Roland Richert: Herausgeber von ProExpert24

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird. Ich habe es satt, mir von dummen, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt. Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht. Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe. Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können. Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden. Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft. Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“

Badreiniger-Test: Viele lösen Kalk nur mittelmäßig – aggressive Säure in der Kritik

Badreinger aufsprühen, abspülen – und das Bad blitzt. Leider klappt das in der Realität nicht immer so gut wie in der Werbung: Viele Badreiniger in unserem Test lösen Kalkverbindungen nur gemächlich und einige Produkte finden wir wegen ihrer aggressiven Säure ätzend.

  • Wir haben 20 Badreiniger ohne Chlor geprüft. 18 flüssige Produkte in Sprühflaschen und zwei in Tab- bzw. Pulverform
  • In der Kritik: schlechte Reinigungsleistung bei Kalk und agressive Säure.
  • Tipp: Badreiniger besser nur bei geöffneten Fenstern benutzen und den Sprühnebel möglichst nicht einatmen. Asthmatiker greifen lieber zu Putzmitteln ohne Sprühfunktion.

Badreiniger haben keinen leichten Job. Sie sollen Kalkablagerungen, Fettrückstände und hartnäckigen Schmutz beseitigen. Gleichzeitig sollen sie möglichst keine Schäden auf empfindlicher Badkeramik, Glas oder Kunststoffen hinterlassen und die Gesundheit nicht unnötig belasten.

Ajax, Biff und Co.: Badreiniger im Test

Wir haben 20 Badreiniger im Labor prüfen lassen. 13 Produkte landen im grünen Bereich und schneiden zumindest mit „gut“ ab. Kein Testkandiat schafft ein „sehr gut“. Ein wichtiger Kritikpunkt: die Reinigungsleistung bei Kalkablagerungen. Im Praxistest war da durchaus noch Luft nach oben.

Wie wirken Badreiniger?

Ein Badreiniger unterscheidet sich von einem Allzweckputzmittel vor allem durch seinen höheren Anteil an Säuren. Die braucht er neben den ebenfalls vorhandenen Tensiden, um Kalk und Kalkseifen zu lösen.

Die Hälfte der Badreiniger erledigen das allein mit Zitronen-, Äpfel- oder Milchsäure. Das ist in unseren Augen eine gute Wahl, auch wenn man das Einatmen von Sprühnebeln mit Säuren grundsätzlich minimieren sollte. In neun Produkten ist aber auch Ameisensäure enthalten.

Badreiniger im Test: Ameisensäure belastet Atemwege

Ameisensäure sehen wir kritischer, als beispielsweise Zitronensäure. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA stuft reine Ameisensäure als „giftig beim Einatmen“ ein und selbst in verdünnter Form reizt sie laut Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Atemwege.

Hinzu kommt: Ameisensäure geht wegen ihrer hohen Flüchtigkeit besonders stark in die Raumluft über. Bei den Badreinigern mit Ameisensäure gab jeweils eine höhere Anzahl der Tester an, dass sich ihre Atemwege während der Anwendung gereizt anfühlten.

Und noch eine weitere Säure sehen wir kritisch: Sulfamidsäure. Sie ist in einem Badreiniger enthaten, der eigentlich ein grünes Image hat. Die Säure gilt laut ECHA als schwer abbaubar und ist gerade in so einem Putzmittel fehl am Platz.

Wie können Verbraucher Ameisensäure erkennen?

Was uns besonders ärgert: Anbieter müssen Ameisensäure nicht auf der Verpackung deklarieren. In unserem Test macht das tatsächlich auch keiner. Das bedeutet: Auf der Verpackung können Verbraucher Ameisensäure demnach gar nicht erkennen.

Eine vollständige Liste der Inhaltsstoffe sollen die Kunden aber im Internet finden. Die Frage ist nur: Wie? Auf dem Produkt ist meist eine Homepage des Herstellers angegeben – hier muss man nach dem Datenblatt mit der Volldeklaration suchen. In einigen Fällen waren die Listen nur sehr schwer auffindbar. Dafür ziehen wir Punkte ab.

Wie wirken die Badeiniger im Test gegen Kalk?

Kommen wir zur Anwendung – was leisten die Putzmittel im Haushalt eigentlich? Um das herauszufinden, simulierte ein spezialisiertes Labor mittels standardisierter Methoden für uns die wichtigsten Anforderungen des Putzalltags.

Erster Test: Um herauszufinden wie die Badreiniger gegen Kalk wirken, tauchten die Tester Marmorplatten in die Produkt-Lösung und wogen nach der jeweiligen Einwirkzeit, wie viel Kalk der Badreiniger aus dem Marmor herausgelöst hatte. Dabei konnten mehr als die Hälfte der Produkte nicht besonders überzeugen.

Nun war zu erwarten, dass Putzmittel mit der aggressiven Ameisensäure auch effektiver gegen Kalk sind – und tatsächlich bestätigt unser Praxistest diesen Zusammenhang. Interessanter ist allerdings, dass es auch anders geht. Ein Badreiniger schafft ein Kalklösevermögen mit der beachtlichen Zwischennote 1,67 – und zwar ausschließlich mit Milchsäure.

So gut sind sie bei hartnäckiger „Kalkseife“

Besonders hartnäckige „Kalkseifen“ entstehen, wenn sich Seifenreste mit kalkhaltigem Wasser verbinden. Im Durchschnitt lief es für die Badreiniger in diesem zweiten Test etwas besser als beim Lösen von Kalk. Nur ein Produkte war hier „ungenügend“.

Ein bekanntes Markenprodukt empfiehlt eine maximale Einwirkzeit von fünf Minuten – hatte zu diesem Zeitpunkt in unserem Praxistest aber noch nicht einmal zehn Prozent der Kalkseife entfernt. Erst nach 22 Minuten schaffte es die von unseren Prüfern angelegte Messlatte von 90 Prozent. Ein anderes Produkt war noch schlechter und packte in 30 Minuten gerade einmal 61 Prozent der Kalkseife.

Am Ende gelingt es fast allen Badreinigern, mit durchweg ordentlichen Leistungen in der Handhabung und Ergiebigkeit ihre Gesamtnote im Praxistest noch ein wenig anzuheben – hier floss auch die gefühlte Reizung der Atemwege ein.

Plastik in Badreiniger sind überflüssig

Einen Kritikpunkt haben wir noch: Sechs Badreiniger enthalten synthetische Polymere oder Silikon. Die dienen in den Rezepturen dazu, ein schnelles Wiederanschmutzen der Flächen zu verhindern.

Wir finden sie mehr als überflüssig: Denn diese löslichen Kunststoffe kommen über Putzmittel massenweise ins Abwasser und damit in die Umwelt, wo sie sich teilweise sehr schwer wieder abbauen.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) schätzt, dass hierzulande jährlich rund 23.000 Tonnen gelöste Polymere ins deutsche Abwassersystem gelangen – genauso viele wie aus Kosmetik.

Was bedeuten Siegel auf einigen Badreinigern?

Ecocert

Reinigungsmittel, die das von der internationalen Zertifizierungsstelle Ecocert vergebene Siegel tragen, müssen zu 95 Prozent aus Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs bestehen.

Tabu sind unter anderem aus Erdöl hergestellte Tenside. Allerdings erlaubt der Standard ein paar wenige Zutaten petrochemischen Ursprungs und steht deswegen immer wieder in der Kritik durch die strenge Naturwarenbranche.

Blauer Engel

Das staatliche Siegel Blauer Engel, dessen Kriterien das Umweltbundesamt festlegt, umfasst Anforderungen an die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der zertifizierten Reinigungsmittel.

Auf einer Verbotsliste stehen bedenkliche Chemikalien wie Moschusdüfte, Formaldehyd, Nanosilber oder auch festes Mikroplastik. Verwenden die Hersteller Tenside auf Basis von Palmöl, müssen sie dessen nachhaltigen Anbau auf zertifizierten Plantagen nachweisen. Der Standard schreibt auch Rezyklate bei Plastikverpackungen vor.

Im Bereich Reinigungsmittel stimmen seine Kriterien weitgehend mit denen des EU-Ecolabels überein, welche die 27 EU-Mitgliedstaaten gemeinsam erarbeiten.

Die Testsieger, die Testtabelle sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

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