Autokostenvergleich: Größter Kostenfaktor ist Wertverlust

Kaufprämie verzerrt Realkosten für E-Autos

Die derzeit hohen Spritpreise lassen E-Autos für viele Verbraucher attraktiv erscheinen. Zudem sind die Stromer wegen der Kaufprämie in der Anschaffung häufig deutlich günstiger als Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Die derzeit hohen Spritpreise lassen E-Autos für viele Verbraucher attraktiv erscheinen. Zudem sind die Stromer wegen der Kaufprämie in der Anschaffung häufig deutlich günstiger als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Doch bei einem Gesamtkostenvergleich zeigt sich: Nicht die zeitweise deutlich über zwei Euro liegenden Literpreise für Benzin und Diesel sind der größte Kostenfaktor, sondern der Wertverlust eines Fahrzeugs. Das hat der ADAC in seinem aktuellen Autokostenvergleich ermittelt.

Zum Beispiel der Golf: Die ADAC Experten verglichen den Stromer VW ID.3 mit dem 110 kW starken 1.5 eTSI Golf. Die höheren Anschaffungskosten der E-Version (36.960 Euro, Benziner: 32.460 Euro) werden überkompensiert durch andere Kostenfaktoren wie Versicherung, Kfz-Steuer, Ausgaben für Wartung und Reparaturen, Reifenverschleiß, Kraftstoff- bzw. Stromkosten und eine Pauschale für die Wagenwäsche und -pflege. Insbesondere die vergleichsweise geringeren Wartungs- und Betriebskosten von Elektroautos machen sich in der Gesamtbilanz bemerkbar: Die Elektroversion kommt so auf 47,2 Cent pro Kilometer, der Benziner auf 56,9 Cent.

Selbst wenn man einen Preisnachlass von 15 Prozent auf den Benziner-Golf einrechnet, kommt der elektrische ID.3 am Ende günstiger weg. Zieht man die aktuelle Elektro-Umweltprämie vom Kaufpreis des Stromers ab, dann ist der ID.3 rund 5.000 Euro günstiger in der Anschaffung – mit Folgen für den Wertverlust, der dann entsprechend geringer ausfällt.

Noch immer lassen sich die Hersteller bis auf wenige Ausnahmen die Elektromo¬bilität teuer bezahlen. Damit jedoch die Kostenbilanz bei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen auch ohne Subventionen noch besser ausfällt, müssen die Kaufpreise weiter sinken und dürfen nur geringfügig über denen eines vergleich¬baren Verbrennermodells liegen.

Der Gesamtkostenvergleich berücksichtigt alle Kosten eines Autos. Gegenübergestellt werden nahezu alle auf dem deutschen Markt erhältlichen gängigen Elektroautos sowie Plug-in-Hybride mit Benzinern oder Dieseln mit vergleichbarer Motorleistung und ähnlicher Ausstattung. Der aktuelle Umweltbonus von bis zu 9000 Euro für reine Elektrofahrzeuge und bis zu 6750 Euro für extern aufladbare Plug-in-Hybride ist in den Berechnungen berücksichtigt. Grundlage aller Berechnungen ist eine durchschnittliche Haltedauer von fünf Jahren mit einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern. Wegen der zurzeit starken Schwankungen der Kraftstoffpreise wurde zur Berechnung der Durchschnitt der vergangenen drei Monate herangezogen.

 

Die neue BMW 7er Reihe

BMW führt das Luxussegment in eine neue, von Innovationen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung geprägte Ära. Mit der neuen BMW 7er Reihe schafft der weltweit erfolgreichste Hersteller von Premium-Automobilen zukunftsweisende Möglichkeiten, Freude am Fahren, einzigartigen Reisekomfort und ein digitales Erlebnis auf höchstem Niveau zu genießen. Im Zentrum dieser Neuinterpretation steht der BMW i7.

BMW führt das Luxussegment in eine neue, von Innovationen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung geprägte Ära. Mit der neuen BMW 7er Reihe schafft der weltweit erfolgreichste Hersteller von Premium-Automobilen zukunftsweisende Möglichkeiten, Freude am Fahren, einzigartigen Reisekomfort und ein digitales Erlebnis auf höchstem Niveau zu genießen. Im Zentrum dieser Neuinterpretation steht der BMW i7. Die rein elektrisch angetriebene Luxuslimousine ist ein vollständig integriertes Mitglied der Modellfamilie und zeigt, wie sich ein exklusives Fahrerlebnis und maximales Wohlbefinden im Interieur mit konsequenter Nachhaltigkeit kombinieren lassen.

Der Generationswechsel an der Spitze des Modellprogramms von BMW ist mit einer Neudefinition von Luxus verbunden, die den Menschen, sein Bewusstsein, seine Bedürfnisse und seine Emotionen in den Mittelpunkt stellt. Neben Präsenz, Eleganz und exklusiver Premium-Qualität verkörpert sie vor allem eine progressive Haltung, die durch Innovationen mit direktem Einfluss auf das Nutzererlebnis, umfassende Vernetzung und vorbildliche Nachhaltigkeit geprägt ist. Damit orientiert sich die neue BMW 7er Reihe am Selbstverständnis einer modernen Zielgruppe, die sich engagiert und verantwortungsvoll ihren Herausforderungen stellt und individuelle Mobilität als Gelegenheit nutzt, um im Alltag sowie auf Reisen einzigartige Momente zu erleben.

Sinnbild für Innovationskraft und Meilenstein in der aktuellen Modelloffensive.
Die neue BMW 7er Reihe verkörpert in ihrem Exterieurdesign ebenso wie in der Gestaltung ihres Interieurs einen modernen, auf das Wesentliche konzentrierten Stil. Das auf die markentypischen Merkmale fokussierte Frontdesign für die BMW Modelle des Luxussegments gewährleistet eine klare Differenzierung von den weiteren Baureihen der Marke. Innovative Ausstattungsmerkmale wie der BMW Theatre Screen, das multisensorische Fahrzeugerlebnis BMW iDrive mit der jüngsten Generation des Betriebssystems BMW Operating System 8 sowie dem BMW Curved Display und der Manövrierassistent für automatisiertes Parken und Rangieren kennzeichnen den fortschrittlichen Charakter der Luxuslimousinen. Wegweisende Impulse für maximales Wohlbefinden im Interieur setzen neben dem erweiterten Raumkomfort und dem einzigartigen In-Car-Entertainmentsystem auch die Option Executive Lounge mit optimierter Liegeposition im Fond und die neuartige Interieurausstattung in der Ausführung BMW Individual Leder Merino/Woll-Kaschmir.

45 Jahre nach dem Debüt der BMW 7er Reihe präsentiert sich die siebte Modellgeneration als das modernste und innovativste Fahrzeug im Luxussegment. Zugleich fasziniert die Neuauflage mit einer im Wettbewerbsumfeld einzigartigen Gesamtfahrzeugharmonie. Der BMW 7er ist dabei einmal mehr Sinnbild für die Innovationskraft der BMW Group.

Die Weltpremiere der neuen BMW 7er Reihe im April 2022 und ihre im November 2022 beginnende weltweite Markteinführung sind die zentralen Meilensteine der aktuellen Modelloffensive der Marke im Luxussegment.

Marktspezifisches Antriebsportfolio, traditionsreicher Fertigungsstandort.
Die neue BMW 7er Reihe wurde von Grund auf für besonders anspruchsvolle Zielgruppen auf einem globalisierten Automobilmarkt konzipiert. Dies spiegelt sich auch in einem marktspezifischen Antriebsportfolio mit exklusiven Angeboten für China als wichtigster Absatzregion und einem Dieselmodell für Europa wider.

Im Bereich des Raumkomforts erschließt die neue Generation der Luxuslimousinen von BMW eine neue Dimension. Anders als ihre Vorgänger ist der neue BMW 7er weltweit ausschließlich in einer Karosserievariante mit langem Radstand erhältlich, die maximalen Raumkomfort im Fond garantiert. Unterschiedliche Facetten seines Charakters definieren sich über spezifische Designmerkmale und Antriebsvarianten. So umfasst das Angebot der neuen BMW 7er Reihe auch Modelle der Marken BMW i und BMW M, mit denen sich ihre vielfältigen Ausprägungen von elegant, modern und nachhaltig bis hin zu expressiv, sportlich und dynamisch intensiv betonen lassen.

Erstmals stehen für die neue BMW 7er Reihe sowohl Verbrennungsmotoren als auch Plug-in-Hybrid-Systeme sowie vollelektrische Antriebe zur Wahl. Die Vielfalt im Antriebsportfolio beruht auf einer neuentwickelten flexiblen Fahrzeugarchitektur und ist Ausdruck einer global ausgerichteten Angebotsstrategie für die Neuauflage der BMW 7er Reihe. Auf diese Weise berücksichtigt die BMW Group individuelle Kundenbedürfnisse, Infrastrukturbedingungen und gesetzliche Regulierungen auf allen relevanten Automobilmärkten der Welt. In Europa erfolgt die Markteinführung zunächst ausschließlich mit dem BMW i7. In den USA, auf dem chinesischen Automobilmarkt und in weiteren ausgewählten Vertriebsregionen werden neben der rein elektrisch angetriebenen Variante bereits zum Verkaufsstart auch jeweils zwei Modelle mit Ottomotor und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie angeboten.

Auf zahlreichen Märkten folgen voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2023 Plug-in-Hybrid-Modelle der neuen BMW 7er Reihe. Dazu gehört auch das erste BMW M Automobil mit Reihensechszylinder-Ottomotor und Plug-in-Hybrid-Antrieb. Außerdem wird das Angebot in Europa bereits unmittelbar nach dem Marktstart um eine Modellvariante mit Dieselmotor und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie ergänzt. Zu einem späteren Zeitpunkt stehen darüber hinaus weitere Modellvarianten des vollelektrischen BMW i7, darunter das künftige Topmodell BMW i7 M70 xDrive, zur Auswahl.

Produziert werden die Modelle der neuen BMW 7er Reihe wie alle ihre Vorgänger im BMW Group Werk Dingolfing. Die größte Fertigungsstätte des Unternehmens in Europa vereint damit Tradition und Zukunft. Sie ist auch das Kompetenzzentrum der BMW Group für die Produktion von E-Antriebskomponenten. Der hochintegrierte Elektroantrieb und die Hochvoltbatterie des BMW i7 werden ebenfalls dort hergestellt. In Dingolfing laufen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybrid-Systemen und vollelektrischem Antrieb vom gleichen Band. Neben dem vollelektrischen BMW iX entstehen dort zusätzlich zur neuen BMW 7er Reihe unter anderem auch die Luxus-Sportwagen der BMW 8er Reihe und Fahrzeuge der BMW 5er Reihe.

Zwei BMW M Automobile auf Basis des neuen BMW 7er.
Weltweit wird das Modellprogramm der neuen BMW 7er Reihe um zwei BMW M Automobile mit elektrifiziertem Antrieb ergänzt. Bereits zum Frühjahr 2023 debütiert der neue BMW M760e xDrive (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,2 – 1,1 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 26,9 – 25,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 28 – 25 g/km gemäß WLTP; Angaben gemäß NEFZ: – ) mit einer Leistung von 420 kW/571 PS und einem Drehmoment von 800 Nm. Für besonders faszinierende Beschleunigungsvorgänge erzeugt sein Elektromotor einen temporären Boost mit einer zusätzlichen Leistung von 30 kW/40 PS. Ein M spezifisches Design für das Exterieur und das Interieur einschließlich einer Abgasanlage mit charakteristischen Doppel-Endrohrpaaren mit eigenständiger Geometrie unterstreicht die Performance-Eigenschaften des BMW M Automobils mit Plug-in-Hybrid-Technologie.

Über einen rein elektrischen Antrieb mit zwei Motoren an der Vorder- und an der Hinterachse verfügt das künftige Topmodell der Baureihe, der neue BMW i7 M70 xDrive (Stromverbrauch kombiniert gemäß WLTP: 26,4 – 21,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km; Angaben gemäß NEFZ: – ), der im weiteren Verlauf des Jahres 2023 folgt. Sein Antriebssystem erzeugt eine Höchstleistung von deutlich mehr als 600 PS und ein maximales Drehmoment von mehr als 1 000 Nm. Das stärkste jemals für die Straße zugelassene BMW Modell beschleunigt in weniger als 4,0 Sekunden von null auf 100 Kilometer. (Bei den Angaben über Leistung, Performance und Energieverbrauch des BMW i7 M70 xDrive handelt es sich um Prognosen auf Basis des bisherigen Entwicklungsstands des Fahrzeugs einschließlich temporären Boosts.)

Einzigartiges digitales Erlebnis mit dem neuen Fahrzeugerlebnis BMW iDrive und dem BMW Operating System 8.
Fahrfreude, Reisekomfort und Nutzerlebnis in der neuen BMW 7er Reihe werden maßgeblich von den jüngsten Innovationen im Bereich der Digitalisierung geprägt. Der neue BMW 7er bietet das neue multisensorische Fahrzeugerlebnis BMW iDrive mit der jüngsten Generation des Betriebssystems BMW Operating System 8. Mit dem volldigitalen BMW Curved Display, der innovativen BMW Interaction Bar, den erweiterten Fähigkeiten des BMW Intelligent Personal Assistant sowie mit zusätzlichen My Modes, der neuen Ausführung des BMW Head-Up Display und der erstmals auf dem Information Display hinter dem Lenkrad dargestellten Augmented View erreicht der intuitive Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug eine neue Dimension.

Für ein einzigartiges Entertainment-Angebot im Fond sorgt der aus dem Dachhimmel herausfahrende BMW Theatre Screen, ein 31,3 Zoll großes Panoramadisplay im 32 : 9-Format mit 8K-Auflösung, der die zweite Sitzreihe in ein exklusives Privatkino auf Rädern verwandelt. Auch Fahrer und Beifahrer können erstmals mit YouTube Video-On-Demand-Streaming auf dem Control Display nutzen. Die Highspeed-Vernetzung des neuen BMW 7er wird dabei durch das fahrzeugeigene, 5G-fähige Antennensystem sichergestellt.

Sicherheit neu definiert: Neuer BMW 7er als BMW Protection Vehicle.

Auch ein Hochsicherheitsfahrzeug auf der Basis der neuen BMW 7er Reihe befindet sich bereits in der Entwicklung und wird im Laufe des Jahres 2023 das Angebot ergänzen. Mit ihrem völlig neu entwickelten und im Wettbewerbsumfeld einzigartigen integrierten Schutzkonzept erfüllt die gepanzerte Modellvariante die speziellen Anforderungen von Behörden, staatlichen Repräsentanten und Privatpersonen mit besonderem Schutzbedürfnis.

Das Kernstück für die Entwicklung der neuen BMW 7er Reihe als Hochsicherheitsfahrzeug bildet ein von der BMW Group konzipiertes innovatives Schutzkonzept. Dadurch wird ein herausragend hoher Sicherheitsstandard in Verbindung mit dem für die neue BMW 7er Reihe charakteristischen Niveau an Innenraumkomfort sowie Fahrdynamik und Fahrkomfort gewährleistet. Die integrierte Entwicklung und Produktion in einem Sondermanufakturprozess im BMW Group Werk Dingolfing sorgen dafür, dass mit dem Hochsicherheitsfahrzeug auf der Basis der neuen BMW 7er Reihe neue Maßstäbe gesetzt werden können.

CO2-Emissionen & Verbrauch.

Der neue BMW 760i xDrive*. 
Verbrauch kombiniert gemäß WLTP: 11,2 l/100 km,
Verbrauch kombiniert gemäß NEFZ: – ,
CO2-Emissionen kombiniert gemäß WLTP: 255 g/km,
CO2-Emissionen kombiniert gemäß NEFZ: – ,
*Bei allen Fahrleistungs-, Verbrauchs- und Emissionswerten handelt es sich um vorläufige Angaben.

Der neue BMW i7 xDrive60*.
Verbrauch kombiniert gemäß WLTP: 19,6 – 18,4 kWh/100 km,
Verbrauch kombiniert gemäß NEFZ: – ,
Reichweite: 590 – 625 km gemäß WLTP
*Bei allen Fahrleistungs-, Verbrauchs- und Emissionswerten handelt es sich um vorläufige Angaben.

Der neue BMW M760e xDrive*.
Verbrauch kombiniert gemäß WLTP: 1,2 – 1,1 l/100 km,
Verbrauch kombiniert gemäß NEFZ: – ,
Stromverbrauch kombiniert gemäß WLTP: 26,9 – 25,8 kWh/100 km,
Stromverbrauch kombiniert gemäß NEFZ: – ,
CO2-Emissionen kombiniert gemäß WLTP: 28-25 g/km,
CO2-Emissionen kombiniert gemäß NEFZ: – ,
*Bei allen Fahrleistungs-, Verbrauchs- und Emissionswerten handelt es sich um vorläufige Angaben.

Schnelle Unfallmeldung: HUK-COBURG startet Schadenservice in der Mein Auto-App
  • automatische Unfallerkennung inklusive Verständigung der Rettungskräfte auf Basis von Telematik-Daten
  • digitale Schadenmeldung per App

 

Die HUK-COBURG bietet Telematik-Kundinnen und Kunden ab sofort eine automatische Unfallerkennung zur schnellen Unterstützung im Schadenfall an. Erkennt das Telematik-System innerhalb von Deutschland einen möglichen Verkehrsunfall, erhalten Nutzerinnen und Nutzer eine Push-Nachricht auf ihr Smartphone. Entsprechend der Schwere des Unfalls kann Hilfe angefordert werden und die Schadenmeldung digital erfolgen. Falls die gemessenen Werte auf einen Verkehrsunfall hindeuten, bei dem es Verletzte geben könnte, erfolgt eine automatische Unfallmeldung. Ein Unfallmelde-Dienstleister nimmt telefonisch Kontakt auf und verständigt bei Bedarf Rettungskräfte.

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Mit dem neuesten Update der App „Mein Auto“ können Telematik-Kundinnen und Kunden der HUK-COBURG und HUK24 den neuen Schadenservice ab sofort ohne Zusatzkosten nutzen. Sobald die Schadenmeldung nach einem Unfall über die App aktiviert wird, erhält man weitere Hinweise sowie eine digitale Schadenvisitenkarte inklusive Schadennummer. Diese kann mit Unfallbeteiligten beispielsweise über WhatsApp, SMS oder E-Mail geteilt werden. Damit stehen die wichtigsten Daten zur Klärung der weiteren Schritte bereits an Ort und Stelle zur Verfügung.

„Wir haben bereits seit 2016 Erfahrung in der Unfallerkennung gesammelt und haben unser Telematik-Produkt so weiterentwickelt, dass wir unsere Kundinnen und Kunden von einem leichten Verkehrsunfall bis hin zu Unfällen mit Verletzungen bestmöglich unterstützen können“, erklärt Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG. „Der Mehrwert des neuen Schadenservice liegt darin, dass er Unfallerkennung und Schadenmeldung vereint. Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden jetzt nicht nur günstigeren Versicherungsschutz, sondern auch schnelle Hilfe“, so Rheinländer weiter.

Die Unfallerkennung und Unfallmeldung wurde von Cambridge Mobile Telematics entwickelt. Der weltweit tätige Telematik-Dienstleister ist langjähriger Partner der HUK-COBURG. Darüber hinaus hat die DEKRA die Unfallerkennung durch Crashtests überprüft.

ADAC Autovermietung: 5 Tipps für Last-Minute-Urlauber

Australien und Neuseeland vergleichsweise günstig / Mietwagen ab 374 Euro/Woche* verfügbar / ADAC Mitglieder können mit Sonderaktionen sparen

 

Die Sehnsucht nach Urlaub ist groß, aber die Unsicherheit, ob man überhaupt in die Ferien fahren kann, war für viele im Winter – normalerweise die Zeit für Frühbucher – noch größer. Die Folge ist der aktuelle Run auf Mietwagenangebote. „Wer jetzt buchen möchte, trifft oft auf hohe Preise oder die Angebote sind schon weg,“ so Tobias Ruoff, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung. „Destinationen wie Australien oder Neuseeland, die gerade erst wieder für den europäischen Tourismus geöffnet haben, können preislich eine echte Alternative sein.“

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Die ADAC Autovermietung hat fünf Tipps zusammengestellt, wie der Traumurlaub jetzt noch Realität werden kann:

Tipp 1: Bei Zeit und Ort flexibel sein
Wer Flüge bucht, die sehr früh morgens oder sehr spät abends starten, kann meist ein bisschen sparen. Auch ein Wochentag-Vergleich kann sich lohnen – ebenso wie ein Angebots-Check von weiter entfernten Flughäfen in Bundesländern, in denen aktuell keine Schulferien sind.

Tipp 2: Reiseziel Australien oder Neuseeland
Die beiden Länder haben nach zwei Jahren Lockdown endlich wieder für Europäer geöffnet. Hier sind Hotels und Mietwagen aktuell noch nicht überbucht und die Preise im Vergleich zu anderen Fernreisezielen, wie etwa den USA, noch günstig. So bekommt man bei der ADAC Autovermietung in Australien Ende Mai einen Mietwagen in der Kompaktklasse ab rund 374 Euro* pro Woche.

Tipp 3: Auf den Versicherungsschutz achten
Am Versicherungspaket sollte man auf keinen Fall sparen. Bei vielen Vergleichsportalen wird man mit einem günstigen Tarif angelockt, die Versicherungspakte von einem anderen Unternehmen kommen dann erst im Buchungsprozess hinzu und man muss die AGBs studieren, um zu erfahren, ob man den gewünschten Schutz hat. Bei der ADAC Autovermietung ist dies von vornherein transparent und verbraucherfreundlich geregelt. Hier gibt es immer einen „echten“ Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung direkt vom Vermieter. Im Schadenfall muss der Kunde keine Zahlungen vorstrecken.

Tipp 4: Kostenfallen vermeiden
Oft wird am Urlaubsort versucht, zusätzliche Versicherungspakete zu verkaufen. Der Kunde sollte deswegen seine Buchungsunterlagen dabeihaben, um seinen Versicherungsstatus überprüfen zu können. Außerdem sollte man auf eine Full-to-Full-Tankregelung bestehen und bei der Fahrzeugübergabe alle Vorschäden genau protokollieren lassen. Extra-Tipp: Ein Miet-Tag beträgt 24 Stunden. Gibt man den Mietwagen nur ein paar Minuten zu spät zurück, wird ein weiterer Tag berechnet.

Tipp 5: Auf Sonderaktionen achten
Mit Sonderaktionen kann man ordentlich Geld sparen. Aktuell können ADAC Mitglieder 10 Prozent sparen, wenn sie über die ADAC Autovermietung einen Mietwagen bei Hertz in den USA buchen oder das Avis Europapaket, das für Frankreich, Griechenland, Italien (Festland, Sardinien und Sizilien) und Portugal (Festland und Madeira) gilt.

Großes Gefahrenpotenzial an Kreuzungen außerorts

ADAC Studie: Gefährlich wird es vor allem beim Linksabbiegen

Ein Viertel der Unfälle in Deutschland ereignet sich außerorts auf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen. Mehr als 28 Prozent der Unfälle entstehen hier beim Abbiegen oder Kreuzen. Allein 2019 wurden dabei 340 Personen tödlich und 7.141 Verkehrsteilnehmende schwer verletzt. Um Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und die Unfallfolgen zu reduzieren hat sich der ADAC in den Nachbarländern umgeschaut und gemeinsam mit der Unfallforschung des ÖAMTC und der AXA Schweiz die Ursachen solcher Unfälle untersucht.

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Die Unfalltypen unterscheiden sich in den drei Ländern: So finden in Deutschland am häufigsten Kollisionen beim Linksabbiegen mit dem Gegenverkehr statt. In der Schweiz dagegen kollidiert derjenige, der nach links auf die übergeordnete Straße einbiegen möchte, am öftesten mit einem vorfahrtsberechtigten Fahrzeug auf der Fahrerseite. Und in Österreich steht der Kreuzende am häufigsten im Konflikt mit dem Querverkehr beider Fahrtrichtungen. Die gemeinsame ADAC Studie zeigt, dass es demnach keine einheitliche, länderübergreifende Lösung für die Unfallproblematik gibt. Abhilfe muss durch gezielte Analysen und Maßnahmen geschaffen werden.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Besonders junge und ältere Fahrer haben ein erhöhtes Risiko, Unfälle beim Abbiegen oder Kreuzen zu verursachen. Die ADAC Autotests bestätigen, dass die Sicht nach links stets schlecht ist. Gerade für unsichere Fahrer ist eine ausreichende Rundum-Sicht der Pkw wichtig. Hier sind die Hersteller in der Pflicht nachzubessern, um Unfälle zu reduzieren.

Auch die Fahrzeugtechnik bietet Möglichkeiten, um die Verkehrssicherheit an Kreuzungen zu erhöhen: Kreuzungsassistenten mit einem großen Öffnungswinkel der Sensorik könnten viele Unfälle verhindern. Obwohl erste Serienlösungen bereits im Rahmen des Verbraucherschutzprogramms Euro NCAP genauer unter die Lupe genommen werden, wird es wohl noch dauern bis ausreichend Pkw mit dieser Technologie ausgestattet sind. Bis dahin könnten Kreuzungen durch bauliche Maßnahmen sicherer gemacht werden: Ausreichend Sicht auf die Kreuzung und die kreuzenden Verkehrsteilnehmenden, Errichten von Kreisverkehren oder Verkehrsinseln und Aufstellen von Ampeln oder Stoppschildern.

Unfälle lassen sich dadurch zwar oftmals nicht aktiv verhindern. Zusammen mit regelkonformem Fahrverhalten können die Maßnahmen jedoch zu einer erhöhten Sicherheit beitragen. So sollten alle Verkehrsteilnehmenden darauf achten, ihre Fahrweise den jeweiligen Kreuzungen anzupassen. Zudem empfiehlt der ADAC, beim Fahrzeugkauf auf ausreichende Rundum-Sicht in jeder Sitzposition zu achten, um tote Winkel zu vermeiden.

Hinten sicher im Wohnmobil unterwegs

ADAC testet Sicherheit von Rückbänken / Standardmodelle oft gefährlich / VW Grand California: Stabile Lösung möglich

Sicher hinten sitzen im Wohnmobil: Der ADAC hat die Rücksitzbank des VW Grand California einem Crashtest unterzogen – besetzt mit einem Kinder- und einem Erwachsenen-Dummy. Das Ergebnis: Die Mitfahrer sitzen auf der stabilen Rückbank mit innenliegendem Stahlgestell deutlich sicherer als auf den weit verbreiteten Standard-Sitzbänken aus Holz. Die im Grand California serienmäßig verbaute Sitzbank hält den Belastungen des Aufpralls stand und bietet bei einem Unfall guten Schutz. Damit steht fest, dass viele Wohnmobil-Hersteller dringend nachbessern und ihre Fahrzeuge serienmäßig mit stabilen Rücksitzbänken ausstatten und auch Nachrüst-Kits für beliebte Modelle anbieten sollten. Das ist nicht nur lebenswichtig, sondern auch leicht und platzsparend umzusetzen.

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Schon 2020 wollte der ADAC wissen, wie sicher die Mitfahrer im Wohnmobil sitzen. Bei einem exemplarischen Crashversuch mit einem Modell kollabierte die Rückbank, was zu einem hohen Verletzungsrisiko für die hinten sitzenden Mitfahrer führt. Das erschreckende Ergebnis lässt sich auf einen Großteil der serienmäßig angebotenen Wohnmobile übertragen, denn die meisten Rücksitzbänke sind genauso konstruiert und aufgebaut, wie die vom ADAC getestete Rückbank mit Holzgestell unter der Sitzfläche.

Auch wer heute schon ein Wohnmobil besitzt und die Holzrückbank auf eine stabilere umrüsten möchte, kann das mit relativ wenig Mehrgewicht tun. Allerdings ist ein stabilerer Rahmen nicht als Standard-Produkt verfügbar, weil er an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden muss. Dazu benötigen Wohnmobil-Besitzer meist die Hilfe eines Fahrzeug- oder Metallbauers, der den Rahmen anfertigt und montiert – am besten nach Rücksprache mit einem Sachverständigen.

Darüber hinaus lieferte der Crashversuch Erkenntnisse über die sichere Mitnahme von Kindern in Kindersitzen. Wichtige Sicherheitsausstattungen wie Kopfstützen und vor allem Isofix-Verankerungen für Kindersitze sollten auch im Wohnmobil serienmäßig vorhanden sein. Außerdem sollten die Gurtschlösser nicht mehr als 100 Millimeter aus der Sitzfläche herausragen und der Sitzplatz die i-Size-Anforderungen erfüllen.

 

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