VdK-Präsidentin: „Politik muss jetzt handeln – mit dem Einstieg in die Erwerbstätigenversicherung“
  • Finanzbasis der gesetzlichen Rente muss durch zusätzliche Maßnahmen wie stabilisiert werden, fordert Verena Bentele
  • Mindestlohn von 13 Euro Voraussetzung für ausreichende Rente

 

Angesichts der Prognose des Statistischen Bundesamtes von 20 Millionen Rentnern im Jahr 2035 fordert VdK-Präsidentin Verena Bentele, nun so schnell wie möglich eine umfassende Rentenreform anzupacken. „Die Politik muss endlich handeln. Soll die gesetzliche Rente finanziell sicher und gerecht sein, brauchen wir jetzt den Einstieg in die Erwerbstätigenversicherung, in die alle vom Beamten bis zum Selbstständigen einzahlen“, sagte Bentele am Donnerstag in Berlin. Nur so könne der Übergang der Baby-Boom-Jahrgänge vom Erwerbsleben in die Rente in den 2020er-Jahren ausgeglichen werden. Zudem braucht es weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da aktuell vor allem Frauen mehr arbeiten wollen, es aber nicht können. Auch fordert der VdK, den Kampf gegen Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit endlich entschlossen anzugehen, indem vermehrt auf bessere und gerechtere Bildung, auf Umschulung und Weiterbildung gesetzt wird.

Die Zahlen zeigten zudem, dass die Erhöhung des Mindestlohns auf mindestens 13 Euro drängender denn je ist: „Nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen ist entscheidend, sondern auch die Höhe der Beiträge. Erst ab einem Mindestlohn von mindestens 13 Euro bekommt auch jeder, der Vollzeit arbeitet, eine Rente, von der er leben kann.“

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Zahl der Menschen in der Altersgruppe 67 plus bis zum Jahr 2035 um 22 Prozent anwachsen werde – also von etwa 16 Millionen auf voraussichtlich 20 Millionen. Laut den Angaben erwarten die Statistiker zugleich, dass es bis 2035 deutlich weniger Menschen im Erwerbsalter gibt. So wird in den westlichen Flächenländern mit einem Rückgang der Anzahl der 20- bis 66-Jährigen um 7 bis 11 Prozent gerechnet, in den östlichen Flächenländern könnten es demnach sogar 12 bis 15 Prozent sein. Lediglich in den Stadtstaaten würden die Zahlen weitgehend stabil bleiben, hieß es.

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