Versicherungsgesellschaften

Versicherungsgesellschaften

Der Versicherungsmarkt ist ein Handelsplatz, an dem Versicherungsschutz geboten (Angebot) und nachgefragt wird. Vertraglich werden Versicherungsschutz gegen die kalkulierte Prämie „getauscht“. Dieser Markt ist geprägt durch die Informationslage und die Interessen der Marktbeteiligten.

Die Wissenschaftsdisziplin, die sich mit dem Versicherungsmarkt beschäftigt ist die Versicherungsökonomie.

Teilnehmer des Versicherungsmarktes sind:

  • Die Versicherungskunden (Versicherungsnehmer)
  • Die versicherte Person, die zumeist deckungsgleich (dies aber nicht zwingend) ist mit dem Versicherungsnehmer
  • Versicherer (Risikoträger)
  • Der Versicherungsvertrieb (Versicherungsvermittler). Gebunden an einen oder mehrere Versicherer, direkt angestellt, über eigene Agenturen oder aber über unabhängige Vermittler, sogenannte Versicherungsmakler (oder auch Makler oder Broker, Versicherungsbroker genannt)
  • Die Rückversicherer
  • Die Outsourcingpartner der Versicherer (zum Beispiel für Schadenhandling, IT)
  • Andere Partner (Ausbildungsinstitute etc.)
  • Der Gesetzgeber (im Rahmen der Gesetzgebung mit beispielsweise dem BGB den spezielleren HGB und VVG dem Aufsichtsmaßstab des VAG oder Bereichsregelungen über BetrAVG, EStG u. a.)
  • Die Aufsichtsbehörden (beispielsweise mit der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin)
  • gesetzliche Versicherungen (bestehend aus vier Säulen: die Gesetzliche Rentenversicherung, die Gesetzliche Krankenversicherung nebst Gesetzliche Pflegeversicherung und die Gesetzliche Arbeitslosenversicherung zur Absicherung der Grundbedürfnisse).

Der Versicherungsmarkt kann in den privaten und industriellen Bereich eingeteilt werden.

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