Im zugrunde liegenden Fall wies der Versicherungsmakler den Versicherungsnehmer nicht auf ein Diebstahlrisiko hinsichtlich eines – später tatsächlich entwendeten – Radladers und eine entsprechende Versicherung hin. Der Kunde ging davon aus, dass es (lediglich) eines Haftpflichtversicherungsschutzes bedarf. Damit verletzte der Versicherungsmakler eine Beratungspflicht im Sinne des 61 Absatz 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG), so das Oberlandesgerichtes (OLG) Schleswig in seinem Urteil vom 15. November 2018 (Aktenzeichen: 16 U 26/18).