• Die Brutto-Prämieneinnahmen stiegen um 6,7 % (um 6,1 % bei konstanten Wechselkursen)
  • Die Gesamteinnahmen stiegen um 6,0 % und überschritten die Marke von 2 Milliarden Euro
  • Das Ergebnis nach Steuern stieg um 12,4 % auf 227,7 Millionen Euro
  • Brutto-Schaden-Kostenquote bleibt stabil bei 78,7 %
  • Netto-Versicherungs- und Service-Ergebnis wächst um 21,3 % auf 325,4 Millionen Euro
  • Eigenkapital und nachrangige Verbindlichkeiten verbessern sich um weitere 8,7 %
  • Solide Solvabilitätsquote von über 200 %1
  • Kundenbindungsrate erreicht hervorragende 93,4 % und spiegelt die hohe Serviceorientierung von Atradius wider

 
1 Vorbehaltlich des Abschlusses des Auditverfahrens
Amsterdam/Köln, 12. März 2020

Die wichtigsten Zahlen (in Millionen Euro) im Überblick: 2019 2018 Änderung in %
 
Brutto-Prämieneinnahmen
1.759,5 1.648,5 6,7 %
 
Versicherungseinnahmen
 
1.896,0 1.781,0 6,5 %
 
Brutto-Gesamteinnahmen (Versicherung und Service)
 
2.012,0 1.898,0 6,0 %
Versicherungs- und Service-Ergebnis 325,4 268,3 21,3 %
Ergebnis nach Steuern 227,7 202,7 12,4 %
Brutto-Schadenquote
(Brutto-Schadensumme/Gesamteinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft)
42,8 % 43,7 % -0,9 %
Brutto-Kostenquote
(Bruttokosten/Gesamteinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft)
35,9 % 35,5 % 0,4 %
Brutto-Schaden-Kostenquote 78,7 % 79,2 % -0,6 %
Bilanzsumme Aktiva
 
5.067,4 4.725,3 7,2 %
Eigenkapital und nachrangige
Verbindlichkeiten
2.332,7 2.145,2 8,7 %

 
Prämieneinnahmen
Die Brutto-Prämieneinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft von Atradius stiegen 2019 um 6,7 % (bei konstanten Wechselkursen um 6,1 %) auf 1.759,5 Mio. Euro (2018: 1.648,5 Mio. Euro). Der Anstieg der Einnahmen aus Kreditversicherung war in fast allen Regionen stabil und nachhaltig, dabei zeigen die Regionen Asien, Großbritannien und Irland, Nord- und Zentraleuropa, Nordamerika sowie die Geschäftssparte für multinationale Kunden (Global) die stärksten Wachstumsraten.
 
Schäden
Atradius erreichte 2019 eine solide Brutto-Schadenquote von 42,8%, was insbesondere auf weniger Großschäden im Vergleich zu 2018 zurückzuführen ist.
Kosten
Die Brutto-Kostenquote stieg 2019 moderat auf 35,9 % von 35,5% in 2018. Dieser Anstieg resultiert aus umfangreichen Investitionen in Innovationen und technologische Entwicklungen, die darauf abzielen, die betriebliche Effizienz und die Kundenorientierung weiter zu verbessern.
Versicherungs- und Service-Ergebnis
Das Netto-Versicherungs- und Service-Ergebnis von Atradius verbesserte sich um 21,3 % auf 325,4 Millionen Euro nach 268,3 Millionen Euro in 2018.
Anlageergebnis
In einem schwierigen Umfeld mit niedrigen oder negativen Zinssätzen und volatilen Aktienmärkten erwirtschaftete das umsichtige Anlageportfolio von Atradius ein Ergebnis von 25,9 Mio. Euro.
 
Ergebnis nach Steuern
Das Ergebnis nach Steuern stieg von 202,7 Millionen Euro um 12,4 % auf 227,7 Millionen Euro. Dies spiegelt das hervorragende Versicherungsergebnis des Jahres wider, das von einem starken Umsatzwachstum und einer soliden Schadenquote getragen wird.
Solvency-II-Quote
Unterstützt durch profitables Wachstum des Geschäftes und stabile Anlagerenditen übertraf die Atradius Solvabilitätsquote Ende 2019 erneut 200 %1.
1Vorbehaltlich des Abschlusses des Auditverfahrens
Ausblick
Es wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr moderater ausfallen wird, da die handelspolitischen Spannungen bestehen bleiben und den Welthandel sowie die Wirtschaftstätigkeit belasten. Das Wachstum in der Eurozone wird verhalten sein. Auch das Wachstum in den USA wird voraussichtlich moderater ausfallen. Trotz der Verlangsamung des Wachstums in China wird Asien weiterhin der Motor des globalen Wachstums sein. Eine allgemeine Verschlechterung der Insolvenzaussichten, insbesondere in Großbritannien und in den Schwellenländern, dürfte die Nachfrage nach Atradius-Produkten und -Dienstleistungen weiter verstärken.
David Capdevila, CEO von Atradius, kommentiert: „2019 war ein Jahr voller Unsicherheiten für den internationalen Handel. Die Geschäftstätigkeiten haben jedoch weiter zugenommen. In diesem Umfeld ist die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen erneut angestiegen. Für 2020 erwarten wir eine ähnliche Entwicklung. Wir gehen von einem verhaltenen, weltweiten BIP-Wachstum bei gleichzeitiger Zunahme der Insolvenzen aus. Beide Faktoren schaffen ein günstiges Umfeld für das kontinuierliche Wachstum unserer Einnahmen.“

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