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Erfolgreich Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewinnen  

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Roland Richert
Admin
Beigetreten: 2 Jahren zuvor
Beiträge: 0
Dezember 17, 2019 8:34 am  

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist bereits heute eine der zentralen Herausforderungen
für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Laut der jüngsten Umfrage des DIHK
bezeichnen mehr als 50% der Betriebe den Fachkräftemangel als ihr größtes Geschäftsrisiko.
Der demografische Wandel wird sich in den kommenden Jahren zunehmend
bemerkbar machen. Die Folgen des Fachkräftemangels werden aber nicht nur
Unternehmen, sondern den Sozialstaat und die Gesellschaft als Ganzes betreffen.

Deshalb müssen alle Potentiale mobilisiert werden. An erster Stelle steht hierbei das
Fachkräftepotential im Inland. Gleichzeitig wird Deutschland immer stärker auf die
Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland angewiesen sein.

Vor diesem Hintergrund haben die Bundesminister Peter Altmaier und Hubertus Heil
auch im Namen der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum Fachkräfteeinwanderungsgipfel
ins Bundeskanzleramt eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung
und der Bundesländer, die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft,
der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesagentur für Arbeit werden an dem
Gipfel teilnehmen.

Peter Altmaier: „Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine der größten Herausforderungen
für unseren Wirtschaftsstandort. Klar ist: Nur mit ausreichend gut qualifizierten
Fachkräften werden unsere Unternehmen ihre Innovationskraft bewahren, sich im
globalen Wettbewerb behaupten und letztlich unseren Wohlstand sichern können. Mit
dem heutigen Gipfel bringen wir wichtige Akteure zusammen, um gemeinsam Fachkräfte
aus dem Ausland anzuwerben. Die gemeinsame Absichtserklärung ist der
Grundstein für eine weitere enge Zusammenarbeit. Gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden
wollen wir innovative Projekte zur aktiven Fachkräftegewinnung aus ausgewählten
Drittstaaten umsetzen.“

Hubertus Heil: „Deutschland braucht Fachkräfte. Deshalb ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz
ein großer Fortschritt für unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, aber
auch für unsere Gesellschaft insgesamt. Jetzt geht es darum, das Gesetz mit Leben zu füllen. Wir wollen dafür sorgen, dass Fachkräfte ihren Weg schnell in die Betriebe finden, wo sie gebraucht werden. Unnötige Bürokratie wollen wir vermeiden, Anerken-nungsverfahren vereinfachen, Visastellen besser ausstatten und die Antragsverfahren digitalisieren. Als Arbeits- und Sozialminister ist es mir besonders wichtig, dass die Fachkräfte gut ankommen und wir sie bei der Integration in die Betriebe und Gesell-schaft unterstützen. Deshalb freue ich mich über den Schulterschluss von heute und das Bekenntnis aller, an einem Strang zu ziehen, um das Fachkräfteeinwanderungs-gesetz zu einem Erfolg zu machen.“

Die Bundesregierung hat begleitend zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 1. März 2020 in Kraft tritt, intensiv an weiteren Maßnahmen gearbeitet, die die Fachkräfteeinwanderung unterstützen sollen. Auf dem Dachportal „Make it in Germa-ny“ stellt sie umfassende Informationen für Unternehmen und Fachkräfte zu Fragen der Fachkräfteeinwanderung bereit.


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