Transparenz statt Rätselraten – neues Tool vom GDV zeigt Rentenlücken

Wir leben länger, die medizinische Versorgung wird besser. Doch reichen gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Absicherung für einen sorgenfreien Lebensabend? Und wie groß wird die finanzielle Lücke im Alter sein?
Mit einem neuen Rentenrechner will der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) die Sensibilität erhöhen und für mehr Transparenz sorgen. Der Rentenrechner richtet sich aber nicht nur an Verbraucher.
Berater und Vermittler können nach Aussage des GDV das Online-Tool als digitale Anlaufstelle auf Ihrer Website integrieren und für Beratungsgespräche aktiv nutzen. Vorteil des Tools: Der Rentenrechner zeigt auf Blick, was im Ruhestand finanziell erwartet werden kann. Die nötigen Parameter hierfür sind das Geburtsjahr, das Nettoeinkommen und bereits erworbene private Rentenansprüche. Sie werden über einen Schieberegler eingeben. Nach wenigen Klicks zeigt der Rentenrechner konkret an, wie viel Geld man im Alter monatlich zur Verfügung haben wird – sei es aus der gesetzlichen, einer privaten oder betrieblichen Rente. Damit werde beim Kunden ein Bewusstsein über die finanzielle Situation im Rentenalter geschaffen, teilte der GDV mit.
Das Tool solle dazu ermutigen, den eigenen Ruhestand aktiv finanziell zu planen. „Wir wollen, dass sich die Menschen überhaupt mit der finanziellen Situation im Alter auseinandersetzen“, sagt Wolfgang Weiler, GDV-Präsident. „Für jedes neue Smartphone wird länger recherchiert und verglichen als für die Altersvorsorge“, so Weiler. Der Rentenrechner ist auf dem GDV-Verbraucherportal „Die Versicherer“ eingebunden und zudem auch optimiert für mobile Endgeräte.
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GDV: “Geltende Regeln zu Dashcams widersprechen sich”

Nach Unfällen können Aufnahmen von Auto-Minikameras als Beweis vor Gericht verwendet werden. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Dienstag. Dieses Urteil kommentiert Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.
Gause erklärt: “Dashcam-Aufnahmen liefern objektive und leicht auszuwertende Informationen. Mit ihrer Hilfe können Kfz-Versicherer in strittigen Schadenfällen einfacher feststellen, wer welche Schuld an einem Unfall trägt – das beschleunigt die Schadenregulierung auch in solchen Fällen.”
Die aktuell geltenden Regeln bleiben auch in Zukunft nicht eindeutig, sondern widersprechen sich weiterhin: Einerseits sind die Kameras laut BGH nicht verboten und ihre Aufnahmen können in einem Zivilprozess verwendet werden.
Andererseits weise das Gericht darauf hin, dass eine durchgehende Aufzeichnung von Personen und Kennzeichen gegen das Datenschutzrecht verstoße.
Mögliche technische Lösungen
“Die deutsche Versicherungswirtschaft setzt sich daher weiterhin dafür ein, einen verbindlichen datenschutzrechtlichen Rahmen für den Einsatz von Dashcams zu schaffen”, so Gause.
Eine mögliche Lösung seien Kameras, die nur kurze Zeiträume aufzeichnen und ältere Aufnahmen kontinuierlich löschen. Technisch sei es möglich, die Aufnahmen nach einem Unfall – und nur dann – automatisch zu sichern. (bm)
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GDV: EU-Policen holen auf

Die Bedeutung von Erwerbsunfähigkeits- bzw. Grundfähigkeitsabsicherungen im Neugeschäft wächst. Das ist das Ergebnis einer Sonderabfrage des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter seinen Mitgliedsunternehmen.
Demnach betrug im Jahr 2015 der Anteil des Neugeschäfts am Bestand in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) 18 Prozent, bei Policen gegen Berufsunfähigkeit (BU) dagegen nur zehn Prozent.
Eine EU-Police deckt das Risiko ab, dass ein Versicherter etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit so schwer beeinträchtigt ist, dass es überhaupt nicht mehr möglich ist, einer Beschäftigung nachzugehen. Die sogenannten Grundfähigkeitsversicherung zahlt beim Verlust körperlicher Fähigkeiten.
BU weiter am meisten verbreitet
Im Gegensatz zu diesen beiden Varianten wird mit der BU-Police das Risiko abgesichert, dass der Versicherte nicht mehr in seinem bisher ausgeübten Beruf arbeiten kann. Laut GDV war die BU im Jahr 2015 mit 3,8 Millionen Verträgen das mit Abstand am meisten verbreitete Produkt der Branche zur Arbeitskraftabsicherung (EU: 81.415 Verträge). (kb)
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Reformvorschläge des GDV zu Riester

„Wir brauchen eine mutige Vereinfachung“

In seiner Kolumne macht sich GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg von Fürstenwerth diesmal Gedanken zur Reform der Riester-Rente. Dabei belässt er es nicht dabei, die kritischen Punkte zu beleuchten, vielmehr schlägt er konkrete Veränderungen vor. Wie er sich eine moderne Altersvorsorge vorstellt? Hier erfahren Sie.
Die derzeitige Komplexität der Riester-Rente durch viele unterschiedliche Angebote hat laut Jörg von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführer  des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zur Unübersichtlichkeit geführt. „Viele Kunden sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr“, schreibt er in seiner Kolumne auf der GDV-Homepage.
„Wir brauchen also eine deutliche, mutige Vereinfachung von Riester“, fordert er. Sowohl bei den Produkten als auch bei der Förderung sei das vonnöten. Um die Frage zu umgehen, welche Person gefördert werden könne oder nicht, schlägt er vor, ganz einfach alle Erwerbstätigen einzuschließen – also auch die bisher ausgeklammerten Selbstständigen. Zudem müsse das Zulagenverfahren einfacher gestaltet werden.
Zusätzlich sieht er die Politik in der Pflicht für eine Entscheidung, wie das Thema Garantien in den Produkten künftig behandelt werden soll. Auch über die Verbreitung, etwa obligatorisch über den Arbeitgeber oder als Alternative bei einem freiwilligen Abschluss über professionelle Vertriebe müsse sich Gedanken gemacht werden.
 

Psychische Probleme sind der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit

Jede dritte Leistung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung wurde im Jahr 2016 aufgrund einer psychischen Erkrankung gezahlt. Dabei trifft es Frauen häufiger als Männer, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Teilerhebung festgestellt hat.
Rund 35 Prozent der Frauen mussten sich wegen psychischer Probleme aus ihrem Berufsleben zurückziehen und ihre Berufsunfähigkeitsversicherung beanspruchen. Auch bei Männern sind Depressionen & Co. die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Allerdings sind es mit 25 Prozent im Vergleich deutlich weniger.
Auch bei Krebserkrankungen sind mit 23 Prozent eher Frauen als Männer (15 Prozent) betroffen. Die Männer erkranken dafür öfter am Bewegungsapparat (21 Prozent). Das stellte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Teilerhebung fest.
Das Durchschnittsalter der Versicherten bei der Anerkennung einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung lag 2016 bei 44 Jahren. Laut GDV gibt es wie bei den Geschlechtern auch beim Alter große Unterschiede zwischen den verschiedenen Ursachen einer Berufsunfähigkeit. So treten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems durchschnittlich im Alter von 49 Jahren auf. Dagegen ereilt das Schicksal eines Unfalls tendenziell eher jüngere Versicherte.
Der Auswertung liegen 38 Prozent des Bestands an Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen zu Grunde. Da manche Berufsunfähigkeitsfälle erst verspätet gemeldet werden, handelt es sich um vorläufige Angaben. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2016.
2016 stand fast hinter jedem dritten Leistungsfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung eine psychische Erkrankung.
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