Cyber-Risiken im Privatleben: Wie man sich vor vier typischen Gefahren der digitalen Welt schützt

Seit der Corona-Pandemie findet ein größerer Teil unseres Lebens als früher in den eigenen vier Wänden statt – und damit verstärkt online: Einkaufen, Bankgeschäfte, Arbeiten, sogar Treffen mit Freunden und Verwandten. Das machen sich Cyber-Kriminelle zunutze. Die VGH Versicherungen informieren über vier Cyber-Risiken, auf die man im privaten Umfeld besonders Acht geben sollte, und zeigen Lösungen auf.

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Neue Mopedkennzeichen: Ab 1. März nur noch "grün" sicher unterwegs

Der 1. März ist für alle Mopedfahrer ein wichtiger Stichtag. Alle Mofas, Mopeds, Roller und E-Bikes benötigen neue Kennzeichen. Ab diesem Tag sind die bisherigen, blauen Nummernschilder ungültig. Wer mit einem motorisierten Zweirad bis 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometer in die Saison starten will, darf das dann nur noch mit dem neuen, grünen Versicherungskennzeichen. Darauf weisen die VGH Versicherungen hin, die die neuen Kennzeichen ab 11. Februar verkaufen.

Aus blauen Versicherungskennzeichen werden grüne

Wer nach dem 1. März 2019 weiter mit dem alten Nummernschild fährt, hat keinen Versicherungsschutz mehr. Er muss bei einem Unfall die Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus eigener Tasche zahlen und macht sich außerdem strafbar. Der Zeitpunkt ist deshalb besonders kritisch, weil im Frühjahr vermehrt Zweiräder auf den Straßen unterwegs sind und damit das Unfallrisiko steigt. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann schwerwiegende und kostspielige Folgen haben, für die der Unfallverursacher einstehen muss.

Ob Unfall oder Diebstahl: umfassend versichert

Die Mopedkennzeichen gelten für ein Jahr. Sie sind gleichzeitig der Nachweis für eine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, die im Schadenfall berechtigte Ansprüche von Dritten übernimmt. Wer ergänzend eine Teilkaskoversicherung abschließt, sichert das Moped unter anderem auch gegen Diebstahl und witterungsbedingte Schäden ab.

Niedersächsischer Marktführer bietet günstigen Rundumschutz

Der niedersächsische Marktführer VGH bietet auch zum 1. März 2019 gewohnt günstigen Rundumschutz ab jährlich 90 Euro (Haftpflicht: 53 Euro / 100 Mio. Euro pauschal, Teilkasko: 37 Euro / 150 Euro Selbstbeteiligung). Die neuen Versicherungskennzeichen sind gegen Barzahlung in allen VGH-Vertretungen und Sparkassen ab 11. Februar erhältlich.

Der öffentlich-rechtliche Versicherer nennt einen weiteren Vorteil: Kunden, die in den letzten zwei Verkehrsjahren durchgehend eine schadenfreie Mopedversicherung bei der VGH hatten, profitieren beim Abschluss einer Kfz-Versicherung – etwa bei zusätzlicher Nutzung oder Umstieg aufs Auto – von einer günstigeren Einstufung.

Kontrollierte Offensive: VGH hält soliden Erfolgskurs
  • Brandkasse: Stabile Entwicklung, nachhaltige Erträge / Hohe Schäden durch Unwetter und Feuer
  • Provinzial Leben: Solide aufgestellt / Run-off kein Thema / Überschussbeteiligung der Kunden bleibt stabil
  • Krankenversicherungsgruppe weiterhin auf Wachstumskurs

Hannover, 7. Dezember 2018. „Wir sind sehr zufrieden, wie die Unternehmen der VGH Versicherungen das Jahr 2018 gemeistert haben.“ Dieses positive Fazit zog jetzt Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender des größten öffentlich-rechtlichen Versicherers in Niedersachsen. Angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen, vor allem durch Niedrigzinsen, Regulierung,Demografie und Digitalisierung, bezeichnete er den anstehenden Jahresabschluss bei der Vorstellung der vorläufigen Jahreszahlen 2018 in Hannover als „ordentlich“.

Das versicherungstechnische Geschäft fällt 2018 gut aus, die Marktanteile des führenden Regionalversicherers liegen in allen wichtigen Sparten unverändert hoch. Die Stornoquoten der VGH bewegen sich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Erfreulich sei auch, so Kasten, dass die Unternehmensgruppe unter erschwerten Bedingungen am Kapitalmarkt wieder solide Anlageergebnisse erzielt habe. Der bilanzielle Konsolidierungskurs mit einer Reihe ertragssteigernder Maßnahmen wirkt sich auch 2018 erfolgreich aus.

Dennoch werden die nächsten Jahre anspruchsvoll bleiben. Steigende Schadenbelastungen erwartet Kasten durch den Klimawandel, teure Technik in Fahrzeugen, Haushalten und Betrieben sowie durch wachsende Cyberrisiken. Handlungsbedarf sieht der Vorstand insbesondere in Geschäftsfeldern wie der Industrieversicherung, bei Kfz-Großflotten und im Geschäft mit Kommunen. Auch deshalb gibt die Unternehmensstrategie der VGH der Stärkung ihrer Ertragskraft und dem Ausbau von Sicherheitsmitteln im Kundeninteresse klaren Vorrang vor Wachstum um jeden Preis.

Hermann Kasten dankte den VGH-Vertretungen und Sparkassen für ihren Einsatz in der Kundenbetreuung und -gewinnung. Dies betreffe sowohl die erfolgreiche Bestandspflege mit Neuordnung bestehender Verträge als auch das Neugeschäft. Vor allem in den Kundengruppen Landwirtschaft und Gewerbe sei die Produktion deutlich gesteigert worden.

Erfolgreich bewältigt die VGH vielfältige Anforderungen des Gesetzgebers an Risikomanagement, Kapitalausstattung, Transparenz, Daten- und Verbraucherschutz sowie die Nachhaltigkeit. Nach dem europäischen Versicherungsaufsichtsrecht Solvency II weist die VGH, ohne Übergangsregelungenin Anspruch zu nehmen, komfortable Risikobedeckungsquoten aus. Die anrechenbaren Eigenmittel betragen bei allen Unternehmen ein Mehrfaches des aufsichtsrechtlich geforderten Kapitals (SCR).

Brandkasse: Stabile Entwicklung, nachhaltige Erträge / Hohe Schäden durch Unwetter und Feuer

Die für die Schaden- und Unfallversicherung zuständige Landschaftliche Brandkasse Hannover verzeichnet eine stabile Beitragsentwicklung im erwarteten Wachstumskorridor. 2018 steigen die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft auf voraussichtlich 1,165Mrd. Euro (Vj: 1,156 Mrd., +0,8%). Wachstumsträger sind vor allem die Sachversicherungen(+2,2%; insbesondere Wohngebäude: +3,9%), die Rechtsschutzsparte (+4,2%) unddie allgemeine Haftpflicht (+1,8%). In der Kfz-Versicherung werden Maßnahmen zur Stabilisierung der Ertragskraft bei defizitären Flotten und Autohauspolicen fortgesetzt. Diese Sanierungen tragen – in Kombination mit einem geringeren Neugeschäft – zu einem leichten Beitragsrückgang von 1,4 Prozent bei.

Die Schadenbelastung fällt voraussichtlich höher aus als im Vorjahr. Hermann Kasten: „Der Schadenverlauf 2018 ist auf Unwetterseitewesentlich durch den Sturm Friederike gekennzeichnet. Allein für diesesMassenschadenereignis vom 18. Januar haben wir unseren Kunden insgesamt 35Millionen Euro ausgezahlt.“ Auch millionenschwere Feuer-Großschäden, wie derBrand eines stahlverarbeitenden Betriebes in Wittingen oder das Feuer bei einem Antiquitäten- und Kunsthändler in Bovenden, schlugen nach Zahl und Aufwandstärker zu Buche. Deutlich unter den Vorjahren liegt dagegen weiterhin der Aufwand für Kfz-Unfälle, insbesondere für Großschäden mit einem Aufwand von jeweils mehr als 500.000 Euro.

Insgesamt muss die VGH aus heutiger Sicht bis Jahresende 822Mio. Euro und damit 4,3 Prozent mehr für Schäden aufbringen (Vj: 788 Mio.). Während die bilanzielle Schadenquote der Brandkasse 2017 bei 63,6 Prozent lag, werden nach aktuellem Stand 66,0 Prozent für 2018 prognostiziert. Durch daskonsequent verfolgte Programm zur Kostendämpfung ist es gelungen, die bilanzielle Verwaltungskostenquote das sechste Jahr in Folge zu senken, aufjetzt 24,4 Prozent (Vj: 24,7%). Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote erreicht90,4 Prozent. Sie liegt damit nur wenig höher als die Combined Ratio von 2017,die mit 88,3 Prozent die beste der letzten zehn Jahre war.

Die Kapitalanlagen der Brandkasse wachsen von 3,21 Mrd. Euroauf 3,26 Mrd. Euro. Der Ertrag daraus liegt bei rund 43 Mio. Euro. Dass dieser deutlich niedriger ausfalle als im Vorjahr (115 Mio.), erklärte Kasten mit Sondereffekten, die Anlageergebnis und Bruttoüberschuss 2017 weit über Plan verbessert hatten. Mit dem aktuellen Ertrag erzielt die Brandkasse eine Nettoverzinsung von 1,3 Prozent (Vj: 3,7%). Der gesamte Bruttoüberschuss beträgt voraussichtlich 65 Mio. Euro (Vj: 103 Mio). Aus dem Ergebnis 2018 werden die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und der Steueraufwand finanziert. Das Gesamtergebnis erlaubt zudem eine Stärkung des Eigenkapitals.

Zum vierten Mal nahm die Brandkasse 2018 am Finanzstärkeratingder Assekurata teil. Sie erhielt erneut das Gütesiegel „A+“ (starke Bonität mitstabilem Ausblick). Kasten: „Unsere Finanzstärke, eine nachhaltige Ausrichtung der Kapitalanlagen, angemessene Risikotragfähigkeit und hohe Sicherheitsmittel sind beste Voraussetzungen, um auch unter schwierigen Bedingungen dauerhaft am Markt zu bestehen.“

Provinzial Leben: Solide aufgestellt / Run-off kein Thema / Überschussbeteiligung derKunden bleibt stabil

Das Beitragsvolumen der Provinzial Leben inklusive Provinzial Pensionskasse wird zum Jahresende auf 655 Mio. Euro geschätzt. Es unterschreitet damit den Vorjahreswert (687 Mio. Euro, -4,7%). Wesentlich verantwortlich ist das nachlassende Geschäft gegen Einmalbeitrag, das die Provinzial ganz überwiegend in Form von Rentenversicherungen abschließt. Nach Einnahmen von 183Mio. Euro im Jahr 2017 geht das Beitragsvolumen 2018 auf rund 160 Mio. Eurozurück (-12,5%). Die Einnahmen der Provinzial Leben aus laufenden Beiträgendürften sich dagegen mit 463 Mio. Euro nur leicht unter Vorjahresniveau bewegen(472 Mio., -2,0%).

Jörg Sinner, Vorstand für Personenversicherungen und Kapitalanlagemanagement: „Policen gegen Einmalbeitrag wurden zwar deutlich zurückhaltender abgeschlossen. Das Neugeschäft gegen laufende Beiträge läuftaber stabil. Bemerkbar machen sich in den Beitragseinnahmen demografisch bedingtauch hohe reguläre Vertragsabläufe aus abschlussstarken älteren Jahrgängen.“Die Zahl vorzeitiger Vertragskündigungen bleibt dagegen dauerhaft niedrig. Dies, so Sinner, zeuge von einem ungebrochenen Vertrauen der Kunden in die Produktqualität der VGH: „Auch in anspruchsvollen Zeiten für die Altersvorsorgeliegt unsere beitragsbezogene Stornoquote 2018 mit 3,2 Prozent auf dem historischen Tiefststand des Vorjahres – und weiter deutlich besser als derMarkt.“

Einen Run-off, also die Abwicklung von Beständen und Einstellung des Neugeschäfts in der Lebensversicherung, schließt die VGH imGegensatz zu einzelnen Wettbewerbern aus: „Verlässlichkeit gegenüber unserenKunden hat höchste Priorität. Sie können auf unsere Garantien vertrauen undauch künftig aus einer breiten Palette zeitgemäßer Produkte für eine sichere, ertragsstabile und lebenslange Altersvorsorge wählen.“

Das unterstreicht auch die Überschussdeklaration für das Jahr2019. Wie schon 2018 bietet die Provinzial eine attraktive durchschnittliche Gesamtverzinsung von 4,0 Prozent. Die darin enthaltene laufende Verzinsung hält das Unternehmen trotz des Niedrigzinsumfeldes erneut stabil bei 2,5 Prozent.

Für Versicherungsfälle, Ablaufleistungen und Rückkäufe mit Überschussanteilen wird die Provinzial Leben ihren Kunden 2018 voraussichtlich 700 Mio. Euro auszahlen (Vj: 660 Mio.).

Die Kapitalanlage der Provinzial  Leben wächst von 8,75 Mrd.Euro auf 8,96 Mrd. Euro. Das Anlageergebnis liegt aus heutiger Sicht bei rund290 Mio. Euro (Vj: 393 Mio.). Die Nettoverzinsung beträgt 3,3 Prozent (Vj:4,6%). Auch durch Realisierung von Reserven kann damit eine weitere Dotierungder Zinszusatzreserve (ZZR) in Höhe von etwa 52 Mio. Euro (Vj: 142 Mio.)erfolgen. Die beschlossenen Modifikationen bei der Berechnung dieser bilanziellen Vorsorge für die andauernde Niedrigzinsphase sind in der Ergebnishochrechnungbereits berücksichtigt. Die gesamte ZZR von nunmehr 671 Mio. Euro (Vj: 619Mio.) stärkt die Bilanz der Provinzial Leben. Sie stellt langfristig die Garantieverpflichtungen gegenüber den Kunden sicher.

Der Rohüberschuss – nach Direktgutschrift, erhöht um dieZuführung zur Zinszusatzreserve – wird auf 132 Mio. Euro hochgerechnet (Vj: 250Mio.). Die Zuführung zur RfB fällt mit etwa 73 Mio. Euro nur geringfügig niedriger als im Vorjahr aus (Vj: 78 Mio.). Das Eigenkapital wird erneutgestärkt.

Die Ratingagentur Assekurata hat ihre positive Beurteilung der Provinzial Leben auch 2018 bestätigt. Sie erteilt ihr, wie in den vergangenen Jahren, das Gütesiegel „A+“ und bescheinigt dem Lebensversicherer der VGH eine starke Bonität mit stabilem Ausblick.

Krankenversicherungsgruppe weiterhin auf  Wachstumskurs

In der Krankenversicherungsgruppe der VGH kooperieren die Provinzial Krankenversicherung Hannover AG und die ALTE OLDENBURGER KrankenversicherungAG unter einem gemeinsamen Dach. Beide Unternehmen haben sich im bisherigen Jahresverlauf sehr erfolgreich entwickelt, so dass der Vorstand von einem erfreulichen Ergebnis zum Ende des Geschäftsjahres ausgeht. Sowohl dieBeitragseinnahmen als auch der Kundenbestand konnten weiter ausgebaut werden.Insgesamt dürften in der Krankenversicherungsgruppe bis zum Jahresende mehr als331.400 Personen versichert sein (+0,6%). „Ein kontinuierliches und gesundes Wachstum auf Personenebene stärkt unsere Wettbewerbsposition und bestätigt die Qualität und Attraktivität unserer Produkte“, betont Manfred Schnieders, fürdie Krankenversicherung verantwortliches Vorstandsmitglied der VGH.

Zum Jahresende rechnen die beiden Häuser mit einem Beitragsvolumen von insgesamt knapp 310 Mio. Euro (Vj: 300 Mio. Euro, +3,1 %).Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle haben sich erwartungsgemäß weitererhöht und werden zum Jahresende auf 166 Mio. Euro geschätzt (Vj: 161 Mio.Euro, +2,9 %).

„Wie für die Lebensversicherung ist die anhaltende Niedrigzinssituation auch für die private Krankenversicherung eine Herausforderung. Oberstes Ziel in dieser Phase ist es, die Erfüllung vonVerpflichtungen gegenüber unseren Versicherungsnehmern sicherzustellen. Dementsprechend ist unsere Anlagepolitik neben einer optimalen Diversifikation des Anlageportfolios auch auf eine überdurchschnittliche Duration im Kapitalanlagebestand ausgerichtet“, erläutert Schnieders. Als Bestätigung dieser Strategie prognostizieren beide Unternehmen eine solide Nettoverzinsungvon 2,8 Prozent (AO) bzw. 2,7 Prozent (Provinzial Kranken) für das Jahr 2018.

Ein wichtiges Thema ist auch in der Krankenversicherungsgruppedie fortschreitende Digitalisierung. Hier erfolgten 2018 weitere Investitionen, etwa um die bestehende App zur Einreichung von Leistungsabrechnungen weiter zu entwickeln und neue Funktionen einer elektronischen Gesundheitsakteeinzuführen. Diese sollen den Kunden im nächsten Jahr zur Verfügung stehen.„Wir optimieren fortlaufend unsere Prozesse. Dabei bildet die Digitalisierung einen Schwerpunkt. Durch effektives Kostenmanagement gelingt es uns zudem, die Verwaltungskostenquote der ALTE OLDENBURGER seit Jahren unter dem Marktdurchschnitt zu halten und die Quote der Provinzial Krankenversicherung kontinuierlich zu senken“, erklärt Schnieders.

In Summe erwartet die Krankenversicherungsgruppe einen Jahresüberschuss von 35,0 Mio. Euro (Vj: 42,6 Mio.). Ein Großteil dieses Ergebnisses kommt über die Dotierung der Rückstellung für Beitragsrückerstattungen den Versicherten zugute. Auch das Eigenkapital kann gestärkt werden –insbesondere hinsichtlich Solvency II ein wichtiges Kriterium, um alle regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Neben den erwarteten Jahresergebnissen bestätigen auch die Auszeichnungen in verschiedenen Ratings und Analysen die ausgezeichnete Qualität und Wettbewerbsfähigkeit beider Krankenversicherer. So bescheinigt ihnen etwa das aktuelle „M & M Rating KV Unternehmen“ die bestmögliche Bewertung für jeweils hervorragende Bilanzkennzahlen. Die ALTE OLDENBURGER hat außerdem im aktuellen Unternehmensrating der unabhängigen RatingagenturAssekurata die höchste Wertung „A++ = Exzellent“ erzielt – und das schon zum 18. Mal in Folge als einziger privater Krankenversicherer Deutschlands.

Beitragseinnahmen der Versicherungsgruppe

Die gesamten Beitragseinnahmen der Landschaftlichen BrandkasseHannover, der Provinzial Lebensversicherung Hannover (inkl. ProvinzialPensionskasse Hannover AG) und der Krankenversicherungsgruppe der VGH(Provinzial Krankenversicherung Hannover AG / ALTE OLDENBURGERKrankenversicherung AG) liegen inklusive aktiver Rückversicherung zum Jahresende mit voraussichtlich 2,205 Mrd. Euro annähernd auf Vorjahresniveau(2017: 2,227 Mrd. Euro, ‑1,0%).

Ausblick: Als regionaler Marktführer „gut auf Spur“

Ziel der VGH ist es, über alle wichtigen Sparten hinweg derregionale Marktführer zu bleiben. Hermann Kasten: „Wir machen die VGH weiterwetterfest. Dabei sind wir gut auf Spur. Durch eine verbesserte Ergebnis- und Kostensituation haben wir neue Spielräume für Investitionen geöffnet.“ Unter der derzeitigen Geschäftspolitik „kontrollierte Offensive“ versteht derVorstand, weiter konsequent am versicherungstechnischen Ergebnis zu arbeitenund gleichzeitig gezielt Wachstumsfelder zu erschließen. Positiv auf die Bestands- und Beitragsentwicklung soll eine Reihe neuer Produkte mitzusätzlichen Leistungen wirken, etwa in der Privathaftpflicht-, Wohngebäude-und Hausratversicherung. Gut angenommen wird bereits die neue, erweiterte Pflanzenversicherung für Landwirte. Für Gewerbe- und Privatkunden bietet dieVGH seit 2018 zudem Cyberversicherungen an.

Digitalisierung kommt voran

Ergänzend zu bestehenden digitalen Angeboten, wie Kunden-Appsin den Bereichen Wetter/Katastrophenschutz, Gesundheit, Auto und Hausrat, hat die VGH im Herbst 2018 ein kostenloses ePostfach eingeführt. Versicherte können per PC, Tablet und Smartphone ihre VGH-Dokumente, aber auch eigene Unterlagen einfach, schnell und sicher verwalten. Darauf aufbauend, entwickelt die VGH einum zusätzliche Servicemerkmale erweitertes Kundenportal.

Im Zuge der Digitalisierung geht die VGH verstärkt innovative Kooperationen ein. Als Beispiel nannte Kasten die Mitarbeit im „InsurLabGermany“, das Versicherer mit Start-ups aus dem Sektor InsurTech zusammenbringt. Die 2017 gegründete VGH-Unternehmenseinheit „Futur X“ trägt ebenfalls als branchen- und unternehmensübergreifende Dialogplattform zur vernetzten Entwicklung von Zukunftsthemen bei.

Erfolgreiches Geschäftsmodell: nachhaltig und kundennah

Für die Umsetzung ihrer Ziele bringt die VGH außerversicherungstechnischer Expertise, regulatorischem Know-how und ökonomischer Solidität weitere bewährte Stärken mit. Dazu zählen leistungsfähige Produkte,marktgerechte Preise und das landesweit flächendeckende Servicenetz der VGH mitgut 4.600 direkten und mittelbaren Mitarbeitern, mit drei Direktionen inHannover, Bremen und Vechta, zehn Regionaldirektionen, rund 500 Servicebürosder selbständigen VGH-Vertriebspartner und etwa 900 Sparkassen-Geschäftsstellen. Dezentral organisiert und regional tief verankert, betreut die VGH 1,9 Mio. Kunden mit rund fünf Mio. Versicherungsverträgen.

Diese intensive Marktdurchdringung, so der Vorstand, ist dasErgebnis von 268 Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit mit kompetenten Mitarbeitern und Vertriebspartnern, gestützt durch verantwortungsvolle Träger. Als gemeinwohlorientierter, gesellschaftlich engagierter und von Aktionärsinteressen unabhängiger Versicherer wirtschaftet das Unternehmen auchkünftig nachhaltig, verantwortungsvoll und sicherheitsorientiert.

Elternzeit: Richtig abgesichert ins Familienglück

Wenn ein Baby unterwegs ist, gibt es für werdende Eltern einiges zu tun – die Geburtsvorbereitung, die Babyausstattung einkaufen und das Kinderzimmer einrichten. Dabei vergessen viele, sich mit der Frage zu beschäftigen, was während der Elternzeit mit der eigenen Altersvorsorge passiert. Und was ist eigentlich, wenn ein Elternteil plötzlich schwer krank wird oder sogar stirbt? Vorsorgeexperte Frank Heuer von den VGH Versicherungen erklärt, welche Vorkehrungen Familien treffen sollten.

Endlich ist es so weit, das Baby ist da! Für Eltern gibt es jetzt nichts Schöneres, als das erste Lachen und die ersten Schritte ihres Nachwuchses zu begleiten. Mütter und Väter können ihre Elternzeit dafür nutzen und bis zu drei Jahre aus ihrem Beruf aussteigen. „Während dieser Zeit entstehen keine oder nur geringe finanziellen Nachteile für die Eltern bei der gesetzlichen Altersvorsorge“, erklärt Heuer. „Für bis zu 36 Monate übernimmt der Bund die Rentenbeiträge in Höhe des Durchschnittsgehaltes aller Arbeitnehmer.“ Allerdings kann sich nur der Elternteil die Erziehungszeit anrechnen lassen, der hauptsächlich für die Erziehung zuständig ist. Erziehen Mutter und Vater ihren Nachwuchs gemeinsam, fällt der Anspruch automatisch der Mutter zu. „Wenn Eltern die Kindererziehungszeit anders verteilen wollen, müssen sie dies der Rentenversicherung mitteilen“, rät Fachmann Heuer.

Einbußen bei der betrieblichen Altersversorgung vermeiden

Da in der Elternzeit kein Lohn gezahlt wird, fallen die Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung aus. Einzige Ausnahme: wenn im Vorsorgevertrag festgehalten wurde, dass die Beiträge einmal im Jahr mit dem Weihnachts- oder Urlaubsgeld gezahlt werden und die Elternzeit nicht über ein Jahr hinausgeht. „Man kann mit seinem Arbeitgeber auch vereinbaren, die Beiträge aus dem eigenen Portemonnaie zu bezahlen“, erläutert VGH-Experte Frank Heuer. „Lediglich bei einer Unterstützungskasse sind Eigenbeiträge nicht zugelassen.“

(Auch) in der Elternzeit von staatlichen Kinderzulagen profitieren

Die gesetzliche und die betriebliche Altersversorgung reichen in der Regel nicht aus, um für das Alter vorzusorgen. Deshalb fördert der Staat die private Altersvorsorge. Neben der Grundzulage von 175 Euro erhalten Familien für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, weitere 300 Euro Kinderzulage pro Jahr, wenn sie eine Riester-Rente abschließen. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, sind es 185 Euro.

Ehepartner, die nicht erwerbstätig sind, können ebenfalls profitieren. „Wenn zwei Riester-Verträge über den erwerbstätigen Partner abgeschlossen werden, kann auch der nicht erwerbstätige Partner die staatliche Förderung im Rahmen der Ehegattenregelung nutzen“, empfiehlt Frank Heuer. Um die volle staatliche Förderung zu erhalten, muss jährlich ein Mindestbeitrag in die Riester-Rente eingezahlt werden. Dieser Mindesteigenbeitrag liegt seit dem Jahr 2008 bei vier Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres. Wessen Vorjahreseinkommen so gering ist, dass er unter 60 Euro pro Jahr fällt, muss höchstens diesen Sockelbetrag zahlen, um die volle staatliche Förderung zu erhalten.

(Schon) in der Elternzeit auf alles vorbereitet

Nachdem alle Vorkehrungen für die eigene Altersversorgung getroffen wurden, wird es spätestens jetzt Zeit, auch Maßnahmen für den Fall zu treffen, dass ein Elternteil ernsthaft krank wird oder sogar stirbt. „Zumindest der Hauptverdiener der Familie sollte eine Berufsunfähigkeits- und eine Risikolebensversicherung abschließen“, rät Heuer. Nur so können Familien im Falle einer Berufsunfähigkeit oder eines Todes zumindest die finanziellen Folgen mildern. „Wenn die Einkünfte während der Elternzeit geringer ausfallen, kann die jeweilige Versicherung pausiert werden. Es ist aber auch möglich, die Versicherungsbeiträge vorübergehend zu reduzieren“, erklärt Versicherungsfachmann Frank Heuer.

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Schadenforscher warnen: Brände durch Lithium-Akkus nehmen zu

Was in der Brandursachenermittlung noch vor einigen Jahren kein Thema war, gilt mittlerweile als typische Schadenursache. „Mit der Anzahl der Lithium-Akkus steigt auch die Zahl der Brände. Das ist kein Grund, diese Bauart zu verteufeln, doch das Risiko sollte uns allen bewusst sein“, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).

Neu auftretende technische Gefahren werden in der Regel erst mit großer Zeitverzögerung identifiziert und statistisch erfasst. Doch Auswertungen der Untersuchungsdaten des IFS zeigen inzwischen ein deutlich steigendes Brandrisiko durch Lithium-Akkus. Betroffen sind vor allem Geräte wie Notebooks und Mobiltelefone sowie der Modellbau. Einen signifikanten Anteil haben außerdem Elektrofahrräder und andere akkubetriebene Fahrzeuge.

Gefährliche Kettenreaktion in Lithium-Akkus

„Die Technologie der Lithium-Akkus ist beim Notebook im Grunde die gleiche wie beim Elektrofahrrad, nur dass der Computerakku vielleicht aus vier, der Fahrradakku aus 30 oder 40 Akkuzellen besteht“, sagt Drews. Beim Elektroauto sind es hunderte bis einige tausend Zellen. Wenn in einer Zelle ein Defekt auftritt, steigt ihre Temperatur so weit an, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird und viele Zellen nacheinander thermisch “durchgehen”. Dabei wird die gespeicherte Energie augenblicklich freigesetzt: Es kommt zum Funkenschlag und zur Flammenbildung.

Zahlreiche Produktrückrufe

Lithium-Akkus werden heute in zahllosen Geräten eingesetzt, denn sie sind klein, leicht und effizient. Dafür, dass keine Brände auftreten, ist zunächst einmal der Hersteller in der Pflicht, der nur ein sicheres Produkt auf den Markt bringen darf und dabei auch voraussehbare Fehlbedienungen berücksichtigen muss. Das gelingt im Zusammenhang mit Lithium-Akkus nicht immer, wie zahlreiche Produktrückrufe belegen.

Ladephase bei Lithium-Akkus besonders kritisch

Davon abgesehen sind Lithium-Akkus allerdings generell empfindlich, was Handhabungsfehler angeht. Um Schäden zu vermeiden, sollten sie ausschließlich mit dem vom Hersteller empfohlenen Ladegerät und -kabel geladen werden. Auch extremen Temperaturen und Nässe sollte man sie nicht aussetzen. „Vergessen Sie Ihren Fahrradakku also nicht über den Winter in der kalten Garage“, mahnt der Schadenforscher. Die große Mehrzahl der Akkubrände entsteht in der Ladephase. Darum rät das IFS, Lithium-Akkus in einem Raum mit Rauchmelder und nicht in der Nähe brennbarer Gegenstände zu laden. Ist ein solcher Akku sichtbar beschädigt oder hat sich gar das Gehäuse verformt, darf er auf keinen Fall mehr benutzt werden.

Welche Versicherung zahlt?

Damit bei einem Feuer nicht auch noch finanzielle Verluste entstehen, sollte man sich mit den passenden Versicherungen gegen die Folgen von Brandschäden schützen. Eine Hausratversicherung ist grundsätzlich sinnvoll. Sie greift beispielsweise, wenn ein Feuer außer dem Smartphone auch Einrichtungsgegenstände zerstört hat. Über die Wohngebäudeversicherung sichern Hausbesitzer Schäden am Haus selbst, an Garage, Fahrradschuppen und Gartenhaus ab. Wichtig ist grundsätzlich, nach einem Schadenfall sofort den Versicherer zu benachrichtigen. Im Idealfall übermitteln Geschädigte ihrem Versicherer begleitend Fotos vom Schadenfall und eine möglichst vollständige Liste der beschädigten Gegenstände, damit er sich einen ersten Überblick verschaffen kann.

Betriebliche Altersversorgung: Auch mit niedrigem Einkommen für den Ruhestand vorsorgen

57 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland haben keine betriebliche Altersversorgung (bAV) abgeschlossen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der öffentlichen Versicherer. Besonders auffällig: Laut YouGov schließt nur jeder dritte Beschäftigte mit einem monatlichen Haushaltseinkommen unter 2.000 Euro einen bAV-Vertrag ab. Dabei wird gerade in Zeiten des demografischen Wandels und eines steigenden Ungleichgewichts zwischen Beitragszahlern und Leistungsempfängern die zusätzliche Altersvorsorge immer wichtiger.

„Mit der betrieblichen Altersversorgung sichern Beschäftigte nicht nur ihren Ruhestand finanziell ab, sie sparen auch noch Steuern und Sozialabgaben“, erklärt Frank Heuer von den VGH Versicherungen die Vorteile. Wer zum Beispiel im Monat 2.000 Euro verdient und monatlich 100 Euro in die betriebliche Altersversorgung einzahlt, hat durch die Ersparnis bei Steuern und Sozialversicherung lediglich einen Nettoaufwand von rund 56 Euro.

Mehr noch: Spart der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge ein, ist er durch das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetz verpflichtet, den umgewandelten Beitrag mit 15 Prozent zu bezuschussen. Damit würde sich der Beitrag auf 115 Euro erhöhen. Dies gilt allerdings nur für neu abgeschlossene Entgeltumwandlungen ab dem 1. Januar 2019, wenn der Vertrag über eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds besteht. Für bereits bestehende Entgeltumwandlungen gilt der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss erst ab 2022. Der Gesetzgeber hat den Tarifvertragsparteien allerdings die Möglichkeit eingeräumt, diese Verpflichtung in ihren Tarifverträgen auszuschließen.

Zusätzliche Anreize durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat der Staat zusätzliche Anreize für Arbeitgeber geschaffen, die betriebliche Altersversorgung ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Die Förderung gilt für Beschäftigte mit einem Einkommen bis 2.200 Euro. Liegt der Zuschuss des Arbeitgebers zwischen 240 und 480 Euro, erhält dieser im Rahmen der Lohnsteuerverrechnung vom Staat einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Beiträge.

Steuerfreier Höchstbeitrag seit 2018 verdoppelt

Seit Januar 2002 haben Beschäftigte ein Recht auf Entgeltumwandlung im Rahmen der bAV. Dabei wandelt der Arbeitnehmer einen Teil seines Bruttogehalts in eine betriebliche Altersversorgung um. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde der steuerfreie Förderrahmen verdoppelt und beträgt jetzt acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West. Das entspricht im Jahr 2018 einem steuerfreien Höchstbetrag von monatlich 520 Euro. Die Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge bleibt stabil bei vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

Gute Vorsorge auch mit kleinem Gehalt

Die YouGov-Umfrage hat ergeben, dass jeder Dritte Befragte mit einem bAV-Vertrag seine betriebliche Altersversorgung über die eigene Entgeltumwandlung bezahlt. Aber eine bAV lässt sich auch anders finanzieren. Entweder zahlen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer jeweils einen Teil der bAV-Beiträge oder der Arbeitgeber finanziert die betriebliche Altersversorgung für seine Mitarbeiter allein.

Grundsätzlich gilt: Der Arbeitgeber entscheidet über seine Leistungen und die angebotenen Verträge zur betrieblichen Altersversorgung. Was die Höhe der Entgeltumwandlung betrifft, kann der Arbeitnehmer hingegen selbst entscheiden, wie viel er von seinem Bruttogehalt zurücklegen möchte. „Deshalb können auch Beschäftigte mit einem kleineren Einkommen durch eine bAV für das Alter vorsorgen“, erklärt VGH-Experte Frank Heuer. „Denn es kann sich lohnen, auch kleinere Summen zurückzulegen – insbesondere, wenn der Arbeitgeber etwas hinzugibt.“

Wer sich informiert, kann Vorteile nutzen

Derzeit besitzen in Deutschland nur rund 40 Prozent der Arbeitnehmer einen bAV-Vertrag. „Die Umfrage zeigt, dass vielen Arbeitnehmern die damit verbundenen Vorteile gar nicht bewusst sind“, sagt Frank Heuer. Elf Prozent der Befragten kannten nicht einmal die Möglichkeit einer betrieblichen Altersversorgung. Immerhin zwei von drei Befragten könnten bereits auf ein entsprechendes Angebot ihrer Arbeitgeber zurückgreifen. Doch auch für die anderen gilt: „Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Entgeltumwandlung. Da beide Seiten von den finanziellen Vorteilen einer bAV profitieren, dürften Mitarbeiter bei ihren Arbeitgebern in der Regel auf offene Ohren stoßen“, erklärt Heuer. Sinnvoll, so der VGH-Experte, wäre zudem eine begleitende Intensivierung der Informationsarbeit, etwa durch Industrie- und Handelskammern oder Gewerkschaften. Sie könnte die politisch gewollte Stärkung dieser Form der Altersvorsorge voranbringen.

Betriebliche Altersversorgung – die Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.033 Personen, darunter 860 Berufstätige, zwischen dem 10. und 12. September 2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

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