Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung bietet verschiedene Durchführungswege an

Varianten der Direktversicherung: Sicherheit ohne teure Garantie

Welche Konzepte verfolgt einer der größten bAV-Anbieter in Deutschland? Zurich entwickelt über die Deutsche Pensionsfonds AG Lösungen, die rendite- und sicherheitsorientiert sind und auf unnötige Garantien verzichten.

Die fondsgebundene Altersvorsorge steht bereits seit vielen Jahren im Fokus der Zurich Gruppe Deutschland. Das Credo: verbesserte Leistungen für die Kunden durch mehr Kosteneffizienz, den Wegfall von Garantiekosten und eine flexiblere und zukunftsorientierte Kapitalanlage. „Die Assekuranz sollte die aktuelle Betriebsrentenreform nutzen, um die Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Die Zukunft der Altersversorgung liegt in der garantiefreien Finanzierung mit vielfältigen Sicherungsmöglichkeiten – auch in der betrieblichen Altersversorgung (bAV)“, sagt Jacques Wasserfall, Vorstandsmitglied der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung.

In Planung ist daher bereits ein Sozialpartnermodell. „Die Deutsche Betriebsrente“ soll noch im zweiten Quartal 2018 auf den Markt kommen (siehe Interview weiter unten). Bereits seit 2002 bietet Zurich zusammen mit der Deutschen Bank über das Gemeinschaftsunternehmen Deutscher Pensionsfonds kapitalmarktorientierte bAV-Lösungen für die Auslagerung von Direktzusagen an. Die Durchführungswege Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionsfonds werden von Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung bedient.

In der Direktversicherung hat Zurich eine Lösung entwickelt, die Kunden langfristig Sicherheit bietet und gleichzeitig die Voraussetzungen für notwendige Renditechancen schafft. „Normalerweise ändern Versicherer dazu entweder die Höhe der Garantie oder sie hinterlegen Garantiemodelle mit anderen Kapitalmarktinstrumenten als dem konventionellen Deckungsstock. Wir nutzen mit den Produktkonzepten Vorsorgeinvest und VarioInvest Rente beide Ansätze“, so Wasserfall.

In der Variante Vorsorgeinvest wird zum Rentenbeginn das Garantieguthaben zugesagt, das bei circa 80 bis 90 Prozent der eingezahlten Beiträge liegt. Damit kann der Garantiebeitrag deutlich gesenkt werden. Die Anforderungen an eine beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) werden somit erfüllt. „Zusätzlich verschieben wir die Garantiebildung auf einen möglichst späten Zeitpunkt, damit die Kunden vom Zinses-Zins-Effekt der freien Anlage profitieren“, ergänzt Wasserfall.

Bei der VarioInvest Rente wird die Garantie hingegen über moderne Kapitalmarktinstrumente erzeugt. Die Basis bilden Unternehmensanleihen mit einem festen Anteil von 45 Prozent der Sparbeiträge. Die restlichen 55 Prozent werden je nach Kapitalmarktsituation zwischen Aktienfonds und Staatsanleihen verteilt. Diese Aufteilung wird börsentäglich überprüft und bei Bedarf neu justiert.

Unabhängig davon, für welches Produkt und für welchen Durchführungsweg sich Zurich- Partner und ihre Kunden entscheiden, stehen ihnen stets qualifizierte Service-Einheiten mit persönlichen Ansprechpartnern zur Verfügung. Denn der Maklervertrieb weiß: Service im Bereich der bAV zeichnet sich durch Individualität und Spezialisierung über den Beratungsprozess aus. Zurich ist seit Jahrzehnten in der bAV-Beratung aktiv und zählt im bAV-Geschäft in Deutschland zu den größten Anbietern.

Weitere Informationen finden Makler unter www.deutscher-pensionsfonds.com

„Digitalisierung Intelligent nutzen“

Lars Golatka, Leiter Geschäftsbereich betriebliche Altersversorgung der Zurich, über künftige Herausforderungen in der bAV.

Pfefferminzia: Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der betrieblichen Altersversorgung?

Lars Golatka: Ich sehe die Digitalisierung als einen entscheidenden Ansatzpunkt, um die betriebliche Altersversorgung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfach und transparent zu gestalten. Neben persönlichen Beratungsangeboten werden automatisierte und intelligente Beratungsprozesse über neue digitale Plattformen sehr wichtig sein. Diese sollten leistungsfähige Administrations- und Kundenportale einbeziehen. Die Digitalisierung ist somit auch im Interesse der Sozialpartner.

Was heißt das für die Einkommensabsicherung der Zukunft?

Golatka: Bei der Einkommensabsicherung müssen die Chancen der Digitalisierung intelligent genutzt werden. Sie kann außerdem dabei helfen, digitale Methoden zu entwickeln, um die Bevölkerung regelmäßig auf die Thematik der Einkommensabsicherung aufmerksam zu machen und Interesse sowie Bewusstsein zu fördern.

Wie wird das Sozialpartnermodell von Zurich aussehen?

Golatka: Wir wollen Arbeitnehmern, Arbeitgebern und den Tarifpartnern eine kostengünstige, renditestarke und damit besonders effiziente Altersversorgung ermöglichen. Dazu bieten wir gemeinsam mit der Talanx eine Konsortiallösung für das Sozialpartnermodell an – eine Zielrentenlösung auf Basis des kapitalmarktbasierten Pensionsfonds. Ziel ist es, künftig mehr Arbeitnehmern zu einer Betriebsrente zu verhelfen. Das Konsortium trägt den Namen „Die Deutsche Betriebsrente“.

Vielen Dank an die Pfefferminzia