Nachhaltigkeit: Hiscox ruft zum Ressourcensparen durch digitalen Antrag auf und pflanzt 3.000 Bäume
  • Hiscox setzt sich mit CSR-Projekt für nachhaltige Papiernutzung ein
  • Im Arbeitsalltag senkt Hiscox den Papierverbrauch und setzt auf verträgliches Papier mit FSC-Siegel
  • Hiscox Online-Antrag unterstützt Makler beim papierlosen Arbeiten

Der Mai steht für Hiscox ganz im Zeichen des Papiersparens: Im Rahmen einer Aufklärungs-Kampagne ruft der Spezialversicherer Makler dazu auf, in der Zusammenarbeit den digitalen Hiscox Online-Antrag zu verwenden und so dabei zu helfen, den Papierverbrauch im Arbeitsalltag zu senken. Zusätzlich pflanzt Hiscox gemeinsam mit Kooperationspartnern nun 3.000 Bäume an mehreren Orten in Deutschland. 2020 spendete das Versicherungsunternehmen bereits eine fünfstellige Summe an soziale Projekte, in diesem Jahr steht das Thema Nachhaltigkeit im Fokus der „Corporate Social Responsibility (CSR)“-Aktivitäten, weswegen auch die Mitarbeiter ganz konkrete Tipps erhalten, wie sie im Arbeitsalltag Papier sparen können.

Laut einer Studie von Greenpeace verursacht die Zerstörung der Wälder rund 20 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Fast die Hälfte der gefällten Bäume wird für die Papierproduktion genutzt. Neben der Spende für den Erhalt des deutschen Baumbestandes achtet Hiscox daher darauf, im Büroalltag möglichst wenig Papier zu nutzen. Um auch nicht vermeidbare Papiernutzung nachhaltiger zu gestalten, ist geplant, dass Mitarbeiter zukünftig auf verträgliches Papier mit FSC-Siegel zurückgreifen können. Der digitale Hiscox Online-Antrag trägt – neben der Zeitersparnis – zusätzlich zum verringerten Papierverbrauch bei: Pro komplett digital gestelltem und bearbeitetem Antrag werden, Versicherer, Vermittler und Versicherungsnehmer zusammengenommen, schätzungsweise bis zu 60 Seiten Papier eingespart. Nur noch etwa die Hälfte der Vermittler wünscht noch den Postversand.

Markus Klopfer, Director Operations von Hiscox Deutschland, kommentiert: „Klimaschutz geht uns alle an. Als Unternehmen in einer Branche mit traditionell hohem Papierverbrauch ist es unsere unternehmerische Verantwortung, wo möglich, digitale Alternativen anzubieten und selbst zu nutzen. Neben unserem ökologischen Engagement und der Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner arbeiten wir daher stets an der Optimierung unserer digitalen Antragsstrecken und daran, dass diese immer intensiver genutzt werden. Damit sparen Makler, Versicherungsnehmer und auch wir selbst große Mengen Papier ein und tragen gemeinsam zum Schutz unseres Planeten bei.“

Der Hiscox Online-Antrag – einfach, schnell und papierlos

Der Hiscox Online-Antrag bietet Maklern die Möglichkeit, ihren Kunden individuell auf sie abgestimmte Anträge digital zuzuschicken. Versicherungsnehmer können den Vertrag direkt per Mausklick abschließen und genießen sofortigen Versicherungsschutz. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung des digitalen Tools können Geschäftskunden von Hiscox dank erleichterter Abfrage der Kundendaten, automatisierter Datenübertragung aus der Versicherungssuche sowie vereinfachter Antragsmodelle zukünftig noch schneller und effizienter Anträge bearbeiten.

Kundenakquise: Neukundengewinnung steht bei Versicherern ganz vorn

Bei den Versicherern dreht sich in diesem Jahr alles um das Gewinnen neuer Kunden. Wie das Trendbarometer Assekuranz von Simon-Kucher & Partner herausfand, setzen die Unternehmen dafür auf altbewährte Vertriebswege und auf das Überarbeiten ihrer Produkte. Auch die Digitalisierung spiele eine wichtige Rolle, doch oft mangele es an einer übergreifenden Strategie.
Das oberste strategische Ziel der Versicherungsunternehmen für 2019 lautet Wachstum. Über 80 Prozent der Versicherer arbeiten derzeit an Markt- und Wachstumsstrategien. Lag noch 2017 der Fokus auf der Verbesserung der Margen, geht es in diesem Jahr vorrangig darum, das Volumen zu erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt das Trendbarometer Assekuranz, eine Kurzstudie des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partner für die 44 Führungskräfte aus der DACH-Region befragt wurden.
Insbesondere die Neukundengewinnung stehe bei der Branche im Mittelpunkt, weniger die Veredelung der Kunden durch den Verkauf weiterer Verträge. Produkte und die Digitalisierung seien weitere Strategiepunkte der Versicherungsgesellschaften. „Der Kampf um den (Neu-) Kunden hat begonnen. Um diesen für sich zu gewinnen, müssen Versicherer eine praktikable Omnikanal-Strategie vorweisen,”, so Studienautor Frank Gehrig.
Welcher Vertriebsweg dafür genutzt wird, hängt demnach hauptsächlich von der Sparte ab. Im Bereich Komposit sind es weiterhin die Ausschließlichkeit und Makler, während Lebensversicherer sich auf Makler und Partnervertriebe konzentrieren und die Kranken(zusatz)versicherer vor allem auf den Vertrieb über die eigene Homepage setzen.
Innovation bei den Produkten spielt eher untergeordnete Rolle
Zudem liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Überarbeitung bestehender Produkte. Eine Sanierung des Produktportfolios und neue Produkte zu entwickeln, habe zumindest in den Bereichen Komposit und Leben, nur untergeordnete Relevanz, heißt es. „Versicherer beschäftigen sich aktuell zu wenig mit neuen Innovationen, die sich durch die Digitalisierung ergeben – dies sollte sich zukünftig ändern”, findet Autor Maximilian Effing. So sei es überraschend, dass die Produktstrategie häufig losgelöst von der Preisstrategie angegangen werde. Im Produktentwicklungsprozess müssten beide Themen untrennbar miteinander verbunden sein, so Effing.
Auch das Thema Digitalisierung beschäftigt die Versicherer weiterhin. Zwei Drittel haben sich dem Trendbarometer Assekuranz zufolge bereits im vergangenen Jahr mit ihrer Digitalstrategie beschäftigt und 16 Prozent planen es für dieses Jahr. Allerdings gibt es bei beiden laut der Untersuchung noch Nachholbedarf. „Jedes zweite Versicherungsunternehmen gibt an, dass dieses essentielle Thema im eigenen Haus nicht systematisch und übergreifend angegangen wird”, stellt Analyst Gehrig fest.
Dabei planten konkret vier von fünf Versicherungshäuser, in der nahen Zukunft beispielsweise in Online- und Videochats zu investieren. Für Versicherer sei es dringend notwendig, die Möglichkeiten der Digitalisierung wahrzunehmen. Maßnahmen können implementiert und übergreifende Ziele erreicht werden. „Eine einheitliche Strategie aus einem Guss ist hier unverzichtbar”, betont Maximilian Effing.
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Diese Versicherer haben bei der Kundenberatung die Nase vorn

Kundenberatung ist ein wichtiges Service-Merkmal eines jeden Unternehmens. Vor allem in der Versicherungsbranche schätzen die Kunden gute Beratung und setzen diese oft schon voraus. Das Rating-Haus Service Value hat sich aus diesem Grund verschiedene Versicherungssparten genauer angeschaut und überprüft, wie ernst die Anbieter das Thema Kundenberatung nehmen.
Wer ein Versicherungsprodukt sucht, will gut beraten werden. Das Produkt soll schließlich auch passen. Soweit so gut. Aber wie sehr gehen die Anbieter auf diese Forderung ein? Das hat das Analysehaus Service Value sich im Rahmen eines aktuellen Ratings nun genauer angeschaut.
Dafür hat Service Value sich sechs Versicherungssparten vorgeknöpft:

  • Auto und Mobilität
  • Gesundheit und Pflege
  • Haus und Wohnen
  • Private Haftpflicht
  • Universal
  • Vorsorge und Vermögen

Für die Ergebnisse haben die Experten online Kunden und Verbraucher befragt. Diese sollten die erlebte Kundenfachberatung vor Ort bewerten. Für die Gesamtwertung nutzte Service Value dann folgende zehn Leistungsmerkmale:

  • Erste Kontaktaufnahme
  • Persönliches Erscheinungsbild des Fachberaters
  • Hilfsbereitschaft des Fachberaters
  • Soziale Kompetenz des Fachberaters
  • Fachliche Kompetenz des Fachberaters
  • Bedarfsermittlung seitens des Fachberaters
  • Angebotsvermittlung seitens des Fachberaters
  • Bemühen um Lösungsfindung seitens des Fachberaters
  • Persönlicher Nutzen aus dem Gespräch
  • Angemessenheit des zeitlichen Aufwandes seitens des Fachberaters

Die Antwortskala für den Befragten rangierte von 1 = „ausgezeichnet“ bis 5 = „schlecht“
Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Auto und Mobilität sind:

Versicherer Wert
Provinzial Rheinland 1,43
Debeka 1,54
Rheinland Versicherung 1,58
Huk Coburg 1,78
Zurich 1,80

Kundenberatung ist ein wichtiges Service-Merkmal eines jeden Unternehmens. Vor allem in der Versicherungsbranche schätzen die Kunden gute Beratung und setzen diese oft schon voraus. Das Rating-Haus Service Value hat sich aus diesem Grund verschiedene Versicherungssparten genauer angeschaut und überprüft, wie ernst die Anbieter das Thema Kundenberatung nehmen.
Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Gesundheit und Pflege sind:  

Versicherer Wert
Continentale 1,89
Gothaer 1,95
Basler 1,95
ADAC Versicherungen 2,00
Axa 2,04

Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Haus und Wohnen sind:

Versicherer Wert
Provinzial Nord Brandkasse 1,55
Provinzial Rheinland 1,65
Allianz 1,66
Debeka 1,93
DEVK 1,97

Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Private Haftpflicht sind:

Versicherer Wert
LVM 1,77
Axa 1,77
Württembergische 1,94
Zurich 2,03
Mecklenburgische 2,04

Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Universal sind:

Versicherer Wert
Provinzial Rheinland 1,91
LVM 1,94
Huk Coburg 1,97
VPN 1,97
VGH 1,97

Die fünf besten Unternehmen in der Sparte Vorsorge und Vermögen sind:

Versicherer Wert
Provinzial Rheinland 1,71
Allianz 1,73
Swiss Life 1,87
Württembergische 1,88
LVM 1,92

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Assekurata Karriere-Rating: A.S.I. erhält zum achten Mal in Folge die Bestnote
  • Exzellentes Vergütungsmodell und Trainee-Programm
  • Neue Trainingsreihe zur Entwicklung zum Bestandsberater
  • Verbesserte IT- und Software-Unterstützung

In ihrem Karriere-Rating für Finanzvertriebe zeichnet die Assekurata Solutions GmbH die A.S.I. Wirtschaftsberatung AG zum achten Mal in Folge mit der Bestnote „A++ / Exzellent“ aus.
Nachhaltiger Beratungs- und Karriereansatz
Die Analysten von Assekurata bewerten die Entwicklungsperspektiven und Einkommensmöglichkeiten von Beratern bei der A.S.I. Wirtschaftsberatung als ausgezeichnet. Der transparente Karriereplan und das Trainee-Programm tragen zur exzellenten Bewertung bei. Als attraktiv wird dabei unter anderem das Vergütungssystem für Berufseinsteiger hervorgehoben. In den ersten 24 Monaten erhalten diese eine feste Vergütung, die unabhängig von zusätzlich erzielten Einkünften durch Abschlüsse ausgezahlt wird und so den nachhaltigen Aufbau eines eigenen Mandantenstamms unterstützt.
Neue Trainingsreihe zur Entwicklung zum Bestandsberater
Im Karriere-Rating bewertet Assekurata neben der Finanzstärke auch die Vermittlerorientierung und das Beratungs- und Betreuungskonzept von A.S.I. als exzellent. Besondere Beachtung findet dabei das neue Schulungsangebot „Erfolgreich zum Bestandsberater“. Es geht gezielt auf die fachlichen und persönlichen Fähigkeiten von Beratern ein, die sich einen eigenen Kundenstamm aufgebaut haben und diesen nun langfristig und umfassend betreuen möchten.
„Unser auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Beratungskonzept sieht vor, dass die A.S.I. Wirtschaftsberater parallel zur Karriereentwicklung ihrer Mandanten ihr Beratungsprofil entwickeln und so in jeder Lebensphase passgenaue Lösungen anbieten können. Neben hochqualitativen berufsspezifischen Angeboten ist dabei gerade der Übergang vom auf das Neugeschäft ausgerichteten Jungkundenberater hin zum Bestandsberater erfolgskritisch. Dabei wollen wir eine starke Unterstützung bieten“, sagt A.S.I.-Vorstand Jürgen Moll.
Ausbau der IT-Unterstützung
Ferner hebt Assekurata die zielführend ergänzten Software-Angebote und neue Hardware für Berater vor. „Wir möchten unseren Mandanten die bestmögliche Beratung liefern und unsere Berater dabei mit modernsten Lösungen unterstützen. Der effektive Einsatz von Soft- und Hardware reduziert den Verwaltungsaufwand und ermöglicht so, noch intensiver auf die Bedürfnisse des einzelnen Mandanten einzugehen“, sagt Moll.
Neben bestehenden Anwendungen hat A.S.I. im vergangenen Jahr unter anderem eine noch differenziertere Software für die Niederlassungsberatung von Ärzten und ergänzende Beratungssoftware im Bereich Geldanlage eingeführt. Zudem investiert A.S.I. in die Hardware-Ausstattung der Geschäftsstellen und Berater.
Über A.S.I:
A.S.I. ist eine mittelständische Wirtschaftsberatung für gehobene Privatkunden, Ärzte, Zahnärzte, Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure mit über 30 Geschäftsstellen und mehr als 140 Wirtschaftsberatern. Seit 1969 bietet das Unternehmen als Finanzmakler die Vermittlung und lebensbegleitende Betreuung von Versicherungen, Geldanlagen und Finanzierungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung zur Existenzgründung, Praxisführung und –abgabe bei Ärzten und Zahnärzten. Mit einem Provisions- und Honorarumsatz von über 20 Mio. Euro gehört das Unternehmen zu den zehn größten Allfinanzberatern in Deutschland.

Barmenia digitalisiert ihren Vertrieb mit Yext

Barmenia digitalisiert ihren Vertrieb mit Yext: Sie setzt damit auf den Marktführer für Digital Knowledge Management

Die digitale Transformation ist für viele Krankenversicherungen aktuell eine der wichtigsten Herausforderungen. Mit zahlreichen Innovationsprojekten gilt die Barmenia hier als Vorzeigeunternehmen – gerade auch was die Digitalisierung des Vertriebs und das Management von Standortdaten und anderen Unternehmensinformationen im Netz anbelangt. Um in diesem Bereich in Zukunft noch stärker aufgestellt zu sein, arbeitet die Barmenia seit dem 1. Juli 2018 mit Yext zusammen.

„Wir haben von Anfang drei Ziele verfolgt: Mehr Leads durch eine optimierte digitale Präsenz und bessere Sichtbarkeit im generischen Bereich, eine höhere Kundenzufriedenheit dank einer besseren Datenkonsistenz und letztlich auch zufriedenere Vermittler, denen wir mit digitalen Technologien die Arbeit erleichtern können”, erklärt Martin Ingignoli, Digital Marketing Manager bei der Barmenia. „Für Yext haben wir uns letztlich aus zwei Gründen entschieden. Erstens ging es uns um die marktführende Technologie. Insbesondere die detaillierte Messbarkeit der Aktivitäten mit Yext Analytics war für uns attraktiv, da wir nun Einsicht in den Outcome des digitalen Marketings bekommen. Zweitens wollten wir einen Partner, der uns in diesem wichtigen Teilbereich der Digitalisierung auch strategischen Input geben kann. Wir nehmen Yext als Thought Leader und Innovationsführer wahr, gerade bei Zukunftsthemen wie Voice Search und Plattformmanagement über mobile Kanäle. Hier können wir nun auf eine enorme Beratungskompetenz zurückgreifen.”

Mehr Effizienz und volle Transparenz

Die Barmenia kann jetzt mit Yext Listings alle Informationen zu 38 Geschäftsstellen und 1.100 Versicherungsvermittlern über eine zentrale Plattform effizienter managen. Über die Yext Knowledge Engine werden die Informationen anschließend mit allen wichtigen digitalen Kanälen synchronisiert. Besonders wichtig sind für das Unternehmen jedoch die Funktionen, die Yext Analytics bietet. Über das Tool können alle Beteiligten exakt nachvollziehen, wie sich digitale Marketing-Maßnahmen auf das Geschäft auswirken. Vertriebsmitarbeiter erhalten die jeweils für sie relevanten Informationen – Bereichsleiter sehen die Daten für ihren gesamten Bereich, einzelnen Vermittlern hingegen werden nur die eigenen Klicks, Anrufe und Leads angezeigt.

Im Wettbewerb um Kunden und Vermittler die Nase vorn

Für Versicherungskunden ergeben sich durch die Zusammenarbeit zwei klare Vorteile. Zum einen können sie sich in Zukunft darauf verlassen, dass alle von der Barmenia angebotenen Daten immer korrekt und vollständig sind – egal, auf welchen Kanälen. Zum anderen bietet das verbesserte digitale Angebot eine höherwertige Nutzererfahrung. Versicherungen konkurrieren jedoch nicht nur um Kunden, sondern auch um die besten Vermittler. Auch sie legen Wert darauf, dass ihr Anbieter digital gut aufgestellt ist. Denn letztlich hilft ihnen eine starke Präsenz dabei, selbst mehr zu verkaufen. 60 Prozent der Vermittler sagen deshalb in einer aktuellen Umfrage von Ernst & Young, dass die Verfügbarkeit besserer digitaler Tools ihre Präferenz für eine Versicherung beeinflusst. 35 Prozent sehen darin sogar einen wesentlichen Grund für einen Anbieterwechsel.
„Die Barmenia war für uns ein Wunschkunde, weil uns die digitale Vorreiterrolle des Unternehmens beeindruckt“, sagt Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe von Yext. „Wir sind deshalb besonders stolz, dass sich die Versicherungsgruppe entschieden hat, künftig auf unsere Technologie zu setzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden Wochen und Monaten. Außerdem sprechen wir bereits über eine eventuelle Ausweitung unserer Kooperation.“

Über die Barmenia Versicherungen
Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen. Über 3.400 Innen- und Außendienstmitarbeiter und eine Vielzahl von Maklern betreuen einen Bestand von über 2,2 Millionen Versicherungsverträgen.
Über Yext
Ab Yext wird Digitales gemanaged. Yext definiert damit die neue Kategorie Digital Knowledge Management. Unternehmen können all ihre öffentlichen Fakten managen, die sie Konsumenten über das digitale Ökosystem hinweg mitteilen wollen. Die Yext Knowledge Engine™ ermöglicht es, digitales Wissen zu verwalten und mit über 100 Plattformen im PowerListings Network® zu synchronisieren. Die Produkte Yext Listings, Pages und Reviews helfen Unternehmen weltweit, persönliche und digitale Interaktionen zu fördern und damit die Markenbekanntheit zu stärken, Laufkundschaft zu generieren und den Umsatz zu steigern
Social Media: Wie Makler das Teilen fremder Artikel für sich nutzen können

Ein Versicherungsmakler meinte neulich sinngemäß zu unserem Kolumnisten Wladimir Simonov, dass das Teilen von irgendwelchen fremden Links in den sozialen Netzwerken doch eh nichts bringe. Doch stimmt das wirklich? Dieser Frage widmet sich der Digitalisierungs-Experte in seiner neuen Kolumne.
Ein Versicherungsmakler meinte die Tage sinngemäß, dass er mittlerweile wisse, dass das Teilen von irgendwelchen fremden Links eh nichts bringe. Doch stimmt das wirklich?
Best Practice: Hans Steup von Versicherungskarrieren.de und ebenfalls Kolumnist bei Pfefferminzia teilt bis zu fünf Mal täglich interessante Artikel als Eigenmarketing und Content-Vorlage für Versicherungsvermittler. Diese und ähnliche Artikel mit Mehrwert sind häufig „Evergreens“ (= zeitlos) und haben meistens für Unternehmer aller Branchen einen Mehrwert. Also profitiert seine Zielgruppe nicht nur von dem Wissen oder den Tipps aus den Artikeln, sondern kann diese direkt 1:1 an ihre Zielgruppe weiterteilen.
Wie kannst auch Du davon profitieren?
Linkstrategie #1: Einfach alles teilen, was für Deine Zielgruppe relevant sein könnte – mit einer persönlichen Ergänzung wie „In diesem Artikel von Philip Wenzel erfährst Du alles über BU-Berufsgruppen, aber wie Du persönlich davon profitierst erfährst Du bei mir!“
Vorteil Nummer 1:
Auch wenn die Artikel von jemand anderem stammen, nehmen die Leser DICH als Experten wahr (wie übrigens eine vernünftige Erstinformation aussehen sollte, erfahren Sie hier). Im Internetz steht doch überall so viel Mist, da ist Deine persönliche professionelle Meinung Gold wert. Du als Profi hast diesen Artikel gefunden, auf Richtigkeit geprüft und empfohlen. Was will ich als Laie denn mehr?
Außerdem stärkt das bei Deiner Zielgruppe in kleinen Schritten die sogenannte Expertenvermutung, denn wenn Du viele echte Experten – also Autoren der jeweiligen Artikel – kennst oder diesen Anschein erweckst, bist Du wahrscheinlich auch ein Experte.
Vorteil Nummer 2:
Die meisten Leute kennen Dich und Dein Unternehmen nicht wirklich und haben auch keine Zeit, um Deine oder andere Artikel zu lesen. Sie sind in den sozialen Netzwerken vorrangig privat unterwegs um mit ihren Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben  (oder weil sie schlaflose Nächte haben. Wie Sie das ausnutzen können? Hier lesen Sie es). Sie scannen maximal die Überschrift und das Vorschaubild der Artikel, mit viel Glück klicken sie auf den Artikel und scannen auch diesen (deshalb haben erfolgreiche Artikel fast immer Bulletpoints/Zwischenüberschriften an denen sich die Leser „entlanghangeln“).
Die wenigsten lesen den kompletten Text und haben die Muße oder die Zeit, ihn auch durchzudenken. Und selbst die, die sich den Artikel für später speichern, vergessen diesen sehr schnell für immer auf ihrem Lesezeichen-Friedhof. Was aber nachhaltig hängenbleibt: „Der/Die macht was mit <DeinGeschäft> und gibt immer gute Tipps. Wenn ich mal was brauchen sollte, könnte ich den ja fragen!“ Jackpot, denn nichts anderes wolltest Du erreichen.
Vorteil Nummer 3:
Du sparst Dir einen Haufen Zeit und Arbeit, denn nicht jeder kann jede Woche 10.000 Zeichen raushauen. Lass es andere tun und pick Dir das Beste davon für Deine Zielgruppe heraus. Dein Ergebnis wird nicht viel anders sein als wenn Du alles selbst produziert hättest. Klar, wenn Du den Traffic auf die Seite Deines direkten Mitbewerbers schickst, wird auch bei ihm was hängenbleiben. Aber Dein Ergebnis wird deutlich besser sein als wenn Du weiter nichts teilst.
Die Beobachtung ist nämlich, dass die meisten Unternehmer in einem Kreislauf gefangen sind: Ich habe keine Zeit/Lust/ Muße/Idee/Fertigkeiten/… für eigenen Content, deshalb teile ich auch nichts und bekomme auch keine Anfragen. Weil ich keine Anfragen bekomme, habe ich keine Zeit/Lust/Muße/Idee/Fertigkeiten/… Klar, erzielst Du die besten Ergebnisse mit eigenem heißen Content. Aber auch mittelmäßige Ergebnisse sind besser als gar keine.
Übrigens, viele haben den folgenden Denkfehler bezüglich fremder Links, der sie vom Teilen abhält: „Wenn ich sowas meinen Kunden schicke, könnte er ja abwandern.“ Zum einen: Willst Du tatsächlich so „treue“ Kunden behalten, die nur aufgrund eines coolen Artikels fremdgehen?
Zum anderen: Ist es nicht deutlich besser, den Kunden vorher positiv zu „framen“ (indem man den fremden Artikel in einen übergeordneten Kontext stellt, ergänzt oder einfach als seinen eigenen Mehrwert verpackt), als wenn der Kunde selbst mal bei einer zufälligen Internet-Recherche darauf stößt und sich fragt, ob das sein Berater überhaupt weiß oder bei der Beratung bedacht hat?
Verwalten, tracken, analysieren und mehr
Linkstrategie #2: Du kannst mit Link-Shortener-Tools wie Replug.io die von Dir empfohlenen Links nicht nur verwalten, tracken und analysieren. Du kannst auch eigenes Branding und eigene Call-To-Actions auf fast jeder fremden Seite platzieren und Likes, Newsletter-Abos, Anfragen, Feedback und vieles mehr einsammeln.
Ferner kannst Du damit jedem (erst einmal anonymen) Klicker/Leser einen Marketing-Pixel* anhängen und laserschwertpräzises Remarketing betreiben. Die Logik dahinter: „Wer Deine (geteilten) Artikel anklickt, hat auch grundsätzlich Interesse an Deinem Geschäft und ist eher geneigt, etwas zu kaufen, als jemand den Deine Artikel nicht die Bohne interessieren.“ Die Vorteile und schier unbegrenzten Möglichkeiten dieser Strategie muss ich wohl nicht erklären.
Also, keine Angst vor fremdem Content! Teilen macht Spaß und bringt mit der richtigen Strategie satte Mehrwerte trotz höchster Zeit- und Kosteneffizienz.
*Der Einsatz von Marketing-Pixeln ist im Zeitalter der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) juristisch umstritten.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Lob von Vermittlerverbänden: Bundesregierung beschließt Vermittlungsverordnung

Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) hat eine wichtige Hürde genommen. Das Bundeskabinett brachte einen überarbeiteten Entwurf der VersVermV am Mittwoch in den Bundestag ein. Die Verordnung konkretisiert die Umsetzung der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD. Die Vermittlerverbände AfW und BVK begrüßten den Schritt.
Einige Veränderungen gegenüber dem ersten Entwurf für die Vermittlungsverordnung, den das Bundeswirtschaftsministerium im Oktober 2017 vorlegte, hat die Bundesregierung kurz vor ihrer Verabschiedung am 27. Juni im Bundeskabinett noch vorgenommen – sehr zur Freude des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und des Vermittlerverbandes AfW.
>>> Hier gehts zur Verordnung im Wortlaut 
Der BVK zeigte sich bereits im vergangenen Jahr darüber erfreut, dass der Erstentwurf einen Zugewinn an Verbraucherschutz bedeute und die Wertschätzung der Versicherungsvermittler in der Bevölkerung stärke. „Der Kabinettsbeschluss hat jetzt erfreulicherweise auch unsere weiteren Anregungen aufgegriffen“, erklärte BVK-Präsident Michael Heinz in einer Stellungnahme.
Erleichterung über entschärfte Lernerfolgskontrolle
Konkret hebt Heinz die vielfach kritisierte Lernerfolgskontrolle hervor, die nun deutlich entschärft wurde. Diese sei bei der obligatorischen Weiterbildung „fast gänzlich entfallen“, freut sich der BVK-Präsident, und beschränke sich nur noch auf das Selbststudium.
Auch beim Vermittlerverband AfW stößt die neue Regelung im Rahmen der 15-stündigen Weiterbildungsverpflichtung, wie es die IDD verlangt, auf ein positives Echo. „Wir nehmen mit Erleichterung zur Kenntnis, dass die Lernerfolgskontrolle nur noch beim Selbststudium gefordert wird. Somit müssen keine Tests mehr bei Präsenzseminaren geschrieben werden“, teilte AfW-Vorstand Frank Rottenbacher mit.
Beim BVK begrüßt man außerdem, dass die Weiterbildungsmaßnahmen nicht mehr bei der zuständigen IHK bis spätestens zum 31. Januar des Folgejahres nachgewiesen werden müssen. Die neuen Regelungen würden den bürokratischen Aufwand „erheblich reduzieren“, so Heinz. Demnach sind die Nachweise zwar vom Vermittler zu archivieren, müssen jedoch nur auf aktive Nachfrage der Aufsichtsbehörde vorgelegt werden.
Beschwerdemanagement abhängig von Betriebsgröße
Stichwort Bürokratie: Auch die Tatsache, dass der Aufbau eines vermittlerinternes Beschwerdemanagement nunmehr von der Größe der Vermittlerbetriebe abhängig gemacht wird, stößt beim BVK auf Zustimmung. Damit seien die im überwiegenden Maße als Kleinbetriebe tätigen Vermittlern, „von der bürokratischen Einführung eines Verfahrens zur Verwaltung von Beschwerden befreit“, kommentierte BVK-Präsident Heinz, was auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspreche.
„Damit sichert die VersVermV das hohe Verbraucherschutzniveau und manifestiert einen Reputationsgewinn für den Berufsstand“, so Heinz‘ Fazit.
Verkürzte Weiterbildungspflicht ist vom Tisch
Der AfW Bundesverband weist in seiner Stellungnahme außerdem darauf hin, dass die verkürzte Stundenanforderung für das Jahr 2018 entfallen ist. „Von den 12,5 Stunden für 2018 ist im Entwurf nichts mehr zu lesen. Somit gelten auch für dieses Jahr die vollen 15 Stunden Weiterbildungspflicht“ betont Rottenbacher.
Außerdem merkt der AfW an, dass nun auch die „Aufrechterhaltung der personalen Kompetenz“ als mögliches Ziel einer Weiterbildung akzeptiert wird. Gemeint seien hiermit die Sozialkompetenz des Vermittlers und die Fähigkeit zum „selbständigen Handeln gegenüber dem Kunden“. Somit würden nun auch bestimmte Trainings als VersVermV-konforme Weiterbildung anerkannt, schlussfolgert der Verband. Ebenfalls neu: In den Katalog der anrechnungsfähigen Inhalte finden sich nun auch „Versicherungsanlageprodukte“.
Besprechungen gelten nicht als Weiterbildungszeit
Die Weiterbildungen müssen gewissen „Mindestanforderungen an die Qualität“ gemäß Anlage 3 VersVermV-E genügen, ergänzt der AfW. Das bedeute insbesondere, dass den Weiterbildungsmaßnahmen „eine Planung zugrunde liegt, sie systematisch organisiert ist und die Qualifikation derjenigen, die die Weiterbildung durchführen, gewährleistet wird“. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Anforderungen sei der Anbieter der Weiterbildung. „Spontane Treffen oder Besprechungen können somit nicht als Weiterbildungszeit erfasst werden“, stellt AfW-Vorstand Rottenbacher klar.
Verabschiedung wohl erst nach der Sommerpause
Der Bundestag habe nun drei Sitzungswochen Zeit, sich mit dem Verordnungsentwurf zu befassen, berichtet der AfW. Tue er das nicht, werde der Entwurf an den Bundesrat weitergeleitet. Damit wäre eine Verabschiedung vor der Sommerpause unmöglich.
Der AfW werde den Entwurf genau analysieren und die Interessen seiner Mitglieder im weiteren Gesetzgebungsprozess aktiv vertreten, heißt es abschließend. Ähnliches verlautbart der BVK: Man werde das weitere Verfahren im Bundestag und Bundesrat „kritisch begleiten und zu einzelnen Punkten Stellung nehmen“, heißt es. Mit der endgültigen Verabschiedung der Verordnung ist laut BVK nicht vor Oktober zu rechnen.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

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