Eine Umfrage des Finanzberatungsunternehmens Swiss Life Select zeigt, dass für jeden sechsten Banker eine berufliche Selbstständigkeit in Frage kommt. Vor allem eine bessere Work-Life-Balance (29%), Entscheidungen selbst treffen zu können (27%), eine leistungsorientierte Vergütung (19%) und keine Absatzvorgaben (12%) sprechen dafür.
 
Filialschließungen, Personalabbau, Fusionen und fehlende Digitalisierung: Die Coronakrise ist auch zu einer Bankenkrise geworden. Um herauszufinden, was die Bankangestellten in dieser Situation bewegt, führte YouGov Deutschland in Auftrag von Swiss Life Select eine Trendstudie durch. Das Hauptergebnis: Für jeden Sechsten kommt eine berufliche Selbstständigkeit in Frage. Vor allem eine bessere Work-Life-Balance (29%), Entscheidungen selbst treffen zu können (27%), eine leistungsorientierte Vergütung (19%) und keine Absatzvorgaben (12%) sprechen dafür.
 
„Wir beobachten den Trend bei Bankern, ihren Job als Angestellte für eine Selbstständigkeit als Finanzberater aufzugeben. In den letzten Jahren haben wir mehrere hundert neue Vertriebspartner aus dem Bankensektor gewonnen. Eine ganzheitliche Beratung, die sich an den individuellen Kundenbedürfnissen orientiert, eine breite Produktpalette, sowie die Möglichkeit, die Arbeitszeit frei einteilen zu können und unsere digitalen Tools überzeugen Banker von einer Partnerschaft mit uns”, berichtet Stefan Kuehl, Geschäftsführer beim Finanzberatungsunternehmen Swiss Life Select.
 
Die befragten Bankangestellten empfinden ihren Job in der Beratung als wichtig und eine große Mehrheit (79%) ist zufrieden mit der sinnstiftenden Aufgabe. Jedoch gibt es auch Kritik an den Arbeitsbedingungen bei den Banken. Für Unmut sorgen eine Vergütung, die sich nicht an der erbrachten Leistung orientiert (43%), Produkt- und Absatzvorgaben (36%), schlechte Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten (36%), eine schlechte Work-Life-Balance (33%) und fehlende digitale Tools (31%). Jeder fünfte Banker gibt an, Kunden keine ganzheitliche Lebens- und Finanzplanung zur Verfügung stellen zu können. Ebenso viele klagen darüber, Kunden nicht individuell beraten zu können. „Eine qualitativ hochwertige Finanzberatung ist zentral, um Menschen finanzielle Selbstbestimmung zu ermöglichen. Sie hat einen gesellschaftlichen Auftrag zur Verbesserung der Vorsorgesituation. Die Menschen brauchen kompetente Beraterinnen und Berater, die ihren Job auch wirklich gerne machen”, so Kuehl weiter.
 
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 150 Personen, die in Banken arbeiten, zwischen dem 18.06.2020 und 23.06.2020 teilnahmen.

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