Checkliste für deine Pressemitteilung bei ProExpert24

Checkliste: Pressemitteilung

  1. Werden Sie sich über Ihr Ziel klar
    Was genau will ich mit dieser Meldung erreichen?
  2. Schaffen Sie Leseanreize
    Finden Sie eine aussagefähige Überschrift, die zum Lesen des Artikels motiviert.
  3. Machen Sie es dem Leser leicht
    Gliedern Sie Ihren Text überschaubar in Abschnitte. Schreiben Sie logisch zusammenhängend und führen Sie rasch zur erwünschten Information.
  4. Schaffen Sie eine klare Struktur
    Sagen Sie gleich im ersten Absatz, worum es geht. (Wer hat was, wann, wie, wo, warum, wozu getan?) Die meisten Redakteure kürzen vom Schluss her. Spannende Informationen an den Anfang!
  5. Einfacher und konkreter Schreibstil
    Vermeiden Sie Schachtelsätze. So wenig Fremdworte und Fachchinesisch wie möglich. Keine Abkürzungen. Bringen Sie konkrete Beispiele.
  6. Bleiben Sie sachlich
    Ihre Pressemitteilung ist kein Werbetext. Vermeiden Sie Wertungen, Urteile und Superlative. Bei Personen deren Vorname und Funktion hinzufügen und auf die Anrede (Herr Peter Müller, Frau Ursula Meier) verzichten.
  7. Zitate im Text
    Benutzen Sie wörtliche Zitate – aber keine Banalitäten!
  8. Achten Sie auf eine gute Form
    Begrenzen Sie Ihre Meldung auf maximal zwei Seiten. Wählen Sie ein klares Schriftbild und anderthalb Zeilen Abstand (gute Lesbarkeit!). Lassen Sie mindestens 2,5 Zentimeter Platz am Rand, damit der Redakteur redigieren kann.
  9. Kontaktdaten nicht vergessen
    Geben Sie am Ende Ihres Textes Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten an. Sorgen Sie dafür, dass Sie für eventuelle Rückfragen erreichbar sind.
  10. Fotos
    Schicken Sie ein interessantes Foto mit, auf dem etwas „passiert“.
Nachlese
Prüfen Sie im Falle der Veröffentlichung die Wirkung des Artikels nach dem Erscheinen und fragen Sie Ihre Kunden nach ihrem Eindruck. Erfahrungen beim nächsten Mal nutzen.
Wie komme ich in die Medien? Natürlich mit ProExpert24!

Wie komme ich in die Medien? Gut, wenn Sie sich diese Frage schon einmal gestellt haben. Oder haben Sie sich noch nie darüber Gedanken gemacht, wie wichtig es ist, eine interessante Neuigkeit über Ihr Unternehmen der Presse mitzuteilen? Die Gründe liegen doch auf der Hand: Ein Artikel oder eine Meldung über Ihren Betrieb in der Zeitung, im Lokalradio oder in einem Onlineportal steigert den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens und begünstigt das innerbetriebliche Klima.

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Wie Sie sich an die Presse wenden

Sie schreiben eine Pressemitteilung. Sie liefert den Lokal- und Wirtschaftsredaktionen schwarz auf weiß eine wichtige Nachricht direkt auf den Tisch und ist gleichzeitig für den Unternehmer preisgünstig und zeitsparend. Damit die Zusammenarbeit mit den Redaktionen erfolgreich verläuft, das heißt Ihre Nachrichten auch veröffentlicht werden, sollten Sie einige Tipps und Hinweise zu Anlass, Inhalt und Form einer Pressemitteilung beachten.

Anlass für eine Pressemitteilung

Bedenken Sie bitte, dass Redaktionen mit Informationsmaterial von allen Seiten überschüttet werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Nachricht wirklich wichtig ist und wählen Sie Anlass und Zeitpunkt der Pressemitteilung sehr genau. Die Redakteure sind auf der Hut: Ein Artikel ersetzt keine Anzeige. Also: keine Werbung!

Anlässe können beispielsweise sein:

  • Investitions- und Erweiterungsvorhaben
  • geschäftliche Erfolge (Entwicklung von Umsatz, Kosten und Gewinn)
  • besondere und ungewöhnliche Aufträge
  • Umweltschutzmaßnahmen
  • Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • soziale Leistungen innerhalb des Betriebes
  • Jubiläen, Tag der offenen Tür, Messen, Vorträge und Ausstellungen
  • Veränderungen der Geschäftsleitung
  • Mitarbeitereinstellungen oder -entlassungen
  • Kurzarbeit, Umsatzrückgänge, Ertragsminderung
  • Inbetriebnahme oder Schließung von Betriebsstätten
  • Auslandsgäste oder Besuch von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
  • Kooperation oder Fusion mit anderen Unternehmen
  • Neuer Auftritt im Internet
  • neue Produkte und Verfahren oder Dienstleistungen

Stellung nehmen

Haben Sie die Stirn gerunzelt, als Sie lasen, dass Mitarbeiterentlassungen und Umsatzeinbußen Anlässe für eine Pressemitteilung sein können? Auch das Erörtern kritischer Themen und Problembereiche gehört zu einer glaubwürdigen Öffentlichkeitsarbeit. Die Wirtschafts- und Lokalredakteure nehmen dann die Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen ernst, und Sie gewinnen das Vertrauen der Journalisten. Das kann gerade in kritischen Situationen wichtig sein.
Darüber hinaus können Sie als Unternehmer auch zu allgemeinen Fragen der Wirtschaftspolitik Stellung nehmen, die Sie natürlich mit der eigenen Erfahrung aus Ihrem Unternehmen „würzen“. Wie wirkt sich die Erhöhung der Gewerbesteuer in Ihrem Betrieb aus? Oder: In welchen Bereichen stößt Ihre Firma immer wieder auf bürokratische Hemmnisse?

Aufbau und Inhalt

Oberstes Gebot: Das Wichtigste zuerst! In den ersten Satz gehört der Anlass der Pressemitteilung. Machen Sie neugierig auf weitere Informationen! Der erste Absatz muss Antwort geben auf die Fragen:
  •  Wer? (Unternehmen oder Personen)
  •  Was? (Ereignis, Geschehen)
  •  Wie? (Ablauf)
  •  Warum? (Gründe)
  •  Wo? (Ort)
  •  Wann? (Zeitpunkt oder Zeitspanne)
Die Reihenfolge der so genannten W-Fragen ist keinesfalls starr, sondern Anlass und Thema bestimmen, welches „W“ das Wichtigste ist und die Pressemitteilung einleitet

Einfach und verständlich

  • Schreiben Sie in kurzen, einfachen Sätzen, allgemein verständlich (kein Fachchinesisch!) und benutzen Sie keine Abkürzungen.
  • Nennen Sie sich beim Namen (niemals „wir“!). Sie sind die Informationsquelle: Die Firma Karl Anton hat zehn neue Mitarbeiter eingestellt. Nach Aussage des Unternehmens…
  • Kennzeichnen Sie Ihre persönliche Meinung: Nach Meinung von Inhaber Müller…, der Firmenchef wies darauf hin…
  • Haben Sie Mut zu Zitaten in direkter oder indirekter Rede. Zitate machen die Pressemitteilung lebendiger. Aber Vorsicht: Legen Sie niemandem ein falsches Wort in den Mund.
  • Tatsachen sind gefragt, keine Werbung zum Beispiel in Form von lobenden Adjektiven. Aussagen wie „sensationell“, „superbillig“ oder „phantastische Qualität“ werden in den Redaktionen gestrichen und tragen nicht zur Glaubwürdigkeit Ihrer Pressemitteilung bei.
  • In der Kürze liegt die Würze. Ihre Chancen, veröffentlicht zu werden, steigen erheblich mit einem kurzen und prägnanten Text. Weniger wichtige Informationen und allgemeine Erläuterungen gehören an den Schluss der Mitteilung, so dass der Redakteur den Text gegebenenfalls von hinten her kürzen kann. Muss der Redakteur einen langen und langweiligen Text kürzen, kann es passieren, dass die Aussage verändert wird.
  • Machen Sie einen Vorschlag für die Überschrift. Auch hier gilt: je kürzer, desto besser.
  • Bieten Sie den Zeitungen auch Bildmaterial an (Hochglanz, Format 13 x 18) oder digital (hochauflösend, 300 dpi). (siehe auch: Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit – Das Pressefoto).
  • Liefern Sie Fotos mit, ergänzen Sie die Pressemeldung um beschreibende Bildtexte. Personen dabei genau benennen: vollständiger Namen, Funktion und Position auf dem Foto.

Form/Vorlage

Gestalten Sie die Pressemeldungsvorlage so, dass die Redaktionen gut damit arbeiten können.
  • Text nicht als geschützte PDF verschicken
  • möglichst nicht mehr als zwei Seiten
  • Textabstand mindestens 1,5-zeilig
  • breiter Rand (etwa sechs Zentimeter)
  • Name, Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer und Datum für Rückfragen
  • deutliche Kennzeichnung als Presseinformation
  • eventuell mit Firmenlogo (dezent)
  • keine Fotos oder Grafiken in die Textvorlage einbauen, sondern als Dateianhang versenden

Verbreitung

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt hat es sich durchgesetzt, Presseinformationen – also Texte, Fotos, Grafiken, Videos und andere Präsentationen – den Redaktionen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.  Texte oder Schaubilder für Pressemappen und Pressekonferenzen werden nach wie vor ausgedruckt – und zusätzlich über die gängigen Kanäle digital bereitgestellt.
Der Versand von Presseinformationen erfolgt in den meisten Fällen per E-Mail. Es empfiehlt sich, den Pressetext sowohl als Dokument (zum Beispiel Word oder PDF) anzuhängen als auch den Text in die Mail zu kopieren und übersichtlich zu formatieren. So sieht die Redaktion schon in der Mail, um welches Thema es sich handelt, und kann den Meldungstext für die Bearbeitung direkt in die Zwischenablage kopieren. Weitere Empfehlungen:
  • Verschicken Sie die E-Mail als Blindkopie an die Zielgruppe. So schützen Sie Ihren Verteiler und verraten den Redaktionen nicht sofort, wem Sie noch die Pressemeldung geschickt haben.
  • Formulieren Sie die Betreffzeile informativ und interessant, am besten mit Angabe des Absenders.
  • Schicken Sie nur Fotos im gängigen Dateiformat (am besten als jpg-Datei) und in druckfähiger Qualität; die Dateigröße pro Foto sollte 1 MB nicht übersteigen (mehr Informationen auf der Seite „Das Pressefoto“).
  • Verschicken Sie die Pressemitteilung gleichzeitig an alle in Frage kommenden Zeitungen, Zeitschriften, Fachblätter und auch an Radio- oder Fernsehstationen. Das gebietet die Fairness.
Der E-Mail-Verteiler ist – sofern die Meldung lokal oder regional verbreitet wird – mit erträglichem Aufwand erstellt. Aktuelle Medienverzeichnisse stellen häufig die Kommunalverwaltungen zur Verfügung.
Sie können auch Ihrem PR-Dienstleister (Agentur) den Versand und die Pflege des Medienverteilers überlassen. Erfahrene Agenturen wissen, wie sie die Inhalte erfolgreich den Redaktionen anbieten können und dass Werbung in PR nichts zu suchen hat. Sie werden von den Redaktionen als Informationsvermittler geschätzt.
Immer mehr Unternehmen greifen bei der Verbreitung von Pressemeldungen, Bildern oder Videos inzwischen auf die Unterstützung professioneller Dienstleister zurück –  insbesondere, wenn die Zielgruppen bundesweit oder sogar weltwelt erreicht werden sollen.

Auf Internetseite bereitstellen

Als zusätzlichen Service für die Medien und eine interessierte Öffentlichkeit sollten Sie Ihre Pressemeldungen auf Ihrer Internetseite veröffentlichen mit der Möglichkeit, Text, Fotos und Präsentationen in gängigen Dateiformaten herunterzuladen. Damit erleichtern Sie Journalisten die Recherche über Ihr Unternehmen.
Zusätzlich veröffentlichen Presseportale Ihre Pressemeldungen im Internet – meist kostenlos. Die Auswahl ist groß. Es gibt regionale, themenorientierte, branchenspezifische und internationale Portale.

 

Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit

Täglich erreichen rund 80 Presse-Informationen eine durchschnittliche Redaktion – 70 Prozent davon landen direkt oder nach kurzer Ansicht im virtuellen Mülleimer. Mit folgenden Tipps können Ihre Neuigkeiten den Weg in die Medien finden.

Grundlagen der Medienarbeit 

Erfolgreiche Presse-  und Öffentlichkeitsarbeit (PR) ist nichts, was nebenher oder aus dem Bauch heraus betrieben werden sollte. Angesichts der heutigen Informationsflut selektieren die Menschen genau, was sie hören, sehen, lesen und somit wissen wollen. Folgende Tipps sollten Sie für Ihre Unternehmens-PR beachten:
  • Sie sind nur ein Informant unter vielen.
  • In den meisten Fällen braucht kaum jemand Ihre Informationen. Vielen wird nichts fehlen, wenn sie nicht veröffentlicht werden.
  • Die Medien sind Ihnen gegenüber zu nichts verpflichtet.
  • Eine Presse-Information muss einen konkreten Nachrichtenwert besitzen. Werbung hat darin nichts zu suchen. Gemäß dem Presserecht sind redaktioneller Teil und Anzeigenbereich erkennbar voneinander getrennt.

Was ist relevant?

Wann sollte man eine Presse-Information herausgeben? Wann eine Presse-Konferenz organisieren? Prinzipiell eignet sich eine Nachricht zur Weitergabe an die Medien, wenn sie folgende Kriterien erfüllt:
  • Sie ist aktuell.
  • Sie ist neu. Die Nachricht handelt von etwas, das es bislang noch nicht gab – beispielsweise neue Produkte und Verfahren.
  • Sie ist relevant und für die Öffentlichkeit interessant. Die Nachricht baut Nähe zu den Empfängern auf – räumlich oder psychologisch. Zum Beispiel durch die Erwähnung von VIPs oder Prominenten, Kuriosem, das Wecken von Gefühlen, den Hinweis auf einen Rekord.
  • Sie ist verlässlich. Enthält Fakten. Ist überprüfbar.
  • Sie ist allgemeinverständlich formuliert. Einfacher Satzbau. Treffende Wortwahl.
  • Sie ist sinnvoll gegliedert, kurz und prägnant.

Folgende Ereignisse bieten sich für Unternehmens-PR an:

  • Einführung neuer Produkte oder Verfahren
  • Investitions- und Erweiterungsvorhaben
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen, örtlichen Schulen, Kindergärten
  • Verkaufserfolge, geschäftliche Entwicklung von Umsatz und Gewinn
  • Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit
  • Sponsoring, Spenden, öffentliches oder gemeinnütziges Engagement, CSR
  • Erfolge in der Aus- und Weiterbildung
  • Suche nach Fachkräften oder Auszubildenden
  • Soziale Leistungen innerhalb des Betriebes
  • Jubiläen (25 / 50 / 75 / 100 Jahre …)
  • Öffentliche Veranstaltungen wie “Tag der offenen Tür”
  • Messen
  • Ausstellungen
  • Veränderungen in der Geschäftsleitung
  • Inbetriebnahme oder Schließung von Betriebsstätten
  • Auslandsgäste oder Besuch von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
  • Umfragen, Studien, Untersuchungen, Kommentare zu aktuellen Themen
Wenn Sie eine für die Öffentlichkeit relevante Nachricht haben, müssen Sie entscheiden, wie Sie die Medien darüber informieren. Die nach wie vor gängigsten Wege sind die Presse-Information und die Presse-Konferenz.

Die Presse-Information

Die Presseinformation ist die rationellste Form des Kontaktes. Um in den Redaktionen beachtet zu werden, sollte sie bestimmte Qualitäts-Kriterien erfüllen.

Aufbau einer Presse-Information:

  • Das Wichtigste zuerst: Fakten sind nach abnehmender Relevanz geordnet
  • Bereits im ersten Absatz werden journalistische “W-Fragen” beantwortet:
    Wer (Unternehmen oder Person)?
    Was (Ereignis, Geschehen)?
    Wie (Ablauf)?
    Wo (Ort)?
    Wann (Zeitpunkt oder Zeitspanne)?
    Warum (Ursache oder Hintergründe)?
  • Der erste Satz steht im Perfekt und beantwortet bereits möglichst viele W-Fragen. Er sollte nicht mit Informationen überfrachtet sein.

Inhaltliche Qualität einer Presse-Information

Eine Presse-Information sollte knapp, präzise, aktuell, objektiv und wertungsfrei sein. Um das zu erreichen, sollte man folgende Regeln befolgen:
  • Kurze, einfache Sätze schreiben.
  • Allgemeinverständlich schreiben: keine Abkürzungen, Fachausdrücke vermeiden oder erklären.
  • Aktive Verben statt Passiv-Sätze verwenden.
  • Auf sachliche Tatsachendarstellung achten.
  • Vorsicht bei Adjektiven: Sie können schnell werblich wirken.
  • Den Firmennahmen verwenden anstelle der “Wir-Form” (Ausnahme: direkte Zitate).
  • Namen und Zitate einfügen. Zitatgeber ohne “Herr” oder “Frau”, dafür mit Vorname und Funktion. Beispiel: “Geschäftsführer Wilhelm Meyer”.
  • Kurze, knackige Überschrift über der Presse-Information platzieren.
  • Bei längeren Texten fasst ein kurzer Vorspann das Wichtigste zusammen.

Form einer Presse-Information

Auch formal sollte eine Presse-Information Qualitätskriterien erfüllen:
  • Sie muss als solche erkennbar sein. Zum Beispiel, indem “Presse-Information” sichtbar am Briefanfang steht.
  • Sie braucht einen erkennbaren Absender.
  • Sie enthält die Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der für Rückfragen erreichbar ist.
  • Sie ist in kurze Absätze gegliedert.
  • Sie ist 1,5- oder zweizeilig gestaltet.
  • Sie enthält nicht mehr als 45 Zeichen pro Zeile.
  • Sie wird digital verschickt und im Optimalfall auch auf der Website des Unternehmens angeboten.

Foto zur Presse-Information

Ein mitgeschicktes Foto zur freien Verwendung für die Medien erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Presse-Information veröffentlicht wird. Wie der Text muss es Qualitätskriterien erfüllen.
  • Das Motiv ist entscheidend: Menschen (Akteure!) verleihen dem Foto Leben. Auch wenn sich die Presse-Information mit der Anschaffung einer neuen Maschine im Unternehmen befasst: Zeigen Sie nicht bloß das Arbeitsgerät, sondern lassen Sie die Maschine von einem Mitarbeiter bedienen.
  • Vermeiden Sie statische Gruppenfotos. Ist der Anlass noch so feierlich und sind die Beteiligten noch so hochrangig: Aufgereihte Personen sind langweilig. Wenn sie dann noch mit versteinerter Miene in die Kamera blicken oder unvorteilhaft abgelichtet sind, ist das Foto gar kontraproduktiv.
  • Falls vorhanden, schicken Sie zwei bis drei unterschiedliche Motive zur Auswahl, etwa im Hoch- und Querformat.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Fotos eine Punktdichte von mindestens 300 dpi haben (Druckqualität).
  • Vergessen Sie niemals, Fotoquellen und Bildunterzeilen mitzuliefern: Erklären Sie, welche Situation und Personen das Motiv zeigt, nennen Sie deren vollständige Namen und Funktionen sowie die abgebildete Reihenfolge. Am Ende geben Sie die Fotoquelle (Name des Fotografen oder Studios) an.

Quelle: IHK Aachen

So macht ihr euer Projekt und euer Unternehmen bekannt

So macht ihr euer Projekt und Unternehmen mit ProExpert24 bekannt. Um auf eure Initiative aufmerksam zu machen, ist Pressearbeit ein wichtiges Mittel. Hier erfahrt ihr, wie ihr es in die Medien schafft und worauf es dabei ankommt.

Pressearbeit – was ist das?

Pressearbeit ist ein Baustein der Öffentlichkeitarbeit. Sie ergänzt die Verwendung eigener Medien wie Internetseite, Facebook-Auftritt, Flyer oder Plakate. Konkret geht es um die Kommunikation mit einer breiten Öffentlichkeit über Dritte – nämlich über Journalisten.

Der unschlagbare Vorteil der Pressearbeit: Mit ihr habt ihr eine viel größere Reichweite, weil ihr nicht nur eure Freunde und Follower in den Sozialen Netzwerken, Besucher der eigenen Website oder die Leser eines Flyers erreicht. Ihr erhaltet mit Pressearbeit also eine größere Resonanz. Als Initiative könnt ihr so andere Zielgruppen auf euch aufmerksam machen.

Der Knackpunkt dabei: Zunächst müsst ihr den Journalisten davon überzeugen, dass ein Thema spannend ist und Leser, Hörer oder Zuschauer interessiert. Dafür bringt ihr als Initiative aber gute Voraussetzungen mit. Denn ihr engagiert euch konkret und ehrenamtlich in der Stadt, im Viertel, in der Nachbarschaft. Dafür sind Lokaljournalisten in der Regel sehr offen. Dennoch: Redaktionen entscheiden frei, was sie bringen und was nicht und berichten auch mal kritisch.

Durch Zeitungsartikel, Radio- oder TV-Beiträge könnt ihr als Initiative …

  • euren Bekanntheitsgrad erhöhen und Interessierte auf euch aufmerksam machen,
  • Mitglieder, Kooperationspartner und Förderer gewinnen.
  • Vertrauen und Transparenz schaffen und Akzeptanz steigern.
  • mögliche Unterstützer aus Politik und Wirtschaft von euch überzeugen.

So baut ihr eine erfolgreiche Pressearbeit auf

1.    „Pressesprecher“ festlegen
Journalisten brauchen Ansprechpartner. Deshalb solltet ihr zunächst klären:

  • Wer hat in eurer Initiative Spaß am Umgang mit Medien?
  • Wer kann die erforderliche Zeit aufbringen?
  • Wer ist bereit, „Gesicht“ zu zeigen, wenn es um Fotos oder Filmaufnahmen geht?

Diejenigen, die die Pressearbeit übernehmen, brauchen dabei unbedingt den Rückhalt und das Vertrauen, für die Initiative sprechen zu können. Denn Reporter benötigen griffige Zitate, die sie verwenden können.

Wenn ihr eine Internetseite habt, sollte euer Ansprechpartner für die Presse mit Name, E-Mail-Adresse und evtl. Telefonnummer genannt werden und gut für Medienvertreter erreichbar sein.

2.    Verteiler zusammenstellen
Für Initiativen sind besonders lokale Medien von Interesse. Dazu gehören Tageszeitungen, Wochenblätter, Online-Zeitungen, Szene- und Stadtteilmagazine, Radiosender und Fernsehsender mit Lokalprogramm. Sammelt die entsprechenden Kontakte und stellt einen Verteiler zusammen.

Einen Überblick über die lokale Medienlandschaft bieten oft die Internetseiten der Kommunen. Dort werden Webseiten oder E-Mail-Adressen aufgeführt. Außerdem stehen Kontaktdaten im Impressum (gedruckt oder online). Durch Anrufen könnt ihr evtl. persönliche Ansprechpartner ermitteln. Fragt auch die Pressearbeiter aus eurer Kommune – oftmals helfen sie gerne weiter.

3.    Themen und Anlässe festlegen
Überlegt euch, welche Themen ihr in den Medien platzieren möchtet:

  • Neuigkeitswert: Ist das Thema aktuell oder gibt es einen neuen Aufhänger?
  • Betroffenheit: Betrifft das Thema viele Menschen oder nur eine kleine Gruppe?
  • Nähe: In welchem Verbreitungsgebiet spielt es eine Rolle?
  • Emotionalität: Steckt ein Konflikt in dem Thema? Weckt es Emotionen, provoziert es?
  • Promi-Faktor: Ist Prominenz beteiligt?
  • Unterhaltungswert: Ist die Nachricht kurios und regt zum Schmunzeln an?
  • Service: Können die Leser oder Hörer praktisch etwas mit der Information anfangen? Ist sie nützlich?

Einige Beispiele, die sich als konkreter Anlass für eine Pressemitteilung eignen:

  • News: Beispielsweise Gründung, Umzug oder neue Betätigungsfelder eurer Initiative.
  • Veranstaltungen und Aktionen: Sind für die lokale Presse interessant, sofern sie öffentlich zugänglich sind (Reparaturtag, Kräuterexkursion, Gartenfest, Podiumsdiskussion, Upcycling-Workshop etc.).
  • Gewinnung neuer Kooperationspartner, Sponsoren oder Schirmherren.
  • Stellungnahme zu öffentlichen Planungen und Projekten: Beispielsweise zu einem geplanten Radweg, der zu schmal für Lastenräder ist.

Die Pressemitteilung

Die Pressemitteilung ist der gängigste Weg, Informationen und Anliegen an die Medien heranzutragen. Entsprechend viele Pressemitteilungen gehen täglich bei den Redaktionen ein. Deshalb müssen die Journalisten schnell erkennen können, worum es geht. Eine gute Pressemitteilung kommt einem späteren Artikel bereits sehr nah – egal, ob sie an eine Zeitung oder einen Radio-/Fernsehsender geschickt wird. Wenn der Journalist die Mitteilung interessant findet, wird er sie verwenden oder sich melden, um eine eigene „Geschichte“ daraus zu machen.

So schreibt ihr eine gute Pressemitteilung

Form & Aufbau

  • Kennzeichnet die Pressemitteilung als solche, indem ihr oben „Pressemitteilung“ drüberschreibt.
  • Verfasst Pressemitteilungen, die maximal eine Seite lang sind (Zeilenabstand 1,5 Zeilen, Schriftgröße zwischen 10 und 12).
  • Gliedert den Text mit Absätzen.
  • Startet mit einer aussagekräftigen Überschrift, dazu kommt ggf. eine erläuternde Unterzeile.
    Beispiel:
    Repair-Café für Mönchengladbach
    Neue Initiative hilft beim Reparieren von Haushaltsgeräten und Fahrrädern
  • Nennt zu Beginn Ort und Datum – das ist die sogenannte Ortsmarke, die auch am Anfang jedes  Textes einer Presseagentur steht.
    Beispiel:
    Düsseldorf, 25. August 2019
  • Schreibt das Wichtigste zuerst, also den Nachrichtenkern – wer, was, wann, wo (evtl. wie und warum). Das sind die journalistischen „W“-Fragen.
  • Führt danach ggf. Hintergründe, Zusammenhänge, Ursachen auf.
  • Nennt zum Schluss den Ansprechpartner für Rückfragen und weitere Informationen mit Kontaktdaten.

Formulierung

  • Wahrt sachliche Distanz. Schreibt nicht aus der Ich- oder Wir-Perspektive, sondern wählt die dritte Person. Das wirkt seriöser und erspart es dem Journalisten, die Meldung umzuformulieren.
    Beispiel:
    Richtig: Die Garteninitiative „Immergrün“ lädt die Anwohner der Blumenstraße zum Sommerfest ein
    Falsch: Wir laden alle unsere Nachbarn ganz herzlich zum Sommerfest ein
  • Schreibt in vollständigen Sätzen und vermeidet Rechtschreibfehler.
  • Verwendet keine werbliche Formulierungen, Übertreibungen und Wertungen.
  • Nennt bei Personen immer Vor- und Zunamen und Funktion/Rolle.
    Beispiel:
    Janine Bauer, Sprecherin der Garteninitiative „Immergrün“
  • Verwendet möglichst keine Abkürzungen wie km/h, €.
  • Schreibt Zahlen bis einschließlich zwölf aus.
  • Führt Datum und Uhrzeit korrekt auf.
    Beispiel:
    Richtig: am Mittwoch, 2. Juli, ab 17 Uhr
    Falsch: am 02.07.2017 um 17:00 Uhr.

So versendet ihr Pressemitteilungen und -einladungen

Der Versand per E-Mail ist der gängigste und einfachste Weg. Aber Achtung: Schnell landet eine Nachricht auch im Papierkorb. Diese Aspekte solltet ihr berücksichtigen:

  • Wählt eine E-Mail-Adresse, die den Absender klar erkennen lässt.
    Beispiel:
    Richtig: vera@repaircafe-koeln.de
    Falsch: vera65@gmail.com
  • Wählt für den Versand den richtigen Zeitpunkt: Eine Veranstaltungsankündigung sollte tagesaktuellen Medien ca. zehn Tage vor dem Termin vorliegen, Wochen- oder Monatszeitungen brauchen entsprechend mehr Vorlauf. Eine Einladung kann fünf bis acht Tage vor dem Datum herausgegeben werden. Grundsätzlich gilt: Alle Infos am besten so versenden, dass sie vormittags vorliegen.
  • Nennt im Betreff eindeutig den Anlass.
    Beispiel:
    Neues Lastenrad für Düren oder
    Einladung zum Pressegespräch im Gemeinschaftsgarten „Grüne Oase“
  • Sendet die Mitteilung im Anhang in einem gängigen Dateiformat, am besten Word. Ihr könnt den Text zusätzlich direkt in die Mail kopieren.
  • Eine Anrede ist nicht unbedingt erforderlich. Falls ihr euch damit wohler fühlt, wählt einen sachlichen Ton.
    Beispiel:
    Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion, hiermit übersende ich Ihnen die Pressemitteilung der Initiative XY zum Thema …
  • Zusätze wie „Über eine Veröffentlichung würden wir uns freuen“ sind okay, aber nicht notwendig. Gebt keine „Handlungsanweisungen“, die sind bei Journalisten unbeliebt.
    Beispiel:
    Falsch: Bitte veröffentlichen Sie die Meldung ungekürzt am 25.5.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Was spricht für eine Kundenzeitung für Versicherungs- und Finanz Experten?

Eine Studie hat ergeben, dass 75% der Deutschen Kundenzeitschriften lesen.

Die Menschen lassen sich heute von unserem Smartphone wecken, zum Frühstück werden die E-Mails am I-Pad gecheckt, unser Alltag und unsere Freizeit sind immer mehr auf digitale Medienwelt ausgerichtet.

Werbemails, Anzeigen auf Internetseiten oder die klassischen Newsletter greifen beim Kunden nicht mehr. Kundenmagazine sollten daher nicht nur einen informativen Charakter haben, sondern auch einen individuellen redaktionellen Teil bieten.

Sie haben die Wahl:

  1. Für den redaktionellen Teil ihrer Kundenzeitung stellen wir ihnen per API / Schnittstelle (Application Programming Interface) aktuelle Artikel von unserem Expertenmagazin ProExpert24 zur Verfügung.
  2. Weiterhin können sie per PDF-Upload, Produkt- und Angebotsinformation zu ihrem Magazin hinzufügen und auf diesem Weg ihren Informationspflichten als Versicherungsmakler, Vermittler oder Finanz-Experte nachkommen.
  3. Zusätzlich, zu den täglichen Herausforderungen, unterstützt das Online-Tool von PR-FAIR den Vertriebsaußendienst beim Cross-Selling. Hier wurde ein „Kunden-werben-Kunden“ Programm integriert, welches einfach und bequem per Mausklick funktioniert.
  4. Damit sie ihre Kunden über alle Kanäle erreichen können, stellen wir ihnen auch einen QR-Code ihres Magazins zur Verfügung.

PR-FAIR erhebt weder Einrichtungskosten, verzichtet auf Paketpreise und bindet seine Nutzer nicht durch überflüssige Abos. Auch das Thema „Datenschutz“ spielt bei PR-FAIR eine große Rolle, aus diesem Grund kann das Online-Tool ohne Registrierung genutzt werden.

Kundenmagazine von PR-FAIR ganz einfach per Mausklick.

Der Supermarkt hat eines, der Baumarkt, alle haben eins! …und wann haben sie eins?

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