicht von Experten eigentlich vielversprechende Impfstoff von AstraZeneca soll nun in einer neuen Studie nochmals an mehr und auch älteren Probanden (zum Teil mit Vorerkrankungen) getestet werden und verlässlichere Daten liefern.
In Russland und China wurden Impfstoffe bereits zugelassen, bevor Ergebnisse der Wirksamkeitsstudien vorlagen. Diese Studien werden derzeit zum Teil mit freiwilligen Probanden in Drittstaaten durchgeführt.
 

Wie funktionieren die Impfstoffe?

Die Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna haben beide sogenannte mRNA-Impfstoffe entwickelt. mRNA steht dabei für Messenger Ribo Nucleic Acid (Boten- Ribonukleinsäure). Die mRNA-Impfstoffe konfrontieren einige wenige Körperzellen mit Teilen der Erbinformation des Virus, die in der mRNA gespeichert ist. Diese liefert den Bauplan für einzelne ungefährliche Virusproteine, die als Antigene bezeichnet werden. Die Antigene aktivieren wiederum das Immunsystem und rufen im Erfolgsfall die schützende Immunantwort hervor.
mRNA-Impfstoffe können dabei nicht ins menschliche Erbgut eindringen, denn beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA (Desoxyribonukleinsäure) im Zellkern. Die chemische Struktur der mRNA aus dem Impfstoff unterscheidet sich jedoch von der Struktur der DNA, sodass diese nicht ins Erbgut des Menschen “eingebaut” werden kann.
 

 
Das Vakzin von AstraZeneca beruht auf einer herkömmlichen Herstellungsweise und ist ein sogenannter Vektorimpfstoff. Ein abgeschwächtes, für den Menschen harmloses Virus dient dabei als Transportmittel (Vektor) für einen ungefährlichen Teil der Erbinformation des Corona-Virus. Vektorimpfstoffe enthalten den Bauplan für ein oder mehrere Antigene, die das Immunsystem aktivieren. Der Impfstoff von AstraZeneca setzt hier an der gleichen Stelle an wie die mRNA-Impfstoffe.
 

Wie gut wirkt die Impfung?

Die bisherigen Impfstoff-Kandidaten haben den Hersteller-Angaben zufolge eine hohe Wirksamkeit. Die Corona-Vakzine von Moderna und Biontech/Pfizer sollen einen Schutz von über 90 Prozent bieten: Während Moderna von einer Wirksamkeit von rund 94 Prozent ausgeht, vermeldete Biontech/Pfizer einen 95-prozentigen Schutz. Der vom Pharmakonzern AstraZeneca entwickelte Impfstoff lag – je nach Verabreichung und Dosierung – bei einer Effektivität von 90 beziehungsweise 62 Prozent. Zusammengenommen ergibt sich daraus eine Wirksamkeit von 70 Prozent. Aufgrund dieser diffusen Wirkungsgrad-Angaben wird AstraZeneca eine neue Wirksamkeitsstudie durchführen.
Experten wie der Generaldirektor des internationalen Pharmaverbands IFPMA Thomas Cueni und auch der US-Immunologe und Corona-Experte Anthony Fauci bewerten den Wirkungsgrad der Coronaimpfstoffe als “bemerkenswert” bzw. “hervorragend”. Zum Vergleich: Der jährliche Grippeimpfstoff hat bei gesunden Kindern und Jugendlichen eine Schutzwirkung von 59 bis 75 Prozent, bei gesunden Erwachsenen liegt die Schutzwirkung der Grippeimpfung zwischen 59 und 67 Prozent.
 

Welche Nebenwirkung hat eine Corona-Impfung?

Noch nie in der Geschichte der Impfstoffentwicklung wurde so schnell ein Impfstoff gegen ein neues Virus entwickelt. Daher stellt sich bei vielen die Frage, ob der neue Impfstoff frei von Nebenwirkungen ist.
Die Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna teilten nach Abschluss ihrer letzten Analysen mit, dass der Impfstoff über alle Altersgruppen hinweg ähnlich gut funktioniere und praktisch keine ernsten Nebenwirkungen zeige. Der Impfschutz liege bei Menschen, die über 65 Jahre alt sind, bei über 94 Prozent.
Impflinge wurden zwei Monate beobachtet
Aufgrund von Statistiken geht man davon aus, dass fast alle Nebenwirkungen von Impfungen in den ersten sechs Wochen auftreten. Die Teilnehmenden der Studien für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wurden mindestens zwei Monate nach Gabe der zweiten Dosis beobachtet. So verlangt es die US-Zulassungsbehörde FDA für die Notfallgenehmigung.
Biontech/Pfizer und Moderna versichern, dass bei keinem Probanden in den zwei Monaten nach der zweiten Spritze ernste Nebenwirkungen aufgetreten seien – also lebensbedrohliche Folgen, die eine Klinikbehandlung notwendig machen oder zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen. In diese Kategorie fallen beispielsweise allergische Schocks oder neurologische Probleme sowie schlimmstenfalls der Tod.
Leichte Nebenwirkungen wie bei einem Infekt
Ein geringer Anteil der Impflinge litt nach Angaben der Unternehmen unter Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen und einer geröteten und schmerzenden Einstichstelle, besonders nach der zweiten Dosis. Manchmal kam es auch zu leichtem Fieber oder Schüttelfrost.
 

Wie sicher ist die Corona-Impfung?

Da die Impfung ganz neu auf den Markt kommen soll, lässt sich über Langzeitnebenwirkungen noch keine Aussage machen. Das Beruhigende an den aktuellen Studien ist die hohe Zahl an Testpersonen: 44.000 Freiwillige sind es bei Biontech/Pfizer und 30.000 bei Moderna. Den Zulassungsbehörden stehen also die Gesundheitsdaten zehntausender Probanden zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren umfassten Studien für Impfstoffe im Schnitt rund 6.700 Testpersonen.
Die Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna prüfen während der Studien, ob die Impfung nicht nur vor Covid-19, sondern auch vor schweren Verläufen der Krankheit schützt. Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch eventuelle Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden. Bislang wurden keine schweren Nebenwirkungen verzeichnet.
Wie lange aber der Impfschutz anhält und welche Langzeitnebenwirkungen auftreten können, braucht noch mehr Zeit: “Das wird noch Monate, wenn nicht ein Jahr oder länger dauern, bis wir das wirklich abschließend beurteilen können”, betont Virologe Oliver Keppler im BR-Fernsehen.
 

Kann ein Corona-Geimpfter ansteckend sein?

Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die ersten mRNA-Impfstoffe der Anbieter Biontech/Pfizer und Moderna, die auf den Markt kommen, zumindest verhindern, dass Menschen an Covid-19 erkranken. Es kann laut Experten jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Geimpften weiter mit dem Virus infizieren und es unbemerkt an andere weitergeben.
Insbesondere Infektionen der Atemwege seien mit Impfstoffen schwer vollständig zu blockieren, sagt Bodo Plachter, stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie am Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Sie würden aber wohl dazu beitragen, die Viruslast zu reduzieren.
 

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Wie lange hält die Impfung?

Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die Antworten liefern, wie lange der Impfschutz hält. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass eine Impf-Immunisierung gegen Corona ein Leben lang hält. Es könnte eher sein, dass man sie wie bei der Grippe-Schutzimpfung regelmäßig wiederholen muss. Auch wer eine Covid-19-Erkrankung überwunden hat, ist möglicherweise nicht dauerhaft vor einer erneuten Infektion geschützt.
Eine natürliche Infektion sei nicht mit einer Impfung vergleichbar, die Immunantwort falle nach einer Impfung effizienter aus, sagt Carsten Watzl, Immunologe am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der Technischen Universität Dortmund. “Die Hoffnung ist also, dass die Immunität durch die Impfstoffkandidaten deutlich länger anhält.” Ob für eine Immunität vor allem Antikörper oder T-Zellen – zwei der zentralen Waffen unseres Immunsystems – oder aber eine Mischung aus beiden wichtig ist, sei noch nicht zu beantworten, sagt Watzl.
Insgesamt würden die Impfstoffe aber zunächst für eine Beruhigung der Situation sorgen. “Selbst wenn der Schutz nur zwei Jahre hält, könnte nachgeimpft werden“, sagt Watzl. “Das wäre zwar nervig, aber beherrschbar.” Und Sars-CoV-2 würde so zu einem weiteren Erreger, gegen den man regelmäßig impfen muss. “Wir hätten dann aber keine Pandemie mehr.”
 

Kann man Herdenimmunität erreichen?

Nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) genügt eine Immunisierung von etwa zwei Dritteln der Bevölkerung, um die Verbreitung von Corona aufzuhalten. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung. Erst dann könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten, sagte die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien. Die sogenannte Herdenimmunität wäre dann hergestellt.
Um diese Raten zu realisieren, wird es jedoch längere Zeit dauern. Wenn man pro Tag 100.000 Menschen impfen würde, brauche man 150 Tage, um 15 Millionen Menschen zu impfen, so Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko). Dieses Tempo wäre seiner Ansicht nach bereits eine Herausforderung. Die Chef-Virologin der Technischen Universität München, Ulrike Protzer, geht für einen flächendeckenden Corona-Schutz von einer ähnlich hohen Zahl aus: Etwa 65 Prozent der Bevölkerung, das wären in Deutschland ca. 54 Millionen Menschen, müssten gegen das Virus immun sein – entweder durch Impfung oder weil sie bereits mit Corona infiziert wurden. “Je nachdem, wie viele die Infektion durchgemacht haben, bedeutet das 55 bis 60 Prozent Geimpfte.” Die Professorin nimmt derzeit an, dass das bis Spätherbst 2021 dauern könnte.
 

Wie ist die Bereitschaft, sich impfen zu lassen?

Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, liegt in Deutschland nach einer Umfrage der Universität Erfurt von Mitte November bei 53,5 Prozent. Mitte April waren es noch 79 Prozent der Befragten. Dem Meinungsforschungsinstitut Kantar sagten im November etwa 35 Prozent der Menschen hierzulande, dass sie sich “definitiv” impfen lassen würden, weitere 32 Prozent hielten das für “wahrscheinlich”.
 

Wann startet die Corona-Impfung?

Bund und Länder rechnen damit, dass im optimalen Fall noch im Dezember mit ersten Impfstoff-Lieferungen gerechnet werden kann. Die sogenannten Impfzentren seien ab Mitte Dezember einsatzbereit, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). “Unser Ziel ist es, dass bereits im Januar die ersten Risikogruppen und Pflegebeschäftigen geimpft sind”, so Spahn.
 

Wo kann man sich impfen lassen?

Vorerst finden Impfungen nur über regionale Impfzentren und mobile Teams statt, die in Pflegeheime oder Kliniken gehen. Was den Aufbau der Impfzentren in Bayern angeht, zeigt sich die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) optimistisch. Das Ziel sei, möglichst in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Impfzentrum aufzubauen. Impfzentren würden gewährleisten, den Impfstoff auch priorisieren zu können, da es anfangs nicht genügend Impfstoff für alle gebe, so Huml.
 

Kann man sich beim Hausarzt impfen lassen?

Vorerst noch nicht, aber ab dem Frühjahr beziehungsweise Frühsommer solle dann auch in den Arztpraxen geimpft werden, so Gesundheitsministerin Huml. “Wir sind immer weiter dabei, hier weiteres Personal dafür zu akquirieren.” Zudem fänden auch Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung statt. Über 2.500 Ärzte haben sich schon bereit erklärt, Impfungen durchzuführen. ” Ein Problem bei Impfungen in Hausarztpraxen sei noch, dass zum Beispiel der Impfstoff von Biontech/Pfizer besondere Anforderungen an die Kühlung stelle.
 

Wie kann man sich impfen lassen, wenn man nicht mobil ist?

Neben den Impfzentren wird es mobile Teams geben, die Pflegeheime, Kliniken oder auch Menschen zuhause aufsuchen, um dort Impfungen vorzunehmen.
 

Wer wird zuerst geimpft?

Die Impfstoffe, die momentan in der Entwicklung stehen, reichen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus, um alle Bundesbürger impfen zu können – immerhin 83 Millionen. Allerdings sind laut Umfragen längst nicht alle Menschen bereit, sich impfen zu lassen.
Die vorhandenen Impfdosen müssen trotzdem priorisiert vergeben werden. Zuerst sollen Risikogruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen, Beschäftigte des Gesundheits- und Pflegewesens sowie Angehörige weiterer wichtiger Berufsgruppen wie Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer und Erzieher geimpft werden. Da laut Spahn aber alleine schon 40 Prozent aller Menschen in Deutschland Risikofaktoren wie ein hohes Alter, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und andere Vorerkrankungen haben, muss weiter eingegrenzt werden.
 

“Hochrisikogruppen” haben bei der Impfung den Vorrang

 
Wissenschaftliche Regierungsberater – bestehend aus dem Deutschen Ethikrat, der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina und der Ständigen Impfkommission angesiedelt am Robert Koch-Institut – haben Vorschläge für sogenannte Vorranggruppen erarbeitet. Danach sollen zuerst die geimpft werden, die zu den “Hochrisikogruppen” gehören.
Dabei geht es um Menschen, die wegen ihres Alters oder anderer Erkrankungen “ein signifikant erhöhtes Risiko” haben, wegen eines schweren Verlaufs von Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert zu werden oder gar zu sterben. Außerdem sollen Personen vorrangig geimpft werden, die zum Beispiel in Altenheimen und damit auf besonders engem Raum mit anderen Menschen leben.
Eine endgültige Entscheidung hängt aber auch von den Eigenschaften des zuerst zugelassenen Impfstoffs ab. “Wenn zum Beispiel ein Impfstoff zugelassen wird, der für die Altersgruppe von 45- bis 50-Jährigen wirkt, macht es keinen Sinn, die über 60-Jährigen zuerst impfen zu wollen,” so das Gesundheitsministerium.
 

Wie läuft eine Impfung ab?

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung soll “standardisierte Module” entwickeln, damit Patienten telefonisch und digital Termine vereinbaren können. Die ganze Organisation – von Helfern, Material etc. – ist eine gigantische logistische Meisterleistung. Die vor der Zulassung stehenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca bestehen aus zwei Injektionen. Die zweite Dosis wird nach circa drei bis vier Wochen – je nach Impfstoff – verabreicht. Wie lange so eine Impfung schützt, ist noch unklar.
 

Was kostet mich die Impfung?

Der Impfstoff soll in Deutschland kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
 

Gibt es eine Impfpflicht?

Nein. Gesundheitsminister Spahn hat mehrmals klargestellt, dass es keine Impfpflicht geben wird. Es bleibt jedoch die Frage, inwieweit geimpfte Menschen in gewissen Bereichen Vorteile haben werden.
 
Quelle:

Bayerischer Rundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München

Bewertung Corona-Impfung: Wie sie funktioniert und wirkt.

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