Ausblick Goldpreis: verhaltener Anstieg trotz Geldentwertung

Fazit: Die allgemeine Verbraucherpreis-Inflation (VPI) könnte kurzfristig nach oben überraschen. Mittelfristig geht die IKB jedoch von keinem bedeutenden Anstieg aus. Dennoch ist angesichts der Geldmengenausweitung in der Euro-Zone insbesondere seit dem Beginn der Corona-Pandemie eine beschleunigte Geldentwertung ersichtlich. Diese dokumentiert sich weniger in Güterpreisen, sie zeigt sich aber in Vermögenspreisen und steigenden Geldbeständen. Deshalb ist die VPI kein ausreichendes Indiz für den Werterhalt des Geldes; sie kann aber dennoch zu einer destabilisierenden Geldpolitik führen, da sie im Fokus der EZB-Geldpolitik steht.

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Renditen werden steigen. Aber was macht der DAX?

Der Ausblick auf eine konjunkturelle Erholung führt zunehmend zu Inflationserwartungen, während eine anhaltende Depression immer unwahrscheinlicher wird. Dies wird nominalen Renditen Auftrieb geben – in dem Maße, wie es das EZB-Ankaufvolumen zulässt. Die EZB wird dieses aber zunehmend anpassen müssen, denn die Konjunktur sollte sich bis Anfang 2022 deutlich belebt haben. Doch für einen anhaltenden Anstieg des Verbraucherpreisindex benötigt es mehr als eine Geldmengenausweitung. Die effektive Nachfrage ist entscheidend. Ob die Nachfrage angesichts der europäischen Schuldenquoten stark genug ist, bleibt unsicher.

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