Corona-Krise verändert Sparverhalten der Deutschen

Postbank: Corona-Krise verändert Sparverhalten der Deutschen

  • Wertpapiere gewinnen an Attraktivität
  •  Bundesbürger reduzieren ihre Ausgaben deutlich
  • Sparguthaben wachsen weiter
  • Hessen haben am meisten Geld in klassischen Sparprodukten angelegt

 

Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren auch im Sparverhalten der Deutschen. Fast jeder zweite Sparer (43 Prozent) nutzt verstärkt andere Anlageformen als vor der Krise. Wichtiger als die Rendite ist dabei offenbar die schnelle Verfügbarkeit der Ersparnisse. Laut einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Postbank durchgeführt hat, parken 20 Prozent der Befragten ihr Geld nun vermehrt auf dem Girokonto. 13 Prozent kaufen mehr Aktien und Fondsanteile, fast genauso viele (12 Prozent) legen jetzt verstärkt Geld auf dem klassischen Sparkonto zurück; jeder Zehnte (10 Prozent) auf einem Tagesgeldkonto. Das Hamstern von Bargeld spielt in der Krise dagegen keine größere Rolle als davor: Nur knapp acht Prozent der Befragten verwahren ihr Erspartes nun verstärkt Zuhause.

Obwohl die konservativen, niedrigverzinsten Anlageformen wie Girokonto oder Sparkonto immer noch beliebt sind, legen jetzt deutlich mehr Sparer ihr Geld auch in Fonds und Aktien an. So nahm jeder zehnte Deutsche (10 Prozent) das Krisen-Tief an den Börsen zum Anlass, ins Wertpapiergeschäft einzusteigen oder ein Investment aufzustocken. Weitere 18 Prozent haben ihre Anteile gehalten oder unverändert weiter in einen Fondssparplan eingezahlt. Während der Pandemie kauften die Anleger vor allem Aktien (62 Prozent), ETF-Fonds (40 Prozent) und Investmentfonds (22 Prozent). Jeder fünfte Befragte (20 Prozent), der bislang keine Wertpapiere erworben hat, spielt mit dem Gedanken, in den kommenden zwölf Monaten Geld an der Börse zu investieren; vier Prozent planen dies konkret.

Erstaunlich: Wertpapiergeschäfte sind offenbar immer noch eine Männerdomäne. Nur drei Prozent der weiblichen Befragten kauften seit Ausbruch der Corona-Pandemie verstärkt Wertpapiere, von den Männern hingegen viermal so viele (12 Prozent). Und während lediglich ein Prozent der weiblichen Befragten ins Wertpapiergeschäft einstiegen, wagten mehr als vier Prozent der Männer diesen Schritt.

Den Sparwillen der Bundesbürger hat die Corona-Krise offenbar nicht gebrochen – im Gegenteil: Derzeit legen 83 Prozent Geld zurück. Im vergangenen Jahr taten das nur 74 Prozent. Damit ist der Anteil der Sparer an der Gesamtbevölkerung erneut deutlich gewachsen. Die Deutschen sparen für unvorhergesehene Ausgaben (47 Prozent), für ihre Altersvorsorge (44 Prozent) und um sich etwas zu gönnen (32 Prozent). 29 Prozent der Sparer legen aktuell Geld beiseite, um sich einen finanziellen Puffer für Krisenzeiten zu schaffen.

Das Umfrageergebnis zeigt aber auch, dass drei von vier Verbrauchern (75 Prozent) während der Pandemie ihre Ausgaben reduziert haben. Weniger Geld fließt in Urlaub (46 Prozent), Gastronomiebesuche (40 Prozent), Freizeitaktivitäten und Hobby (32 Prozent), Mode (28 Prozent), Dienstleistungen (wie Friseurbesuche, 25 Prozent) sowie Möbel und Haushaltsgeräte (22 Prozent). Kaum gespart wird hingegen an Nebenkosten wie Wasser und Strom (4 Prozent), der Altersvorsorge (7 Prozent) und an Lebensmitteln (7 Prozent). Besonders häufig schränkten dabei die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahre ihre Ausgaben ein (82 Prozent); bei den über 60-Jährigen taten das hingegen nur 64 Prozent.

 

Von Nord nach Süd: So viel haben die Bürger auf dem Sparbuch

 

Während die Zinsen immer noch auf historischen Tiefstständen verharren, steigen die Guthaben auf den Sparkonten in Deutschland weiter. Statistisch gesehen hatte jeder Deutsche Ende 2019 26.232 Euro in Sparprodukten angelegt. Das sind 1.152 Euro mehr als noch Ende 2018. Das haben die Anlagestrategen der Postbank auf Basis von Zahlen der Bundesbank errechnet. Der Anstieg der Einlagen in klassischen Sparprodukten spiegelt sich auch in der Sparquote von 10,9 Prozent wider. Von 100 Euro verfügbarem Einkommen legten die Bundesbürger 2019 genau 10 Euro und 90 Cent zur Seite. Damit hat die Sparquote mit Blick auf die vergangenen 25 Jahre den hohen Stand von 1996 und 2008 (10,9 Prozent) wieder erreicht. Nur 1995 lag sie mit 11,4 Prozent noch etwas höher.

Unter den Bundesländern hat Hessen die höchsten Einlagen auf klassischen Sparkonten. Das Einlagevolumen stieg von 51.370 Euro im Jahr 2018 auf 52.431 Euro im Jahr 2019. Der zweite Platz geht mit 32.029 Euro nach Berlin. Dank des höchsten Zuwachses von 2.277 Euro unter allen Bundesländern haben sich die Hauptstädter an den Hamburgern vorbeigeschoben, die nun auf dem dritten Platz liegen. Dies mag vielleicht am geringen Anstieg der hanseatischen Sparguthaben liegen. Sie erhöhten sich von 2018 auf 2019 lediglich um 778 Euro. Sogar Tabellenschlusslicht Brandenburg hatte mit 861 Euro einen höheren Anstieg. Statistisch gesehen hat jeder Hamburger 30.428 Euro in klassischen Sparanlagen angelegt. Auf den letzten Rängen rangieren weiterhin die fünf ostdeutschen Bundesländer. Sie bleiben mit Ausnahme Berlins allesamt unter 17.000 Euro Sparvermögen. Mit 16.566 Euro haben die Sachsen weniger als ein Drittel auf den Sparkonten als die Hessen. Lediglich auf den Plätzen hat sich bei den neuen Bundesländern im Vergleich zu Ende 2018 etwas bewegt: Sachsen-Anhalt (14.999 Euro) zieht an Mecklenburg-Vorpommern vorbei (14.910 Euro), während Brandenburg mit 14.770 Euro auf den letzten Platz im bundesdeutschen Sparvergleich abrutscht. Im Vorjahr trug Mecklenburg-Vorpommern das rote Schlusslicht.

Das stete Wachstum bei klassischen Sparguthaben ist sicher zum großen Teil auch dem in der Kindheit erlernten Sparfleiß der Bundesbürger geschuldet. Aber auch das Bedürfnis, Rücklagen für Unvorhergesehenes zu bilden und vielleicht fehlender Mut, Geld an der Börse zu investieren, führen zu steigenden Guthaben bei den klassischen Sparanlagen.

 

Bundesland Einlagen 2018* Einlagen 2019* Veränderung
2018 <> 2019
Hessen 51.370 52.431 1.061
Berlin 29.751 32.029 2.277
Hamburg 29.650 30.428 778
Bayern 28.870 30.085 1.215
Schleswig-Holstein 26.528 27.590 1.062
Baden-Württemberg 26.173 27.475 1.302
Bremen 21.441 22.982 1.540
Rheinland-Pfalz 21.486 22.448 961
Nordrhein-Westfalen 21.165 22.214 1.049
Niedersachsen 20.833 21.958 1.125
Saarland 20.125 21.457 1.332
Sachsen 15.688 16.566 877
Thüringen 14.880 15.792 912
Sachsen-Anhalt 14.179 14.999 820
Mecklenburg-Vorpommern 13.878 14.910 1.032
Brandenburg 13.909 14.770 861
       
Deutschland 25.074 26.232 1.158

Quelle: Deutsche Bundesbank und Postbank Berechnungen

*Sichteinlagen, Spareinlagen, Termingelder und Sparbriefe pro Kopf in Euro ohne langfristige Termineinlagen und Bausparguthaben

Information zur Kantar-Studie

Die Marktforscher von Kantar interviewten im Auftrag der Postbank im August 2019 1.039 Personen ab 18 Jahren im Rahmen einer repräsentativen Online-Mehrthemenbefragung. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Abweichungen in den Summen erklären sich durch Rundungsdifferenzen und Mehrfachantwortoptionen.

 

Information zur Höhe der Spareinlagen in den Bundesländern

Die Tabelle stellt eigene Berechnungen der Postbank auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank dar. Als Sparguthaben werden bei dieser Berechnung Sichteinlagen, Spareinlagen, Termingelder und Sparbriefe gezählt. Angegeben sind die Einlagen pro Kopf in Euro ohne langfristige Termineinlagen und Bausparguthaben.




ProExpert24, Strukturelle Entwicklungen und die Coronakrise

Strukturelle Entwicklungen und die Coronakrise: Ein toxischer Cocktail für Deutschland?

Das deutsche Potenzialwachstum sollte in den kommenden Jahren deutlich sinken. Der Fokus der Wirtschaftspolitik liegt jedoch aktuell wie in den letzten Jahren vor allem auf einer kurzfristigen Krisenbekämpfung. Notwendige und langfristig angelegte Strukturreformen werden dagegen vernachlässigt. Diese sind aber für eine stärkere private Investitionsbereitschaft und eine anpassungsfähige Wirtschaft notwendig. Eine schon länger anhaltend schwache Entwicklung der Unternehmensgewinne in Kombination mit einem erneuten konjunkturellen Einbruch infolge einer zweiten Infektionswelle dürften zudem das systematische Ausfallrisiko in der deutschen Wirtschaft deutlich erhöhen.

Krisen verstärken ein „Fahren auf Sicht“, …

Die vielen Krisen der letzten Jahre führten zu einem immer kürzeren Entscheidungshorizont. Dies gilt sowohl für die Wirtschafts- und Fiskalpolitik als auch für die Investitionsentscheidungen des Privatsektors. Die hohe wirtschaftliche Volatilität erforderte von den Unternehmen einen zunehmenden Fokus auf ihre kurzfristige Stabilisierung und hatte dabei die strategische Ausrichtung in den Hintergrund gedrängt, die angesichts der hohen Unsicherheit ohnehin schwierig zu bestimmen ist. Liquiditätssorgen dominieren die kurzfristigen Entscheidungen; für die mittlere Frist wird von Bedeutung sein, wie nachhaltig die Erholung bzw. Normalisierung eingeschätzt wird.

Die relativ schnell aufeinanderfolgenden Krisen – wie die Finanz-, Euro- oder Coronakrise – hatten bzw. haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Investitionsentscheidungen der Unternehmen. Die Folge ist eine Investitionsdynamik, die nicht mehr Treiber des Wachstums ist, sondern die der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst wird. Investiert wird nur, wenn es notwendig ist, und nicht um mögliche Opportunitäten zu nutzen und langfristig Zukunftstrends für das Unternehmen zu sichern. Vor diesem Hintergrund wird in der aktuellen Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwartet, dass in den kommenden Jahren die Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland ihr Vorkrisenniveau so schnell nicht wieder erreichen werden.

 

Aktuelle Meldung als PDF zum Download

Strukturelle Entwicklungen und die Coronakrise: Ein toxischer Cocktail für Deutschland?
Strukturelle Entwicklungen und die Coronakrise: Ein toxischer Cocktail für Deutschland?




Für wen ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll?

Mehr Erfolg für Versicherungs- und Finanzexperten mit einer eigenen Kundenzeitung

Als Versicherungs- und Finanzexperte verfügen Sie über ein hohes Fachwissen. Gleichzeitig müssen Sie dieses laufend aktualisieren, da sich die Rechtslage oftmals schnell ändert. Um diese Neuerungen Geschäftspartnern, Kunden und Interessenten zu vermitteln, stellt eine Kundenzeitung das perfekte Kommunikationsmittel dar. Zudem können Sie via Kundenzeitschrift Ihre Dienstleistungen anbieten und sie für die Neukundengewinnung nutzen.

Die Zeitung für Ihre Zielgruppe

Eine Kundenzeitung, Kundenzeitschrift oder ein Kundenmagazin für Versicherungsmakler und Finanzexperten ist eine Zeitung, die zielgruppenorientiert erstellt und meistens kostenlos vergeben wird. In der Regel ist die Auflage vergleichsweise gering. Die Kundenzeitung kann an Kunden, aber auch an Geschäftspartner verschickt werden. In beiden Fällen hat die Kundenzeitschrift Informationscharakter und vermittelt Kompetenz und Expertise. Ein Kundenmagazin ist jedoch kein Werbeprospekt im klassischen Sinn. Denn sie enthält einen redaktionellen Teil, unterliegt dem Pressrecht. Solch ein Medium kann in haptischer Druckform und auch als digitale Zeitung dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Die Unternehmenspublikation ist ein innovatives Marketinginstrument für Versicherungs- und Finanzexperten.

Von der Wichtigkeit der Kundenzeitschrift als Marketinginstrument

In Deutschland gibt es geschätzte 3.500 verschiedene Kundenzeitungen, die alljährlich millionenfach an Kunden und Geschäftspartner vergeben werden. Solche Zahlen zeigen, wie bedeutend das Kundenmagazin heutzutage als Marketinginstrument für Unternehmen ist. Gerade in der Finanz- und Versicherungswelt gibt es laufend wichtige Neuerungen, über die Kunden, Interessenten und Wirtschaftspartner informiert werden möchten. Kundenzeitschriften für Finanz- und Versicherungsexperten sind inhaltlich anspruchsvoll und vermitteln Lesern Glaubwürdigkeit und einen Mehrwert. Durch die zielgruppenorientierte Ansprache ist die Kundenzeitung eine effiziente und zugleich preiswerte Lösung, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Kundenzeitschriften zählen übrigens zu den ältesten Marketinginstrumenten, die es gibt.

Merkmale und Eigenschaften einer Kundenzeitung

Optisch erinnern die Zeitungen für Kunden an Publikumsmagazine. Sie umfassen sämtliche journalistische Formate, besitzen aber im Gegensatz zu Publikumsmagazinen eine genaue Zielsetzung. Denn eine Unternehmenspublikation verfolgt das Ziel, Kunden an sich zu binden und diese in gewisser Weise zu beeinflussen. Ein weiteres wichtiges Merkmal einer Kundenzeitschrift ist die Regelmäßigkeit, in der sie erscheint. Diese Wiederkehr der Zeitung ist wichtig, um eine Leser bzw. Kundenbindung aufzubauen. Neben den inhaltlichen Merkmalen und Eigenschaften einer Kundenzeitung für Versicherungs- und Finanzfachleuten ist die äußerliche Erscheinungsform an dieser Stelle zu nennen. Kundenmagazine gibt es in gedruckter oder digitaler Form. Im digitalen Bereich können Sie als Experte zwischen PDF-Zeitungen, E-Papier-Zeitungen und Flipbooks für die eigene Webseite wählen.

Fünf Gründe für eine Kundenzeitung für das Versicherungs- oder Finanzunternehmen:

  1. Kunden, Geschäftspartner und Interessenten werden regelmäßig an Ihre Dienstleistungen erinnert
  2. Das Image Ihres Unternehmens wird gesteigert
  3. Eine Kundenzeitschrift ist eine professionelle Form der Öffentlichkeitsarbeit
  4. Die Kundenzufriedenheit wird erhöht und die Bindung zu Geschäftspartnern und Kunden intensiviert
  5. Interessenten, Kunden und Partner werden kompetent informiert

 

Zu guter Letzt ist eine Kundenzeitung für Versicherungs- und Finanzexperten eine günstige Werbemöglichkeit mit Ihrem Branding. Heute bietet ihnen ProExpert24 erstmals kostenlos eine Kundenzeitung zum Thema „Pflegezusatzversicherung“ zum Download an.

Wir wünschen Ihnen „Viel Erfolg“ bei ihrer Kundenakquise in der Corona-Krise.

 

Vorschau der kostenlosen Kundenzeitung zum Thema „Pflegezusatzversicherung“.




Kundenzeitung für Versicherungs- und Finanzexperten

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Von der Wichtigkeit der Kundenzeitschrift als Marketinginstrument

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  2. Das Image Ihres Unternehmens wird gesteigert
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Inhalt der Kundenzeitung – Pflegezusatzversicherung

 




E-Autos Intransparente Preise an Ladesäulen

E-Autos: Intransparente Preise an Ladesäulen

  • vzbv: Anbieter verstoßen gegen die Preisangabenverordnung.
  • Firmen rechnen Strom für E-Autos nach Zeit statt nach Kilowattstunden ab.
  • vzbv fordert verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat drei Betreiber von Ladestationen für E-Autos wegen Verstößen gegen die Preisangabenverordnung abgemahnt. Die Verbraucherschützer werfen den Anbietern eine intransparente Preisgestaltung vor. Kunden wissen oft nicht, wie viel sie für eine Kilowattstunde Strom an der Ladesäule zahlen müssen oder werden ohne erkennbaren Grund mit drastischen Preiserhöhungen konfrontiert. Abgemahnt wurden die Digital Charging Solutions GmbH, die Plugsurfing GmbH und ein weiterer Anbieter. Gleichzeitig begrüßt der vzbv die Pläne der Bundesregierung, die das Bezahlen an der Ladesäule einfacher machen sollen.

„Die Zukunft der Elektromobilität hängt nicht nur vom Ausbau der Ladestationen, sondern auch von fairen und transparenten Tarifen ab“, sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. „Davon kann derzeit oft noch keine Rede sein. Statt verbrauchsabhängig nach der gelieferten Energiemenge müssen Kunden teilweise nach Ladezeit bezahlen. Immer wieder müssen Kunden zudem aufgrund ihres Ladeverhaltens hohe Preise zahlen – ohne dass erkennbar ist, warum.“

 

Strompreis nach Zeit statt nach Energiemenge

In Tarifen der Digital Charging Solutions GmbH wurden die Preise für das Stromtanken an der Ladesäule nach Minuten abgerechnet. Die Plugsurfing GmbH berechnete für einen Teil seiner Ladestationen einen „Sessionpreis, nach Zeit“. Der vzbv sieht darin einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung, die  als Mengeneinheit für den Arbeitspreis eine Kilowattstunde vorschreibt. Ein nach Zeit bezahlter Preis steht dagegen in keiner Relation zur gelieferten Energiemenge. Die Ladezeit hängt unter anderem von der Abgabeleistung der Ladesäule, vom Ladezustand und der Kapazität der in den Elektrofahrzeugen verbauten Batterien sowie von der Außentemperatur ab. Wird nach Zeit abgerechnet, wissen Kunden daher nicht, wie viel sie für eine Kilowattstunde Strom zahlen müssen. Ein Preisvergleich wird dadurch unmöglich.

Preis vom Ladeverhalten abhängig

Einen anderen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung sieht der vzbv im neuen Preismodell eines dritten Anbieters. Die vom Unternehmen bei dessen Einführung veröffentlichten Preise gelten nicht für alle Kunden. Einige erhielten schon kurze Zeit später die Mitteilung über saftige Preiserhöhungen bis über 100 Prozent. Darin hieß es: „Der neue Preis bemisst sich an Deinem aktuellen Ladeverhalten.“

„Es ist unklar, warum bestimmte Kunden wesentlich mehr als die zunächst angegebenen Preise zahlen müssen und andere nicht“, kritisiert Kerstin Hoppe vom vzbv. „Kunden erfahren nicht, welches Ladeverhalten zu welchen Preisen führt. Damit ist das Preismodell völlig intransparent und nach unserer Auffassung rechtswidrig.“

Anbieter reagieren unterschiedlich

Die Anbieter haben unterschiedlich auf die Abmahnungen des vzbv reagiert. Digital Charging Solutions hat eine Unterlassungserklärung abgegeben und sein Preissystem auf eine Abrechnung nach Kilowattstunden umgestellt. Plugsurfing gab die geforderte Unterlassungserklärung nicht ab. Deshalb hat der vzbv Klage beim Landgericht Berlin eingereicht (Az. 16 O 352/20). Das Abmahnverfahren gegen Maingau Energie ist noch offen.

Einfaches Laden ermöglichen

Der vzbv sieht im verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität einen wichtigen Baustein für wirksamen Klimaschutz. Die Verbraucherschützer begrüßen deshalb den Plan des Bundeswirtschaftsministeriums, wonach Ladesäulenbetreiber die Bezahlung mit Debit- und Kreditkarte anbieten müssen. ,„Das Laden eines E-Autos muss so einfach und komfortabel wie möglich sein, um Verbrauchern den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern“, sagt Marion Jungbluth, Teamleiterin Mobilität und Reisen beim vzbv.

Um für mehr Preistransparenz an der Ladesäule zu sorgen, fordert der vzbv zudem eine standardisierte Schnittstelle für die Datenübermittlung.  Dies müsse für alle öffentlich zugänglichen Ladesäulen wie an Supermärkten, Tankstellen oder Parkplätzen gelten und Standortinformationen, dynamische Daten wie den Belegungsstatus sowie Preisinformationen beinhalten.




Anklage gegen Autark-Chef Stefan Kühn erhoben

Anklage gegen Autark-Chef Stefan Kühn erhoben

Während die Staats­anwalt­schaft Dort­mund gegen den wegen dubioser Finanz­geschäfte bereits vorbestraften Stefan Kühn im Zusammen­hang mit einer Autark-Gesell­schaft Anklage wegen schweren gemeinschaftlichen Betrugs erhoben hat, betreibt der schon wieder dubiose Geschäfte. Er bietet Anlegern erneut die Umstellung ihrer Nach­rangdarlehen auf Aktien an, die zuvor immer wieder gescheitert war.

Früh­zeitig auf der Warn­liste der Stiftung Warentest

Finanztest hatte die von Stefan Kühn beherrschte Autark-Group bereits im Januar 2017 auf die Warnliste der Stiftung Warentest gesetzt. Damals wurde bekannt, dass Kühn, der vor seiner Heirat Koschate hieß, offen­bar eine über dreijäh­rige Haft­strafe dafür nutzte, aus dem Gefäng­nis heraus mithilfe von alten Bekannten eine neue Abzo­ckerfirma namens Autark Vertrieb- und Beteiligungs GmbH zu gründen. Anlegern bot die Firma, die später auf die Autark Invest AG in Liechten­stein verschmolzen wurde, Nach­rangdarlehen an, die ihnen bis zu 7,5 Prozent Zinsen pro Jahr einbringen sollten.

Beteiligungen an Autark-Group brachte Anleger herbe Verluste

Bis Ende 2016 zeichneten rund 3 600 Anleger nach Angaben der Autark Verträge im Wert von 135 Millionen Euro. Doch die mit dem Anlegergeld finanzierten Geschäfte liefen von Anfang an schlecht. Schon 2016 meldeten die ersten Autark-Firmen Insolvenz an. Kühn, inzwischen auf freien Fuß, lobte indes weiter die großen Erfolge der Autark. Das gegen­über Anlegern als „gewinn­bringendes Flaggschiff“ bezeichnete Theater am Marientor (TaM Betriebs­gesell­schaft mbH), das zunächst von Ehefrau Sabine Kühn geleitet wurde, verhökerte Kühn hinter dem Rücken der Anleger an die unseriöse Inco-Genossenschaft. 2019 meldete dann auch die TaM Betriebs­gesell­schaft mbH Insolvenz an. Wie mehr­fach berichtet, sollen Autark-Anleger mit Nachrangdarlehen der Autark Invest AG, die 2018 liquidiert wurde, riesige Verluste im hohen zwei­stel­ligen Millionen­bereich erlitten haben. Besonders schlimm traf es viele Klein­anleger, die lang­jährige Raten­verträge abge­schlossen hatten.

Stefan Kühn gibt anderen die Schuld an seinem Scheitern

Obwohl Kühns Abzo­cker­geschäfte schlecht liefen, weil sie von Aufsichts­behörden unterbunden oder durch die Ermitt­lungen mehrerer Staats­anwalt­schaften blockiert wurden, ersann Kühn immer neue dubiose Geschäfte. Liefen diese schief – was meist der Fall war – machte er stets andere dafür verantwort­lich. In seiner jüngsten Anleger­information wirft er unter anderem „Autark-Vertriebs­köpfen“, einem Professor, einem Anwalt , einem Reporter und einer Redak­teurin einer „bekannten Finanz­zeitung“ – offensicht­lich ist Finanztest gemeint – vor, ein aus seiner Sicht „voll­kommen gesundes Unternehmen“ aus „Rachegelüsten und Habgier“ in Miss­kredit gebracht zu haben. Der von einem Vertriebs­direktor der Autark einge­schaltete Rechts­anwalt habe durch Arreste die Konten der Autark blockiert. Das habe dazu geführt, dass „wir alle gemein­sam auf ungeheure Weise geschädigt wurden.“ Trotzdem kämpfe die Autark weiter. Gemein­sam mit den Anlegern wolle man „durch­starten“. Anleger werden sodann aufgefordert, schon mal für den Umtausch ihrer Nach­rangdarlehen in Aktien ihre Daten anzu­geben.

Kühns krumme Geschäfte starteten lange vor der ersten Bericht­erstattung

Finanztest kann Anleger nur davor warnen, mit der inzwischen als Autark Entertainment Beteiligungs­holding AG firmierenden Firma in Duisburg Geschäfte zu machen. Denn Kühn macht häufig Zahlungs­zusagen, hält sich aber nicht daran. Auch bringt er Zeit­abläufe durch­einander. So startete unsere Bericht­erstattung erst lange nachdem Kühn wegen unsauberen Umgangs mit Anlegergeldern in der Schweiz bereits zehn Monate in Unter­suchungs­haft gesessen hatte und in Liechten­stein ein Urteil über 1,335 Millionen Euro Schaden­ersatz anerkannt hatte, aber nicht zahlte. Auch erfuhren wir erst 2017 im Rahmen unserer Recherche, dass Kühn in Deutsch­land zu einer Haft­strafe von mehr als drei Jahren verurteilt wurde und aus der Haft heraus als Freigänger die Geschäfte der Autark lenkte. Dass Kühn laut Ermitt­lungs­protokollen aus Liechten­stein Anlegergeld zweck­entfremdet haben soll und Anlegergelder auf Konten von Familien­mitgliedern über­wiesen haben soll, erfuhren wir ebenfalls erst im Rahmen der Bericht­erstattung.

Aufsicht: Es gibt keinen gebil­ligten Wert­papier­prospekt

Bei der liechten­steinischen Autark Invest AG scheiterte das Umtausch­angebot der riskanten Nach­rangdarlehen an der liechten­steinischen Finanz­aufsicht FMA. Nach Angaben der Autark hatten bereits 80 Prozent der Anleger dem Umtausch zuge­stimmt, als die Autark Invest AG das Angebot im Herbst 2016 zurück­ziehen musste, weil die FMA es nicht genehmigen wollte. Ähnlich erging es der Autark mit Ihren Umtauschaktionen in Deutschland. Zuletzt warnte sogar die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) Anleger vor der Rahl-Geschäftsbesorgungsgesellschaft mbH in Duisburg. Hier hatte Kühn versucht, Autark-Anlegern gehörendes Vermögen auf die Rahl zu über­tragen. Für Anleger war das Angebot der Rahl, ihre Nach­rangdarlehen in vermutlich weitgehend wertlose nicht börsennotierte Vorzugsaktien umzu­tauschen, ein Schlag ins Gesicht. Wie schon in Liechten­stein konnte die Rahl keinen von der Aufsicht gebil­ligten Prospekt vorweisen. Auch für das aktuell von Kühn gemachte Umtausch­angebot der Autark Entertainment Beteiligungs­holding AG aus Duisburg gibt es keinen Wert­papier­prospekt, wie die Bafin mitteilt.

Staats­anwalt­schaft wirft Kühn schweren gemeinschaftlichen Betrug vor

In Liechten­stein wird gegen Kühn wegen des Verdachts der Geld­wäsche, der Untreue und des Verstoßes gegen das Bank­gesetz ermittelt. Auch wird Kühn dort verdächtigt, sich Anlegergeld auf private Konten über­wiesen zu haben. Kühn bestreitet die Vorwürfe. Im Juni 2020 hat die Staats­anwalt­schaft Dort­mund Anklage gegen Kühn erhoben. Nach Angaben des Presse­sprechers des Land­gerichts Dort­mund, Richter Thomas Jung­kamp, wird Kühn gemeinschaftlich begangener Betrug im besonders schweren Fall in insgesamt 99 Fällen im Zusammen­hang mit den Geschäften der Autark Vertrieb- und Beteiligungs GmbH vorgeworfen. Diese war später auf die inzwischen liquidierten Autark Invest AG in Liechten­stein verschmolzen worden. Über die Eröff­nung des Verfahren vor einer Wirt­schafts­strafkammer des Land­gerichts Dort­mund ist noch nicht entschieden, die Anklage sei aber zugestellt, teilte das Land­gericht mit.




TeamBank AG - IFH KÖLN - Potenzial Ratenkauf durch Coronakrise

Ratenkauf bei Konsumenten immer beliebter

  • Corona-Pandemie sorgt für weitere Verschiebung vom stationären Handel in den E-Commerce
  • Payment als Servicefaktor gewinnt an Bedeutung bei Kunden
  • Ratenkauf bei größeren Anschaffungen unter den drei wichtigsten Zahlarten
Die Corona-Pandemie verändert das Einkaufsverhalten der Kunden. So lässt sich eine Verschiebung vom stationären Handel zugunsten des E-Commerce feststellen. Während Einkäufe im Laden teils gezwungenermaßen abnehmen, wird das Onlineshopping umso beliebter. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Shopping 2020 – Entwicklungen des Konsumentenverhaltens und die Relevanz des Ratenkaufs“ von IFH KÖLN und TeamBank AG, für die 1.050 Konsumenten hinsichtlich ihres Einkaufs- und Bezahlverhalten befragt wurden.

Wunsch nach Shopping vor Ort bei gleichzeitiger Konsumzurückhaltung

Insbesondere Heavy-Onlineshopper (kaufen mindestens einmal pro Woche online ein und erledigen durchschnittlich mindestens die Hälfte ihrer Einkäufe im Internet) sind in Krisenzeiten noch weniger in Ladengeschäften anzutreffen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Konsumenten durchaus den Wunsch nach Einkäufen vor Ort verspüren. Der Anteil der Befragten, die mehrmals pro Woche ein Ladengeschäft besucht haben, ist in den Kalenderwochen 24 bis 31 um starke 49 Prozent gestiegen. Dies zeigt das große Bedürfnis nach dem Einkaufserlebnis im stationären Handel.
„Der Point of Sale ist nicht tot. Vielmehr zeigen die Ergebnisse sehr deutlich, dass es auf kluge Cross-Channel-Lösungen ankommen wird, um als Händler auch morgen noch relevant für die Kunden zu sein“, erläutert Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleiterin Customer Insights beim IFH KÖLN.
Dennoch zeigt sich eine allgemeine Kaufzurückhaltung, die auf die unsichere finanzielle Situation der Konsumenten infolge der Pandemie zurückzuführen ist. Vor allem große Anschaffungen wie Elektrogeräte werden bis zu einem Jahr und länger verschoben. Einkäufe in den Bereichen „Heimwerken & Garten“ (14 Prozent) sowie „Hobby & Freizeit“ (zwölf Prozent) werden hingegen aktuell vermehrt getätigt.

Payment als Servicefaktor gewinnt an Bedeutung

In puncto Bezahlung und Wahl des Bezahlverfahrens achten die Konsumenten verstärkt auf die Faktoren Sicherheit und Convenience, wobei Sicherheitsaspekte deutlichen Vorrang genießen. Für zwei Drittel der Befragten gehört ein vielfältiges Angebot an Zahlungsverfahren zu einem exzellenten Service dazu. So fallen eine unkomplizierte Bedienung (86 Prozent) sowie die Schnelligkeit des Zahlungsvorgangs (80 Prozent) bei der Auswahl ins Gewicht.
„Payment ist ein entscheidender Teil der Customer Journey. Kein Händler kann es sich erlauben, im Check-out Kunden aufgrund fehlender oder komplizierter Zahlverfahren zu verlieren. Denn gerade im E-Commerce ist der Mitbewerber nur einen Klick entfernt“, erläutert Frank Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, wenig verwundert.

Ratenkauf mit deutlicher Steigerung zum Vorjahr

Während sich bei den meisten Zahlungsverfahren online kaum Änderungen der Nutzung im Vergleich zum Vorjahr ergeben, hat sich die Nutzung des Ratenkaufs um acht Prozentpunkte erhöht. 47 Prozent der Befragten geben demnach an, einen Ratenkauf schon einmal als Zahlungsverfahren im Internet genutzt zu haben. Insbesondere bei hohen Warenkörben setzen immer mehr Konsumenten auf den Ratenkauf. So landet er bei Bestellungen über 500 Euro auf Platz drei der Lieblingszahlungsverfahren. Neben klar ersichtlichen Konditionen (60 Prozent) schätzen es Käufer, wenn sie Laufzeit (52 Prozent) und Ratenhöhe (47 Prozent) möglichst individuell bestimmen können.
Gerade bei Spontankäufern und Konsumenten, die kein ausgeprägtes Sparverhalten zeigen, erfreut sich der Ratenkauf einer großen Beliebtheit. Können sich 22 Prozent der Nicht-Sparer einen Ratenkauf zukünftig vorstellen, geben sogar 29 Prozent der Spontankäufer an, einen Ratenkauf innerhalb der kommenden zwölf Monate zu planen. Insgesamt gesehen sind die Konsumenten aufgrund der Corona-Krise zwar vorsichtig, aber einem Ratenkauf gegenüber nicht abgeneigt.

Über die Studie:

Die Studie „Shopping 2020 – Entwicklungen des Konsumentenverhaltens und die Relevanz des Ratenkaufs“ des IFH KÖLN und der TeamBank AG untersucht das Verhalten und die Einstellungen der Deutschen beim Einkaufen. Der Fokus liegt hierbei auf der Frage der präferierten Zahlarten, wobei die Relevanz des Ratenkaufs im E-Commerce, im stationären Handel sowie im Direktvertrieb explizit untersucht wird. Basis der Studie bildet eine onlinerepräsentative Befragung von 1.050 Konsumenten.



Wüstenrot Wohnsparen jetzt noch attraktiver

Wüstenrot Wohnsparen jetzt noch attraktiver

Die Wüstenrot Bausparkasse verbessert die Tarifmerkmale in ihren Wohnspartarifen. Mit neuen Darlehenskonditionen ab 0,45 Prozent Sollzins offeriert die älteste deutsche Bausparkasse jetzt die niedrigsten Bausparzinsen in der Unternehmensgeschichte. Ebenfalls attraktiver werden die Wüstenrot Wohndarlehen. Verkaufsstart der neuen Angebote war der 12. Oktober 2020.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender von Wüstenrot: „Die Anpassungen in den Tarifen sind eine konsequente Fortentwicklung unseres Angebots. Dies zielt auf Kunden, die Eigenkapital ansparen und danach im Rahmen einer Finanzierung ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen und einsetzen wollen.“ Der Mangel an Eigenkapital ist heute der Hauptgrund dafür, dass viele, vor allem junge Interessenten, den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie nicht realisieren können. Konsequentes Ansparen ist daher das Gebot der Stunde.

 

Attraktive Konditionen für alle Zielgruppen

Mit dem gebundenen Sollzins ab 0,45 Prozent und einer Mindestbausparsumme von nur 10.000 Euro bietet Wüstenrot nun einen noch stärkeren Anreiz für Bausparer, sich die aktuell sehr günstigen Zinsen am Kapitalmarkt für künftige Finanzierungen zu sichern. Weitere Stärken des neuen Wohnsparens sind die mögliche Bündelung sämtlicher staatlicher Förderungen in nur einem Vertrag und die besonders interessanten Konditionen für junge Bausparer. Wüstenrot bietet für Interessenten bis 24 Jahre einen Jugendbonus von 200 Euro und verzichtet für Bausparer bis 16 Jahre auf die Kontogebühr. Auch können die verschiedenen Motive der Kunden in der neuen Tariflandschaft passgenau abgedeckt werden: Egal ob Modernisierer, Finanzierer, Vorsorgesparer oder Anschlussfinanzierer: Die Tarifvarianten im Wüstenrot Wohnsparen und deren Einbau in intelligente Finanzierungskonzepte im Wohndarlehensbereich decken jeden denkbaren Verwendungszweck bestmöglich ab.

 

Wohneigentum gefragter denn je

Die Tarifanpassungen von Wüstenrot fallen in eine Zeit, in der die selbstgenutzte Immobilie neu an Attraktivität gewinnt. Schon traditionell gilt sie in den Augen der Bundesbürger als beste Altersvorsorge. Eine neue Bewertung haben die eigenen vier Wände aber jetzt auch in der Zeit des „Lockdowns“ erfahren. Eine von Wüstenrot in Auftrag gegeben Studie hat ergeben, dass eine eigene Immobilie und ein Garten am Haus gerade jetzt den Menschen ein besonderes Maß an Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität bieten. Zugleich hat gut jeder fünfte Mieter seit Beginn der Corona-Pandemie verstärkt darüber nachgedacht, Wohneigentum zu erwerben.

 

Beachtliche Förderung motiviert zusätzlich

Hertweck: „Die Wohnimmobilie ist nach wie vor klar im Aufwind. Denn zu den vielen Vorzügen, die sich aus ihrer Rolle als präferiertes Vorsorgeinstrument und als sichere Burg für das Familienleben ergeben, gesellen sich derzeit sehr beachtliche Fördermaßnahmen zur Erreichung gesamtgesellschaftlicher Ziele hinzu.“ Für die Vermögensbildung und den gewünschten stärkeren Eigenkapitalaufbau sorgt ab 2021 die neu gestaltete Wohnungsbauprämie (WoP), die in ihrer Höhe nach oben angepasst wird und ganz neue Berechtigtenkreise anspricht. Nach Berechnungen von Wüstenrot wird es im kommenden Jahr mehrere Millionen neue WoP-berechtigte Personen in Deutschland geben.

Attraktiver denn je sind auch die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für energetische Sanierungsmaßnahmen, wie etwa die Möglichkeit des Steuerabzugs oder die breite Palette der Zuschuss- und Darlehensprogramme. Hertweck: „Alle diese Maßnahmen fördern die Anziehungskraft der Wohnimmobilie, weil sie gesellschaftlichen und privaten Nutzen zusammenbringen. In Kombination mit den traditionellen Vorzügen der eigenen vier Wände bleibt die Immobilienfinanzierung insgesamt ein attraktives, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. Mit unseren Tarifanpassungen im Bauspar- und Baudarlehensbereich sind wir hier gut vertreten.

 

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Neue Broschüre Immobilienmakler in Frankreich

Neue Broschüre: Immobilienmakler in Frankreich

Sie möchten im Elsass ein Haus kaufen oder verkaufen und wenden sich an einen Immobilienmakler? Sie gehen für ein Studium nach Straßburg und haben ein Zimmer über eine Immobilienagentur gefunden? Neues Informationsmaterial des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV) informiert u. a. über Rechte und Pflichten des Maklers in Frankreich, Verträge und Provisionen.

 

Wer kann in Frankreich Immobilienmakler werden?  

Anders als in Deutschland benötigt man in Frankreich einen gewissen Ausbildungsgrad und einen Maklerausweis, um als Immobilienmakler tätig werden zu dürfen. Gleichzeitig ist der Beruf an mehrere Verpflichtungen gebunden, wodurch Kunden besser geschützt sind als hierzulande. Deutsche Makler dürfen in Frankreich nur dann arbeiten, wenn sie über einen Europäischen Berufsausweis (EBA) verfügen. Das heißt: Wer in Frankreich eine Immobilie sucht, kann sich nicht einfach an jeden x-beliebigen deutschen Makler wenden.

Was gibt es für Maklerverträge in Frankreich? 

Der Maklervertrag (mandat d’agent immobilier) sollte genaue Angaben über die Dauer des Auftrags, die Aufgaben des Maklers sowie die Maklerprovision (frais d’agence immobilière) enthalten, so etwa die Höhe der Gebühren und wer diese übernimmt. Beim Immobilienkauf wird zwischen folgenden Maklerverträgen unterschieden: Mandat exclusif, Mandat semi exlusif und Mandat simple. Je nach Mandatsart gelten für Makler und Auftraggeber unterschiedliche Rechte und Pflichten, die in der Broschüre „Immobilien in Frankreich kaufen oder mieten: Das müssen Sie über Makler wissen“ erklärt werden.

Immobilienkauf: Wie hoch ist die Maklerprovision und wer muss sie bezahlen?

Die Höhe der Provision kann mit dem Makler frei verhandelt werden. Beim Immobilienverkauf werden aber meist feste Sätze angewandt. Beispiele:

  • Verkaufspreis unter 75.000 € = 8 % Provision
  • Verkaufspreis 150.000 bis 375.000 € = 5 % Provision

Achten Sie darauf, was im Vertrag steht. Es kann vorkommen, dass Sie als Käufer die komplette Maklergebühr zahlen müssen, auch wenn Sie den Makler gar nicht beauftragt haben. Der Makler kann in Frankreich übrigens die Verhandlungen mit dem Käufer übernehmen und auch den dort üblichen Vorvertrag (compromis de vente) aufsetzen. Worauf beim Vorvertrag geachtet werden muss, erklärt das ZEV in der Broschüre „Immobilienkauf in Frankreich“.

Was gilt bei der Wohnungsvermietung? 

Wer eine Wohnung bezieht, die über einen Immobilienmakler angeboten wird, kann darauf bestehen, dass die Kosten der Provision mit dem Vermieter geteilt werden. Wie viel der Mieter höchstens zahlen darf, ist gesetzlich festgelegt. Hilfreich ist der Rechner von Service-Public.

Neben Maklern gibt es in Frankreich auch reine Wohnungsvermittlungsbüros (marchands de listes). Diese stellen aber lediglich Listen mit Mietobjekten und den Kontaktdaten von Vermietern zur Verfügung.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten 

Da sich immer wieder Betrüger auf Online-Portalen tummeln, ist bei der Wohnungssuche äußerste Wachsamkeit gefragt. Eine typische Masche: Interessenten werden um eine Anzahlung gebeten, z. B. um eine Wohnung zu reservieren. Grundsätzlich gilt: Niemals im Voraus bezahlen, ohne den Makler und die Wohnung gesehen zu haben. Weitere Informationen und Tipps gibt’s hier: „Betrügerische Wohnungsanzeigen erkennen und sich schützen“.

Sie können die Broschüre kostenfrei downloaden

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Mehr Fachkräfte für soziale Berufe gewinnen

Mehr Fachkräfte für soziale Berufe gewinnen

In der Corona-Krise wurde die Systemrelevanz der Pflege- und Erzieherberufe offensichtlich. Die Ausbildungsbedingungen haben sich zuletzt deutlich verbessert. Die Bundesregierung will die sozialen Berufe weiter aufwerten: mit einer Fachkräfteoffensive, der neuen Pflegeausbildung und besseren Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Der Bundesregierung ist die Aufwertung sozialer Berufe ein wichtiges Anliegen.

 

Wie viele junge Menschen können sich derzeit eine Ausbildung im sozialen Bereich vorstellen?

Gerade in den Bereichen der sozialen Berufe gibt es einen großen Mangel an Nachwuchskräften. Angesichts der Corona- Pandemie sind die Bedeutung, Relevanz und Wertschätzung sozialer Berufe stärker in den Blickwinkel der Gesellschaft gerückt worden. Auch junge Menschen, die sich nach der Schule für einen Beruf entscheiden müssen, finden soziale Berufe grundsätzlich attraktiv, anspruchsvoll und abwechslungsreich. Knapp ein Viertel kann sich deshalb vorstellen, in der Kindertagesbetreuung (24 Prozent) beziehungsweise Pflege (21 Prozent) zu arbeiten. Das ergab eine repräsentative Jugendbefragung „Kindertagesbetreuung und Pflege – attraktive Berufe?„. Die Zahlen wurden im Auftrag des Bundesjugendministeriums vom SINUS-Institut erhoben.

 

Welche Kriterien spielen bei der Berufswahl eine wesentliche Rolle?

Bei der Berufswahl spielen verschiedene Auswahlkriterien eine wichtige Rolle: Ob Karriere- und Aufstiegschancen, Gehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten, offene Stellenagebote, wohnortnahe Ausbildungsplätze oder auch der moralische Aspekt konkret etwas bewirken zu können, sind essenzielle Kriterien für Berufseinsteiger.

Laut SINUS-Studie werden die wichtigen Kriterien der Jugendlichen nur teilweise erfüllt: Junge Menschen bewerten die Weiterentwicklungs- und Karrierechancen als kritisch und nehmen das Gehalt als zu gering wahr.

Bundesjugendministerin Giffey sieht in den Ergebnissen der Studie Potenzial: „Wichtige Hebel, um die Jugendlichen für einen Berufseinstieg zu gewinnen, sind mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen und Aufstiegsmöglichkeiten. Hier wollen wir mit Ländern und Tarifpartnern weiter vorankommen“.

 

Welche Ausbildungsberufe sind besonders beliebt?

Ein spürbar gestiegenes Interesse gibt es insbesondere an den Berufen des Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesens, das geht aus dem Berufsbildungsbericht 2020 hervor. Gegen den demografischen Trend ist hier die Zahl der Auszubildenden um fast vier Prozent angestiegen. Zum einen macht sich in diesen schulischen Ausbildungsgängen der wachsende Personalbedarf bemerkbar. Zum anderen wirken die ersten Maßnahmen der Bundesregierung, die die Attraktivität dieser Berufsfelder erhöhen sollen.

 

Mit welchen Maßnahmen will die Bundesregierung soziale Berufe weiter aufwerten?

Der Bundesregierung ist die Aufwertung sozialer Berufe ein wichtiges Anliegen. „Gerade die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass Pflegefachkräfte und Erzieherinnen und Erzieher für unsere Gesellschaft doppelt systemrelevant sind: Sie leisten nicht nur hochqualifizierte Arbeit, sondern sichern zusätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Millionen Mütter, Väter und Angehörige“, so die Bundesministerin Giffey.

Der Bund ist bei der Aufwertung dieser Berufe wichtige Schritte vorangekommen. Seit Anfang dieses Jahres gibt es die neu reformierte Pflegeausbildung. Die Bundesregierung stärkt damit die pflegerische Ausbildung, um den Beruf für junge Menschen attraktiver zu machen sowie die Anzahl an Berufsanfängern zu steigern. Da die Ausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege bereits jetzt viele Schnittpunkte hatten, wurden diese zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt.

Auch für Erzieherinnen und Erzieher und für diejenigen – die es noch werden wollen – gibt es deutliche Verbesserungen: Mit dem Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“ und dem „Gute-Kita-Gesetz“ unterstützt die Bundesregierung die Länder dabei mehr Nachwuchskräfte für die frühkindliche Bildung zu gewinnen und bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher im Beruf zu halten.

 

Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ unterstützt die Bundesregierung die Länder bei ihrer Aufgabe, eine gute Kinderbetreuung sicherzustellen. Bis 2022 werden dafür 5,5 Milliarden Euro für mehr Qualität und weniger Gebühren zur Verfügung gestellt. Laut Giffey fließen zwei Drittel der bereits verplanten Mittel in die Qualität der Kitas. Elf von 16 Bundesländern setzen dabei auf die weitere Verbesserung des Personalschlüssels.

 

Welche konkreten Verbesserungen wurden mit der Reformierung der Pflegeausbildung erreicht?

Um die Situation in der Pflege zu verbessern, hat der Bund die Ausbildung der Pflege grundlegend reformiert. Sie bietet nun viele neue Anreize und Vorteile:

  • Abschaffung des Schulgeldes: Die neue Ausbildung bietet den Auszubildenden eine angemessene Ausbildungsvergütung und mehr Einsatzmöglichkeiten im späteren Beruf.
  • Mehr Flexibilität: Alle Pflegeauszubildenden erlernen in den ersten beiden Jahren ihrer Ausbildung die gleichen Inhalte in Theorie und Praxis. Es wird nicht mehr zwischen Alten-, Kinderkranken- oder Krankenpflege unterschieden. Erst nach zwei Jahren müssen sich Auszubildende entscheiden, ob sie sich auf die Kinderkrankenpflege oder Altenpflege spezialisieren oder ob sie ihre generalistische Pflegeausbildung fortsetzen wollen.
  • Einführung eines Pflegestudiums: Neben der beruflichen Pflegeausbildung gibt es das berufsqualifizierende Pflegestudium. Das Pflegestudium eröffnet neue Karrieremöglichkeiten sowie Aufstiegschancen und befähigt unmittelbar zur Pflege von Menschen aller Altersstufen auf wissenschaftlicher Grundlage und Methodik.

 

Inwieweit hilft die Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erziehern?

Bereits heute sind in vielen Regionen Deutschlands Engpässe bei pädagogischen Fachpersonen zu verzeichnen. Ziel der Offensive ist es deshalb, mehr Fachkräfte zu gewinnen und im Beruf zuhalten. Sie beinhaltet folgende Maßnahmen:

  • Praxisintegrierte vergütete Ausbildung: Der Bund gewährt Trägern einen Zuschuss von 1.450 Euro im ersten Jahr der Ausbildung, 1.130 Euro im zweiten und 540 Euro im dritten. Damit fördert der Bund jeden dieser Ausbildungsplätze mit insgesamt 37.440 Euro. Die Auszubildenden werden Mitte 2022 nach drei Jahren die Ausbildung beendet haben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
  • Praxisanleitung: Das Bundesprogramm stellt bis zu 1.000 Euro pro Person zur Verfügung für die Weiterqualifizierung zu professionellen Anleitungskräften und finanziert zusätzliche Zeit für die Ausbildung des Nachwuchses in der Praxis.
  • Perspektiven mit Aufstiegsbonus: Damit sich höhere Qualifikation und die Übernahme besonderer Verantwortung besser bezahlt machen, gibt der Bund bis zu 300 Euro pro Monat und Person, um Erzieherinnen und Erzieher mit Zusatzqualifikationen besser zu vergüten.

 

Welche weiteren Möglichkeiten gibt es darüber hinaus für bereits ausgebildete Fachkräfte?

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs gehört zu den zentralen Aufgaben dieser Legislaturperiode. Deshalb hat die Bundesregierung erweiterte Zugänge und Aufstiegsmöglichkeiten geschaffen.

Das Anerkennungsgesetz ermöglicht qualifizierten Fachkräften mit ausländischen Berufsqualifikationen in ihrem erlernten Beruf in Deutschland zu arbeiten. Die Bundesregierung hat damit den Rahmen für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten geschaffen. Insgesamt haben 33.120 Menschen im Jahr 2019 die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation beantragt. Fast die Hälfte der Anträge kam von Pflegekräften.

Mehr Aufstiegs- und Karrierechancen für Berufstätige – für dieses Ziel hat der Bund das Aufstiegs-BAföG reformiert. Wer sich beispielsweise zum staatlich geprüften Erzieher fortbilden will, wird seit August dieses Jahres noch besser unterstützt. Im Jahr 2019 haben 167.000 Berufstätige vom Aufstiegs-BAföG profitiert. Die Förderleistungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zu.

Quelle: Bundesregierung




MTA-Ausbildung wird reformiert Medizinische Berufe werden attraktiver

MTA-Ausbildung wird reformiert: Medizinische Berufe werden attraktiver

Die Ausbildung in der medizische-technischen Assistenz wird grundlegend reformiert. Sie soll moderner und damit attraktiver werden. So sollen Auszubildende künftig Anspruch auf Vergütung haben und das Schuldgeld abgeschafft werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Die Gesamtausbildungsdauer zur Medizinisch-Technischen Assistentin wird weiterhin drei Jahre betragen.

Die vier Berufe in der Laboratoriumsanalytik, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin bleiben bestehen. Die Berufsbezeichnung wird ersetzt durch „Medizinische Technologin“ und „Medizinischer Technologe“.

Eine umfassende Reform der Ausbildungen in diesen Berufen ist erforderlich, um die sich stetig weiterentwickelnden technischen, medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Ausbildung zu integrieren und die Ausbildung zeitgemäß und attraktiv auszugestalten. Die Corona-Pandemie zeigt derzeit sehr deutlich, wie bedeutend die Berufe der medizinischen Assistenz sind – insbesondere bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation.

Was soll sich ändern?

  • Das Ausbildungsziel in den jeweiligen Berufen wird modernisiert, die Ausbildung wird konkretisiert und neu strukturiert.
  • Die Ausbildungsstätten müssen künftig gesetzlich vorgesehene Mindestanforderungen erfüllen. Die Mindestqualifikationen von Lehrkräften und Schulleitungen werden bundeseinheitlich festgelegt.
  • Die praktische Ausbildung wird ausgeweitet.
  • Künftig muss eine angemessene Ausbildungsvergütung gezahlt werden, Schulgeld darf nicht mehr erhoben werden.

Die Gesamtausbildungsdauer wird weiterhin drei Jahre betragen. Das Gesetz soll bis Januar 2023 in Kraft treten.

Mit dem Gesetzentwurf wird außerdem das Notfallsanitäter-Gesetz geändert, mit dem Ziel, mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und -sanitäter zu schaffen. Zudem soll ihnen in besonderen Einsatzsituationen und innerhalb klar definierter Grenzen die Ausübung von Heilkunde gestattet werden.

Der Beschluss ist Teil des „ Gesamtkonzeptes Gesundheitsfachberufe„. Die Bundesregierung will damit die Ausbildungen in zehn Gesundheitsfachberufen neu ordnen und für künftige Herausforderungen stärken.




Den Herbsturlaub sorgfältig planen

Den Herbsturlaub sorgfältig planen

Sie wollen verreisen? Dann sollten Sie sich über die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes informieren. Obwohl die pauschale Reisewarnung zum 1. Oktober aufgehoben wurde, warnt die Bundesregierung vor nicht notwendigen touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern.

 

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise. Aufgrund der COVID-19-Pandemie warnt die Bundesregierung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern.

Grundlage für Reisewarnungen sind ab sofort wieder differenzierte Infektionslagen in einzelnen Ländern.

Seit dem 1. Oktober gelten weltweit wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise und Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für die mehr als 160 außereuropäischen Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

Jedes Land wird wieder einzeln bewertet

Jedes Land wird nun wieder einzeln bewertet. Eine Reisewarnung wird nur noch für Länder ausgesprochen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt derzeit für mehr als 130 Länder ganz oder teilweise (Stand: 1. Oktober 2020)

Für einige Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Dort gelten noch Einreisebeschränkungen oder eine Ausreisesperre in die EU. Zu diesen Staaten gehört unter anderem das bei vielen Urlaubern beliebte Zielland Thailand (Stand 1. Oktober 2020).

Ausführliche Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.




Ausbildung zum Spezialisten der betrieblichen Vorsorge

Ausbildung zum Spezialisten der betrieblichen Vorsorge

Rentenberater bbvs und Bildungsdienstleister PERSPECTIVUM kooperieren

Die umfassende Ausbildung von Spezialisten für die betriebliche Vorsorge ist der Kern einer Kooperation, die der unabhängige Bildungsdienstleister PERSPECTIVUM und die bbvs GmbH, eine Tochtergesellschaft des Neubrandenburger Maklerpools Apella AG, vereinbart haben. „Einerseits gewinnen betriebliche Altersvorsorge, betriebliche Krankenversicherung und ergänzende Pflegeabsicherung durch den Arbeitgeber seit einiger Zeit enorm an Bedeutung. Andererseits mangelt es an Fachleuten, die Unternehmen in diesen Fragen souverän beraten können“, beschreibt Karsten Rehfeldt, Geschäftsführer der bbvs, die derzeitige Situation. „Makler und Berater verschenken enormes Geschäftspotential, wenn sie mangels Know-how diesen Wachstumsmarkt links liegen lassen.“ Aus diesem Grund habe sich die bbvs für die Zusammenarbeit mit PERSPECTIVUM entschieden. Der Bildungsdienstleister hat eine zielgruppenadäquate Lernplattform für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche, die Immobilienwirtschaft und das Heilwesen aufgebaut.

„Sie ermöglicht die Kombination aus Präsenzseminaren, Webinaren und Onlineseminaren sowie Coaching der Teilnehmer“, erläutert Vera Körwer, Geschäftsführerin der PERSPECTIVUM GmbH. „Diese Plattform ist unabhängig und völlig produktneutral, die Trainer sind ausgewiesene Experten und didaktisch auch in der Lage, das anspruchsvolle Fachwissen erfolgreich zu vermitteln. Gerade bei Letzterem trennt sich häufig die Spreu vom Weizen.“

Darüber hinaus entsteht in der Zusammenarbeit mit der bbvs für die drei Themenbereiche auf der Plattform eine völlig neue Wissensdatenbank, die allen Absolventen zukünftig kostenlos zur Verfügung stehen wird. Für den Bereich betriebliche Vorsorge ist eine solche Datenbank bereits online. „Die Apella-Partner bekommen damit Zugang zu einem Fundus an Ausbildung und Wissen, der in der Branche seinesgleichen sucht“, beschreibt Rehfeldt die Dimension der Zusammenarbeit.




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vfm Versicherungs- & Finanzmanagement GmbH gehört zu den Top 2% der Unternehmen in Deutschland

vfm Versicherungs- & Finanzmanagement GmbH gehört zu den Top 2% der Unternehmen in Deutschland

vfm ist ein inhabergeführter mittelständischer Dienstleister für Makler und  Mehrfachagenten mit Sitz im oberfränkischen Pegnitz. Der Ursprung des Unternehmens  geht auf das Jahr 1971 zurück. Seit 2013 entwickelt und vertreibt vfm auch ein eigenes  Maklerverwaltungsprogramm Keasy. Mittlerweile sind rund 80 Beschäftigte für knapp 400  Vertriebspartner im Einsatz. vfm bietet Umsteigern aus der Ausschließlichkeit ein attraktives  Konzept, echte Unabhängigkeit, Direktanbindungen zu über 80 Gesellschaften, innovative  Services, leistungsstarke Deckungskonzepte sowie finanzielle Starthilfe.

 

Die Verleihung des CrefoZert fand bereits am 11. September 2020 statt. Thomas Groher, Geschäftsführer der Creditreform Bayreuth Ganzmüller & Groher KG, überreichte das CrefoZert an die beiden Geschäftsführer Klaus Liebig und Robert Schmidt.

 

Klaus Liebig freute sich über die Verleihung des Bonitätszertifikates durch Creditreform Bayreuth: „Wir schätzen die jahrelange partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Creditreform und den persönlichen Kontakt zu Thomas Groher. Dass uns CrefoZert inzwischen zum 10. Mal verliehen wurde hilft uns enorm, unseren Geschäftspartnern unsere finanzielle Beständigkeit aufzuzeigen.”

 

“Die Firma vfm Versicherungs- & Finanzmanagement GmbH weist ein ausgezeichnetes Bilanzrating sowie eine hervorragende Bonität auf und erfüllt damit alle Zertifizierungskriterien für das CrefoZert”, resümiert Thomas Groher.

 

Eine gute Bonität stärkt die Verhandlungsposition gegenüber Kunden, Lieferanten und Kapitalgebern – allerdings nur, wenn diese auch bekannt ist: Mit CrefoZert erhalten Unternehmen eine Bescheinigung darüber, dass ihr geschäftliches Verhalten einwandfrei ist und die Prognose für die Zukunft positiv.

 

Zertifizierte Unternehmen werden in eine öffentliche Datenbank (www.crefozert.de) eingetragen und gehören damit zu den 2% der deutschen Unternehmen, die exklusiv für eine außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet werden. Mit dem CrefoZert-Logo lässt sich der transparente Umgang mit Finanzen aktiv kommunizieren – egal ob auf der eigenen Website, auf dem Geschäftspapier, in der E-Mail-Signatur oder auch auf Messen und Veranstaltungen.




Pflege zuhause gestalten

Pflegekosten steigen rasant: Nicht einmal jeder dritte Deutsche hat eine private Pflegeversicherung

Vielen Dank an die Verti Versicherung für die Informationen.

Im Vergleich zum Jahr 2000 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 mehr als verdoppeln, hat das Statistische Bundesamt errechnet. Weil gleichzeitig die Kosten explodieren, kann die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegeaufwendungen übernehmen. Deshalb bleiben Betroffene und ihre Angehörigen meist auf einem Eigenanteil von mehr als 50 Prozent sitzen.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der VGH Versicherungen und anderer öffentlicher Versicherer besitzen allerdings weniger als 30 Prozent der Deutschen eine zusätzliche private Pflegeversicherung, um diese Lücke zu schließen.

Ohne private Pflegeversicherung geht es nicht

Immer mehr Pflegebedürftige möchten nicht in einer Betreuungs- oder Pflegeeinrichtung, sondern in den eigenen vier Wänden versorgt werden. Ob von den eigenen Angehörigen oder von ambulanten Pflegekräften: Die Pflegekosten sind sehr hoch und können meist nicht allein von den Betroffenen getragen werden. Auch ein Pflegeplatz in einer professionellen Einrichtung kostet viel: im Schnitt mehr als 2.000 Euro pro Monat. VGH-Experte Gerd Langer empfiehlt deshalb, über eine Pflegezusatzversicherung – oft auch private Pflegeversicherung genannt – nachzudenken, die im Fall der Fälle einen Teil der Kosten übernimmt.

Individuelle Lösungen je nach Lebenssituationen

Wer vorsorgen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten der privaten Pflegeversicherung. Die Pflegetagegeld-Versicherung garantiert ein vorab festgelegtes Tagegeld, das dem Pflegebedürftigen zur freien Verfügung steht. Die Produkte der Krankenversicherungsgruppe der VGH sehen zudem eine freie Wahl der Höhe des Betrages für jeden einzelnen Pflegegrad vor, so dass eine Anpassung an die individuelle Lebenssituation und den Lebensstandard der Versicherten möglich ist.

Eine günstige Alternative ist der staatlich geförderte Pflege-Bahr, benannt nach Daniel Bahr, der bei Einführung der subventionierten Pflegezusatzversicherung Bundesgesundheitsminister war. Auch bei dieser Art der Versicherung erhält der Pflegebedürftige monatlich ein vereinbartes Tagegeld (100 % in Pflegegrad 5, 40 % in Pflegegrad 4, 30 % in Pflegegrad 3, 20 % in Pflegegrad 2, 10 % in Pflegegrad 1). Vom Staat wird diese Absicherung mit 60 Euro im Jahr bei einem Mindestbeitrag von monatlich 15 Euro gefördert.

 

 

Checken Sie bei unserem Schwestermedium „ProKlartexxt“ kostenlose Angebote zur Pflegezusatzversicherung >>>

 

Patientenverfügung sorgt für selbstbestimmte Entscheidungen

Nicht nur die finanzielle Vorsorge ist wichtig. „Wenn es Ihnen ein Unfall oder eine schwere Erkrankung plötzlich unmöglich macht zu bestimmen, was mit Ihnen passiert oder wie Ihre Pflege organisiert wird, haben Sie diese Entscheidungen im Idealfall bereits im Vorhinein getroffen“, rät Gerd Langer von den VGH Versicherungen. Das geht mit Hilfe einer Patientenverfügung. Sie sollte unabhängig vom Alter stets aktuell sein, da sie im Zweifelsfall regelt, wer die Verantwortung im Interesse des zu Pflegenden übernimmt. Eine solche Verfügung besitzt laut der YouGov-Umfrage jedoch nur knapp jeder siebte Befragte im Alter zwischen 18 und 44 Jahren, im Alter zwischen 45 und 54 Jahren jeder vierte und ab 55 Jahren knapp jeder zweite Befragte.

Die Lösung für solch ein komplexes und emotionales Thema wie die Pflegevorsorge sollte niemand alleine finden müssen. So helfen auch die persönlichen, erfahrenen Kundenbetreuer der VGH dabei, ein individuell passendes Pflegepaket zu gestalten, und geben weitere wichtige Tipps.

 

Weitere hilfreiche und kostenlose Informationen zur Patientenverfügung finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit >>>

Die Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.040 Personen zwischen dem 7. und 9. September 2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

Fazit der Redaktion:

Sicherlich könnte eine Pflegezusatzversicherung hilfreich sein, doch es stellt sich die entscheidende Frage ob Mann oder Frau sich diesen Luxus leisten kann.




Influenzaimpfung für alle BARMER-Versicherten gratis

Influenzaimpfung für alle BARMER-Versicherten gratis

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen rät die BARMER dringend zur zeitnahen Grippeschutzimpfung, die für alle BARMER-Versicherten kostenlos ist. So ist die Zahl der krankgeschriebenen BARMER-Versicherten aufgrund einer Covid-19-Infektion von der 34. Kalenderwoche (16. bis 22. August) auf die 36. Kalenderwoche (30. August bis 5. September) von 2.853 sprunghaft auf 3.451 Fälle gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 21 Prozent. „Die Zahl der Corona-Erkrankten wird weiter zunehmen. Eine Grippeschutzimpfung für diesen Winter ist wichtiger denn je, um mögliche schwerwiegende Doppelerkrankungen mit Covid-19 zu vermeiden und um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. Erste Politiker fordern eine kostenlose Grippeschutzimpfung für alle Menschen. Die BARMER habe bereits vor Wochen reagiert und übernehme die Kosten der Influenzaimpfung für alle ihre Versicherten, und zwar unabhängig von ihrem Risikostatus.

 

Ah ja, schon wieder Impfen um einer eventuellen Doppelerkrankung vorzubeugen. Vielleicht sollte man zunächst einmal den Arzt seines Vertrauens daraufhin befragen inwieweit man eine Doppelerkrankung zu fürchten hat. Ich für meinen Teil denke mir vor rückläufigen Impfungen gegen Grippe das anscheinend der Impfstoff unter das Volk muss. Ich möchte betonen das ist nur mein Gedanke.

Überaus interessant und großzügig ist, das die Barmer für alle Versicherten die Kosten übernimmt. Hier drängt sich eine Frage auf: Hat die Barmer ein Sonderkonto wovon Sie die Impfungen bezahlt oder sind die Kosten bereits von den Mitgliedern mit ihrem Beitrag erbracht worden. Fragen über Fragen?

 

STIKO: Keine Grippeimpfung für alle

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, kurz STIKO, sieht diese Effekte nicht ausreichend belegt. Aktuell empfiehlt sie die Impfung nur chronisch kranken Kindern. Zwar stehe in dieser Saison mehr Grippe-Impfstoff als sonst zur Verfügung. Er würde aber nicht für alle reichen.

 

Vollständiger Impfschutz nach zwei Wochen aufgebaut

Allem voran die Risikogruppen sollten sich zeitnah impfen lassen. Dazu zählten etwa Schwangere, ältere Menschen und chronisch Kranke. Wer gegen die Grippe geimpft sei, könne eine besonders gefährliche Doppelinfektion von Covid-19 und Influenza vermeiden. Je früher man sich gegen die Grippe impfen lasse, desto besser, so Straub. Die Grippesaison beginne in der Regel Anfang Oktober und ende Mitte Mai. Nach der Impfung dauere es bis zu 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut sei. Vor allem für Risikogruppen könnten Influenzaviren lebensbedrohlich sein. Im Winter 2017/2018 hätten sich knapp 350.000 Menschen mit dem Grippevirus infiziert, etwa 25.000 seien daran gestorben.

Eine Frage drängt sich gerade noch auf: “ Wenn in 2017/2018 ca. 25.000 Menschen am Grippevirus gestorben, wieso ist die Sterblichkeitsrate bei Covid19 im Verhältnis weitaus geringer? Schon wieder Fragen über Fragen?




Bar-Beitragsrückerstattung Versicherte hatten Grund zur Freude

Bar-Beitragsrückerstattung: Versicherte hatten Grund zur Freude

Endlich eine Pressemitteilung die jedem Versicherten ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wir von ProExpert24 haben uns ein paar eigene Gedanken zu der folgen Pressemitteilung gemacht: „Doch zunächst die Pressemeldung“.

 

Eine erfreuliche Mitteilung erhielten Krankenversicherte der uniVersa: Wer im vergangenen Jahr leistungsfrei blieb, bekam Ende September bis zu vier Monatsbeiträge zurück. Die Bar-Beitragsrückerstattung ist eine Form der Überschussbeteiligung in der privaten Krankenversicherung und belohnt gesundheitsbewusstes Verhalten. Je nach leistungsfreien Jahren und gewähltem Tarif gab es in der Voll- und Beihilfeversicherung zwischen einem und vier Monatsbeiträge zurück. Die Gesamtausschüttung für das Jahr 2019 lag mit 24,7 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Als besonderen Service führt die uniVersa bei eingereichten Rechnungen automatisch eine Besserstellungsprüfung durch und informiert ihre Versicherten darüber, ob die Erstattung der Rechnungen oder die Rückerstattung vorteilhafter ist. Auch nachträglich können Belege noch eingereicht werden. Dann wird die Versicherungsleistung abzüglich der bereits ausgezahlten Beitragsrückerstattung überwiesen.

 

Na das hört sich doch wirklich gut an. Allerdings stelle ich mir die Frage ob Mitarbeiter der Universa Versicherung direkt zu den Glücklichen gefahren sind und ob tatsächlich Bargeld überreicht wurde. Na ja, könnte ja sein, so kommen die armen Mitarbeiter die derzeit im Homeoffice arbeiten müssen auch mal an die frische Luft. Doch bitte aufpassen: „Den nötigen Sicherheitsabstand einhalten, Hände und Bargeld desinfizieren und natürlich nicht den Munden-Nasen Schutz vergessen.

 

Weiterhin würde uns Unwissenden interessieren ob die Bargeldausschüttung eine freundliche Geste der Universa Versicherung war oder ob es nicht ein Vertragsbestandteil des Krankenversicherungstarifs war, den die Kunden abgeschlossen hatten. Vielleicht stellt uns die Universa Versicherung entsprechende Informationen noch nachträglich zur Verfügung.

Zum Schluss freuen wir uns natürlich für alle Versicherten der Universa Versicherung. Es ist immer schön wenn ein Versicherungsunternehmen sein Leistungsversprechen auch einhält.




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