Pflegezusatzversicherung

Theodor-Heuss-Straße 96
49377 Vechta
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Die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG ist eine Private Krankenversicherung mit Sitz in Vechta. Das Unternehmen bietet Private Krankenversicherungen, die Pflegepflichtversicherung und private Zusatzversicherungen an.

Die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG arbeitet (wie auch die zu den VGH-Versicherungen gehörende Provinzial Krankenversicherung Hannover AG) unter dem Dach der Alte Oldenburger Beteiligungsgesellschaft AG. Aktionäre der Alte Oldenburger Beteiligungsgesellschaft AG sind mit 60 % die zu den VGH-Versicherungen gehörende Landschaftliche Brandkasse Hannover, mit 35 % der Alte Oldenburger Krankenversicherung von 1927 V.V.a.G. und mit 5 % die Landessparkasse zu Oldenburg.

Die Alte Oldenburger agiert dabei bundesweit als Maklerversicherer, die Provinzial Krankenversicherung Hannover als regionaler Versicherer mit eigenem Außendienst und dem Vertrieb über die Sparkassen in Niedersachsen und Bremen.

Daneben besteht noch der Alte Oldenburger Krankenversicherung von 1927 V.V.a.G., dessen Bestand mit Ausnahme der Auslandsreisekrankenversicherung im Jahr 2007 auf die Aktiengesellschaft übertragen wurde.

Die Alte Oldenburger wurde 1927 unter dem Namen “Bäuerliche Krankenhilfe” in Vechta gegründet. Das Ziel war, den in den landwirtschaftlichen Kleinbetrieben des Oldenburger Münsterlandes Arbeitenden mit geringem Einkommen eine Absicherung zu bieten. Die “Bäuerliche Krankenkasse” nahm zum 1. November des Jahres 1927 die Arbeit auf. Die Krankenkasse gehörte in diesen Gründungsjahren zum Verband der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe. Von 1927 bis 1930 konnte man für einen vierteljährlichen Betrag von 13,50 Reichsmark eine zehnköpfige Familie versichern.

1930 erfolgten die Trennung vom Verband der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe und die Eintragung beim Amtsgericht Vechta als “Bäuerliche Krankenkasse e.V.”. Damit wurden die ersten Schritte für die verwaltungstechnische Selbstständigkeit eingeleitet. Da sich nun nicht mehr nur Mitglieder des Verbandes bei der Kasse versichern konnten, stieg die Zahl der Versicherten von 1930 bis 1933 deutlich an. Als 1935 ein Verbot der Zulassung als e. V. erfolgte, wurde die Eintragung als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit veranlasst. Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu gravierenden Auswirkungen auf den Mitgliederbestand. Es trat ein nicht geringer Teil der Mitglieder der NSDAP bei oder stand zumindest dem neuen Regime nahe. Aufgrund des zentrumsnahen Kurses des Vorstandes trat zudem eine Vielzahl der Mitglieder aus der Kasse aus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Krankenkasse mit Problemen zu kämpfen, u.a. infolge der erschwerten Kalkulation aufgrund der Währungsunsicherheiten. Um sich deutlicher von den gesetzlichen Krankenversicherungen zu unterscheiden, wurde der Name in “Bäuerliche Krankenhilfe VaG” geändert. Mit der Währungsreform 1948 und der Einführung der Deutschen Mark waren die wirtschaftlichen Probleme der Krankenhilfe allerdings noch nicht aus dem Weg geräumt. Denn der Kundenkreis schrumpfte: Immer mehr kleinere Landwirte gaben ihre Höfe auf oder wurden zu Nebenerwerbslandwirten. Die Zahl der Heuerstellen sank. 1961 sah der damalige Geschäftsführer Anton Themann die einzige Lösung in einer Fusion mit der “Deutschen Landvolkkrankenkasse” in Frankfurt am Main. Im zweiten Abstimmungsgang, der für eine solche weitreichende Entscheidung notwendig war, wurde allerdings nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, um dieser Fusion zuzustimmen. Daraufhin kam zu einer Neustrukturierung der Mitgliederversammlung, der Geschäftsleitung und des Vorstandes. Zudem wurde 1962 die “Bäuerliche Krankenhilfe VaG” in “Landvolk-Krankenkasse Oldenburg” mit dem Zusatz “Bäuerliche Krankenhilfe” umbenannt. 1963 erfolgte dann die Eintragung als “Großer Versicherungsverein”. 1965 bezogen die Mitarbeiter den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an den Moorgärten in Vechta.

Die Aufwärtsentwicklung der Krankenkasse in den 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre wurde mit dem Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte 1972 jäh gestoppt. Das Gesetz unterwarf über 40 % des Versicherungsbestandes der Versicherungspflicht und entzog diesen somit dem Versicherungsunternehmen. Es dauerte einige Jahre, bis die Krankenkasse den durch dieses Gesetz entstandenen Verlust an Versicherten wieder wettmachen konnte.

In den 1980er Jahren steigerte sich die Zahl der Vollversicherten zunehmend. 1987 kam es erneut zu einem Generationswechsel im Vorstand. Nachdem Willi Büssing in den Ruhestand verabschiedet wurde, übernahm Friedrich Schmücker die Position als Vorstandsvorsitzender. Georg Hake wurde zudem zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Der neue Vorstand setzte sich dafür ein, das Geschäftsgebiet auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland auszudehnen. Ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung wurde 1989 gefasst. Im Vorfeld dazu erfolgte eine Umbenennung des Unternehmens in “Alte Oldenburger Landvolk-Krankenversicherung V.V.a.G.” Eine erneute Umbenennung in “Alte Oldenburger Krankenversicherung V.V.a.G” wurde in den 1990er Jahren durchgeführt.

1996 wurde mit der deutschen Niederlassung der Schweizerischen Lebensversicherung- und Rentenanstalt (SRA, heute “Swiss Life”) ein Vertriebsabkommen abgeschlossen. Im Jahr 2004 wurde mit der AOK Niedersachsen eine Kooperation vereinbart; den rund 2,4 Millionen AOK-Versicherten in Niedersachsen wird seither unter der Marke “AOK-privat” eine Ergänzung zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung angeboten. 2007 folgte die Gründung einer Krankenversicherungsgruppe mit der zu den VGH Versicherungen gehörenden Provinzial Krankenversicherung Hannover AG. Im Rahmen dieser Transaktion änderte die Alte Oldenburger ihre Rechtsform von einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in eine Aktiengesellschaft. Nachdem dem die Mitarbeiter über viele Jahre hinweg in verschiedenen Bürogebäuden am Standort Vechta untergebracht waren, wurde Mitte 2010 einen neues Verwaltungsgebäude an der Theodor-Heuss-Str. in Vechta fertiggestellt, in dem alle Mitarbeiter Platz finden. Zum 1. Januar 2015 wurde ein weiteres Kooperationsabkommen mit der AOK Bremen/Bremerhaven abgeschlossen.

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Unternehmensprofil der HALLESCHE Krankenversicherung
Die HALLESCHE Krankenversicherung ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und zeichnet sich dadurch aus, dass die Versicherungsnehmer zugleich Mitglieder und damit Träger des Unternehmens sind. Der Gegenseitigkeitsgedanke prägt unsere Geschäftspolitik, die durch ihre Kundenorientierung auf die Interessen der Mitglieder ausgerichtet ist. Der VVaG garantiert unternehmerische Unabhängigkeit und damit verbunden eine langfristige Stabilität unserer Geschäftspolitik.

Die Geschäftspolitik der HALLESCHE Krankenversicherung ist in den Zielen, Strategien und Leistungen darauf ausgerichtet, den Versicherten umfassenden Schutz und zuverlässige Sicherheit im Krankheitsfall zu bieten. Dazu gehören erstklassige Leistungen ebenso wie dauerhaft günstige Beiträge. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen mit ihrem freundlichen, kompetenten Service dafür, dass im Mittelpunkt immer der Mensch steht.

Unsere Tarife in der Voll- und Zusatzversicherung sind sicher, flexibel und auf die individuellen Ansprüche unserer Kunden zugeschnitten. Besonderen Berufsgruppen wie Ärzten, Zahnärzten, Beamten oder Gesellschafter-Geschäftsführer bieten wir darüber hinaus spezielle Zielgruppenlösungen an. Wir legen besonderen Wert darauf, unseren Kunden nachhaltig überdurchschnittliche Qualität zu bieten. Den Beweis hierfür liefern Unternehmens- und Produktvergleiche, in denen die HALLESCHE Krankenversicherung regelmäßig Spitzenplätze belegt.

Nicht nur die Versorgung im Krankheitsfall steht für die HALLESCHE Krankenversicherung im Mittelpunkt. Neben unserem leistungsstarken Tarifprogramm ist es uns wichtig, unseren Versicherten weiterführenden Service zu bieten, z.B. durch ein aktives Gesundheits- und Leistungsmanagement.

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