Seit mehr als einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie große Teile unseres privaten und beruflichen Lebens. Viele Bereiche der deutschen Wirtschaft leiden unter den Folgen des Lockdowns. Das lässt auch Bürgerinnen und Bürger über ihre finanzielle Absicherung im Alter nachdenken.

Fast jeder dritte Deutsche verspürt durch die Pandemie eher ein gesteigertes Bedürfnis, fürs Alter vorzusorgen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der VGH und anderer öffentlicher Versicherer. Aber kann man auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicher und krisenfest fürs Alter vorsorgen? Die VGH Versicherungen geben Antworten.

Eine solide Altersvorsorge ist essenziell, um das Leben auch im Ruhestand noch entspannt angehen und genießen zu können. “Klar ist aber inzwischen eines”, sagt Frank Heuer, Vorsorge-Experte der VGH: “Die gesetzliche Rente allein reicht hierfür nicht mehr aus.” Deshalb sollte man alle Möglichkeiten der Altersvorsorge im Blick behalten – die gesetzliche Rente, die betriebliche und auch die private Altersvorsorge. Alle Bausteine können flexibel miteinander kombiniert werden.

Die Altersvorsorge bleibt stabil

Ist Vorsorgen fürs Alter in Krisenzeiten überhaupt sicher? Immerhin befürchtet laut der YouGov-Umfrage fast jeder Dritte (31 %) durch die Corona-Krise Einbußen bei seiner Altersvorsorge – vor allem in der gesetzlichen Rente.

Frank Heuer kann beruhigen: “Die gesetzliche Rente reicht zwar nicht für einen sorgenfreien Ruhestand aus, aber wird sie erst mal gezahlt, darf sie nicht mehr gekürzt werden.” Das besagt die Schutzklausel der Bundesregierung. Demnach sind lediglich Rentenerhöhungen oder aber eine “Null-Runde” erlaubt.

Unsicher sind auch viele Menschen, was die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Zeiten betrifft, in denen es der Wirtschaft nachweislich nicht allzu gut geht und vielen Unternehmen die Insolvenz droht. Auch hier heißt es aufatmen: Die bAV ist in Deutschland gesetzlich geschützt. Muss ein Unternehmen Insolvenz anmelden, sind die Altersbezüge der Mitarbeiter durch eine gesetzliche Insolvenzsicherung des Arbeitgebers sichergestellt.

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Private Altersvorsorge schließt die Lücken

Neben gesetzlicher Rente und bAV bietet die private Altersvorsorge gute Möglichkeiten, Rentenlücken zu schließen und darüber hinaus zu sparen. “Auch die Rücklagen in der privaten Altersvorsorge sind sicher”, sagt VGH-Experte Heuer. “Damit das so bleibt, werden die Lebensversicherungen von der deutschen Finanzaufsicht streng überwacht.” Deshalb gilt: Ob staatlich geförderte Modelle wie die Riester- und Rürup-Rente oder besonders flexible Modelle der privaten Rentenversicherung – auch in der Krise sollten Versicherte an ihren Verträgen festhalten, da ihnen sonst wertvolle Ansparzeit und damit Beitragszahlungen verloren gehen, was den Umfang der Versorgung im Alter erheblich schmälern kann. Bei finanziellen Engpässen kommen Anbieter wie die VGH ihren Kunden entgegen und bieten ihnen zum Beispiel befristete Beitragsstundungen oder die Reduzierung der Beiträge an.

Die Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.073 Personen zwischen dem 19. und 22. Februar 2021 teilnahmen. Die Gesamtergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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