Erfolgreiches Geschäftsjahr für Versicherungskammer
  • Versicherungskammer konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet
  • Beitrags- und Kapitalanlagevolumen deutlich ausgebaut
  • Größtes Naturschadenereignis in kurzer Zeit gemeistert
  • Gesundheits- und PflegePartner: Einzigartigen Service für Kunden geschaffen

 
Der Konzern Versicherungskammer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen liegt das Beitragsvolumen im gesamten Versicherungsgeschäft bei 8,7 Mrd. Euro, im selbstabgeschlossenen Geschäft bei 8,6 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von insgesamt 4,7 bzw. 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „In einem anspruchsvollen Markt haben wir uns als Versicherer der Regionen mit unseren Versicherungslösungen und Serviceleistungen sowie mit unserem personell-digitalen Multikanalvertrieb mehr als gut positioniert“, sagt Dr. Frank Walthes, Vorsitzender des Vorstands des Konzerns Versicherungskammer, dem größten öffentlichen Versicherer in Deutschland.
 
Der Kapitalanlagenbestand des Konzerns Versicherungskammer (inkl. Drittgeschäft) wächst um rund 5,5 Prozent und liegt bei 65 Mrd. Euro. Durch den Beitritt zur Finanzinitiative PRI (Principles for Responsible Investment) bekennt sich die Versicherungskammer zu den Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren. Einen Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie bilden die Bereiche Infrastrukturprojekte und Erneuerbare Energien, in die der Konzern in den letzten Jahren verstärkt investiert. „Nachhaltigkeit hat für uns in allen Bereichen eine hohe Bedeutung“, so Walthes.
 
Schaden- und Unfallversicherung
In der Schaden- und Unfallversicherung kann der Konzern Versicherungskammer die Beiträge überdurchschnittlich um 5,4 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro steigern. Die Kompositversicherer des Konzerns verzeichnen sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft einen Anstieg der Einnahmen. Insbesondere in der Wohngebäude- und Kraftfahrtversicherung sowie der Industrieversicherung werden Zuwächse erzielt. Den Großteil des gesamten Beitragsanstiegs verbucht der Versicherer der Regionen in den Geschäftsgebieten Bayern und der Pfalz. BavariaDirekt, der digitale Versicherer der Versicherungskammer, verzeichnet ein Beitragsplus von 20,1 Prozent.
 
Der Gesamtschadenaufwand für alle Naturgefahrenereignisse lag beim größten Öffentlichen Versicherer 2019 bei rund 200 Mio. Euro. Das Pfingstunwetter Jörn Anfang Juni war für den führenden Gebäudeversicherer in Bayern und der Pfalz das größte Naturgefahrenereignis der vergangenen 35 Jahre. Alleine für dieses lokale Hagel- und Starkregenereignis im Westen von München und im Allgäu wurden rund 150 Millionen Euro aufgewendet. Insgesamt gingen für Jörn gut 40.000 Schadenmeldungen ein, die Mehrzahl davon online. Walthes erklärt: „Wir mussten eine ungewöhnlich große Anzahl von Totalschäden an Fahrzeugen feststellen, unter anderem verursacht durch starke Zerstörungen der gesamten Fahrzeugoberflächen sowie eingeschlagene Heck- und Frontscheiben, die häufig Einbauten für intelligente Fahrerassistenzsysteme enthalten.“ Im Gebäudebereich sorgten die heute eingesetzten hochwertigeren Baustoffe (z.B. Wärmedämmungen, Photovoltaik und Schallschutz) sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) für hohe Schadenvolumina und eine ungewöhnlich hohe Zahl von Großschäden. „Für uns als Versicherer macht ein solch‘ extremes Schadenereignis unseren Service für unsere Kunden erlebbar. Als verlässlicher Partner haben wir in kurzer Zeit bereits den größten Anteil der Schäden reguliert.“
 
Gesundheits- und Pflegeversicherung
Die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe, die Bayerische Be-amtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung, steigern die Bei-träge um 2,8 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Mit dem Anfang des Jahres eingeführten modularen Produktangebot BeihilfeCOMFORT für Beamte konnte die Anzahl neuer Kunden in diesem Segment um 50 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft in der Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im privaten und betrieblichen Bereich entwickelt sich mit rund 55.000 Neukunden sehr positiv. Im Bereich der geförderten Pflegezusatzversicherung belegen die beiden Krankenversicherer mit einem Marktanteil von über 20 Prozent den ersten Platz, in der Kranken- und Pflegezusatzsatzversicherung Platz 2 (nach Personen).
 
Mit dem „PflegePartner“ wurde 2019 ein bis dato einmaliger Service auf den Markt gebracht, der Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mit Beratung, Organisation und verschiedenen Services unterstützt – persönlich, telefonisch und digital. „Wir sind auf einem guten Weg, vom reinen Kostenerstatter zum modernen Gesundheitspartner unserer Kunden zu werden“, so Walthes. Dazu gehören neben persönlichen und digitalen Services für Kunden auch die zusammen mit anderen privaten Krankenversicherern bereitgestellte Plattform und Gesundheitsakte „Meine Gesundheit“.
 
Lebensversicherung
Die Lebensversicherer der Versicherungskammer steigern ihre Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr mit 5,3 Prozent um fast das Dreifache auf 3,2 Mrd. Euro. Walthes: „Angesichts des dauerhaft niedrigen Zinsniveaus suchen Kunden Möglichkeiten, einen Teil ihres Vermögens sicher anzulegen. Sie vertrauen uns, dass wir ihr Geld verantwortlich und nachhaltig anlegen.“
Das 2018 gestartete Arbeitgeberportal zur Verwaltung von Verträgen der betrieblichen Altersversorgung und Zeitwertkonten verzeichnet eine zunehmende Nachfrage. „Mit 900 angeschlossenen Unternehmen haben wir den Bestand nahezu verdoppeln können“, so Walthes weiter. Gleiches gelte für die Zahl der Verträge, welche in Zukunft für einen kontinuierlichen Beitragszuwachs sorgen werden. Zudem wurden alle Vertriebswege des Konzerns umfassend für das Geschäft im Wachstumsmarkt bAV geschult.
https://proexpert24.de/presseportal/pressefach-mieten/

DAK-Gesundheit fordert Reform der Pflegeversicherung

Verwaltungsrat beschließt Resolution zur solidarischen Neuausrichtung
Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit fordert eine solidarische Neuausrichtung der Pflegeversicherung. Das oberste Gremium der Kasse hat auf seiner Sitzung am 28. März eine entsprechende Resolution verabschiedet. Die Kernforderung ist eine Entlastung Pflegebedürftiger und deren Familien, indem der Eigenanteil für die Pflege künftig begrenzt wird. Alle weiteren Kosten soll die Pflegeversicherung übernehmen. Bisher ist es umgekehrt – dies führt zu großen finanziellen Belastungen, die viele Menschen nicht mehr tragen können. Zur Finanzierung fordert der DAK-Verwaltungsrat einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln.
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DAK-Gesundheit kritisiert Eingriff in die Selbstverwaltung

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit übt scharfe Kritik am Referentenentwurf zum „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ des Bundesgesundheitsministeriums. Der Entwurf sieht unter anderem vor, den Verwaltungsrat des Spitzenverbands gesetzlicher Krankenkassen nicht wie bisher mit Ehrenamtlichen aus der Selbstverwaltung der Kassen zu besetzen. Stattdessen soll er künftig aus hauptamtlichen Kassenvorständen bestehen. Das oberste Gremium der DAK-Gesundheit weist diesen Eingriff in die unabhängige Selbstverwaltung entschieden zurück. Andere Elemente des Gesetzentwurfs sind aus Sicht der Kasse hingegen überfällig. Auf seiner Sitzung am 28 März 2019 hat der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit einstimmig eine entsprechende Resolution beschlossen.
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Ausstellungseröffnung des 2. LVM-TALENTFORUMS 2019 am 2. April

Nach der erfolgreichen ersten Auflage in 2016 lädt die LVM-Kulturwelt zur Ausstellungseröffnung des zweiten TALENTFORUMS am Dienstag, 2. April 2019, um 16 Uhr ins Foyer des Hauptgebäudes der LVM Versicherung am Kolde-Ring ein. In einer professionell kuratierten Ausstellung sind Malereien, Fotografien, Zeichnungen, skulpturale Arbeiten, Literatur und Musik von künstlerisch aktiven LVM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehen und zu hören. Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Ludger Grothues dürfen sich alle interessierten Gäste auf eine Einführung des deutschen Konzeptkünstlers Ruppe Koselleck freuen. Die ebenfalls öffentliche Finissage findet am 19. Mai um 17 Uhr statt.
Über das LVM-TALENTFORUM  
Alle kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob Liebhaber, Amateure oder Autodidakten, waren eingeladen, eigene Arbeiten einzureichen, um damit Teil einer großen Gemeinschaftsausstellung zu werden. Rund 50 LVMer haben sich mit ihren Werken beteiligt. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Malerei und Fotografie. Wie vor drei Jahren wird zur Ausstellung ein Katalog herausgegeben.
Die LVM Versicherung
Rund 3,5 Millionen Kunden mit knapp 11,6 Millionen Verträgen vertrauen der LVM Versicherung. Sie gehört mit annähernd 3,5 Milliarden Euro Beitragseinnahmen sowie Kapitalanlagen von über 19,0 Milliarden Euro zu den 20 führenden Versicherungsgruppen in Deutschland. Kundenservice vor Ort bieten die rund 2.300 LVM-Vertrauensleute mit ihren über 4.800 Mitarbeitern in den bundesweit vertretenen LVM-Versicherungsagenturen, unterstützt von 3.700 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale in Münster sowie im angestellten Außendienst.
Die Unternehmensgruppe hat ein vollständiges Produktangebot für Privat- und Gewerbekunden. Über die LVM-eigene Bank, die Augsburger Aktienbank AG, und die LVM-Kooperationspartner hkk, Aachener Bausparkasse und Federated Investors Inc. bietet sie weitere Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte an. (Stand 31.12.2017)

Instinctif Partners: Online-Check zur Krisenreaktionsfähigkeit
  • Instinctif Partners lanciert CrisisCommsOptic®-Tool
  • Versicherungsschutz ersetzt nicht das eigene Handeln in der Krise
  • Neues Online-Tool objektiviert kommunikative Leistungsfähigkeit im Krisenfall

Cyber-Attacken und Betriebsunterbrechungen sind die meistgefürchteten Unternehmensrisiken weltweit. Damit rücken laut Allianz Risk Barometer 2019 die Gefahren durch Cyber-Angriffe erstmals an die oberste Stelle aus Sicht der Unternehmen. Instinctif Partners, eine der international führenden Kommunikationsberatungen und Expertin für Krisenkommunikation, prüft mit innovativen Online-Analysetools die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen bei Krisen. Mit CrisisCommsOptic® steht Kommunikatoren nun ein schnelles Bewertungsinstrument zur Verfügung, mit dem speziell die kommunikative Leistungsfähigkeit eines Unternehmens im Krisenfall getestet werden kann.
Versicherungsschutz bei Cyber-Attacken, Produktrückrufen oder Betriebsunterbrechungen fängt einen finanziellen Schaden auf, aber die Notwendigkeit, schnell zu handeln, bleibt bestehen. „Schneller als je zuvor kann heute eine über Jahre aufgebaute Reputation zerstört werden. Mögliche Risiken zu identifizieren und sich für den Ernstfall richtig vorzubereiten, ist daher Pflicht, nicht Kür. Nur mit einer guten Vorbereitung kann im Fall einer Krise kommunikativ schnell und richtig agiert werden. Und das ist in Krisen entscheidend“, sagt Thomas Stein, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland.
Anhand eines Online-Fragebogens für die Schlüsselbereiche Ressourcen, Monitoring, Stakeholder, Sprecher, Textvorlagen, Trainingsstand und Rückblick identifiziert CrisisCommsOptic® Schwachstellen in der Krisenkommunikation. Ein Dashboard liefert ein Stärken/Schwächen-Profil sowie eine individuelle Auswertung an empfohlenen Maßnahmen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. CrisisCommsOptic® ergänzt die ebenfalls von Instinctif Partners entwickelten und in der Praxis bewährten Diagnose-Tools CrisisOptic® und RecallOptic®. Diese bewerten mittels eines umfangreichen Online-Fragebogens die Business Resilience von Unternehmen und Organisationen und helfen, Krisen zu antizipieren und zu bewältigen.
„Die Risiken durch Cyber-Attacken haben es in den vergangenen Monaten auf die Tagesordnung so ziemlich aller Führungsetagen deutscher Unternehmen geschafft. Mit der Online-Analyse objektivieren wir die Selbsteinschätzung, ob ein Unternehmen auf eine Krise gut vorbereitet ist“, sagt Hubert Becker, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland. „Auch im Underwriting kann die strukturierte Analyse helfen, zum Beispiel als Unterstützung des Risk-Assessments oder mit Hinweisen für Vorsorgemaßnahmen des Versicherungsnehmers.“
Das internationales Business-Resilience-Team von Instinctif Partners bietet mit mehr als 70 Experten weltweit Beratung und Dienstleistungen zu Krisenprävention, Krisenmanagement und Krisenkommunikation für global agierende Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Verbände, Parteien und Regierungen.
Risiken und Krisen erfordern neben der Kommunikationsexpertise häufig weitere Beratung und Unterstützung. Instinctif Partners vermittelt deshalb auch rechtliche Beratung durch renommierte Anwaltskanzleien sowie Spezialisten für Cyber-Sicherheit, Trauma- und Stressberatung oder Call-Center-Services.
Unternehmen, die sich unter http://www.optic.instinctif.com/registration registrieren, können ihre Leistungsfähigkeit in der Krisenkommunikation über CrisisCommsOptic® für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei testen. CrisisCommsOptic® ist in englischer Sprache verfügbar.
Über Instinctif Partners
Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners mehr als 450 Mitarbeiter an 22 Standorten. In Deutschland sind wir mit rund 55 Mitarbeitern an Standorten in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Hongkong, Peking, Shanghai und Brüssel.

Hubert Becker
Hubert Becker
Thomas Stein
Thomas Stein
 
 

Itzehoer Versicherungen übertreffen eigene Wachstumserwartungen
  • Organisches Wachstum 2018 fast dreimal so hoch wie im Marktdurchschnitt
  • Beitragsanstieg um 19,6% auf  550,7 Mio. € (460,5 Mio. €), davon 6%-Punkte organisch
  • Rechtsschutz-Bestand nach Übernahme stabilisiert und in Gewinnzone geführt
  • Mitarbeiterzahl im Konzern 2018 auf 801 erhöht (Vj. 695), weitere Einstellungen geplant
  • Planung für 6-geschossigen Erweiterungsbau  2020/2021 mit ca. 200 Arbeitsplätzen läuft
  • Versicherer fordert baldige gesetzliche Haftpflichtregelung für e-Scooter

Mit einem gewaltigen Sprung haben die Itzehoer Versicherungen im vergangenen Jahr die Hürde von einer halben Milliarde Euro Beitragsvolumen genommen. Das eigene starke Wachstum, das wieder fast dreimal so hoch ausfiel wie im Branchendurchschnitt, wurde zusätzlich beflügelt durch die Integration der ehemaligen Rechtsschutzsparte der ALTE LEIPZIGER mit rund 300.000 Verträgen und gut 60 Mio. € Jahresbeitragsvolumen.
Der Versicherungsbestand der Itzehoer wächst unaufhörlich weiter. Im Jahr 2018 stieg die Anzahl der Wagnisse von 2.514.907 auf  2.952166. Die gebuchten Brutto-Beiträge stiegen im Konzern – statt ursprünglich erwarteter 18,9% – um 19,6%  auf 550,7 Mio. € (Vj. 460,5 Mio. €), daraus entstammten sechs Prozentpunkte aus organischem Geschäft. Das natürliche Wachstum der Itzehoer war damit fast dreimal so hoch wie der Marktdurchschnitt von 2,1%.
„Das herausragende Ereignis im Jahr 2018 war die erfolgreiche Übernahme und Integration des neuen Rechtsschutzbestandes“, berichtet Uwe Ludka, Vorstandsvorsitzender der Itzehoer Versicherungen.  „Das Rechtsschutzgeschäft bildet nun mit knapp 350.000 Verträgen neben der Kfz-Versicherung das zweite bedeutende Standbein der Itzehoer. Umso erfreulicher ist für uns, dass es uns bereits gelungen ist, den Bestand zu stabilisieren und die Ertragssituation bis hin zum Erreichen der Gewinnzone zu verbessern.“
Auf organischer Seite war 2018 einmal mehr die Schaden- und Unfallversicherung, der Haupt-Wachstumstreiber, allen voran die Kraftfahrzeugsparte. Die Zahl der Kfz-Risiken haben die Itzehoer über alle drei Vertriebswege des Versicherungskonzerns – das Vertrauensleute-Netz im Norden, den bundesweiten Makler-Vertrieb sowie die Direktversicherungstochter AdmiralDirekt.de – von 871.555 auf 921.489 gesteigert. In der Lebensversicherung konnten die Itzehoer Versicherungen im schwierigen, vom Niedrigzinsumfeld geprägten Markt ihr Brutto-Beitragsvolumen bei 49,3 Mio. € (Vj. 49,3 Mio. €) stabilisieren.
Die erfreuliche Schadensituation sowie das Kapitalanlageergebnis von 18,5 Mio. € (Vj. 16,2 Mio. €) nutzten die Itzehoer Versicherungen, um ihrer Schwankungsrückstellung 26,9 Mio. € (im Vorjahr Entnahme von 9,8 Mio. €) zuzuführen. Der Jahresüberschuss von 6,4 Mio. € (Vj. 15,2 Mio. €) wurde dem Eigenkapital hinzugefügt. „Wir setzen damit als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit konsequent auf wirtschaftliche Solidität im Interesse unserer Mitglieder“, so Uwe Ludka.  Ein weiterer Ausdruck der finanziellen Stärke sind die Solvabilitätswerte, denen zufolge die Gesamtheit aller Risiken der Itzehoer in etwa dreifacher Höhe bedeckt ist. „Die Itzehoer ist finanziell kerngesund und bietet ihren Versicherten ein Höchstmaß an Sicherheit und Verlässlichkeit“, so Uwe Ludka.
Die erfolgreiche Entwicklung ließ die Mitarbeiterzahl des größten unabhängigen Versicherers Schleswig-Holsteins 2018 im Konzern von 695 auf 801 steigen. Deshalb wurden die Planungen für
einen sechsgeschossigen Anbau auf der Südseite der Hauptverwaltung in Itzehoe mit Platz für bis zu 200 Mitarbeiter weiter vorangetrieben. Bis Jahresende sollen die Pläne fertig sein, so dass spätestens bis Mitte 2019 die Bauanträge gestellt werden sollen. Der Baubeginn ist für das 2. Quartal 2020 vorgesehen, die Fertigstellung bis Anfang 2022. Das Investitionsvolumen wird weiterhin mit rund 25 Mio. € veranschlagt. Zur Überbrückung der akuten Raumnot wurden am Vossbarg in Itzehoe zusätzliche Räume angemietet, in die gut zwei Dutzend Beschäftigte ausquartiert wurden.
„2019 wollen wir erneut um 4,6% wachsen“, kündigt Itzehoer Vorstandsvorsitzender Uwe Ludka an. Das Jahr sei bereits erfolgreich gestartet, so stieg u. a. allein im Januar  die Zahl der Kfz-Haftpflichtrisiken um 24.210 auf 945.704. Aufgrund ähnlicher Voraussetzungen wie 2018 wird erneut ein Jahresüberschuss von ca. 6 Mio. € erwartet.
Als eine Forderung an die Politik setzen sich die Itzehoer Versicherungen für eine zügige Klärung der Haftpflichtsituation moderner selbstfahrender Fortbewegungsmittel wie e-Scooter ein.

Darmkrebsmonat März: Video thematisiert familiäres Krebsrisiko

Ein Clip zum Darmkrebsmonat März macht auf ungewöhnliche Weise auf familiäres Darmkrebsrisiko aufmerksam. Seine Botschaft ist klar, Darmkrebs kann vererbt werden und ist mit einem hohen Risiko verbunden, bereits jung zu erkranken. Rund 63.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Dickdarmkrebs. Etwa ein Viertel der Betroffenen kommt aus Familien, in denen diese Krebsform häufig aufgetreten ist. 3.500 Erkrankungen jährlich lassen sich auf vererbbare Formen dieses Krebses zurückführen. Die BARMER, die Stiftung LebensBlicke-Früherkennung Darmkrebs, die Familienhilfe Darmkrebs e.V., Semi-Colon und die Filmproduktion TAKEPART regen mit dem Video in sozialen Netzwerken zum Austausch über das Thema Darmkrebs an. „Wer familiär mit Darmkrebs vorbelastet ist, sollte regelmäßig zu Früherkennungsuntersuchungen gehen. Diese Aufmerksamkeit wollen wir stärken“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.
Der Film ist visuell und inhaltlich so angelegt, dass er auf verschiedenen sozialen Netzwerken wirken könne. „Kanäle wie Facebook, Snapchat und YouTube sind der richtige Platz, um auf das Thema familiärer Darmkrebs aufmerksam zu machen. Wir wollen die zumeist jungen, internetaffinen Angehörigen von Darmkrebs-Patienten zur Früherkennung und zum gegenseitigen Austausch über die Erkrankung animieren. Je stärker das Thema Darmkrebs ins öffentliche Bewusstsein rückt, desto häufiger kann das Leben retten“, sagt Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Ziel sei es, potenziell betroffene Personen anzuregen, sich ärztlich beraten zu lassen.
Zum 18. Mal macht der Darmkrebsmonat März auf die Wichtigkeit von Vorsorge aufmerksam. Er ist ein bundesweiter Aktionsmonat als gemeinsame Initiative der Stiftung LebensBlicke, des Netzwerks gegen Darmkrebs e.V. sowie der Felix Burda Stiftung. Der Clip wurde von TAKEPART Media + Science GmbH unter Regie von Philipp Lutz produziert.
Link zum Film: https://youtu.be/1yKaV_H3hhU

40 Jahre UKV: Vom Krankenversicherer zum Gesundheits- und Pflegepartner

Vor 40 Jahren haben zehn öffentliche Versicherer in Deutschland die Union Krankenversicherung – UKV gegründet, die am 14. März 1979 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Gemeinsam mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse (BK) ist sie heute der Kranken- und Pflegeversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe und die drittgrößte private Krankenversicherungsgruppe in Deutschland.
Seit Genehmigung für den Geschäftsbetrieb „der Versicherungssparte Krankheit“, wie die Aufsicht dies seinerzeit in bestem Beamtendeutsch nannte, hat sich viel getan: Längst ist die UKV mehr als reiner Kostenerstatter von medizinischen Leistungen. Sie fungiert heute als umfassender Gesundheits- und Pflegepartner ihrer rund 3,2 Millionen Kunden in Deutschland. Diese Entwicklung der UKV wurde heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Saarbrücken von den drei Mitgliedern des Vorstands, Dr. Harald Benzing, Andreas Kolb und Manuela Kiechle skizziert.
Neuer Service PflegePartner stärkt Top-Position in Pflege
Exklusiv wurde bei dieser Gelegenheit der neue Service „PflegePartner“ vorgestellt, der UKV-Kunden und deren Angehörige im Pflegefall aktiv berät und unterstützt. Der PflegePartner bündelt verschiedene pflegebezogene Beratungs-, Online- und Serviceleistungen auf einer digitalen Plattform und deckt alle zentralen Bedürfnisse rund um die Pflege ab. Dazu zählen u.a. die Unterstützung beim Erstantrag auf Pflegeleistungen oder die Organisation der Pflege-Situation. Der neue 7/24-Service steht ab sofort den Versicherten in der Privaten Pflegeversicherung der beiden Krankenversicherer zur Verfügung.
Das neue Angebot ist einmalig im Deutschland: Es ergänzt perfekt die bundesweit führende Position der UKV bei Pflege- und Krankenzusatzversicherungen und basiert auf einer historischen Pionierleistung, denn die Krankenversicherungsgruppe bot bereits 1978 als erste Versicherung in Deutschland eine Pflegekostentagegeldversicherung an.
Wachstum auch durch digitale Gesundheitsangebote
Im vergangenen Jahr konnten die beiden Krankenversicherer ihre Beiträge um 2,4 Prozent auf knapp 2,5 Mrd. Euro Beitragsvolumen ausbauen. Besonders gut hat sich das Geschäft in der Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im privaten und betrieblichen Bereich entwickelt. Auch digitale Angebote zu Prävention und Therapie erfreuen sich großer Beliebtheit. Als eine der ersten privaten Krankenversicherungen steht UKV- und BK-Kunden seit kurzem das digitale Gesundheitsportal MEINE GESUNDHEIT zur Verfügung: Die interaktive Plattform bietet einedigitale Patientenakte, ein elektronisches Rechnungsmanagement und umfangreiche Gesundheitsdienstleistungen, wie etwa Medikationsplan oder Arztsuche. „Wir sind Gesundheitspartner und Lotse unserer Kunden und bauen unsere digitalen Gesundheitsservices künftig weiter aus“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Benzing.
Kunden können im neuen ePortal MEINE GESUNDHEIT gezielt und individuell beim Gesundbleiben unterstützt werden, etwa mittels individueller Beratung oder spezifischer Präventionsangebote. Bei bevorstehenden Operationen werden Kunden heute auf der Suche nach dem besten Arzt oder Krankenhaus von UKV-Experten beraten und auch Telefon- oder Online-Sprechstunden mit Ärzten werden den Kunden angeboten. Diabetes- und Tinnituspatienten können ihre Therapien inzwischen via App steuern und damit UKV-Kunden erst gar nicht krank werden, unterstützt sie eine App dabei, die Bewegung und Sport fördert. Im Falle eines Unfalls sorgt schließlich eine elektronische Patientenverfügung dafür, dass der Wille des Patienten auch umgesetzt wird.
UKV: Zahlen, Daten, Fakten

  • UKV und BK sind die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe und mit 3,2 Mio. Versicherten drittgrößte PKV-Gruppe in Deutschland
  • die jährlichen Beitragseinnahmen liegen bei knapp 2,5 Mrd. Euro, der Kapitalanlagebestand beträgt fast 16 Mrd. Euro (2018)
  • seit Bestehen hat die UKV rund 8 Mrd. Euro Leistungen an Kunden ausbezahlt
  • in Saarbrücken beschäftigt die UKV 738 Mitarbeiter und ist damit unter den Top-5 Arbeitgebern
  • seit 1979 hat die UKV hier 222 Mio. Euro Steuern gezahlt

Union Krankenversicherung – UKV:
Die Union Krankenversicherung AG wurde 1979 gegründet. Zusammen mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse ist sie der Kranken- und Pflegeversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit mehr als drei Millionen versicherten Personen bilden sie die drittgrößte private Krankenversicherungsgruppe in Deutschland. Die unternehmerische Führung liegt beim Konzern Versicherungskammer.

Deutsche Versicherer optimieren lieber, als neu zu denken

Digitalisierungs-Initiativen konzentrieren sich zu stark auf Status quo

  • Mehr als 85% der Digitalisierungs-Initiativen zielen auf Prozessoptimierung
  • Nur 14% der Initiativen verfolgen grundlegend neue Ansätze
  • Angst vor internationalen Technologie-Konzernen wächst

Versicherungen und Makler versuchen mit Digitalisierungs-Initiativen den Status quo ihrer Daten und Prozesse zu verbessern. Dabei konzentrieren sich 61% der Initiativen auf die Optimierung und 25% auf die Transformation von Bestands-Daten- und -Prozessen. Aber nur 14% der Digitalisierungs-Initiativen verfolgen das Ziel, Versicherung „neu zu erfinden“, ergibt eine Umfrage auf dem EY Innovalue Versicherungs-Roundtable.
Digitale Durchschlagskraft unzureichend
„Die gesamte Branche bemüht sich zwar um effektive und moderne Prozesse. Doch es reicht noch nicht, um den Status quo deutlich zu verbessern“, sagt Christian Mylius, Partner & Managing Director bei EY Innovalue. „Hingegen sollten die Einführung und Umsetzung professioneller Data Analytics Konzepte in Verbindung mit künstlicher Intelligenz in den Fokus rücken. Nur so haben Versicherungen und Makler eine Chance, auch in Zukunft profitabel und zur Zufriedenheit der Kunden zu wirtschaften.“
Größte Bedrohung geht von Internet-Giganten aus Knapp die Hälfte der Roundtable-Teilnehmer gibt zudem an, dass die größte Gefahr für ihre jeweiligen Geschäftsmodelle von internationalen Technologie-Konzernen wie Amazon oder Google ausgeht. Denn die Tech-Giganten sind einen wichtigen Schritt voraus: Sie recyceln nicht, sondern implementieren neue und volldigitale Prozesse in Verbindung mit einem hoch professionellem Datenmanagement. Zudem stehen Ökosysteme, wie beispielsweise Connected Living oder Mobility, sowie asiatische Versicherer auf der Verfolger-Liste – wenn auch mit großem Abstand. Im Gegensatz dazu schätzen die Befragten die Bedrohung von neu gegründeten Insurtechs als eher gering ein. Grund dafür ist, dass der deutsche Versicherungsmarkt über Jahrzehnte komplex gewachsen ist und inzwischen Kooperationen zwischen etablierten Versicherern und Insurtechs häufiger sind als anfängliche Verdrängungsszenarien.
Der EY Innovalue Versicherungs-Roundtable ist seit 2003 ein etablierter Think-Tank. Bei der Veranstaltung zum Thema Digitalisierung kamen im November 2018 mehr als 80 Vorstände und Geschäftsführer von deutschen Versicherern sowie aus führenden Maklerhäusern, Makler-Pools und Finanzvertrieben zusammen.
Über EY Innovalue:
EY Innovalue ist eine strategische Managementberatung für die Finanzdienstleistungsindustrie. Das 2001 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Bereiche Insurance, Payments und Banking. EY Innovalue bietet hochspezialisiertes, umsetzungsorientiertes Consulting und schafft messbaren Beratungserfolg. Die Berater verbinden ausgeprägtes Markt-Know-how mit langjährig erprobter Fach- und Methodenkenntnis. Nach mehr als 400 abgeschlossenen Projekten mit hoher Wertschöpfung unterstreicht eine Weiterempfehlungsrate von 94 Prozent die Expertise von EY Innovalue.

Jetzt mit neuen Projekten für Artenschutz und Vielfalt bewerben

Am 1. April ist es wieder soweit: Die VGH Versicherungen starten die Bewerbungsphase für den VGH Natur- und Umweltpreis 2019. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Das neue, stärker auf künftige Projekte ausgerichtete Konzept hat sich 2018, im Jahr seiner Einführung, bereits bewährt.

Der VGH Natur- und Umweltpreis  wurde 2015 in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN) ins Leben gerufen. Er unterstützt geeignete Hegemaßnahmen zur Förderung der frei lebenden Tierwelt. Der Wettbewerb soll zu mehr nachhaltigen Projekten motivieren, ihre Umsetzung dokumentieren und Erfolge öffentlich sichtbar machen.

Auch im Jahr 2019 bietet die VGH allen Hegeringen und Jägerschaften der LJN die Möglichkeit zu zeigen, auf welch vielfältige Weise Jägerinnen und Jäger sich heute für die Natur, die Umwelt und den Artenschutz engagieren können.

Was hat sich 2018 geändert – und warum?

Seit dem VGH Natur- und Umweltpreis 2018 konzentriert sich das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro auf ein Siegerprojekt, es wird nicht mehr auf mehrere Maßnahmen verteilt. Während außerdem früher Initiativen ins Rennen gingen, die jeweils innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt wurden,  darf das Projekt inzwischen erst nach Einreichung des Bewerbungsantrags starten. Im aktuellen Durchgang soll es bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Dr. Wolfram Klöber, bei der VGH verantwortlich für den Natur- und Umweltpreis: „Statt abgeschlossener Maßnahmen zeichnen wir nun zukunftsweisende Projektideen aus, und das hat einen tollen Nebeneffekt: Wir beobachten, dass seit der Preisverleihung im Dezember 2018 örtliche und regionale Medien regelmäßig über die Fortschritte des Siegerprojektes berichten. Das inspiriert zu neuen Initiativen und ermutigt andere, ihre Jagdreviere stärker in den Dienst der biologischen Vielfalt von Ökosystemen und Arten zu stellen.“ Nachhaltiges Denken und Handeln, so Klöber, seien heimatverbundenen Regionalversicherern wie der VGH wichtige Anliegen.

Langfristig denken – jetzt handeln!

Ab dem Jahr 2020 wird die EU voraussichtlich ihre „Greening“-Auflagen verschärfen , also die Genehmigung von Fördergeldern für Flächennutzung noch stärker an Umweltbelangen ausrichten. Klöber: „Es gibt keinen Grund, deshalb auf die Brüsseler Bürokratie zu schimpfen. Im Gegenteil, sie gibt dadurch Anreize, dem Struktur- und Artenverlust auch in unserer niedersächsischen Landschaft entgegenzuwirken.“ Und Hegemaßnahmen, so Klöber, gehörten ohnehin zu den Hauptaufgaben von Jägern.

Kleine Projekte mit großen Chancen

Nicht der aufwändigste Wettbewerbsbeitrag hat automatisch auch die größten Erfolgsaussichten. Kleine, aber wirksame Projekte können Artenschutz und Artenvielfalt genauso effizient voranbringen. Wolfram Klöber: „Kein Hegering sollte sich scheuen, mit einem ökologisch sinnvollen Vorhaben die Juroren und die Bevölkerung vom nachhaltigen Engagement der Jäger für unsere Umwelt zu überzeugen.“

Siegerehrung auf der Messe „Pferd & Jagd“

Eine Jury, die sich aus Vertretern der VGH und der LJN zusammensetzt, bewertet alle eingereichten Maßnahmen und entscheidet über das Gewinnerprojekt. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt wie in den Vorjahren im Rahmen  der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover (5. bis 8. Dezember 2019).

Bewerbungen bis Ende September 2019

Alle Jägerschaften und Hegeringe der LJN, die entsprechende Projekte realisieren möchten, sind eingeladen, ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 29. September 2019 bei den VGH Versicherungen einzureichen (service@vgh.de, Betreff: VGH Natur- und Umweltpreis – Abteilung HB2). Die Ausschreibungsunterlagen gehen den Vorsitzenden der Jägerschaften und Leitern der Hegeringe über die Landesjägerschaft zu.

Neueinreichung: Erfolg im zweiten Anlauf möglich

Übrigens: Teilnehmer, die 2018 nicht zum Zuge gekommen sind, müssen ihre Zeit und Arbeit nicht umsonst in die Bewerbung investiert haben. Das neue Wettbewerbskonzept lässt zu, dass sie sich 2019 mit demselben Vorhaben erneut bewerben dürfen.

VOLKSWOHL BUND ist einer der besten Arbeitgeber Deutschlands

„Hohe Identifikation – starker Teamgeist“
90 Prozent sind sicher: „Dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“

Die VOLKSWOHL BUND-Mitarbeiter habe ihr Unternehmen beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ unter die Top 100 gewählt – jetzt schon zum vierten Mal. In der Kategorie 501 – 2000 Mitarbeiter hat der VOLKSWOHL BUND Platz 9 erreicht und gehört damit zu den Top-Ten.
Die Befragung durch das Great Place to Work-Institut fand im Herbst vergangenen Jahres statt. Freiwillig und anonym konnten sich die Mitarbeiter zu Themen wie Vertrauen, Teamgeist, berufliche Entwicklung, Vergütung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf äußern. Zusätzlich durfte jeder individuell Lob und Kritik anbringen.
„Dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz“
90 Prozent der befragten Mitarbeiter sind der Meinung: „Alles in allem kann ich sagen, dies hier ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“ 91 Prozent der Teilnehmer würden einem guten Bekannten den VOLKSWOHL BUND als Arbeitgeber empfehlen. Von dem rund 700 Mitarbeitern haben 74 Prozent an der Online-Befragung teilgenommen. Ergänzend zur Mitarbeiterbefragung hat das Personalmanagement dem Place to Work-Institut Informationen über Themen wie Weiterbildung, Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit geliefert. Die Ergebnisse sind ebenfalls in die Bewertung eingeflossen.
Bereits im Februar hat der VOLKSWOHL BUND in der Kategorie „Beste Arbeitgeber NRW 2019“ eine Auszeichnung vom Great Place to Work-Institut erhalten. Das Unternehmen kam auf Platz 3 in der Größenklasse über 250 Mitarbeiter. Laut Great Place to Work-Institut stehen die Auszeichnungen für ein „glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Mitarbeitenden und für einen starken Teamgeist im Unternehmen“.
„Weitere Verbesserungen entwickeln“
„Die Ergebnisse der Studie sind sehr wichtig für uns“, sagt Stephan Tocholski, Leiter der VOLKSWOHL BUNDPersonalabteilung. „Wir erhalten auf diese Weise detaillierte Informationen aus erster Hand. Darauf können wir aufbauen und weitere Verbesserungen für unsere Mitarbeiter entwickeln. Außerdem stärkt die Auszeichnung unsere Arbeitgebermarke, so dass wir gute Bewerber auf uns aufmerksam machen können.“ Deutschlandweit haben 680 unterschiedlich große Unternehmen aus verschiedenen Branchen am diesjährigen Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ teilgenommen. Den Wettbewerb gibt es seit 2002.
Auch bei „Focus Business“ stark
Erst vor wenigen Wochen konnte der VOLKSWOHL BUND in einer Arbeitgeber-Studie des Magazins „Focus Business“ überzeugen. In der Kategorie „Mittelgroße Versicherungen und Krankenkassen“ erreichte das Unternehmen den 1. Platz. Am Standort Dortmund wurde der VOLKSWOHL BUND zum fünften Mal in Folge die Nummer 1. In der Gesamtwertung kam der VOLKSWOHL BUND unter allen Unternehmen aller Branchen in ganz Deutschland auf Platz 51.
Die Mitarbeiter der VOLKSWOHL BUND Versicherungen haben ihr Unternehmen erneut unter die Top 100-Arbeitgeber gewählt. Personalchef Stephan Tocholski und die Personalentwicklerinnen Marie Lipka (Mitte) und Andrea Otto nahmen die Auszeichnungen in Berlin entgegen. (Foto: Great Place to Work)

ÖKO-TEST: NV-Versicherungen im Bereich Smart-Home-Schutz gut aufgestellt

ÖKO-Test attestiert den NV-Versicherungen, dass Sie im Bereich von Smart-Home-Versicherungen als eine der wenigen Versicherungen gut aufgestellt sind. Die Smart InsurTech AG verglich für ÖKO-Test 51 verschiedene Hausrat-Tarife. 36 konnten das Leistungsniveau nicht erfüllen. Lediglich 15 Hausrat-Tarife können einen Smart-Home-Schutz gewähren – die NV gehört mit zu den günstigsten Anbietern.
So macht unser Premium-Produkt „NV HausratPremium 6.0“ keine Abzüge bei Schäden, die der Kunde grob fahrlässig anrichtet, etwa bei Brand durch eine vergessene Kerze oder bei Einbruch durch ein gekipptes Fenster. Zudem leistet unser Produkt auch dann, wenn der Kunde gegen seine Sicherheitspflichten verstößt, also beispielsweise die elektronische Tür der Smart-Home-Anlage nicht ab-, sondern aufschließt.
Smart Home ist ein Zukunftsmarkt, mit dem das gesamte Haus elektronisch vernetzt und auf Knopfdruck bedient werden kann. „Die Marktanalyse von ÖKO-Test zeigt, dass wir uns mit Zukunftsmärkten beschäftigen und unseren Mitgliedern günstige Tarife anbieten können“, so Arend Arends, NV-Vorstandsvorsitzender.
Über die NV-Versicherungen VVaG:
1818 gegründet, ist die NV eine der ältesten Versicherungen in Deutschland. Tradition und Fortschritt, gepaart mit Vertrauen und Zuverlässigkeit, haben sie über Generationen stark gemacht. Was die NV auszeichnet, sind die Nähe zum Kunden sowie schlanke und schnelle Prozesse – von der Policierung bis zur Schadenregulierung. Seit einigen Jahren hat die NV ihr Geschäftsgebiet über die Grenzen Ostfrieslands bundesweit ausgeweitet. Die NV konzentriert sich auf die Sparten Haftpflicht, Unfall, Hausrat, Wohngebäude und Feuer. Hervorragende Ergebnisse in renommierten Vergleichstests belegen die Spitzenleistungen des ostfriesischen Versicherers. Der geschäftliche Erfolg bleibt nicht aus. Seit Jahren wächst die NV weit über dem Branchendurchschnitt. Mit ihrem modernen und ausbaufähigen Neubau in Neuharlingersiel dokumentiert die NV ihre Zukunftsperspektiven.

ErnteSchutz Vario der Versicherungskammer Bayern macht Landwirte wetterfest

Landwirte sind eine wichtige Zielgruppe für die Makler. Noch vor der beginnenden Anbausaison ist der beste Moment, die Landwirte wetterfest zu machen, bevor es im April wieder von früh bis spät auf die Felder geht.
Die Launen der Natur haben den Landwirten im vergangenen Jahr übel mitgespielt: Hagel, Starkregen und Dürre bedeuteten zum Teil massive Ernteausfälle. Allein durch die Dürre ergaben sich in Deutschland Schäden von weit über einer Mrd. Euro. Die Kunden der Versicherungskammer Bayern erhielten ihre vertraglich versicherten Schäden ersetzt, während die staatlichen Soforthilfeprogramme bis heute noch nicht vollständig abgewickelt sind.
Allein auf Petrus zu vertrauen ist demnach auch für Bayerns Landwirte keine Option mehr. Denn kein landwirtschaftlicher Betrieb ist vor Extremwetterereignissen gefeit. Als größter Landwirtschaftsversicherer in Deutschland steht die Versicherungskammer Bayern in der Verantwortung, gemeinsam mit den Maklern die Landwirte zu beraten und zu unterstützen“, so Raimund Lichtmannegger, Hauptabteilungsleiter Landwirtschaft der Versicherungskammer Bayern.
Neben der Sach- und Haftpflichtversicherung sieht Lichtmannegger vor allem eine Ernteausfallversicherung für relevant an. Mit dem flexiblen Bausteinmodell können die Makler den Versicherungsschutz der Landwirte individuell dem jeweiligen Betrieb und den regionalen Gegebenheiten anpassen.
Zunehmend wichtiger wird diese Absicherung aufgrund eines Kabinettsbeschlussesder Bayerischen Staatsregierung: Sie hat sich darauf verständigt, ab Juli 2019 für alle versicherbaren Schäden durch Wetterextreme keine Soforthilfen mehr zu gewähren. Das trifft auch die Landwirte mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel.
 

In NRW fehlen trotz steigender Baugenehmigungen jährlich bis zu 30.000 Neubauwohnungen

LBS: Mehr Wohneigentum kann Wohnungsmarkt entlasten

Während der Wohnungsbau bundesweit stagniert, legten die Baugenehmigungen in NRW im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent zu. Insgesamt entstehen derzeit jährlich rund 50.000 neue Wohnungen, die Wohnheimplätze bereits eingerechnet. Für mehrere Jahre wären aber bis zu 30.000 mehr Fertigstellungen erforderlich, um den Wohnungsmarkt spürbar zu entlasten, mahnt die LBS.
Aus den Baugenehmigungen 2018 sollen knapp 32.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen, das sind 2.000 mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Eigenheime liegen mit knapp 17.000 Wohnungen um 800 unter dem langjährigen Mittel. Allerdings kann man in einer Baugenehmigung noch nicht wohnen. Die Umsetzung gerade von größeren Neubauanlagen dauert schon deshalb immer länger, weil Handwerksbetriebe meist komplett ausgelastet sind – häufig mit ebenso dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen.
Um die aufgestaute Bedarfslücke zu schließen wären nach Berechnungen verschiedener Marktforscher mehrere Baujahrgänge mit bis zu 80.000 neuen Wohnungen erforderlich – davon ist NRW derzeit weit entfernt. Grundsätzlich unmöglich sind solche Zahlen nicht: Mitte der neunziger Jahre kamen teilweise über 100.000 Wohnungen jährlich neu auf den Markt.
Seinerzeit waren sowohl der Geschosswohnungsbau wie auch der Eigenheimbau doppelt so stark wie heute, erinnert LBS-Vorstand Jörg Münning. Sein Appell: „Neben den Investoren, die oft wegen der Grundstückspreise bereits an die Rentabilitätsgrenze stoßen, können die Wohneigentümer erheblich zum Neubau beitragen!“
Mit einer Wohneigentumsquote von 41 Prozent bewegt sich NRW derzeit bundesweit eher im unteren Mittelfeld. „Das Potenzial derjenigen, die sich die eigenen vier Wände leisten können, liegt nach Berechnungen von LBS research aber bei bis zu 63 Prozent“, so Münning. Um das zu erreichen, müssten insbesondere die einkommensschwächeren Haushalte unterstützt werden.
Da es wegen der niedrigen Zinsen immer schwieriger werde, das notwendige Eigenkapital aufzubringen, seien eine deutliche Aufwertung der Wohnungsbauprämie sowie Vereinfachungen bei der Wohn-Riester-Förderung erforderlich. Dazu kämen ein Grunderwerbsteuer-Freibetrag für Ersterwerber und der verbesserte Zugang zu den Landesfördermitteln, so Münning weiter.

Schwäbisch Hall untermauert Marktführerschaft
  • Neugeschäft mit Bausparverträgen und Baufinanzierungen gewachsen
  • Bausparbestand mit mehr als 300 Mrd. EUR auf Rekordniveau
  • Unternehmen treibt Digitalisierung voran

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Beim Bausparen verzeichnete sie ein deutliches Plus im Neugeschäft und erreichte die höchste Gesamtsumme der verwalteten Bausparverträge in der Unternehmensgeschichte. In der Baufinanzierung stieg das vermittelte Volumen ebenfalls an. Das Ergebnis lag vor allem als Folge des Niedrigzinsumfeldes unter dem Vorjahreswert, aber deutlich über den eigenen Erwartungen.
„Für die Bausparkasse Schwäbisch Hall war 2018 gemessen am Neugeschäft ein erfreuliches Jahr. Sowohl beim Bausparen als auch in der Baufinanzierung sind wir dank unserer engen Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Banken gewachsen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Reinhard Klein. „Die Entwicklung unseres Bauspargeschäftes zeigt, dass unsere Kunden die Vorteile des Bausparens in Zeiten sehr niedriger Zinsen zu schätzen wissen. In der Baufinanzierung wird die Nachfrage nach unseren Produkten vom lebhaften Immobilienmarkt befördert.“
Bauspargeschäft im In- und Ausland gewachsen Schwäbisch Hall schloss im Geschäftsjahr 2018 im Inland Bausparverträge über ein Volumen von 29,7 Mrd. EUR ab (28,0 Mrd. EUR im Vorjahr). Mit einem Anteil von wiederum mehr als 30 Prozent bleibt Schwäbisch Hall unangefochtener Marktführer. Mit rund 306 Mrd. EUR (2017: 299 Mrd. EUR) verwaltet die Bausparkasse Bausparverträge mit der höchsten Gesamtbausparsumme seit ihrer Gründung.
Ebenfalls sehr erfolgreich verlief das Geschäft mit Bausparverträgen im Ausland. Die Beteiligungsgesellschaften in Osteuropa und China steigerten das Bauspar-Neugeschäft im vergangenen Geschäftsjahr währungsbereinigt um 16 Prozent auf 12 Mrd. EUR (2017: 10,5 Mrd. EUR).
Hohes Niveau in der Baufinanzierung
Das Neugeschäft im zweiten Kerngeschäftsfeld Baufinanzierung stieg um 3,6 Prozent auf 15,1 Mrd. EUR (14,6 Mrd. EUR im Vorjahr). „Grundlage für die erfreuliche Entwicklung sowohl im Bausparen als auch in der Baufinanzierung waren unsere Beratungsqualität und die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken. Unser bewährtes Zusammenspiel ist ein echter Wettbewerbsvorteil“, so Klein.
Ergebnisentwicklung von Niedrigzinsumfeld beeinflusst Das Ergebnis vor Steuern inklusive der Tochterunternehmen war 2018 mit 295 Mio. EUR zwar rückläufig (2017: 334 Mio. EUR), lag jedoch deutlich über den Erwartungen. „Wir haben weiter stark in die Zukunft unseres Unternehmens investiert und ein Ergebnis über unseren Erwartungen erzielt. Damit sind wir als zinssensitives Institut im aktuellen Umfeld zufrieden“, sagte Klein.
Ausgabe des ersten Pfandbriefes
Im laufenden Geschäftsjahr arbeitet Schwäbisch Hall im Rahmen seiner Strategie weiter an der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette. Das gilt für die Überarbeitung der bestehenden Prozesse und Kanäle zum Kunden und für neue Geschäftsmodelle. Im vergangenen Jahr hat Schwäbisch Hall bereits den Online-Marktplatz Baufinex für Vermittler mitgegründet, um das Baufinanzierungsgeschäft gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken weiter auszubauen. Das über Baufinex eingereichte Baufinanzierungsvolumen betrug Ende Februar, wenige Monate nach dem Start der Plattform, bereits 200 Mio. EUR.
Voraussichtlich im 2. Halbjahr wird Schwäbisch Hall den ersten eigenen Pfandbrief emittieren. Der Baufinanzierungsspezialist nutzt damit die Möglichkeit des novellierten Bausparkassengesetzes, um die eigene Refinanzierungsbasis zu erweitern und die Ertragslage zu stärken.
Optimistischer Geschäftsausblick
Schwäbisch Hall ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Erklärtes Ziel für das Gesamtjahr ist es, die Ergebnisse des Vorjahres leicht zu übertreffen und im Bausparen wiederum einen Marktanteil von über 30 Prozent zu erzielen. In der Baufinanzierung sieht sich das Unternehmen unter den ersten drei der Branche und will seine Position weiter ausbauen.
Das Unternehmen erwartet, dass die bereits hohe Nachfrage nach Wohnraum und damit auch die Preise in den kommenden Jahren weiter steigen. Viele Immobilien müssen zudem energetisch saniert und altersgerecht umgebaut werden.
Reinhard Klein
 
 
„Wir als Bausparkasse Schwäbisch Hall unterstützen Menschen seit jeher dabei, Immobilien ohne finanzielle Risiken zu erwerben oder zu modernisieren. Angesichts der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt wird diese Aufgabe immer wichtiger“, sagte Klein. „Mit unserer Strategie und im Schulterschluss mit den genossenschaftlichen Banken sind wir sehr gut aufgestellt, um die Wachstumschancen zu nutzen.“

Strategische Partnerschaft: BKK firmus und INTER Versicherungsgruppe kooperieren

Private Zusatzversicherungen ergänzen den gesetzlichen Schutz

BREMEN/OSNABRÜCK/MANNHEIM. Die Gesetzliche Krankenkasse BKK firmus aus Bremen/Osnabrück kooperiert mit der INTER Versicherungsgruppe mit Sitz in Mannheim: Versicherte der BKK firmus profitieren ab sofort von privaten Zusatzversicherungen der INTER.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der INTER einen starken Partner gefunden haben. Die BKK firmus und die INTER verbinden viele Gemeinsamkeiten, die wir zum Vorteil unserer Versicherten nutzen wollen“, betont BKK firmus-Vorstand Gerhard Wargers und die INTER-Vorstandskollegen Michael Schillinger und Roberto Svenda ergänzen: „Die serviceorientierte Kundenberatung, die attraktiven Beiträge sowie die Finanzstärke der Unternehmen machen uns in der Tat zu perfekten Partnern. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl die BKK firmus als auch die INTER von der Kooperation profitieren werden.“
BKK firmus-Kunden können ab sofort die gesetzlichen Leistungen ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen ergänzen. Dazu bietet die INTER den Versicherten der BKK firmus leistungsstarke Zusatztarife an – darunter Reiseschutz-, Zahnzusatz- und  Krankentagegeldversicherungen. Zahlreiche Auszeichnungen und Top-Ratingergebnisse in den vergangenen Jahren unterstreichen die Qualität der INTER-Tarife und des Unternehmens. Kunden der BKK firmus schätzen schon seit vielen Jahren den attraktiven und konstant günstigen Beitragssatz inklusive zahlreicher Leistungen und umfassendem Service.
Die BKK firmus
Die BKK firmus ist entstanden durch den Zusammenschluss mehrerer erfolgreicher Betriebskrankenkassen in Nord-West-Deutschland und ist mittlerweile geöffnet für alle Versicherten bundesweit. Die 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten betreuen über 90.000 Kunden und rund 18.000 Arbeitgeber.
Die INTER Versicherungsgruppe
Die INTER Versicherungsgruppe sitzt in Mannheim. Dort sind derzeit rund 950 Mitarbeiter beschäftigt. Deutschlandweit ist die INTER mit zahlreichen Geschäftsstellen und Mitarbeitern im Innen- und Außendienst vertreten

Versicherungsgruppe die Bayerische definiert neue Unternehmensstrategie

Die Versicherungsgruppe die Bayerische justiert ihre strategische Ausrichtung neu: Im Mittelpunkt steht nun die bedingungslose Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden. Dazu hat das Unternehmen ein Transformationsprogramm unter dem Namen „Bayerische goes Amazon“ ins Leben gerufen, eine neue Vision für die Marke erarbeitet und die DNA des Unternehmens in 15 Leitsätzen zusammengefasst.
„Wir wollen natürlich nicht den amerikanischen Handelsriesen imitieren, sondern uns von dessen Ideen inspirieren lassen. Wir fokussieren uns konsequent und zu hundert Prozent auf die Bedürfnisse der Kunden. Das ist unser Maßstab, aber es ist zugegebenermaßen auch in der Konsequenz neu für uns“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen. „Unser Denken dreht sich vollständig um unsere Versicherten und unsere Vertriebspartner. Danach richten wir unsere internen Prozesse neu aus.“
Die 15 Leitsätze fassen die Strategie zusammen und geben den Mitarbeitern Orientierung. Dabei geht es um Gedanken wie „In großen Dimensionen denken“, „Höchste Maßstäbe anlegen“, „Erfinden und vereinfachen“ oder „Verschwendung vermeiden“.
Die Vision der Bayerischen lautet: „Wir richten uns kompromisslos auf den Kunden aus. Als Versicherungsverein verstehen wir uns als Vertrauter unserer Kunden und unserer Mitglieder – und das ein Leben lang. Wir stehen für Prävention, Sicherheit und Vorsorge, die Einhaltung unseres Versprechens im  Ereignisfall und für die Zeit danach. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen wir weiter denken, scheinbar unverzichtbare Branchenregeln in Frage stellen, vielleicht sogar das Versichern überflüssig machen und uns auf die Vorsorge konzentrieren.“
Graefer Martin Vorstand Bayerische
„Wir wissen, das ist ein großer Anspruch“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. „Aber unsere Gesellschaft, in der wir leben, verändert sich gravierend und in einem atemberaubenden Tempo, kaum etwas bleibt wie es war. Darauf wollen wir uns einstellen.“
Um diese neue Strategie wirksam anzugehen, hat das Unternehmen bereits eine Reihe von Veränderungen auf den Weg gebracht. So wurden die Ressorts der Versicherungsgruppe neu kombiniert und die Bereiche Unternehmensorganisation, IT, Vertrieb und Marketing in einem Ressort gebündelt. Eine weitere Maßnahme war die Gründung der neuen Unternehmenseinheiten: Einmal die Bayerische Digital Holding AG, die die IT-Aktivitäten der Gruppe bündelt und offen ist für Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern. Zum andern die Gründung der Bayerische Prokunde AG, die die vertrieblichen Aktivitäten der Gruppe steuert und ebenfalls Kooperationen begrüßt und über Beteiligungen wie die Nettowelt GmbH & Co KG oder die compexx Finanz AG schon heute in einem erheblichen Umfang Produkte Dritter vertreibt.
Der Transformationsprozess wird durch das eigene Managementteam sehr breit getragen und in fünf Teilprojekten umgesetzt. Die Gruppe hat dafür Investitionsmittel in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dabei richtet sich die Gruppe darauf aus, Dienstleistungen nicht mehr nur auf das Versichern zu fokussieren. Das Programm wird begleitet durch eine umfassende Qualifikation des eigenen Personals in der Anwendung moderner Instrumente und Methoden zur Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle, der Verbesserung der eigenen Prozesse sowie der Realisierung digitaler Projekte. Dabei wird die Gruppe im Rahmen von Transformationspartnerschaften von Dritten unterstützt.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund  500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.

Continentale Lebensversicherung: Unkomplizierte Lösungen zur Betriebsrente – BRSG-Aktion verlängert

Viele Unternehmen tun sich mit den Neuerungen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) noch schwer. Zwei wesentliche Änderungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG): Seit 1. Januar 2019 ist der Arbeitgeberzuschuss zur Betriebsrente bei neuen Verträgen zur Entgeltumwandlung grundsätzlich verbindlich. Zudem genießen alle Arbeitnehmer höhere Steuervorteile. Anders als viele bAV-Anbieter hat die Continentale Lebensversicherung dafür unkomplizierte Lösungen parat. Zum Beispiel können bei ihr auch Kleinstverträge abgeschlossen werden, wenn ein Mitbewerber keine Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses anbietet. Im vergangenen Oktober hat der traditionsreiche Versicherer dazu eine Aktion gestartet, die aufgrund der großen Resonanz bei Kunden und Vermittlern jetzt bis zum 30. Juni 2019 verlängert wurde.
Schon jetzt mit dem Zuschuss starten
Seit Jahresanfang müssen Arbeitgeber bei neuen Zusagen ihre gesparten Beiträge für die Sozialversicherung oder pauschal 15 Prozent grundsätzlich an ihre Mitarbeiter weitergeben. Vorausschauende Unternehmer können sogar noch einen Schritt weitergehen: Sie zahlen direkt 20 Prozent in die vereinbarte Altersversorgung ihres Mitarbeiters ein. So hoch ist in der Regel die durchschnittliche Ersparnis der Beiträge zur Sozialversicherung.
Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen
Zwar tritt die Zuschusspflicht für bestehende Verträge erst 2022 in Kraft. Doch es lohnt sich, bereits jetzt damit zu starten. So fühlen sich die Mitarbeiter gleichbehandelt. Das steigert die Zufriedenheit und trägt zur Mitarbeiterbindung bei. Bei der Continentale können nun bis Ende Juni 2019 die Beiträge für seit 2005 bestehende Direktversicherungen um bis zu 20 Prozent erhöht werden. Bei Verträgen mit einem Zusatzschutz für den Fall der Berufsunfähigkeit gibt es zudem keine erneute Gesundheitsprüfung.
Kleinstverträge nur für den Arbeitgeberzuschuss abschließen
Darüber hinaus hat die Continentale ein spezielles Angebot, wenn Mitbewerber die Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses nicht umsetzen können oder wollen. In diesen Fällen können Unternehmen bei dem langjährig erfahrenen Lebensversicherer Kleinstverträge im Kollektiv abschließen, die nur den Arbeitgeberzuschuss abbilden. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitgeber künftig volle Versorgungen – also Entgeltumwandlung plus Zuschuss – über die Gesellschaft einrichten lässt.
Höhere Steuervorteile ausschöpfen
Durch das BRSG wurde außerdem für alle Arbeitnehmer der Dotierungsrahmen von 4 auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze ausgeweitet. Das entspricht 2019 jährlich 6.432 Euro. So viel kann also steuerfrei über die Entgeltumwandlung in Direktversicherungen eingezahlt werden. Hierfür sieht die Continentale ebenfalls eine problemlose Umsetzung vor: Die Kunden können ihre Beiträge zur Direktversicherung bis zum 30. Juni 2019 sogar um bis zu 200 Prozent erhöhen. Das gilt für alle Policen, die mit Bedingungsstand ab 1. April 2012 abgeschlossen worden sind. Vereinbart der Versicherte zusätzlich eine Beitragsbefreiung im Fall der Berufsunfähigkeit, ist das mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung möglich.
Ausgezeichneter und kompetenter Partner für Vermittler
Mit dieser Aktion unterstreicht die Continentale ihre hohe Vermittler- und Kundenorientierung insbesondere auch im bAV-Geschäft. Für ihren sehr guten Service wird das Unternehmen zudem regelmäßig ausgezeichnet – zuletzt im aktuellen bAV-Kompetenz-Rating des Institutes für Vorsorge und Finanzplanung.
 

Frauen und Altersvorsorge: Vier Möglichkeiten, sich besser abzusichern

37 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Deutschland haben neben der gesetzlichen Rente keine zusätzliche Altersvorsorge abgeschlossen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der öffentlichen Versicherer, zu denen die VGH gehört.
Hohe Teilzeitraten, häufige und längere Erwerbsunterbrechungen, niedrige Entgelte und die Beschäftigung in Minijobs sorgen dafür, dass Frauen im Vergleich zu Männern im Durchschnitt geringere Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Folge: Während eine frühere Arbeitnehmerin im alten Bundesgebiet durchschnittlich 620 Euro Rente bezieht, erhält ihr männlicher Kollege 1.100 Euro. „Die Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigen, dass die gesetzliche Rentenversicherung allein für viele Frauen nicht ausreicht, um sie im Alter gut zu versorgen“, warnt Galina Lührs, VGH-Abteilungsleiterin Vertrieb/Beratung und ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des regionalen Marktführers in Niedersachsen.

Trotz drohender Niedrigrente kümmern sich wenige Frauen um eine zusätzliche Absicherung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Rund 48 Prozent der Befragten gaben an, zu wenig Geld für eine zusätzliche Altersvorsorge zu haben. Aber auch ein Mangel an Informationen (15 %), attraktiven Angeboten (15 %) und Zeit (12 %) gehören zu den Gründen. „Die meisten sind sich nicht bewusst, dass Altersvorsorge nicht teuer sein muss. Schon mit kleinen Beiträgen können Frauen ihre Rente aufbessern“, erklärt Galina Lührs.

Kleines Gehalt, große Wirkung

Nur 24 Prozent der erwerbstätigen Frauen in Deutschland gaben an, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen zu haben. Dabei ist diese für Arbeitnehmerinnen – auch in Teilzeit – besonders attraktiv. Denn seit 2002 haben Beschäftigte, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, ein Recht auf Entgeltumwandlung. Darüber können sie einen Teil ihres Bruttogehalts in eine betriebliche Altersvorsorge umwandeln und selbst bestimmen, wie viel sie von ihrem Gehalt zurücklegen möchten. Wer jeden Monat 100 Euro in die bAV einzahlt, hat durch Ersparnis bei Steuern und Sozialversicherung einen Nettoaufwand von lediglich rund 50 Euro. Weiterer Vorteil: Die Beiträge lassen sich flexibel gestalten und können in Phasen der Elternzeit oder Arbeitslosigkeit auch ausgesetzt werden.

Frauen, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, haben die Möglichkeit, ihre Arbeitsstunden aufzustocken. Die Vergütung dieser Mehrarbeit wird dabei nicht als Lohn ausgezahlt, sondern fließt in eine betriebliche Altersvorsorge. „So können Frauen Einkommenseinbußen vermeiden und trotzdem eine zusätzliche Versorgung für das Alter aufbauen“, empfiehlt Galina Lührs. Eine Arbeitsstunde mehr am Tag kann schon dabei helfen, die Rente aufzubessern.

Bei der Altersvorsorge von staatlichen Zulagen profitieren

Nur rund 21 Prozent der erwerbstätigen Frauen haben laut der YouGov-Umfrage einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Dabei hat die Riester-Rente gerade für Frauen mit Kindern einen entscheidenden Vorteil: Staatliche Zulagen von jährlich bis zu 300 Euro pro Kind und die eigene Zulage in Höhe von 175 Euro vereinfachen die Vermögensbildung und verhelfen zu beachtlichen Förderquoten. Frauen in Kindererziehungszeiten können oft bereits mit einem Eigenbeitrag von jährlich 60 Euro in den Genuss der vollen Förderungen kommen und so eine attraktive Zusatzrente aufbauen. „Eine individuelle Berechnung bei einem erfahrenen Versicherungsberater anzufragen, lohnt sich in jedem Fall“, rät Lührs.

Mehr Sicherheit oder mehr Rendite?

Zwei weitere Vorsorgemöglichkeiten sind die klassische und die fondsgebundene private Rentenversicherung. Die klassische Variante bietet mit einer garantierten Verzinsung stabile Sicherheit in der Altersvorsorge. Höhere Renditen können Frauen hingegen über die fondsgebundene Rentenversicherung erzielen. Über einen Sparvertrag zahlen sie regelmäßig in einen Investmentfonds ein. „Sparer setzen sich mit einer fondsgebundene Rentenversicherung Kursschwankungen aus. Daher sollten sie einen langen Anlagezeitraum in Erwägung ziehen, um ihre Renditechancen zu erhöhen“, weiß die VGH-Expertin. Da Sparpläne flexibel sind, ist es möglich, die Zahlungen zeitweise einzustellen, wenn zum Beispiel bei einer Babypause weniger Geld verfügbar ist. Allerdings nutzen diese Form der zusätzlichen Altersvorsorge laut YouGov-Umfrage lediglich 12 Prozent der erwerbstätigen Frauen.

Ganz gleich, ob sie bAV, Riester-Rente, klassische oder fondsgebundene private Rentenversicherung als zusätzliche Altersvorsorge wählen: Frauen sollten sich über die gesetzliche Vorsorge hinaus für das Alter absichern. „Um eine bedarfsgerechte Lösung zu finden, sollten sich Frauen von einem Versicherungsexperten persönlich beraten lassen“, so Galina Lührs.

Die Befragung zu Frauen und Altersvorsorge

Alle verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.044 Personen zwischen dem 19. und 21. Februar 2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

„Unser NETZ e. V.“ ist Pflegeinnovation 2019

Foto (v.l.n.r).: Dr. Harald Benzing, Vorstand Union Krankenversicherung, Verena Grötzinger, Vorstandsvorsitzende „Unser NETZ e. V.“ und Bürgermeisterin Owen, Sibylle Schmid-Raichle Gebietsdirektorin SV SparkassenVersicherung, Gabriele Riecker, Leiterin der Geschäftsstelle „Unser NETZ e. V.“, Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Mitglied DSGV, Manuela Kiechle, Vorstandsmitglied Union Krankenversicherung
Der „Deutsche Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe 2019“ geht in diesem Jahr nach Baden-Württemberg. Der Verein „Unser NETZ e. V.“ im schwäbischen Lenningen und Owen gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Der Gewinner wurde gestern Abend auf einer Gala am Rande des Deutschen Pflegetags in Berlin bekannt gegeben. Die Auszeichnung würdigt besonders zukunftsweisende und impulsgebende Projekte in der Pflege. Der Preis wurde 2017 von der Sparkassen-Finanzgruppe gemeinsam mit ihrem Kranken- und Pflegeversicherer UKV – Union Krankenversicherung ins Leben gerufen und wird 2019 bereits zum dritten Mal vergeben.
„Preisträger lebt Quartiersgedanken vorbildhaft“

„Was braucht es in unserem Ort, um zu Hause gut alt zu werden?“, fragten sich die Bürger aus Lenningen vor 16 Jahren gemeinsam mit ihrem örtlichen Bürgermeister und ihrem Pfarrer. Als Antwort wurde 2005 der Verein „Lenninger Netz“ (heute „Unser NETZ e. V.“) zur Unterstützung hilfsbedürftiger und älterer Mitbürger gegründet. Der Verein stellt heute ein ortsnahes, engagiertes und außergewöhnlich engmaschiges Versorgungsangebot zur Verfügung, das vielen Bürgern in einer Pflegesituation geholfen hat, weiter zu Hause leben zu können.
Das ist nur möglich durch die Unterstützung von rund 100 Ehrenamtlichen und in Kooperation mit örtlichen Vereinen und Institutionen. „Unser NETZ“-Vereinsvorsitzende Verena Grötzinger freut sich über die Auszeichnung: „Der Pflegeinnovationspreis würdigt die kontinuierliche Arbeit unseres Vereins und damit auch die großartige Leistung der Ehrenamtlichen.“ Das Preisgeld wolle sie vor allem dafür nutzen, weiterhin kostenfreie Angebote für Hilfesuchende anbieten zu können. Auch UKV-Vorstandsmitglied Manuela Kiechle lobt die Arbeit des diesjährigen Preisträgers: „Das Projekt ‚Unser NETZ e. V.‘ lebt den Quartiersgedanken vorbildhaft und zeigt, dass ein dichtes und bedarfsgerechtes Netz an Beratung und Betreuung zu Hause auch im ländlichen Raum möglich ist.“
Betreutes Wohnen zu Hause als Herzstück
Das Konzept „Betreutes Wohnen zu Hause“ ist das Herzstück der Vereinsarbeit und erfreut sich hoher Popularität vor Ort. Schon in der Startphase wurde es als kostengünstiges, risikoarmes und effizientes Instrument identifiziert, ältere und hilfsbedürftige Menschen in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem eigenständigen Leben zu Hause zu unterstützen. Je nach Bedarf werden im „Betreuten Wohnen zu Hause“ umfassende Alltagshilfen, Besuchsdienste durch Ehrenamtliche, ergotherapeutische Hausbesuche sowie Angebote für Menschen mit Demenz vermittelt. Flankierende Maßnahmen wie Bewegungsgruppen, ein Kleinreparaturdienst, ein Bürgerfahrdienst zum Einkaufen oder der Männerstammtisch 55+ ermöglichen die Teilhabe am Gemeindeleben.
Wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Anlauf- und Beratungsstelle des Vereins, der wie ein Pflegestützpunkt arbeitet und ältere und hilfsbedürftige Bürger durch ein „Case- und Care-Management“ in vielen Lebenssituationen unterstützt. Damit steht für die Bürger vor Ort jederzeit eine kompetente, gut erreichbare und neutrale Hilfestellung bereit. Zudem ist der Verein Betreuungsträger einer Seniorenwohnanlage, falls das Leben im eigenen Zuhause nicht mehr möglich ist. 2011 wurde das Vereinsgebiet um die Stadt Owen erweitert, seitdem stellt „Unser NETZ e. V.“ Angebote für alle Generationen bereit und engagiert sich neben den Angeboten für Senioren in der Familien- und Behindertenhilfe.
Pflegeinnovationspreis würdigt jährlich beste „Pflege im Quartier“
Der Pflegeinnovationspreis zeichnet seit 2017 Lebensräume aus, in denen ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und dort Unterstützung und Pflege erhalten. Teilnahmeberechtigt sind Projekte, Institutionen oder Vereine, die sich der „Pflege im Quartier“ widmen und folgende Kriterien erfüllen: Ortsnahe Versorgung und Pflege, Beratung zum Älterwerden und zur Pflegebedürftigkeit, Soziale Teilhabe und Integration sowie Bedarfsgerechtes Wohnen.
„Gute Pflege ist uns ein wichtiges Anliegen und Zukunftsfeld. Daher wollen wir vorbildhafte Projekte wie ‚Unser NETZ e. V.‘ mit dem Preis gezielt sichtbar machen und anderen zur Nachahmung empfehlen“, sagt Kiechle. Für den Pflegeinnovationspreis 2019 hatten sich knapp 50 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben, aus denen die Jury den diesjährigen Gewinner ausgewählt hat. Diese bestand aus acht Experten aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Politik und Wirtschaft, darunter der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, und Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern.

BUND DER VERSICHERTEN VERMISST KOSTENEHRLICHKEIT BEI DER GOTHAER

BEFÜRCHTUNG RÜCKWIRKENDER PROVISIONEN AUS RIESTER-VERTRÄGEN
Die Gothaer Lebensversicherung AG erklärte am Freitag, dass eine vom Bund der Versicherten e. V. (BdV) veröffentlichte Kostenermittlung „einseitig“ errechnet worden sei und „tatsächlich“ geringere Abschlusskosten beim ReFlex Riester-Tarif erhoben würden. „Bei den von uns veröffentlichten Zahlen handelt es sich um solche, die die Gothaer ohne das Zutun des BdV selbst im Produktinformationsblatt veröffentlicht“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Diese führen zu einer Abschlusskostenquote von 16,3 Prozent. Trotzdem beharrt die Gothaer weiter darauf, dass sie nur 2,5 Prozent erheben würde. Versicherungsmathematiker Kleinlein fordert: „Es ist dringend Zeit, dass die Gothaer Kostenehrlichkeit ernst nimmt.“ Das jüngste vom BdV gewonnene Gerichtsverfahren gegen die Gothaer bestätigt viele Kritikpunkte des BdV an dem Umgang der Gothaer mit Abschlusskosten.
Die Gothaer begründet ihre Darstellung geringerer Kosten damit, dass zusätzliche Abschlusskosten in Abhängigkeit vom Anlageerfolg erhoben würden. Diese Kosten möchte sie aber nicht in die Quote eingerechnet sehen. „Die Gothaer beschönigt unehrlich die Abschlusskostenquote, indem sie einfach einen Teil der Kosten nicht einrechnet“, kritisiert Kleinlein. Zudem ist es unüblich, erst in der Zukunft entstehende Kosten als Abschlusskosten anzusetzen. Letztere sollten ja nur für das Begleichen der für den Abschluss entstehenden Kosten erhoben werden. „Es wäre fatal, wenn die Gothaer zukünftige Erträge aus dem Vertrag rückwirkend als Abschlusskosten etwa in Form von Zusatzprovisionen den Vermittlern zukommen ließe“, moniert Kleinlein. Dies würde zu Lasten der Kund*innen und auch der Steuerzahler*innen geschehen.
Zusätzlich ist es aus aktuarieller Sicht nicht nachvollziehbar, wie die Gothaer den Kostenblock dieser zusätzlichen Abschlusskosten ermittelte, da er von Annahmen zum Kapitalanlageerfolg abhängig ist. So könnten diese Kosten sogar noch höher ausfallen, würde zum Beispiel die gegenwärtige Niedrigzinsphase beendet. „Die Gothaer kalkuliert die Abschlusskosten, ohne plausibel zu machen, auf welche Annahmen sie sich stützt“, erläutert Versicherungsmathematiker Kleinlein. „Dieser Vertrag ist in Sachen Abschlusskosten eine Wundertüte – mit bösen Überraschungen.“
Die Abschlusskosten werden seit 1994 üblicherweise als Quote in Bezug auf die vereinbarte Beitragssumme angegeben. Im Falle des konkreten Produktinformationsblattes zum Produkt ReFlex (Zertifizierungsnummer 3960) fließen bei einem 40 Jahre laufenden Vertrag 41.842 Euro Beiträge in den Vertrag. Dabei fallen Abschlusskosten in Höhe von 6.806,12 Euro an. Diese Werte sind von der Gothaer selbst errechnet und in das Produktinformationsblatt eingefügt. Damit ergibt sich:
6.806,12 € / 41.841,60 € = 0,162663951≈16,27 %
Dies ist mehr als das Sechsfache dessen, was die Gothaer selbst behauptet, die von 2,5 Prozent spricht. „Auch in der Gothaer Lebensversicherung arbeiten Versicherungsmathematiker, die dabei helfen können, korrekte und ehrliche Kostenquoten zu ermitteln“, erklärt Kleinlein.
Hintergrund zum Gerichtsverfahren:
https://www.bundderversicherten.de/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/bdv-klage-gegen-die-gothaer-riester-rente-reflex-erfolgreich
Die Aussage der Gothaer:
„Die vom Bund der Versicherten kritisierte Höhe der Abschlusskosten von 160 Promille basieren auf einer einseitigen Darstellung  der Kostenermittlung des BdV. Tatsächlich berechnen wir von den Beiträgen und Zulagen unserer Kunden 25 Promille Abschlusskosten, allerdings fallen zusätzliche Abschlusskosten abhängig von der Performance der zugrunde liegenden Kapitalanlage an.“
Zitiert aus: https://www.versicherungsbote.de/id/4877558/Gothaer-BdV-ReFlex-Klage/

Hiscox aktualisiert Cyber-Versicherungsschutz CyberClear

Hiscox hat seinen Cyber-Versicherungsschutz CyberClear erneut erweitert. In der überarbeiteten Deckung schließt der Spezialversicherer mit Cyber-Diebstahl eine zusätzliche relevante Schadenquelle ein. Auch Vertragsstrafen der Kreditkartenindustrie werden ohne Entschädigungsgrenze berücksichtigt. Neu sind zudem eine prämienneutrale 2-fach Maximierung der Versicherungssumme im Antragsmodell sowie die Absicherung gegen Cyber-Betrug und Cyber-Betriebsunterbrechungen bei technischen Problemen als optionale Zusatzbausteine. Präventive Maßnahmen stehen unverändert im Fokus der Vorsorge und werden verstärkt gefördert. Unternehmen, deren Mitarbeiter erfolgreich das online verfügbare Cyber-Training abgeschlossen haben, belohnt der Versicherer ab sofort mit einer Reduzierung des Selbstbehalts im Schadenfall um 25 Prozent.
Ole Sieverding, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox Deutschland, zu den Hintergründen der Aktualisierung: „Die Risiken im Cyber-Umfeld wandeln sich rasant; Unternehmen stehen täglich neuen digitalen Bedrohungen gegenüber. Als Cyber-Versicherer ist es unsere Aufgabe, diese Entwicklungen zu verfolgen und in unseren Schutz aufzunehmen. Das tun wir regelmäßig: Vor gut einem Jahr haben wir unsere Cyber-Versicherung grundlegend überarbeitet und nun erneut weitere relevante Bestandteile in die Deckung aufgenommen, damit sichergestellt ist, dass unsere Kunden auch für die Risiken von morgen abgesichert sind.“
Zeitgemäßer Schutz und Service für Geschäftskunden
Die Hiscox CyberClear Deckung bietet Schutz bei einem Cyber-Eigenschaden, einer Cyber-Betriebsunterbrechung, Schäden bei Dritten (Haftpflicht) sowie bei Cyber-Diebstahl. Außerdem garantiert Hiscox seinen Versicherungskunden Service-Leistungen wie Soforthilfe im Cyber-Notfall, ein Cyber-Training zur Sensibilisierung für Cyber-Gefahren für alle Mitarbeiter sowie einen individuellen Cyber-Krisenplan. Durch eine exklusive Partnerschaft von Hiscox mit der HiSolutions AG, einem der renommiertesten Cyber-Krisenberater in Deutschland, können sich Cyber-Kunden im Verdachts- und Krisenfall auf eine sofortige Unterstützung durch erfahrene IT-Experten verlassen. Optional kann die Police um Schutz bei Cyber-Betriebsunterbrechung durch Cloud-Ausfall oder bei technischen Problemen, Cyber-Betrug und eine Deckung für Vertragsstrafen bei verzögerter Leistungserbringung erweitert werden.

Wer zahlt die Sturmschäden durch Eberhard?
  •    Gothaer hat bereits 800 Schäden mit einem zu erwartenden Schadenaufwand in Höhe von 1,3 Mio. Euro aufgenommen
  •    Prognose liegt bei 5.400 Schäden durch Eberhard
  •    Schnelle und unbürokratische Hilfe im Schadenfall

Sturm und Orkanböen fegten am Wochenende über Nordrhein-Westfalen hinweg. Tief „Eberhard“ sorgte dafür, dass der Fern- und Regionalverkehr in Westdeutschland eingestellt werden musste, Bäume umstürzten und Dächer abgedeckt wurden. In der Regel sind die gesamten Auswirkungen aber erst nach dem Sturm in vollem Umfang zu sehen. Wurde das eigene Hab und Gut beschädigt, fragen sich Mieter und Hausbesitzer nicht nur, wie der Schaden schnellstmöglich behoben werden kann, sondern vor allem wer dafür die Kosten trägt.
Die Gothaer hilft betroffenen Kunden schnell und unbürokratisch: „In der telefonischen Schadenaufnahme wurden die Kapazitäten verdoppelt. Unsere  Kunden und der Vertrieb erhalten bei der telefonischen Neuschadenmeldung gezielte Hinweise und Handlungsempfehlungen zur Vorgehensweise bei notwendigen Reparaturen und welche Unterlagen zusammengestellt werden sollten. Darüber hinaus haben wir die Regulierungsvollmachten der Agenturen angehoben. Betroffene Kunden sollten uns schnellstmöglich informieren, damit wir die Hilfe und die Schadenregulierung anstoßen können“, erklärt Uta Buchholz, Leiterin des Schaden-Services bei der Gothaer. Bisher sind 800 Schäden aufgenommen worden. Wir rechnen mit einem damit verbundenen Schadenaufwand in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt gehen wir von circa 5.400 Schäden aus, die uns in den nächsten Tagen durch das Sturmtief Eberhard gemeldet werden.“, so Buchholz.
Elementarversicherung deckt Kosten nach dem Sturm
Sturm- und Hagelschäden sind häufig in der Wohngebäude- und Hausratversicherung enthalten. Doch damit werden nicht alle Naturereignisse abgedeckt. Die möglichen Folgen eines Sturms, wie Überschwemmungen oder Rückstau, die zu vollgelaufenen Kellern führen, sind beispielweise nicht in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung enthalten. Für Schäden dieser Art ist eine zusätzliche Elementarversicherung nötig. Nur dann übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparaturarbeiten und Instandsetzungen am Wohngebäude. Auch bei der Hausratversicherung ist ein zusätzlicher Schutz gegen Elementarschäden nötig. Wird das Inventar infolge der Überschwemmung beschädigt, übernimmt der Versicherer dann die Kosten und erstattet den Wiederbeschaffungswert.
Schäden am Auto
In der Kfz-Versicherung verursachten Sturm und Hagel 2017 laut GDV einen Schadenaufwand von 405 Millionen Euro. Ob geparkt oder während der Fahrt – wird das Auto unmittelbar durch den Sturm von mindestens 62 Stundenkilometer (Windstärke 8) beschädigt, greift bereits die Teilkasko. Ist der Schaden jedoch selbstverschuldet, beispielsweise indem der Fahrer gegen einen bereits umgestürzten Baum auf der Straße fährt, greift die Versicherung nicht. Einen weitergehenden von der Windstärke unabhängigen Schutz bietet eine Vollkaskoversicherung.
Haftung durch den Grundstückbesitzer
Wird ein Auto durch einen morschen Baum beschädigt oder gar eine Person durch herabfallende Dachziegel verletzt, steht der Grundstückbesitzer durch die Verkehrssicherungspflicht in der Verantwortung. Der Grundstückeigentümer sollte regelmäßig die Gebäude und das Grundstück auf mögliche Gefahrenquellen prüfen. Das gilt beispielsweise für Bäume, lose Dachziegel oder den Gartenzaun.
Die Gothaer Sicherheitstipps für stürmische Zeiten im Überblick:

  • Vorsicht vor herumfliegenden Gegenständen
  • Elementarversicherung schützt vor finanziellen Folgen von Naturereignissen
  • Sturmschäden ab 62 Stundenkilometer (Windstärke 8) versichert
  • Grundstückbesitzer in der Verkehrsversicherungspflicht
  • Mögliche Gefahrenquellen regelmäßig kontrollieren

Über die Gothaer
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

Betriebliche Krankenversicherung: Neues Angebot der Barmenia vereinfacht die Zahn-Versorgung

Die Barmenia hat in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) ein neues Pauschal-Modell für die Zahn-Versorgung eingeführt und bietet Kunden damit eine ebenso leistungsstarke wie verständliche Lösung.
Versicherte können die seit März erhältlichen Wert-Gutscheine sofort flexibel nutzen – etwa für Zahnersatz, Inlays, Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung, Wurzel- und Paradontosebehandlungen, schmerzlindernde Maßnahmen oder Kieferorthopädie nach einem Unfall.
Dabei lassen sich unterschiedliche Budgets vereinbaren, von bis zu 500, 1.000, 1.500, 2.500 oder 5.000 Euro pro Kalenderjahr. Die Barmenia erstattet die Leistungen stets zu 100 Prozent, bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Damit bietet sie auch Kunden einen Mehrwert, die über eine private Absicherung verfügen und andernfalls einen Eigen-Anteil tragen müssten. Offen steht das Angebot in der Arbeitgeber-finanzierten Variante sogar Beschäftigten mit laufenden oder geplanten Behandlungen – es gelten keine Ausschlüsse oder sogenannte Zahnstaffeln, wie in Tarifen, die erst nach einer Wartezeit voll leisten. Zudem beseitigt das Barmenia-Angebot typische Limits, etwa die Grenze von maximal einer professionellen Zahnreinigung pro Jahr.
„Die Versicherten können über das Budget vollkommen frei verfügen“, sagt Daniel Schmalley, Leiter des Kompetenzcenters Firmenkunden der Barmenia. „Lästiges Nachrechnen, wer zu wie viel Prozent genau was bezahlt, fällt bei uns weg. Die Leistungen sind absolut transparent: Was auf dem Wert-Gutschein steht, bekommt man auch.“
Insbesondere das Thema Prophylaxe gewinne an Bedeutung, weil der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und anderen Leiden zunehmend erforscht werde. Der neue Tarif vereinfache daher den Zugang zu Vorsorge, so Schmalley. „Bei Mitarbeitern sind Zahn-Leistungen besonders gefragt – jeder kann von ihnen profitieren.“ Das mache entsprechende bKV-Bausteine als Personalinstrument auch für Arbeitgeber so attraktiv.
Die Gutscheine der Barmenia lassen sich jeweils mit oder ohne Beitragsbefreiung vereinbaren, etwa für den Fall längerer Arbeitsunfähigkeit, während der Elternzeit oder bei Pflegebedürftigkeit.
Die Barmenia hat ihr Angebot in der bKV in den vergangenen Jahren stets weiterentwickelt. Ihre Gutscheine zu verschiedenen Themen erklären sich selbst, steuern sich selbst und rechnen sich selbst ab. Damit ist der Verwaltungs-Aufwand für Unternehmen und Beschäftigte deutlich gesunken.
Weitere Informationen zu dem neuen Produkt mit dem Titel „Zahn-Budget“ und allen weiteren Angeboten in der bKV finden sich auf der Webseite www.barmenia-firmenloesungen.de.
Der in Wuppertal ansässige Krankenversicherer betreute im Jahr 2018 über 1,2 Millionen versicherte Personen. Mit einem Beitragsvolumen von über 1,7 Milliarden Euro ist er die Nummer Sieben der privaten Krankenversicherer auf dem deutschen Markt. Neben der Krankenversicherung gehören auch die Barmenia Lebensversicherung a. G. und die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG dem Unternehmen an. Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 rund 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ob kompakte Vollversicherungen oder Ergänzungsversicherungen, betriebliche Krankenversicherungen, Sicherheit auf Auslandsreisen, die Barmenia bietet moderne und attraktive Produkte für vielseitig Interessierte. Viele digitale Services runden das Angebot ab. Seit mehreren Jahren bietet der Krankenversicherer seinen Kunden bereits auch die Option, digitale Gesundheitslösungen wie die Telemedizin zu nutzen.

BDV-KLAGE GEGEN DIE GOTHAER RIESTER-RENTE „REFLEX“ ERFOLGREICH

ÜBERTEUERTES RIESTER-ANGEBOT DER GOTHAER IST RECHTSWIDRIG
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat die Gothaer Lebensversicherung AG wegen intransparenter Versicherungsbedingungen bei einer Riester-Rente verklagt. Mit der Verbandsklage greift der BdV den Riester-Rententarif „ErgänzungsVorsorge ReFlex“ in 41 Klauseln bzw. Angaben in den Produktinformationsblättern an. Das Landgericht Köln hat dem BdV nach der mündlichen Verhandlung am 23.01.2019 weitestgehend Recht gegeben. BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein: „Die Gothaer darf unter anderem nicht mehr mit Muster-Produktinformationsblättern werben, die rechnerisch falsch und rechtswidrig sind.“ Ein Schwerpunkt der Klage betrifft die Abschlusskosten, die von der Gothaer unrechtmäßig zu hoch angesetzt sind. „Es ist erschreckend, dass die Abschlusskostengier der Gothaer besonders bei der staatlich geförderten Riester-Rente so ausgeprägt ist“, kritisiert Kleinlein.
Wegweisend ist die Bestätigung des Gerichts, dass auch das sogenannte Produktinformationsblatt unter die Verbandsklage fällt. Dieses muss bei Riester-Renten besonderen Anforderungen genügen, um eine möglichst hohe Transparenz zu gewährleisten. „Es ist richtig, dass Verbraucherverbände wie wir vom Bund der Versicherten auch Unterlagen wie Produktinformationsblätter einer gerichtlichen Prüfung zuführen können“, lobt Kleinlein das Vorgehen des Gerichts. Nach Ansicht des Gerichts genügt das von der Gothaer erstellte Produktinformationsblatt den gesetzlichen Anforderungen nicht.
Gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen hat die Gothaer zudem bei den mit den Beiträgen verrechneten Abschlusskosten. Diese sind bei bestimmten Lebensversicherungsverträgen gesetzlich gedeckelt. Bei der „ReFlex“ schießen sie jedoch in die Höhe. „Die Gothaer Riester-Rente „ReFlex“ ist ein Musterbeispiel für maßlos hohe Kosten“, sagt BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein. Für einen Beispielvertrag mit 40 Jahren Laufzeit und einer Beitragssumme von 41.842 Euro werden Abschlusskosten in Höhe von 6.802 Euro verrechnet. Das sind über 160 Promille (Verwaltungskosten kommen noch hinzu). „Die Gothaer schert sich offenbar nicht um Rechtsvorschriften bei der Kostenbegrenzung. Kostensensibilität ist ihr ein Fremdwort.“ Die vorausbelasteten Abschlusskosten dürfen 25 Promille nicht übersteigen. Hieran hält sich die Gothaer nicht. Man kann daher bei diesem Produkt von „Abschlusskosten-Wucher“ sprechen. Außerdem werden zweierlei Kostenformen kombiniert, was ebenfalls nicht zulässig ist. „Es grenzt an Betrug, dass bei den mit Steuermitteln finanzierten Riester-Renten aufsichtsrechtswidrig überhöhte Kosten angesetzt und diese dann durch falsche Darstellungen rechnerisch nicht nachvollziehbar ausgewiesen werden“, kritisiert Kleinlein scharf. „Derartige Kostenabzocke bei Riester-Renten geht zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger. Da die Versicherungswirtschaft so stark mit den Kosten trickst, müssen harte Regeln her, um solche Kostenabzocke zu verhindern“, fordert Kleinlein.
Ein weiterer vom BdV kritisierter Punkt: Die Gothaer hat die für Riester-Verträge verpflichtende nominale Kapitalerhaltsgarantie nicht erfüllt. Laut verwendetem Muster-Produktinformationsblatt werden nur die eingezahlten Beiträge, aber nicht die geflossenen Zulagen garantiert. „Wenn Steuermittel in Riester-Verträge fließen und der Versicherer bei den Produktinformationsblättern gezielt rechnerische Fehler einbaut, dann ist das gewissermaßen ein Betrug an allen Bürgerinnen und Bürgern“, beklagt Axel Kleinlein.
Solche Verträge hätten nach Einschätzung des BdV gar nicht erst als förderfähige Riester-Verträge zertifiziert werden dürfen. Der BdV wird bei der dafür zuständigen Behörde – dem Bundeszentralamt für Steuern – erfragen, wie es dazu kommen konnte.
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

BUND DER VERSICHERTEN AB SOFORT IN HAMBURG ZU ERREICHEN

ERFOLGREICHER STANDORTWECHSEL VON HENSTEDT-ULZBURG IN DIE HANSESTADT
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV), Deutschlands größter Verbraucherschutzverein, wenn es um private Versicherungen geht, hat eine neue Adresse:
Ab sofort ist er in der Gasstraße 18 – Haus 4 in 22761 Hamburg zu erreichen.
„Die letzten Umzugskartons sind ausgepackt, die neuen Büroräume bezogen. Unser Herz für Verbraucherschutz und Fragestellungen rund um private Versicherungen schlägt künftig in Hamburg und von dort aus überregional“, freut sich BdV-Vorstand Axel Kleinlein gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Mario Leuner und Stephen Rehmke. Der BdV ist damit zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn bei seiner Gründung 1982 war Hamburg schon einmal Vereinssitz.
„Im Laufe der Jahre haben wir uns als Verbraucherschutzverein stetig weiterentwickelt. Nicht nur die Aufgaben und Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind vielfältiger geworden. Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gestiegen. Mit dem neuen zentralen Standort in der zweitgrößten Stadt Deutschlands sind wir noch stärker am politischen und medialen Geschehen, können weiterwachsen und uns weiter schlagkräftig den vielfältigen Aufgaben im Verbraucherschutz widmen“, erläutert Kleinlein. „Unsere Mitglieder, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Öffentlichkeit dürfen sich freuen und gespannt sein, die Versicherungswirtschaft darf sich warm anziehen.“
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

BARMER-Arztreport 2019 – Volksleiden Reizdarmsyndrom oft falsch behandelt

Laut aktuellem BARMER-Arztreport erhielten eine Million Menschen in Deutschland im Jahr 2017 die Diagnose Reizdarmsyndrom. Das sei jedoch nur die Spitze des Eisbergs, zahlreiche Betroffene mieden aus Scham den Gang zum Arzt. Tatsächlich sei davon auszugehen, dass bis zu elf Millionen Erwachsene an Symptomen wie Durchfall, Krämpfen oder Verstopfung leiden. Erkrankt seien dabei zunehmend Jüngere. So sei die Anzahl der Betroffenen im Alter von 23 bis einschließlich 27 Jahren zwischen den Jahren 2005 und 2017 von knapp 40.000 auf rund 68.000 gestiegen. Dies sei ein Zuwachs von 70 Prozent. „Aufgrund dieser hohen Relevanz muss die Versorgung der Betroffenen deutlich besser werden“, forderte der BARMER-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Christoph Straub.
Schwerwiegende Defizite bei der Reizdarmbehandlung
Im Jahr 2017 hätten mehr als 130.000 Reizdarm-Patienten Computertomografien (CT) und mehr als 200.000 Betroffene Magnetresonanztomografien (MRT) erhalten, obwohl sie bei dieser Erkrankung von zweifelhaftem Nutzen seien. Rund 100.000 Personen bekämen opioidhaltige Schmerzmittel, bei denen eine Abhängigkeit drohe. Straub: „Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden nicht an einer rein körperlichen Erkrankung. Das muss bei Diagnostik und Therapie stärker berücksichtigt werden.“ Nötig sei ein multidisziplinärer Behandlungsansatz, schließlich sei nicht allein der Darm das Problem.
Odyssee bis zur klaren Diagnose
Besonderes Augenmerk richtet der Report auf den viel zu häufigen Einsatz bildgebender Verfahren. Gerade CT sollten aufgrund der hohen Strahlenbelastung nur zurückhaltend eingesetzt werden. Trotzdem hätten 9,2 Prozent der ambulanten und 5,6 Prozent der Fälle im Krankenhaus im zeitlichen Umfeld der Diagnose eine CT-Untersuchung erhalten. Ein ähnliches Bild zeigten die MRT, die sich ebenso wenig für die Diagnostik des Reizdarms eigneten. Trotzdem hätten rund um die Diagnose ambulant 17,1 Prozent und im Krankenhaus 3,2 Prozent der Fälle ein MRT erhalten. „Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist es besonders wichtig, den ganzheitlichen Blick auf Körper und Geist zu richten. Eine reine Gabe von Medikamenten ist der falsche Ansatz“, sagte der Autor des Arztreports und Geschäftsführer des aQua-Instituts in Göttingen, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi. Das sei vor allem wichtig, da viele der Betroffenen eine wahre Arzt-Odyssee durchlaufen würden, bevor sie die richtige Diagnose erhielten.
Einsatz von Magensäureblockern kann abhängig machen
In der üblichen Therapie der Betroffenen gibt es laut Arztreport verschiedene zweifelhafte Ansätze, die nicht frei von Risiken sind. Demnach würden den Patientinnen und Patienten häufig Protonenpumpenhemmer, umgangssprachlich Magensäureblocker, verordnet. 38,6 Prozent, also rund 400.000 Betroffene, erhielten diese Medikamente. „Es ist kritisch zu hinterfragen, dass so viele Menschen mit Reizdarmsyndrom Magensäureblocker erhalten“, so Szecsenyi. Eigentlich sollten sie zum Schutz des Magens gegen zu viel Magensäure eingesetzt werden. Der Nutzen bei einem Reizdarmsyndrom sei dagegen umstritten. Daher sollten Magensäureblocker nur dann über einen längeren Zeitraum verordnet werden, wenn eine medizinische Indikation bestehe. Aber auch opioidhaltige Schmerzmittel würden vergleichsweise häufig verschrieben und zwar an rund 100.000 Patienten und damit immerhin 44 Prozent mehr als in einer Vergleichsgruppe. Hier sei nicht nur die Wirkung fraglich, sondern auch das Risiko einer Medikamentenabhängigkeit gegeben. Damit werde den Menschen aber nicht wirklich geholfen.
Multidisziplinärer Ansatz bei Reizdarmsyndrom
Wer an einem Reizdarmsyndrom erkrankt ist, verursache den Reportergebnissen zufolge bereits acht Jahre vor der Erstdiagnose deutlich höhere Kosten als Vergleichspersonen, die diese Erkrankung nicht haben. „Die Betroffenen leiden mitunter schon viele Jahre an einem Reizdarmsyndrom und suchen deswegen immer wieder Hilfe beim Arzt. Die Erkrankung wird aber lange Zeit nicht erkannt, und die Betroffenen erhalten eine falsche Therapie“, betonte BARMER-Chef Straub. Wenn die Diagnose feststehe, stiegen die Behandlungskosten noch einmal deutlich an. Das läge auch an den bereits erwähnten Verfahren, die dann zum Einsatz kämen. Straub: „Es ist enorm wichtig, dass die Reizdarm-Patientinnen und -Patienten die Behandlung erhalten, die sie brauchen.“ Laut Szecsenyi sei ein multidisziplinärer Ansatz unerlässlich, in dem Hausärzte oder Internisten eng mit Schmerztherapeuten, aber auch zertifizierten Ernährungsexperten zusammenarbeiteten. Nicht fehlen dürfe der Aspekt der Psychosomatik. Das Reizdarmsyndrom könne eben auch seelische Ursachen haben.
Daten aus dem BARMER-Arztreport 2019
Behandlungsfälle: Im Jahr 2017 haben von 100 Versicherten 93 eine ambulante ärztliche Versorgung benötigt. Hochgerechnet auf die bundesdeutsche Bevölkerung bedeutet dies, dass etwa 77 Millionen Menschen ambulanter medizinischer Hilfe bedurften. Dabei variierten die Behandlungsraten zwischen den Regionen nur minimal und reichten von 92,2 Prozent in Berlin bis hin zu 93,9 Prozent im Saarland. Im Durchschnitt entfielen im Jahr 2017 auf jeden Bundesbürger 8,58 Behandlungsfälle. Das entspricht etwas mehr als 700 Millionen einzelnen Behandlungsfällen (im Report Seiten 43 und 61).
Behandlungskosten: Im Jahr 2017 lagen die Behandlungskosten für die ambulante ärztliche Versorgung im Schnitt bei 572,12 Euro je Versicherten. Das ist ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 561,14 Euro pro Versicherten. Während sich im Jahr 2017 die Durchschnittskosten bei Frauen auf 646 Euro beliefern, waren es bei Männern 496 Euro. Die im Durchschnitt geringsten jährlichen Kosten fielen in der Gruppe der 20- bis 24-jährigen Männer mit 221 Euro an und die höchsten Kosten mit 1.200 Euro bei den 85- bis 89-jährigen Männern (Seite 13).
Regionale Verteilung von Kosten: Vor allem in Hamburg und Berlin waren im Jahr 2017 die Behandlungskosten je Versicherten vergleichsweise hoch. Mit 650 Euro in der Hansestadt und mit 643 Euro in der Hauptstadt lagen sie um 13,6 beziehungsweise 12,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 572 Euro. Die geringsten Kosten lagen in Brandenburg mit 531 Euro um 7,2 Prozent unter dem deutschlandweiten Schnitt (Seite 61).
Häufige Diagnosen: Im Jahr 2017 diagnostizierten die Ärzte bei 35,4 Prozent der Bevölkerung Krankheiten an der Wirbelsäule und am Rücken, darunter bei 39,5 Prozent der Frauen und 31,3 Prozent der Männer. 30,3 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger gingen wegen akuten Infektionen der oberen Atemwege zum Arzt, darunter 31,6 Prozent der weiblichen und 28,9 Prozent der männlichen Versicherten. 29,1 Prozent der Bevölkerung bekamen die Diagnose Bluthochdruck gestellt. Hier war der Anteil der Frauen mit 29,3 Prozent nur unwesentlich höher als der der Männer mit 28,8 Prozent (Seite 72).

IDEAL TotalProtect bietet Rundum-Schutz bei schweren Krankheiten und bei Tod

Die als Koproduktion mit der DEVK Re entwickelte Dread-Disease-Versicherung ist ab sofort unter dem Namen IDEAL TotalProtect auch über unabhängige Vermittler erhältlich. „Damit bauen wir die Vertriebsmöglichkeiten für das Premiumpaket zur  finanziellen Absicherung von dauerhaft schweren Krankheiten weiter aus“, begründete Ramona Paul, Leiterin Produktmanagement der IDEAL Versicherungsgruppe, den Entschluss zur Erweiterung der hauseigenen Produktpalette. Zuvor war der Vertrieb der identischen Dread-Disease-Police unter dem Namen DEVK-VitaProtect exklusiv dem Außendienst der DEVK vorbehalten.
Keine Lotterie auf bestimmte Krankheiten
Die IDEAL TotalProtect leistet bei allen schweren und dauerhaften Krankheiten sowie bei Tod. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die Kataloge mit bestimmten schweren Krankheiten auflisten, sind bei der neuen Dread-Disease-Police 13 umfassende Krankheitsbereiche abgesichert. So ist es vollkommen egal, ob beispielsweise eine Multiple Sklerose oder das Guillain-Barré-Syndrom dazu geführt hat, dass die versicherte Person bestimmte Fertigkeiten dauerhaft nicht mehr selbständig ausüben kann oder in ihrer Mobilität eingeschränkt ist. „Bei uns gibt es keine Lotterie auf bestimmte Krankheiten“, erläutert Ramona Paul die Maxime für die Leistungsprüfung: „Die IDEAL leistet ab einem definierten Gesundheitszustand, der dauerhaft schwer durch eine Krankheit eingeschränkt sein muss und nicht aufgrund einer spezifischen Erkrankung.“ Weiterer Pluspunkt der IDEAL TotalProtect ist die sogenannte Catch-All-Komponente, die ebenfalls eine Marktinnovation darstellt. Damit werden auch solche Krankheiten versichert, die nicht unter die festgelegten Krankheitsbereiche fallen, aber dennoch die Gesundheit schwer und dauerhaft einschränken.  Gleichzeitig werden Erwerbsunfähigkeit sowie  Krankheiten und deren Folgen abgesichert, die heute noch gar keine Bedrohung darstellen.
IDEAL TotalProtect hilft mit frei verfügbarer Einmalleistung
Im Versicherungsfall leistet die IDEAL eine Einmalzahlung, die flexibel und ohne Zweckbindung eingesetzt werden kann. So können zusätzliche finanzielle Belastungen wie Umbauten am Haus oder eine Reduzierung der Arbeitszeit  und – damit einhergehend – weniger Gehalt aufgefangen werden. Da die IDEAL TotalProtect generell eine Todesfallleistung ohne die sonst übliche Klausel zur Überlebenszeit mit einschließt, ist die Police auch eine sinnvolle Ergänzung zum Hinterbliebenenschutz. Für einen  monatlichen Beitrag von 43,76 Euro kann ein 35-jähriger Nichtraucher bei einer Laufzeit von 15 Jahren das Risiko einer dauerhaft schweren Erkrankung mit einer Versicherungssumme von 50.000 Euro absichern. Hinzu kommt eine Plussumme, so dass inklusive Überschuss sogar 60.000 Euro abgesichert sind. Die IDEAL TotalProtect kann mit einem Eintrittsalter zwischen 18 und 62 Jahren bis zu einer maximalen Versicherungssumme von 250.000 Euro zuzüglich 20 % Plussumme abgeschlossen werden.
Über die IDEAL
Die IDEAL Lebensversicherung a.G. ist ein unabhängiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der fest in Berlin verwurzelt ist. Die IDEAL bietet ihren Kunden innovative Versicherungslösungen, die sie durch alle Lebensphasen begleiten. Seit über 100 Jahren behauptet sich die IDEAL mit maßgeschneiderten Produkten auf dem deutschen Markt und gilt als eine der Denkfabriken der Versicherungsbranche. Als erster Versicherer in Deutschland führte die IDEAL eine private Pflegerentenversicherung ein und ist bis heute Marktführer in diesem Bereich. Mit Einführung der IDEAL Universal Life Versicherung auf dem deutschen Markt profitieren Kunden auch hierzulande von einem flexiblen und transparenten Versicherungskonto, welches Komponenten der Alters- und Risikovorsorge in nur einem Vertrag vereint.

Basler Cyber-Police mit vereinfachtem Antragsprozess – geeigneter Versicherungsschutz schon für Kleinstbetriebe möglich

Ab sofort können sich kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Bereich des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes sowie Handels-und Dienstleistungsbetriebe noch einfacher gegen Cyber-Gefahren absichern.

Die Basler Versicherungen haben ihren Antragsprozess für Firmen mit bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz stark vereinfacht. Die Beantwortung einiger weniger Fragen reicht aus und der Kunde kann mittels eines rechenbaren Tarifs sofort Versicherungsschutz beantragen.
Zudem wurde der Deckungsumfang des Produktes verbessert. So erhält der Kunde im Cyber-Schadenfall zukünftig z.B. auch Ersatz für beschädigte IT-Hardware sowie Entschädigungen für zu entrichtende Bußgelder im Ausland. Außerdem besteht nun auch Versicherungsschutz für analoge Daten. Der erweiterte Leistungsumfang erstreckt sich ab sofort auch auf den Zeitraum nach dem eigentlichen Cyber-Schadenfall. So werden die Honorare für eine  Sicherheitsanalyse inklusive der Empfehlungen zur Sicherheitsverbesserung erstattet, um zukünftige Schäden bereits im Ansatz zu verhindern. Der Präventionsgedanke ist seit jeher Bestandteil der DNA der Basler-Produkte.
Aufgrund zahlreicher Pressemitteilungen steigt die Nachfrage nach Absicherung von Cyber-Gefahren an. Der Vorteil der Basler Cyber-Police: Sie bietet schon Kleinstbetrieben mit dem Cyber Schutzbrief einen hervorragenden Schutz. Mit einer Versicherungssumme von 50.000 EUR können alle  Betriebe den Einstieg in die Cyber-Versicherung wagen. Sie erhalten dann schon essentielle Absicherung gegen alle gängigen Cyber-Gefahren und profitieren von der Unterstützung einer 24-Stunden-Hotline, die im Schadenfall 7 Tage die Woche zur Verfügung steht.
Auch größeren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 50 Mio. EUR steht die Basler Cyber-Police zur Verf ügung. Der Versicherungsschutz umfasst auch hier die klassischen Bausteine Cyber-Kostenpositionen (Forensikkosten, PR-Maßnahmen), Cyber-Drittschadendeckung (z.B. Abwehr Ansprüche Dritter, Rechtsverteidigungskosten, Ansprüche der E-Payment-Serviceprovider) sowie eine Cyber-Eigenschadendeckung (z.B. Betriebsunterbrechung, Wiederherstellung von Daten, Entfernung der Schadsoftware).
Basler Versicherungen
Die Basler Versicherungen sind mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft. Die rund 1’600 Mitarbeiter fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden und Vertriebspartner. Ein kundennaher Service sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Basler zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Mit Sitz und Kompetenzzentrum Nichtleben in Bad Homburg sowie dem Kompetenzzentrum Leben in Hamburg agiert die Basler als servicestarker Privatkundenversicherer und als qualitätsorientierter Anbieter im Firmenkundengeschäft mit hoher Expertise im Underwriting. Die Basler Versicherungen gehören zur Baloise Group, Basel (Schweiz) und hatten 2017 ein Geschäftsvolumen von 1,17 Milliarden Euro.

Geschäftszahlen: Ammerländer Versicherung wächst

Erstmals mehr als 500.000 Kunden. Branchenweit stärkstes Wachstum in der Hausratsparte.

Das Jahr 2018 war erfolgreich für die Ammerländer Versicherung. Im Anschluss an die jüngste Aufsichtsratssitzung gab der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit seine Geschäftszahlen bekannt. Die Beitragseinnahmen sind um 21,2 % auf 47,02 Mio. Euro (2017: 38,8 Mio. Euro) gestiegen. Die Zahl der Mitglieder ist um 90.582 auf 547.897 gewachsen (+ 19,8 %). Der Gewinn nach Steuern fiel mit rund 3,4 Mio. Euro um rund 970.000 Euro höher aus als im Vorjahr. Dieser fließt vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliedervertreterversammlung in die Verlustrücklage.
Hausratversicherung: Marktanteil bundesweit ausgebaut
Die Hausratversicherung bleibt die stärkste Sparte der Ammerländer Versicherung, dies mit einem Anteil von 72,3 % am gesamten Beitragsvolumen. Die hier verdienten Beiträge stiegen um 18,87 % auf 32,42 Mio. Euro. Damit setzte die Sparte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Das zeigt auch ein Vergleich der bundesweit 50 größten Hausratversicherer: Zwischen 2015 und 2017 konnte die Ammerländer Versicherung ihre Beitragseinnahmen und ihren Marktanteil in der Sparte am stärksten ausbauen, so die Studie „Branchenmonitor 2015-2017: Hausratversicherung“.
Fahrrad-Vollkaskoversicherung legt deutlich zu
Die zweitstärkste Sparte ist mit einem Anteil von 8,18 % nach wie vor die Unfallversicherung (+ 14 % gegenüber 2017). Ein deutliches Wachstum war für die Glasversicherung (+ 20,8 %) und die Allgemeine Haftpflichtversicherung (+ 21,8 %) zu verzeichnen. Besonderes Potenzial bewies die Fahrrad-Vollkaskoversicherung: Die verdienten Beiträge stiegen um 134 % auf rund 3,05 Mio. Euro, sodass sich das Volumen dieser Sparte in einem Jahr mehr als verdoppelt hat. Damit entwickelte sich die Fahrrad-Vollkaskoversicherung erstmals dynamischer als die Glasversicherung und bewegt sich in ihrer Bedeutung auf die Unfallsparte zu.
Schadenverlauf
Die Zahl der Schadenfälle ist in geringerem Maße gestiegen als im Vorjahr. Sie legte um 2.660 auf 25.442 Fälle zu (2017: + 5.279). Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle haben sich um 2,3 Mio. Euro erhöht. Damit fiel der Anstieg im Verhältnis zum Beitragswachstum gering aus und betrug 13,5 %. Im Vergleich zu 2017 wurden weniger
Kleinschäden gemeldet. Dafür ist das Volumen pro Einzelschaden gestiegen, insbesondere in den Sparten Wohngebäude, Unfall sowie Hausrat. Insgesamt hat die Ammerländer Versicherung ein gutes Verhältnis zwischen Beitragseinnahmen und Aufwendungen (für Schäden und Verwaltung sowie Abschlusskosten) erreicht. Die Netto-Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) hat sich positiv entwickelt. Sie erreichte 77,27 % (2017: 82,91%).
Erstmals mehr als 100 Mitarbeiter
Aufgrund des Unternehmenswachstums wurde das Team deutlich verstärkt, sodass es 106 Mitarbeiter (2017: 84) inklusive 3 Auszubildende zählt. Damit arbeiten bei der Ammerländer Versicherung erstmals mehr als 100 Menschen. Um ihnen genügend Raum und moderne Arbeitsplätze zu bieten, wurde das neue Firmengebäude bezogen. Insgesamt wurden in den Bau 5,4 Mio. Euro investiert. Das Gebäude wurde von Beginn an in modularer Bauweise geplant, sodass bei Bedarf ein weiterer Trakt errichtet werden kann. Dadurch entstünde in beiden Gebäudeteilen Raum für bis zu 130 Mitarbeiter. Aufgrund des anhaltenden Wachstums wird voraussichtlich noch 2019 mit den Planungen für den Erweiterungsbau begonnen.
 

Ammerländer Versicherung Rechner für Hausrat, Fahrrad, Gebäude. Direkt online.
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Über die Ammerländer Versicherung
Die Ammerländer Versicherung ist ein bundesweit tätiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), gegründet 1923 im niedersächsischen Westerstede. Als solcher ist die Ammerländer Versicherung ihren Kunden in besonderem Maße verpflichtet. In diesem Sinne bietet die AV ihren Kunden in den Bereichen Hausrat und Glas, Fahrrad-Vollkasko, Autoinhalt, Haftpflicht, Unfall und Wohngebäude umfassenden, leistungsstarken Versicherungsschutz.
Die Ammerländer Versicherung im Internet unter: www.ammerlaender-versicherung.de

Jens Köwing in den Vorstand der HDI Systeme AG berufen
  • Jens Köwing verantwortet Ressort Querschnitt & Service Operation
  • Vorstand der HDI Systeme AG nach Neuausrichtung komplett
  • Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen wird gestärkt 

Jens Köwing wird zum 1. April 2019 Vorstand für das Ressort Querschnitt & Service Operation der HDI Systeme AG, dem IT-Dienstleister der HDI Gruppe unter dem Dach der Talanx AG. In seiner neuen Funktion löst er Michael Krebbers ab, der das Ressort bisher kommissarisch geleitet hat. Nach der Neuausrichtung der HDI Systeme AG im vergangenen Sommer ist damit nun das Vorstandsgremium der Gesellschaft komplett.

Jens Köwing arbeitet seit 2012 bei der HDI Systeme AG, zunächst als Leiter des IT-Controllings, seit 2015 als Leiter des Bereichs Holding IT-Supply. Zuvor war der 42-jährige Wirtschaftsinformatiker als Berater bei Accenture für die Themen IT-Strategie und IT Financial Management und als Projektleiter bei IT-Dienstleistungsgesellschaften im Siemens-Konzern tätig. Sein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Hannover schloss Jens Köwing mit Diplom (FH) ab.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Michael Krebbers, Dr. Thomas Kuhnt und Herbert Rogenhofer wird Jens Köwing die Weiterentwicklung der Konzern-IT vorantreiben. Ein Aufgabenschwerpunkt ist die Optimierung der Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen.

„Mit seiner umfassenden Erfahrung in bedeutenden IT-Projekten bringt Jens Köwing für diese Position die besten Voraussetzungen mit“, sagt Dr. Jan Wicke, CIO des Talanx-Konzerns und Aufsichtsratsvorsitzender der HDI Systeme AG. „Ich freue mich sehr, dass er aktiv dazu beiträgt, IT wieder zu dem zentralen Erfolgsfaktor für unser Unternehmen zu machen.“

Über die HDI Gruppe

HDI ist eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Unter dem Dach des Talanx-Konzerns mit Prämieneinnahmen in Höhe von 34,9 Mrd. EUR (2018) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit ist die HDI Gruppe im In- und Ausland sowohl in der Industrieversicherung als auch in der Privat- und Firmenversicherung tätig.

Zu den weiteren Marken des Talanx-Konzerns zählen Hannover Rück als einer der weltweit führenden Rückversicherer, die auf den Bankenvertrieb spezialisierten Targo Versicherungen, PB Versicherungen und neue leben sowie der polnische Versicherer Warta. Ampega verwaltet als eine der größten deutschen Asset-Management-Gesellschaften die Anlagen des Talanx-Konzerns und ist erfahrener Lösungsanbieter für konzernexterne institutionelle Kapitalanleger.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong) und die der Hannover Rück-Gruppe mit AA-/stable (very strong). Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Versicherungsgruppe die Bayerische kauft Nettowelt

Die Bayerische Prokunde AG übernimmt die Nettowelt GmbH & Co. KG mit Sitz in Goslar zu 100 Prozent. Nettowelt ist einer der führenden deutschen Dienstleister im Bereich der Honorarvermittlung und bietet Vertriebspartnern einen umfassenden Service sowie einen Zugang zu den besten Nettopolicen renommierter Lebensversicherer.
„Es freut uns, dass wir mit Nettowelt einen exzellenten Partner gewinnen konnten für die Honorarvermittlung“, sagt Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische Prokunde AG, einer Tochter der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Als vieljähriger Partner und Anbieter von Nettopolicen sehen wir exzellente Marktchancen, wir werden das Angebot gemeinsam mit weiteren Anbietern ausbauen und den Partnern umfassende Dienstleistungen und Unterstützung liefern.“ Dabei wird die Bayerische auch bei dieser Beteiligung offen sein für Dritte, die das Geschäftsmodell der Honorarvermittlung ebenfalls ausbauen wollen.
„Wir freuen uns, mit der Bayerischen den idealen neuen Gesellschafter gefunden zu haben“, sagt Martin Ziems, Nettowelt-Geschäftsführer und Gesellschafter des Unternehmens. „Wir kennen und schätzen die Bayerische und die dort verantwortlichen Personen als innovative und extrem kundenorientierte Partner.“
Nettowelt verfügt über ein Team von erfahrenen Vertriebsexperten, die die Probleme der Finanzbranche kennen. Seit 2010 bietet das Unternehmen ein Konzept mit echten Nettoprodukten zum Vertrieb an, mittlerweile sind Kooperationsverträge mit über 300 Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich geschlossen. In Zusammenarbeit mit den Partnern haben die Experten weit über 20.000 Verträge abgewickelt.
Dabei ist das Geschäftsmodell der Nettowelt so ausgelegt, dass heute und in Zukunft ein breites Produktangebot renommierter Versicherer präsentiert werden kann. Dies betrifft alle Schichten der Lebens- und Rentenversicherung. Die Nettowelt steht dabei auch für die Entwicklung des Geschäftsmodells für Versicherungsmakler und Vertriebs- sowie Beratungsorganisationen zur Verfügung. Bei der Bayerischen, die seit mehr als 30 Jahren alle Formen der Lebensversicherungen (neben Altersvorsorge also auch die Risikoversicherungen) in Form von Honorartarifen anbietet, wird das Angebot in Zukunft auch von interessierten Partnern des eigenen Exklusivvertriebes genutzt werden können.
Als Dienstleister bietet das Unternehmen das komplette Nettokonzept. Die Vertriebspartner konzentrieren sich auf ihre Kunden, Nettowelt übernimmt die Abwicklung sämtlicher Vermittlungs- und Betreuungsentgelte, bietet ein umfangreiches Schulungsangebot und stellt Berechnungs- und Beratungssoftware kostenfrei zur Verfügung. Ein Vergleichsrechner ermöglicht schnelle Kalkulationen. Die zur Verfügung gestellten Betreuungs- und Vermittlungsverträge werden stets auf den rechtlich aktuellen Stand gehalten.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund  500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.
 

Talanx verzahnt HDI Service AG stärker mit Geschäftsbereichen
  • Clemens Jungsthöfel und Jens Warkentin mit Wirkung zum 01.05.2019 in den Vorstand berufen
  • Bisheriger Vorstandssprecher Thomas Belker wird Sprecher der Geschäftsführung der Precire Technologies GmbH

Die Talanx-Gruppe verzahnt die für Personal, Innere Dienste, Einkauf und Rechnungswesen zuständige HDI Service AG enger mit den operativen Geschäftsbereichen in Deutschland.

Dazu werden Clemens Jungsthöfel, Finanzvorstand der HDI Global SE, und Jens Warkentin, Finanzvorstand und Arbeitsdirektor der HDI Deutschland AG, zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben mit Wirkung zum 01.05.2019 in den Vorstand der HDI Service AG berufen. Clemens Jungsthöfel wird als künftiger Sprecher des Vorstands die Bereiche Innere Dienste und Einkauf verantworten. Jens Warkentin leitet künftig die Personalfunktionen. Michael Heinen, der für das Rechnungswesen verantwortlich ist, bleibt Vorstandsmitglied der Gesellschaft. Ziel ist es, mit der Neuorganisation noch besser auf die Bedürfnisse der Talanx-Gruppe einzugehen und passgenaue Lösungen für das operative Geschäft zu erarbeiten.

Zum 30.04.2019 scheidet der bisherige Vorstandssprecher Thomas Belker (58) in bestem gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand aus, um unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Er übernimmt ab dem 01.05.2019 die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung der Precire Technologies GmbH in Aachen. Das Start-up Precire analysiert mit künstlicher Intelligenz verbale und schriftliche Kommunikation und unterstützt dabei wesentliche Prozesse auch für eine digitale Personalarbeit. Anteile an dem Unternehmen besitzt der Hauptaktionär der Talanx-Gruppe, der HDI V.a.G..

„Wir danken Herrn Belker sehr für seine Arbeit in den vergangenen Jahren. Er hat den Prozess zur kulturellen Weiterentwicklung der Talanx-Gruppe in Deutschland hin zu einer agilen Organisation mitgestaltet. Zudem hat er die HDI Service AG noch effizienter aufgestellt. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe bei Precire“, sagt Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG und Aufsichtsratsvorsitzender der HDI Service AG. „Clemens Jungsthöfel und Jens Warkentin wünsche ich viel Erfolg für ihre künftigen, zusätzlichen Aufgaben. Entscheidend für den Erfolg der HDI Service AG wird sein, weiter effiziente und schlanke Prozesse zu etablieren. Die Personalfunktion wird die kulturelle Weiterentwicklung hin zu einer agilen Organisation weiter begleiten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, die Digitalisierung zu bewältigen. Damit positionieren wir uns im Kampf um Talente.“

Im vergangenen Jahr hatte die Talanx-Gruppe auch den IT-Dienstleister im Konzern, die HDI Systeme AG, stärker an die Geschäftsbereiche gebunden. Dazu waren die IT-Verantwortlichen der Geschäftsbereiche Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Industrieversicherung in den Vorstand der HDI Systeme AG berufen worden. Insgesamt sind jetzt die Konzerndienstleister in Deutschland stark mit den operativen Einheiten verbunden.

Clemens Jungsthöfel (48) ist seit 1. Mai 2018 Vorstandsmitglied der HDI Global SE und seit 1. Juli 2018 deren Finanzvorstand. Zuvor arbeitete er für die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Jungsthöfel ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie gelernter Versicherungskaufmann. Er prüfte dabei als Partner international tätige Versicherungsgruppen, einschließlich Industrie-, Spezial- und Rückversicherungsunternehmen.

Jens Warkentin (52) ist seit Oktober 2018 Mitglied des Vorstands der HDI Deutschland AG und verantwortet seit Januar dort das Ressort Finanzen. Er arbeitete zuvor für die AXA, zuletzt als Vorstandsmitglied der Axa Konzern AG, Axa Lebensversicherung AG, Axa Versicherung AG und Axa Krankenversicherung AG. Er verantwortete dort das Ressort Kunden-, Partner- und Prozess-Service.

Über die Talanx

Die Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 34,9 Mrd. EUR (2018) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Das Unternehmen mit Sitz in Hannover ist in mehr als 150 Ländern aktiv. Die Talanx arbeitet als Mehrmarkenanbieter mit einem Schwerpunkt in der B2B-Versicherung. Mit der Marke HDI, die über eine mehr als hundertjährige Tradition verfügt, ist die Talanx im In- und Ausland sowohl in der Industrieversicherung als auch in der Privat- und Firmenversicherung tätig. Zu den weiteren Marken des Konzerns zählen Hannover Rück als einer der weltweit führenden Rückversicherer, die auf den Bankenvertrieb spezialisierten Targo Versicherungen, PB Versicherungen und neue leben sowie der polnische Versicherer Warta. Ampega verwaltet als eine der größten deutschen Asset-Management-Gesellschaften die Anlagen des Talanx-Konzerns und ist erfahrener Lösungsanbieter für konzernexterne institutionelle Kapitalanleger. Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong) und die der Hannover Rück-Gruppe mit AA-/stable (very strong). Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Stornozahlen offenbaren: Lebensversicherung ungeeignet zur Altersvorsorge

KÜNDIGUNG IST WEITERHIN NORMALFALL BEI LEBENSVERSICHERUNGSVERTRÄGEN
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat auf einer Veranstaltung Ende Januar neueste Angaben zu aktuellen Stornozahlen in der Lebensversicherung gemacht. Demnach liegt die Stornoquote bei 2,6 % pro Jahr. Was die Branche für gering hält und als Erfolg feiert, führt zum Entsetzen beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Bei Verträgen mit einer Laufzeit von 28 Jahren oder länger ist demnach die Kündigung der Normalfall. Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV, kommentiert das Ergebnis: „Versicherungsprodukte erweisen sich als ungeeignet für die Altersvorsorge.“ Schon seit Jahrzehnten gelinge es der Lebensversicherungsbranche nicht, dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Der BdV hat ermittelt, was eine Stornoquote von 2,6 % pro Jahr für die Altersvorsorge bedeutet und hat dafür Verträge untersucht, die von heute 20- , 30- oder 40-jährigen Personen abgeschlossen werden. „Die Ergebnisse unserer Berechnung zeigen, dass nur ein geringer Anteil aller Verträge durchgehalten wird“, so Kleinlein. Ein Vertrag, der zwischenzeitlich gekündigt wird, führt aber meist zu Verlusten und ist damit schädlich für die Altersvorsorge. „Um flächendeckend eine gute Altersvorsorge zu erzielen, wäre es besser, die Versicherer würden ihr Geschäft in diesem Segment einstellen.“
Die Zahlen zeigen, dass es der Versicherungsbranche zwar gelingt, Verträge zu verkaufen, jedoch nicht, die Kund*innen langfristig zu überzeugen und zu halten. „Offensichtlich gibt es hohe Anreize, nur zu verkaufen, ohne die Kundinnen und Kunden auch halten zu wollen“, kritisiert Kleinlein. Daher wäre es notwendig, die Verkaufsanreize in Form hoher einmaliger Abschlussprovisionen zu mindern und stattdessen auf nachhaltigere Vergütungen zu setzen. „Die hohen Stornoquoten sind ein Beleg für ungesunde Verzerrungen. Wegen überhöhter einmaliger Abschlussprovisionen wird ein überhitzter Abverkauf von nicht bedarfsgerechten Lebensversicherungen massiv befeuert“, analysiert Kleinlein. „Dies muss mitbedacht werden, wenn die Politik demnächst über Kostendeckel oder Provisionsverbote diskutiert.“
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Lesebeispiel: Wenn heute 100 Männer im Alter von 20 Jahren einen Vertrag bei einem Lebensversicherer zur Altersvorsorge abschließen, dann werden durchschnittlich nur 27 diesen Vertrag noch bei Rentenbeginn haben. Drei werden verstorben sein und 70 werden den Vertrag zwischenzeitlich gekündigt haben.
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

CosmosDirekt: Neuer Tarif in der Hausratversicherung mit zahlreichen Leistungsverbesserungen
  • Verbessertes Leistungsspektrum bei Basis- und Comfort-Schutz.
  • Individuelle Absicherungssumme für Fahrräder möglich.
  • Neuer Baustein Umzugsschutz und Erhöhung der versicherten Kosten im Comfort-Schutz.

Egal ob Haus oder Wohnung: Persönliche Dinge und Einrichtungsgegenstände stellen meist eine hohe Summe an Wert dar. Eine Hausratversicherung ist daher wichtig, diesen Wert vor möglichen Schäden – beispielsweise durch Einbruchdiebstahl, Brand oder Wasser – zu schützen. CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, hat sein Angebot in der Hausratversicherung verbessert und bietet ab sofort mit dem neuen Tarif ein deutlich optimiertes Leistungsspektrum an.
Einfache Produktgestaltung durch Basis- und Comfort-Tarif
Als marktführendem Direktversicherer ist es CosmosDirekt besonders wichtig, übersichtliche und klar verständliche Produkte anzubieten. So hat der Kunde die Möglichkeit, je nach Bedarf zwischen zwei Tarifvarianten zu wählen. Mit dem Basis-Schutz erhalten Kunden eine umfassende Grundabsicherung für ihren Hausrat. Der Comfort-Schutz umfasst darüber hinaus viele weitere Zusatzleistungen. Die neue Hausratversicherung bietet eine deutliche Erweiterung der Leistungen bei beiden Produktvarianten. So erhalten Kunden beispielsweise eine höhere Flexibilität bei der Absicherung von Fahrrädern. Eine weitere Neuerung ist, dass schon im Basis-Schutz Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, bis zu einer Höhe von 10.000 Euro mitversichert sind. Darüber hinaus wurden im Comfort-Schutz versicherte Kosten und Leistungen erhöht.
Individuelle Absicherungssumme für Fahrräder möglich
Nicht nur in Zeiten von E-Bike und Co. kann der Wert eines Fahrrads sehr hoch sein: Eine individuelle Absicherung gegen einen möglichen Diebstahl ist daher für viele Kunden wichtig. Mit dem neuen Tarif kann jetzt bei beiden angebotenen Tarifvarianten eine individuelle Absicherungssumme von bis zu 10.000 Euro gewählt werden. Versichert sind alle Fahrräder in einem Haushalt, inklusive Fahrradanhänger und nicht versicherungspflichtiger E-Bikes (Pedelecs).
Neuer Baustein: Umzugsschutz bei Privatumzug
Bei einem Umzug war der Hausrat auf dem Transportweg bislang nur versichert, wenn der Umzug durch ein Umzugsunternehmen durchgeführt wurde. Mit dem neuen Tarif erhalten Kunden des Comfort-Schutzes einen sogenannten Umzugsschutz: Auch bei einem privat organisierten Umzug ist der Hausrat so bis zu einer Höhe von 10.000 Euro auf dem Transportweg von der alten zur neuen Adresse versichert.
Wertgegenstände mit App dokumentieren
Dank der meinCosmosDirekt-App können Kunden über den Bilder-Upload Wertgegenstände und Fahrräder für die Hausratversicherung schnell und einfach dokumentieren. Darüber hinaus haben sie mit der App alle Informationen rund um ihre Versicherungen jederzeit und überall zur Hand und können ihre Verträge zudem einfach und bequem selbst verwalten.
Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/pressemitteilung-neuer-hausrattarif

Aktuelle Umfrage: Wer kennt die Leistungen seiner Zahnzusatzversicherung?
  • Ein Drittel der Deutschen mit Zahnzusatzversicherung (33 Prozent) weiß nicht, ob die Kosten von Parodontalbehandlungen zumindest teilweise übernommen werden. Das ergab eine aktuelle Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • 11 Prozent der Zahnzusatzversicherten wissen nicht, ob ihre Police die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung abdeckt.
  • Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, empfiehlt, sich vor dem Abschluss umfassend über die Leistungsdetails der Zahnzusatzversicherung zu informieren – und eine Police zu wählen, die zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Ob professionelle Zahnreinigung, umfangreiche Überkronung oder Wurzelkanalbehandlung: Nicht jede Zahnzusatzversicherung deckt diese Leistungen ab. Das Angebotsspektrum der Policen unterscheidet sich oft erheblich. Und somit variieren die Kosten, die auf die Patienten zukommen. Doch kennen die Versicherten die Leistungsdetails ihrer Zahnzusatzversicherung? Das zeigt die repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen zur Zahngesundheit“ im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Warum dieses Wissen wichtig ist und was Versicherte bei ihrer eigenen Zahngesundheit beachten sollten, erklärt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt.
Finanziell abgesichert durch die Zahnzusatzversicherung
Wer bei zahnmedizinischen Eingriffen Wert auf hochwertige Materialien und modernste Verfahren legt, ist mit einem zusätzlichen Versicherungsschutz gut bedient – oder muss tiefer in die Tasche greifen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen erstatten nur die durchschnittlichen Kosten einer Standardversorgung. „Eine Zahnzusatzversicherung kann den zu zahlenden Eigenanteil erheblich senken“, erklärt Nicole Canbaz. „Zusammen mit dem Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen verringern sich so die Kosten vieler zahnmedizinischer Behandlungen, die über den Leistungskatalog der Kasse hinausgehen.“ Dazu zählen beispielsweise die Zahnprophylaxe in Form einer professionellen Zahnreinigung, Zahnreparaturen mit hochwertigen Inlays und plastischen Zahnfüllungen sowie private Zusatzleistungen im Bereich der Wurzelkanal- und Parodontose-Behandlung.
Kostspielige Wissenslücken
Doch sind die Versicherten über die einzelnen Leistungen ihrer Police umfassend im Bilde? 33 Prozent der Befragten wissen nicht, ob ihre Zahnzusatzversicherung die Kosten für Paradontalbehandlungen zumindest teilweise übernimmt. Gut jeder Vierte (26 Prozent) ist unsicher, ob Behandlungen am Wurzelkanal abgedeckt sind. Um teure Überraschungen zu vermeiden, rät Nicole Canbaz, sich vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung über den richtigen Tarif zu informieren und Angebote zu vergleichen. Wurzelbehandlungen sind beispielsweise kein fester Bestandteil der Zahnzusatzversicherung und müssen vom Patienten teils selbst gezahlt werden – etwa wenn der Zahnarzt den betroffenen Zahn als nicht erhaltungswürdig einstuft. „Es ist ratsam, genau zu überlegen, welche Leistungen für den bestmöglichen individuellen Versicherungsschutz notwendig sind“, sagt Nicole Canbaz.
Zähne durch regelmäßige Vorsorge stärken
Zahlreiche Versicherungen übernehmen bestimmte Vorsorgekosten. Jedoch ist das nicht allen bekannt: 11 Prozent der Befragten mit Zahnzusatzversicherung wissen beispielsweise nicht, ob ihre Police zumindest einen Teil der Kosten für eine professionelle Zahnreinigung abdeckt. Die Expertin empfiehlt, vor dem Abschluss der Zahnzusatzversicherung darauf zu achten, dass zahnerhaltende Leistungen zum Angebotsspektrum gehören. „Die regelmäßige Prophylaxe inklusive professioneller Zahnreinigung ist eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme, die für viele Besitzer von Zahnzusatzversicherungen in der Regel kostenlos ist oder für die sie zumindest einen Zuschuss erhalten“, erklärt Nicole Canbaz.
Frühzeitig abschließen und geringere Beiträge sichern
Wird trotz sorgfältiger Putz- und Vorsorgemaßnahmen ein Zahnersatz notwendig, hilft der passende Versicherungsschutz. Die große Mehrheit der Befragten mit einer Zahnzusatzversicherung (94 Prozent) gibt an, dass zumindest ein Teil der Kosten für Zahnersatz übernommen wird. Mit der entsprechenden Police lassen sich Leistungen finanzieren, die über die Grundversorgung der gesetzlichen Kassen hinausgehen, wie beispielsweise Implantate. Doch mit dem Abschluss sollte man nicht zu lange warten: „Grundsätzlich profitieren junge Leute von günstigeren Beiträgen in der Zahnzusatzversicherung, insbesondere wenn sie gesunde Zähne haben“, sagt Nicole Canbaz. „Besteht bereits Behandlungsbedarf, ist der Abschluss einer Versicherung entweder nicht mehr möglich oder nur noch mit Zuschlägen.“
(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Zahngesundheit“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.003 Personen ab 18 Jahren befragt.
Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-kostenübernahme

Smarter Versicherungsschutz: Barmenia ergänzt digitales Park-Angebot „Park and Joy“ der Deutschen Telekom

Mit der App „Park and Joy“ können Parkplätze nicht nur bequem bezahlt werden – die Barmenia bietet mit dem Baustein „ParkProtect“ ab sofort einen umfassenden Versicherungsschutz bei Parkschäden mit Fahrerflucht.

Mit „Park and Joy“ nicht nur bequem, sondern auch sicher parken: Die Barmenia bietet mit dem Baustein „ParkProtect“ ab sofort einen umfassenden, auf dem deutschen Markt einzigartigen Versicherungsschutz bei Parkschäden mit Fahrerflucht.
Durch Parkrempler mit Fahrerflucht entstehen laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) jedes Jahr Millionenschäden. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom schafft die Barmenia ein neues und sicheres Parkerlebnis. Die App „Park and Joy“ bietet dem Nutzer vier verschiedene Parktarife an. Ganz einfach kann ein Parkplatz mit dem Smartphone in den teilnehmenden Kommunen gebucht und bezahlt werden. Ab sofort wird der Comfort-Tarif um den smarten Versicherungsschutz „ParkProtect“ ergänzt. Dieser Parktarif „Comfort plus ParkProtect“ kostet 3,98 Euro pro Monat (zahlbar via Kreditkarte in der App). Er bietet – zusätzlich zur Navigation zum freien Parkplatz und der nachträglichen Verlängerung oder sogar Verkürzung der Parkzeit – auch den Parkschadenschutz. ParkProtect schützt auf jedem Parkplatz, der über die „Park and Joy“-App der Deutschen Telekom gebucht wird. Mit diesem Zusatzbaustein sind Parkschäden innerhalb des gebuchten Parkzeitraumes bis zu einem Betrag von 5.000 Euro abgedeckt. Damit ist ParkProtect der erste Parkschadenschutz auf dem deutschen Markt, der über eine App zum Parkticket gebucht werden kann.
Wer bereits eine Vollkaskoversicherung hat, kann diese bei einem Parkschaden mit Fahrerflucht in Anspruch nehmen. Trotzdem bleibt der Betroffene auf Kosten sitzen wie z. B. die Selbstbeteiligung und die Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse. „ParkProtect“ schützt auch hier: Die Barmenia übernimmt die Selbstbeteiligung (bis 5.000 EUR) und den Mehrbeitrag durch die Rückstufung für drei Jahre. Ein Parkschaden kann einfach und schnell über die „Park and Joy“-App gemeldet werden. Die Meldung geht digital bei der Barmenia ein. Anschließend nimmt ein Kundenbetreuer umgehend Kontakt zum Versicherten auf und kümmert sich um die Abwicklung.
Highlights von ParkProtect

  • Schützt vor Parkschäden durch Unbekannte (Fahrerflucht)
  • Gilt auf allen über „Park and Joy“ gebuchten Parkplätzen
  • Leistung ohne bestehende Vollkasko: Übernahme der Reparaturkosten bis 5.000 EUR (Selbstbeteiligung150 EUR)
  • Leistung bei bestehender Vollkasko: Übernahme der Vollkasko-Selbstbeteiligung bis 5.000 EUR. Ausgleich des Mehrbeitrages wegen der Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse für 3 Jahre

Weitere Informationen zum Projekt:
https://barmenia.de/de/produkte/sachversicherung/kfz-versicherung/parkprotect.xhtml
https://www.parkandjoy.de/

Atradius-Analyse: Fünf Chancenmärkte für deutsche Exporteure in diesem Jahr

Atradius sieht in diesem Jahr Bulgarien, Marokko, Indonesien, Vietnam und Peru als aussichtsreiche Märkte für deutsche Exporteure. Laut einer aktuellen Analyse des Kreditversicherers versprechen die fünf Länder – trotz der derzeitigen Unsicherheiten für die weltweite Wirtschaft – vielfältige Geschäftschancen für international tätige Unternehmen. Schlüsselfaktoren hierfür sind unter anderem ein solides Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP), ein flexibler Wechselkurs, der die Auswirkungen von Volatilitäten an den Finanzmärkten abfedern kann, sowie zunehmende Investitionen in den Ländern – unter anderem in die Infrastruktur. Das geht aus dem aktuellen Atradius-Bericht „Promising emerging markets for 2019“ hervor.  
„Die Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums bekommen auch die Schwellenländer zunehmend zu spüren“, sagt Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius. „Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, das Abkühlen der chinesischen Konjunktur sowie eine strengere Geldpolitik seit der zweiten Jahreshälfte 2018 sorgen für Verunsicherung. Es gibt aber auch Märkte, die sich trotz dieser Hemmnisse gut entwickeln und sich durch ein stabiles Wachstum auszeichnen. Hier bestehen weiterhin gute Geschäftsperspektiven für deutsche Unternehmen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Firmen die ausländischen Märkte gut kennen und sich gegebenenfalls gegen unerwartete Risiken wie Forderungsausfälle absichern.“
Bulgarien: vielversprechender Markt in Osteuropa
Bulgariens Wirtschaft entwickelt sich überdurchschnittlich gut im osteuropäischen Vergleich. Das BIP des Landes steigt in diesem Jahr voraussichtlich um 3,5 %, nachdem es bereits 2018 um 3,3 % zugelegt hat. Der Ausblick bleibt positiv bei steigender Inlandsnachfrage und zunehmenden Investitionen. Ein höheres verfügbares Einkommen lässt auch die Nachfrage nach ausländischen Produkten ansteigen. Chancen ergeben sich für Exporteure vor allem in den Branchen Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, dem Maschinenbau und dem Chemiesektor.
„Bulgarien ist ein vielversprechender Markt mit guten Aussichten. Aufgrund der Geschäftskultur des Landes ist es aber nicht immer einfach für ausländische Unternehmen, erfolgreich in Bulgarien zu wachsen. Unter anderem ist die Korruption in dem Land immer noch ein Problem, auch wenn Reformen bereits eingeleitet wurden. Wir sind seit 2018 mit einem eigenen Büro und einem erfahrenen Team von Risikospezialisten in Sofia präsent, um unsere Kunden optimal vor Ort zu unterstützen“, sagt Thomas Langen.
Marokko: BIP-Wachstum von 3,3 % in diesem Jahr erwartet
Aktuellen Prognosen zufolge erhöht sich auch das Wirtschaftswachstum Marokkos in diesem Jahr. Nach 2,8 % in 2018 erwartet das nordafrikanische Land 2019 ein BIP-Plus von 3,3 %. Die Konjunkturaussichten bleiben positiv, was zum Teil auf einen Anstieg der landwirtschaftlichen Produktion sowie auf eine gut funktionierende verarbeitende Industrie zurückzuführen ist. Auch die politische Situation ist insgesamt relativ stabil und dürfte es in naher Zukunft trotz zuletzt erhöhter sozialer Spannungen auch bleiben. Marokko verzeichnet vor allem ein starkes Wachstum auf dem Markt für erneuerbare Energien. Daneben prosperiert der Tourismussektor. Positiv ist auch die Nachfrageentwicklung bei Anbietern von elektronischen Maschinen und Autoteilen, Bekleidungsproduzenten sowie Düngemittelherstellern.
Asien: Vietnam und Indonesien stechen positiv hervor
In Asien sieht Atradius derzeit Indonesien und Vietnam als vielversprechendste Schwellenländer. Zwar bekommt auch die indonesische Wirtschaft die Abkühlung der chinesischen Konjunktur in Form einer geringeren Auslandsnachfrage zu spüren. Das Land kann den Rückgang der Ausfuhren aber dank seiner starken Inlandsfrage kompensieren. Im Vorfeld der im Frühjahr anstehenden Wahlen wurden zudem die Staatsausgaben erhöht. Dies wirkt sich positiv auf den inländischen Konsum aus. Auch die Auslandsinvestitionen dürften in dem aktuell positiven Geschäftsklima weiterhin stark wachsen. Die chancenreichsten Sektoren für Exporteure sind laut Atradius-Analyse Konsumgüter, Lebensmittel und Getränke, Chemie und Kunststoffe sowie der Maschinenbau.
In Vietnam gibt es aufgrund der steigenden Kaufkraft ebenfalls einen starken Konsumzuwachs. Einen weiteren positiven Impuls für die Konjunktur erwartet das Land zudem vom Abschluss des Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union. Obwohl Vietnam vom Handelsstreit zwischen den USA und China erheblich betroffen ist, könnte das Land in gewissem Umfang auch von dem Konflikt profitieren. So könnten Vietnams Textilunternehmen beispielsweise Marktanteile der chinesischen Konkurrenz gewinnen, da sich die Kosten der chinesischen Firmen aufgrund des Handelsstreits mit den USA erhöhen. Im Lebensmittel- und Getränkebereich gibt es ebenfalls viele Geschäftschancen für ausländische Unternehmen. Hier wird die Nachfrage insbesondere von dem jungen vietnamesischen Bevölkerungsteil getrieben. Weiterhin bietet Vietnams Chemiesektor vor dem Hintergrund zunehmender Bauaktivitäten und Infrastrukturmaßnahmen ebenfalls viel Potenzial.
Peru: Stabile Volkswirtschaft in Südamerika
Peru gilt innerhalb Südamerikas als überdurchschnittlich stabiler Markt mit einer erwarteten BIP-Wachstumsrate von rund 4 % in diesem Jahr. Die Regierung verfolgt eine insgesamt unternehmensfreundliche Politik, obwohl die Fortschritte bei den strukturellen Wirtschaftsreformen relativ langsam sind. Große Wachstumsaussichten bietet derzeit die peruanische Grundstoffindustrie. Die allgemeinen Exportmöglichkeiten nach Peru werden durch die liberale Handelspolitik des Landes unterstützt. Dies hilft dem Andenstaat auch, seine Anfälligkeit bei Rohstoffpreisschwankungen zu verringern. Peru hat Handelsabkommen unter anderem mit den USA, der EU, China sowie den Mercosur-Staaten geschlossen, die die Entwicklung des Landes ebenfalls positiv beeinflussen.

Gothaer: Elektronische Gesundheitsakte Vivy freigeschaltet

Die Gothaer geht den nächsten erfolgreichen Schritt als Gesundheitsdienstleister und baut ihr innovatives Gesundheits- und Versorgungsangebot weiter aus. Kunden der Gothaer Krankenversicherung können ab sofort die elektronische Gesundheitsakte Vivy als App nutzen. Damit haben die Kunden ihre medizinischen Daten und Dokumente jederzeit griffbereit, zusätzlich werden verschiedene praktische Funktionen geboten. Neben der Gothaer unterstützen weitere private und gesetzliche Kassen die Vivy-App.        
Kunden der Gothaer Krankenversicherung gewinnen wertvolle Zeit. Sie können dem behandelnden Arzt per Vivy-App sofort ihre Gesundheitsdaten wie Röntgenbilder, Laborwerte oder Arztberichte zur Verfügung stellen, die Behandlung kann schneller und zielgerichteter ausgeführt werden. Der Patient entscheidet dabei immer selber, wer welche Unterlagen sehen darf. Über die App kann der Patient ebenso seine Daten bei teilnehmenden Ärzten oder Kliniken elektronisch anfordern.
Zusätzlich bietet Vivy eine Arztsuche, Erinnerungen an Vorsorgetermine, einen digitalen Impfpass mit Erinnerungsfunktion sowie einen Medikationsplan mit Wechselwirkungscheck. Die Vivy-App steht allen Vollversicherten Kunden der Gothaer Krankenversicherung in vollem Umfang kostenlos zur Verfügung.
„Wesentlich für die Entscheidung für Vivy war dabei die Innovationsstärke des jungen Start-ups, kombiniert mit der Gemeinschaft der Partner aus gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen“, so der Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung,  Oliver Schoeller. „Vivy entwickelt sich zu einem Standard und erreicht schon jetzt mehr
Nutzer als jede andere Gesundheitsakte.“
Über Vivy
Die Vivy GmbH hat ihren Sitz in Berlin und wurde von Christian Rebernik (CEO) und Rowanto Rowanto (CTO) gegründet. Sie hat den Anspruch, sich zu einer umfassenden Gesundheitsplattform zu entwickeln, mit deren Hilfe Millionen von Menschen ihre Gesundheit aktiv gestalten können.
Über die Gothaer
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. Versicherten eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden und vielfältige digitale Services und Angebote.
 

Last-minute eine Veranstalter-Haftpflicht abschließen: App der Mannheimer einsatzbereit

Wer gelegentlich selbst Konzerte oder Musikevents veranstaltet, der kennt diese Situation vielleicht: es ist früher Abend, kurz vor „Doors open“ und plötzlich dieser siedend heiße Gedanke an die vergessene Veranstalter-Haftpflichtversicherung. Mist! Jetzt schnell noch den Versicherungsschutz organisieren. Vergeblich, alle schon im Feierabend. Jetzt hilft nur noch hoffen, dass nichts passiert…
Das kann ordentlich schiefgehen.
Erfahrungsgemäß denken Gelegenheits-Veranstalter oftmals erst sehr spät an die Versicherung ihres Events. Die I’M SOUND Veranstalterhaftpflicht-App wurde speziell für solch einen kurzfristigen (Not-) Fall entwickelt. Innerhalb von wenigen Klicks kann die Haftpflichtversicherung auch noch bis kurz vor Beginn des Konzerts oder der Musikveranstaltung mit max. 500 erwarteten Besuchern per App oder im Web abgeschlossen werden.
Eine Veranstalterhaftpflicht schützt den Veranstalter vor z.B. Brandschäden durch eine defekte Lichtanlage, vor Schäden, die der Veranstalter beim Bühnenaufbau oder -abbau verursacht. Ebenso, wenn ein Besucher über ein unsachgemäß verlegtes Kabel stürzt und sich verletzt.
Die App ist im Google Play Store und AppStore unter „I’M SOUND“ zu finden.
Hintergrund:
Die Mannheimer Versicherung AG ist spezialisiert auf individuelle Versicherungslösungen für anspruchsvolle Privatkunden und mittelständische Firmenkunden. Für unsere Zielgruppen haben wir hochqualitative Markenprodukte entwickelt, zum Beispiel ARTIMA für Künstler und Kunstsammler, BELMOT für Oldtimerbesitzer und I’M SOUND für Sound-Equipment.
Mit einigen unserer Marken gehören wir zu den führenden Versicherern in Deutschland. Mit SINFONIMA sind wir einer der führenden Musikinstrumentenversicherer. Mehr als die Hälfte aller Juweliere in Deutschland haben sich für VALORIMA entschieden. Mit PRIGOM ist die Mannheimer einer der maßgeblichen Versicherer von Golfplätzen.
Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Mannheim bieten wir unsere Produkte auf dem deutschen Markt, in anderen EU-Ländern und in der Schweiz an.
Die Mannheimer Versicherung AG erzielte im Geschäftsjahr 2017 Beitragseinnahmen von 352 Mio. Euro und betreute rund 823.300 Versicherungsverträge. Sie beschäftigte 2017 im Durchschnitt 622 Mitarbeiter. Im Außendienst arbeitet sie mit ca. 300 selbstständigen AgenturPartnern sowie 2.500 Maklern zusammen.
Sie ist Teil des Continentale Versicherungsverbundes auf Gegenseitigkeit, der mit 3,8 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 7.500 Menschen im Innen- und Außendienst zu den großen deutschen Versicherern zählt.
Sie möchten keine Informationen von der Mannheimer Versicherung AG mehr erhalten? Kurze Antwort an die Absenderadresse genügt.

BARMER-Hotline gibt Tipps gegen Zeckenplage

Exakt 583 Menschen sind in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts im vergangenen Jahr an FSME erkrankt. Übertragen wird die Krankheit durch Zecken, die jetzt wieder aktiver werden. Gefährdet sind vor allem Menschen in Bayern, Baden-Württemberg sowie den südlichen Teilen von Hessen und Thüringen. „Zecken sind Überlebenskünstler, die auch längere kalte Phasen gut überstehen können. Daher sollte sich jeder, der jetzt die Natur wieder mehr genießen will, vor ihnen schützen“, rät Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. Was Spaziergänger, Freizeitsportler, Gärtner und Eltern beachten sollten, können sie ab morgen bei einer eigens zum Thema „Zeckenschutz“ von der BARMER eingerichteten Hotline erfahren.

Teledoktor steht jedermann offen

Beim BARMER-Teledoktor bekommen Interessierte vielfältige Hinweise, wie Zecken den Menschen gefährden, und Empfehlungen für zeckensichere Kleidung. Sie erfahren, wie man eine Zecke sicher entfernen kann, wenn sie sich trotz aller Vorsicht auf der Haut verbissen hat und welche Körperstellen man besonders gezielt nach den winzigen ungebetenen Gästen absuchen sollte. Außerdem weist der Teledoktor auf Symptome hin, die auf eine Infektion mit FSME-Viren hindeuten können. „Achten sollte man zunächst auf allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber oder Kopfschmerzen, die etwa sieben bis 14 Tage nach der Infektion durch einen Zeckenstich auftreten können“, so Petzold. Wer in Risikogebieten lebt, sollte sich daher möglichst mit einer Schutzimpfung wappnen, die von den Krankenkassen bezahlt werde. BARMER-Versicherte könnten sich auch impfen lassen, wenn sie Urlaub in einem Risikogebiet machen wollen.

Fast jeder zehnte Vermittler will Versicherungsgeschäft aufgeben

Knapp jeder zehnte Vermittler (9 Prozent) will das eigene Versicherungsgeschäft aufgrund des gestiegenen Verwaltungsaufwands im Zuge der IDD-Reform aufgeben. Zu diesem Ergebnis kommt das 11. Vermittlerbarometer des AfW Bundesverbands Finanzdienstleistung.
Die IDD-Umsetzung macht der großen Mehrheit der Versicherungsvermittler in Deutschland erheblich zu schaffen: 90 Prozent der Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler in Deutschland melden einen gestiegenen (Zeit-)Aufwand für die Terminierung, Vorbereitung und Dokumentation von Kundengesprächen durch die Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive). Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung im Rahmen des 11. AfW-Vermittlerbarometers.
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sehen aufgrund dieses Verwaltungsaufwands „eine zwingend notwendige Umstellung der Arbeitsprozesse“, berichtet der AfW. Für ein Drittel der Befragten (35 Prozent) ist eine Folge der IDD, dass sie sich nur noch auf bestimmte Produkte konzentriert.
Und nicht wenige Vermittler ziehen noch viel deutlichere Konsequenzen:
Gut jeder Zehnte (9 Prozent) will sein Versicherungsvermittlungsgeschäft nach Paragraf 34d Gewerbeordnung komplett aufgeben.
Doch offenbar herrscht bei vielen Vermittlern auch ein hohes Maß an Gelassenheit vor: So meinen zwar rund 48 Prozent der Befragten, dass sich ihre Arbeit mit der IDD sehr wohl verändert habe, fast ebenso viele – knapp 43 Prozent – sind aber nicht dieser Meinung: sie sehen keine Veränderung.

„Wenn über 40 Prozent der Vermittler angeben, dass sich durch die IDD ihr Arbeitsalltag nicht verändert habe, dann werden wir noch mehr Aufklärungsarbeit machen müssen“, stellt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher fest.

Anlass hierzu biete das Inkrafttreten der neuen Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung am 20. Dezember 2018 mit ihren neuen Regelungen etwa zur Erstinformation, zum Beschwerdemanagement sowie zur regelmäßigen Weiterbildung, ergänzt Rottenbacher.
Positiv im Zuge der IDD sei, so der AfW weiter, dass sich bei 32 Prozent der Befragten die Rechtssicherheit erhöht habe. Allerdings machen nur 7 Prozent der Vermittler ein verbessertes Image beim Kunden aus.
Hintergrund:
84 Prozent der 1.340 Befragten sind als Versicherungsmakler registriert. Das Durchschnittsalter beträgt 53,42 Jahre. 63 Prozent treten als Einzelkaufleute auf und durchschnittlich arbeiten die Vermittler mit zwei Pools und/oder Verbünden zusammen.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

VOLKSWOHL BUND gehört zu den besten Arbeitgebern in Deutschland

Bestes Ergebnis in Dortmund über alle Branchen
Die Dortmunder VOLKSWOHL BUND Versicherungen zählen auch 2019 zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.
Daszeigt eine aktuelle Studie des Magazins „Focus Business“. In der Kategorie „Mittelgroße Versicherungen und
Krankenkassen“ kommt der VOLKSWOHL BUND auf den 1. Platz. Und bezogen auf den Standort Dortmund ist das
Unternehmen jetzt schon zum fünften Mal in Folge die Nummer 1. In der Gesamtwertung erreicht der VOLKSWOHL
BUND unter allen Unternehmen aller Branchen in ganz Deutschland Platz 51.
„Das ist ein tolles Ergebnis. Wir freuen uns sehr darüber und danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mitgemacht
haben“, sagt Stephan Tocholski, Personalchef der VOLKSWOHL BUND Versicherungen. „Wir arbeiten laufend daran, die
Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter weiter zu verbessern und unsere Aufgaben als Arbeitgeber vorbildlich zu erfüllen“,
betont Stephan Tocholski. „Auszeichnungen wie diese zeigen uns, dass wir mit unseren Bemühungen auf dem richtigen Weg sind.“
Einmal im Jahr ermittelt Focus Business die 1000 besten Arbeitgeber Deutschlands ab einer Firmengröße von 500
Mitarbeitern. In die Studie 2019 flossen über 143.000 Arbeitgeber-Beurteilungen ein.
Das Marktforschungsinstitut Statista hat dafür Arbeitnehmer in ganz Deutschland online befragt. Die wichtigste Frage dabei: Ob
der Mitarbeiter bereit wäre, seinen Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Darüber hinaus flossen Bewertungen von Mitgliedern des
Berufsnetzwerks „Xing“ in das Ergebnis ein. Auch Urteile von Beschäftigten auf der Bewertungsplattform „kununu“ wurden
berücksichtigt. Die Vorjahresergebnisse wurden, wenn auch mit einer geringeren Gewichtung, ebenfalls berücksichtigt.
Die jetzt veröffentlichte Studie lief von Juni bis Juli 2018. Focus Business berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich über
die Ergebnisse des Rankings.

Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Vielmehr haften sie unter Umständen auch dann, wenn jemand den auf ihn zulaufenden Hund von sich fernhalten will und sich dabei verletzt. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), weist auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz (1 U 599/18) hin.
Geklagt hatte ein Jogger, der mit seiner angeleinten Hündin durch einen Wald lief. Als ein nicht angeleinter Hund auf die beiden zurannte, rief er dem sich nicht in Sichtweite befindlichen Hundehalter zu, seinen Hund anzuleinen. Da der Halter jedoch nicht zur Stelle war und der Hund nicht zu seinem Herrchen zurückkehrte, nahm der Jogger einen Ast, um den Hund von sich fernzuhalten. Dabei rutschte er aus und verletzte sich, sodass mehrere Operationen notwendig waren. Mit der Klage machte er Schmerzensgeld und seine Vermögensschäden gegen den Hundehalter geltend und war damit erfolgreich.
Das Gericht hob zum einen auf die bestehende Gemeindeverordnung ab, wonach Hunde außerhalb bebauter Ortslagen umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen seien, wenn sich andere Personen nähern. Zum anderen sah es den Jogger für berechtigt an, den sich nähernden Hund auf Abstand zu halten, weil er auf die Schnelle nicht erkennen konnte, welche Gefahr von ihm ausging. Da er sich dabei verletzte, musste der Hundehalter für alle Folgen haften und Schmerzensgeld zahlen.
Die Württembergische Versicherung rät in diesem Zusammenhang allen Hundehaltern, eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Sie schützt umfassend vor den Ersatzansprüchen bei den unterschiedlichsten Schadenfällen, die der eigene Hund verursacht. In den Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen sind Hundehalter laut Gesetz zum Abschluss einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung verpflichtet.
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W)
1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Als börsennotierter Konzern mit Sitz in Stuttgart verbindet die W&W-Gruppe die Geschäftsfelder Wohnen, Versicherung und brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Dabei setzt sie auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Derzeit arbeiten rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst für die W&W-Gruppe.

Versicherungsgruppe die Bayerische startet umfassende neue Grundfähigkeiten-Versicherung

Die Bayerische führt unter dem Namen „ExistenzPlan“ eine neuartige Grundfähigkeitenversicherung ein. Der ExistenzPlan der Versicherungsgruppe bietet gleich mehrere und einzigartige Vorteile für die Versicherten: Man erhält die Leistungen, wenn man eine versicherte Grundfähigkeit für voraussichtlich sechs Monate verliert oder bereits so lange verloren hat – damit profitieren die Kunden von einer frühen finanziellen Sicherheit. Damit ergänzt die Bayerische ihre mehrfachausgezeichneten Lösungen rund um die Einkommenssicherung.
Eine weitere Besonderheit: Gerade junge Leute und sogar Kinder ab drei Jahren können mit ExistenzPlan den Schutz ihrer Arbeitskraft und ihres Einkommens sehr früh planen. Wer dann nach dem Jobeinstieg eine konkrete Berufstätigkeit absichern möchte, dem ermöglicht ExistenzPlan den Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung der Bayerischen – und das ohne weitere Gesundheitsprüfung. Der mögliche Verlust des Pkw-Führerscheins aus gesundheitlichen Gründen ist zudem immer mitversichert.
„Wie wichtig die eigenen Grundfähigkeiten sind, merkt man oft erst, wenn man eine verloren hat – dann muss man das ganze Leben umorganisieren. In diesem Fall ist es gut, einen Schutz wie den ExistenzPlan der Bayerischen zu haben“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. „Wir haben uns angestrengt, um eine weitreichende und zugleich flexible Absicherung anzubieten, die alle Lebenslagen der Kunden optimal abdeckt und die unseren Anspruch als innovativer Anbieter moderner biometrischer Lösungen unterstreicht. Und wir wollen mit diesem Angebot Leistungssieger im Wettbewerb sein – denn das ist unser Anspruch in allen Bereichen der Einkommenssicherung.“
Der ExistenzPlan bietet zwei erstklassige Tarife. Der Tarif „ExistenzPlan aktiv“ umfasst 17 Grundfähigkeiten. Der Tarif „ExistenzPlan kreativ“ leistet neben den 17 Aktiv-Fähigkeiten bei dem Verlust weiterer die drei Grundfähigkeiten „Schreiben“, „Tastatur benutzen“ und „Intellekt“. Er ist ideal für alle Kreativen (Schauspieler, Blogger, Künstler) und Menschen, die viel am Computer zu tun haben oder alle, die ebenfalls geistige Fähigkeiten absichern wollen.
Zusätzlich können die Kunden unter drei Optionen wählen, um die Absicherung noch besser an den persönlichen Lebensplan anzupassen. Für all diejenigen, die viel Fahrradfahren oder den öffentlichen Nah- und Fernverkehr nutzen, ist der Baustein „Mobilität“ spannend. Die Option „Infektion“ richtet sich vor allem an medizinische und soziale Berufe sowie Tätigkeiten im Lebensmittelumfeld und greift, wenn man aufgrund einer Infektion nach behördlicher Anordnung ein vollständiges Tätigkeitsverbot erhält. Die dritte Option „Psyche“ tritt in Kraft, falls man an schwerer Depression oder Schizophrenie erkrankt.
ExistenzPlan leistet bei dem Verlust von klar definierten körperlichen oder geistigen Fähigkeiten und eignet sich für viele verschiedene Zielgruppen. Die Leistungsvoraussetzungen wie beispielsweise „nicht mehr greifen oder heben können“ sind für körperlich tätige Personen, wie beispielsweise Handwerker oder Pflegepersonal, sehr alltagsrelevant und somit gut nachvollziehbar. Berufe wie Schauspieler, Blogger, Künstler, Flugpersonal erhalten mit ExistenzPlan ebenfalls eine passende Einkommensabsicherung. Auch für Angestellte in Familienbetrieben oder Selbständige ist die neue Grundfähigkeitenversicherung sehr hilfreich, da die Themen „konkrete Verweisung“, „Umorganisation“ oder „Hinzuverdienstgrenzen“ bei der Grundfähigkeitenversicherung im Vergleich zu der BU-Versicherung keine Rolle spielen.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund 500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.

Neues gemeinsames bAV-Angebot – UniRendite von R+V und Union Investment

Die R+V Versicherung und Union Investment haben ein weiteres gemeinsames Produkt vorgestellt: Die R+V-Direktversicherung UniRendite ist eine betriebliche Altersversorgung (bAV) in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung.
Die Betriebsrente gewinnt als Baustein für die Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Mit der neuen R+V-Direktversicherung UniRendite stellen die R+V Versicherung und Union Investment eine zeitgemäße bAV-Produktlösung vor. Sie bietet eine garantierte Versicherungsleistung mit der Chance auf eine überdurchschnittliche Rendite – bei zugleich maximalem Komfort. Denn die Kunden können von den Ertragschancen der Kapitalmärkte profitieren, ohne sich um Wertverluste Gedanken machen zu müssen. Die R+V-Direktversicherung UniRendite kombiniert dabei die Vorteile aus zwei Welten: die Steuer- und Sozialversicherungsvorteile und rechtlichen Anforderungen einer betrieblichen Altersversorgung mit einer modernen Anlageform.
Garantie plus Ertragschancen
Das Prinzip der R+V-Direktversicherung UniRendite: So viel Sicherheit wie erforderlich und so viele Ertragschancen wie möglich. Deshalb kombiniert das Anlagekonzept drei Komponenten, die je nach Marktsituation dynamisch auf- bzw. abgebaut werden: das Sicherungsvermögen der R+V Lebensversicherung AG, den Garantiefonds „UniGarant80: Dynamik“ sowie den Fonds „UniNachhaltig Aktien Global“ von Union Investment. Ein dynamischer Umschichtungsmechanismus stellt dabei sicher, dass die zugesagte Garantieleistung zum Rentenbeginn zur Verfügung steht. Die jeweils für die Sicherstellung der Garantie nicht benötigten Mittel fließen in den Fonds „UniNachhaltig Aktien Global“ und können die Rendite des Vertrags zusätzlich erhöhen.
Betriebsrente pushen, Mitarbeiter binden
Gerade für das Firmenkunden-Geschäft der Genossenschaftsbanken als Partner von R+V und Union Investment eröffnet das neue Produkt große Chancen: „Unsere neue Direktversicherung ist insbesondere für Unternehmen interessant, die ihre Mitarbeiter langfristig an sich binden wollen. Sie bietet den Beschäftigten attraktive Möglichkeiten, eine renditestarke zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Gerade für jüngere Arbeitnehmer ist das sehr interessant“, erläutert Claudia Andersch, Vorstandsvorsitzende der R+V Lebensversicherung AG. Schon heute ist R+V einer der wichtigsten Anbieter von betrieblicher Altersversorgung: „Fast ein Viertel aller jährlichen bAV-Neubeiträge in Deutschland geht zu R+V.“
„Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes ist es wichtig, kapitalmarktorientiert vorzusorgen. Hier setzt unser neues Produkt an, das besonders stark auf renditeorientierte sowie auf nachhaltige Anlagen setzt. Damit haben die genossenschaftlichen Banken nun erstmals die Möglichkeit, ihren Firmenkunden eine leistungsstarke betriebliche Vorsorgelösung mit hundertprozentiger Beitragsgarantie bei Rentenübergang anzubieten“, ergänzt Dr. Daniel Günnewig, Geschäftsführer bei Union Investment.
R+V und Union Investment kooperieren bereits bei etlichen Produktangeboten. So stellten die beiden Unternehmen im Frühjahr 2018 in der betrieblichen Altersversorgung gemeinsam das erste Angebot für eine Branchenlösung in Form einer Zielrente vor.

R+V und Union Investment präsentieren neues gemeinsames bAV
R+V und Union Investment präsentieren neues gemeinsames bAV
Smart Payment-Studie: Europäische Zahlungslösung Bluecode schlägt Apple Pay und Google Pay

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv 15 Smart-Payment-Anbieter aus Verbrauchersicht getestet. Vor Kurzem präsentierte das unabhängige Hamburger Marktforschungsinstitut die Ergebnisse der Studie „Smart Payment 2019“ für die drei Anwendungsbereiche „Im Geschäft bezahlen“, „Online-Zahlung“ und „Zahlung unter Freunden“. Die gesamteuropäische Mobile-Payment-Lösung Bluecode, deutschlandweit unter anderem bei Galeria Kaufhof und Globus im Einsatz, wurde in der Kategorie „Im Geschäft bezahlen“ zum Testsieger gekürt – noch vor Apple Pay und Google Pay.
Bluecode ermöglicht das bargeldlose Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Mehrwertservices nach europäischen Datenschutzregeln. Nach dem Gewinn der „Goldenen Transaktion“ in der Kategorie Kundennutzen auf der Berliner Fachkonferenz Payment Exchange wird das erste europaweit gültige Mobile-Payment-System nun erneut für seine Kundenorientierung ausgezeichnet: „In der Produktkategorie „Im Geschäft bezahlen“ erreicht Bluecode mit dem Qualitätsurteil ‚gut‘ das beste Ergebnis – noch vor Apple Pay und Google Pay. Der Anbieter erzielt in allen drei Teilbereichen Internetauftritt, Information und Einstieg sowie Nutzungserlebnis gute Ergebnisse. Die Website überzeugt mit einem hohen Informationswert; die Nutzung der Payment-Lösung gestaltet sich einfach und komfortabel“, heißt es in der Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität, das die „Smart Payment 2019“-Studie im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat.
Kunden und Händler profitieren von mobilem Bezahlen und digitalen Mehrwerten
„Das tolle Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mobiles Bezahlen ist besonders nützlich, wenn es zusätzliche Mehrwerte bietet, die über die eigentliche Zahlung hinausgehen. Daher bauen wir die Mehrwertservices für Kunden und Händler laufend aus. Wenn der blaue Barcode am Handydisplay vom Kassierer gescannt wird, können Kunden damit nicht nur den Einkauf bargeldlos bezahlen und einen digitalen Beleg erhalten, sondern automatisch auch mit ihrer digitalen Kundenkarte Treuepunkte sammeln oder an Bonusprogrammen der Händler teilnehmen“, sagt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, und erklärt: „Wir ermöglichen es unseren Handelspartnern, digitale Stempelkarten, Punkteprogramme, Lotterien oder Kundenkarten-Verknüpfungen direkt über Bluecode abzuwickeln und treue Kunden mit Gutscheinen, Rabatten und Cashback-Aktionen am Smartphone zu belohnen. Da wir zusätzlich die chinesische Alipay-Technologie integriert haben, können Händler sowohl von europäischer als auch von chinesischer Kaufkraft profitieren.“
Führende Handelsketten unterstützen europaweiten Rollout von Bluecode
Nach dem Scan des Barcodes an der Registrierkasse des Händlers wird der Betrag vom Girokonto des Users abgebucht, Mehrwerte werden dem Nutzer sofort gutgeschrieben. Das mobile Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und für User kostenlos über die Bluecode-App sowie zahlreiche weitere Apps. Führende Handelsketten wie die Rewe-, die Galeria Kaufhof- und die Spar Österreich-Gruppe und mehr als 100 europäische Partnerbanken unterstützen bereits den europaweiten Rollout von Bluecode und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking- und Retail-Apps. In den letzten Monaten starteten beispielsweise alle Galeria Kaufhof-Filialen und alle Globus SB-Warenhäuser deutschlandweit mit dem neuen Bezahlservice. In Österreich können Kunden bereits bei mehr als 85% der Lebensmitteleinzelhändler und bei tausenden weiteren Akzeptanzstellen per Bluecode bezahlen.
DISQ testete drei Monate lang verdeckt aus Kundenperspektive
Die Studie „Smart Payment 2019“ wurde im Zeitraum November 2018 bis Januar 2019 durch unangekündigte Mystery-Tests des Deutschen Instituts für Service-Qualität durchgeführt. Geschulte Tester, die als Kunden auftraten, analysierten neben den Internetauftritten der 15 Smart-Payment-Anbieter insbesondere die Kundenerlebnisse bei der Information über die Zahlungslösung sowie beim Einstieg und bei der Online- und App-Nutzung der Zahlungslösung. Die drei Kriterien „Internetauftritt“, „Information und Einstieg“ sowie „Nutzungserlebnis“ flossen gleichermaßen in das Gesamtergebnis ein.
Die Zusammenfassung der Studie „Smart Payment 2019“ ist kostenlos online abrufbar: https://disq.de/2019/20190213-Smart-Payment.html

BDV KRITISIERT ZWANGSÜBERTRAGUNG VON LEBENSVERSICHERUNGEN AUF RUN-OFF-GESELLSCHAFT

LIECHTENSTEINISCHE AUFSICHTSBEHÖRDE ÜBERFÜHRT VERTRÄGE AUF SKANDIA
Wie das Versicherungsjournal heute berichtet, hat die liechtensteinische Aufsichtsbehörde veranlasst, dass die Bestände der Wealth-Assurance AG und ihrer Tochtergesellschaft Valorlife Lebensversicherungs-AG mit sofortiger Wirkung auf die Skandia Leben (FL) AG übertragen werden. Dieser Run-Off-Versicherer ist wiederum bekannt als Unternehmen mit besonders hoher Beschwerdequote. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) kritisiert dieses Vorgehen. „Ein weiterer Schritt in die Verwahrlosung der Lebensversicherungsbranche“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. „Dies ist ein erneutes Beispiel dafür, dass die Versicherten nicht mehr als Vertragspartner angesehen, sondern zur Ware degradiert werden“, so Kleinlein. Die betroffenen Kund*innen haben keine Möglichkeit, Einspruch gegen diese Übertragung einzulegen.
Es ist im Bereich der Lebensversicherung zunehmend zu beobachten, dass einzelne Versicherungsbestände bis hin zu großen Unternehmen vom ursprünglichen Vertragspartner an sogenannte Run-Off-Gesellschaften verkauft werden. Diese Unternehmen haben das Ziel, die Verträge nur noch abzuwickeln. „Das Geschäftsmodell der Run-Off-Unternehmen basiert darauf, aus den Verträgen möglichst viel Rendite herauszupressen, was unweigerlich zu Lasten der Versicherten geht“, erklärt Versicherungsmathematiker Kleinlein.
Im Fokus der Diskussion rund um Run-Off-Unternehmen steht schon seit einigen Monaten der geplante Verkauf der Generali Lebensversicherung mit über 4 Millionen Verträgen an die Abwicklungsplattform Viridium. Eine Zustimmung der Aufsichtsbehörde BaFin steht jedoch noch aus. Der BdV kritisiert bei diesem Deal schon lange die intransparente und irreführende Informationspolitik des Versicherers. „Unsere Klage gegen den Vorstandsvorsitzenden der Viridium Holding AG, Dr. Heinz-Peter Roß, und gegen die Viridium Holding AG selbst läuft, da Herr Roß den Deal mit der Generali zu sehr beschönigt und damit die Versicherten in die Irre führt“, erklärt Kleinlein.
Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit ca. 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher*innen durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Gruppenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

HDI Indexpolice mit bester Wertentwicklung im Markt

Die HDI Indexpolice „TwoTrust Selekt“ hat 2018 im Vergleich zum Wettbewerb die besten Renditen erzielt. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) in der Zusammenfassung seiner Analyse „Wie funktionieren Indexpolicen?“.
Viele Anbieter von Indexpolicen konnten ihren Kunden in 2018 keine Rendite zuweisen – der bei vielen Produkten maßgebliche Aktienindex DAX hat 18 Prozent an Wert verloren. Anders die Rentenversicherung HDI TwoTrust Selekt: Sie hat es geschafft, in neun von zwölf Messzeiträumen eine positive Rendite zu erzielen – zum Stichtag Januar 2018 sogar 8,44 Prozent. Grund hierfür ist die Beteiligung des Kunden an der Wertentwicklung des Indexkorbs „MultiSelekt-Konzept“ mittels einer Partizipationsquote an Stelle des häufig am Markt zu findenden Cap-Modells.
Dazu Dr. Patrick Dahmen, verantwortlich für Leben und Kapitalanlage im Vorstand von HDI: „Cap oder Partizipationsquote? Das ist bei Indexpolicen die Gretchen-Frage. Mit ‚Partizipationsquote‘ hat HDI die richtige Antwort gefunden. Dies und das MultiSelekt-Konzept haben TwoTrust Selekt zum Rendite-Champion gemacht, wovon unsere Kunden profitieren.“
Seit seiner Einführung hat sich dieses HDI-Produkt in allen Altersvorsorgeschichten rund 60.000 Mal und damit äußerst erfolgreich verkauft. „Letztlich, weil es auch in Zeiten niedriger Zinsen und wechselhafter Situation an den Kapitalmärkten stets für den Kunden attraktiv ist“, erläutert Dahmen weiter.
Erfolgsrezept Partizipationsquote und MultiSelekt-Konzept
Die Partizipationsquote wird wöchentlich an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Damit kann schnell und flexibel auf Wertschwankungen reagiert werden. Außerdem steht mit dem MultiSelekt-Konzept ein Indexkorb zur Verfügung, der eine weltweite, breite Streuung der Geldanlage ermöglicht. Die Zusammensetzung des MultiSelekt-Konzepts kann zur Erreichung einer konstant positiven Rendite einmal jährlich angepasst werden. Davon profitieren nicht nur Neu- sondern auch Bestandskunden.
HDI Deutschland AG
Die Unternehmen der Marke HDI gehören zur internationalen Talanx-Gruppe, die an der Frankfurter Börse (SDAX) sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet ist. Sie bietet Versicherungslösungen sowohl für Privat- und Firmenkunden als auch für Industrieunternehmen und große Konzerne. Im Talanx-Konzern sind die Gesellschaften für die deutschen Privat- und Firmenkunden, wie u.a. die HDI Versicherung AG und HDI Lebensversicherung AG, unter dem Dach von HDI Deutschland gebündelt.

Gut versichert auf die Skipiste

Ski- und Schutzausrüstung, Winterbekleidung und Liftkarte: Skifahren ist ein vergleichsweise teurer Sport. Trotzdem zieht es jedes Jahr viele Menschen in den Skiurlaub und auf die Piste. Immer im Gepäck: ein gewisses Unfallrisiko und damit verbunden möglicherweise auch finanzielle Sorgen. Denn wer zahlt eigentlich, wenn das teure Material bei einem Unfall beschädigt wird oder sich gar eine Person verletzt?
Skifahren als Risikosportart
Jeder fünfte versicherte Sportunfall passiert im Schnee – das sind laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)  über 40.000 verletzte Skifahrer jedes Jahr. Knie und Schulter sind beim Ski- und Snowboardsport am häufigsten betroffen. Der Anteil schwerer Kopfverletzungen geht dagegen seit Jahren zurück, was vor allem daran liegt, dass immer mehr Wintersportler Helme tragen. Tatsächlich haben Sportwissenschaftler der Universität Innsbruck festgestellt, dass ein Skihelm Kopfverletzungen bei Stürzen und Kollisionen um bis zu 60 Prozent verringert. In einigen Skigebieten gibt es deshalb bereits eine Helmpflicht.
Private Unfallversicherung übernimmt Bergungskosten
Dennoch kann die Gefahr eines Unfalls, auch mit Spätfolgen, nicht ausgeschlossen werden. Um für diesen Fall richtig gerüstet zu sein, ist eine private Unfallversicherung die erste Wahl, denn die Folgen eines Skiunfalls werden oft nicht vollständig durch die Krankenversicherung gedeckt. „Die Kosten einer medizinischen Behandlung werden zwar grundsätzlich übernommen, beim Transport eines Verletzten bis ins Tal ist dies aber nicht immer der Fall“, warnt Gothaer Experte Ralf Mertke. „Die Kosten können immens sein, wenn der Verletzte zum Beispiel mit dem Hubschrauber geborgen wird.“ Im Rahmen einer privaten Unfallversicherung sind Bergungskosten in der Regel mitversichert. Die Höhe der versicherten Bergungskosten hängt dabei von der Vertragsgestaltung ab; sie sollten aber mindestens bis zu 15.000 Euro betragen. Verbleiben durch den Unfall dauerhafte Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit, so wird abhängig vom Invaliditätsgrad eine vertraglich vereinbarte Leistung erbracht, etwa eine Einmalzahlung oder monatliche Rente.
Private Haftpflichtversicherung schützt vor finanziellem Ruin
Als nahezu unverzichtbar gilt eine private Haftpflichtversicherung. Denn wenn ein Wintersportler einen Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer oder Snowboarder verschuldet, muss er mit seinem ganzen Vermögen für die Unfallfolgen haften – sei es für ärztliche Behandlungen, Schmerzensgeld, Verdienstausfall oder gar Invalidität. In diesen Fällen kann die private Haftpflichtversicherung vor dem finanziellen Ruin schützen. Daher sollten Versicherungsnehmer auf möglichst hohe Deckungssummen bis zu 50 Millionen Euro achten.
Die richtige Absicherung im Ausland
Wichtig ist bei der Pistengaudi aber nicht nur ein Schutz in den heimischen Bergen, sondern auch bei einem Skiurlaub im Ausland. Um auch bei Abfahrten etwa in Österreich oder der Schweiz abgesichert zu sein, ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung ein absolutes Muss. Diese Versicherung übernimmt sowohl die Kosten für die Heilbehandlung im Ausland als auch einen gegebenenfalls medizinisch notwendigen Krankenrücktranksport. Zudem sind die Such-, Rettungs- oder Bergungskosten bis zu 2.500 Euro im Falle eines Unfalls gedeckt.
Die Gothaer Sicherheitstipps für den Skiurlaub:

  • Unbedingt Helm tragen: Kopfverletzungen werden bei Unfällen bis zu 60 Prozent verringert
  • Private Unfallversicherung deckt Rettungs- und Bergungskosten
  • Private Haftpflichtversicherung schützt vor finanziellem Ruin
  • Auslandsreise-Krankenversicherung leistet bei Behandlungen außerhalb Deutschlands und Rücktransport
Barmenia und my-Spexx/Shoptimizing GmbH kooperieren
Die Barmenia kooperiert ab sofort mit my-Spexx, einem der bekanntesten und größten Optiker Deutschlands. my-Spexx Limited ist ein international aufgestelltes Unternehmen, das sich auf den Onlineverkauf von Optikerartikeln spezialisiert hat. Deutscher Servicepartner ist die Shoptimizing GmbH. Ziel der Kooperation ist es, den Kunden die Möglichkeit zu geben, eine Brillenversicherung online abzuschließen. „Wir sind für unsere Produkte regelmäßig auf der Suche nach geeigneten Partnern. Nun stellt die Barmenia im Bereich des Online-Brillenhandels eine wertvolle Ergänzung des Shop-Angebotes dar. Eine einfache und sowohl aus Anbieter- wie aus Kundensicht interessante Lösung“, so Frank Lamsfuß, Vorstandsmitglied der Barmenia Versicherungen.
Die Kooperation bietet den Kunden die Möglichkeit, Brillenversicherungen gegen die Risiken Bruch, Beschädigung, Raub/Diebstahl sowie Dioptrienwertveränderung ab 0,5 abzusichern. Im Schadenfall wird eine neue Brille in gleicher Ausstattung wie beim Ersterwerb erstattet. Die Brillenversicherung hat eine Laufzeit von 24 Monaten und ist eine Verfallspolice ohne automatische Verlängerung. Für den Anbieter wird die Kooperation durch eine einfache technische Lösung zur Integration der Versicherung in den Online-Shop ermöglicht. „Dank der Lösung der Barmenia waren wir in kurzer Zeit in der Lage, die Kooperation an den Start zu stellen und die technische Umsetzung zu ermöglichen. Wir erhoffen uns dadurch ein Rundumsorglos-Paket für unsere Kunden anzubieten und uns somit von unseren Wettbewerbern abzuheben“, so Stefan Nussbaum, Geschäftsführer Shoptimizing GmbH.
Barmenia Versicherungen
Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen.
Mit den Kooperationen der Barmenia sollen neben Endkunden auch stationäre und Onlinehändler angesprochen werden. Der Kunde profitiert, weil er neben dem Kauf eines Artikels die Möglichkeit hat, für das hochwertige Produkt direkt die passende Versicherung abzuschließen und nicht anderweitig nach Versicherungsschutz suchen muss. Der Händler hat die Möglichkeit, seine Produkte durch zusätzlichen Versicherungsschutz aufzuwerten. Die Barmenia unterstützt den Handel mit intelligenten Lösungen durch innovatives Produktentwicklungs- und Schadenregulierungswissen.
my-Spexx GmbH
my-Spexx hat über 1.000 Brillenmodelle – von Sonnenbrillen, Gleitsichtbrillen, Arbeitsplatzbrillen, Kinderbrillen über Sportbrillen bis hin zu Markenbrillen – im Sortiment. Der Versand erfolgt weltweit in über 30 Länder. Über 350.000 Kunden schenkten dem Online-Optiker schon ihr Vertrauen. Aktuelle Kundenbewertungen über eKomi (Europas erster und größter unabhängiger Anbieter von transaktionsbasierten Kundenmeinungen und Produktbewertungen) zeigen eine sehr positive Resonanz und machen deutlich, dass die Kunden sehr zufrieden mit dem Kauf, der Abwicklung und den Retouren sind.
Versicherungsgruppe die Bayerische unterstützt Kampf gegen Provisionsdeckel

Die mögliche Einführung eines Provisionsdeckels lehnt die Versicherungsgruppe die Bayerische ab. Deshalb hat die Bayerische aktiv im Vorfeld die aktuellen Rechtsgutachten zu dem Thema von den beiden renommierten Rechtsexperten Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier und Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski unterstützt und sich auch an der Finanzierung beteiligt.
Die Ergebnisse der Gutachten: Ein Provisionsdeckel im Bereich der Lebensversicherung ist sowohl verfassungsrechtlich als auch europarechtlich unzulässig.
„Wir teilen die Analyse der beiden Rechtsexperten ausdrücklich“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Ein Provisionsdeckel führt in die falsche Richtung. Er hilft weder Verbrauchern noch Versicherungsvermittlern – aber auch nicht den Versicherungsunternehmen. Eine politische Regulierung ist schlicht nicht notwendig, der Vorschlag führt zu einem unnötigen weiteren staatlichen Eingriff in die private Wirtschaft und in die verfassungsrechtlich garantierte Gewerbefreiheit.“
Denn es ist klar: „Eine qualifizierte Beratung hat einen wesentlichen Wert und kostet daher auch Geld“, so Gräfer.  „Provisionen sind dabei eine wichtige Einnahmequelle für Versicherungsvermittler. Das wird von den Verbrauchern auch anerkannt, wie Studien zeigen. Und ein gesetzlicher Provisionsdeckel, der alle Sparten der Lebensversicherung trifft – also neben den Produkten der Altersvorsorge auch die biometrischen Produkte – wird dazu führen, dass sich die Anzahl der qualifizierten Berater weiter reduzieren wird und breite Bevölkerungsschichten so keinen Zugang zu einer Vorsorgeberatung erhalten.“
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund 500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.

HDI kooperiert mit Cybersicherheits-Anbieter Perseus

Firewall, Virenscanner und Datenschutzbeauftragter – Cyberschutz in Unternehmen beginnt lange vor einem Hackerangriff. Im Rahmen ihrer Cyberversicherung bietet die HDI Versicherung deshalb in Kooperation mit der Perseus Technologies GmbH Selbstständigen und Firmenkunden einen Katalog von Präventionsmaßnahmen an. Auch komplexe Sicherheitsthemen werden so verständlich vermittelt und die Unternehmen auf aktuelle Bedrohungen vorbereitet.
Schäden durch Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen in Unternehmen können vor allem durch präventive Maßnahmen dauerhaft verhindert werden. Unter anderem gehört dazu die Schulung und regelmäßige Sensibilisierung von Mitarbeitern. Denn die bilden häufig eine empfindliche Schwachstelle. So erfolgen, laut einer Studie des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), 59 Prozent der erfolgreichen Cyberangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen über mit Schadprogrammen kompromittierte E-Mail-Anhänge, die von Mitarbeitern geöffnet werden. „Mit Perseus haben wir einen Partner gefunden, der entscheidend dabei hilft, unsere Kunden vor Schäden durch Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen zu bewahren“, sagt Tobias Warweg, Vorstand bei der HDI Vertriebs AG.
Perseus setzt bei der Cyberprävention vor allem auf die Minimierung von Risikofaktoren: „Der Faktor Mensch ist oft das schwächste Glied in der IT-Sicherheitskette. Wir wollen die Mitarbeiter deshalb dazu ausbilden, dauerhaft Cybergefahren wie zum Beispiel Phishingangriffe zu erkennen“, so Steffen Teske, CEO und Mitgründer von Perseus.
Mitarbeiterschulungen und Phishingtests
Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen, die eine HDI Cyberversicherung abgeschlossen haben, erhalten jetzt ein Sicherheitspaket von Perseus als Zusatzleistung in ihrem Vertrag. Die Grundlage bildet ein Online-Videotraining für Mitarbeiter, mit Kurseinheiten zu den Themen Cybersicherheit, Datenschutz sowie DSGVO. Sobald alle Lektionen erfolgreich absolviert sind, wird das erlernte Wissen mit einem Test überprüft. Nach bestandener Prüfung erhalten die Mitarbeiter ihren Führerschein für Cybersicherheit. Dieses Zertifikat gilt für das Unternehmen auch als Nachweis für durchgeführte Vorsorgemaßnahmen und kann für etwaige Audits genutzt werden.
Regelmäßige Phishingtests, Tools zur Cybersicherheit, wie eine Prüfung auf den Missbrauch des eigenen E-Mail-Kontos oder ein E-Mail-Scanner, Praxistipps für die IT-Sicherheit und ein Alarm-Service bei akuten flächendeckenden Cybervorfällen, halten die HDI Kunden auf dem Laufenden. Über eine stets aktuelle Übersicht erhält der Kunde Informationen zum entsprechenden Status Quo des Trainingsverlaufs der Mitarbeiter. „Das Angriffsrisiko von Hackerangriffen mindert sich erst durch eine ordentliche Cyberhygiene und eine dauerhaft aufrechtgehaltene Sensibilisierung für Cybergefahren“, erklärt Perseus-CEO Teske.
360-Grad- Lösung für Cyber-Security
Die Kooperation mit Perseus ist Teil des HDI Cyber-Security-Konzepts, mit dem sich HDI Firmenkunden rundherum absichern können. Dabei sind die Präventionsleistungen von Perseus die erste Säule. Die zweite Säule ist die Hilfe im Notfall. „Schon bei einem vermuteten Cyberangriff bekommt unser Kunde professionelle Unterstützung“, erklärt HDI Vorstand Warweg. Eine entsprechende Hotline ist 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr erreichbar. Die Experten schalten sich auf das System auf oder sind bei Bedarf innerhalb von 24 Stunden vor Ort.
Die dritte Säule ist der Cyber-Versicherungsschutz. Die Versicherungskomponente der HDI Cyberversicherung springt ein, wenn ein Schaden entstanden ist.
Das gesamte Krisenmanagement bleibt dabei in einer Hand: Ein HDI Schadenteam koordiniert die individuelle, auf das Angriffsszenario und die betroffene Firma abgestimmte Problemlösung. Forensik und Schadenfeststellung gehören dabei zu den Versicherungsleistungen wie auch Datenwiederherstellung, die Benachrichtigung Dritter oder die Kostenübernahme für Krisenkommunikation und Verteidigung in Datenschutzverfahren.
HDI Cyberschutz mit Top-Rating
In einem aktuellen Produktvergleich hat die Ratingagentur Franke und Bornberg ein Rating von Policen gegen Cyberkriminalität vorgelegt. Mit der Cyberversicherung gehört die HDI Versicherung zu den vier best-gerateten Anbietern.
Foto: Steffen Teske, CEO und Mitgründer von Perseus
Foto: Tobias Warweg, Vorstand bei der HDI Vertriebs AG

LVM-Abteilung Sachversicherung feiert 50-jähriges Bestehen

Die LVM Versicherung hat sich in den über 120 Jahren ihres Bestehens vom regionalen Haftpflichtversicherungsverein für Landwirte zu einem bundesweit agierenden Versicherungskonzern entwickelt. Ein Meilenstein hierbei: der Einstieg in das Geschäft mit Sachversicherungen vor 50 Jahren. Am 14. Februar 1969 erhielt die LVM vom damaligen „Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen“ in Berlin die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Genehmigungsurkunde. In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich die LVM zu einem der bundesweit größten Anbieter für Wohngebäude- und Hausratversicherungen.
Nach der Genehmigung aus Berlin war es der LVM erstmals möglich, Landwirte gegen Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm abzusichern. Auch eine „Kleinbetriebsunterbrechungsversicherung“ befand sich von Beginn an im Portfolio – diese ebnete zusammen mit der im Jahr 1973 eingeführten Industriefeuerversicherung den Weg für das heute umfassende Gewerbekundengeschäft. Ein Jahr später öffnete sich die LVM für sämtliche Berufsstände und Personenkreise. Bei der Ausweitung des Angebots in den Folgejahren galt immer das Nachhaltigkeitsprinzip des Versicherungsvereins: Umsatzwachstum nicht um jeden Preis anzustreben, sondern zuerst der Verantwortung gegenüber den Mitgliedern gerecht zu werden.
Anfangsjahre in der „Bogatzki-Villa“ an der Weseler Straße
Der Start der Abteilung mit anfänglich zwei Mitarbeitern in einem Büro des damals neunstöckigen LVM-Hochhauses verlief provisorisch, aber erfolgreich: Aufgrund des florierenden Geschäfts wuchs die Zahl der Mitarbeiter schnell an. Anfang der 1970er-Jahre erfolgte der Umzug in das neu erworbene und seinerzeit unter dem Namen „Bogatzki-Villa“ bekannte Gebäude an der Weseler Straße. In der zuvor als Einfamilienhaus genutzten Immobilie ging es auch weiterhin familiär zu: Das Wohnzimmer wurde zum Büro der Abteilungsleitung umfunktioniert, im Ess- sowie im Elternschlafzimmer war die Vertragsabteilung untergebracht und aus dem Kinderzimmer heraus wurden Industriekunden betreut.
Die Schadenabteilung musste mit dem relativ dunklen Kellergeschoss des Hauses Vorlieb nehmen – dem Hörensagen nach soll das der guten Arbeitsatmosphäre aber keinen Abbruch getan haben. Im Jahr 1978 hatte die „Bogatzki-Villa“ aus Platzgründen ausgedient und wurde in den 80er-Jahren abgerissen. Die Sachabteilung expandierte weiter und bezog Büroräume im heutigen Hauptgebäude am Kolde-Ring. Inzwischen zählt die LVM-Sachabteilung über 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Schäden in Milliardenhöhe reguliert
Alleine in den vergangenen 35 Jahren hat die LVM-Sachversicherung für ihre Versicherten Schäden in einer Höhe von über vier Milliarden Euro reguliert. Zu den schwersten und für die LVM teuersten Unwetterereignissen zählten die Stürme „Kyrill“ im Jahr 2007 mit einem Aufwand von 77,6 Millionen Euro, „Friederike“ im Jahr 2018 (rund 71 Millionen Euro) und eine über mehrere Wochen andauernde Unwetterserie im Frühjahr 2016 (38 Millionen Euro). Hinzu kommen viele hunderttausende Schäden an Wohneigentum und Hausrat, die auf andere Ursachen wie etwa Leitungswasser oder Feuer zurückgehen. Insgesamt 3,5 Millionen Schadensfälle hat die LVM-Sachversicherung in den vergangenen 50 Jahren begleitet.
LVM-Vorstand Heinz Gressel: „Die LVM-Sachabteilung hat es bis in die Top-Ten der größten Hausrat- und Wohngebäudeversicherer geschafft, und wir wachsen weiter – sogar stärker als die Branche insgesamt. Aktuell trägt vor allem die Nachfrage nach Versicherungsschutz gegen Elementargefahren wie Hochwasser und Starkregen zum Wachstum bei.“
BU-Vorschlag: LVM-Campus in den 1970er-Jahren mit der von alten Baumbeständen umringten Bogatzki-Villa (Einfamilienhaus rechts vorne). Quelle: LVM Versicherung

Mitten in die Farbe – Jürgens Paas zeigt „Zielscheiben“-Kunst am ARTIMA-Messestand

Künstler Jürgen Paas arbeitet mit starker Farbigkeit und der geometrischen Form des Kreises. Er erschafft aus monochromen PVC-Bändern und Aluwellen mehrfarbig aufgewickelte Installationen für die Wand und den Boden. Welche Wirkung dies auf die Betrachter hat, können Besucher der art KARLSRUHE am ARTIMA® Messestand der Mannheimer Versicherung AG (Halle 3 / H02) ausprobieren.
Seit über 20 Jahren arbeitet Künstler Jürgen Paas mit starker Farbigkeit und der geometrischen Form des Kreises. Er erschafft aus monochromen PVC-Bändern und Aluwellen mehrfarbig aufgewickelte Installationen für die Wand und den Boden und erzielt so Spannungsbögen, die ganze Räume einnehmen. Welche Wirkung dies auf die Betrachter hat, können Besucher der art KARLSRUHE am ARTIMA® Messestand der Mannheimer Versicherung AG (Halle 3 / H02) ausprobieren.
Seit 2011 kooperiert ARTIMA®, so der Markenname der hauseigenen Kunstversicherung, zur art Karlsruhe mit einem anderen Künstler (m/w/d). Im Rahmen eines Auswahlverfahrens wird der jeweils überzeugendste Künstler vorab ausgewählt. Jürgen Paas überzeugte die Mannheimer, weil er farbiges Industriematerial – ursprünglich Kanten- und Laminierbänder aus der Möbelbearbeitung – verwendet und eigenwillig in die Kunst überträgt. Er kreiert daraus etwas völlig Neues: „TARGET/WALL“ und „TARGET/GROUND.
Die Farbenvielfalt der Bänder und ihre Wirkung stehen im Gegensatz zu ihrer Benennung. Eine Zielscheibe (TARGET=Ziel oder Zielscheibe) ist ein universelles Symbol aus dem Schießsport und steht einerseits für sportliche Konzentration, darüber hinaus hat es eine martialische Dimension. Im Gegensatz dazu vermitteln Paas‘ TARGETs eher ein flirrendes Gefühl, fast schon hypnotischer Art, während die Farbenvielfalt der Bänder Wärme und Lebensfreude ausstrahlt.
Jürgen Paas passt seine Kunstwerke immer an die räumlichen Gegebenheiten der Ausstellungsfläche an. So wird er „TARGET/WALL“ und „TARGET/GROUND“ erst vor Ort passgenau für Wand und Boden fertigstellen und platzieren. Beim aufwendigen Kreiseziehen wird er von Auszubildenden der Mannheimer unterstützt.
Hintergrund:
Die Mannheimer Versicherung AG ist spezialisiert auf individuelle Versicherungslösungen für anspruchsvolle Privatkunden und mittelständische Firmenkunden. Für unsere Zielgruppen haben wir hochqualitative Markenprodukte entwickelt, zum Beispiel ARTIMA für Künstler und Kunstsammler, BELMOT für Oldtimerbesitzer und I’M SOUND für Sound-Equipment.
Mit einigen unserer Marken gehören wir zu den führenden Versicherern in Deutschland. Mit SINFONIMA sind wir einer der führenden Musikinstrumentenversicherer. Mehr als die Hälfte aller Juweliere in Deutschland haben sich für VALORIMA entschieden. Mit PRIGOM ist die Mannheimer einer der maßgeblichen Versicherer von Golfplätzen.
Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Mannheim bieten wir unsere Produkte auf dem deutschen Markt, in anderen EU-Ländern und in der Schweiz an.
Die Mannheimer Versicherung AG erzielte im Geschäftsjahr 2017 Beitragseinnahmen von 352 Mio. Euro und betreute rund 823.300 Versicherungsverträge. Sie beschäftigte 2017 im Durchschnitt 622 Mitarbeiter. Im Außendienst arbeitet sie mit ca. 300 selbstständigen AgenturPartnern sowie 2.500 Maklern zusammen.
Sie ist Teil des Continentale Versicherungsverbundes auf Gegenseitigkeit, der mit 3,8 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 7.500 Menschen im Innen- und Außendienst zu den großen deutschen Versicherern zählt.
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Oscar der Finanzbranche für DEVK-VitaProtect als Vorsorgeprodukt des Jahres

Goldener Bulle geht an die DEVK-VitaProtect – eine Koproduktion der DEVK Re und IDEAL
Die von der DEVK Re und der IDEAL Lebensversicherung a.G. gemeinsam entwickelte Dread-Disease- Absicherung DEVK-VitaProtect erhält den Goldenen Bullen 2019 in der Kategorie „Vorsorgeprodukt des Jahres“. Der Oscar der Finanzbranche wurde am Freitag, 8. Februar 2019 bereits zum 26. Mal in unterschiedlichen Kategorien vom Finanzen Verlag verliehen. Die DEVK-VitaProtect überzeugte die Jury mit einem Premiumpaket für die finanzielle Absicherung von dauerhaft schweren Krankheiten. Jessica Pigulla, Prokuristin und Team Leader Rückversicherung bei der DEVK Re und Dr. Arne Barinka, Vorstandsmitglied der IDEAL Versicherungsgruppe, nahmen am Freitagabend den Preis für das Vorsorgeprodukt des Jahres entgegen.
Finanzielle Absicherung bei  allen schweren Krankheiten
Erklärtes Ziel der Produktentwickler war es, eine deutlich bessere Dread-Disease-Absicherung zu bieten als es bereits existierende Produkte tun. So leistet die DEVK-VitaProtect bei allen dauerhaften schweren körperlichen Erkrankungen, die in 13 Krankheitsbereichen zusammengefasst sind – etwa neurologische Erkrankungen, Krebs oder Herzleiden. Dabei ist es nicht relevant, welche spezifische Erkrankung zu einer dauerhaft schweren Einschränkung des Gesundheitszustandes geführt hat. Bei der VitaProtect ist es vollkommen egal, ob beispielsweise eine Multiple Sklerose oder das Guillain-Barré-Syndrom dazu geführt hat, dass die versicherte Person bestimmte Fertigkeiten dauerhaft nicht mehr selbständig ausüben kann oder in ihrer Mobilität eingeschränkt ist. Zudem bietet die neue Police eine sogenannte Catch-All-Komponente, die ebenfalls am Markt einzigartig ist. Damit werden auch solche Krankheiten versichert, die nicht unter die 13 Bereiche fallen, aber dennoch die Gesundheit schwer und dauerhaft einschränken.
Innovative Produktidee in kürzester Zeit umgesetzt
Mit der Auszeichnung „Vorsorgeprodukt des Jahres“ würdigt die Jury auch den Entstehungsprozess der neuen Police. Denn nur durch die Kooperation zweier Versicherer konnte die Idee der DEVK Re für eine derartige Dread-Disease-Versicherung innerhalb kürzester Zeit umgesetzt und das Produkt auf den Markt gebracht werden. Die IDEAL liefert die technische Plattform und gewährleistet die gesamte Bestandsführung der Verträge auf ihren Systemen.
Als gute Nachricht kündigte Dr. Barinka am Rande der Preisverleihung an, dass die bisher exklusiv durch den Außendienst der DEVK vertriebene Dread-Disease-Absicherung ab März unter dem Namen IDEAL TotalProtect auch über unabhängige Vermittler erhältlich sein wird.
Bildmaterial: © Griesch/Heller/Finanzenverlag
Abgebildete Personen
Thomas Fritzsche, Dr. Arne Barinka, Ramona Paul, Jessica Pigulla und Dr. Detlef Merbach (v.l.n.r.)

Schutzschild Vertriebskraft: Wie die klassische Versicherungsindustrie digitale Angreifer auch in Zukunft abwehren kann
  • An der Kundenschnittstelle entscheidet sich die Zukunft der Versicherer
  • Sinnvolle Verbindung zwischen digitaler und persönlicher Beratung ausschlaggebend
  • Tech- und Datengiganten sind größte Konkurrenten um die Kundenschnittstelle

Dank ihrer Stärke an der Schnittstelle zum Kunden behauptet sich die klassische Versicherungsindustrie bislang erfolgreich gegen Versuche von Startups und anderer neuer Marktteilnehmer, relevante Marktanteile zu übernehmen. Ihr Vorsprung resultiert insbesondere aus über Jahrzehnte hinweg aufgebauten Beziehungen zu den Kunden und einer hohen Vertriebskraft. Zudem ist das Vertrauen der Kunden zu den Vermittlern eines der wichtigsten Assets. Die klassische Industrie profitiert somit klar davon, dass es sich bei Versicherungsprodukten um „low interest“-Produkte handelt, die durch personelle Vertriebswege wie Ausschließlichkeitsorganisationen, Makler, Mehrfachagenten oder Banken verkauft werden müssen.
Mehr als drei Viertel der Abschlüsse in den Sparten Komposit und Leben finden heute noch immer über den klassischen Vertrieb statt, bei den Krankenversicherungen sind es fast 90 Prozent. Nur in Kfz beträgt der Anteil an direkt vertriebenem Geschäft mittlerweile fast 20 Prozent, im Privatkundengeschäft ist er sogar noch etwas höher.
Hohe Akquisekosten zwingen Startups zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle Die in den vergangenen Jahren in den Markt eingetretenen digitalen Geschäftsmodelle kämpfen mit den hohen Kundenakquisitionskosten. Die Welle der Versicherungsordner konnte deshalb die Anzahl der aktiven Nutzer nicht wie gewünscht steigern. Stattdessen haben sie ihre Geschäftsmodelle mittlerweile weiterentwickelt und setzen zumeist auf Kooperationen mit anderen Marktteilnehmern wie zum Beispiel Banken, um auf diesem Weg Kunden zu adressieren. Ein anderer Weg ist die Erweiterung des Geschäftsmodells zum Assekuradeur. So kooperiert Getsafe mit der Munich Re und positioniert sich als Versicherer beziehungsweise Assekuradeur am Markt und nicht mehr als Versicherungsmanager.
Viele Insurtechs setzen darauf, den Kundennutzen besser zu adressieren als die klassische Industrie. Sie kreieren hierzu teils durchaus innovative, oftmals aber stark situative Produkte innerhalb bestimmter Nischen. Ein Beispiel hierfür ist Coya mit der Pünktlichkeitsversicherung des Autozugs Sylt. Etwas Disruptives ist bei den InsurTechs heute noch nicht feststellbar.
Digital und persönlich müssen im Vertriebsmodell vereint werden Die Versicherer dürfen sich jedoch keinesfalls auf ihrer heutigen Positionierung ausruhen. Das Kundenverhalten verändert sich weiter.  Bei dem Erfolg des künftigen Vertriebsmodells in der Versicherungsindustrie geht es nicht um den Gegensatz zwischen persönlich und digital, sondern um die sinnvolle Verzahnung von beidem im Sinne des Kunden. Entscheidend ist es, die personellen Vertriebswege digital mit entsprechenden Tools zu unterstützen. Neue Technologien und Methoden müssen dabei effektiv eingebunden werden.  So verfügen die Versicherer über Unmengen an Daten, die sie mit Hilfe von Data Analytics verwerten können. Daraus ergeben sich für den Vertrieb Chancen, weitere Kundengruppen zu adressieren, gezielter zu beraten und sich effizienter im Alltag zu organisieren.
Die Transformation des Vertriebsmodells reicht nicht aus Mit Blick auf die Zukunft stellt sich die Frage: Wer sind aus Sicht der klassischen Versicherungsindustrie die wirklich gefährlichen Angreifer an der Kundenschnittstelle? Es handelt sich eher um die Geschäftsmodelle der Tech-Giganten wie Amazon und Google oder Geschäftsmodelle wie Ping An aus China. Ping An hat sich aus dem Nukleus eines Versicherers mit einem starken personellen Vertrieb deutlich weiterentwickelt zu einem technologie- und datenbasierten Unternehmen, das seit Jahren konsequent den Ökosystemansatz verfolgt, von anderen Anbietern lernt und zunehmend auch Nicht-Versicherungsteile aktiv besetzt. So verfügt das Unternehmen über rund 1.000 eigene Ärzte, mit deren Diagnosen es systematisch KI-Systeme trainiert. Bereits vor Jahren wurden die meisten Systeme in die Cloud überführt, sodass sich PingAn einen großen technologischen Vorsprung sichern konnte. Ping An verfügt zu mehr als 800 Mio. Menschen über umfangreiche Daten, die mit Hilfe modernster Technologien und Methoden ausgewertet und genutzt werden. Eine derartig konsequente Datennutzung ist hierzulande bei keinem Anbieter zu erkennen.
Es bleibt abzuwarten, wann und wie diese Geschäftsmodelle in den deutschen Versicherungsmarkt eintreten. Noch schützen die Eigenheiten des nationalen Marktes und ihr guter Kundenzugang die hiesigen Anbieter. In den kommenden fünf Jahren ist deshalb noch nicht mit massiven Veränderungen der heutigen Vertriebslandschaft zu rechnen. Jedoch werden die eben genannten Geschäftsmodelle nicht passiv bleiben. Daher sollten die deutschen Versicherer ihre heutigen Vorteile an der Kundenschnittstelle nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, sondern intensiv daran arbeiten, sie systematisch auszubauen.
Über EY Innovalue:
EY Innovalue ist eine strategische Managementberatung für die Finanzdienstleistungsindustrie. Das 2001 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Bereiche Insurance, Payments und Banking. EY Innovalue bietet hochspezialisiertes, umsetzungsorientiertes Consulting und schafft messbaren Beratungserfolg. Die Berater verbinden ausgeprägtes Markt-Know-how mit langjährig erprobter Fach- und Methodenkenntnis. Nach mehr als 400 abgeschlossenen Projekten mit hoher Wertschöpfung unterstreicht eine Weiterempfehlungsrate von 94 Prozent die Expertise von EY Innovalue.

Diversity: Gothaer unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

Im Rahmen der Weiterentwicklung ihrer Unternehmenskultur legt die Gothaer zukünftig einen stärkeren Fokus auf das Thema Diversity-Management. Um das verpflichtend zu dokumentieren, hat die Gothaer jetzt die  „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.
Die „Charta der Vielfalt“ ist eine Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Sie wurde im Dezember 2006 von vier Unternehmen ins Leben gerufen und wird von der der Bundesregierung unterstützt. Zielsetzung der „Charta der Vielfalt“ ist, in Unternehmen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in welchem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität. Mit der Unterzeichnung der Charta drückt die Gothaer ihre ausdrückliche Anerkennung des Diversity-Gedankens aus.
„Schon heute stehen wir für eine vielfältige Gemeinschaft. Wir setzen ganz bewusst auf Vielfalt, denn das zahlt auf die Veränderungsfähigkeit der Gothaer ein und bringt spürbare Vorteile in der Arbeitgeber-Attraktivität, in unserer Innovationskraft, in der Kundenperspektive und im Nutzen der Potenziale aller Mitarbeiter,“ erläutert Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, der das Diversity Management in der Gothaer gemeinsam mit dem gesamten Vorstandsteam aktiv begleitet. Um in der Gothaer noch stärker ein Diversity Milieu zu verankern, erarbeitet im nächsten Schritt ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Bereichen und Hierarchiestufen konkrete und sichtbare Zeichen, an denen jeder im Unternehmen erkennen kann, dass das Thema Diversity im Sinne der Charta gelebt wird.
Über die Gothaer
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

Auslandssemester und Work-and-Travel

Ob per Flug ans andere Ende der Welt oder mit dem Zugticket ins Nachbarland: Wer Auslandserfahrung sammeln will und sich als Student zu einem Auslandssemester entschließt oder sich für einen Work-and-Travel-Trip entscheidet, ist erst einmal weit weg von Zuhause. Was ist aber, wenn man während des Abenteuers krank wird oder sich sogar verletzt?

„Damit das Auslandssemester oder die Work-and-Travel-Rundreise in guter Erinnerung bleiben und nicht durch eine Krankheit oder einen Unfall zu einem finanziellen Fiasko werden, sollte man sich im Vorfeld um einen ausreichenden Auslands-Krankenversicherungsschutz kümmern“, rät Gerhard Langer von den VGH Versicherungen.

Der Experte für Krankenversicherung weist darauf hin, dass immer mehr Studierende die Möglichkeit nutzen, ein oder mehrere Auslandssemester einzulegen. Laut Statistischem Bundesamt führten 2017 Großbritannien, USA und Frankreich die TOP 3 auf der Liste der beliebtesten studienbezogenen Auslandsaufenthalte an. Bei Work-and-Travel zählen Australien, Neuseeland und Kanada zu den Spitzenreitern.

Nicht verwechseln: Ein Auslandssemester ist kein Urlaub

Ein Auslandsaufenthalt ist immer eine wertvolle Erfahrung und voller unbekannter Herausforderungen. Und diese können auch mal unvorhergesehen sein: ein seltener Schlangenbiss im Outback, ein Sturz vom Surfbrett an der Côte d’Azur oder auch eine zunächst harmlose Erkältung – gerade bei längeren Aufenthalten im Ausland lassen sich Krankheitsfall und Arztbesuch nicht immer ausschließen. Wer im Ausland unterwegs ist, weiß jedoch: Hier können die Behandlungskosten sehr hoch sein. Eine einfache Auslandsreise-Krankenversicherung wie im Urlaub reicht dann nicht mehr aus.

Schon vor Reisebeginn an alles denken

„Wer ins Ausland geht, hat viel vorzubereiten. Dazu gehört auch die Frage nach dem richtigen Versicherungsschutz“, weiß Langer. „Am wichtigsten ist eine passende Auslands-Krankenversicherung für Langzeitaufenthalte. Denn reine Urlaubsversicherungen greifen häufig zu kurz.“ Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gilt ohnehin nicht in vollem Umfang, da sich die erhältlichen Leistungen nach den Gegebenheiten und Vorschriften des Gastlandes richten. Die Folgen können hohe Krankenhaus- und Behandlungskosten sein – kurzum: unkalkulierbare Kosten. Einen notwendigen und gleichfalls teuren Rücktransport übernimmt die GKV grundsätzlich nicht.

Teure Überraschungen vermeiden

Um teure Überraschungen zu vermeiden, ist eine Auslands-Krankenversicherung bei einem längeren Aufenthalt unverzichtbar – gerade in Ländern mit kostenintensivem Gesundheitssystem wie den USA, England oder der Schweiz. Junge Menschen, die als Studierende oder Work-and-Traveler im Ausland unterwegs sind, erhalten mit einem langfristigen Auslandskrankenschutz eine günstige medizinische Grundversorgung, selbst für mehrjährige Aufenthalte.

Weltweit und bis zu fünf Jahre versichert

Auch eine Erweiterung auf höherwertige Leistungen ist möglich. Wer unter 35 Jahre alt ist und für seinen Auslandsaufenthalt bis maximal fünf Jahre eine Absicherung für eine umfangreiche medizinische Versorgung wünscht, entscheidet sich am besten für einen leistungsstarken Tarif, etwa den „VGH ReisekrankenSchutz“ des größten öffentlich-rechtlichen Versicherers in Niedersachsen.

Diese Versicherung übernimmt weltweit Kosten für unvorhergesehene, medizinisch notwendige stationäre und ambulante Behandlungen, Zahnbehandlungen und unfallbedingten Zahnersatz – auch in Spezialkliniken oder bei Privatärzten. Selbst bei teuren, medizinisch notwendigen und ärztlich verordneten Rücktransporten besteht umfangreicher Versicherungsschutz. Und wen in der Ferne einmal das Heimweh plagt, der ist im Fall einer kurzfristigen Heimkehr auch in Deutschland für bis zu sechs Wochen im Jahr versichert, falls er im Inland keine Krankenversicherung hat.

Daran sollten Sie vor dem Auslandsaufenthalt denken:

  • Alle vom Arzt empfohlenen Schutzimpfungen (vor Reiseantritt)
  • Europäische Krankenversichertenkarte
  • Auslandsreise-Haftpflichtversicherung
  • Kleine Reiseapotheke
  • Nehmen Sie Kontakt mit der Beratungshotline Auslandsreise-Krankenversicherung auf: 04441.905-0
  • 24-Stunden-Notruf-Service ins Mobiltelefon einspeichern (für Anrufe aus dem Ausland): +49 (0)4441.905-4441

Über die VGH Versicherungen:

Die VGH ist der größte öffentliche Versicherer in Niedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Schaden- und Personenversicherungen. Rund 4.600 Mitarbeiter sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig, darunter etwa 500 selbstständige Versicherungskaufleute und ihre Mitarbeiter. Gemeinsam mit dem zweiten Vertriebspartner, den Sparkassen, bilden sie ein flächendeckendes Servicenetz zur Betreuung von rund 1,9 Millionen Kunden. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet.

Bildrechte: VöV
 

„Hol Dich mit dem Moped ab …“

Das Versicherungsjahr für Moped, Mofas und Roller beginnt am 1. März 2019: Besitzer motorisierter Zweiräder müssen eine neue Jahrespolice abschließen und ihr Kennzeichen wechseln.
„Das Nummernschild ist der Nachweis für die Haftpflichtversicherung. Und die ist gesetzlich vorgeschrieben“, sagt Christian Kaffenberger, Leiter der Kraftfahrt- und Unfallversicherung bei der Versicherungskammer Bayern. Das heißt: Ab dem 1. März dürfen motorisierte Zweiräder bis 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 Stundenkilometer nur mit dem neuen grünen Kennzeichen auf die Straße. Wer mit dem alten Kennzeichen fährt, macht sich strafbar. „Außerdem besteht dann kein Versicherungsschutz mehr. Kommt es zu einem Unfall, muss der Fahrer den Schaden aus eigener Tasche bezahlen“, erklärt Kaffenberger. Übrigens brauchen auch bestimmte Pedelecs, also Elektrofahrräder, und bestimmte Krankenfahrstühle ein Kennzeichen.
Die Haftpflichtversicherung der Versicherungskammer Bayern gibt es ab 1. März günstiger, nämlich für 45,80 Euro (Vorjahr 49,80 Euro). Die Teilkasko-Police mit 150 Euro Selbstbehalt liegt weiterhin bei 19,80 Euro. Der Haftpflicht-Beitrag für Fahrer unter 23 Jahren bleibt bei 83,80 Euro, ebenso die Teilkasko-Absicherung mit 19,80 Euro.
Mopedfahrer können sich ihr Moped-Kennzeichen mit der zugehörigen Versicherung bei vielen Kundenbetreuern der Versicherungskammer Bayern abholen. Oder sie schließen die Moped-Versicherung online ab – dann erhalten sie ihr Kennzeichen per Post.
Die Teilkasko-Police enthält:

  • Diebstahl und Raub
  • Brand und Explosion
  • Schäden durch Naturgewalten wie zum Beispiel Hagel
  • Zusammenstoß mit Tieren aller Art
  • Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss und Folgeschäden
  • Glasbruch am Fahrzeug

Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 8,30 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer-Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.800 Beschäftigte, davon 298 Auszubildende

Die Bayerische reguliert Kfz-Schäden mit Easy Claim in wenigen Stunden

Die Versicherungsgruppe die Bayerische führt die digitale Schadenabwicklung mit „Easy Claim“ ein. Damit wird der Prozess einfacher, schneller und strukturierter. Kunden können Kfz-Schäden vollständig digital per Smartphone, Tablet oder Computer melden und bekommen innerhalb weniger Stunden ein Angebot über die Schadenregulierung und einen übersichtlichen Prüfbericht.
„Mit Easy Claim haben die Kunden ein überaus komfortables Tool an der Hand, das einen spürbaren Mehrwert bietet“, sagt Thomas Heigl, Vorstand der Bayerischen. „Diese moderne Form der Schadenabwicklung macht extrem kurze Bearbeitungszeiten möglich.“
Wie funktioniert die Schadenmeldung und -bearbeitung mit Easy Claim? Die Abwicklung erfolgt in nur drei Schritten. Der Kunde wendet sich an den Schadenservice der Bayerischen. Anschließend erhält er einen Link zu einer Plattform, auf die er Bilder hochlädt, etwa Fotos von Fahrzeugschein und Tacho zur Identifikation des Autos sowie Aufnahmen des Schadens. Innerhalb weniger Stunden wird der Antrag bearbeitet und der Versicherungsnehmer bekommt eine Kalkulation. Danach entscheidet der Kunde, ob er das Geld ausbezahlt oder direkt zu einer Werkstatt geleitet werden möchte.
Um Kfz-Blechschäden mit Easy Claim regulieren zu können, muss einzig vorab geklärt sein, dass der Kunde der Bayerischen am Schaden schuld ist und die Versicherung dafür aufkommt. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Haftpflichtfall oder einen Kaskoschaden wie einen Kratzer oder eine Delle handelt.
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und der Sachgesellschaft Bayerische Beamten Versicherung AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen rund  500 Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich und liegt dabei weit über dem Branchenschnitt. Es werden Kapitalanlagen von über 4,5 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 6.000 persönliche Berater stehen den Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat der Neuen Bayerischen Leben in einer aktuellen umfangreichen Unternehmensanalyse erneut die Qualitätsnote A+ („sehr gut“) verliehen.

bAV: "Förder-Hopping" zahlt sich aus

Knapp 80 Prozent der Deutschen achten darauf, dass sie staatliche Fördertöpfe konsequent ausschöpfen können, wenn sie eine neue Altersvorsorge abschließen. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von HDI. Doch was, wenn es zwei Fördertöpfe gibt, von denen sich mal der eine, mal der andere mehr lohnt? Dann ist „Förder-Hopping“ gefragt. Genau das ermöglicht HDI jetzt in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) – in einem Vertrag, ohne Storno und Tarifwechsel.
Seit In-Kraft-Treten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) ist die Entgeltumwandlung mit Riester-Förderung eine echte Alternative zur bewährten, steuerfreien Variante nach § 3 Nr. 63 EStG. Welche Variante lohnender ist, kann sich im Lauf des Lebens mehrmals ändern. Statt sich einmal festzulegen, sollten Kunden einen Tarif wählen, mit dem sie jederzeit die höchstmögliche Förderung nutzen können. Genau das ermöglicht HDI als einziger Lebensversicherer am Markt jetzt mit den Direktversicherungen TwoTrust Selekt und TwoTrust Kompakt. „Vermittler beraten bAV mit HDI automatisch nach dem Best-Advice-Prinzip. Dadurch sinkt das Risiko der Beraterhaftung und ein häufiger Stornogrund entfällt“, so Fabian von Löbbecke, Vorstandsvorsitzender von HDI Pensionsmanagement und im Vorstand der HDI Lebensversicherung AG für bAV verantwortlich.
Der bekanntere der beiden Fördertöpfe in der bAV ist § 3 Nr. 63 EStG, der Beiträge von der Lohnsteuer und den Sozialabgaben befreit. Arbeitnehmer sparen ihre Betriebsrente also „aus dem Brutto“ an. Anders bei § 10 a EStG: Hier werden die Beiträge aus dem Netto-Gehalt finanziert. Im Gegenzug haben Arbeitnehmer Anspruch auf umfangreiche staatliche Riester-Zulagen. Die Grundzulage wurde kürzlich auf 175 Euro pro Jahr erhöht, für ab 2008 geborenen, kindergeldberechtigten Nachwuchs gibt es je 300 Euro, für Berufseinsteiger darüber hinaus einmalig 200 Euro. Den Kontakt mit der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hält HDI. Dem Arbeitgeber entsteht dadurch keinerlei administrativer Aufwand.
BRSG haucht Riester in der bAV neues Leben ein
Neu ist: Da schon in der Ansparphase Sozialabgaben fällig werden, ist die Betriebsrente in der Leistungsphase konsequenterweise abgabenfrei gestellt. „Mit der früheren Doppelverbeitragung in der Riester-bAV hat das BRSG endlich Schluss gemacht“, kommentiert HDI-Vorstand Fabian von Löbbecke.
In welchem Fördertopf gerade „mehr drin ist“, hängt beispielsweise von der Einkommenshöhe und der Kinderzahl ab – und damit von Faktoren, die sich ändern können. Also jedes Mal, wenn die Lebensumstände wechseln, einen anderen bAV-Vertrag besparen? Nicht nötig, denn die HDI Lebensversicherung AG hat ihre beiden Top-Seller in der bAV, Trust Selekt und TwoTrust Kompakt, entscheidend verbessert. Die Tarife sind jetzt im Rahmen der Entgeltumwandlung sowohl nach § 10 a EStG als auch nach § 3 Nr. 63 EStG förderfähig. Der Kunde kann – je nach Lebensphase und finanzieller Situation – zwischen beiden Förderungen flexibel hin- und herschalten. Es ist sogar möglich, die laufende Prämie aufzusplitten und beide Fördertöpfe gleichzeitig in Anspruch zu nehmen.
Mehr Rechtssicherheit für Vermittler – und für Arbeitgeber
„Arbeitgeber sind grundsätzlich gesetzlich verpflichtet, allen Mitarbeitern, die Anspruch auf Entgeltumwandlung haben, auch die Riester-Förderung anzubieten. Mit HDI erfüllen sie beide Pflichten auf einen Schlag. Arbeitgeber sind damit rechtlich immer auf der sicheren Seite, Vermittler unter dem Gesichtspunkt der Beraterhaftung ebenfalls“, führt Fabian von Löbbecke aus.
bAV mit Riester-Förderung lohnt sich für alle Angestellten, besonders für Top-Verdiener, für Bezieher niedrigerer Einkommen (einschließlich Minijobber und Teilzeitkräfte), für Eltern von kindergeldberechtigtem Nachwuchs und aufgrund des Berufseinsteiger-Zuschusses für junge Berufstätige. Jede Änderung der Lebensumstände kann der Vermittler zum Anlass für ein Beratungsgespräch mit dem Arbeitnehmer nutzen – ohne es zu müssen. Denn HDI stellt mit dem bAV FörderFinder ein Online-Tool zur Verfügung, mit dem Vermittler, aber auch Arbeitnehmer selbst, jederzeit prüfen können, ob ein Wechsel der Förderung vorteilhaft wäre.
Studiendesign der YouGov-Umfrage
Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte im Januar 2019 im Auftrag von HDI 2.048 Volljährige in Deutschland. Die Ergebnisse sind gewichtet und bevölkerungsrepräsentativ.
HDI Lebensversicherung AG
Die HDI Lebensversicherung AG bietet individuelle Beratungen und Lösungen auf den Gebieten Risikoabsicherung und Altersvorsorge. Mit Bruttoprämieneinnahmen von rund 1,8 Milliarden Euro (HGB) im Geschäftsjahr 2017 gehört das Unternehmen zu den großen Lebensversicherern in Deutschland. Die HDI Lebensversicherung AG gehört zur Talanx-Gruppe. Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 33,1 Milliarden Euro (2017, IFRS) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDax sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Condor Lebensversicherung mit weiterer Spitzennote für ihre Fondspolicen

Die Condor Lebensversicherungs-AG hat eine weitere Spitzennote für ihre Fondspolicen erhalten. Beim Produktrating fondsgebundene Rentenversicherungen von Franke und Bornberg erreichte der Maklerversicherer aus dem Hause R+V als einer der wenigen Teilnehmer die Bestnote „FFF+ (hervorragend)“. Bei der Studie untersuchte Franke und Bornberg Rentenversicherungen, bei denen die Sparbeiträge ausschließlich in Fonds fließen. In die Bewertung nach 49 Kriterien flossen unter anderem Flexibilität, Transparenz sowie das Produktkonzept ein. Dabei stützte sich das Analysehaus ausschließlich auf die Versicherungsbedingungen sowie gegebenenfalls verbindliche Verbraucherinformationen, Antragsformulare, den Versicherungsschein und Geschäftsberichte.
Franke und Bornberg ist seit Anfang 2019 neuer Herausgeber des Map-Reports. In vorangegangenen Studien des Map-Reports zu Fondspolicen erreichte die Condor Lebensversicherungs-AG ebenfalls Spitzenplätze. So belegte Condor beim Fondspolicen-Rating Bruttotarife (Map-Report Nr. 898) und dem Fondspolicen-Rating Nettotarife (Map-Report Nr. 899) für fondsgebundene Rentenversicherungen mit der Bestnote „mmm“ jeweils den 1. Platz.
Weitere Informationen zu den Condor Versicherungen und ihren Produkten gibt es unter www.makler.condor-versicherungen.de.

Gothaer wird offizieller Partner von Sportdeutschland.TV

Die Gothaer Versicherung und DOSB New Media, Betreiber des Online-Sportsenders Sportdeutschland.TV, haben einen umfassenden Kooperationsvertrag geschlossen. Ab sofort ist die Gothaer offizieller Partner von Sportdeutschland.TV. Die Kooperation zahlt sowohl emotional als auch inhaltlich auf das Markenimage und die Positionierung „Mehrwert durch Gemeinschaft“ ein und präsentiert die Gothaer als Förderer des Gemeinschafts-Sporterlebnisses.
Umfassende Präsenz der Gothaer auf Sportdeutschland.TV
Auf der zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der ProSiebenSat.1 Group gehörenden Online-Plattform Sportdeutschland.TV ist die Gothaer als offizieller Partner ab sofort präsent und mit verschiedenen Werbemaßnahmen sichtbar. Auf der Plattform finden mehr als 70 Sportarten statt, vom Leistungssport bis zum Amateur- und Breitensport. Alle Sportereignisse auf der Plattform werden mit sichtbarer Unterstützung der Gothaer übertragen.
Neben verschiedenen Online-Bannern wirbt die Gothaer insbesondere mit Pre- und Midrolls auf und neben der Plattform sowie mit Social Media-Maßnahmen bei Sportbegeisterten und Sportlern. Die Kooperation mit Sportdeutschland.TV beinhaltet zudem einen gemeinsamen Co-Branded-Werbespot, der im TV auf den Sendern der ProSiebenSat.1 Group zu sehen sein wird und die Partnerschaft herausstellt.
Die Gothaer ermöglicht zudem die kostenfreie Live Produktion und Übertragung von  Sportveranstaltungen. Durch die Bereitstellung von Live Streaming-Boxen an über 1000 Sportvereine und -veranstaltungen wird das Angebot auf Sportdeutschland.TV  zusätzlich erweitert und dem Breitensport eine noch breitere Plattform geboten.
24-Stunden-Präsenz bei verschiedenen Sportübertragungen
Die DOSB New Media GmbH  betreibt die Plattform Sportdeutschland.TV als ein Online-Video-Angebot für Sportarten aller Art. Neben Live-Events und einem 24/7 Live-Sender, werden die Inhalte über die Sportdeutschland.TV-Website auch auf Abruf angeboten. Das Programm umfasst neben nationalen und internationalen Großereignissen diverse Bundesligen sowie Highlights, Zusammenfassungen und Hintergrundberichte. So wird der Gothaer eine 24-Stunden-Päsenz bei den unterschiedlichsten Formaten und Sportarten ermöglicht.
Zitate Gothaer
„Durch die Unterstützung von Sportdeutschland.TV als ‚Offizieller Partner“‘ ermöglichen wir Fans und Sportlern unmittelbar an Sportereignissen per Video oder Livestream teilzuhaben. Dabei sein und gemeinsam mitfiebern – egal welcher Sport, egal wann, egal wo“, so Gothaer Marketing- und Vertriebsvorstand Oliver Brüß.
„Der Sport – und insbesondere der Gemeinschaftssport – bietet hier eine ausgezeichnete Grundlage, unsere Markenbotschaft in diesem ganz besonders emotionalen Umfeld zu transportieren und unterstreicht den Gemeinschaftsgedanken, für den die Gothaer steht.“, erläutert Gothaer-Marketingleiter Dr. Gunnar Görtz.
Zitate DOSB und Sportdeutschland.TV
„Die neue Kooperation mit der Gothaer bedeutet eine wertvolle Unterstützung von Sportdeutschland.TV“, sagt DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Wir freuen uns darüber ganz besonders, weil somit die ganze Vielfalt von Sportdeutschland vom Spitzensport bis zum Vereinssport an der Basis in der Öffentlichkeit noch besser dargestellt werden kann.“
Björn Beinhauer, Geschäftsführer der DOSB New Media: „Die umfassende Partnerschaft unterstreicht nochmal deutlich, dass wir mit unserer Vision auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam mit der Gothaer werden wir in diesem Jahr über 1000 zusätzliche Veranstaltungen kostenlos produzieren und auf Sportdeutschland.TV übertragen. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg Sportdeutschland zu medialisieren“.
Über den Gothaer Konzern
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. versicherten Mitgliedern einer der größten deutschen Versicherungskonzerne. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.
Über die DOSB New Media GmbH
Die DOSB New Media GmbH, das Unternehmen hinter Sportdeutschland.TV, wurde im Jahr 2011 vom DOSB, dem Spitzenverband des Deutschen Sports mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Sie hat das Ziel und den Auftrag, innovative Onlineanwendungen für den deutschen Sport zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Unternehmenstätigkeit steht die Übertragung von Sportveranstaltungen auf dem eigenen Online-Sportsender Sportdeutschland.TV. Seit Mitte 2015 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur ProSiebenSat.1 Group. Geleitet wird die DOSB New Media GmbH von den Geschäftsführern Björn Beinhauer und Michael Gerhäußer. Unternehmensstandort ist Unterföhring bei München.

ISG EMEA bündelt Kompetenz für die Versicherungswirtschaft

Neuer Schwerpunktbereich adressiert die wachsende Nachfrage europäischer Versicherungen nach digitalen Lösungen
Information Services Group (ISG) (NASDAQ: III), ein führendes Marktforschungs- und Beratungshaus im Informationstechnologie-Segment, teilt mit, dass es seine Kompetenz nun auch gezielt auf die europäische Versicherungsbranche ausrichtet. ISG will so die steigende Nachfrage der Versicherungen nach Cloud Computing, Automatisierung, Advanced Analytics und anderen digitalen Lösungen adressieren.
Die neue Geschäftseinheit „ISG Insurance – EMEA“ bietet branchenspezifische Beratung sowie Unterstützung für die Aufgabenfelder digitale Transformation, Agilität sowie Kundenfokus und richtet sich dabei an Versicherungskunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA).
Die neue ISG-Geschäftseinheit für das Versicherungsgeschäft baut auf der langjährigen Erfahrung von ISG in der Branche auf. Dazu gehören mehr als 300 Projekte mit über 90 aktiven Versicherungskunden, die sich weltweit pro Jahr auf ein Gesamtprojektvolumen von mehr als drei Milliarden US-Dollar summieren. Insgesamt arbeitet ISG mit 17 der 20 führenden Versicherungsunternehmen in EMEA zusammen.
„Das digitale Zeitalter stellt Versicherer vor eine Reihe neuer Herausforderungen“, sagt Steve Hall, Partner und Präsident von ISG EMEA. „Versicherungen müssen ihre Produkte schneller denn je auf den Markt bringen. Zugleich müssen sie neue Kanäle schaffen, über die sie ihre Kundenkommunikation und -bindung verbessern. Darüber hinaus stehen Versicherungen unter dem Druck, sowohl ihre Wirtschaftlichkeit und Effizienz als auch ihr Serviceniveau zu erhöhen. Für ihren Erfolg ist es deshalb unabdingbar, dass sie digitale Fertigkeiten und neue Technologien pragmatisch und gezielt einsetzen.“
Da Versicherer neben ihren Altsystemen neue Plattformen lancieren, werden Unternehmens-Agilität und die Fähigkeit, effektiv und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu arbeiten, zu erfolgskritischen Faktoren. Der neue Branchenschwerpunkt von ISG unterstützt Versicherungen dabei, eine starke Basis zu schaffen, die aus einem soliden digitalen Rückgrat und einem agilen Geschäftsmodell besteht und somit das Geschäft auf nachhaltigen Erfolg programmiert.
„ISGs tiefgehendes Verständnis des globalen Versicherungsmarktes und unsere führende Position bei digitalen Lösungen sind der Schlüssel dafür, dass wir die digitale Transformation von Versicherungen zum Erfolg führen“, sagt Johanna von Geyr, ISG-Partner und Leiterin Versicherungswirtschaft bei ISG EMEA. „Der schiere Umfang und die Komplexität der heute verfügbaren Technologien, gepaart mit den entsprechenden regulatorischen Anforderungen, kann Unternehmensverantwortliche schnell überfordern. Die Mission von ISG ist es, diese Komplexität zu reduzieren, einen pragmatischen Ansatz zu verfolgen und Versicherungen dabei zu helfen, Operational Excellence zu erreichen.“
Das ISG-Versicherungsteam bietet eine breite Palette von Dienstleitungen wie zum Beispiel Plattformoptimierung, RPA (Robotic Process Automation) und Künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit, digitale Transformation sowie die unternehmensweite Einführung von Agile und DevOps.
Über Information Services Group
ISG (Information Services Group) (ISG), (NASDAQ: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Informationstechnologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 700 Kunden, darunter die 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, Operational Excellence und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Services im Kontext der digitalen Transformation, inklusive Automatisierung, Cloud und Daten-Analytik, des Weiteren auf Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für den Netzwerkbetrieb, Design von Technologie-Strategie und -Betrieb, Change Management sowie Marktforschung und Analysen in den Bereichen neuer Technologien. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.300 Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren.
 

Neue Mopedkennzeichen: Ab 1. März nur noch "grün" sicher unterwegs

Der 1. März ist für alle Mopedfahrer ein wichtiger Stichtag. Alle Mofas, Mopeds, Roller und E-Bikes benötigen neue Kennzeichen. Ab diesem Tag sind die bisherigen, blauen Nummernschilder ungültig. Wer mit einem motorisierten Zweirad bis 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometer in die Saison starten will, darf das dann nur noch mit dem neuen, grünen Versicherungskennzeichen. Darauf weisen die VGH Versicherungen hin, die die neuen Kennzeichen ab 11. Februar verkaufen.

Aus blauen Versicherungskennzeichen werden grüne

Wer nach dem 1. März 2019 weiter mit dem alten Nummernschild fährt, hat keinen Versicherungsschutz mehr. Er muss bei einem Unfall die Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus eigener Tasche zahlen und macht sich außerdem strafbar. Der Zeitpunkt ist deshalb besonders kritisch, weil im Frühjahr vermehrt Zweiräder auf den Straßen unterwegs sind und damit das Unfallrisiko steigt. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann schwerwiegende und kostspielige Folgen haben, für die der Unfallverursacher einstehen muss.

Ob Unfall oder Diebstahl: umfassend versichert

Die Mopedkennzeichen gelten für ein Jahr. Sie sind gleichzeitig der Nachweis für eine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, die im Schadenfall berechtigte Ansprüche von Dritten übernimmt. Wer ergänzend eine Teilkaskoversicherung abschließt, sichert das Moped unter anderem auch gegen Diebstahl und witterungsbedingte Schäden ab.

Niedersächsischer Marktführer bietet günstigen Rundumschutz

Der niedersächsische Marktführer VGH bietet auch zum 1. März 2019 gewohnt günstigen Rundumschutz ab jährlich 90 Euro (Haftpflicht: 53 Euro / 100 Mio. Euro pauschal, Teilkasko: 37 Euro / 150 Euro Selbstbeteiligung). Die neuen Versicherungskennzeichen sind gegen Barzahlung in allen VGH-Vertretungen und Sparkassen ab 11. Februar erhältlich.

Der öffentlich-rechtliche Versicherer nennt einen weiteren Vorteil: Kunden, die in den letzten zwei Verkehrsjahren durchgehend eine schadenfreie Mopedversicherung bei der VGH hatten, profitieren beim Abschluss einer Kfz-Versicherung – etwa bei zusätzlicher Nutzung oder Umstieg aufs Auto – von einer günstigeren Einstufung.

BARMER schaltet Hotline für Heuschnupfen-Geplagte

In diesen Tagen startet die Heuschnupfen-Saison, wenn die ersten Frühblüher ihre Pollen abwerfen. Vielen der etwa 13 Millionen Pollen-Allergiker in Deutschland drohen dann wieder lästige Symptome wie Niesen, Schnupfen, Juckreiz und Bindehautentzündungen. Die BARMER schaltet vor diesem Hintergrund ab dem 8. Februar bis einschließlich 15. Februar eine Telefon-Hotline, bei der die Betroffenen Tipps im Umgang mit der Allergie bekommen können. „Heuschnupfen kann extrem lästig sein und sich über Wochen hinziehen. In welchen Fällen sich jetzt noch eine Immuntherapie lohnt und welche Mittel anderweitig gegen die Allergie helfen, dazu kann der BARMER-Teledoktor Auskunft geben“, sagt Dr. Utta Petzold, Allergologin bei der BARMER.
 
Heuschnupfen-Hotline steht nicht nur BARMER-Versicherten offen
Darüber hinaus könne der Teledoktor Hinweise geben, ob und inwieweit man sich im Alltag bei Heuschnupfen einschränken müsse, so Petzold. So bangten zum Beispiel viele Allergiker um ihre Sporteinheit im Freien, weil die körperliche Belastung Schübe auslösen könne. „Wer an Heuschnupfen leidet, kann durchaus draußen Sport treiben. Welche Vorsichtsmaßnahmen vorher und nachher beherzigt werden sollten, können die Betroffenen mit dem Teledoktor abklären“, sagt Petzold.
 

Talanx-Gruppe erzielt 2018 ein Konzernergebnis von 703 Mio. EUR
  • Gebuchte Prämieneinnahmen legen um 5,5 Prozent auf 34,9 Mrd. EUR zu
  • EBIT steigt um 12 Prozent auf 2 Mrd. EUR
  • Erfreuliche Entwicklung in den Geschäftsbereichen Privat- und Firmenversicherung Deutschland und International sowie Rückversicherung
  • Programm 20/20/20 in der Industrieversicherung erzielt gute Zwischenergebnisse

Die Talanx-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 auf Basis konsolidierter, nicht testierter vorläufiger Zahlen ein Konzernergebnis von 703 (2017: 670) Mio. EUR erzielt – ein Anstieg um 4,9 Prozent. Damit entspricht das Ergebnis dem im Oktober 2018 veröffentlichten Ausblick von rund 700 Mio. EUR. Das EBIT stieg um 12 Prozent auf 2,0 (1,8) Mrd. EUR. Der Anstieg verdeutlicht die gute operative Entwicklung in den Geschäftsbereichen Privat- und Firmenversicherung International, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie in der Rückversicherung. Um 5,5 Prozent auf 34,9 Mrd. EUR legten die gebuchten Bruttoprämien zu.

Neben der erfreulichen Entwicklung im deutschen und internationalen Geschäft mit Privat- und Firmenkunden sowie in der Rückversicherung ist das Konzernergebnis geprägt von einer außergewöhnlichen Großschadenbelastung sowie einer Häufung von Frequenzschäden insbesondere in der industriellen Feuerversicherung. Talanx wirkt dieser Belastung mit dem Programm 20/20/20 entgegen. Das Programm zielt darauf ab, die kombinierte Schaden-/Kostenquote in den belasteten 20 Prozent des Industrieportfolios bis 2020 um mindestens 20 Prozentpunkte zu senken. Diese Sanierung des betroffenen Portfolios zeigt sehr gute Zwischenergebnisse. Bis Ende Januar 2019 sind rund 87 Prozent der insgesamt bis 2020 angestrebten Mindestratensteigerungen kontrahiert worden.

2019 rechnet Talanx mit einem ausgeglichenen versicherungstechnischen Ergebnis des Geschäftsbereichs Industrieversicherung.

Eine Dividendenzahlung für 2018 mindestens auf Vorjahreshöhe ist aus heutiger Sicht gewährleistet. Finale Finanzkennzahlen und Dividendenvorschlag sowie den vollständigen Konzernabschluss veröffentlicht die Talanx am 18. März 2019.

Über die Talanx

Die Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 34,9 Mrd. EUR (2018) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Das Unternehmen mit Sitz in Hannover ist in mehr als 150 Ländern aktiv. Die Talanx arbeitet als Mehrmarkenanbieter mit einem Schwerpunkt in der B2B-Versicherung. Mit der Marke HDI, die über eine mehr als hundertjährige Tradition verfügt, ist die Talanx im In- und Ausland sowohl in der Industrieversicherung als auch in der Privat- und Firmenversicherung tätig. Zu den weiteren Marken des Konzerns zählen Hannover Rück als einer der weltweit führenden Rückversicherer, die auf den Bankenvertrieb spezialisierten Targo Versicherungen, PB Versicherungen und neue leben sowie der polnische Versicherer Warta. Die Ampega Asset Management GmbH verwaltet als eine der größten deutschen Asset-Management-Gesellschaften die Anlagen des Talanx-Konzerns. Mit ihrer Tochter Ampega ist sie zudem eine erfahrene Lösungsanbieterin für Auslagerungen im B2B-Bereich. Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong) und die der Hannover Rück-Gruppe mit AA-/stable (very strong). Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

MUSE küsst Mannheimer

Foto: v.l.n.r. Linde Hollinger, Babak Saed, Jürgen Wörner bei der offiziellen Übergabe von „MUSE“ (Bild: Mannheimer Versicherung AG, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019)
Die Ideen hinter Babak Saeds Konzeptkunst sind, den Betrachter und Leser seiner Arbeiten aufmerksam für das Geschriebene zu machen und zu entschleunigen.  Vielleicht gelingt dies nun auch den Mitarbeitern der Mannheimer Versicherung („Mannheimer“). Diese erblicken das indirekt leuchtende Werk „MUSE“ ab sofort beim Betreten und Verlassen des Foyers des Kunstversicherers und dürfen sich durch ihre eigene MUSE inspiriert fühlen. „Wie ein Hollywood-Filmplakat“, findet eine Mitarbeiterin. Ein zweiter Mitarbeiter kommentiert spontan „Aus dem Rahmen gefallen.“
In jedem Jahr kooperiert ARTIMA®, so der Markenname der hauseigenen Kunstversicherung, zur art Karlsruhe mit einem anderen Künstler. Saeds Werk wurde im Anschluss der Messe von der Mannheimer gekauft und wird für ein Jahr im Eingangsbereich präsentiert. Nach Ablauf des Jahres findet die Kreation langfristig einen neuen Platz im Haus. Sie macht somit das Foyer frei für die Arbeit des nächsten Künstlers.
Die „galerie linde hollinger“ in Ladenburg vertritt den Konzeptkünstler Babak Saed, den ARTIMA® im Rahmen einer Ausschreibung ausgewählt hatte.  Das Team um Saed hängte am 30. Januar feierlich das Werk im Eingangsbereich des Versicherers auf. Im Anschluss übergab Saed seine MUSE offiziell an Vorstandsmitglied Jürgen Wörner.
In diesem Jahr wird ARTIMA® die Werke „TARGET/WALL“ und „TARGET/GROUND“ des Künstlers Jürgen Paas an ihrem Messestand präsentieren. Den ARTIMA® Messestand finden Sie vom 21. bis 24. Februar in Halle 3 / H02.
Hintergrund:
Die Mannheimer Versicherung AG ist spezialisiert auf individuelle Versicherungslösungen für anspruchsvolle Privatkunden und mittelständische Firmenkunden. Für unsere Zielgruppen haben wir hochqualitative Markenprodukte entwickelt, zum Beispiel ARTIMA für Künstler und Kunstsammler, BELMOT für Oldtimerbesitzer und M-ERGIE für Elektrofahrzeuge.
Mit einigen unserer Marken gehören wir zu den führenden Versicherern in Deutschland. Mit SINFONIMA sind wir einer der führenden Musikinstrumentenversicherer. Mehr als die Hälfte aller Juweliere in Deutschland haben sich für VALORIMA entschieden. Mit PRIGOM ist die Mannheimer einer der maßgeblichen Versicherer von Golfplätzen.
Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Mannheim bieten wir unsere Produkte auf dem deutschen Markt, in anderen EU-Ländern und in der Schweiz an.
Die Mannheimer Versicherung AG erzielte im Geschäftsjahr 2017 Beitragseinnahmen von 352 Mio. Euro und betreute rund 823.300 Versicherungsverträge. Sie beschäftigte 2017 im Durchschnitt 622 Mitarbeiter. Im Außendienst arbeitet sie mit ca. 300 selbstständigen AgenturPartnern sowie 2.500 Maklern zusammen.
Sie ist Teil des Continentale Versicherungsverbundes auf Gegenseitigkeit, der mit 3,8 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 7.500 Menschen im Innen- und Außendienst zu den großen deutschen Versicherern zählt.

Arbeitsmarkt: Swiss Life ist Top Employer Deutschland 2019 – und wächst weiter

Bei einem der besten Arbeitgeber des Landes stehen die Zeichen auf Wachstum: Mehr als 100 neue Mitarbeiter sucht der Versicherungs- und Finanzberatungskonzern Swiss Life Deutschland aktuell.
Swiss Life wächst im Gegensatz zum allgemeinen Markttrend in der Versicherungs- und Finanzbranche. Insgesamt mehr als 100 Stellen sind aktuell ausgeschrieben. Mitarbeiter sucht das Unternehmen über alle Hierarchieebenen hinweg vor allem an den Hauptstandorten Garching bei München und Hannover. Insbesondere in der IT möchte sich Swiss Life vergrößern und die Digitalisierung aller Geschäftsbereiche weiter vorantreiben. Insgesamt arbeiten heute rund 1800 Menschen in den beiden Sparten Versicherung und Finanzberatung
Die erstklassigen Karrierechancen wurden jetzt erneut bestätigt: Swiss Life erhält zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung „Top Employer Deutschland“. „Wir freuen uns, dass unser Engagement für unsere Mitarbeiter gewürdigt wird und wir einmal mehr zu den besten Arbeitgebern Deutschlands gehören“, sagt Dirk von der Crone, Personalchef von Swiss Life Deutschland. Die Zertifizierung unterstütze den Anspruch, die besten Nachwuchskräfte der Branche für Swiss Life zu begeistern und zu gewinnen.
Aber Versicherung ist doch langweilig! Von wegen. „Dynamisch, leidenschaftlich, wertschätzend“, so beschreibt von der Crone die Unternehmenskultur von Swiss Life. „Dank unserer flachen Hierarchien und Unternehmensgröße haben unsere Mitarbeiter hier viel Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum. Wir versuchen, ihnen alles an die Hand zu geben, damit sie ihr Potenzial entfalten können“, so von der Crone weiter. Dementsprechend hoch sind die Sozialleistungen des Unternehmens – vom Betriebsrestaurant, über Kinderbetreuung, Gesundheits-Programm und Jobtickets bis zum internen Schulungs- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus bietet Swiss Life ein modernes Arbeitsumfeld und flexible Arbeitsmöglichkeiten, die zu den persönlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter passen. Mehr dazu unter: https://www.swisslife.de/karriere/mitarbeitervorteile/berufliche-zukunft.html
 
Über Top Employer
Das Top Employers Institute untersucht und zertifiziert seit 1991 jährlich weltweit Arbeitgeber mit herausragender Personalführung und -strategie. Alle teilnehmenden Unternehmen durchlaufen dabei einen einheitlichen Untersuchungsprozess. Swiss Life hat 2015 zum ersten Mal am Audit des Top Employers Institute teilgenommen.

Klare Abgrenzung vom Wettbewerb: OCC optimiert Tarif

Bis zu einem Fahrzeugwert von 80.000 Euro können Versicherungsnehmer die Wertermittlung künftig selbst erstellen. Die Entschädigung bei Tierbiss und Kurzschluss erhöht sich auf bis zu 6.000 Euro, während in der Teilkasko Zusammenstöße mit Tieren aller Art abgesichert sind.
Mit dem neuen Tarif verzichtet OCC zudem auf den Einwand bei Unterversicherung, während für alle Klassiker die beitragsfreie Vorsorgeversicherung greift. Diese liegt je nach Tarif zwischen 30 und 50 Prozent, um unerwartete Wertanstiege aufzufangen.
Ab einer Anzahl von drei Klassikern bietet der Assekuradeur die Versicherung OCC-Sammlung an. Diese bietet erhöhten Schutz bei ca. 30 Prozent Prämienersparnis. Abgesichert ist hier auch gegenseitige Beschädigung innerhalb der Sammlung. Ab 4. Februar trifft das zusätzlich auf Alltags-Pkw zu, wenn diese bei der Provinzial versichert sind.
Für Neuverträge gilt, dass die Versicherungsprämie nur fällig ist, während der Wagen zugelassen ist – auch in der Sammlungsversicherung.
Oldtimertarife gibt es fortan für Fahrer ab 18 Jahren (Pkw & Krad, mit max. 110 KW Leistung).
Mit dem Tarifrelease gelten ab dem 4. Februar diverse  Leistungsverbesserungen. Doch auch bestehende Tarifbausteine heben OCC vom Wettbewerb ab:
So verzichten die Klassikertarife des Assekuradeurs weiterhin auf Wertuntergrenzen für Fahrzeuge. Entscheidend für eine Versicherung bei OCC ist der Status „Liebhaberfahrzeug“. Dazu zählen z. B. Old-, Young- und Newtimer, Premiumfahrzeuge, historische Motorräder und Nutzfahrzeuge sowie klassische Wohnmobile und Feuerwehren.
Das Unternehmen OCC ist seit 1985 führender Spezialist in der Versicherung von Liebhaberfahrzeugen. Mit rund 80 Mitarbeitern am Firmensitz in der Hansestadt Lübeck sowie weiteren Niederlassungen in München, Düsseldorf, Wien und Zürich bietet OCC in der kompletten D-A-CH Region hochwertig spezialisierte Versicherungslösungen für historische und moderne Klassiker.

Feuer unterm Dach: Brandgefahr durch Elektrogeräte

Elektrogeräte wie Smartphones, Toaster und Wäschetrockner werden nahezu täglich genutzt. Sind sie jedoch veraltet oder defekt, können sie im schlimmsten Fall zum Wohnungsbrand führen. Jeder zweite durch Elektrizität verursachte Brandschaden entsteht durch Elektrogeräte im Haushalt. Das ergab eine Untersuchung des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung e.V. der öffentlichen Versicherer (IFS). Ein paar Maßnahmen und die richtigen Versicherungen helfen, sich gegen Elektrobrände zu schützen.
Mögliche Brandquellen in jedem Haushalt vorhanden
Ein defektes Kabel kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Ist bei einem Wäschetrockner ein Kabel defekt, werden die Pole der Spannungsquelle direkt miteinander verbunden. Da sich dem Strom kein Widerstand entgegensetzt, steigt dann die Stromstärke so sehr an, dass sich die Leiter erhitzen und es zu einem Kurzschluss kommt. Die Folge ist ein Brand. Bis die Feuerwehr eintrifft, können die Flammen schon einen Großteil der Einrichtung zerstört haben. Auch Installationsmängel, eindringende Feuchtigkeit und Produktionsfehler sind Ursachen für Brände bei Elektrogeräten.
So lässt sich die Brandgefahr minimieren
Mit ein paar Handgriffen lässt sich vorsorgen: Bei Elektrogeräten wie Toaster oder Waschmaschine empfiehlt es sich, nach Gebrauch den Stecker zu ziehen. Denn die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Zimmer kann einen Kurzschluss verursachen. Wenn der Wäschetrockner oder die Spülmaschine eingeschaltet ist, sollte man das Haus nicht verlassen. Akkus von Smartphones und Tablets, die bereits vorgeschädigt sind oder sich nicht mehr vollständig aufladen lassen, sollten unbedingt ausgetauscht werden, dass es nicht zu einem Brand kommt. Beim Laden der Geräte sollte man zudem auf Abstand zu brennbaren Gegenständen achten.
Weist ein Elektrogerät einen Mangel auf, sollte man es unter keinen Umständen weiter benutzen, sondern zum Fachhändler bringen. Zusätzliche Sicherheit bieten Rauchmelder in den entsprechenden Räumen (siehe https://www.vkb.de/content/magazin/haus-wohnen/rauchwarnmelder/index.html).
Welche Versicherung zahlt?
Mit passenden Versicherungen sollten sich Verbraucher gegen die finanziellen Folgen von Brandschäden schützen. „Eine Hausratversicherung sollte jeder abgeschlossen haben“, erklärt Sigrid Reichardt, Hauptabteilungsleiterin für private und gewerbliche Sachversicherungen bei der Versicherungskammer Bayern. Die Hausratversicherung greift beispielsweise, wenn ein Feuer neben dem Wäschetrockner auch die Badezimmereinrichtung zerstört hat. Über die Wohngebäudeversicherung sichern Hausbesitzer Schäden am Haus, Gartenhaus und an der Garage ab. „Wichtig ist bei einem Schadenfall, sofort den Versicherer zu benachrichtigen“, rät Reichardt. „Im Idealfall kann der Kunde Fotos vom Schadenfall sowie eine Liste aller beschädigten Gegenstände übermitteln, damit der Berater sich einen ersten Überblick verschaffen kann.“
So beugen Sie Brandschäden durch Elektrogeräte vor:

  • Stand-by-Modus vermeiden und das Gerät ausschalten
  • Mehrfachsteckdosen nicht überlasten
  • Nach Gebrauch eines Elektrogeräts den Stecker ziehen
  • Bei einem aufziehenden Gewitter ebenfalls Stecker ziehen
  • Nicht das Haus verlassen, wenn die Waschmaschine, Spülmaschine oder der Trockner läuft
  • Defekte Geräte vom Fachhändler überprüfen lassen
  • Keine brennbaren Materialien in der Nähe von Elektrogeräten aufbewahren
  • Rauchmelder in allen Räumen anbringen
R+V überarbeitet Mietkautionsbürgschaft

Die R+V Versicherung hat ihre Mietkautionsbürgschaft überarbeitet und bietet Kunden ab sofort noch mehr Flexibilität. Künftig können nun in einen einzelnen Vertrag mehrere Bürgschaften eingeschlossen werden – etwa bei Miete einer Zweitwohnung oder bei einem Umzug. Bisher musste der Mieter bei Bedarf einer weiteren Bürgschaft einen neuen Versicherungsvertrag abschließen. Ebenfalls neu ist die Beitragszahlung für die Bürgschaft nur bis zur Beendigung des Mietverhältnisses. Bislang musste der Kunde den Beitrag bis zur endgültigen Freigabe durch den Vermieter weiterzahlen. Mit der Änderung profitiert der Versicherte doppelt: Er spart Kosten für eine weitere Mietkaution und erweitert dadurch seinen liquiden Spielraum.
Die R+V-MietkautionsBürgschaft ist eine Alternative zur häufig geforderten Barkaution oder zum Sparbuch. Vermieter verlangen in der Regel drei Monatskaltmieten zu Mietbeginn als Kaution. Das führt bei Mietern oft zu hohen finanziellen Belastungen – vor allem, wenn zugleich Anschaffungen für die neue Wohnung anstehen oder bei einem Wohnungswechsel die vorherige Kaution noch nicht ausgezahlt ist. Die R+V-MietkautionsBürgschaft erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen zur Mietkaution. Somit spart der Mieter finanzielle Vorleistungen und der Vermieter besitzt maximale Rechtssicherheit, da er sich im Schadenfall direkt an R+V wenden kann. Für Abschluss und Kontoführung der R+V-MietkautionsBürgschaft fallen keine Gebühren an.
 

Baukindergeld kann Finanzierungkosten um 32.000 Euro senken

Eine vierköpfige Familie, die ihr Baukindergeld von 24.000 Euro konsequent in die Tilgung steckt, kann die Gesamtkosten ihrer Baufinanzierung um 40 Prozent oder 32.000 Euro senken. Inklusive Wohn-Riester-Förderung beträgt die Einsparung sogar 44.000 Euro, hat die LBS ausgerechnet. So werden junge Familien beim Erwerb der eigenen vier Wände unterstützt, die dazu sonst nicht in der Lage gewesen wären.
„Für die meisten jungen Wohneigentümer sind niedrige monatliche Raten entscheidend, um sich die eigenen vier Wände überhaupt leisten zu können“, sagt LBS-Chef Jörg Münning. Hier kann das Baukindergeld der Musterfamilie so eingesetzt werden, dass die monatliche Belastung in den ersten 10 Jahren um 85 Euro monatlich sinkt.
Basis der Musterberechnung ist ein gebrauchtes Eigenheim für knapp 250.000 Euro inklusive Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklergebühr. Das entspricht dem Durchschnittspreis eines von der LBS Immobilien NordWest 2017 vermittelten Hauses. Finanziert wird nach der klassischen Regel 20 Prozent Eigenkapital, 45 Prozent Sparkassenhypothek und 35 Prozent Bausparfinanzierung.Die Details der Berechnung stehen unter lbswest.de/wirimwesten.

Schluss mit Papierkram: Gothaer führt elektronische Unterschrift ein

Bequem, schnell, papierlos: Die Gothaer hat für ihre Kunden unternehmensweit den Versicherungsabschluss via elektronischer Unterschrift eingeführt. Partner ist das vom TÜV Saarland geprüfte und zertifizierte Unternehmen iS2.
Mit Einführung der elektronischen Unterschrift (E-Unterschrift) ermöglicht es die Gothaer ihren Kunden, einen Antrag vollständig digital abzuschließen und zu versenden. Spezielle Endgeräte wie Unterschriften-Pads werden nicht benötigt. Der Kunde kann die E-Unterschrift auf jedem mobilen Endgerät leisten – egal ob Smartphone oder Tablet, Apple oder Android – und ist damit sowohl zeitlich als auch örtlich ungebunden.
Die Verarbeitung der Dokumente geschieht in Echtzeit: Die Kunden bekommen direkt im Anschluss an die Unterschrift eine Benachrichtigung per E-Mail mit den kompletten Unterlagen. Das Plus für den Exklusivvertrieb der Gothaer: Die E-Unterschrift ist direkt an ihre technische Plattform für das Kundenmanagement angebunden. Somit entstehen weder für den Kunden noch für den Exklusivvertrieb an irgendeiner Stelle Medienbrüche.
Kooperation mit dem am Markt etablierten Unternehmen iS2
„Wir wollen unseren Kunden einen zeitgemäßen und bequemen Service sowie ein modernes Beratungserlebnis bieten“, erklärt Oliver Brüß, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der Gothaer. „Dazu leistet die E-Unterschrift einen entscheidenden Beitrag.“ Auf Unternehmensseite profitiert die Gothaer von Kosteneinsparungen durch erhöhte Dunkelverarbeitung. Anträge werden dank der E-Unterschrift im Betrieb schneller bearbeitet, da kein Antrag mehr per E-Mail, Post oder Fax eingereicht werden muss. Darüber hinaus können auch Ausweisdokumente über die Fotofunktion des Smartphones direkt beigefügt werden.
Beim Anbieter fiel die Wahl auf das am Markt etablierte Unternehmen iS2 mit dem Produkt InSign. „iS2 verfügt über große Erfahrung in der Versicherungsbranche und ließ sich außerdem gut in die bestehende IT-Landschaft der Gothaer integrieren“, so Brüß.
 

Mehr als jeder Dritte würde eine Police bei Amazon, Google & Co. kaufen

Versicherungen müssen sich noch mehr auf die höhere Erwartung vor allem der jüngeren Kunden in Bezug auf digitale Möglichkeiten einstellen. Der Digitalverband Bitkom hat in einer Umfrage ermittelt, dass sich 51 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren die gesamte Kommunikation mit einem Versicherer online wünscht. Konkurrenz bekommen die Anbieter auch von Tech-Unternehmen wie Amazon und Google.
Jede Zweite zwischen 16 und 29 Jahren möchte mit seiner Versicherung ausschließlich online kommunizieren. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es 46 Prozent, die diesen Wunsch äußern, bei den 50- bis 64-Jährigen 42 Prozent und bei der Zielgruppe 65plus immerhin noch 20 Prozent. So äußerten sich die Befragten für eine Studie des Berliner Digitalverbands Bitkom.
Für zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen ist es vorstellbar, mit einer App auf dem Smartphone einen Überblick über alle Versicherungen und ihre Leistungen abzurufen. Ähnlich sieht es für die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen aus. Dort sind es 61 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen kommt das für 51 Prozent infrage. In der Altersklasse darüber kann sich das nur jeder Fünfte vorstellen.
„Digitale Angebote sind für Versicherungen heute schon unerlässlich und werden künftig noch an Bedeutung gewinnen“, sagt Fabian Nadler, Experte für Digital Insurance beim Digitalverband Bitkom. „Wer mit dem Smartphone mit Freunden und Bekannten kommuniziert, mit einem Klick Waren bestellt, die noch am selben Tag geliefert werden, und online Vorschläge für den Filmabend erhält, der erwartet eine ähnlich bequeme und unkomplizierte Kommunikation auch von seiner Versicherung.“
Wettbewerb durch Digitalunternehmen
Künftig würden die Versicherer nicht nur untereinander im Wettbewerb stehen, sondern auch mit Digitalunternehmen. 36 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, eine Versicherung bei einem Digitalunternehmen wie Amazon, Apple oder Google abzuschließen. Jedoch bestehen gravierende Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen. So ist das nur für jeden Neunten ab 65 Jahren (11 Prozent) eine Option, unter den 50- bis 64-Jährigen beträgt der Anteil 28 Prozent. Aber bereits unter den 30- bis 49-Jährigen hält rund jeder Zweite (48 Prozent) einen Wechsel zu einem Digitalunternehmen für denkbar. Bei den 16- bis 29-Jährigen ist das für 59 Prozent denkbar.
„Versicherungen haben heute noch den Vorteil, im Besitz der Kundenschnittstelle zu sein und sie können oftmals aus einer langjährigen Erfahrung über die Wünsche der Versicherten schöpfen“, stellt Nadler fest. „Wenn sie digitale Technologien einsetzen und auf Basis ihres Datenschatzes neue Produkte und Services entwickeln, können sie ihren Wettbewerbsvorteil sogar noch ausbauen.“
Quer durch alle Altersgruppen glauben der Bitkom-Studie zufolge die Deutschen, einen genauen Überblick über die eigenen Versicherungen und die entsprechenden Leistungen der Policen zu haben. Das geben 67 Prozent der 16- bis 29-Jährigen, 66 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 65 Prozent der 50- bis 64-Jährigen an. Bei den Älteren ab 65 Jahren sind es sogar mehr als drei Viertel (77 Prozent).
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Sport in der Eiseskälte? BARMER gibt Tipps zum Laufen in der Kälte

Bei der anhaltenden Eiseskälte bleibt bei vielen Freizeitläufern die Motivation auf der Strecke. Dabei lohnt es sich gerade jetzt, den inneren Schweinehund zu überwinden. „Im Winter zu laufen, ist schonender für den Körper als im Sommer. Denn bei warmem Wetter benötigt der Körper mehr Energie, um abzukühlen. Zudem setzt Laufen Glückshormone frei, was an tristen Wintertagen die Stimmung aufhellt“, sagt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER. Allerdings solle man einige Tipps vor dem Start beherzigen. Denn wer im Winter mit der falschen Kleidung laufe oder sich nicht richtig warm mache, der lande schnell mit einer Erkältung im Bett oder mit einer Zerrung beim Arzt. 
Kleidung und Schritttechnik wichtig
Mit Blick auf die Kleidung seien Laufschuhe mit griffiger Sohle empfehlenswert. Neben der Funktionsunterwäsche, die den Schweiß abtransportiere, solle man dünne Schichten Kleidung übereinander und enganliegende Hosen tragen. Ratsam seien zudem lange Strümpfe, da sie die Achillessehnen und Waden wärmten und schützten. Möhlendick: „Beim Rausgehen sollten Läufer aber eher frösteln als schwitzen, denn das senkt das Erkältungsrisiko. Zudem sollten sie ein Stirnband oder eine Mütze tragen, da viel Körperwärme über den Kopf abgegeben wird.“ Um Zerrungen und Muskelverhärtungen zu vermeiden, sollten Läufer bei Kälte langsam starten, bevor sie Tempo aufnehmen. Denn im Winter sei eine längere Aufwärmphase erforderlich. Wichtig sei auch, die Schritttechnik dem Wetter anzupassen. Bei Schnee sollte man kürzere und flachere Schritte machen. Das abschließende Dehnen erfolge am besten zu Hause, um keine Erkältung zu riskieren.

Ausreichend trinken und richtig atmen

Obwohl Sportler im Winter weniger Durst verspürten, sollten sie vor und nach dem Sport ausreichend trinken, so der BARMER-Sportwissenschaftler. Laufe man länger als eine Stunde, sollte man zwischendurch alle 20 Minuten etwa 200 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen. Auf die richtige Atmung komme es auch an. „Wer durch die Nase ein- und den Mund ausatmet, wärmt die Luft vor und vermeidet Halsschmerzen und Heiserkeit“, so Möhlendick.

VOLKSWOHL BUND Versicherungen feiern 100-jähriges Jubiläum

Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Den Grundstein für den heutigen Versicherungskonzern legte am 28. Januar 1919 der Versicherungskaufmann Max Helbig. Auf seine Initiative hin gründeten acht Frauen und Männer den gemeinnützigen Verein „Deutscher Volkswohl-Bund in Berlin“. Aus dem Verein von damals sind die VOLKSWOHL BUND Versicherungen entstanden, heute einer der größten Maklerversicherer Deutschlands.
„Viel von dem, was den VOLKSWOHL BUND schon in den Gründerzeiten ausgezeichnet hat, setzt sich bis heute im Unternehmen fort“, sagt Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände
der VOLKSWOHL BUND Versicherungen. „Die Begeisterung für die Aufgabe, der Wille zu helfen und der große persönliche Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters tragen weiterhin zum Erfolg der
VOLKSWOHL BUND Versicherungen bei“.
Der neu gegründete Verein wuchs schnell. Schon bald gab es fest angestellte Mitarbeiter und der VOLKSWOHL BUND erwarb sein erstes eigenes Verwaltungsgebäude. 1928 erhielt der
VOLKSWOHL BUND die Zulassung des Geschäftsbetriebs für ganz Deutschland und nahm die Großlebensversicherung in sein Tarifprogramm auf.
Nach der Zerstörung des Berliner Verwaltungsgebäudes im Zweiten Weltkrieg und im Zuge der Teilung Berlins entwickelte sich Dortmund langsam zum Zentrum des VOLKSWOHL BUND. Heute ist Dortmund der Firmensitz aller VOLKSWOHL BUNDUnternehmen.
50 Jahre nach der Unternehmensgründung, am 8. Juli 1969, ging ein lang gehegter Wunsch der Mitarbeiter in Erfüllung: Die VOLKSWOHL BUND Sachversicherung AG wurde gegründet. Damit weitete der VOLKSWOHL BUND sein Angebot auf Haftpflicht-, Unfall-, Kraftfahrt- und Sachversicherungen aus.
In den 1980er/90er-Jahren wandelte sich der VOLKSWOHL BUND zum Maklerversicherer. Für seine Vertriebspartner entwickelt das Unternehmen seither marktgängige und innovative Versicherungsprodukte. Zugleich baute es sich einen Ruf als leistungsstarker Anbieter mit einem ausgezeichneten Kunden- und Vertriebspartner-Service auf.
Um den Vertriebspartnern für jede Beratungssituation das passende Produkt an die Hand geben zu können, erweiterte der VOLKSWOHL BUND die Abschlussmöglichkeiten. 2012 ging das
Makler-Portal prokundo online, über das der Makler papierlos Sachversicherungen für seine Kunden abschließen kann. 2017 wurde die Dortmunder Lebensversicherung AG gegründet, die für
einfache und besonders verständliche biometrische Lebensversicherungsprodukte steht.
Heute hat der VOLKSWOHL BUND jährliche Beitragseinnahmen von fast 1,6 Milliarden Euro und ist bestens auf sein nächstes Jahrhundert vorbereitet. Rund 2 Millionen Kunden in ganz Deutschland vertrauen dem VOLKSWOHL BUND. Für seine Versicherten legt das Unternehmen mehr als 15 Milliarden Euro erfolgreich am Kapitalmarkt an. Rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 600 in Dortmund, kümmern sich um die Vertriebspartner und um die Versicherten in ganz Deutschland. Mehr über die VOLKSWOHL BUND Versicherungen erfahren Sie
im Internet unter www.volkswohl-bund.de.

Schadenregulierung aus der Vogelperspektive

Drohnen haben sich in den letzten Jahren zu regelrechten Alleskönnern entwickelt – auch in der Versicherungsindustrie. Sie werden für unterschiedlichste Analysen eingesetzt und liefern zuverlässig präzise und umfassende Daten. Um komplexe Groß- und Kumulschäden mit Hilfe dieser Technologie noch schneller und effizienter zu begutachten, kooperiert Bayerns größter Gebäudeversicherer jetzt mit FairFleet – einem One-Stop-Shop für Drohnendienstleistungen.
FairFleet deckt von der Beratung über die Drohnenflugbuchung bis hin zur Datenanalyse das gesamte Spektrum im Full-Service ab. Mit über 1.800 verifizierten, versicherten und professionellen Piloten in über 47 Ländern bietet das Münchner Unternehmen das größte europäische Drohnen-Netzwerk.
So können beispielsweise bei großflächigen Hagelereignissen innerhalb kurzer Zeit Drohnenpiloten in der Nähe des Schadengebiets beauftragt werden. Diese Technologie ermöglicht mit Hilfe sehr guter Bildaufnahmen eine rasche und umfängliche Einschätzung der Schadenhöhe, auch, wenn Gutachter einsturzgefährdete Gebäude, wie Industrieanlagen, nicht betreten können. „Die Bewertung komplizierter Schäden wird nicht nur für die Gutachter erleichtert, sondern vor allem die Kunden profitieren von der schnelleren Bearbeitungszeit und einer nachvollziehbaren Dokumentation des Schadenausmaßes“, so Christian Krams, Leiter Schaden für die Unternehmen im Konzern Versicherungskammer und Vorstand bei der BavariaDirekt.
Zusammengekommen sind die beiden Kooperationspartner über die Innovatiosplattform InsurTech Europe: „Die Zusammenarbeit mit FairFleet zeigt, dass die Versicherungskammer durch den InsurTech Hub Munich Zugang zu einem weltweiten Innovationsnetzwerk erhält, über das wir die klassische Wertschöpfungskette unseres Konzerns weiter verbessern können“, so Johannes Wagner, Leiter der Startup Kooperation im Konzern Versicherungskammer.
Krams hebt hervor: „Mit digitalen Innovationen sind wir in der Lage, auch bei großen Schäden schnell und kompetent zu regulieren. Voraussetzung sind hierfür moderne Technik sowie Fachwissen und Entscheidungskompetenz der Mitarbeiter. Die Sachbearbeiter sollen auf den Kunden und seine Bedürfnisse individuell eingehen.“ Mit einem umfassenden Transformationsprogramm, das die Schadenbereiche der Versicherungskammer neu aufstellt, setzt der Konzern deshalb auf noch mehr Qualität und Kundenzufriedenheit, um den Kunden im Fall des Falles bestmöglich abzuholen. Das betrifft vor allem den Einsatz intelligenter digitaler Möglichkeiten, die Optimierung interner Prozesse und auch die Weiterqualifizierung und Entwicklung der Mitarbeiter.
Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 8,30 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer-Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.800 Beschäftigte, davon 298 Auszubildende.
FairFleet GmbH
FairFleet mit Sitz in München, ist ein Full-Service-Anbieter für Drohnendienstleistungen. Auf der eigenen Plattform wird dabei der ge-samte Prozess abgebildet: Von Buchung und Flugfreigaben bis hin zu Befliegung und anschließender Datenanalysen. FairFleet bietet B2B-Kunden Produkte in Branchen wie Immobilien, Versicherung, Energiewirtschaft, Landwirtschaft sowie für große Infrastrukturbetreiber an. Die von FairFleet aufgebaute Plattform ermöglicht es Drohnenflüge für eine breite Zielgruppe in Form eines One-Stop-Shops anzubieten und in Zukunft auch autonome Flüge durchzuführen. Mit über 1.800 verifizierten, versicherten und professionellen Drohnenpiloten in über 47 Ländern bietet FairFleet das größte europäische Netzwerk.
www.fairfleet360.com

BARMER erhält Zertifikat zum „audit berufundfamilie“

Auszeichnung für familienbewusste Personalpolitik
Die BARMER ist ein besonders familienfreundlicher Arbeitgeber. Sie wurde deshalb für ihre familienbewusste Personalpolitik bereits zum vierten Mal von der berufundfamilie Service GmbH mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für unseren Erfolg. Sie sollen die BARMER nicht nur als erstklassigen Arbeitgeber, sondern auch als verlässlichen Partner wahrnehmen, der sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestmöglich unterstützt“, sagt Simone Schwering, Bereichsleiterin Personal bei der BARMER. Das audit erfasst unter anderem den Status quo familienfreundlicher Angebote und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Schirmherrin des audits ist Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.
Unterstützung bei Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen
Flexible Arbeitszeiten und Pausenregelungen, Wiedereinstiegsseminare nach der Elternzeit, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit auch für Führungskräfte und die Unterstützung bei der Suche nach einer Kinder- und Hausaufgabenbetreuung seien nur einige Beispiele der konsequent familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik der BARMER. „Neben den großen Herausforderungen bei der Erziehung und Betreuung von Kindern unterstützen wir unsere Beschäftigten auch dabei, neben ihrem Beruf die zunehmenden Aufgaben bei der Pflege und Betreuung von Angehörigen zu bewältigen“, so Schwering.
Familienfreundliche Personalpolitik auch betriebswirtschaftlich sinnvoll
Das Engagement für familiäre Belange und flexible Arbeitszeitkonzepte bringe Unternehmen viele Vorteile. Eine familienbewusste Personalpolitik verringere beispielsweise den Krankenstand und verbessere die Chancen zur Rekrutierung qualifizierten Personals.

Für jede Lebensphase das passende Angebot
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Über das Unternehmen

Die Daten und Fakten des Unternehmens haben wir hier in einer Übersicht für Sie aufgelistet.

Name:

Barmer

Rechtsform:

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Dienstleistungen:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung

Beitragssatz:

15,7 Prozent (einschließlich kassenindividuellem zusätzlichen Beitragssatz)

Kunden:

9,2 Millionen Versicherte

Standorte:

über 400 Geschäftsstellen bundesweit

Vorstand:

  • Prof. Dr. Christoph Straub (Vorstandsvorsitzender)
  • Jürgen Rothmaier (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
  • Dr. Mani Rafii (Mitglied des Vorstandes)
  • Alexander Stütz (Bereichsvorstand)

Verwaltungsrat:

  • Bernd Heinemann (Vorsitzender)
  • Ulrike Hauffe (Stellvertretende Vorsitzende)
  • Dirk Wiethölter (Arbeitgebervertreter)

Haushalt:

rund 37,3 Milliarden Euro im Jahre 2018

Anschrift:

Barmer
Postfach 110704
10837 Berlin

Kontakt:

  • Telefon: 0800 333 1010
  • E-Mail: service@barmer.de
  • Internet: www.barmer.de
Versicherungsgruppe die Bayerische beteiligt sich an TravelProtect

Die Versicherungsgruppe die Bayerische erweitert  ihr Engagement an internetbasierten Angeboten und beteiligt sich an der Travelprotect GmbH in Würzburg, einem spezialisierten Anbieter innovativer Konzepte in der Reiseversicherungsbranche. Im ersten Schritt übernimmt die Bayerische 25 Prozent, bis Ende 2020 wird der Anteil auf insgesamt 50 Prozent aufgestockt. Die Bayerische ist bereits seit Jahren Risikoträger der Versicherung.
„Wir freuen uns, die Geschäftsbeziehung mit unserem langjährigen Partner zu vertiefen und auszubauen“, sagt Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerischen Prokunde AG. „Wir planen, die Reiseversicherungslösungen weiteren Vertriebspartnern zur Verfügung zu stellen.“
„Die Bayerische ist der ideale Partner für uns“, sagt Jan Röhrle, Gesellschafter und Geschäftsführer der TravelProtect. „Als zwei innovative mittelständische Unternehmen  schaffen wir damit gemeinsam die Basis für ein beschleunigtes Wachstum.“
TravelProtect  bietet maßgeschneiderte Reiseversicherungen (Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung und Reisekrankenversicherung), die sich flexibel dem Bedarf des einzelnen Kunden anpassen und unabhängig von der Buchung über Reisebüros, Reiseveranstalter über das Internet abgeschlossen werden können. Die ausschließliche Abwicklung der Policierung über das Internet bringt Preisvorteile mit sich, die an den Kunden weitergegeben werden und damit zu sehr günstigen Versicherungsprämien führen.
Die Angebote wurden vielfach prämiert, erst im vergangenen Jahr erhielt TravelProtect einen Preis als „Deutschlands Beste Versicherung 2018“ in der Kategorie Reiseversicherung für die Einzel- und Familientarife der Reiserücktrittsversicherung. Die Ratingagentur Franke und Bornberg, der Nachrichtensender n-tv und das Deutsche Institut für Service-Qualität verliehen diese begehrte Auszeichnung.
 

AUXILIA Rechtsschutz: Testsieger 2019 bei DISQ

Der Münchener Spezialist überzeugt laut dem Deutschen Institut für Service-Qualität in allen Bereichen
Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) die Rechtsschutzangebote verschiedener Versicherer untersucht. Das renommierte und unabhängige Marktforschungsinstitut stellte dabei die gängige und von Verbrauchern oft gewählte Kombination Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz in den Mittelpunkt. Das Ergebnis der Untersuchung: für Verbraucher ist bei der Wahl des richtigen Anbieters erhebliches Sparpotential zu finden und es sind deutliche Leistungsunterschiede vorhanden.
Das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet laut Untersuchung die Rechtsschutzkombination der KS/AUXILIA. Mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ überzeugte der Anbieter aus München über alle Bereiche hinweg. Besonders hervorgehoben werden die außergewöhnlich guten Leistungen: „Sowohl in puncto Vertragsbedingungen und Versicherungsumfang als auch bei den allgemeinen Leistungs- und Tarifmerkmalen schneidet das Unternehmen im Vergleich am besten ab.“, so das Institut in seiner Pressemeldung. Da zudem der Preis für die Rechtsschutzkombination niedrig ist, erreicht die KS/AUXILIA die Höchstpunktzahl im Gesamtergebnis.
Die KS/AUXILIA weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die getesteten Leistungen des Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutzes vollumfänglich auch im Produkt JURPRIVAT enthalten sind. Dieses von Versicherungsmaklern und Kunden oft gewählte Produkt umfasst zusätzlich die Bausteine Wohn- und Spezial-Straf-Rechtsschutz.
Weitere Informationen zu den Produkten der KS/AUXILIA sind auf der Webseite www.ks-auxilia.de und dem Portal für Versicherungsmakler www.vermittler.ks-auxilia.de zu finden.

Die KS/AUXILIA kann auf eine über 80 Jahre währende Entwicklung zurückblicken.

Entstanden aus dem Automobilclub hat sich die KS/AUXILIA zu einer hochspezialisierten Unternehmensgruppe rund um Verkehr und Rechtsschutz entwickelt.

Zur Unternehmensgruppe KS/AUXILIA gehören:

KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.
Automobilclub
Gründungsjahr: 1935
Der Automobilclub KS e.V. ist mit rund 600.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland.

AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs-AG
Rechtsschutz-Versicherung
Gründungsjahr: 1964
Die AUXILIA ist ein Rechtsschutz-Spezialversicherer, der nicht mit einer Versicherungsgruppe oder einem Versicherungskonzern verbunden ist.

KS Versicherungs-AG
Verkehrs-Service-Versicherung (Schutzbriefe)
Gründungsjahr: 1979
Die KS Versicherungs-AG bietet qualitativ hochwertige Schutzbrief-Versicherungen an.

Atradius-Forderungsschutz ab sofort mit wenigen Klicks über CreditDevice erhältlich

Der internationale Kreditversicherer Atradius baut sein Digitalangebot weiter aus: Ab sofort können Lieferanten und Dienstleister den für sie passenden Atradius-Forderungsschutz direkt über das Online-Kreditmanagementsystem CreditDevice beziehen. Einmal gebucht, können die Nutzer auch nahezu sämtliche Prozesse, die im Rahmen des Versicherungsvertrags notwendig sind, in dem System durchführen – und das mit einem hohen Automatisierungsgrad. So profitieren Unternehmen im Firmengeschäft von einer geringeren Fehleranfälligkeit bei ihren Forderungsmanagementprozessen, weniger Zeitaufwand und reduzierten Kosten.  
„Unsere Kooperation mit CreditDevice unterstreicht einmal mehr unsere Innovationsfähigkeit und unser technisches Know-how“, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland von Atradius. „Unternehmen unterschiedlicher Größe digitalisieren ihr Forderungsmanagement immer mehr und entwickeln es weiter. Wir von Atradius können ihnen dazu die passende, digitalisierte Lösung für ihre Kreditversicherungsprozesse bieten.“
„Das Modul Kreditversicherung war der letzte fehlende Baustein in unserer Software, um den gesamten Prozess des Debitorenmanagements zu digitalisieren und weitestgehend zu automatisieren“, sagt Sven Buckenberger, Geschäftsführender Gesellschafter von CreditDevice. „Wir freuen uns, mit Atradius einen namhaften Kooperationspartner gewonnen zu haben, der seinen Versicherungsnehmern innovative Lösungen anbietet.“
Kreditlimite mit wenigen Klicks
CreditDevice – bis vor Kurzem noch unter dem Namen DirectDevice am Markt – ist eine internetbasierte Anwendung für das Kreditmanagement. Kunden des Unternehmens stehen mehrere Module zur Auswahl, die sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, etwa Online-Kreditauskünfte, automatisierte Mahnwesen- und Inkasso-Prozesse, Managementinformationen oder ein so genanntes Risikocockpit mit eigenen oder externen Ratings ihrer Abnehmer.
Mit dem Baustein Kreditversicherung können Lieferanten und Dienstleister jetzt auch den für sie passenden Deckungsschutz von Atradius beziehen. Den Nutzern des Systems stehen dabei sämtliche Forderungsschutzangebote des weltweit zweitgrößten Anbieters von Kreditversicherungen zur Verfügung – von der Modula Basic über die Global-Police bis hin zu den diversen Branchenlösungen.
Darüber hinaus lassen sich in dem Online-System nahezu alle Prozesse, die die Atradius-Kreditversicherung betreffen, elektronisch durchführen, wie zum Beispiel die Beantragung und Bestätigung von Kreditlimiten. Ebenso erinnert CreditDevice automatisch an Obliegenheitspflichten im Rahmen der Police wie zum Beispiel Salden-, Umsatz-, Überfälligkeits- oder Schadenmeldungen – so dass Versicherungsnehmer sicher sein können, diese frist- und formgerecht zu erfüllen.
„Durch die Automatisierungsmöglichkeiten werden Ressourcen frei, die zum Beispiel für die intensivere Bearbeitung von kritischen Fällen genutzt werden können“, erläutert Frank Liebold. „Die integrierte Lösung bietet aber noch einen weiteren Vorteil: Unternehmen können die Kommunikation mit uns in einem ihnen bereits bekannten System durchführen. Die Einarbeitung in eine neue Software entfällt dadurch“, führt der Atradius Country Director weiter aus. „Atradius-Kunden haben aber  natürlich auch weiterhin feste persönliche Ansprechpartner.“
Auch die Atradius-Risikoreports und Analysen sind über das Tool zugänglich.
Atradius erweitert kontinuierlich sein Digitalangebot
Die Kooperation mit CreditDevice ist eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen Atradius derzeit sein digitales Angebot für seine Geschäftspartner erweitert. Erst vor wenigen Wochen hat der Kreditversicherer zusammen mit der Schweizer Kemiex AG eine Online-Handelsplattform eingeführt, auf der Rohstoffe für die Anwendungsbereiche Pharmazie, Tiermedizin, Lebens- und Futtermittelherstellung vertrieben und erworben werden können. Atradius stellt dabei sicher, dass die Anbieter auf dem Internet-Marktplatz nach der Warenlieferung ihre Zahlungen auch erhalten.
Mitte des vergangenen Jahres hat Atradius zudem seinen Kunden und Versicherungsmaklern das Kundenportal „Atradius Atrium“ zur Verfügung gestellt und damit sämtliche digitalen Services unter einem Dach gebündelt, darunter auch das Portfolioanalyse-Tool Atradius Insights und Collect@Net (Inkasso).
Über Atradius
Atradius ist ein globaler Anbieter von Kreditversicherungen, Bürgschaften und Inkassodienstleistungen mit einer strategischen Präsenz in mehr als 50 Ländern. Die von Atradius angebotenen Kreditversicherungs-, Bürgschaften- und Inkasso-Produkte schützen Unternehmen weltweit vor den Ausfallrisiken beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf Kredit. Atradius ist Mitglied der Grupo Catalana Occidente (GCO.MC), einer der größten Versicherer in Spanien und einer der größten Kreditversicherer der Welt. Weitere Informationen finden Sie online unter www.atradius.de
Über die CreditDevice GmbH
Die CreditDevice GmbH ist ein von Sven Buckenberger und Martin Raatz in 2017 gegründeter Anbieter einer sehr flexiblen, aber auch preiswerten Credit Management Software. Die Software as a Service Lösung (SaaS) hilft Unternehmen, ihr Credit Management zu digitalisieren.  Die Herren Buckenberger und Raatz verfügen zusammen über mehr als 45 Jahre im Credit Management. Ihre CreditDevice GmbH ist Partner der seit 2001 in den Niederlanden ansässigen CreditDevice B.V., welche die Credit Management Software 2009 entwickelt hat und auch für Deutschland hostet. Weitere Informationen finden Sie online unter www.creditdevice.de

Wintereinbruch in Deutschland: Welche Pflichten haben Eigentümer und Mieter?

·        Schneeräumen und Streuen des Gehwegs ist gesetzliche Pflicht
·        Hohe Schadenersatzforderungen von ausgerutschten Passanten möglich
·        Eigentümer oder Mieter haften für Fahrlässigkeit
Inzwischen hat der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Vielerorts bildet sich auch Glatteis. Die schöne Winterlandschaft bringt aber auch einige Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.
Klare Regeln für Bekämpfung von Schnee und Glatteis
Für die Schneeräumung gibt es klare gesetzliche Vorgaben: Gehwege müssen in einer Breite von 1,5 Metern von der weißen Pracht befreit werden. Zudem ist das Bestreuen des Trottoirs mit abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Streusplit erforderlich. Sind die Gehwege schmaler, gilt die Räumpflicht für die gesamte Breite. Mit der Beseitigung von Schnee und Glätte ist spätestens um 7.00 Uhr zu beginnen, ab 20.00 Uhr können die Arbeiten eingestellt werden. Allerdings: Selbst bei frühmorgendlicher Räumung kann bei anhaltendem oder wieder einsetzendem Schneefall und Vereisung die Räumpflicht auch im Laufe des Tages wieder einsetzen. Die detaillierten Vorgaben, wann, wo und wie zu räumen ist, findet man in den Ortssatzungen der Städte und Gemeinden.
Eigentümer haftet für Sicherheit des Gehwegs
Kommt es tatsächlich zu einem Unfall, indem beispielsweise ein Passant auf dem Grundstück ausrutscht, kann es teuer werden: Hohe Behandlungskosten und Schmerzensgeldforderungen sind die Folge. Im schlimmsten Fall steht sogar der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Raum. Hauseigentümer können dafür haftbar gemacht werden. Konrad Göbel, Produktexperte für Privathaftpflichtversicherung bei der Gothaer, rät deshalb: „Der Inhaber eines selbstbewohnten Ein- oder Zweifamilienhauses kann sich relativ einfach schützen, weil die meisten Privathaftpflichtversicherungen den entsprechenden Versicherungsschutz bieten. Eigentümer, die ihre Häuser nicht selbst nutzen, sollten sich hingegen mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftlichtversicherung absichern.“
Auch Mieter können in die Pflicht genommen werden
Allerdings können Eigentümer die Pflicht zum Schneeräumen an ihre Mieter weitergeben. Dies sollte schriftlich, zum Beispiel im Mietvertrag, festgehalten werden. Eine besondere Situation gilt für Eigentumswohnungen: „Denn verunglückte Fußgänger können gegenüber allen Eigentümern Ansprüche geltend machen“, hebt Göbel hervor. Die Haftung des Eigentümers gilt übrigens auch dann, wenn er die Eigentumswohnung vermietet hat. Deshalb sollten Besitzer von Eigentumswohnungen darauf achten, dass für die Eigentümergemeinschaft eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung besteht.

HONORARREGELN FÜR VERSICHERUNGSBERATER SOLLEN GEPRÜFT WERDEN

BUND DER VERSICHERTEN VERLIERT VOR OBERLANDESGERICHT UND GEHT IN REVISION
In einem langwierigen Rechtsstreit gegen die Minerva KundenRechte GmbH, eine Versicherungsberaterin, klärt der Bund der Versicherten e. V. (BdV) Fragen um deren Vergütung. Die Minerva stellt ein erfolgsabhängiges Honorar in Rechnung, wenn sich privatversicherte Verbraucherinnen und Verbraucher über einen neuen Krankenversicherungstarif beraten lassen. So bemisst sich das Honorar letztlich danach, wie hoch eine Ersparnis bei einem neuen Tarif ausfällt. Der BdV sieht dies als nicht sachgerecht für eine Versicherungsberaterin an und klagte dagegen erfolgreich vor dem Landgericht München. In der Berufung vor dem Oberlandesgericht München (OLG) obsiegte nun die Versicherungsberaterin. „Wir sehen die besondere Stellung der Versicherungsberater nicht genügend gewürdigt und werden daher Revision beim Bundesgerichtshof einlegen“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Die Revision ist ausdrücklich zugelassen.
Der Berufsstand des Versicherungsberaters genießt nach Ansicht des BdV eine besondere Vertrauensstellung. „Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten bei einer Versicherungsberaterin wie etwa der Minerva eine unabhängige und ergebnisoffene Beratung, die durch eine erfolgsabhängige Vergütung aber konterkariert wird“, erläutert Kleinlein. Denn würde sich etwa im Rahmen der Beratung ergeben, dass in einem individuellen Fall kein Tarifwechsel angezeigt ist, so besteht die Gefahr, dass dennoch ein Tarifwechsel empfohlen wird, da andernfalls kein Honorar verlangt werden könnte. „Erfolgsabhängige Honorare geben Fehlanreize und gefährden eine unabhängige Beratung“, so Kleinlein. Gerade diese unabhängige Beratung ist aber vielfach politisch gewünscht.
Das OLG sieht jedoch die Tarifwechselberatung als Versicherungsvermittlung an, für die nach Begründung zum IDD-Umsetzungsgesetz keine Einschränkung der Honorierungsart gelte. Daher ist nach Ansicht des BdV in letzter Konsequenz der Gesetzgeber gefordert. „Würde der Bundesgerichtshof die Sichtweise des Oberlandesgerichts bestätigen, so ist dann die Politik gefordert Klarheit über die Rolle der Versicherungsberater zu schaffen“, ergänzt Kleinlein. In jedem Falle sei es wichtig vor dem Bundesgerichtshof eine endgültige Klärung zu bekommen. „Wir brauchen Rechtssicherheit in dieser Frage.“ Hierfür setzt sich der BdV ein.

Smart Home Schutz vor Wasserschäden: HDI und GROHE kooperieren

Wassersicherheitssysteme können dazu beitragen, dass aus einer undichten Stelle kein Großschaden resultiert. Gemeinsam mit GROHE, einer führenden globalen Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen, beschreitet HDI in der Wohngebäudeversicherung jetzt neue Wege in der Smart Home Schadenprävention.
Über eine Million Leitungswasserschäden verzeichnen die deutschen Gebäudeversicherer jährlich nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Rohrleitungssysteme haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa 30 bis zu 50 Jahren. Jedes vierte Haus in Deutschland hat diese Altersgrenze mittlerweile erreicht oder überschritten. Frank Manekeller, Schadenleiter bei der HDI Versicherung AG, weiß aus langjähriger Erfahrung: „Wird nicht saniert, ist ein Schaden quasi programmiert. Auch jüngere Gebäude kann es jederzeit treffen: Mangelhafte Rohrverbindungen, defekte und falsche Dichtungen oder nicht fachgerecht in Eigenarbeit installierte Armaturen sind häufige Auslöser für Wasserschäden in den vier Wänden.“
Nicht selten dringt das Wasser etwa bei Mikro-Leckagen über einen längeren Zeitraum unbemerkt in Bodenbeläge, Mauerwerk und Inventar ein. Eine aufwändige Ortung der Leckage, wochenlang nicht nutzbare Räume durch Trocknungsmaßnahmen und großflächige Sanierungen sind bei solchen Schäden keine Seltenheit und – dank moderner Smart Home Überwachungssysteme – durchaus vermeidbar.
Präventionsverständnis stärken
Markus Rehle, Vorstand für den Bereich Produkte bei der HDI Versicherung AG, erklärt: „Präventionsarbeit ist eine der elementaren Leistungen eines Versicherers. Die intelligente, App-basierte Wassersteuerung „GROHE Sense Guard“ hat uns dahingehend überzeugt: Gezielt können wir unsere Kunden für das wichtige Thema Wasserschutz in ihrem Wohngebäude sensibilisieren und ihnen gleichzeitig eine Lösung anbieten, sich vor aufwendigen Wiederherstellungsmaßnahmen nach einem Wasserschaden zu schützen.“ Michael Rauterkus, CEO von GROHE, bestätigt: „Wir freuen uns, in unserem neuen Geschäftsfeld, der Schadenprävention bei Versicherungskunden, mit HDI einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben, der auf eine Expertise von über hundert Jahren im Versicherungsmarkt zurückblickt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass das Präventionsverständnis der Kunden gestärkt wird, denn das oft verheerende Ausmaß von Wasserschäden wird von vielen Hausbesitzern unterschätzt.“
Smarte Wassertechnologie zur Vermeidung von Wasserschäden
Genau hier setzt das intelligente Wasserschutzsystem GROHE Sense und GROHE Sense Guard an. Das GROHE Sense System besteht aus dem Wassersensor GROHE Sense und dem Kontrollgerät GROHE Sense Guard. Der zuverlässige Wassersensor misst die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit, erkennt Wasseransammlungen und alarmiert, wenn Messwerte ungewöhnlich hoch oder niedrig sind. Das smarte Kontrollgerät GROHE Sense Guard wird direkt an der Hauptwasserleitung installiert und misst Wasserdruck, Durchfluss und Verbrauch sowie die Systemtemperatur. Es erkennt ungewöhnliche Verbräuche, selbst kleinste Leckagen und schlägt auch Alarm bei Frostgefahr. Bei Abweichungen vom normalen Status erzeugt das Gerät einen optischen und akustischen Alarm und der Hausbesitzer wird parallel via App informiert. Schwachstellen im Rohrleitungssystem werden sofort identifiziert und die Wasserzufuhr bei einem Loch oder Riss im Leitungssystem automatisch unterbrochen.
HDI Kunden profitieren mehrfach
HDI Wohngebäudekunden, die ein Ein- oder Zweifamilienhaus bewohnen, können GROHE Sense Guard inklusive der Installation zu einem günstigen Paketpreis über den HDI Netzwerkpartnerbetrieb BELFOR erwerben. Zusätzlich belohnt HDI in der aktuellen Wohngebäudeversicherung den Einbau von Leckageschutzgeräten bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem Beitragsnachlass.
Weitere Informationen unter http://www.hdi.de/leckageschutz
HDI Versicherung AG
Die HDI Versicherung AG bietet Sachversicherungslösungen für Privat- und Firmenkunden. Dabei reicht die Angebotspalette von Kfz-Versicherungen über private Haftpflicht- und Hausratversicherungen bis hin zu Komplettlösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie speziellen, berufsbezogenen Lösungen für Freie Berufe. Die HDI Versicherung AG gehört zur Talanx-Gruppe. Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 33,1 Milliarden Euro (2017) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDax sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Basler Berufsunfähigkeitsversicherung erreicht auf Anhieb neue Höchstbewertung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung der Basler Lebensversicherungs-AG wurde von der unabhängigen Ratingagentur Franke & Bornberg im aktuellen BU-Rating mit der Höchstnote FFF+ ausgezeichnet. FFF+ steht für hervorragend. Der Versicherungsschutz bei Arbeitsunfähigkeit gehört zu den besten am Markt.

  • Top-Qualität der Basler Berufsunf ähigkeitsVersicherung (BU) mit Triple F+ im neuen Bedingungsrating von Franke & Bornberg bestätigt

Die sogenannte „Gelber-Schein-Klausel“ ist bei der Basler Leben sehr verbraucherfreundlich geregelt. Die Klausel sieht bei Arbeitsunfähigkeit eine Rentendauer von 36 Monaten vor. Der Nachweis für die Versicherten ist denkbar einfach. Sie reichen lediglich den gelben Schein ein. Selbständige legen eine vergleichbare ärztliche Bescheinigung vor. Eine Besonderheit: ein gleichzeitiger Antrag auf Berufsunfähigkeitsleistungen ist bei der Basler nicht nötig. Der Arbeitsunfähigkeitsschutz ist ein frei wählbarer Zusatzbaustein. Nach einer Kündigung sind keine Beiträge mehr zu zahlen.
Die Basler BU zählt zu den Hauptumsatztreibern des Lebensversicherers. Der Erfolg des Tarifs basiert auf seinem modularen Produktkonzept, den attraktiven Beiträgen und dem exzellenten Service. Dazu gehört die kundenfreundliche 72-Stunden-Expresspolicierung. Innerhalb von 72 Stunden erhalten Vermittler ein gesichertes Votum für ihre Risikovoranfragen und können ihre Kunden zeitnah darüber informieren. In diesem Zeitraum werden die Verträge auch policiert. Voraussetzung ist, dass alle notwendigen Unterlagen vorliegen.
Das aktuelle Ratingurteil reiht sich ein in die Vielzahl der ausgezeichneten Bewertungen der Basler BU. Auch auf den Vergleichsplattformen belegt der Lebensversicherer die vorderen Plätze. Die Basler verfolgt damit konsequent ihr Ziel, bei Kunden und Vertriebspartnern erste Wahl für Berufsunfähigkeitsversicherungen zu sein, wenn es um Preis und Leistung geht.
Basler Versicherungen
Die Basler Versicherungen sind mehr als eine traditionelle Versicherung. Im Fokus ihrer Geschäftstätigkeit stehen die sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnisse der Gesellschaft. Die rund 1’600 Mitarbeiter fokussieren sich deshalb auf die Wünsche ihrer Kunden und Vertriebspartner. Ein kundennaher Service sowie innovative Produkte und Dienstleistungen machen die Basler zur ersten Wahl für alle Menschen, die sich einfach sicher fühlen wollen. Mit Sitz und Kompetenzzentrum Nichtleben in Bad Homburg sowie dem Kompetenzzentrum Leben in Hamburg agiert die Basler als servicestarker Privatkundenversicherer und als qualitätsorientierter Anbieter im Firmenkundengeschäft mit hoher Expertise im Underwriting. Die Basler Versicherungen gehören zur Baloise Group, Basel (Schweiz) und hatten 2017 ein Geschäftsvolumen von 1,17 Milliarden Euro.

Barmenianer unterstützen nestwärme e. V.

Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender Barmenia; Petra Moske, Vorstandsvorsitzende Nestwärme e. V.; Annette Kunzler-Geisthardt, Ideengeberin; Bernd Woschei, Leiter der Barmenia-Bezirksdirektion Koblenz

Gestern übergab der Vorstandsvorsitzende der Barmenia Versicherungen, Dr. Andreas Eurich, gemeinsam mit Initiatorin Annette Kunzler-Geisthardt stellvertretend für alle Barmenianer eine Spende in Höhe von 10.139,46 Euro an nestwärme e.V. Der symbolisch überreichte Scheck wurde durch Petra Moske, Gründerin und 1. Vorsitzende von nestwärmee. V., entgegengenommen. Insgesamt 915 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Barmenia im Innen- und Außendienst haben sich an der Rest-Cent-Spende beteiligt und ein Jahr auf ihre Netto-Cent-Beträge hinter dem Komma der monatlichen Gehaltsabrechnung verzichtet. Die einbehaltenen Cent-Beträge in Höhe von 5.139,46 Euro wurden zum Ende des Jahres um eine Unternehmensspende in Höhe von 5.000,00 erhöht.

Die Aktion „Rest-Cent-Spende – Barmenianer helfen“ läuft seit Juli 2014 und war bereits in den ersten Monaten ein voller Erfolg. „Ich bin stolz darauf, dass sich so viele unserer Mitarbeiter an der Rest-Cent-Spende beteiligen“, so Andreas Eurich. „Mit ihren Rest-Cents übernehmen die Mitarbeiter gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung.“ Die Barmenianer schlagen vor, welche gemeinnützigen Organisationen in Zukunft unterstützt werden sollen und stimmen dann über die Vorschläge ab. Den Tipp für nestwärme e. V. gab Annette Kunzler-Geisthardt. Mit über 30% hat sich nestwärme bei den Barmenianern gegen vier weitere Projekte durchgesetzt.
Die Barmenia Versicherungen zeichnen sich durch hohe soziale Kompetenz nicht nur in punkto Mitarbeiter und Kunden, sondern auch in Bezug auf nachhaltiges Engagement für die Allgemeinheit, die Bürgerinnen und Bürger, aus. So unterstützt der Wuppertaler Versicherer vielfältige Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur, Kunst und Wissenschaft.
Die Barmenia Versicherungen zählen zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Als einer der größten Arbeitgeber in Wuppertal – mit über 1.700 Mitarbeitern am Standort und über 2.000 Beratern deutschlandweit. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie ist es der Barmenia ein Anliegen, junge Leute in verschiedenen Berufsfeldern im Innen- sowie Außendienst auszubilden. Ende 2018 waren es über 170 Auszubildende deutschlandweit.
Über nestwärme e. V.
Das unabhängige Sozialunternehmen nestwärme e.V. Deutschland engagiert sich für belastete Familiensysteme, in denen schwerkranke oder behinderte Kinder zu Hause betreut werden. Es leistet konkrete Hilfe in Form von Beratung und Betreuung und gibt damit den Familien die Kraft, sich jeden Tag die lebensnotwendige Nestwärme zu schenken.

Mehr bieten als Schadensregulierung – Gothaer kooperiert mit Optiopay

Für Versicherungen ist es nicht immer leicht, positive Erlebnisse bei den Kunden zu schaffen und im Alltag einen spürbaren Mehrwert zu bieten. Eine gute Möglichkeit sind Leistungen im Schadenfall. Dank einer Kooperation mit dem auf Auszahlungen spezialisierten Finanztechnologiedienstleister OptioPay bietet die Gothaer ihren Kunden jetzt sogar die Möglichkeit, den Wert ihrer Zahlung zu vermehren.
Sobald die Schadenbearbeitung abgeschlossen ist, meldet sich die Gothaer per E-Mail oder Brief bei dem Kunden und weist auf die neue Gothaer Auszahlungsplattform hin. Dort gibt es die freie Auswahl: Kunden können flexibel entscheiden, ob sie eine direkte Überweisung der Schadenszahlung auf ihr Konto, einen höherwertigen Einkaufsgutschein oder eine Kombination beider Auszahlungsoptionen wünschen. Die Auszahlungsplattform bietet eine große Auswahl prominenter Anbieter aus Mode, Technik, Tourismus oder beispielsweise auch Supermärkten.
Ein einfaches Beispiel: Wird einem Kunden der Gothaer ein Fahrrad im Wert von 700 Euro gestohlen, hat er entweder die Möglichkeit den Betrag von der Versicherung auf sein Konto buchen zu lassen oder aber einen Einkaufsgutschein im Wert von 770 Euro bei einem Fahrradhändler zu erhalten.
„Wenn unseren Kunden ein Schaden entsteht, wollen wir natürlich in erster Linie dafür sorgen, dass dieser möglichst schnell behoben wird“, verdeutlicht Patrick Prüss, Experte für Digitalisierung bei der Gothaer. „Durch die Kooperation mit OptioPay bieten wir jetzt einen Service, der über die eigentliche Schadensregulierung hinausgeht und freuen uns, dass unsere Kunden auf der Auszahlungsplattform verschiedene Optionen haben, den Wert ihrer Schadenszahlung zu erhöhen.“
„Unser Anspruch ist es, die Auszahlungsprozesse unserer Kunden durch Technologie zu optimieren und dabei Mehrwert für die Zahlungsempfänger zu schaffen“, betont Oliver Oster, COO und Gründer von OptioPay. „Wir freuen uns deshalb sehr, die traditionsreiche Gothaer als starken Kooperationspartner gewonnen zu haben, um den Versicherungskunden über digitale Auszahlungsprozesse einen deutlichen Mehrwert bieten zu können und so die Kundenzufriedenheit und -bindung der Gothaer Kunden zu stärken.“
Zunächst wird die Gothaer in einem Testzeitraum von drei bis sechs Monaten überprüfen, ob das Modell bei ihren Kunden auf Interesse und Akzeptanz stößt. Zielgruppe sind im ersten Schritt Kunden mit Haftplicht- oder Hausratschäden bis zu 1.000 Euro. Im Pilotzeitraum sollen etwa 2.000 Testfälle verprobt werden.
Über den Gothaer Konzern
Der Gothaer Konzern ist mit 4,4 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und rund 4,3 Mio. versicherten Mitgliedern einer der größten deutschen Versicherungskonzerne. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.
Über OptioPay:
OptioPay ist ein Finanztechnologiedienstleister mit Sitz in Berlin. Das FinTech hat eine Softwarelösung entwickelt, mit der Auszahlungen und damit Liquidität vermarktet werden. Die OptioPay Auszahlungsplattform wickelt Zahlungen mit Mehrwert von Unternehmen an Kunden oder Mitarbeiter ab. Zahlungsempfänger können beispielsweise höherwertige Gutscheine bei über 120 renommierten Partnern als Auszahlungsoption wählen und so einen deutlichen Mehrwert aus ihrer Auszahlung erhalten.

Mit dem neuen GenerationenDepot Invest das Familienvermögen sichern

Für ihr angespartes Vermögen oder verfügbares Kapital suchen vor allem ältere Menschen oft nach einer passenden Anlageform: Die Gelder – zum Beispiel aus einer Erbschaft oder fälligen Lebensversicherung – sollen sicher und steueroptimiert angelegt und für die Nachkommen erhalten werden. Wichtig ist außerdem, bei Bedarf rasch darauf zugreifen zu können. Alle diese Bedürfnisse bedient der Konzern Versicherungskammer seit Jahresbeginn mit seinem Produkt GenerationenDepot Invest.
Die fondsgebundene kapitalbildende Lebensversicherung auf den Todesfall gegen Einmalbeitrag wird von den drei Lebensversicherern im Konzern – Bayern-Versicherung Lebensversicherung, Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg und SAARLAND Lebensversicherung – angeboten.
GenerationenDepot Invest kann bis zu einem Alter von 80 Jahren abgeschlossen werden und ist eine Vorsorgeform, in die einmalig ein Betrag von bis zu 1 Million Euro eingezahlt und lebenslang angelegt wird. Kunden können den Betrag aufstocken oder bei Bedarf Geld entnehmen. Die Erträge während der Laufzeit sind steuerfrei, lediglich bei einer Kapitalentnahme unterliegen die anteiligen Erträge der Abgeltungsteuer.
Attraktive Ertragschancen durch bewährte Anlagekonzepte
Der Kunde kann durch die Auswahl aus unterschiedlichen Anlagekonzepten nach seinem individuellen Sicherheitsbedürfnis selbst bestimmen, wie stark er von den Chancen am Kapitalmarkt profitieren möchte. Ein Teil der Einzahlung wird im Sicherungsvermögen angelegt. Für den anderen Teil entscheidet der Kunde, ob dieser in den bewährten, renditeoptimierten Kapitalanlagen (ROKs) angelegt wird oder er stellt seine eigene Anlagestrategie aus einer breiten Fondspalette zusammen.
Nachlass aktiv planen
Der Versicherungsnehmer kann frei bestimmen und flexibel ändern, wer im Todesfall als Begünstigter das Kapital erhalten soll. Verstirbt die versicherte Person, erhalten die Begünstigten das Geld sofort und einkommensteuerfrei. Ob und in welcher Höhe Erbschaftsteuer zu entrichten ist, entscheidet sich im Einzelfall, weil für sie hohe Freibeträge – vor allem bei nahen Familienangehörigen – gelten. Besteht der Vertrag mehr als zwei Jahre, wird das vorhandene Vertragsguthaben zzgl. einer vertraglich vereinbarten Todesfallleistung sowie die angefallenen Überschüsse ausgezahlt.
Schenkungssteuerfreibeträge nutzen
GenerationenDepot Invest kann zudem in einer weiteren Variante genutzt werden: beispielsweise wenn ein Sohn für die vorzeitige Vermögensübertragung seines Vaters ein GenerationenDepot Invest abschließt und der Vater durch Einzahlungen alle 10 Jahre die zur Verfügung stehenden Schenkungssteuerfreibeträge zur Aufstockung nutzt.

EGO von HDI: starke Argumente für Studenten und Berufseinsteiger

Die HDI Lebensversicherung AG hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) EGO einer Frischzellenkur unterzogen. Davon profitieren insbesondere Studenten und Berufseinsteiger, beispielsweise durch höhere BU-Renten ab Berufsbeginn. Mit den Verbesserungen ermöglicht HDI jungen Menschen den Zugang zu einer optimalen und zukunftsorientierten Arbeitskraftabsicherung. Darüber hinaus hat HDI weitere Neuerungen vorgenommen, die ebenfalls ab sofort wirksam sind. Von diesen profitieren Neu- und teilweise sogar Bestandskunden.
Dazu Dr. Tobias Warweg, Vorstand Makler- und Kooperationsvertrieb bei HDI: „Lebensentwürfe sind heute bunter und verlaufen nicht geradlinig. Mit den Produktneuerungen stellen wir uns auf die Bedürfnisse der jungen Menschen ein und bieten eine optimale Absicherung. Für unsere Vertriebspartner ist diese Flexibilität ein starkes Argument in der Beratung.“
Bestmögliche Absicherung von Studenten
Die Eingruppierung von Studenten in den Zielberuf gilt jetzt schon ab dem Tag der Immatrikulation. Das bedeutet, dass die Berufsstellung „Student im letzten Viertel/Medizinstudium ab Physikum“ künftig entfällt. Das Besondere: Ist der Zielberuf beispielsweise in der besten Berufsgruppe A1 eingeordnet, erhält der Student für diese Absicherung den besten Preis – unabhängig welchen Beruf er letztendlich ergreift. Ist der Zielberuf in einer anderen Berufsgruppe eingeordnet, kann er bei Berufswechsel eine Besserstellung der Berufsgruppe prüfen lassen – eine Verschlechterung ist dabei ausgeschlossen.
Starke Erhöhungsoption bei „Erstmalige Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit“
Bei den Optionen der Nachversicherungsgarantie profitieren Studenten beim Start ins Berufsleben von einem neuen Grund: der erstmaligen Aufnahme der angestrebten beruflichen Tätigkeit. Durch die Neuerung erhalten Berufseinsteiger die Möglichkeit, ihre Arbeitskraft angemessen abzusichern und ihre BU-Rente adäquat anzupassen. Während sie beispielsweise während des Studiums 500 Euro BU-Rente finanzieren können, sind sie dann in der Lage, einen bedarfsgerechten BU-Schutz abzusichern. Mit einer Erhöhungsoption bis zu 2.500 Euro bietet EGO von HDI die dafür passende Leistung.
Produktverbesserungen erstmals auch für Bestandskunden
Tobias Warweg: „Wir freuen uns, nicht nur Neukunden Produktverbesserungen anbieten zu können, sondern auch unseren Bestandskunden ab der Tarifgeneration 2017. Und das ohne erneute Gesundheitsprüfung und zu nachhaltig besten Versicherungsbedingungen.“ Nur wenige Anbieter im Markt sind in der Lage, Leistungsverbesserungen im Neugeschäft in der Berufsunfähigkeit auf Bestandskunden der bisherigen Tarifgeneration übertragen zu können.
Weitere Bestandteile der Frischzellenkur:
– Im Leistungsfall während des Studiums, Prüfung des Zielberufs
– EGO Young: Umtausch mit Option auf Besserstellung der Berufsgruppe
– Einstufung: Besserstellung von 21 Berufen
– Bestnote für EGO Top
Die unabhängige Rating-Agentur Franke und Bornberg hat EGO Top in seinem neuen verschärften BU-Rating mit der Bestnote „“FFF+/Hervorragend“ ausgezeichnet. Tobias Warweg: „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir unseren Kunden mit EGO Top dauerhaft beste Produktqualität bieten.“
HDI Lebensversicherung AG
Die HDI Lebensversicherung AG bietet individuelle Beratungen und Lösungen auf den Gebieten Risikoabsicherung und Altersvorsorge. Mit Bruttoprämieneinnahmen von rund 1,8 Milliarden Euro (HGB) im Geschäftsjahr 2017 gehört das Unternehmen zu den großen Lebensversicherern in Deutschland. Die HDI Lebensversicherung AG gehört zur Talanx-Gruppe. Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 33,1 Milliarden Euro (2017, IFRS) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im SDax sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

Basler Werkverkehrs-Versicherung: mehr Leistung bei gleichbleibender Prämie

Gleich zum Jahresanfang stellen sich die Basler Versicherungen im Bereich der Werkverkehrs-Versicherung mit einem komplett überarbeiteten Bedingungswerk vor. Zahlreiche Deckungserweiterungen wurden hinzugenommen – bei unverändert attraktivem Preisniveau. Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von einem leistungsstarken Produkt, das zu einem hervorragenden Preis angeboten wird.
Wer eigene Waren mit eigenen Fahrzeugen transportiert, benötigt ausreichenden Schutz. Verunglückt ein Firmenfahrzeug mitsamt der Ladung oder wird der Lieferwagen inklusive Inhalt gestohlen, zahlen in der Regel weder die Kfz- noch die sonst üblichen Geschäftsversicherungen. Eine Werkverkehrs-Versicherung bietet in diesen Fällen geeigneten Schutz.
Neu im Deckungsumfang der Basler Werkverkehrs-Versicherung ist die sogenannte Bestands- und Innovationsgarantie (BIG). Die Bestands- und Innovationsgarantie der Basler Versicherungen umfasst die Mitnahme aller Leistungen des Vorversicherers sowie den am Markt stets aktuellsten Versicherungsschutz. Mehr Sicherheit geht nicht. Kunden sind damit jederzeit bestens geschützt, und Vermittler profitieren von einer haftungssicheren Beratung.
Neben der BIG bietet die neue Werkverkehrs-Versicherung ab 1. Januar 2019 noch weitere Vorteile. Werkzeuge, Hilfsmittel und gebrauchte Güter sind vollständig mit versichert sowie das Dienstreisegepäck inklusive der persönlichen Habe der Fahrzeuginsassen bis zu einer Höhe von 2.500 Euro. Auch für Fahrzeugeinbauten, die nicht als fester Bestandteil des Fahrzeuges gelten, bieten die Basler Versicherungen Versicherungsschutz bis max. 7.500 Euro je Schadenfall.
Neu im Leistungsumfang aufgenommen sind zudem Güterfolgeschäden bis max. 7.500 Euro pro Schadenfall. Weitere Highlights stellen die erweiterte Nachtzeitklausel sowie die Domizilklausel dar. Eine generelle Selbstbeteiligung ist nicht mehr vorgesehen.
Der Versicherungsschutz kann zudem optional um ein Leistungspaket mit fünf SicherheitsPlus-Bausteinen ergänzt werden. Dieses beinhaltet Abschleppkosten bis zur nächsten Werkstatt, Rückreisekosten des Fahrers zum Firmensitz oder Übernahmeort eines Einsatzfahrzeuges, Mietkosten für ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug (bis 5 Tage), Übernachtungskosten des Fahrers sowie die Kosten einer psychologischen Betreuung des Fahrers als Folge eines Unfallgeschehens.

Condor bietet ab sofort angehenden Beamten eine echte DU-Klausel

Der Lebensversicherer Condor hat seine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) überarbeitet und bietet ab sofort auch Beamten auf Widerruf und auf Probe eine „echte“ Dienstunfähigkeits-Klausel. Bisher galt diese DU-Klausel nur für Beamte auf Lebenszeit. Hinzu kommt, dass gerade die Beamten in der Ausbildung oder in der Probezeit bei einer Dienstunfähigkeit oft erhöhte Versorgungslücken haben, da sie in den ersten fünf Beamtenjahren meist weder einen Anspruch auf Ruhegehalt noch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben. Zum Ausgleich für diese Versorgungslücken bietet Condor den angehenden Beamten ab sofort das „DUale System“. Dieses ist ein zusätzlicher Vertrag in den ersten Dienstjahren bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit, der zur Schließung der höheren Versorgungslücke in dieser Zeit eine höhere DU-Absicherung bietet – und das zu einem geringen Beitrag.
Vorteile der echten DU-Klausel
Bei einer echten Dienstunfähigkeits-Klausel ist der Versicherer an die Entscheidung des Dienstherrn gebunden. Es bedarf somit keiner weiteren Prüfung durch den Versicherer. Bei einer unechten Dienstunfähigkeitsklausel behält sich der Versicherer hingegen vor, die Dienstunfähigkeit selbst zu überprüfen.
Das DUale System
Beim „DUalen System“ von Condor erhält der Kunde zwei Verträge: Der Grundvertrag bietet dauerhaften Versicherungsschutz bis zum Ruhestand. Gleichzeitig zahlt der Kunde in den ersten Jahren bis zu seiner Verbeamtung auf Lebenszeit einen deutlich reduzierten Startbeitrag. Der Zweitvertrag deckt den erhöhten Absicherungsbedarf in den ersten Berufsjahren ab und endet automatisch zum Zeitpunkt der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit.
Top Leistungsquote
Beim Aspekt Leistungen zählt Condor mit ihrer BU übrigens zu den führenden Anbietern in Deutschland. So hat erst im Mai 2018 das Analysehaus Morgen&Morgen der Condor Lebensversicherung die beste Leistungsquote am deutschen Markt mit einer Leistungsquote von über 93 Prozent bescheinigt. Die Leistungsquote gibt Auskunft darüber, für wie viele eingereichte Leistungsfälle zwischen 2014 und 2016 tatsächlich eine BU-Leistung ausgezahlt wurde.

Nachhaltig positive Entwicklung des Konzerns Versicherungskammer
  • Beitragsplus von insgesamt 2,4 Prozent
  • Der Gesundheitspartner in der Krankenversicherung
  • Geschäftsmodell als Versicherer der Regionen weiter entwickelt

Der Konzern Versicherungskammer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen liegt das Beitragsvolumen im gesamten Versicherungsgeschäft bei 8,30 Mrd. Euro, im selbstabgeschlossenen Geschäft bei 8,22 Mrd. Euro; das entspricht einer Steigerung von jeweils 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Mit innovativen Lösungen und marktgerechten Produkten haben wir uns in einem anspruchsvollen Markt sehr gut positioniert“, sagt Dr. Frank Walthes, Vorsitzender des Vorstands des Konzerns Versicherungskammer.
Der verwaltete Kapitalanlagenbestand des Konzerns Versicherungskammer (inkl. Drittgeschäft) wächst um rund 3 Prozent und liegt erstmals über 60 Mrd. Euro.
Schaden- und Unfallversicherung
In der Schaden- und Unfallversicherung konnte der Konzern Versicherungskammer die Beiträge um 3,4 Prozent auf 2,69 Mrd. Euro steigern. Die Kompositversicherer des Konzerns wachsen sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft. Insbesondere in der Wohngebäude- und Haftpflichtversicherung wurde ein Zuwachs erzielt. „Unsere Leistungsfähigkeit und unsere Verlässlichkeit konnten wir angesichts einer Vielzahl von Schäden unter Beweis stellen“, so Walthes. Allein für die Schäden der fünf Unwetter Burglind, Friederike, Wilma, Yvonne und Fabienne zahlte die Versicherungskammer fast 100 Mio. Euro an ihre Versicherungsnehmer aus.
Krankenversicherung
Die Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe, die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung, steigern die Beiträge um 2,4 Prozent auf 2,47 Mrd. Euro. Besonders gut hat sich das Geschäft in der Zusatzvorsorge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung im privaten und betrieblichen Bereich entwickelt. Im Bereich der Pflege- und Krankenzusatzversicherung belegen die beiden Krankenversicherer eine führende Position. Mit insgesamt über drei Millionen Versicherten bilden sie die drittgrößte private Krankenversicherungsgruppe in Deutschland. Mit dem digitalen Gesundheitsportal MEINE GESUNDHEIT steht den privat krankenversicherten Kunden eine interaktive Plattform zur Verfügung. Diese bietet den Kunden eine digitale Patientenakte, ein elektronisches Rechnungsmanagement und umfangreiche Gesundheitsdienstleistungen, wie etwa Medikationsplan oder Arztsuche. „Wir sind Gesundheitspartner und Lotse unserer Kunden und bauen unsere digitalen Gesundheitsservices weiter aus“, so Walthes.
Lebensversicherung
Die Lebensversicherer der Versicherungskammer steigern ihre Beitragseinnahmen um 1,7 Prozent auf 3,07 Mrd. Euro. Damit zeigt sich, dass gerade in Zeiten hoher Volatilität an den Kapitalmärkten, die Kunden der Lebensversicherung besonders vertrauen. Walthes: „Der Anteil solvenzschonender Produkte am Neugeschäft liegt bei über 80 Prozent.“ Besonders erfreulich habe sich zudem die Mitte Mai neu eingeführte Risiko-Lebensversicherung entwickelt, die mit nur wenigen Gesundheitsfragen einfach und schnell abgeschlossen werden kann.
Erstmals wurde das gesamte Neugeschäft aller drei Risikoträger (Bayern Versicherung, Saarland Lebensversicherung, Öffentliche Leben Berlin) im Konzern Versicherungskammer über eine einheitliche Produkt- und IT-Plattform bearbeitet und gesteuert.
Des Weiteren hat der Konzern Versicherungskammer das Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge konzernweit gebündelt und weiter intensiviert. Das seit Jahresbeginn 2018 angebotene Arbeitgeberportal wird bereits von 500 Unternehmen genutzt.
Zu der guten Gesamtentwicklung trugen alle Vertriebswege bei. Aufgrund des Multikanalvertriebs konnten sämtliche Zielgruppen über alle Geschäftsfelder erfolgreich und nachhaltig angesprochen werden.
Digitalisierung und Innovation
Im Bereich der Digitalisierung und Innovation arbeitet die Versicherungskammer überaus erfolgreich in unterschiedlichen Initiativen und richtet ihre Produkte, Vertriebswege und Prozesse fortlaufend auf die Bedürfnisse ihrer Kunden aus. „Die Zufriedenheit unserer Kunden haben wir als strategisches Konzernziel verankert und sehen unseren Erfolg bereits in den jährlich erhobenen Werten“, sagt Walthes. Die Versicherungskammer setzt dafür Data Analytics ein, testet neue Geschäftsmodelle und arbeitet mit Startups eng zusammen. Darüber hinaus stellt sie ihre Data-Analytics-Fähigkeiten den öffentlichen Versicherern und Sparkassen in einem Dienstleistungsmodell zur Verfügung.
Geschäftsmodell als Versicherer der Regionen weiter entwickelt
Mit Wirkung zum 31. Juli 2018 hat der Konzern Versicherungskammer die SAARLAND Lebensversicherung AG und die SAARLAND Feuerversicherung AG vollständig übernommen. Die bislang an den Gesellschaften beteiligte Sparkassenorganisation Saar erhielt im Gegenzug Anteile an der Versicherungskammer Bayern, Anstalt des öffentlichen Rechts. Unter dem Dach der Versicherungskammer betreuen die SAARLAND-Versicherungen weiterhin von Saarbrücken aus die saarländischen Privat- und Gewerbekunden und stärken ihre Rolle als Versicherer in der Region Saarland. „Wir verfügen über ein erfolgreiches funktionales Betriebsmodell, das es uns ermöglicht, Konzernstrukturen weiter zu vereinheitlichen sowie Kompetenzen und Fähigkeiten stets für den gesamten Konzern zu nutzen“, sagt Walthes.
Beitragseinnahmen Konzern Versicherungskammer 2018, vorläufig, im Überblick finden Sie im Attachment.
Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 8,30 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer-Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.800 Beschäftigte, davon 298 Auszubildende.

Diese Projekte sollten Makler zum Jahresstart angehen

Wo beginnt man als Makler zu Beginn eines Jahres mit einem Veränderungsprojekt? Unternehmensberater Peter Schmidt weiß Rat.

Gesundheit, Zeit und Erfolg sind beliebte Schlagworte, ohne die kaum ein Neujahrsgruß auskommt. Solche Worthülsen mit Leben zu füllen, bedeutet oft alte Gewohnheiten aufzugeben, eine andere Strategie zu wählen oder ein neues Geschäftsmodell zu finden. Wie Makler zum Jahresauftakt an ihre Projekte herangehen sollten, erklärt Pfefferminzia-Kolumnist Peter Schmidt in seiner praktischen Gebrauchsanweisung.
Veränderungen sind immer als Projekte anzugehen. Aber was verbirgt sich hinter dem Wort Projekt? Einfach gesagt geht es um eines oder mehrere Vorhaben, für die man Ziele, Termine, Ressourcen und Maßnahmen festlegt. Und natürlich sind im Projektplan die daran intern oder extern Beteiligten nicht zu vergessen.
Für Versicherer, Finanzdienstleister oder große Servicedienstleister schlägt mit der Benennung eines Projektes oft die Stunde der Unternehmensberatungen, die Markt-kenntnisse und Spezialwissen in die Firma einbringen und dem Auftraggeber helfen, Anschluss an Marktentwicklungen zu finden oder sich selbst an die Spitze des Marktes zu setzen.
Mehr Effizienz für Veränderungsprozesse
Die Steuerung der Veränderungen über Projekte ist schon einer selbständigen Kunst des betriebswirtschaftlichen Denkens geworden. Projektmanagement, Lenkungsausschüsse, Review-Teams und sogenanntes Requirement-Engineering sind Beispiele für eine eigene Sprache rund um Projekte. Damit will ich den Leser aber nicht langweilen. Es geht um praktische Hinweise für eigene Projekte für kleinere und mittlere Maklerfirmen.
Wo beginnt man zu Beginn eines Jahres mit einem Veränderungsprojekt? Ich empfehle Maklern sich in so einer Situation zunächst mit den Ergebnissen des Vorjahres zu befassen – also am besten mal einen Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen und die Bestandsentwicklung werfen.
Neben groben Zahlen zur Entwicklungen des Umsatzes (gestiegen oder gefallen) lohnt sich immer auch ein Blick in die Tiefe der Zahlenwelt. Beispiel: Hat man im Neugeschäft mit Abschlussprovision gewonnen oder verloren oder sind diese Entwicklungen im Bestand zu konstatieren?
Dann wieder eine Stufe tiefer gehen: In welchen Sparten wurden Zuwachs oder Verlust generiert. Und so weiter. Aus diesen Erkenntnissen sind dann selbst oder mit Unterstützung von außen die Themenkreise für das Projekt oder die Projekte zu benennen. Nehmen wir dazu ein Beispiel:
Projekt 2019: Kundenbindung
Stellt ein Makler L. fest, dass er im Laufe des Vorjahres von seinen 1.000 Kunden etwa 80 verloren hat, dann sollte das Thema Kundenbindung auf die Tagesordnung für ein Projekt rücken. Hier gilt: Geben Sie sich selbst als Makler die Antworten nicht zu schnell. Natürlich kann man sagen: Kein Verlust, es waren nur Ein-Vertrags-Kunden. Besser aber ist die Fragestellung: Wie konnte es dazu kommen? Wo war der Punkt, wo wir den Kunden verloren haben?
Die Ursachen für mangelnde Kundenbindung und damit Verluste von Bestandskunden können vielfältig sein. Schauen wir uns nur einige Schlagworte an:

  • Art, Weise und Umfang der Kundenbetreuung
  • Geschäftsmodell und Zielgruppe(n)
  • Marktentwicklungen und Mitbewerber
  • Erreichbarkeit und Kommunikationswege
  • Marketing und Innovationsstrategie
  • Strategie für Cross-Selling und Empfehlungen
  • Unterstützung bei Schadenregulierung

An diesen ausgewählten Begriffen, die alle eine oder im Komplex mehrere Ursachen und Gründe für Verluste bei Kunden sein können, sehen wir schon, dass die Antworten und damit die einzuleitenden Maßnahmen umfassender und eben nicht so simpel sind, wie auf Anhieb gedacht.
Greifen wir einmal den Punkt Geschäftsmodell auf. Soll bei gleichen Personalressourcen die Kundenbetreuung verbessert werden, dann geht das nicht mit einem „Weiter so“. Will unser Makler L. bei der Bestandsgröße weiter wirtschaftlich arbeiten und möglichst keine Kunden verlieren, dann kann er dies auf unterschiedlichen Wegen erreichen.
Bessere Kundenbindung kann in diesem Fall durch die Umstellung des Geschäftsmodells auf Vollkunden, eine Kundenklassifizierung für Beratung und Servicelevels oder die Einstellung eines Kundenbetreuers erreicht werden. Auch die Erschließung von zusätzlichen Ressourcen über Kooperationen oder die engere Angliederung an einen Maklerpool kann eine Lösung sein.
Projekt: Bestandskunden und Digitalisierung
Die Bedeutung von Bestandskunden kann nicht oft genug unterstrichen werden. Der Bestandskunde ist der wirtschaftlichste Kunde, aber nur dann, wenn sich der Makler die Folgegeschäfte kontinuierlich sichert. Beim Makler L. geht das auf dem persönlichen Weg der Beratung nur mit zirka 50 bis 100 Kunden im Jahr. Also muss der Weg der technischen Unterstützung gegangen werden.
Daraus kann sich ein Projekt Mehr Ertrag von Bestandskunden via Digitalisierung ergeben. Dafür ist zunächst ein Check notwendig, was die eigene Technik überhaupt kann. Die Qualität des Maklerverwaltungsprogramms (MVP) und der Homepage stellen die wichtigsten Prüffelder für ein solches Projekt dar. Was kann der Makler mit seinem MVP automatisieren? Was kann die Homepage zur Unterstützung des Umsatzes und der Kundenbindung leisten?
Wir sehen, dass eine erweiterte Stufe der Digitalisierung, des Umgangs mit Kundendaten auf die Tagesordnung rückt. Der Makler sollte beziehungsweise muss sich von seinen Vorstellungen lösen, dass er alles immer allein bewältigen kann. Dafür ist das Bild von den eigenen Kunden gegebenenfalls auch zu revidieren oder anzupassen.
Wann haben Sie mal einen größeren Teil von Kunden gefragt, wie diese sich eine optimale Kundenbetreuung vorstellen? Lange her? Machen Sie dies wirklich gerade zum Beginn des Jahres einmal. Das kann man per Post, Mail oder auch per Anruf tun.
Wählen Sie den Kundenkreis nicht zu klein und berücksichtigen Sie Ihre Schwerpunkt- Zielgruppe oder die Kundengruppe, die Sie zur Zielgruppe entwickeln wollen, und geclustert auch die wichtigsten Altersgruppen.
Stellen Sie dabei ganz einfache und kurze Fragen und lassen Sie die Bewertung nach Schulnoten oder per ankreuzen vornehmen. Für eine Kundenbefragung empfehle ich Ihnen folgende zehn Themen:

  1. Zufriedenheit des Kunden mit dem Service 2018
  2. Wie viele Versicherungsverträge hat der Kunde bei Ihnen?
  3. Bevorzugter Weg der Kommunikation (Post, Mail, SMS, WhatsApp, Telefon)
  4. Einschätzung der Qualität der Maklerhomepage für Informationen
  5. Einschätzung der Erreichbarkeit des Maklers/der Maklerfirma
  6. Wunsch des Kunden nach einem Jahresgespräch
  7. Zufriedenheit mit den bisherigen Produktempfehlungen
  8. Wie viele Versicherungsverträge hat der Kunde insgesamt?
  9. Zufriedenheit bei der Unterstützung im Schadenfall
  10. Wünsche des Kunden für 2019

Sie werden überrascht sein von den Ergebnissen und daraus weitere Projekte ableiten können. Allein die differenziert gestellten Fragen zu Punkt zwei und acht werden Ihnen wichtige Erkenntnisse bringen.
Projekt: Wirtschaftlichkeit erhöhen
Der Makler als Unternehmer kommt nicht umhin, sich mit der Wirtschaftlichkeit der Firma im vergangenen Jahr zu befassen. Dabei geht es mir nicht um das Thema steuerliche Optimierung von Erträgen aus dem Umsatz. Schauen Sie sich das Verhältnis von Aufwand und Kosten für Ihr bisheriges Geschäftsmodell und den damit erreichten Umsätzen an. Gerade beim geliebt-gehassten Thema Kfz-Versicherungen wird dies deutlich.
Die Stellschrauben im Maklerunternehmen für mehr Wirtschaftlichkeit, mehr Ertrag, für das neue Jahr können beispielsweise sein:

  • Arbeitsinhalte des Unternehmers
  • Geschäftsmodell der Kundenberatung
  • Konzentration auf Kundengruppen
  • MVP – Kundenbindung – Cross-Selling
  • Inhalte der Tätigkeit der Mitarbeiter
  • Profitabilität der Kundenbeziehungen
  • Kosten für Kundengewinnung und -bindung
  • Kosten für Technik und Kommunikation

Im Gegensatz zu weltweit operierenden Unternehmensberatungen vertrete ich nicht die Auffassung, dass ein Maklerunternehmen nur dann wirtschaftlich ist, wenn man die Personalkosten stark senkt. Ich sehe Mitarbeiter als einen oder sogar den Wertfaktor einer Firma an. Es kommt darauf an, dass die Potenziale der Mitarbeiter richtig eingesetzt werden und Mitarbeiter die Wertschätzung der Chefin oder des Chefs erfahren.
Meine Erfahrung ist, dass Projekte der Veränderung grundsätzlich dann besonders gut gelingen, wenn man Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einbindet und diese insgesamt gut geführt werden.
Projekt: Personalführung verbessern
Makler, die vor allem als Berater und Verkäufer gearbeitet haben, stoßen in Sachen Personalführung und Beziehungsmanagement zu Kunden schnell an Grenzen. Wer aber der Erfahrung „Guter Service für Kunden nur durch gute Mitarbeiter“ folgt, der kommt um die Weiterentwicklung der Fähigkeit Personal zu führen und zu motivieren nicht umhin.
Lassen Sie sich mit Unterstützung den Koffer der Werkzeuge der Personalführung öffnen und bereichern Sie Ihren Kenntnisstand mit neuen Impulsen. Mitarbeiter, die gut ausgebildet sind, aber aus Ihrer Sicht zum Jahresbeginn nicht genug motiviert sind, lassen sich mit neuen Impulsen und neuartigen Mitarbeitergesprächen schnell wieder ins Boot zurückholen. Einige Ideen dazu haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Eine Auffrischung verdienen zum Jahresbeginn auch die Beziehungen zu externen Dienstleistern, die Makler in die Kundenbetreuung eingebunden haben. Externe Backoffices oder freie Kundenbetreuer brauchen auch das Feedback des Auftraggebers und wenn notwendig, eine Neuausrichtung entsprechende der Strategie für 2019.
Als BAFA-registrierter Berater möchte ich die erste Kolumne 2019 mit dem Hinweis abschließen, dass viele Projekte für Makler zu Themen wie Strategie, Personalführung oder Nachfolge mit Zuschüssen für die solche Beratungen gefördert werden. Informieren Sie sich gerne dazu und nutzen Sie dies für Ihr selbstgestecktes Glücksziel 2019.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Der Basler Maklervertrieb Leben wächst weiter

• Über 1 Milliarde Umsatz mit 11 Maklerbetreuern
• Produktportfolio in der Personenversicherung durch Nicht-Leben-Produkte ergänzt
• Makler-Unterstützung in der Neukundengewinnung
Die Basler Vertriebsservice AG ist bereits das dritte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. Für das Geschäftsjahr 2018 gibt das Unternehmen für den Makler-Vertriebskanal ein Plus von 100 Millionen Euro nach Beitragssumme auf 1,05 Milliarden Euro bekannt. Im laufenden Geschäftsjahr richtet die Basler Vertriebsservice AG ihren Fokus auf die Unterstützung der Makler bei der Neukundengewinnung.

Elf Maklerbetreuer, die in der Hamburger Hauptverwaltung und deutschlandweit tätig sind, zeichnen für einen Umsatz von über einer Milliarden Euro verantwortlich. Das ist das Ergebnis einer Qualitätsoffensive im Bereich des Maklermanagements, die im Jahr 2018 abgeschlossen wurde. „Uns geht es in erster Linie darum, die Beziehungen zu unseren Vertriebspartnern auf allen Ebenen zu vertiefen; dann erst kommt der Produktverkauf“, sagt Sascha Bassir, Vorstand der Basler Vertriebsservice AG. Die Maklerbetreuer werden so qualifiziert, dass sie wie Unternehmensberater den Vertriebspartnern in allen Belangen ihres Unternehmensalltages konzeptionell zur Seite stehen und Strategien entwickeln für ein weiteres Wachstum. „Jeder unserer Maklerbetreuer hat im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro Umsatz sichergestellt. Damit bin ich sehr zufrieden“, ergänzt Sascha Bassir.
Investition in die Produktqualit ät und den Kundenservice
Die in der Verwaltung eingesparten Kosten von rund zwei Millionen Euro wurden in die Produktqualität und den Kundenservice investiert. Im Zuge der Qualitätsoffensive 2018 wurden die Prozesse bei den Basler Versicherungen verbessert. So wurde die Kampagne „72-Stunden-Expresspolicierung“ im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung im Jahresendgeschäft erfolgreich umgesetzt. Das Versprechen, dass Makler innerhalb von 72 Stunden ein gesichertes Votum für ihre Risikovoranfragen erhalten und in diesem Zeitraum policiert wird, wurde eingelöst.
Im Geschäftsjahr 2018 wurde auf Nachfrage der Makler das Produktportfolio der Basler Vertriebsservice in der Personenversicherung durch Nicht-Leben-Produkte vervollständigt. Makler können nicht nur Lebensversicherungen, sondern auch Hausrat-, private Haftpflicht- und Unfallversicherungen der Basler Versicherungen anbieten.
Die Maklerbelange stehen im Vordergrund
Darüber hinaus wurden die Maklerw ünsche in Bezug auf die Betreuung genau analysiert und angepasst. Makler, die Schulungen und eine Vor-Ort-Betreuung wünschen, erhalten diese durch hochqualifizierte Makler-Consultants. Diejenigen, die eine persönliche und schnelle Betreuung bevorzugen, werden mit einem online-gestützten und telefonischen Service durch einen festen Ansprechpartner von Hamburg aus bedient. „Unsere Strategie ist es nicht, die Anzahl der Maklerbetreuer kontinuierlich aufzustocken, um mehr Neugeschäft zu erzielen, sondern die Partnerschaft mit unseren Vertriebspartnern zu vertiefen und mit ihnen Wachstumsstrategien zu entwickeln“, erklärt Sascha Bassir.
Im Jahr 2018 hat die Basler Vertriebsservice AG auch ihren Webauftritt unter www.basler-vertriebsservice.info modernisiert. Mit kurzen Texten, Filmen und Tabellen werden die relevanten Informationen in den Kategorien Konzepte, Produkte und Service schnell und übersichtlich vermittelt. In einem Download-Bereich stellt die Basler Vertriebsservice AG unter anderem Kundenanschreiben, Beraterkarten, Anträge und Versicherungsbedingungen bereit.
Ausblick
Im Jahr 2019 werden die Vertriebspartner bei der Neukundengewinnung unterstützt. In der Altersvorsorge werden Online-Tools weiterentwickelt, mit denen demonstriert werden kann, wie geringe Zuzahlungen oder Beitragserhöhungen zu einer spürbar höheren Altersrente führen können. Im Bereich der Risikovorsorge wird an einer Online-Beratungsstrecke gearbeitet, mit der die Vermittlung von Risikovorsorgeverträgen trotz geringer Margen für Vermittler attraktiv bleibt. Darüber hinaus wird es Neuerungen bei der Basler-Risikoversicherung und der fondsgebundenen Altersvorsorge geben.

Wer zahlt, wenn Schneedruck oder eine Lawine das Haus beschädigen?

·        Hausbesitzer benötigen zum Schutz vor Schneedruck oder Lawinen eine Elementarschadenversicherung
·        Nur 22 Prozent der deutschen Hausbesitzer halten einen Schaden an ihrem Gebäude durch Schneedruck für wahrscheinlich
·        Hauseigentümer müssen Verkehrssicherungspflicht beachten
Der Winter hat Deutschland derzeit fest im Griff: Vor allem im südlichen Teil des Landes fällt seit Tagen kräftig Schnee. Vielerorts wächst die Sorge vor Lawinen, in Teilen Bayerns ist sogar der Katastrophenfall ausgerufen worden.
Schneebedeckte Dächer sind zwar auf der einen Seite schön anzusehen, auf der anderen Seite aber auch nicht ungefährlich: 20 Zentimeter der weißen Pracht lasten schnell mit einem Gewicht von etwa zwei Tonnen auf dem Dach. In einigen Teilen Deutschlands dürften derzeit sogar deutlich größere Schneemengen auf den Dächern liegen. Doch allzu große Sorgen vor Schneedruck scheinen sich deutsche Hausbesitzer nicht zu machen. Nur 22 Prozent halten es laut einer forsa-Studie im Auftrag der Gothaer Versicherung für wahrscheinlich, dass ihr Dach unter zu großer Schneelast nachgeben könnte. In Bayern, das vom derzeitigen Schneechaos am stärksten betroffen ist, hält immerhin fast jeder Dritte (29 Prozent) einen solchen Fall für wahrscheinlich. Dass eines Tages einmal eine Lawine auf das eigene Haus zurollen könnte, glaubt sogar nur ein Prozent der Befragten.
Elementarschutz greift bei Naturgefahren
Aber welche Versicherung kommt für den Schaden auf, wenn eine Lawine die eigenen vier Wände zerstört oder Schneedruck das Dach zum Einsturz bringt? Quasi unerlässlich für Immobilienbesitzer sind eine Wohngebäude- und eine Hausratversicherung. „Jeweils zusätzlich sollten Hausbesitzer unbedingt auch eine Elementarversicherung abschließen“, rät Gothaer Experte Steffen Bolzmann. „Denn Wohngebäude- und Hausratversicherung schützen Gebäude und Inventar zwar vor Schäden durch Feuer oder Sturm, Naturgefahren wie Schneedruck oder Lawinen sind aber nicht gedeckt.“
Wenn also beispielsweise Schneemassen oder Eisklumpen vom Dach stürzen und die Regenrinne beschädigen, benötigen Hausbesitzer eine Elementarversicherung, um nicht auf den Kosten für eventuell nötige Instandsetzungen am Wohngebäude oder Schäden am Inventar sitzen zu bleiben.
Hauseigentümer müssen Verkehrssicherungspflicht beachten
Eine Elementarversicherung allein entlässt Hausbesitzer aber nicht aus ihren Pflichten: „Türmt sich der Schnee immer höher auf dem Dach, sollte man Fachleute wie einen Statiker oder die Feuerwehr hinzuziehen, um zu klären, wie groß die Einsturzgefahr oder die Gefahr einer Dachlawine ist“, sagt Bolzmann. „Wenn nötig, muss der Hauseigentümer den Schnee beseitigen lassen.“ Bleiben solche Sicherheitsmaßnahmen aus, kann der Versicherer trotz Elementardeckung die Regulierung ganz oder teilweise verweigern.
Stürzen Schnee und Eis in Form einer Dachlawine vom Dach und verletzten Menschen oder beschädigen Autos, haftet in der Regel der Hauseigentümer, denn er hat die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Er muss also dafür sorgen, dass niemand durch Dachlawinen gefährdet wird. Vor Schadenersatzforderungen Dritter schützt ihn eine Haus- und Grundbesitzer oder Privat-Haftpflichtversicherung. In den Bauvorschriften legen die einzelnen Gemeinden fest, was im Rahmen der Sorgfaltspflicht genau zu tun ist.

ELEMENT Insurance AG nutzt Smart InsurTech-Plattform

Die Smart InsurTech AG hat die ELEMENT Insurance AG mit ihrer Digital-Plattform SMART INSUR verknüpft. Damit können Makler, die Lösungen der ELEMENT vertreiben und verwalten, alle Prozesse über die Versicherungsplattform volldigital und medienbruchfrei abwickeln.
Zudem hat die Smart InsurTech AG von der ELEMENT Insurance AG entwickelte Privathaftpflicht- und Hausratversicherungen integriert. Mit der neu geschaffenen Schnittstelle können Makler ab sofort diese beiden Lösungen online berechnen und beantragen. Die automatisierte Verknüpfung verringert den Verwaltungsaufwand für Makler und ermöglicht ihnen, unter den Angeboten diverser Produktgeber, auch Alternativen von digitalen Versicherern anzubieten.
„Wir kreieren für unsere Geschäftspartner passgenaue und innovative Versicherungsprodukte, damit sie ihren Kunden zugleich einfache und maßgeschneiderte Rundum-Sorglos-Angebote machen können“, erklärt Dr. Wolff Graulich, Vorstandsmitglied der ELEMENT Insurance AG. „Um in der gesamten Wertschöpfungskette und für alle beteiligten Akteure höchste Effizienz zu erzielen, wickeln wir Datenflüsse und Prozesse volldigital ab. Über die Plattform der Smart InsurTech ermöglichen wir diesen Zugang auch Maklern und Vertrieben.“
„Versicherer, InsurTechs und Vertriebe müssen Datenflüsse und Prozesse gemeinsam optimieren und offene Schnittstellen schaffen. Nur so kann sich die Versicherungsbranche zukunftsfähig aufstellen“, so Andreas Quast, Vorstand der Smart InsurTech. „ELEMENT hat sich als digitaler Produktanbieter innerhalb kürzester Zeit erfolgreich etabliert und ist ein echter Digitalisierungs-Treiber in der Versicherungswirtschaft. Unsere Kooperation unterstreicht, dass SMART INSUR auch für die innovativsten Versicherungsprozesse die ideale Plattform ist.“
Smart InsurTech hat rund 160 Versicherungsunternehmen an ihre integrierte Plattform angebunden. Ein Großteil der Versicherungsunternehmen ist über den Branchenstandard BiPRO verknüpft. Sowohl Vermittler als auch Versicherer profitieren von der Möglichkeit des volldigitalisierten Datenaustausches. Neben den BiPRO-Schnittstellen verfügt Smart InsurTech über diverse weitere Service-Technologien, die automatisierte Datenverarbeitung ermöglichen. Vertriebsorganisationen reduzieren durch die Nutzung der Smart InsurTech-Plattform ihre Aufwände zur Dokumentenverarbeitung, gleichzeitig sparen sie einen Großteil der Kosten für Lizenz- und Hardware-Infrastruktur ein.
Über die Smart InsurTech AG
Die Smart InsurTech AG betreibt mit SMART INSUR eine webbasierte Versicherungsplattform zur Verwaltung und Beratung von Versicherungs- und Vorsorgeprodukten bzw. -verträgen. Das voll integrierte System verbindet Prozesse und Datenflüsse von Versicherungsunternehmen und -vertrieben und ermöglicht mit seiner modernen Technologie den schnellen und direkten Vertragsabschluss, anlassbezogene Produktvergleiche, Konzeptberatung und effiziente Bestandsverwaltung. Die hoch automatisierten Prozesse der Plattform führen zu deutlichen Kostenvorteilen und nachhaltigem Geschäftserfolg unserer Kunden. Die Smart InsurTech AG ist eine 100%ige Tochter der Hypoport AG, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist. Ende 2015 wurde Hypoport in den SDAX aufgenommen. Die Hypoport-Gruppe mit Sitz in Berlin beschäftigt über 1.400 Mitarbeiter in ganz Deutschland und hat im Jahr 2017 einen Umsatz von 195 Mio. Euro erwirtschaftet.
Über die ELEMENT Insurance AG
Die ELEMENT Insurance AG ist die führende White-Label-Produktfabrik für Versicherungen und Vorreiter der Digitalisierung in diesem Bereich. Sie ist zudem das erste junge Technologieunternehmen mit Lizenz der Bundesanstalt für Finanzaufsicht als Erstversicherer für die Schaden- und Unfallversicherung. Das ermöglicht es ELEMENT selbst Risikoträger zu sein, inklusive der Übernahme der Schadenabwicklung. Das Unternehmen wurde im März 2017 gegründet und bietet eine einzigartige Technologieplattform („Insurance as a Platform“) mit einem reinen Fokus auf die B2B2X-Wertschöpfungkette: Für mehr als fünfzehn Partner aus verschiedenen Branchen, vom E-Commerce bis zum klassischen Versicherer, entwickelt ELEMENT Produkte, die diese unter eigenem Namen („White-Label“) an die jeweiligen Endkunden vertreiben können. Hauptsitz des europaweit agierenden Unternehmens ist Berlin.

Beamte: Gesundheit flexibel und individuell versichern – mit Bestnote

Die Krankenversicherer des Konzerns Versicherungskammer bieten Beamten in der Vollversicherung ab sofort und bundesweit den Tarif BeihilfeCOMFORT // neuer Beihilfe-Tarif individuell gestaltbar // integrierte Fitness-App belohnt Sport und unterstützt beim Gesundbleiben// beste Ratings für neuen Tarif.
Flexibilität und Leistungen sorgen für beste Bewertungen
BeihilfeCOMFORT ist modular aufgebaut und bietet somit besten privaten Krankenversicherungsschutz von einer guten Standard- bis zur Komfortabsicherung. Bei veränderten Lebenssituationen wie Geburt von Kindern oder Wechsel in ein anderes Bundesland kann der Versicherungsschutz jederzeit auf die neuen Bedürfnisse angepasst werden; der Abschluss ist mit oder ohne Selbstbehalt möglich, ebenso die Kombination mit verschiedenen zusätzlichen Leistungsbausteinen. Damit ist eine passgenaue Ergänzung der Beihilfe gewährleistet.
Die flexible Kombination erlaubt einen individuellen Versicherungsschutz mit der Möglichkeit späterer Aufstockung ohne erneute Gesundheitsprüfung oder Tarifwechsel. Bei der Gestaltung von BeihilfeCOMFORT stand maximale Flexibiliät für den Versicherten und eine hohe Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Damit konnten bereits hervorragende Ratings erreicht werden, u.a. die Höchstnote „hervorragend“ bei Focus Money (Ausgabe 43/2018) oder die Bestnote „sehr gut“ bei €uro (Ausgabe 10/2018).
Die Bayerische Beamtenkrankenkasse (BK) und die Union Krankenversicherung (UKV) bieten damit bundesweit allen Beamten auf Bundes-, Landesund kommunaler Ebene ein neues Vorsorgekonzept. Als Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe ist es dabei ihr Anspruch, lebenslanger Gesundheitspartner ihrer Kunden zu sein, sie dabei zu unterstützen, möglichst lange gesund zu bleiben und im Krankheitsfall die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Gesundheitsbewusstes Verhalten aktiv fördern
Aktives gesundheitsbewusstes Verhalten wird durch eine hohe Beitragsrückerstattung gefördert; zudem werden Vorsorgeuntersuchungen nicht auf den Selbstbehalt angerechnet. Darüber hinaus können die Kunden mit jeder körperlichen Aktivität, die von einem Smartphone oder Fitness-Tracker aufgezeichnet und automatisch in die App „Meine Fitness“ übertragen wird, künftig Punkte sammeln: Pro Kalenderjahr ist der Erwerb von Punkten bis 125 Euro möglich, die als Wertgutscheine bei ausgewählten  Partnern aus den Bereichen Sport, Ernährung und Entspannung genutzt werden können.
„Modernstes Beihilfe-Angebot am Markt“
Bei der Vorstellung von BeihilfeCOMFORT wies Kranken-Vorstand Dr. Harald Benzing auf die große Bedeutung der Beamten für die private Krankenversicherung hin, von denen fast alle eine Kombination aus individueller Beihilfe und privater Absicherung nutzten. „Für diese wichtige und künftig noch wachsende Kundengruppe haben wir nun einen leistungsstarken Tarif, der modular gestaltet ist und somit flexibel eine Anpassung auf die individuellen Bedürfnisse ermöglicht.“ Zudem stärke die Integration der Fitness-App die Prävention und fördere so gesundheitsbewusstes Verhalten. „Damit haben  wir aktuell das modernste Beihilfe-Angebot am Markt“, betont Benzing: „Der sehr hochwertige Versicherungsschutz in Kombination mit der Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens und unserer digitalen Gesundheitsakte „Meine Gesundheit“ macht das Angebot einzigartig.“

So sollte die Erstinformation für Versicherungsmakler aussehen

Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) wird scharfgeschaltet. Am Donnerstag tritt sie endgültig in Kraft. Wie Versicherungsmakler zukünftig ihre Erstinformationen für Kunden gestalten sollten, erläutert Norman Wirth von der Kanzlei Wirth Rechtsanwälte.
Ab dem 20. Dezember 2018 gelten für Versicherungsmaklern neue Vorgaben, wie sie die sogenannte Erstinformation an ihre Kunden zu übermitteln haben. Mit der Erstinformation stellt sich der Makler seinen Kunden vor. Er informiert über seine Tätigkeit und legt offen, woher er seine Vergütung bezieht.
Rechtsanwalt Norman Wirth von der Kanzlei Wirth Rechtsanwälte fasst die Regeln zusammen:
„Die Vorgaben für den Inhalt der Erstinformation ergeben sich nunmehr aus Paragraf 15, statt zuvor Paragraf 11 VersVermV. Die Information muss dem Kunden beim ersten Geschäftskontakt grundsätzlich auf Papier übergeben werden. In Paragraf 16 Absatz 2 VersVermV sind die Ausnahmen für den Onlinevertrieb oder Mailversand geregelt. Wenn der Kunde eine E-Mail-Adresse mitgeteilt hat, ist ein Versand per Mail grundsätzlich möglich, wenn dem Kunden die Wahl gelassen wurde zwischen der Information auf Papier oder per Datenträger (wozu auch E-Mail gehört).
Neu ist, dass die Erstinformation ergänzt werden muss um die Mitteilung, ob eine Beratung angeboten wird. Das ist eine zwingende Vorgabe der IDD aus Brüssel. Da es eine grundsätzliche Beratungspflicht nach deutschem Recht (Paragraf 61 VVG) gibt, ist ein Abweichen grundsätzlich nicht möglich. Damit bleibt die Aufführung dieses Punktes ohne Sinn, ist jedoch vorgeschrieben.
Weiterhin muss nun zusätzlich die Art und Herkunft der Vergütung mitgeteilt werden – nicht jedoch die Höhe. Da Art und Herkunft letztlich von den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden und den Versicherungsprodukten, welche eventuell vermittelt werden (Nettoprodukte, provisionsbasierte Produkte mit und ohne Courtagezahlung an den vermittelnden Makler und so weiter) abhängig ist, ist auch diese Regelung kritisch zu sehen. Denn es ist ja schwerlich vor Beginn der Beratung klar, ob ein und wenn welches Produkt für den Kunden passend ist. Vermittler, welche zum Beispiel auch Nettoprodukte vermitteln, sollten die Erstinformation an dieser Stelle entsprechend offen halten.“
Eine rechtlich korrekte Erstinformation sollte laut Wirth folgende Elemente enthalten:

Name und Anschrift
Max Mustermann
Inhaber der XY-Beratung
Betriebliche Anschrift
Tätigkeitsart
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34 d Abs. 1 Gewerbeordnung (GewO), gemeldet bei der IHK-XY Stadt
Beratung
Die Tätigkeit beinhaltet auch Beratung.
Art und Quelle der Vergütung
Die Vergütung der Tätigkeit erfolgt als:

  • konkret vereinbarte Zahlung durch den Kunden oder als
  • in der Versicherungsprämie enthaltene Provision, die vom jeweiligen Versicherungsunternehmen ausgezahlt wird oder als
  • Kombination aus beidem.

Dies ist letztlich abhängig von den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden und den Versicherungsprodukten, welche eventuell vermittelt werden.
Gemeinsame Registerstelle
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Str. 29
10178 Berlin
Telefon: 030 20308-0
Registerabruf: www.vermittlerregister.info unter der Registernummer xyxy
Schlichtungsstelle
Schlichtungsstelle für gewerbliche Versicherungs-, Anlage- und Kreditvermittlung Glockengießerwall 2
20095 Hamburg

Der Rechtsanwalt beantwortet in dem Zusammenhang auch häufig an ihn herangetragene Fragen …
… zur Überschrift
Hierfür gibt es keine Vorgaben. Eine Überschrift ist nicht vorgeschrieben. Wer aber bisher zum Beispiel „Kundenerstinformation nach Paragraf 11 VersVermV“ zu stehen hatte, sollte beachten, dass es nunmehr „Paragraf 15“ heißen müsste. Empfehlung: Soweit möglich immer auf die Nennung von Paragrafen verzichten und eine neutrale Überschrift, wie „Kundeninformationen“ wählen.
… zur Bafin
Sie wird häufig als Schlichtungsstelle aufgeführt. Das ist hier jedoch nicht richtig, denn sie ist keine Schlichtungsstelle für Vermittler.
… zum Versicherungsombudsmann und Ombudsmann für die PKV
Diese müssen nicht verpflichtend genannt werden, da die oben genannte Schlichtungsstelle auch gesetzlich anerkannt ist und zudem eventuelle Schlichtungsverfahren für Gewerbetreibende mit Zulassung nach Paragraf 34f und Paragraf 34i Gewerbeordnung mit abwickelt.
… zu Beteiligungen von Versicherungsunternehmen an dem Maklerunternehmen oder Beteiligungen des Maklerunternehmens an einer Versicherung
Diese müssen nur erwähnt werden, wenn sie in Höhe von mehr als 10 Prozent vorliegen, sonst nicht. Regelmäßig liegt eine solche Beteiligung nicht vor, daher ist eine Erwähnung solcher Beteiligungen in dem Muster nicht aufgeführt.
… zu sonstigen Telefonnummern
Nur die oben angeführte Nummer des DIHK ist erforderlich. Es wurde vom DIHK auch eine 0180er Nummer extra für das Register eingerichtet. Diese kann selbstverständlich auch genannt werden, dann müssen aber die Preise aus dem Fest- und Mobilnetz ebenfalls aufgeführt werden (welche sich – wie in der Vergangenheit schon geschehen – ändern können). Sie ist – entgegen mancher sehr strikt geäußerten Aussagen diverser IHKen – nicht Pflicht.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Makler, bilde dich! Was im IDD-Jahr 2019 auf Vermittler zukommt

Bald ein Jahr nach Inkrafttreten der Insurance Distribution Directive im Februar 2018 hat der Gesetzgeber kürzlich wichtige Eckpunkte der Reform festgezurrt. Was Vermittler im neuen Jahr insbesondere in Sachen Weiterbildungspflicht berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.
Nein, kontrovers ging es am 23. November 2018 in Berlin nicht mehr zu – die Debatten, die es zu führen galt, wurden erschöpfend geführt, und am Ende waren irgendwie alle froh, dass es vorbei war. Der Bundesrat gab unter Tagesordnungspunkt 49 grünes Licht für die Drucksache: 487/18 – die „Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Januar 2016 über Versicherungsvertrieb“, wie es im schönsten Bürokratendeutsch heißt.
Kurzum: Mit der von der Länderkammer besiegelten Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) ist nun endlich geklärt, wie die nationalen Spielregeln der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive), die ja schon seit Februar 2018 in Deutschland gilt, lauten.
Nachdem also alle Details festgezurrt wurden, kann die Verordnung am Tag nach der Verkündigung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Das wird voraussichtlich noch im Dezember 2018 der Fall sein. War das nun der große Wurf? Und was kommt da eigentlich auf die hiesigen Versicherungsvermittler und Vertriebsgesellschaften zu?
„Erleichtert, da wir es nun halbwegs hinter uns haben“
Rechtsanwalt Norman Wirth, der zugleich als Vorstand des AfW-Bundesverbands für die Interessen der Vermittler eintritt, gibt sich erst mal „erleichtert, da wir es nun halbwegs hinter uns haben“. Den lakonischen Worten des Berliners, der die Entwicklungsschritte der IDD von Beginn an kritisch begleitete, folgt eine doch eher bitter schmeckende Einschätzung: „Die großen Überschriften für die IDD waren Verbraucherschutz, Transparenz und europäische Harmonisierung. Mein persönliches Fazit – analog übrigens zur Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO: Es wurde und wird ein unfassbar großer bürokratischer, finanzieller und zeitlicher Aufwand für ein äußerst bescheidenes Ergebnis betrieben.“
Lernerfolgskontrolle deutlich entschärft
Mit Umsetzung der IDD in deutsches Recht greift seit Februar 2018 eine Weiterbildungspflicht für den Versicherungsvertrieb von 15 Stunden im Jahr – rückwirkend für das Gesamtjahr 2018. Immerhin wurde jedoch die vielfach kritisierte Lernerfolgskontrolle zuletzt deutlich entschärft. Diese sei bei der obligatorischen Weiterbildung „fast gänzlich entfallen“, freut sich Michael Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Somit sei die Lernerfolgskontrolle nur noch auf das Selbststudium beschränkt.
Aber welche Vermittlertypen fallen eigentlich unter die IDD-Definition „Versicherungsvertrieb“?
Nun, die Definition lautet so: Versicherungsvermittler, die unmittelbar an der Vermittlung oder Beratung beteiligt sind (gemäß Paragraf 34d Absatz 1 Gewerbeordnung). „Somit jeder, der zu Versicherungsverträgen berät, diese abschließt oder vermittelt, bei der Verwaltung oder Erfüllung von Versicherungsverträgen, insbesondere im Schadenfall, mitwirkt“, wie Frank Rottenbacher, Vorstandsmitglied der Going Public! Akademie für Finanzberatung, erklärt.
Auch ein gutes Drittel der Innendienstmitarbeiter muss sich fortbilden
„Von der Weiterbildungspflicht erfasst sind somit Versicherungsmakler und -vertreter, Versicherungsberater, gebundene Versicherungsvermittler und deren unmittelbar bei der Vermittlung und Beratung mitwirkende Beschäftigte.“ Auch fallen alle Personen, die in der Leitung des Gewerbebetriebs für die Versicherungsvermittlung verantwortlich sind, unter die Weiterbildungspflicht. Das schließt somit auch ein gutes Drittel der Innendienstmitarbeiter ein.
Aber was geschieht eigentlich, wenn man die 15 Stunden nicht nachweisen kann?
Kann der Nachweis nicht erbracht werden, so handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 3.000 Euro je Verstoß geahndet werden kann. Bei mehrfachen Verstößen sei die gewerberechtliche Zuverlässigkeit womöglich nicht mehr gegeben, warnen die Experten von Going Public!, so dass Betroffenen die Paragraf 34d-GewO-Erlaubnis entzogen werden könnte.
Darauf sollte es besser niemand drauf ankommen lassen. Aus Sicht von Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV), liegt in der Weiterbildungspflicht eine große Chance für die Vermittlerschaft:

„Wir gehen vom Berufsbild eines Profis aus, der unternehmerisch tätig ist und der erkennt, dass Weiterbildung erforderlich ist, um erfolgreich im Markt zu sein. Dieses Anliegen wollten und wollen wir auch weiterhin mit der Initiative ,gut beraten‘ unterstützen.“

Seit dem Start der Initiative im April 2014 sei es gelungen, dieses Engagement „eindrucksvoll unter Beweis zu stellen“, findet Höhn. Zu den Trägern von „gut beraten“ gehören neben mehreren Vermittlerverbänden die Gewerkschaft Verdi, der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen AGV und der Versicherungsverband GDV.
Mittlerweile haben 156.966 vertrieblich Tätige – wie es im IDD-Jargon heißt – ein Bildungskonto bei gut beraten (siehe Grafik auf Seite 1). „522 Bildungsdienstleister halten sich nachweislich an den von der Branche gemeinsam entwickelten Standard der Anrechnungsregeln“, ergänzt Höhn. Und was empfiehlt die BWV-Managerin Vermittlern, die immer noch nicht recht wissen, was sie von der IDD zu halten haben?
„In Bezug auf die Weiterbildung kann ich persönlich alle ermutigen, sich mit ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung auseinanderzusetzen, und die gesetzlichen Vorgaben als das zu betrachten, was sie sind: eine Mindestvorgabe zum Schutz des Verbrauchers.“
„IDD ist da, ist nicht so schlimm gekommen, wie es erst aussah“
Dem Schutz der Verbraucher dienen aus Sicht von Rechtsanwalt Wirth nicht zuletzt auch die neuen Regeln im Hinblick auf Versicherungsanlageprodukte – also meist fondsgebundene Versicherungen. „Der Gesetzgeber statuiert nun – in Anlehnung an die geltenden Vorschriften zur Finanzanlageberatung – bei Beratungen zu solchen Versicherungsprodukten deutlich erweiterte Informations- und Beratungspflichten und eine sogenannte Geeignetheitsprüfung“, erläutert Wirth. So müssen Vermittler diverse Informationen vom Kunden erfragen – zum Beispiel Kenntnisse und Erfahrungen im betreffenden Anlagebereich, finanzielle Verhältnisse, Anlageziele und Risikotragfähigkeit und -bereitschaft – und diese jeweils bei der Auswahl entsprechender Produkte zugrunde legen. „Das ist sicherlich etwas, was auch mehr Aufwand erfordert, jedoch im Kundeninteresse sinnvoll erscheint“, lobt Wirth – sein Rat an die Vertriebsprofis: „Vermittler sollten hier sehr genau schauen, dass sie für die Umsetzung der geforderten Prozesse kompetente Unterstützung erhalten – über entsprechende Software, Verbünde, Pools und so weiter.“
Und dennoch: Es werde noch einige Zeit dauern, bis sich die Branche „halbwegs einheitlich den neuen Vorgaben angepasst“ habe, erwartet der AfW-Vorstand. Gerade in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse sei das jedoch dringend erforderlich. Wirths Appell an alle verzagten Vermittler ist dann umso kämpferischer: „IDD ist da, ist nicht so schlimm gekommen, wie es erst aussah, und man kann damit leben. Schauen Sie nach vorn. Positiv denken. Weitermachen. Es gibt viel zu tun. Und ganz wichtig: Nur mit guten Partnern, gut informiert und gut unterstützt sind die aktuellen und kommenden Änderungen zu bewältigen.“
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Wie ein digital gestütztes Beratungsgespräch aussehen kann

Ende November luden das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und UBS Fondscenter zu einem gemeinsamen Kongress nach Frankfurt ein. Dabei ging es darum, wie man die Digitalisierung zum Wohle des Vermittlers einsetzen kann. Das demonstrierten die Redner unter anderem anhand eines technisch gestützten Beratungsgesprächs. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Die Digitalisierung verändert die Versicherungs- und Finanzbranche nachhaltig. Kunden informieren sich vor dem Abschluss einer Versicherung im Netz über Vor- und Nachteile eines Produkts, und haben dadurch ganz andere Anforderungen an eine Beratung. Auch die Kommunikation zwischen Vermittler auf der einen und Versicherer oder Fondsgesellschaft auf der anderen Seite ändert sich dadurch nachhaltig – und eröffnet neue Chancen.
Grund genug für das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und UBS Fondcenter, Ende November eine ganztägige Konferenz zum Thema „Digitalisierung zum Wohle des Vermittlers“ im Opernturm in Frankfurt am Main durchzuführen. Zu der ausgebuchten Veranstaltung kamen Führungskräfte bedeutender Versicherungsunternehmen und Pools.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Christophe Hefti, Leiter der globalen Geschäftsentwicklung bei UBS Fondcenter in Zürich, Martin Stenger, zuständig für Sales & Relationship Management bei UBS Fondcenter in Frankfurt und dem Geschäftsführer des IVFP, Michael Hauer, eröffnete Rechtsanwalts Norman Wirth den Kongress mit einem Vortrag zum Thema „Regulierung von Produkten und Vertrieb – Was brauchen, was wollen die Vermittler?“.
Provisionsdeckel wäre verfassungswidrig, so Wirth
Der Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung (AfW) ging dabei unter anderem auf die aktuelle Regulierung des Versicherungsvertriebs ein – IDD, Versicherungsvermittlerverordnung und das anstehende LVRG 2 sind hier einige Beispiele – und befasste sich auch mit dem Thema des drohenden Provisionsdeckels in der Lebensversicherung.
In der Diskussion mit den Teilnehmern zeigte sich dabei, dass einige gesetzliche Regelungen noch nicht ausgereift sind. Bei Vermittlern besteht vielfach noch Klärungs- und Optimierungsbedarf, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht werden zu können. Angesichts der gestiegenen Anforderungen könne die Digitalisierung einen Weg darstellen, die Vermittler bei diesen Herausforderungen zu unterstützen, so das Fazit des Rechtsanwalts.
Beim Provisionsdeckel zeigte sich Wirth überzeugt, dass dieser 2019 nicht kommen wird. Nicht nur bezweifelt er, dass dieses Instrument dazu beitragen wird, die Beratungsqualität hierzulande zu erhöhen. Der Rechtsanwalt glaubt auch, dass ein Provisionsdeckel mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und damit verfassungswidrig ist. Ein Deckel würde die Berufs- und Beratungsfreiheit der Makler erheblich einschränken.
Zukunftsmodell für die komplexe Beratung
Im folgenden Vortrag stellte IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer vor, wie die Digitalisierung zum Wohle des Vermittlers konkret funktionieren könnte. Dabei stellte er die These auf, dass „RoPo“ –also das Recherchieren von Informationen im Netz (Research online) und das anschließende Kaufen von Versicherungsprodukten beim Vermittler (Purchase offline) – ein Zukunftsmodell für die komplexe Beratung von Altersvorsorgeprodukten ist.
Anders als von einigen Insurtechs oder Vergleichsportalen vorhergesagt, glaubt Hauer nicht daran, dass Versicherungsprodukte künftig nur noch online verkauft werden. Vielmehr sieht er auch für die Zukunft den Bedarf der Kunden nach einer persönlichen Beratung durch den Vermittler gegeben. Diese wird aber in einen digitalen Prozess optimal eingebunden sein, die den Vermittler unterstützt und die Effizienz der Beratung erhöht.
Alexa als Startpunkt
Wie das aussehen kann? Das demonstrierte Hauer am Beispiel des Tariffinders des IVFP. Der Beratungseinstieg kann dabei jederzeit und über verschiedenste digitale Kanäle erfolgen – etwa über Sprachassistenten („Alexa“) oder über Informationsplattformen im Internet, die mit wenigen Daten erste Produktvorschläge machen. Der Kunde erhält dann gleich die Möglichkeit, einen Beratungstermin zu diesen Produktvorschlägen zu vereinbaren.
Bei der Beratung wird der Vermittler technisch unterstützt, etwa mit einer Echtzeitsimulation, die dem Kunden darstellt, welche wahrscheinlichste Ablaufleistung der infrage kommenden Produkte sich bei seiner individuellen Konstellation ergeben würde. Die dahintersteckende Technologie liefert die mathematische Abteilung des Fraunhofer-Instituts. Der Kunde kann die Police per digitaler Unterschrift direkt abschließen und bekommt dann die richtigen Dokumente zugesandt.
Hauer erklärte im Anschluss, dass viele der im Beispiel demonstrierten Bausteine bereits vom IVFP für einzelne Versicherungsgesellschaften umgesetzt sind. Der Tarifvergleich und eine Echtzeitsimulation des Fraunhofer Instituts würden derzeit in einer Community „Altersvorsorge“ entwickelt.
Das digitale Ökosystem im Anlagesektor
Im letzten Vortrag des Tages erklärte Martin Stenger, zuständig für Sales & Relationship Management bei UBS Fondcenter, wie ein „digitales Ökosystem“ im Anlagesektor aussehen kann. Hierzu stellte er das modulare Dienstleistungsangebot von UBS Fondcenter vor, welches sich an Banken, Versicherungen und regulierte Vermögensverwalter richtet. Die Idee ist hierbei, eine schlüsselfertige Fondsvertriebslösung zu liefern.
Die Plattform bietet dabei neben statischen und dynamischen Daten zu über 60.000 Fonds von mehr als 400 Anbietern (via den FundNavigator) auch die wichtigsten Dokumente wie etwa das PRIIP-Kid an, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Versicherungsunternehmen können über Fondcenter diese Infrastruktur nutzen, ihre Aufwände deutlich senken und sich somit auf die Kernaktivitäten fokussieren.
Einen weiteren Baustein im Beratungsprozess bietet UBS mit einer Lösung, die auf Basis der Risikoprofilierung sowie den Anlagezielen des Kunden ständig überprüft, ob die Anlagen noch passen oder Handlungsbedarf besteht. Die Beratungsplattformlösung UBS Partner ermöglicht Vermittlern eine ideale Einbindung und eine direkte Schnittstelle Richtung Kunde und unterstützt sie in der Umsetzung der IDD Anforderungen.
Bei den Teilnehmern kamen die Vorträge und präsentierten Lösungen sehr gut an. Aufgrund des positiven Feedbacks werden das IVFP und UBS Fondscenter den Kongress im November 2019 voraussichtlich fortführen.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Sind Makler zu einem Jahresgespräch mit dem Kunden verpflichtet?

Muss man als Versicherungsmakler ein Jahresgespräch mit dem Kunden führen, um einer möglichen Haftung etwa bei Unterversicherung zu entgehen oder nicht? In dieser Frage hat das Oberlandesgericht Hamburg nun Klarheit geschaffen. Rechtsanwalt Jens Reichow erklärt in seinem Gastbeitrag, was das für Makler bedeutet.
Unter Versicherungsmaklern kursiert seit vielen Jahren die Frage, ob man verpflichtet ist, seinem Kunden ein Jahresgespräch anzubieten. Verknüpft ist diese Frage oftmals mit der Angst, im Fall der Nichtdurchführung haftbar gemacht zu werden – zum Beispiel wenn sich die Risikosituation des Kunden geändert hat und keine Anpassung des Versicherungsschutzes erfolgt ist.
Entwarnung kommt in dieser Thematik nun durch eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Hamburg. Mit Urteil vom 27. September 2018 (Aktenzeichen 1 U 2/18) stellten die Hamburger Richter fest, dass keine Pflicht des Versicherungsmaklers besteht, seinen Kunden ein Jahresgespräch anzubieten oder aber auch von sich aus den in der Vergangenheit vermittelten Versicherungsschutz anzupassen und zu prüfen. In dem dortigen Fall hatte es der Versicherungsmakler unterlassen, die Versicherungssumme für Uhren und Schmuck einer Hausratversicherung anzupassen.
Keine Haftung des Versicherungsmaklerunternehmens für Unterversicherung
Nach Ansicht des OLG Hamburg haftete der Versicherungsmakler jedoch nicht für den infolge einer Unterversicherung nicht vollständig versicherten Schaden. Der Versicherungsmakler hatte die Versicherungsnehmer bei Abschluss der Hausratversicherungen nämlich ausreichend beraten und ist danach zum Tätigwerden nur verpflichtet, soweit ein Anlass, dass weiterer Beratungsbedarf der Kunden besteht, seinerseits erkennbar wird.
Dabei ist auch nach Ansicht des OLG Hamburg zwischen der Sphäre des Versicherungsnehmers und der Sphäre des Versicherungsmaklers zu differenzieren. Das OLG Hamburg folgt damit einer Auffassung die jüngst auch das OLG Frankfurt mit Urteil vom 08. Juni 2016 (Aktenzeichen 4 U 223/15) geäußert hatte.
Versicherungsmakler trifft keine Pflicht zum Jahresgespräch
Das OLG Hamburg verneinte dabei jedoch auch ausdrücklich eine Pflicht des Versicherungsmaklers, von sich aus die bestehenden Versicherungen nochmals zu überprüfen – zum Beispiel im Rahmen eines Jahresgespräches. Vielmehr hätten die Versicherungsnehmer bei einem Wunsch nach Anpassung des Versicherungsschutzes den Versicherungsmakler informieren müssen.
Den Versicherungsmakler trifft also keine Pflicht zur ständigen Überprüfung, ob die bestehenden Versicherungen den Verhältnissen und Bedürfnissen des Versicherungsnehmers entsprechen. Er muss auch nicht mindestens jährlich prüfen, ob der Versicherungsschutz geändert werden muss. Aus Sicht der Versicherungsmakler ist diese Rechtsprechung zu begrüßen.
Über den Autoren
Jens Reichow ist Rechtsanwalt der Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow und wird zu dem Bereich „Vermittlerhaftung“ auch auf dem Vermittler-Kongress am 21. Februar 2019 in Hamburg referieren. Informationen zur Agenda finden Sie unter www.vermittler-kongress.de.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Wie sich Makler vor Schadenersatzansprüchen schützen können

Ein falsches Verständnis von den Leistungen in der PKV oder auch die Nichtzahlung von Beiträgen sind nur zwei Gründe, weshalb Makler hier in die Haftung geraten können. Björn Thorben Jöhnke, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Partner der Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow, erläutert für Pfefferminzia vertragliche Regelungen, spricht über die richtige Dokumentation im Beratungsgespräch sowie über aktuelle Rechtsprechungen.
Pfefferminzia: Sie vertreten in Ihrer Kanzlei keine Versicherungsgesellschaften, sondern ausschließlich die Interessen der Versicherungsnehmer. Wo steht der Makler in dieser Beziehung?
Björn Thorben Jöhnke: Wir sehen uns selbst als „Vermittler-Kanzlei“, da die geschäftsführenden Partner der Kanzlei vor der Tätigkeit als Rechtsanwalt selbst Vermittler waren. Aus diesem Grund liegt unser Fokus auf der Beratung von Vermittlern der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Der Vermittler steht dabei zwischen dem Versicherungsunternehmen und dem Versicherungsnehmer. Dabei ist es im Grunde unerheblich, ob er als gebundener oder ungebundener Vermittler agiert: Es kommt maßgeblich darauf an, dass das vermittelte Produkt den Bedarf des Versicherten deckt. Entsteht an dieser Stelle ein Fehler im Rahmen der Bedarfsermittlung, kann es – unter Umständen – zu einer Haftung des Vermittlers kommen. An dieser Stelle gilt es auch die rechtlichen Unterschiede zu beachten, je nachdem ob der Vermittler Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter ist.
Wie verhält es sich juristisch, wenn der Versicherer eine Leistung ablehnt, etwa wenn eine vermeintliche vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vorgelegen hat?
Dieser Themenkomplex der vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung ist sehr weit gefasst und kann im Einzelfall sogar sehr kritisch werden. Denn hier gilt es im Rahmen der juristischen Sachverhaltsaufklärung zu ermitteln, wo der Fehler lag: Hat der Versicherte absichtlich Angaben nicht gemacht, oder diese einfach vergessen? Waren diese Informationen überhaupt gefahrerheblich? Und hat der Versicherer danach in Textform gefragt? Selbstverständlich ist es durchaus möglich, dass der Kunde dem Vermittler gegenüber Angaben zum Gesundheitszustand gemacht hat, und der Vermittler diese als „Bagatelle“ abgetan und nicht angegeben hat. Ist das der Fall, muss geklärt werden, welche Position der Vermittler einnimmt. Tritt er als Versicherungsmakler auf oder als Versicherungsvertreter? Diese Unterschiede können rechtlich sehr relevant werden.
Wie oft stellt sich heraus, dass die Ablehnung eines Versicherers wegen dieser angeblichen Fehlinformation nicht gerechtfertigt ist? Und aus welchen Gründen?
Das kommt sogar sehr häufig vor und begründet sich darin, dass oft Sachverhaltsangaben fehlen und diese erst zutage treten, wenn man den Finger in die Wunde legt. Gerade kürzlich konnten wir einen Versicherer dazu bewegen, den erklärten Rücktritt zurückzunehmen. Es stellte sich heraus, dass der Mandant dem Versicherungsvertreter alle Krankheiten mitteilte, diese jedoch nicht in dem Antrag eingetragen wurden. Der Versicherer löste sich vom Vertrag, da er diesen Umstand nicht wusste. Wir konnten dem Mandanten so dazu verhelfen, wieder Versicherungsschutz zu erlangen.
Welches sind Ihrer Erfahrung nach die häufigsten Fehler, die im Antragsprozess vom Kunden, aber auch vom Makler begangen werden und die dem Versicherer zunächst ein Argument zur Leistungsverweigerung liefern?
Ganz klar: Die Angaben zur Gesundheit des Kunden. Der Versicherer nimmt die Angaben vom Kunden und/oder dessen Vermittler im Versicherungsantrag erst einmal so hin und policiert. Erst in einem etwaigen Leistungsfall prüft der Versicherer, ob die Angaben der Wahrheit entsprachen. An dieser Stelle erlebt man leider immer wieder Überraschungen.
Wie kann sich der Makler vor Schadenersatzansprüchen seines Kunden nach einer verweigerten Leistung durch den Versicherer schützen?
Am besten natürlich durch eine gute Beratung: Von der Bedarfsanalyse bis hin zur konkreten Empfehlung – das Produkt muss passen. Dann sollte der Vermittler alle wesentlichen Elemente der Beratung protokollieren und alles in einer Beratungsdokumentation zusammenfassen. Bestenfalls lässt sich der Vermittler die Dokumentation vom Kunden noch gegenzeichnen.
Wie kann ein Makler seine Beratung so optimieren, dass es zu keinerlei haftungsrechtlichen Problemen kommen kann?
Vermittler sollten sich stets fort- und weiterbilden. Dieses sieht ehedem die neue Versicherungsvermittlungsverordnung, kurz VersVermV, vor – nämlich 15 Stunden pro Jahr. Da auch Vermittler höchstrichterliche Rechtsprechung kennen sollten, bietet es sich an, entsprechende Fortbildungsangebote von Rechtsanwaltskanzleien zu nutzen.
Gibt es aktuelle Urteile, die die Position des Kunden und des Maklers gegenüber einer Versicherung stärken?
Hierzu gibt es sehr viele Urteile. Zum Beispiel hatte jüngst das Oberlandesgericht Frankfurt (Aktenzeichen 4 U 223/15) über die Haftung des Versicherungsmaklers für eine durch nachträgliche Anschaffungen entstandene Unterversicherung zu befinden. Mit dem Ergebnis, dass eine Haftung des Vermittlers nicht ins „Unermessliche“ gehen kann. Auch eine Verjährung der Ansprüche ist gar nicht so selten. Erst vor einem Jahr entschied beispielsweise das Landgericht Lübeck so (Aktenzeichen 2 O 44/17).
Und auch Versicherungsnehmer können manchmal im Rechtsstreit mit der Versicherung obsiegen. Wieder war es das Landgericht Lübeck (Aktenzeichen 4 O 170/16), das entschied, dass ein Versicherer eine Versicherungsnehmerin nicht korrekt belehrt hatte. Damit wurde der Versicherer zur vollen Leistung verurteilt. Auch Streitigkeiten über das Vorliegen einer bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit an sich können für den Versicherten durchaus positiv ausgehen. So lehnte ein Versicherer eine bedingungsgemäße BU nach eigener Prüfung und medizinischer Einschätzung ab. Das Landgericht Mühlhausen korrigierte diese Entscheidung (Aktenzeichen 6 O 564/14), nachdem gerichtlich bestellte unabhängige medizinische Gutachter eine BU zweifelsfrei bejahten.
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Schadenregulierung: Vermittler von trödelnden Versicherern genervt

Fast alle Vermittler in Deutschland (86 Prozent) zählen die Schadenregulierung zu ihren Aufgaben – und viele wünschen sich hier eine bessere Unterstützung seitens der Versicherer. Dies gilt vor allem hinsichtlich Regulierungsdauer, Erreichbarkeit und Schadenprävention, wie die Studie „AssCompact Trends IV/2018“ ergab.
Die Schadenabwicklung wird von drei Viertel (74 Prozent) der Vermittler als gemeinsame Aufgabe von ihnen und den Versicherern gesehen. Lediglich 5 Prozent sind der Meinung, dass die Schadenregulierung ausschließlich im Aufgabenbereich der Versicherer liegt. Das ergab eine aktuelle Vermittlerbefragung im Rahmen der „AssCompact Trends IV/2018“.
Die Versicherungsprofis legen demnach insbesondere großen Wert auf Fachkompetenz, Erreichbarkeit und rasche Reaktionszeiten auf Seiten des Versicherers. Hingegen werden Assistance-Leistungen – wie sie in vielen Tarifen zu finden sind – generell als weniger wichtig eingestuft.
Versicherer vernachlässigen Schadenprävention
Weiter zeigt die Befragung, dass die Vermittlerriege derzeit nicht gut auf die Regulierungsdauer und die Erreichbarkeit seitens der Versicherer zu sprechen ist. Gleiches gilt für die Unterstützung bei der Schadenprävention: Mehr als 90 Prozent der Vermittler sind „weniger zufrieden“ oder sogar „unzufrieden“ mit den Tipps der Versicherer zur Schadenprävention.
Die Versicherer sollten diese offene Flanke möglichst rasch schließen, denn immerhin 46 Prozent der Vermittler führen eigenen Angaben zufolge nach einem Schadenfall eine Nachberatung zur künftigen Schadenverhütung mit ihren Kunden durch.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

„Ein Provisionsdeckel macht die Situation am Markt nicht besser"

Kommendes Jahr droht Vermittlern die Einführung eines gesetzlichen Provisionsdeckels für Lebensversicherungen. Vermittlerverbände kritisieren diese Pläne scharf, aber wie sehen das die Produktgeber? Im Interview nimmt Christian Nuschele, Vertriebschef der Standard Life, Stellung.

Pfefferminzia: Wie beurteilen Sie die aktuelle Diskussion um eine Deckelung der Provisionen in der Lebensversicherung und in der Restschuldversicherung?
Christian Nuschele: Ich bin mir nicht mehr sicher, dass der Provisionsdeckel wirklich kommt, die politische Meinung hat sich ein Stück weit geändert. Wir haben aus den Parteien und Ausschüssen zuletzt viel Zögerliches à la „Vielleicht müssen wir uns das noch einmal genauer anschauen“ gehört. Unabhängig davon halten wir von einem Provisionsdeckel nichts, er macht die Situation am Markt nicht besser, aber auch nicht schlechter.
Das vorrangige Ziel ist, die Vertriebskosten zu senken. Was ist daran schlecht?
Es besteht bei Verbraucherschützern die Meinung, dass die Vertriebskosten zu hoch sind und dass dies zu Lasten der Verbraucher geht. Das stimmt aber nicht. Die Vertriebskosten sind nicht zu hoch für die Beratungsdienstleistung, die dahintersteht. Bereits das erste Lebensversicherungsreformgesetz, kurz LVRG, hat dazu geführt, dass die Vergütungshöhe reduziert wurde. Auch die Deckungsrückstellungs-Verordnung resultierte in weniger Abschlusskosten. Es mag sein, dass einzelne Versicherer immer noch sehr hohe Courtagen bezahlen, aber das ist deren Entscheidung. Es ist nicht zwingend so, dass dies zu Lasten der Kunden geht.
Das Problem liegt also woanders?
In der Tat. Es gibt ein sehr gutes Gutachten, dass das Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften aus Ulm erstellt hat. Jochen Ruß hat dort detailliert aufgelistet, wo das eigentliche Problem liegt: nämlich in der Wahl der richtigen Kapitalanlage. Der Abschlusskostensatz spielt in der Gesamtkostenbelastung eines Vertrags nur eine untergeordnete Rolle. Statt eines Provisionsdeckels brauchen wir echte Transparenz und Vergleichbarkeit. Sobald ich als Verbraucher wirklich weiß, welche Vergütungsleistung fließt, wird sich der Markt von selbst regulieren.
2012 wurde der Provisionsdeckel in der PKV eingeführt. Was hat er da gebracht?
Das ist keine Blaupause für die Lebensversicherung. Der PKV-Provisionsdeckel sollte herrschende Auswüchse beschneiden. Ich bin mir nicht sicher, ob das vollends gelungen ist. Wir wissen, dass es auch heute noch Gesellschaften gibt, die in der PKV mehr bezahlen als neun Monatsbeiträge, notfalls über andere Wege. Bei der Lebensversicherung kann ich keine Auswüchse erkennen, denn es gibt nur eine relativ eingeschränkte Summe, die als Abschlusskosten entnommen werden kann.
Welche Auswirkungen hätte die Einführung eines Provisionsdeckels für Lebensversicherungen also auf die Vermittlervertriebe?
Schon jetzt ist es so, dass kleinteilige Altersvorsorge-Verträge über 50 oder 100 Euro nicht kostendeckend beraten werden können. Betriebswirtschaftlich ergibt das für ein Maklerunternehmen keinen Sinn – 40 oder auch 25 Promille sind zu wenig angesichts des Aufwands, der in der Beratung steckt. Ein Provisionsdeckel würde sicher Berater aus dem Markt nehmen, die aber über kurz oder lang ohnehin aufgeben würden. Den meisten Maklern würde der Provisionsdeckel aber nicht schaden und wäre mitnichten existenzgefährdend. Ich sehe aber eine Gefahr durch den Provisionsdeckel: Im Ausschließlichkeitsbereich haben Gesellschaften andere Möglichkeiten der Kompensation, es können auch weiterhin Begünstigungen zusätzlich bezahlt werden. Hier habe ich die Befürchtung, dass der Provisionsdeckel den Wettbewerb zwischen unabhängigen Vertrieb und Ausschließlichkeit verzerren würde und der Vertriebsweg Makler geschwächt werden würde. Dies muss dringend verhindert werden.
Warum das?
Der Großteil, der Verträge, die zurzeit verkauft werden, sind rabattiert. Der typische Makler, der eine Altersvorsorge verkauft, bezieht 45 Prozent seiner Einkünfte aus dem Verkauf von bAV-Lösungen. Da sind kaum mehr als die 25 Promille, die derzeit als Provisionsdeckel im Gespräch sind, gang und gäbe. Wenn sich ein Makler professionell und unternehmerisch orientiert aufgestellt hat, ist er diversifiziert – auf der einen Seite über laufende Einkünfte, auf der anderen Seite über das Produktportfolio. Sinkende Einnahmen über die Lebensversicherung stellen nur einen kleinen Teil der Einkünfte dar. Das ist zu verschmerzen.
Wenn schon staatliche Regulierung, welche Maßnahmen würden Sie empfehlen?
Es würde nicht schaden, wenn echte Vergleichbarkeit und Transparenz geschaffen würde. Damit meine ich, die Offenlegung dessen, was an Vergütung fließt in Euro und Cent, die klare Darstellung, welche Kosten vertreten sind, ein inhaltlicher Standard, nach dem Kosten ausgewiesen werden und eine einheitliche Vorgehensweise, nach der die Produkte beschrieben werden. Die aktuelle Regulatorik ist totaler Irrsinn. Effektivkostenquoten helfen niemandem, jeder kocht da sein eigenes Süppchen. Die KIID- und PRIIPs-Vorgaben haben dazu geführt, dass Kunden 90 Seiten Beilagen zum Versicherungsvertrag erhalten, die niemand von ihnen liest.
Was tun Sie aktiv für die Transparenz?
Die Versicherer sollten ihr Scherflein dazu beitragen, einerseits für mehr Transparenz zu sorgen und andererseits aber auch mehr Alternativen zu bieten – Stichwort flexible Vergütungsmodelle. Wir machen gute Erfahrungen mit unseren Einmalanlageprodukten mit variabler Vergütung. Die Kunden legen hier mit ihrem Berater die Höhe der Abschlusskosten fest, wie viel echte Beratungsvergütung fließt und wie hoch die laufende Vergütung ausfällt. Das setzt natürlich voraus, dass der Berater dem Kunden den Mehrwert seiner nachhaltigen Beratung verkaufen kann. Dazu bieten wir Unterstützung über unser Fortbildungsprogramm „Future Ready“, dass mehr Unternehmertum in das Vermittlerbüro bringt und zu einem anderen Qualitätslevel an Miteinander zwischen Kunde und Berater führt.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Wie Die Stuttgarter ihr Profil als bAV-Instanz schärft

Betriebliche Altersversorgung (bAV) ist der Wachstumsmarkt in der Alterssicherung – und das nicht erst seit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG). Die Stuttgarter zeigt mit dem seit knapp zwei Jahren erfolgreichen Online-Service bAVheute.de, wie man mit nützlichem Wissen und praktischen Vertriebstipps bAV-Berater zielgerichtet unterstützt.

Die bAV ist ein anspruchsvolles Thema und wird insgesamt immer komplexer. Dafür haben auch die Reformen im Zuge des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) gesorgt. Berater müssen nicht nur den Marktüberblick über Produkte, Durchführungswege und Anbieter behalten. Es gilt auch bei Rechtsfragen und wichtigen Urteilen, Politik und Reformen auf dem Laufenden zu bleiben.
Deshalb hat Die Stuttgarter mit bavheute.de einen Online-Service ins Leben gerufen, der alle relevanten Informationen rund um die bAV an einem Ort gebündelt. Fundiertes und kompaktes bAV-Wissen in leicht verständlichen Formaten, interessante Statistiken sowie praktische Vertriebs- und Verkaufstipps für Gespräche sind hier regelmäßig zu finden.
Eine Redaktion vom Fach
Hinter dem Portal steht Dr. Henriette Meissner, anerkannte und ausgewiesene bAV-Expertin, mit ihrem Team aus Rechtsexperten und bAV-Vertriebsspezialisten. Die Redaktion hat den Anspruch, umfangreich zu informieren, ohne den Blick fürs Wesentliche zu verlieren. Getreu dem Motto: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht. Denn wenn bAV-Berater eins nicht können, dann ist es Zeit verschwenden, die sie für ihre Kunden und ihr Geschäft brauchen.
In vier Rubriken informiert bAVheute.de über alle relevanten und aktuellen Nachrichten:

  • Recht & Politik: aktuelle Gesetzesvorhaben und -änderungen sowie Fälle aus der laufenden Rechtsprechung
  • Zahlen, Daten, Fakten: Statistiken, Erhebungen und Rechenbeispiele
  • bAV-Praxis: außergewöhnliche oder prototypische Fallbeispiele aus der täglichen Praxis
  • Markt & Meinung: aktuelle Marktentwicklungen und Expertenkommentare

Das Expertenteam steht auch für konkrete bAV-Rückfragen zur Verfügung.
PraxisKolumne mit aktuellen Fragen aus dem Geschäftsalltag
Ob Elternzeit oder der Stolperstein der gezillmerten Verträge: Beim Vertriebsteam kommen die unterschiedlichsten Fragen zu echten Kundenfällen. Aktuell stark gefragte Themen und konstante Dauerbrenner stellt das Redaktionsteam in der PraxisKolumne vor – zum Beispiel: Wie geht eine angehende Mutter während der Mutterschutz- und Elternzeit mit ihrer bAV um? Und könnte sie bei anschließender Teilzeit von der Niedrigverdienerförderung profitieren? Wie verhält sich ein Makler, wenn ihm beim Einrichten einer Direktversicherung ein Fehler unterlaufen ist? Diese und weitere Fälle werden regelmäßig vorgestellt – die passenden Antworten inklusive.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Weiterbildungspflicht für Vermittler: 21 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Regelmäßige Weiterbildung ist auch für Beschäftigte in der Versicherungsbranche wichtig – und gesetzlich vorgeschrieben. 15 Stunden pro Jahr müssen es sein und das gilt bereits für das Jahr 2018. Going Public – die Akademie für Finanzberatung hat sich mit den häufigsten Fragen beschäftigt. Hier kommen die Antworten.

Was geschieht, wenn ich als Vermittler die 15 Stunden nicht nachweisen kann? In welcher Form sind Führungskräfte von der Weiterbildungspflicht betroffen? Und ist die Teilnahme an „gut beraten“ eigentlich Pflicht? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Going Public – die Akademie für Finanzberatung auf einer eigens eingerichteten Webseite nach.
Damit will der Weiterbildungsanbieter mit den vielen Missverständnissen aufräumen, die über die Auslegung der gesetzlichen Regelung zur Weiterbildungspflicht kursieren. Dazu zählt etwa der Irrglaube, dass sich nur Personen mit direktem Kundenkontakt regelmäßig weiterbilden müssen. In Wahrheit gilt die Verpflichtung beispielsweise auch für Sachbearbeiter in der Vertragsverwaltung oder dem Schadenmanagement. Auch für Teilzeit-Mitarbeiter oder geringfügig Beschäftigte gilt die Vorgabe von 15 Stunden jährlich in vollem Umfang.
Insgesamt 21 häufige Fragen hat Going Public mit den dazugehörigen Antworten formuliert. Hier finden Sie die Übersicht.
Vielen Dank an die Pfefferminzia

Maklerbestände: Hohe Nachfrage, hohe Preise? Leider nein

Wenn Angebot und Nachfrage in der Volkswirtschaft nicht übereinstimmen, dann merkt das der Verbraucher – zum Beispiel durch steigende Preise. Aber bei zum Verkauf stehenden Maklerbeständen scheint das nicht der Fall zu sein. Viele Maklerbestände werden nicht verkauft, weil der Preis nicht stimmt. Warum das so ist, erklärt Pfefferminzia-Kolumnist Peter Schmidt.

Die Zusammensetzung der Vermittler unterscheidet sich in Deutschland und Österreich kaum von der Demografie der Gesamtbevölkerung. Bedeutet: Der Anteil der über-55-jährigen Vermittler steigt und damit auch die Zahl derjenigen, die sich ernsthaft mit dem Thema Nachfolge befassen müssen oder wollen.
Andererseits gibt es eine immer höhere Nachfrage, Kundenbestände zu kaufen. Zahlreiche Maklerpools und Versicherer bemühen sich, beispielsweise mit Modellen der Maklerrente, die Ruheständler in spe für sich zu gewinnen und Bestände zu übernehmen. Starke Konkurrenz erfahren diese Käufergruppen durch die aufstrebenden Insurtechs, die mit schnellem anorganischem Wachstum ihre Geldgeber befriedigen wollen oder müssen.
Diverse Plattformen zur Vermittlung von Maklerbeständen wie der „Marktplatz für Maklerbestände“ können die Nachfrage nach Kaufbeständen kaum befriedigen. Die Wartelisten werden länger. Diese Situation müsste der Theorie nach zu steigenden Preisen für Kundenbestände oder ganze Maklerfirmen bei Verkäufen führen. Aber genau das passiert in der Tendenz nicht.
Kaum optimal zu verkaufen: Klein, analog, statisch und teuer
Maklerfirmen und Maklerbestände, die gut digitalisiert sind und deren Kundenzusammensetzung weitere Wachstumspotentiale verspricht, sind nach wie vor für einen guten Preis verkaufbar. So ist zumindest meiner Erfahrung als Experte für Bestandsvermittlung. Der pauschale Faktor von 3,0 ist hier möglich – wenn auch noch die Ansprüche an vorhandener Dokumentation und anderen qualitativen Maklermerkmalen stimmen.
Anders sieht dies bei kleineren Beständen etwa bis 40.000 Euro Jahresumsatz aus. Wenn so ein Bestand über zwanzig oder dreißig Jahre aufgebaut wurde, dann sind neben der Umsatzgröße auch Parallelen zum Grad der Digitalisierung, der Dokumentation, der Produktauswahl, Mitarbeiteranzahl und dem Verhältnis von Abschluss- und Bestands-courtage festzustellen.
Eine andere Nebenwirkung der genannten Umsatzgröße ist auch die meist nicht stark ausgeprägte Altersversorgung des Inhabers oder der Inhaberin. Der Umsatz gab nicht genug her, um eine hinreichende Altersversorgung aufzubauen. Damit steigt der Druck, dass der Verkauf des Bestandes auch für die Versorgung im Alter genügen muss. Die Erwartungen an den Verkaufspreis lösen sich aber aus den genannten Gründen von der Realität. Und die heißt Qualität in allen Bereichen der Kundenberatung und -verwaltung.
Meine geschilderten Erfahrungen bei der Vermittlung von Maklerbeständen sowie dem Coaching von Maklern für deren Nachfolgeplanung wurde unlängst auch durch eine Befragung von Matthias Beenken und Michael Radtke von der Fachhochschule Dortmund bestätigt, an der sich 183 Makler beteiligten. Natürlich ist so eine Größe für eine Befragung nicht repräsentativ, dennoch stimme ich den Trendaussagen der Studie zu und sehe diese als wertvolle Erkenntnis für Makler in der Situation der Nachfolgeplanung an.
Von den befragten Maklern waren 42 Prozent in einen Verkaufsprozess involviert, davon 52 Makler bei denen der Kauf scheiterte und 26 Teilnehmer, deren Verkauf am Preis scheiterte. Diese Grundstimmung findet man immer wieder auch in diversen Foren der sozialen Medien. „Verhandlungen nach ersten Preisvorstellungen abgebrochen.“  „Bei dem Preis sollte ich vorher nicht mal Einblick in den Bestand erhalten – mit mir nicht.“ „Der Preis passt überhaupt nicht zu den erzielten Erträgen.“ – so der Tenor einiger Kommentare.
Kauf von Maklerbeständen als Modell der Geschäftserweiterung
Erfolgreiche Bestandsaufkäufer sehen im Modell Bestandskauf ein gutes Modell zur Expansion und Geschäftserweiterung. Dem kommt entgegen, dass viele Verkäufe von Beständen nicht nur aus Altersgründen erfolgen. Immer wieder geben jüngere Makler auch das Geschäftsmodell auf und ziehen andere Angebote aus dem Arbeitsmarkt vor. Auch komplette Aussteiger aus dem Vermittlermarkt gehören oftmals der Generation zwischen 40 und 50 Jahren an.
Zu den Ergebnissen der Studie von Beenken und Radtke gehört die Feststellung, dass nur jeder zweite Verkauf von Maklerbeständen von Maklern erfolgt, die in den Ruhestand gehen wollen. Das bedeutet: 50 Prozent der Verkäufe haben nichts mit Altersgründen zu tun. Dazu kommen 13 Prozent Verkäufe aus Gesundheitsgründen und 12 Prozent der schon benannten Verkäufe aus fehlender finanzieller Tragfähigkeit des Unternehmens.
Erfahrene Bestandskäufer suchen mit Unterstützung von Bestandsexperten die Chancen, die ein Kaufbestand bietet. Dabei spielen Vertragsdichte, Durchschnittsalter der Kunden, Möglichkeiten der Online-Betreuung und der Ertrag des Unternehmens eine Rolle. Stimmen diese Faktoren, dann zeigen Käufer auch Flexibilität in der Kaufsumme und der Zahlweise.
Zugleich gilt aber auch: Youngster verirren sich beim Bestandskauf nicht selten zur sehr in Details und gewünschten maximalen Absicherungen für das Investment. Mit dieser Feststellung soll nicht das Wort einer oberflächlichen Due Diligence gegeben werden. Aber problemhaftes Denken ist eben etwas anderes als lösungsorientiertes Denken. Schauen wir uns ein Beispiel an:
Ein Makler will (muss) aus gesundheitlichen Gründen seine Firma verkaufen. Da er länger krank war und nicht klar ist, wie hoch seine Umsätze im Verkaufsjahr (mangelnde Kundenbetreuung, keine genaue Kenntnis über mögliche Abgänge) waren, kann dies zu einem Scheitern der Verkaufsverhandlungen führen, wenn der Käufer bis auf dem Cent alle Informationen 100-prozentig einfordert.
Wir haben dem Käufer empfohlen an das Thema lösungsorientiert heranzugehen. Im konkreten Fall sah die Lösung dann so aus, dass als erste Rate eine bestimmte Summe gezahlt wurde und die zweite Rate dann nach dem tatsächlichen Umsatz des Jahres auf Basis der dann eingegangenen Bestandscourtage bemessen und bezahlt wird. Hilfreich für den Verkäufer, dass die Preisbildung für die zweite Rate dann auch schon im Kaufvertrag fest definiert wurde.
Bemessung vom Kaufpreis – ein Spielball der Interessen
Natürlich spielen bei der Festlegung von Kaufpreisen auch andere als objektive Fakten bei Käufern und Verkäufern eine Rolle. In der Fachbroschüre „Nachfolge -gewusst wie“ wurde zum Beispiel das Thema Bewertung des Lebenswerkes beim Verkäufer und deren emotionale Elemente ausführlich beschrieben. Der Verkäufer will sein Lebenswerk auch über den Preis gewürdigt haben, auch wenn dies seine Grenzen hat.
Insurtechs oder auch institutionelle Käufer orientieren sich oft stärker am Ertrag des Kaufobjektes und an den mit dem Bestand eingekauften Kosten. Maklerpools, die ihre Maklerrente für Bestandsübertragungen zum Einsatz bringen wollen, stellen die Verkaufspreise nicht selten in einen gewagten Vergleich zu einer möglichen lebenslangen Vergütung, auch wenn deren Modell nicht frei von Fragezeichen ist.
Deshalb ist es auch interessant bei Beenken und Radtke zu lesen, dass die befragten Käufer von Beständen im Durchschnitt einen Kaufpreis unter dem zweifachen Satz für Sachversicherungen gezahlt haben. Daraus aber eine Schlussfolgerung zu treffen, dass niemand mehr die dreifache Jahrescourtage für einen Bestand bezahle, wie das Jürgen Schulz, Geschäftsführer Maklerformen Leipzig, feststellt, ist doch sehr kühn.
Wer als Makler rechtzeitig am Wert des Unternehmens arbeitet, sich genügend Zeit für die Auswahl des passenden Käufers lässt und sich von Experten bei seiner Nachfolgeregelung Hilfe holt, der muss sich nicht mit geringen Verkaufspreisen abspeisen lassen.
Abschließend zu dieser – meiner letzten Kolumne in diesem Jahr – noch zwei Hinweise für Makler, die sich Ende diesen oder Anfang des kommenden Jahres mit ihrer eigenen Nachfolge befassen wollen:  Die Beratung zur Nachfolge wird auch durch das BAFA gefördert.
Im Februar und März 2019 werde ich zum Thema „Maklers Nachfolge – mehr als eine Variante“ an 12 Standorten einen Impulsvortrag halten. Gerne können Sie sich über die Standorte hier informieren und mit mir persönlich vor Ort ins Gespräch kommen.
Ich wünsche allen Lesern von Pfefferminzia einen erfolgreichen Jahresabschluss 2018. Wir lesen uns dann 2019 hier wieder.
Vielen Danka an die Pfefferminzia

Continentale Lebensversicherung: Für den Pflichtzuschuss zur Betriebsrente gibt es unkomplizierte Lösungen

Viele Unternehmen tun sich mit den Neuerungen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) noch schwer. Eine der wesentlichen Änderungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG): Der Zuschuss des Arbeitgebers zur Betriebsrente wird verbindlich. Ab 1. Januar 2019 gilt dies für neue Verträge zur Entgeltumwandlung, für bestehende wird der Pflichtzuschuss ab 2022 wirksam. Allein mehr als zwölf Millionen vorhandene Zusagen zur Entgeltumwandlung müssen daher auf den Prüfstand – für Vermittler ein Riesenpotenzial für frisches Geschäft. Anders als viele bAV-Anbieter hat die Continentale Lebensversicherung dafür unkomplizierte Lösungen parat, die Arbeitgebern und Vermittlern die Umsetzung erleichtern.
Worauf sich die Betriebe einstellen müssen
Der Pflichtzuschuss ist dann fällig, wenn der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung der Mitarbeiter Beiträge zur Sozialversicherung spart. Diese Ersparnis muss er grundsätzlich an seine Mitarbeiter weitergeben – oder pauschal 15 Prozent des umgewandelten Gehaltes. Alternativ kann er direkt 20 Prozent in die vereinbarte Altersversorgung seiner Mitarbeiter einbezahlen, denn so hoch ist in der Regel die durchschnittliche Ersparnis der Sozialversicherungsabgaben. Damit muss das Unternehmen die Beträge nicht jedes Jahr aufs Neue exakt berechnen. Gleichzeitig freuen sich die Arbeitnehmer über die höheren Leistungen.
Schon jetzt mit dem Zuschuss starten
Die künftige Zuschusspflicht betrifft nahezu alle bestehenden Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds. Viele Versorgungswerke sind mehr als zehn Jahre alt. Jetzt ist ein geeigneter Zeitpunkt, sie um zeitgemäße bAV-Komponenten zu ergänzen und an die neuen gesetzlichen Regelungen anzupassen. „Es lohnt sich, den Zuschuss bei vorhandenen Verträgen frühzeitig zu gewähren“, so Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund. „Dadurch wird die Belegschaft gleichbehandelt. Das trägt zur Zufriedenheit bei und stärkt die Verbundenheit mit dem Betrieb.“
Bis Ende März 2019 Beiträge ganz einfach erhöhen
Als langjährig erfahrener bAV-Anbieter hat die Continentale in puncto Pflichtzuschuss eine einfache Lösung entwickelt: Betriebe können die Beiträge für Direktversicherungen, die seit 2005 bei der Gesellschaft bestehen, um bis zu 20 Prozent erhöhen. Ist ein Zusatzschutz für den Fall der Berufsunfähigkeit vereinbart, ist keine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich. Darüber hinaus können Arbeitgeber bei der Continentale Kleinstverträge im Kollektiv abschließen, wenn Mitbewerber die Erhöhung des Arbeitgeberzuschusses nicht umsetzen können oder wollen. Die Aktion läuft noch bis Ende März 2019. Das in der Branche außergewöhnliche Angebot ist möglich durch die stets nachhaltige, konservative Tarifkalkulation und den ausgewogenen Bestandsmix des Lebensversicherers.

Gothaer Cyber-Versicherung mit FF+ unter den Top 5 Cyber-Policen

Die Ratingagentur Franke und Bornberg veröffentlichte im Oktober das erste Rating für gewerbliche Cyber-Policen im deutschen Markt. Das Cyber-Rating von Franke und Bornberg bietet damit Entscheidungshilfe für Vermittler und gewerbliche Kunden. Untersucht wurden 35 Cyber-Tarife und Bausteinlösungen für KMU von 28 Anbietern. Die Leistungsunterschiede waren groß und es gab nur vier Top-Tarife. Herangezogen wurden 115 Ratingkriterien in 21 Bereichen. Franke und Bornberg analysierte für das Rating vor allem Merkmale, die für die Mehrheit der KMU relevant sind und typischerweise in bisherigen Haftpflicht- und Sachversicherungen nicht abgedeckt sind. Die mögliche Höchstnote (FFF+) erreichte keine der angebotenen Cyber-Produkte.
Im Nachgang zum ersten Rating wurden die aktuellsten Bedingungen der Gothaer Cyber-Versicherung für Gewerbekunden ebenfalls bewertet und erreichten eine Bewertung mit FF+ und damit einen Platz unter den fünf besten Cyber-Versicherungen im Markt.
„Der Schutz vor Attacken aus dem Internet wird immer wichtiger. Deshalb haben wir unser Angebot für Gewerbekunden erweitert: Die Umsatzgrenze des Produkts für Gewerbekunden wurde von fünf auf zehn Millionen Euro Jahresumsatz angehoben. Damit steht die Cyber-Police ab sofort auch größeren Gewerbekunden zur Verfügung, die vor allem vom umfangreichen Deckungskonzept und den weitreichenden Assistance-Leistungen des Modells profitieren. Denn während viele Industriekunden in erster Linie die Kosten einer Betriebsunterbrechung versichern möchten, stehen für Gewerbekunden sofortige Hilfe und IT-Services im Vordergrund, die den durch die Cyber-Attacke verursachten Schaden schnell wieder beheben“, erklärt Frank Huy, Leiter Produktmanagement Komposit Industrie bei der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.
Viele sinnvolle Deckungsverbesserungen
„Auch inhaltlich haben wir das Produkt deutlich weiterentwickelt: Erweitert wurde die so genannte Rückwärtsversicherung, die Schäden abgedeckt, deren Ursprung vor Vertragsabschluss liegen, die aber nachweislich erst nach Beginn des Versicherungsschutzes sichtbar werden. Bei der so genannten Nachmeldefrist, die ebenfalls ausgedehnt wurde, tritt die Police auch dann noch ein, wenn der Vertrag schon abgelaufen ist. Der Schaden muss während der Vertragslaufzeit verursacht worden sein, wird aber erst nach Vertragsende sichtbar. Darüber hinaus sichert die Cyber-Police nunmehr neben Vermögensschäden auch Sachschäden – wie zerstörte Hardware ab und leistet auch bei Schäden durch Unter- oder Überspannung oder elektromagnetische Störung“ ergänzt Huy. Und auch, wenn durch Datenklau eine Überweisung auf einem falschen Konto gelandet ist, greift der erweiterte Schutz. Mitversichert sind zudem ab sofort auch auf Basis der EU-DSGVO verhängte Bußgelder sowie Schäden etwa im Zusammenhang mit privaten Mobiltelefonen von Mitarbeitern, die mit Wissen des Arbeitgebers dienstlich eingesetzt werden (BYOD).
Umfangreiche Assistance-Leistungen sorgen für schnelle Hilfe
Ein besonderes Highlight besteht in den weitreichenden Assistance-Leistungen, die rund um die Uhr genutzt werden können. Dabei geht es zunächst um eine 24-Stunden-Hotline sowie um die Wiederherstellung von Daten und Programmen: Denn gerade bei der Versicherung von Eigenschäden ist schnelle Hilfe wichtig. Deswegen trägt die Gothaer die Kosten der Hilfsmaßnahmen der ersten 48 Stunden immer – auch dann, wenn sich später herausstellt, dass kein Hackerangriff gegeben war. Den Kunden stehen hierfür spezialisierte Dienstleister zur Verfügung, die im Schadenfall umgehend unterstützen. Dies insbesondere auch für die Krisen- und Public-Relation-Beratung, die Rechtsberatung und für Datenüberwachungs-dienstleistungen.

Atradius-Prognose: Deutlich höheres Insolvenzrisiko bei ungeregeltem Brexit

Atradius sieht kurzfristig stark steigende Insolvenzrisiken bei britischen Abnehmern, sollte es zu einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union kommen. Darauf weist der internationale Kreditversicherer in einer aktuellen Analyse hin. Demnach würde es bei einem so genannten „No-Deal Brexit“ rund 2.300 mehr Firmenpleiten in Großbritannien im Jahr 2020 geben als bei einem geregelten Ausscheiden aus der Staatengemeinschaft. Bereits in diesem Jahr rechnet Atradius mit insgesamt 15.800 Insolvenzen in Großbritannien – ein Anstieg von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch das Forderungsrisiko in anderen Ländern würde bei einem „harten Brexit“-Szenario steigen. Laut der Atradius Risikoexperten wären besonders Irland, Belgien, Dänemark und die Niederlande betroffen.
„Das Zahlungsrisiko von Großbritanniens Firmen hängt unmittelbar mit dem Ausgang der aktuellen Brexit-Verhandlungen zusammen“, sagt Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius. „Ohne Abkommen wird der freie Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU über Nacht zum Erliegen kommen. Die Handelskosten würden erheblich steigen, besonders aufgrund der dann geltenden Zölle. Da rund die Hälfte der Exporte Großbritanniens in die EU gehen, wären die Firmen im Vereinigten Königreich besonders betroffen. Für ihre Lieferanten und Dienstleister wäre das Forderungsrisiko erheblich größer.“
Harter Brexit würde zahlreiche britische Sektoren besonders treffen
Sollte Großbritannien ohne Handelsabkommen aus der Europäischen Union austreten, würde das die gesamte Volkswirtschaft des Vereinigten Königreichs signifikant beeinträchtigen. Atradius geht davon aus, dass sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf der Insel bei einem „harten Brexit“ bis Ende 2020 um mehr als 2 % schlechter entwickelt als bei einer Übergangslösung. Die Inflation und die Arbeitslosigkeit würden stark steigen, die Industrieproduktion gebremst werden. In der Folge erhöht sich das Insolvenzrisiko deutlich. Ein ungeregelter Austritt würde laut Atradius schon im Jahr 2020 14 % mehr Firmenkonkurse gegenüber dem von der britischen Regierung vorgeschlagenen Ausstiegsabkommen nach sich ziehen. Umgerechnet müssten voraussichtlich rund 2.300 britische Unternehmen mehr Konkurs anmelden.

Atradius ist ein globaler Anbieter von Kreditversicherungen, Bürgschaften und Inkassodienstleistungen
Atradius ist ein globaler Anbieter von Kreditversicherungen, Bürgschaften und Inkassodienstleistungen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das eingetrübte Geschäftsklima und weniger Unternehmensinvestitionen dürften dann dazu führen, dass die Industrieproduktion bereits 2019 um 2% zurückgehen wird. Das verarbeitende Gewerbe im Vereinigten Königreich macht zwar mit rund 10 % des gesamten BIPs nur einen relativ kleinen Teil der britischen Wirtschaft aus, steht aber für etwa die Hälfte des Ausfuhrgeschäfts des Landes, so dass es besonders anfällig für die dann anfallenden Zölle ist. In der Folge erwartet Atradius hier eine besonders starke Zunahme der Insolvenzen.
Andere Sektoren mit hochgradig integrierten Lieferketten innerhalb der EU würden bei einem harten Brexit ebenfalls höhere Insolvenzrisiken aufweisen. Dies gilt insbesondere für den Automobilsektor. Schließlich würden britische Unternehmen auch mit höheren nichttarifären Handelshemmnissen konfrontiert, was schwerwiegende Folgen für stark regulierte Sektoren wie zum Beispiel Firmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie und die Chemiebranche hätte.
Forderungsrisiko in anderen Ländern nimmt ebenfalls zu – aber deutlich moderater
Bei einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU sieht Atradius auch mehrere andere Volkswirtschaften betroffen, insbesondere Irland. Die irische Wirtschaft führt 11 % seiner Exporte nach Großbritannien aus. Besonders im verarbeitenden Gewerbe (44 % der produzierten Güter gehen hier ins Vereinigte Königreich) würden die Folgen in Form eines erhöhten Insolvenzrisikos stark zu spüren sein. Daneben wäre auch der irische Lebensmittelsektor stark beeinträchtigt. Durch die Einführung von Zöllen wäre die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller in Irland gegenüber inländischen Anbietern geschwächt, zudem könnten außertarifliche Handelshemmnisse wie Lebensmittelregulierungen das Geschäft hemmen. Insgesamt geht Atradius von 4 % mehr Insolvenzen in Irland bei einem ungeregelten Brexit aus.
Belgien, die Niederlande und Dänemark weisen ebenfalls eine – im Vergleich zu anderen EU-Staaten – hohe Exportquote in das Vereinigte Königreich auf. Hier sieht Atradius eine Zunahme der Insolvenzen von jeweils 1,5 %, sollte der Ausstieg Großbritanniens aus der EU tatsächlich ohne Abkommen stattfinden. „Bei einem harten Brexit sehen wir auch erhöhte Forderungsrisiken bei einigen europäischen Handelspartnern Großbritanniens. Diese sind im Vergleich zu den Unsicherheiten für Firmen des Vereinigten Königreichs aber moderat“, sagt Dr. Thomas Langen.
Aktuelle Atradius-Analyse zum Brexit
Mehr als zwei Jahre nach dem Votum Großbritanniens für den Austritt aus der Europäischen Union und rund dreieinhalb Monate vor dem angesetzten Ausstiegstermin sind die Modalitäten des Brexit immer noch offen. Je länger die künftigen Handelsbedingungen zwischen dem Vereinigten Königreichs und der EU unklar sind, desto mehr erhöhen sich die Unsicherheiten für Unternehmen im Firmengeschäft bei Ausfuhren nach Großbritannien. Auch das gescheiterte Misstrauensvotum gegen die britische Premierministerin Theresa May in dieser Woche hat keine Gewissheit für Exporteure gebracht, eine Ablehnung ihres Abkommens zum Austritt aus der europäischen Staatengemeinschaft ist weiterhin möglich.

Unwetterschäden: Absicherung gegen Naturgefahren auch für Mieter wichtig

Ein kaputtes Wohnzimmer nach einem Sturm, ein zerstörter Garten und Überschwemmungsschäden an der Garage – Naturkatastrophen verursachen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe.

Hauseigentümer sollten sich deshalb gut gegen Unwetterschäden versichern. Aber auch für Mieter sind Verluste durch Naturgefahren riskant: Sie können sich nicht bei allen Schäden auf die Versicherung ihres Vermieters verlassen. Das gilt insbesondere für den eigenen Hausrat. Dirk Hillebrecht,VGH-Experte für private Sachversicherungen, erklärt, worauf Mieter achten sollten.

Das Orkantief Friederike Anfang 2018 und die Starkniederschläge im Mai dieses Jahres sind vielen noch gut in Erinnerung. Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung. Klimaforscher rechnen damit, dass schwere Stürme, Hagel und Überschwemmungen in Zukunft immer häufiger werden. Damit Mieter sich um die finanziellen Folgen solcher Unwetterschäden keine Sorgen machen müssen, sind vor allem die passenden Versicherungen entscheidend.

Haus und Garten – vom Vermieter geschützt

Werden beispielsweise durch einen Sturm Bäume im Garten entwurzelt, die Fassade des Hauses und die Gartenmöbel des Mieters beschädigt, kommt die Versicherung des Vermieters für Aufräumarbeiten im Garten und Reparaturkosten am Gebäude auf. „Die Gartenmöbel gehören allerdings zum Hausrat des Mieters und müssen auch von ihm abgesichert werden“, erläutert Dirk Hillebrecht. „Viele Hausratversicherungen kommen allerdings nur für die Schädenauf, wenn die Outdoor-Möbel nach einer Unwetterwarnung geschützt untergebracht und trotzdem bei dem Unwetter zerstört wurden. Man sollte deshalb darauf achten, dass der Vertrag auch Möbel, Grills und sonstiges Inventar auf Balkonen, Terrassen und im Garten umfasst.“

Hab und Gut „wasserdicht“ gegen Unwetterschäden absichern

Eine Hausratversicherung ist für jeden Mieter unerlässlich“,weiß Hillebrecht aus Erfahrung als Experte des größten öffentlichen Versicherers in Niedersachsen. Denn die Hausratpolice sichert die Wohnungseinrichtung bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahlund Beraubung, aber auch durch Naturereignisse wie Hagel, Sturm und Blitzschlag ab.

Allerdings sichert nicht jede Hausratversicherung alle Naturgefahren gleichermaßen ab. „Um auch bei Hochwasser, Starkregen, Erdrutschen und Schneelast abgesichert zu sein, sollten Mieter einen zusätzlichen Elementarschutz abschließen“, empfiehlt VGH-Fachmann Hillebrecht. Wenn dann eine Überschwemmung den gesamten Hausrat in der Wohnung zerstört, erstattet die Versicherung den Wiederbeschaffungswert der ramponierten Möbel und Einrichtungsgegenstände. Überschwemmungsschäden durch Starkregen sind in neueren Verträgen der VGH Versicherungen bereits ohne den Elementarzusatz mit versichert.

Auch ans Auto denken: Teilkaskoversicherung ist unerlässlich

Nicht nur der Hausrat kann bei einem Unwetter zerstört werden.Nach starken Regenfällen mit Überflutung kann plötzlich auch die Garage unter Wasser stehen und das eigene Auto beschädigen. „Der Vermieter kommt dann zwar für die Sanierung der Garage auf, nicht aber für Unwetterschäden am Auto des Mieters“, erklärt Dirk Hillebrecht. Damit im Überschwemmungsfall der Mieter mit seinem gefluteten Garagenfahrzeug nicht selbst hohe Werkstattrechnungen begleichen muss, benötigt er eine Teilkaskoversicherung.

„Ob Schäden in der Wohnung oder am Auto, Mieter sollten in jedem Fall den Zustand ihres betroffenen Eigentums mit Fotos oder Videos festhalten und umgehend die Versicherung informieren“, rät Hillebrecht.„Außerdem ist es unumgänglich, eine Liste der zerstörten und beschädigten Gegenstände zu erstellen.“

Knapp bei Kasse: So lässt sich bei Versicherungen sparen

Das Auto kommt nicht durch den TÜV, der Fernseher gibt den Geist auf, beim Zahnarzt wird ein hoher Betrag fällig für Zahnersatz – und dann  sollen auch nochWeihnachtsgeschenke gekauft werden: Auch beim vorsichtig kalkulierenden Verbraucher kann es plötzlich knapp werden in der Kasse. Alle Ausgaben kommen dann auf den Prüfstand. Wie sieht es aus bei Versicherungen? Es gibt einiges Sparpotenzial, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren, wie die GothaerVersicherung mitteilt.

Haftpflichtversicherung: Die private Haftpflichtversicherung (PHV) ist eine unverzichtbare Police und mit unter 100 Euro im Jahr eine überschaubare Ausgabe. Gleichwohl lässt sich nochsparen. Wer eine Selbstbeteiligung im Schadensfall von 250 Euro vereinbart, der reduziert die Prämie um etwa 25 Prozent. Eine hohe Ersparnis ist möglich, wenn eine kostenlose Mitversicherung in einem anderen PHV-Vertrag in Frage kommt. Beispiel: Ein Pärchen zieht zusammen, beide haben eine private Haftpflichtversicherung. Sie können sich aber auch in einem Vertrag versichern- der neuere Vertrag wird dann aufgehoben, die Prämie entfällt.

Hausratversicherung: Die Prämie richtet sich nach der Versicherungssumme, die wiederum dem Neuwert des Hausrats entsprechen sollte. Ansonsten droht im Schadensfall ein Abzug wegen„Unterversicherung“. Das bedeutet: Der Schaden wird nur anteilig ersetzt im Verhältnis Versicherungssumme/ Neuwert Hausrat. Das lässt sich vermeiden, indem eine vom Hausratversicherer festgelegte Pauschale je Quadratmeter versichert wird, derzeit meist 650 Euro. Eine Wohnung mit 80 Quadratmetern würde somit mit einer Versicherungssumme von 52.000 Euro versichert, so die Gothaer Versicherung.

Sparen lässt sich, wenn eine genaue Bestandsaufnahme des Hausrates ergibt, dass deutlich weniger Versicherungssumme benötigt wird. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Berater, ob er eine Wertermittlungshilfe zur Verfügung stellen kann. Eine weitere Sparmöglichkeit: Einige Hausratversicherer bieten inzwischen Rabatte,wenn der Kunde eine Zeit lang keinen Schaden regulieren lässt.

Autoversicherung: Bei der Autoversicherung (Haftpflicht, Vollkasko) sind Rabatte für schadenfreie Jahre schon lange üblich. Das führt vor allem in der Familie zu Sparmöglichkeiten, und zwar bei einer Rabatt-Übertragung. Richtig gelesen: Ein Rabatt kann übertragen werden. Angenommen, der Opa hat den Führerschein abgegeben und braucht keine Autoversicherung mehr. Er kann nun zum Beispiel den möglicherweise hohen Rabatt abgeben an seinen Sohn, der vielleicht ohnehinschon öfter Opas Wagen gefahren hat. Weitere Sparmöglichkeiten: Alleinfahrer-Tarife, Tarife mit Kilometerbegrenzung pro Jahr, Selbstbehalte in der Teil- oder Vollkasko oder zum Beispiel die Werkstattbindung, mit der sich die Prämie in der Kaskoversicherung drücken lassen. Hat der Kunde einen Unfall verursacht, so meldet er den Schaden seiner Versicherung, die sich um die Reparatur kümmert und eine mit ihr kooperierende Werkstatt einschaltet. Mit diesen Werkstätten haben die Kfz-Versicherer laut Gothaer Großkunden-Preise ausgehandelt. Einen Teil der Ersparnisse geben sie an die Kunden weiter.

Private Krankenversicherung: Vor allem bei der privaten Krankenvollversicherung ist die Selbstbeteiligung eine ganz wesentliche Stellschraube für die Prämie. Wer zum Beispiel bis zu 500 Euro pro Jahr an Kosten der ambulanten Behandlungen aus eigener Tasche zahlt, spart oft ein mehrfaches an Prämie. Der Arbeitgeber spart mit und ist möglicherweise bereit, seine Ersparnis in Form einer Gehaltserhöhung weiterzugeben.

DesWeiteren lässt sich die Prämie reduzieren, indem die Leistungen reduziert werden, etwa indem statt des Einzelzimmers im Krankenhauses ein Mehrbettzimmer vereinbart wird. Das ist dann allerdings ein echtes Downgrading, das den Versicherungsschutz verschlechtert. Anders sieht es aus, wenn der Kunde sichnach einem vergleichbaren, aber günstigeren Tarif erkundigt. Manchmal sind die neueren Tarife günstiger. Der Tarifwechsel ist ein gesetzlicher Anspruch(Paragraf 204 Versicherungsvertragsgesetz).

Lebensversicherung: Es gibt eine Vielzahl von Policen, die unter den Begriff Lebensversicherung fallen- die Riester-Rente eines Lebensversicherers, die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die Risiko– wie die Kapitallebensversicherung. So unterschiedlich wie die Verträge sind, so unterschiedlich sind die Sparmöglichkeiten. Beispiel Risikolebensversicherung: Es lassen sich zwei Personen in einem Vertrag versichern,„auf verbundene Leben“ wird das genannt. Geleistet wird, wenn eine der beidenPersonen verstirbt. Das kann eine günstige Lösung für Ehepaare sein, die nicht zwei Verträge bezahlen wollen.

Bei anderen Lebens- und Rentenversicherungen lassen sich zum Beispiel mit einer Stundung Zahlungsschwierigkeiten überbrücken. Bis zu 36 Monate zahlt der Kunde keinen Beitrag. Der Versicherungsschutz  bleibt trotzdem bestehen. Nach Ablauf des Stundungszeitraums sind die ausstehenden Prämien und gegebenenfalls Stundungszinsen nachzuzahlen. Kann der Kunde das nicht, hat er die Wahl: Die Versicherungssumme lässt sich reduzieren oder die künftige Prämie heraufsetzen.
Das Policendarlehen ist eine gute Alternative, wenn der Kunde zwar die laufenden Prämien zahlen kann, aber einmalig einen größeren Geldbetrag benötigt. Maximaler Darlehensbetrag sind in der Regel 90 Prozent des Rückkaufswertes ohne Überschussbeteiligung. Der Vertrag läuft ansonsten wie bisher weiter – und der Kunde behält den vollen Versicherungsschutz. Der Zins ist in der Regel deutlich geringer als bei einem Dispokredit. Tilgen kann derKunde grundsätzlich jederzeit. Wird nichts zurückgezahlt, verrechnet derLebensversicherer den Darlehensbetrag bei Ablauf der Police mit der fälligen Auszahlung.

Smart-InsurTech-Tochter 1blick entwickelt Haftpflicht-Schnellcheck für Stiftung Warentest

Schnellcheck für Privathaftpflicht bietet Verbrauchern gute Marktorientierung

Berlin, 12. Dezember 2018: Die 1blick GmbH, die im November vollständig von der Smart InsurTech AG übernommen wurde, hat für die Stiftung Warentest einen Schnellcheck für Privathaftpflichtversicherungen entwickelt. Mit dem Schnellcheck auf test.de prüfen Verbraucher innerhalb weniger Sekunden, ob ihre aktuelle Haftpflicht-Police alle wichtigen Risiken abdeckt und sie so ausreichend geschützt sind.

Der Haftpflicht-Schnellcheck bewertet den Versicherungsschutz anhand von 13 Kriterien (Finanztest-Grundschutz), die vonder Stiftung Warentest festgelegt wurden. Unabhängig vom Ergebnis können die Verbraucher nach dem Schnellcheck über die Stiftung-Warentest das für sie beste Angebot ermitteln.

„Durch die Integration der 1blick-Produkte – insbesondere dem Bewertungstool tarifair – heben wir auf unserer Plattform weitere Synergien“, freut sich Andreas Quast, Vorstand der Smart InsurTech AG. „So erweitern wir die Funktionalität unseres Vergleichsmoduls Smart Compare und bauen gleichzeitig unsere Position als produkt neutraler Anbieter für diegesamte Versicherungsbranche aus.“

Die Smart-InsurTech-Tochter 1blick hat zahlreiche Tools für die Versicherungswirtschaft entwickelt, u.a. die  Bewertungs-Software tarifair. Anhand von Verbraucherschutzkriterien von Stiftung Warentest, des Bundes der Versicherten und des Arbeitskreises für Beratungsprozesse bewertet tarifair rund 8.500 Neu-und Alt-Tarife von mehr als 200 Versicherungsgesellschaften. tarifair wird ein wichtiger Teil der Smart-InsurTech-Plattform, da die Software Tarifbewertungen ausschließlich nach Verbraucherschutzkriterien prüft.

Ein Jahr HDI Firmen Digital – digitale E2E-Strecke im Segment KMU etabliert

Seit einem Jahr ist HDI Firmen Digital, die digitale Beratungs- und Abschlussstrecke für die Versicherung von KMU und Freiberuflern online. Damit hat Firmen Digital in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und End-to-End-Verarbeitung Maßstäbe gesetzt. Mit Erfolg: Durchschnittlich 4.000 Zugriffe im Monat vor allem von Vertriebspartnern verzeichnet HDI inzwischen über Firmen Digital.

Aktuell hat HDI die Zielgruppe für die Abschlussstrecke von 600 auf 1.100 Betriebsarten fast verdoppelt. „Ein anderer Meilenstein ist die Integration mehrerer Risikoorte eines versicherten Unternehmens wie Außenläger oder separate Betriebsteile“, erklärt Daniel Koch, Leiter Firmen der HDI Versicherung. Auch diese sind jetzt über Firmen Digital versicherbar. Und auch die Prämienzahlung per Rechnung ist neben der sonstüblichen Lastschrift jetzt eine Option

Weiterentwicklung ist Programm

Ein Jahr Firmen Digital heißt auch: kontinuierliche Weiterentwicklung. Andreas Adenäuer, Leiter Firmen Freie Berufe Digital von HDI sagt dazu: „Die Strecke wird laufend weiter entwickelt und im Monatsrhythmus angepasst.“ Dabei fließen Ideen und Anregungen der Nutzer und Vertriebspartner genauso ein wie sich ändernde Marktbedingungen oder Produktneuerungen. So wurden im ersten Jahr der Laufzeit unter anderem die HDI Cyberversicherung in die Strecke integriert und die Nutzer-Oberfläche weiter optimiert. Außerdem wurden ein Baustein für Quasi-Hersteller,Betriebshaftpflicht als optionaler Baustein in „Compact“ und eine ganze Reihe weiterer Ergänzungen in Firmen Digital integriert.

100 Prozent Digital und Policierung in Near-Time

Erstmalig am deutschen Markt kann über Firmen Digital der gesamte Kalkulations- und Abschlussprozess für Firmenversicherungen ohne Medienbruch bis zur Online-Police automatisch durchlaufen werden. Mögliche Fehlerquellen werden so ausgeschaltet und die Verarbeitung erheblich beschleunigt. Richtungsweisend ist auch die Nutzerfreundlichkeit. Über die HDI Website können deshalb Firmenkunden oder Freiberufler ihren Versicherungsschutz auf Wunsch auch selbst online abschließen und die fertige Police wenige Minutenspäter über ihr Online-Kunden-Portal herunterladen. Die meisten Kunden nutzen den Online-Rechner allerdings in erster Linie zur ausgiebigen Information und wenden sich dann an ihren Vermittler. Dieser kann dann den für den Kunden besten Versicherungsschutz auch über Firmen Digital konfigurieren und abschließen.

Produktseitig stehen sowohl die Einzelsparten Betriebshaftpflicht und Sach-/Inhaltsversicherung als auch das im Baustein-System aufgebaute Verbundprodukt „Compact“ über die digitale Strecke zur Verfügung. Auch die HDI Cyberversicherung lässt sich über Firmen Digital komfortabel rechnen und abschließen.

Continentale Lebensversicherung: Neue Fonds-Rente mit Garantie überzeugt Analysten

Bestnoten, Sterne und Eulenaugen: Erneut zeichneten mehrere Analysehäuser die Continentale Lebensversicherung aus. Sie überzeugte unteranderem mit der neuen Fonds-Rente mit Garantie. Kunden und Vermittler sind beidem Münchener Traditionshaus gut aufgehoben: Die Unternehmensqualität ist ebenfalls erstklassig.

Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im ContinentaleVersicherungsverbund: „Wir haben auch in diesem Jahr bewiesen: Mit unseren Produkten können Kunden verlässlich und effektiv vorsorgen – das bestätigen erneut unabhängige Experten. Besonders freut es mich, dass auch der jüngste Spross unserer Produktfamilie, die Continentale Rente Invest Garant, von den Analysten so positiv beurteilt wurde“. Von Franke und Bornberg erhielt das Hybrid-Produkt in der Kategorie „Komfort“ die Bewertung FFF (hervorragend), in der Kategorie „Aktiv“ die Bewertung FF+ (sehr gut). Die beiden Kategorien stehen für Verbrauchertypen, die auf Sicherheit setzen (Komfort) oder maximale Flexibilität und Verfügbarkeit (Aktiv) wünschen. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) untersuchte die Rente Invest Garant als Direktversicherung in der betrieblichen Altersversorgung. In diesem Rating erhielt sie die Bewertung „exzellent“.

Sichere und zugleich renditeorientierte Vorsorge

„Die Continentale Rente Invest Garant kombiniert die Vorteile der Fonds-Rente mit denen der kapitaleffizienten Klassik“, erläutert Dr. Hofmeier. Ein intelligenter Mechanismus sorgt monatlich dafür, dass das Guthaben des Kunden optimal zwischen Fondsguthaben und Sicherungsvermögen aufgeteilt wird. In ihrem Sicherungsvermögen legt die Continentale nur so viel an, wie für die Garantie zum vereinbarten Rentenbeginn notwendig ist. In welcher Höhe der Rentenfaktor garantiert sein soll, wählt der Kunde selbst aus.Aufgrund einer am Markt einmaligen Günstigerprüfung erhält er außerdem immer die höchstmögliche Rente, die aus dem gesamten Guthaben im Vertrag berechnet wird. Dr. Hofmeier: „Unser Kunde erreicht mit der Rente Invest Garant also passgenau sein Ziel, sicher und zugleich renditeorientiert für das Altervorzusorgen.“

Unternehmensqualität mehrfach ausgezeichnet

Auch in puncto Unternehmensqualität rangiert die Continentale Lebensversicherung weit oben. Bei der Untersuchung der SoftfairAnalyse GmbH erzielte sie mit 5 Eulenaugen die bestmögliche Einstufung. Sie erreichte zudem Top-Bewertungen im Belastungstest von Morgen & Morgen, im IVFP-Rating sowie im Scoring von Ascore.

Versicherungskammer Bayern rät zu vorsichtigem Umgang mit dem Christbaum

Jedes Jahr im Dezember steigt in Deutschland die Zahl der Wohnungsbrände etwa um ein Drittel an. Häufigste Ursache sind brennende Adventskränze oder Christbäume.

Claudia Scheerer, Pressesprecherin Konzern Versicherungskammer, hat Tipps zur Weihnachtszeit zusammengestellt. Werden sie berücksichtigt, braucht niemand auf eine besinnliche Stimmung verzichten.

  • Es sollte immer eine erwachsene Person im Raum sein, wenn Kerzen in Kerzenhaltern auf Tischen, Kommoden oder am Christbaum brennen – vor allem, wenn kleine Kinder anwesend sind.
  • Kerzen auf Christbäumen sollten nie ganz herunterbrennen. Denn es besteht die Gefahr, dass sie trockene und ausgedorrte Bäume entzünden.
  • Am besten ist es, wenn der Christbaum erst kurz vor dem Heiligen Abend gekauft wird und bis dahin in einem Eimer Wasser steht. Denn Weihnachtsbäume fangen leichter Feuer, wenn sie trocken sind.
  • Am besten ist ein Christbaumständer, der stabil ist und mit Wasser gefüllt werden kann. Durch das Wasser bleibt der Baum länger frisch.
  • Es sollten nur Kerzenhalter aus Metall, mit Wachsauffangschale und Kugelgelenk verwendet werden.
  • Die Kerzen am Christbaum immer von oben nach unten anzünden, jedoch in umgekehrter Reihenfolge ausblasen.
  • Zugluft ist zu vermeiden: Die Zweige könnten schnell Feuer fangen.
  • Es ist auf ausreichenden Abstand zwischen Baum und Möbeln oder Gardinen zu achten. Auch die Kerzen am Baum sollten mindestens 25 Zentimeter vom nächsten Zweig entfernt sein.
  • Es sollte immer ein Löschmittel bereitgestellt werden.

Und falls doch mal was passiert, dann helfen die Hausrat– sowie die Wohngebäudeversicherung der Versicherungskammer Bayern.

Barmenia und Die Bayerische kooperieren: Barmenia ist neuer Partner für die private Krankenversicherung

Die Barmenia Krankenversicherung wird ab dem 01.01.2019 in der privaten Krankenversicherung mit der Bayerischen kooperieren. Ziel der branchenweiten Ausschreibung mit anschließendem Auswahlverfahren der Bayerischen war, ein Unternehmen zu finden, mit dem man erfolgsorientiert und partnerschaftlich zusammenarbeiten kann. Die Barmenia Krankenversicherung erhielt den Zuschlag und wird der Bayerischen ab Januar ihre gesamten Vollversicherungstarife, die Ergänzungs- und Pflegetarife sowie BKK- und bKV-Tarife einbringen.

Für beide Parteien war vor allem das gleichgerichtete Verständis von Markt- und Kundorientierung ein wichtiger Faktor für die zukünftige Zusammenarbeit. Frank Lamsfuß, Vertriebsvorstand der Barmenia Versicherungen, begrüßt die Entscheidung: „Eine Kooperation gerade im Vollversicherungsgeschäft passt hervorragend zu unserer Vertriebsstrategie. Ich sehe aber nicht nur dort Wachstumspotenzial. Gerade und auch in der betrieblichen Krankenversicherung werden sich Chancen ergeben, die wir gemeinsam nutzen werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Für Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, spielte die Auswahl eines der bedeutendsten Versicherungsvereine eine wichtige Rolle: „Die Barmenia Krankenversicherung a. G. blickt auf eine ähnlich lange Tradition wie die Bayerische. Wir freuen uns deshalb auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit der Barmenia als unseren neuen Anbieter für die private Krankenversicherung.“

Gemeinsam wollen beide Versicherer ihr Geschäft ausbauen. Zukünftig werden weitere attraktive Felder der Zusammenarbeit identifiziert und sukzessive umgesetzt Vor allem im Bereich des Ausbaus marktwirksamer Angebote, der Vertriebsprozesse und der Digitalisierung – sehen beide Partner für die Zukunft gemeinsame Handlungsoptionen.

Barmenia Krankenversicherung a. G.

Der in Wuppertal ansässige Krankenversicherer betreute im Jahr 2017 über 1,2 Millionen versicherte Personen. Mit einem Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro ist er die Nummer Sieben der privaten Krankenversicherer auf dem deutschen Markt. Neben der Krankenversicherung gehören auch die Barmenia Lebensversicherung a. G. und die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG dem Konzern an. Deutschlandweit beschäftigten die drei Unternehmen im Jahr 2017 über 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Bayerische

Die Marke mit dem Löwen hat eine lange Tradition: Die Geschichte der „Bayerischen“ beginnt bereits 1858 mit der Gründung eines so genannten Pensions- und Leichenvereins der Königlich bayerischen Staatseisenbahnen. Im Juni 1902 gründete die Generalversammlung des Bayerischen Verkehrsvereins eine Pensions- und Sterbekasse, die sich im Jahr darauf mit der „Sterbekasse Bayerischer Staatsdiener“ zusammengeschlossen hat. 1972 hat das Unternehmen seinen heutigen Namen, Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G., erhalten. Mit der Gründung einer Sachversicherungstochter, der Bayerische Beamten Versicherung AG, entstand 1962 eine leistungsstarke Versicherungsgruppe, die seitdem als Bayerische Beamten Versicherungen (BBV) firmierte hatte und seit 2012 unter der Marke „die Bayerische“ am Markt agiert.

Vermittler erwarten Umsatzrückgang von bis zu 36 Prozent

Kürzlich trafen sich erneut Vorstände und Geschäftsführer der Finanzdienstleistungsbranche sowie Politiker zum jährlichen AfW Hauptstadtgipfel. Hauptthema in diesem Jahr: der geplante Provisionsdeckel in der Lebensversicherung. Viele Vermittler erwarten hohe Umsatzeinbußen, sollte er in Kraft treten.

Auf dem 15. Hauptstadtgipfel des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW war der Provisionsdeckel in der Lebensversicherung das vorherrschende Thema. Über 40 Vorstände und Geschäftsführer der Finanzdienstleistungsbranche diskutierten mit den Bundestagsabgeordneten Carsten Brodesser (CDU) und Frank Schäffler (FDP) sowie Walter Wunsch von der Aufsichtsbehörde Bafin.

AfW-Chef Frank Rottenbacher ging in seiner Ansprache auch auf das 11. AfW-Vermittlerbarometer ein. Demnach erwarten Versicherungsvermittler einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 21 Prozent, sollte ein Deckel auf Lebensversicherungen eingezogen werden. Sollten auch biometrische Produkte vom Provisionsdeckel betroffen sein, gehen sie von einem Umsatzeinbruch von 36 Prozent aus. „Diese dramatischen Zahlen belegen, warum wir uns als Bundesverband so vehement gegen einen Provisionsdeckel einsetzen“, so Rottenbacher.

Bafin ist für Provisionsdeckelung 

Walter Wunsch aus dem Grundsatzreferat Lebensversicherung der Bafin, nannte daraufhin Zahlen aus dem aktuellen Evaluierungsbericht der Behörde. Er verwies darauf, dass zwar die „kalkulierten Abschlusskosten“ um 21,8 Prozent gesunken sind, die Provisionen hingegen nur um durchschnittlich 5 Prozent. Die Bafin sei daher klar für einen Provisionsdeckel.

CDU-Politiker Carsten Brodesser kritisierte, dass die Bafin mit ihren öffentlichen Äußerungen als „Exekutivbehörde Politik mache“ und betonte, dass Gesetze das Parlament verabschiedet. Innerhalb seiner Partei sei man mehrheitlich klar gegen einen Provisionsdeckel. Unter anderem auch, weil dieser Makler treffen und Arbeitsplätze kosten würde.

Kritik aus der Politik 

FDP-Finanzexperte und Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler lehnt den Provisionsdeckel ebenfalls ab, wie er auf dem Hauptstadtgipfel betonte. Im Hinblick auf eine mögliche Bafin-Aufsicht für Finanzanlagenvermittler warnte er vor einem „höheren vierstelligen Betrag“, den die betroffenen Vermittler dann für ihre eigene Aufsicht aufbringen müssten. 

„Alle Vermittler haben bereits jetzt schon genug Kosten und Zeitaufwand für das Einhalten aller regulatorischer Pflichten“, kommentierte Rottenbacher zum Schluss. „Daher brauchen wir keine weiteren, existenziell bedrohlichen Belastungen, die zudem keinerlei Auswirkungen auf die Qualität der Beratung haben werden.“ Er als AfW-Vorstand wolle sich in den kommenden zwölf Monaten besonders dafür einsetzen, dass der Provisionsdeckel nicht eingeführt wird.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

TARGO Leben hält Gesamtverzinsung 2019 konstant hoch

Die TARGO Lebensversicherung AG, exklusiver Versicherungspartner der TARGOBANK, hält das hohe Niveau in der Gesamtverzinsung stabil. Ab dem 1. Januar 2019 liegt die Gesamtverzinsung der Sparanteile für Kapital- und Rentenversicherungen weiterhin bei 3,8 Prozent. Die kapitaleffiziente Rentenversicherung (Moderne Klassik) wird mit insgesamt4,1 Prozent verzinst.

Dazu Iris Kremers, Vorstandsvorsitzende der TARGO Lebensversicherung AG (TARGO Leben): „Wir freuen uns, unseren Kunden auch2019 eine attraktive Verzinsung anbieten zu können. Unsere konsequente Kapitalanlagestrategie gepaart mit einer günstigen Kostenstruktur bestätigen unseren Erfolg.“

Die Gesamtleistungen im Überblick

Für Kapital- und Rentenversicherungen der TARGO Leben erhalten Kunden ab dem 1. Januar 2019 – unter Einrechnung des Schlussüberschussanteils- grundsätzlich eine Gesamtverzinsung von 3,8 Prozent (2018: 3,8 %). Die darin enthaltene laufende Verzinsung liegt bei 2,8 Prozent (2018: 2,8 %).

Den Tarif „Privat-Rente Komfort“ gegen laufenden Beitrag verzinst die TARGO Leben weiterhin mit 4,1 Prozent (2018: 4,1%) – die darin enthaltene laufende Verzinsung liegt bei 3,0 Prozent.

Neu: „Moderne Klassik“ mit Staffeldeklarationim Einmalbeitragsgeschäft Kunden, die einen Vertrag gegen Einmalbeitrag wünschen, zum Beispiel in Form des Moderne-Klassik-Produkts „Privat-Rente Komfort“, profitieren künftig von einer Staffeldeklaration. Das heißt: Die Verzinsung orientiert sich in den ersten vier Versicherungsjahren am Kapitalmarkt und ab dem fünften Versicherungsjahr an der Überschussentwicklung des kollektiven Sicherungsvermögens. Konkret erhalten die Kunden somit in den ersten vier Versicherungsjahren eine Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschussanteil von 1,6 Prozent. Ab dem fünften Jahr liegt die Gesamtverzinsung – unter Einrechnung des Schlussüberschussanteils – bei 3,6 Prozent (statt wie bisher durchgehend 2,9 %). Der Schlussüberschussanteil liegt jeweils bei 1,1 Prozent.

Über TARGO Versicherungen

Die TARGO Lebensversicherung AG und die TARGO Versicherung AG mit Sitz in Hilden sind 100 %ige Tochtergesellschaften der Talanx AG, Hannover. Die Gesellschaften bieten neben privaten Rentenversicherungen auch Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen,Kreditlebens- und Risikoversicherungen sowie Produkte der betrieblichen Altersversorgung an. Die Produkte werden exklusiv über die verschiedenen Vertriebskanäle des Partners TARGOBANK angeboten.

Über TARGOBANK

Die TARGOBANK AG verfügt über mehr als 90 Jahre Erfahrung im Privatkundengeschäft auf dem deutschen Markt. Sie betreut vier Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden. Das Angebot für Privatkunden umfasst die Bereiche Konto & Karten, Kredit & Finanzierung, Sparen & Geldanlage, Vermögen sowie Schutz & Vorsorge. Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen ihr Geschäftsmodell: So bietet die TARGOBANK Absatzfinanzierungen für Einzelhändler, über die Autobank Einkaufs- undAbsatzfinanzierungen für Kfz-Händler sowie Finanzprodukte für Klein- und Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler an. Darüber hinaus bietet die TARGOBANK über TARGO Commercial Finance Unternehmen Finanzierungslösungenin den Bereichen Factoring und Leasing an. Der Schwerpunkt im Privat-,Geschäfts- und Firmenkundengeschäft liegt auf einfachen, attraktiven Bankprodukten, gutem Service sowie auf einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung. Umnah am Kunden zu sein, betreibt die TARGOBANK rund 360 Standorte in 200 Städten in Deutschland, und sie ist telefonisch rund um die Uhr im Service Center erreichbar. Die Bank kombiniert die Vorteile einer Digitalbank mit persönlicher Beratung und exzellentem Service in den Filialen und beim Kunden zuhause. Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.500Mitarbeiter. In Duisburg führt die Bank ein Dienstleistungscenter mit 2.000 Mitarbeitern. Die TARGOBANK ist führend im Geschäftsfeld der Konsumentenkredite und einer der größten Kreditkartenherausgeber in Deutschland. Als Tochter der Genossenschaftsbank Crédit Mutuel, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die Bank ein sicherer Partner für ihre Kunden.

Crédit Mutuel Alliance Fédérale ist eine der größten undfinanzstärksten Bankengruppen in Europa mit sehr guten Ratings. Sie vereint die Stärken einer Genossenschaftsbank mit starker regionaler und lokaler Verankerung mit denen der international agierenden Geschäftsbank Crédit Industriel et Commercial (CIC). Sie bilden ein weltweites Netzwerk mit 4.500Geschäftsstellen, rund 70.000 Mitarbeitern und mehr als 24 Millionen Privat-und Geschäftskunden.

Gothaer steigert Beitragseinnahmen und stärkt Substanz
  • Beitragseinnahmensteigen um 2,0 Prozent auf 4,38 Milliarden Euro
  • Unternehmensstrategie Gothaer 2020: strategische Maßnahmen zeigen Erfolge
  • Gothaer setzt auf Digitalisierung und Kooperationen

Beim Jahresabschlussgespräch vor der Pressepräsentiert Konzernvorstand Dr. Karsten Eichmann heute solide Zahlen: „Das Jahr2018 wird voraussichtlich ein weiteres gutes Jahr für den Gothaer Konzern sein. Wir gehen von einem Beitragswachstum der gebuchten Bruttobeiträge auf Konzernebene um 2,0 Prozent auf über 4,38 Milliarden Euro aus (Vorjahr 4,29Mrd. Euro)“, so Eichmann. Starker Wachstumstreiber ist dabei die Kompositversicherung mit einem  voraussichtlichen Plus von 2,4 Prozent beiden gebuchten Beiträgen (nach HGB). Das Chart zeigt die gebuchten Beiträge nach Sparten:

grafik gothaer

 

„Sehr erfreulich ist auch, dass wir 2018 in einem herausfordernden Umfeld erneut unsere Finanzstabilität unter Beweis stellen konnten: Standard & Poor’s und auch Fitch Ratings haben unsere guten Rating-Noten mit stabilem Ausblick erneut bestätigt“, so Eichmann. Dabei sind die breite Aufstellung des Konzerns und die gute Profitabilität die Basis des Erfolges. Das Konzerneigenkapital wird zumJahresende bei 1.128 Mio. Euro (nach HGB) liegen.

Anmerkung: Der Konzern bilanziert ab 2018 nach HGB-Vorschriften und nicht wie in den Vorjahren nach IFRS. Damit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten nicht gegeben.

Kapitalanlage: In historischem Niedrigzinsumfeld weiterhin gute Kapitalanlage-Ergebnisse
Der Gothaer Konzern liefert im historischen Niedrigzinsumfeld insgesamt gute Kapitalanlage-Ergebnisse. Das Kapitalanlagevolumen liegt Ende des Jahres voraussichtlich bei 28.771 Millionen Euro (nach HGB). „Der Anteil der Anlagen mit einem Investmentgrade-Rating ist mit 95,5 Prozent weiterhin auf hohem Niveau. Was den Ausblick auf 2019 betrifft, ist der Kauf von staatlich besicherten Exportkrediten im Volumen von bis zu 500 Mio. Euro und von besicherten Handelsfinanzierungen  von bis zu 500 Mio. Euro im Fokus. Darüber hinaus sollen Immobilienfinanzierungen in Höhe von insgesamt 300 bis 400 Mio. Euro über die nächsten zwei Jahre ausgebaut und die Creditpositionen abgebaut werden“, so Harald Epple, Finanzvorstand des Gothaer Konzerns, auf der Pressekonferenz.

Gothaer Allgemeine: Große Fortschritte beim Umbau zum digitalen Risiko- und Servicepartner
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Allgemeine Versicherung AG liegen mitvoraussichtlich 1.826 Mio. Euro um 1,3 Prozent über dem Niveau von 2017. Hierzu beigetragen haben insbesondere das Wachstum im direkten Geschäft (+ 1,7Prozent) sowie die positive Entwicklung des Neugeschäftes, das sich gegen über dem Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 60 Mio. Euro verbessert hat. „Sehr zufrieden sind wir dabei mit unserer Cyber-Versicherung, die Gewerbe- und Industriekunden einen soliden Rundum-Schutz bietet. Dies wurde auch von externer Seite honoriert: Die Ratingagentur Franke und Bornberg veröffentlichte im Oktober das erste Rating für gewerbliche Cyber-Policen im deutschen Markt. Die Gothaer Cyber-Versicherung erhält die Note FF+ und liegt damit unter den Top fünf der besten Cyber-Versicherungen im Markt“, so Dr. Christopher Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG. Auch das im Juni2017 neu auf den Markt gebrachte Produkt Gothaer GewerbeProtect ist sehr erfolgreich gestartet: Über den modularen Produktbaukasten konnten bereits fast 22.500 Kunden mit mehr als 70.000 Verträgen gewonnen werden. Die Dunkelverarbeitung in Gewerbe liegt bei 93 Prozent im Neugeschäft. Darüber hinaus wird derKooperationsgedanke innerhalb des Unternehmens vorangetrieben, um gemeinsam mit Partnern Mehrwert entlang der Wertschöpfungskette zu generieren.

GothaerLeben: Turnaround gelungen, Digitalisierung nimmt Fahrt auf
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Lebensversicherung AG steigen 2018 voraussichtlich um 2,5 Prozent auf 1.173 Mio. Euro. Damit gelingt der Turnaround auf derWachstumsseite nach dem Umsatzrückgang der letzten drei Jahre aufgrund des strategischen Portfolioumbaus. „Sehr erfreulich ist das Wachstum im Neugeschäft 2018. Wachstumstreiber ist dabei vor allem das Segment Altersvorsorge und zwar sowohl mit dem neuen Einmalbeitragsprodukt als auch mit der bAV-Direktversicherung gemäß BRSG. Das im September neu eingeführte Produktkonzept zur Arbeitskraftabsicherung läuft ebenfalls gut an und soll weitere Wachstumsimpulse im Segment Biometrie setzen“, so Michael Kurtenbach,Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG.

Gothaer Kranken: Zusatzversicherung mit starkem Wachstum im Neugeschäft
Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Krankenversicherung AG liegen mit voraussichtlich 840 Mio. Euro um 0,8 Prozent über dem Niveau von 2017. „Die Gothaer Krankenversicherung ist sehr solide aufgestellt und zeigt mit 40 Prozent plus im November 2018 eindeutliches Wachstum im Neugeschäft vor allem bei der Zusatzversicherung. Das versicherungsgeschäftliche Ergebnis liegt mit 14,5 Prozent erneut über Markt“,berichtet Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Krankenversicherung AG. Für 2019 sind die Weichen für eine nachhaltig attraktive Marktposition gestellt. Mit der erfolgten Integration von Telemedizin und der Einführung der elektronischen Patientenakte vivy sowie einem deutlichen Ausbau der digitalen Leistungen für die betriebliche Krankenversicherung wird die Gothaer Krankenversicherung die Repositionierungzum digitalen Gesundheitsdienstleister in 2019 nochmals beschleunigen.

Fazit 2018und Ausblick 2019

„Die Bestandsaufnahme unserer 2016 eingeführten Unternehmensstrategie Gothaer 2020 zeigt zur Halbzeit eine sehr gute Bilanz: Nach der geplanten Konsolidierungsphase und dem Umbau des Produktportfolios im Bereich Leben mit bewusster Inkaufnahme von Beitragseinbußen stehen seit 2018 die Zeichen in allen Sparten auf Wachstum – wie unsere Beitragseinahmen unter Beweis stellen. Wir haben unsere Finanzkraft weiter gestärkt, die Solvency II-Quoten verbessert und das Kostenprogramm sichert die stabile Ertragslage. Im Rahmen der digitalen Integration wurden das Serviceangebot für Kunden und Vertriebspartner ausgebaut und die Analysemethoden deutlich weiter entwickelt“, so Eichmann.

Kooperationen stärken dabei die Handlungsfähigkeit der Gothaer in einem sich wandelnden Markt: Schon heute arbeitet der Gothaer Konzern an vielen Stellen mit anderen Versicherern wie dem Rentenwerk, Eurapco, der ARGE und dem InsurLab gemeinschaftlich an Themen und tauscht Know-how aus. Unter dem Blickwinkel der gemeinsamen Geschäftsentwicklung wurden Kooperationen unter anderem mit Emil, Grohe und Abus aufgebaut. 2019 liegt der Fokus auf dem Ausbau der Position zum präferierten Versicherer der Kunden und der Erhöhung der Kundendurchdringung. Darüber hinaus sollen die Kooperationen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die digitalen Grundfähigkeiten weiter ausgebaut werden.

Condor Lebensversicherungs-AG bietet 2019 unverändert hohe Gesamtverzinsung

Die Condor Lebensversicherungs-AG bietet ihren Kunden im Jahr 2019 eine unverändert hohe Gesamtverzinsung. Für die Performance-Rente beträgt die Gesamtverzinsung wie im Vorjahr 3,05 Prozent mit einer laufenden Verzinsung von 2,5 Prozent. Bei der Klassik-Rente bleibt die Gesamtverzinsung stabil bei 2,75 Prozent mit einer laufenden Verzinsung von 2,4 Prozent. Die Gesamtverzinsung enthält neben der laufenden Verzinsung die Schlussüberschussbeteiligung sowie die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven.


Claus Scharfenberg, Vorstand der Condor Lebensversicherungs-AG, betonte: „Trotz des anhaltenden Niedrigzinsniveaus bieten wir unseren Kunden auch künftig eine attraktive Verzinsung.“ Ein wesentlicher Grund dafür sei die große Finanzstärke der Condor Lebensversicherungs-AG als Teil des genossenschaftlichen Versicherers R+V. Erst im November 2018 hatte die Ratingagentur Fitch die Finanzstärke aller drei R+V-Lebensversicherer, darunter auch der Condor Lebensversicherungs-AG, mit der Note „AA“ (Ausblick: stabil) bestätigt. Damit zählt der Maklerversicherer der R+V Gruppe zu den von Fitch am besten bewerteten Lebensversicherern Deutschlands.

Derzeit verzeichnet Condor einen weiter anhaltenden Trend der Kunden von klassischen Garantien hin zu chancenorientierten Produkten (Performance-Rente) sowie fondsgebundenen Produkten (Congenial-Produktfamilie). Condor-Vorstand Scharfenberg erneuerte zugleich das Bekenntnis zu einer kompletten Produktpalette für die Altersvorsorge: „Dazu gehören klassische Garantieprodukte, chancenorientierte Produkte, indexorientierte Tarife und fondsgebundene Lösungen gleichermaßen. Die Condor Lebensversicherungs-AG bietet ihren Kunden auch künftig ein breites Spektrum an Vorsorgelösungen an, um den Kundenwünschen mit attraktiven Angeboten nachkommen zu können.“

Zahlungsrisiko: Milder Herbst verursacht stürmische Zeiten in der Textilbranche

Eine interne Analyse des Kreditversicherers Atradius zeigt, dass das Zahlungsrisiko bei deutschen Bekleidungshändlern kurzfristig spürbar ansteigen könnte. Eine der Ursachen hierfür: die außergewöhnlich warmen Temperaturen in den Herbstmonaten. Diese haben die Umsätze mit Winterartikeln bei zahlreichen Anbietern stark gebremst. Sollte dasWetter in diesem Winter insgesamt mild bleiben, könnte das die Zahl der Zahlungsausfälle und -verzögerungen bei Lieferanten sowohl von stationären als auch von Online-Kleidungshändlern in den kommenden Monaten noch einmal erhöhen.

„Nachdem im Textilhandel bereits das Sommergeschäft aufgrund der zum Teil extremen Hitze bescheiden lief und das Herbstgeschäft hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, hat nun auch das Schlussquartal 2018 schwierig begonnen“, sagt Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services Germany, Central, North, East Europe & Russia/CIS von Atradius. „Die geringeren Umsätze schwächen viele Abnehmer der Branche, die in Deutschland insgesamt zu den anfälligsten für Forderungsausfälle gehört. Ein Grund hierfür ist die häufig geringe Eigenkapitalausstattung vieler Textilunternehmen. Gleichzeitig stellen die hohen Mieten für Geschäftsräume in vielen Städten sowie die langfristigen Laufzeiten von Mietverträgen eine große Belastung für stationäre Anbieter dar. In den vergangenen Jahren ist zudem die Konkurrenz durch das zunehmende Online-Geschäft gestiegen. Das hat die Margen gedrückt. Die warmen Temperaturen bis in den November haben jetzt dazu geführt, dass viele Konsumenten noch keine Winterbekleidung kaufen. Je länger das milde Wetter anhält, desto stürmischer dürften bald die Zeiten bei den Textilhändlernwerden.“

Textilbranche: warme Temperaturen nicht der einzige Risikogrund

Die Bekleidungsbranche gehört – neben der Baubranche – zu den risikoreichsten im deutschen Abnehmerportfolio von Atradius. Das Wetter ist aber nicht der einzige Grund, warum zahlreiche Abnehmer aus dem Bereich derzeit unter erhöhtem Druck stehen. Aus Sicht des Kreditversicherers tragen dazu weiterhin die nicht mehr marktgerechten Geschäftsmodelle vieler Unternehmen bei. „Ein großer Teil der Branchenakteure muss sich neu aufstellen, wenn sie ihren finanziellen Verpflichtungen auchkünftig nachkommen wollen“, sagt Michael Karrenberg.

Dazu gehöre, so die Einschätzung der Atradius-Handelsexperten, eine optimale Verzahnung von Online-Vertrieb und stationärer Präsenz sowie – wichtiger denn je – eine effizient aufgestellte Logistik. „Wir haben zuletzt auch vermehrt positive Entwicklungen gesehen bei Firmen, die diesen Weg gegangen sind“, erläutert Michael Karrenberg. Dass Kunden Waren einer Firma online bestellen können, daran komme heute kein Modeanbieter mehr vorbei. Gleichzeitig möchten viele Konsumenten den Kauf von Mäntel oder Mützen vor Ort erledigen und die Produkte vorab begutachten. „Auf dieses Kaufverhalten müssen sich Händler einstellen. Einige stationäre Anbieter starten vor diesem Hintergrund bereits Kooperationen mit reinen Online-Häusern. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass das eine Lösung sein könnte.“

Effiziente Logistik: das A und O

Eine ineffiziente Logistik ist gerade bei reinen Online-Händlern ein häufiger Grund für sinkende Margen und finanzielle Engpässe. Michael Karrenberg: „Im Online-Bereich ist die Retouren-Quote sehr hoch. Fälle, in denen ein Käufer beispielsweise von einem Schuhmodell drei Paare in unterschiedlichen Größen bestellt und zwei davon wieder zurückschickt, kommen sehr häufig vor. Dem Anbieter stehen diese Paare jedoch erst einmal nicht zum Verkauf zur Verfügung. Gleichzeitig erhöht sich sein Lager- und Transportaufwand. Im schlechtesten Fall übersteigen die Kosten die Einnahmen aus dem Geschäft.“

Auch betrügerisches Verhalten, wie zumBeispiel das Zurückschicken eines Kleides nach einmaligen Tragen, belastet die Liquidität der Anbieter. Solche Waren können – wenn überhaupt – nur noch zu einem deutlich niedrigeren Preis als den ursprünglich kalkulierten angeboten werden.

Profitable Eigenmarken

Die Risikoexperten von Atradius haben zuletzt Fälle von in Schieflage geratenen Bekleidungsanbietern beobachtet, die ihr Geschäftsergebnisse durch einen stärkeren Fokus auf Eigenmarken wieder verbessern konnten. Michael Karrenberg: „Eigenmarken verbessern die Margen des Anbieters und wirken sich positiv auf die Liquidität aus. Und das wiederum verbessert die Zahlungsfähigkeit.“

In der Risikoanalyse prüft Atradius – wie in jeder Branche – Abnehmer aus dem Textilbereich individuell auf Grundlage von finanziellen Daten und schaut sich auch die Investorenstruktur hinter den Abnehmern genau an.

Neuer Kundenservice in der Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Neues Angebot für interessierte Kunden, noch vor Antragstellung in einem persönlichen Gespräch die Versicherbarkeit zu prüfen.
  • Mit Teleunderwriting erhalten Kunden bei Antragstellung zusätzliche Unterstützung bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen.

Die Risikolebensversicherung wie auch die Berufsunfähigkeitsversicherung gehören mit zu den wichtigsten privaten Vorsorgeprodukten. Dabei stehen interessierte Kunden oft vor der Frage, ob aufgrund der persönlichen Situationeine Versicherbarkeit überhaupt möglich ist. Häufig haben Antragsteller aber auch die Befürchtung, bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen Fehler zumachen. Um Kunden bei diesen Fragen zu unterstützen, hat CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, einen neuen persönlichen Telefonservice eingeführt.

Noch vor Antragstellung Versicherbarkeit prüfen

Mit dem neuen Telefonservice haben interessierte Kunden jetzt die Möglichkeit, sich bereits vor Abschluss einer Risikolebensversicherung oder auch Berufsunfähigkeitsversicherung zu informieren, wie und ob ein Versicherungsschutz aufgrund ihrer persönlichen Situation möglich ist. Die Experten von CosmosDirekt – aus dem Fachbereich Risikoprüfung – stehen hierzu als persönliche Ansprechpartner telefonisch zur Verfügung. Somit erhält der Interessent eine kompetente Beratung zur Versicherbarkeit seiner persönlichen Lebenssituation.

Unterstützung bei der Antragstellung durch Teleunderwriting (Telefoninterview)

Auch bei dem Abschluss einer Risikolebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung kann der Antragsteller von dem neuen Serviceangebot bei CosmosDirekt profitieren: In einem individuell vereinbarten Telefoninterview erhält der Kunde aktive Unterstützung durch die Fachexperten bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen. Die qualifizierten und speziell geschulten Mitarbeiter von CosmosDirekt können direkt ergänzende Fragen stellen sowie Informationen zu weiteren Schritten und benötigten Unterlagen, wie zum Beispiel ärztliche Untersuchung oder Einkommensnachweise, geben. Das Risiko von eventuell falschen Angaben kann so minimiert werden. In vielen Fällen erhält der Kunden bereits telefonisch eine abschließende Entscheidung zur Versicherbarkeit. Das ausgefüllte Ergänzungsformular wird dem Kunden zugesandt. So hat er die Möglichkeit, dieses in Ruhe zu lesen, um es abschließend zu unterschreiben und mit dem Versicherungsantrag zurück zu senden. Durch diesen neuen Kundenservicewird eine schnellere und einfachere Absicherung ermöglicht.

„Als Direktversicherer ist es unser Anspruch, immer den bestmöglichen Serviceanzubieten. Dazu gehört auch, uns persönlich mit unseren Kunden auszutauschenund ihnen Ansprechpartner für alle Fragen, Sorgen, aber auch Ängste rund um ihren persönlichen Versicherungsschutz zu sein. Mit der ‚ Vorabberatung‘  könnenwir gemeinsam die persönliche Lebenssituation analysieren, Bedenken ausräumenund die bestmögliche Absicherung anbieten. Zusätzlich schafft dies auch einen Mehrwert bei einer möglichen späteren Leistungsbearbeitung“, sagt ChristophGloeckner, Mitglied des Vorstands von CosmosDirekt.

Versicherungsschutz mit Bestnoten bewertet

Unabhängige Tests bestätigen die hervorragende Qualität des Angebots von CosmosDirekt: Sowird der Comfort-Schutz beispielsweise im Morgen & Morgen Rating Berufsunfähigkeit zum wiederholten Male mit der Bestnote „5 Sterne bzw.ausgezeichnet“ bewertet. Die Assekurata Solutions GmbH vergibt der CosmosLebensversicherungs-AG das Expertenurteil „Fair“ für eine transparente,kundenorientierte und kompetente Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsabsicherung (Prüfung 01/2018). Top-Noten erhält auch dieRisikolebensversicherung von CosmosDirekt: Focus-Money verleiht das Gütesiegel „Bester Risikoschutz“ und bestätigt somit die Bestwertung „hervorragend“ im Produkttest Direkttarife (Ausgabe 16.2018).

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/pressemitteilung-neuer-kundenservice

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Gothaer gewinnt zum 5. Mal Corporate Health Award

· Betriebliches Gesundheitsmanagement erneut das Beste
in der Versicherungsbranche in Deutschland

·  Mitarbeiter werden in ihrer Leistungsfähigkeit und Motivation nachhaltig gestärkt
·  Das Konzept wird überdas Tochterunternehmen MediExpert auch externen Unternehmen angeboten

Deutschlands gesündeste Unternehmen haben sich wieder der Herausforderung gestellt, den Corporate Health Audit zu bestehen und ihr betriebliches Gesundheitsmanagement auf den Prüfstand zu stellen. Die Fachjury des Corporate Health Awards zeichnet jedes Jahr Unternehmen für herausragende Leistungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) aus. DasBGM der Gothaer Versicherungen hat jetzt zum fünften Mal den Corporate Health Award gewonnen. Damit nahm das Unternehmen auch dieses Jahr im Bereich Versicherungen den Spitzenplatz ein. Insgesamt hatten 270 Unternehmen ihre Bewerbung eingereicht.

Kernargumente der Jury
Die Jury lobte das ganzheitliche und durch vielfältige Maßnahmen begleitete betriebliche Gesundheitsmanagement-Konzept des Gothaer Konzerns. Die Mitarbeiter würden immer wieder durch Anreize und attraktive Aktionen zur Partizipation angesundheitsfördernden Maßnahmen motiviert. Insbesondere wurde die Nachhaltigkeitdes BGM durch die stetige, praxisnahe Weiterentwicklung der betrieblichen Kennzahlen sowie das außergewöhnliches Demografie-Management gewürdigt.

„Wir freuen uns sehr über den fünften Corporate Health Award! Die Gothaer engagiert sich seit fast 15Jahren mit einem vielfältigen Spektrum im betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Die erneute Auszeichnung mit dem Corporate Health Award bestärkt uns darin, unseren erfolgreichen Weg weiter zugehen und unser BGM kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Dr. KarstenEichmann, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns. Das erfolgreiche Konzeptwird über das Gothaer Tochterunternehmen MediExpert auch externen Unternehmenangeboten: Zu den externen Kunden von MediExpert zählen beispielweise die Koelnmesse GmbH, der Energieversorger NEW AG und der Automationsspezialist Hans Turck GmbH Co. KG.

2017 durfte der GothaerKonzern gemäß den Regularien des Veranstalters nach zweimaligem Gewinn desAwards in Folge – 2015 und 2016 – kein drittes Mal an der Finalrundeteilnehmen. Das BGM der Gothaer Versicherungen nahm zuletzt 2016 im Bereich Versicherungen den Spitzenplatz ein.

Über den Corporate Health Award
Der Corporate Health Award(CHA) ist die bekannteste und erfolgreichste Initiative im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement in Deutschland. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich vergeben und umfasst inzwischen 13 Branchenkategorien und mehrere Sonderpreiskategorien. Führende Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem Gesundheitswesenunterstützen die Entwicklung und Umsetzung des Corporate Health Awards. Der hochrangige Expertenbeirat sichtet und analysiert die Ergebnisse der Audits undwählt nach eingehender Prüfung die besten Unternehmen in 15 Kategorien aus.

Finanztest-Wohngebäuderating: XXL-Tarif der InterRisk erzielt erneut Höchstwertung

Der InterRisk Wohngebäudeversicherungs-Tarif XXL hat im jüngsten Finanztest-Vergleich das bestmögliche Qualitätsurteil „SEHR GUT (0,5)“ erzielt. Bei der zum wiederholten Male durchgeführten Untersuchung durch das zur Stiftung Warentest gehörende Fachmagazin wurden 108 Tarife von 45 Versicherern untersucht.  


Finanztest konzentrierte sich bei dem im Heft 12/2018 veröffentlichten Test auf Einfamilienhäuser und den Dreifachschutz gegen Leitungswasser, Feuer sowie Sturm/Hagel. Als vierter Baustein kommt derElementarschutz gegen weitere Naturgefahren hinzu. Bewertet wurden für Eigentümer wichtige Leistungen wie zum Beispiel der Verzicht auf Kürzungen beigrob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalls oder die Versicherungvon Aufräum- und Abbruchkosten. Der XXL-Tarif der InterRisk erreichte bei allenfür das Testergebnis relevanten Zusatzleistungen die jeweils höchstmögliche Bewertung. Darüber hinaus erfüllt er als Einziger weitere für Wohngebäudebesitzer wichtige Zusatzleistungen, wie die Mitversicherung einer Photovoltaikanlage oder die Aufräumkosten für Bäume ohne Einschränkung beigleichzeitigem Verzicht auf jegliche Selbstbehalte bei Elementarschäden.

„Bereits bei dem im Jahr 2016 durchgeführten Wohngebäude-Vergleich konnte unser XXL-Tarif mit der damaligen Höchstwertung „Empfehlenswert“ punkten“, so Dietmar Willwert, Vorstand Vertriebund Marketing der InterRisk Versicherungs-AG und InterRiskLebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group. „Der erneute Platz ganz oben aufder Siegertreppe bestätigt uns, dass eine nachhaltige Produktentwicklung zudauerhaft herausragender Qualität für unsere Kunden führt.“, so Willwertweiter.

Über die InterRisk

Die InterRiskgehört zur Vienna Insurance Group. Sie ist der führende Versicherungsspezialistin Österreichsowie Zentral- undOsteuropa. Rund 50 Gesellschaften in 25 Ländern bilden einen Konzern mit langerTradition, starkenMarken und hoher Kundennähe. Die VIG baut auf bald 200 Jahre Erfahrung imVersicherungsgeschäft.Mit mehr als 25.000 MitarbeiterInnen ist die Vienna Insurance Group klarerMarktführer inihren Märkten Österreich und CEE und damit hervorragend positioniert, die langfristigen Wachstumschanceneiner Region mit 180 Millionen Menschen zu nutzen. Die börsennotierte ViennaInsurance Groupist das best geratete Unternehmen des Leitindex ATX der Wiener Börse; die Aktienotiert auch an der Prager Börse.

Die Angebotspalette der InterRisk umfasst Lebens-, Unfall-, Sach- und Haftpflichtversicherungen fürPrivatkunden. 130 MitarbeiterInnen betreuen ein Beitragsvolumen von 200 Mio. €. Als reiner Maklerversichererarbeitet die InterRisk derzeit mit rund 10.000 Vertriebspartnern zusammen.

Kontrollierte Offensive: VGH hält soliden Erfolgskurs
  • Brandkasse: Stabile Entwicklung, nachhaltige Erträge / Hohe Schäden durch Unwetter und Feuer
  • Provinzial Leben: Solide aufgestellt / Run-off kein Thema / Überschussbeteiligung der Kunden bleibt stabil
  • Krankenversicherungsgruppe weiterhin auf Wachstumskurs

Hannover, 7. Dezember 2018. „Wir sind sehr zufrieden, wie die Unternehmen der VGH Versicherungen das Jahr 2018 gemeistert haben.“ Dieses positive Fazit zog jetzt Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender des größten öffentlich-rechtlichen Versicherers in Niedersachsen. Angesichts herausfordernder Rahmenbedingungen, vor allem durch Niedrigzinsen, Regulierung,Demografie und Digitalisierung, bezeichnete er den anstehenden Jahresabschluss bei der Vorstellung der vorläufigen Jahreszahlen 2018 in Hannover als „ordentlich“.

Das versicherungstechnische Geschäft fällt 2018 gut aus, die Marktanteile des führenden Regionalversicherers liegen in allen wichtigen Sparten unverändert hoch. Die Stornoquoten der VGH bewegen sich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Erfreulich sei auch, so Kasten, dass die Unternehmensgruppe unter erschwerten Bedingungen am Kapitalmarkt wieder solide Anlageergebnisse erzielt habe. Der bilanzielle Konsolidierungskurs mit einer Reihe ertragssteigernder Maßnahmen wirkt sich auch 2018 erfolgreich aus.

Dennoch werden die nächsten Jahre anspruchsvoll bleiben